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Fanfiction

Severus Snape - Die Rache der Malfoys - 19. Kapitel

von marie29

Sie saßen in der kleinen Höhle. Die Kälte stärkte Maries Konzentration, machte es ihr leicht, in Teddys Geist einzudringen. Durch die Schwärze zurück zu den letzten Erinnerungen zu gleiten, bis zum Moment der grauenvollen Schmerzen. Da war sein Geist, noch eins mit seinem Körper, langsam jetzt, nur nichts übersehen. Sie sprach laut.
"Die Qual, so entsetzlich, sein Geist kann sie nicht ertragen, er schreit, krümmt und windet sich, wird zurückgedrängt, zurück durch sein Leben, immer weiter, bis zur Geburt, noch weiter - erlischt! Nein! Nein, er verwandelt sich, wird zum ... Werwolf, wehrt sich, kommt zurück. Doch der Körper ist schwach, verliert die Besinnung. Der wilde Geist ist gefangen, kann nicht heraus aus der leblosen Hülle. Der Körper ist falsch, passt nicht zu ihm. Da, ein Schmerz in den Beinen, Zähne, so vertraut wie die eigenen, ein Geist, seinem gleich, öffnet sich, bietet ihm Zuflucht, er schlüpft hinein, wird eins mit dem Wolf. Ist fort!"
Maries Lider schossen in die Höhe, ihr Blick traf Remus weitaufgerissene Augen. "Ein Werwolf!", keucht er, halb entsetzt, halb erleichtert. Marie nickte. "Deshalb kann ich ihn nicht hören, nicht sehen, Er denkt wie ein Wolf und doch ist er immer noch Teddy, weiß genau, was er tut, wer er ist, wen er liebt."
Hermine starrte sie völlig entgeistert an. "Und jetzt? Kann er sich nicht zurückverwandeln?" Sie erstarrte, wirkte plötzlich völlig abwesend. Kehrte zurück zu jenem Abend vor so vielen Jahren, das Buch auf ihrem Schoss. "Die Verwandlung des Geistes", deutlich sah sie die Überschrift vor sich. Sie hatte das Kapitel nicht gelesen, hatte nach etwas anderem gesucht. "Verflucht!"
Das Wort war ihr laut entwischt und Ron starrte sie ungläubig an. "Hermine!" Fast schockiert klang seine Stimme. "Was ist denn in dich gefahren?" "So ein Mist!" Ron schüttelte sie. "Hey, fluch hier nicht herum wie ..., wie ein Weasley!" Sie fuhr ihn an. "Lass mich in Ruhe, ich muss nachdenken." Sie kaute auf ihrer Unterlippe. Severus! Vielleicht wusste er es. Er hatte die Bücher verschlungen, nicht nur einmal. Sie sah ihn an, erkannte ihre eigenen Gedanken in seinen Augen. Auch er durchsuchte seine Erinnerungen und er fand etwas.
Seine Hände legten sich an die Schläfen des Wolfes. Ganz tief drang sein Geist ins Innere des Tieres, kam zurück, nickte Marie zu. "Wenn man weiß, wonach man sucht, kann man sie unterscheiden. Er muss zurück in den Körper des Jungen, nur dort kann ich versuchen, die Verwandlung rückgängig zu machen." "Ist es möglich?" Unsicher klang sie, aber Severus nickte. Kein Zweifel trübte seinen Verstand. "Ja!"
Tonks begann wieder zu schluchzen, voller Hoffnung jetzt und Remus wollte den Freund packen und an sich ziehen, doch ein Blick in dessen Augen, hielt ihn zurück. Kein Gefühl spiegelte sich darin, nur wissenschaftliches Interesse. Der Anblick versetzte ihm einen derartigen Schock, dass er fast versucht war, in dieses Gesicht zu schlagen. Es ging um seinen Sohn, er war kein Versuchskaninchen.
Maries Hand legte sich auf seine Schulter und er kam zu sich. Die Tropfen, wie konnte er das nur vergessen. Entsetzt über sich selbst, wich er zurück, schämte sich, aber Marie zog ihn an sich. "Mir geht’s genauso wie dir, aber vergiss nicht, er ist nicht er selbst." Nur er hörte ihre geflüsterten Worte und sie schnitten tief in sein Herz. Wie schrecklich musste es für Marie sein, Severus so zu erleben. Fest erwiderte er ihre Umarmung, dann fragte er :"Wie kann er zurück?"
"Die Verbindung muss wieder hergestellt werden, lasst uns allein!" Severus Stimme klang so kalt und gefühllos, dass unwillkürlich alle an den grausamen Zaubertränke-Lehrer von früher zurückdachten. Sollte das seine Zukunft sein? Hermines Augen füllten sich mit Tränen, sie griff nach Rons Hand und zog ihn mit sich nach draußen. Harry folgte ihnen. Auch die Indianerin erhob sich, schob Tonks und Remus sanft durch die Öffnung und wandte sich zu Ari um. "Komm, Mädchen, ich zeige euch euer Zelt."
Der Wolf und der Junge wollten ihr folgen, aber Severus Barriere versperrte ihnen den Weg. Marie lächelte Ari beruhigend zu, bevor ihr Betäubungszauber die beiden traf. Severus fing den Jungen auf, legte ihn vorsichtig auf eine der Decken, die Marie aus der Kutsche aufgerufen hatte und sie öffnete sein Hemd. Lucius Schnitt war fast nicht mehr zu sehen.
"Die Indianerin versteht genauso viel vom Heilen wie ich!", murmelte sie, während sie eine zweite Decke über den reglosen Körper breitete, um ihn vor der Kälte zu schützen. Severus Zauberstab war auf den Wolf gerichtet, aber er zögerte. Trotz des Hypericums weigerte seine Mund sich, den Fluch, der den Willen des Tieres brechen sollte, auszusprechen.
Marie zog ihren eigenen Zauberstab. "Du konzentrierst dich auf die Verwandlung, ich versuche den Geist des Werwolfes zurück in Teddys Körper zu treiben." Er nickte, ohne sie anzusehen. So sicher ihre Worte auch geklungen hatten, insgeheim scheute auch Marie sich, das Tier mit dem Imperiusfluch zu belegen, aber welche andere Möglichkeit gab es? Wenn sie nur wüsste, wie Draco es geschafft hatte, mit dem Wolf zu kommunizieren.
Erinnerungen, natürlich!
Sie blickte Severus an. "Zuerst muss ich ins Gedächtnis des Wolfes vordringen, damit ich die beiden Geister unterscheiden kann. Ich weiß nicht, wie lange das dauern wird." Wieder nickte er und sie weckte das Tier. Sofort schlich er mit eingezogenem Schwanz zu Teddy hinüber, legte sich neben ihn und winselte leise.
Marie kniete sich zwischen die beiden, legte eine Hand auf Teddys Haar und streichelte mit der anderen das struppige Fell. Ihr leises Gemurmel war für Severus unverständlich, aber den Wolf schienen die sanften Töne zu beruhigen. Er regte sich nicht, als Marie mit beiden Händen seine Schläfen berührte, verhielt sich ganz still, abwartend.
Sie war blind, tastete sich ganz langsam durch die Dunkelheit, horchte auf jedes Geräusch, jede Stimme, so schwierig war es, wenn man nichts sah. Da plötzlich eine gewaltige Kraft, die Geist und Körper durchströmte, heilte. Ihre eigene Stimme, fremd in den Ohren des Tieres. Schwäche, das Leben, es zog sich zurück, ein schrecklicher Schmerz. Freude, Erkennen, Aris erleichterter Ausruf: "Da ist es, komm schnell, Teddy!"
Lucius Stimme, kalt und grausam, trotz des Imperiusfluches. Severus schreckliche Angst, wieder Ari, schlaftrunken, benommen, im Hintergrund Lucius wütendes Gebrüll. Flüche, plötzlich liegt Nebel über der Schwärze. Kein Laut, kein Gefühl, nur ein Wort durchdringt ihn. "Crucio!" Marie erschauderte. Und da endlich, Dracos Flüstern, immer wieder: "crucio - töten, crucio - töten", wie ein Gebet klingt es, hypnotisierend.
Marie zuckte zusammen, riss ihren Geist zurück. Das also war es, Draco hatte den Geist des Wolfes hypnotisiert. Auch sie kannte diese Muggelkunst, beherrschte sie. Abramson hatte diese spezielle Bewusstseinsbeeinflussung oft bei seinen Muggelpatienten verwendet und sie Marie gelehrt. Erleichterung durchfuhr sie. Ja, so würde es gehen, ganz ohne Magie!
Sie fühlte Severus Blick auf sich. "Jetzt schick ich ihn dir zurück, bist du bereit?" Sie lächelte ihn an, war einfach nur froh. Auch das Fläschchen in seiner Hand konnte ihre Euphorie nicht trüben. "Wir werden es schaffen, nicht wahr, Severus?" Er schob die Hand zurück in den Umhang und nickte. "Fang an!"
Sie schloss die Augen, schob alle Gefühle von sich, befreite ihren Geist, bevor sie wieder in den Kopf des Wolfes eindrang. Ihr eigener Geist legte sich über den des Werwolfs, auffordernd, bestimmend drängte sie die Worte tief in sein Bewusstsein: "beißen - zurück, beißen - zurück", solange, bis nichts anderes mehr in ihrer beider Geist existierte. Dann zog sie ihn mit sich, durchs Maul des Tieres zurück in sein eigenes Blut, bis hinauf ins Gehirn. Dort erst ließ sie ihn aus, verschwand. Ihre Aufgabe war erledigt. Jetzt lag es an Severus.
Sie löste die Zähne des Tieres aus Teddys Fleisch, verschloss die Wunden und betäubte den Wolf erneut. Nichts durfte Severus Konzentration stören, auch sie nicht. Sie schloss die Augen, versenkte Körper und Geist in tiefe Trance. Ein Jaulen unterbrach ihre Meditation, voller Schmerz, wurde zum Winseln, Wimmern, wandelte sich zur menschlichen Qual, erstarb.
"Er schläft!" Severus Stimme, "Teddy schläft!" Erschöpft sah er aus, Schweißperlen standen auf seiner Stirn, die Haut fahl und bleich, aber er lächelte, zufrieden mit sich selbst. Es war vollbracht. Der Junge war gerettet. "Ein Toter weniger, glaubst du etwa, das macht die anderen wieder lebendig, oder warum grinst du so?" So plötzlich tauchte das Bild des Indianermädchens in seinem Geist auf, als wäre es immer schon dagewesen, hätte nur darauf gewartet, dass sein Blick es streifte, an ihrem entstellten Körper haftenblieb.
Die grauenvollsten Verletzungen, überdeutlich im Lichtkreis der Glühbirne, die Fesseln an ihren Gelenken hatten ihre Haut bis auf die Knochen aufgescheuert. Überall Blut. Sie kniete auf dem Podest, ihr ganzer Körper bebte, wurde nur von Lucius Fluch aufrecht gehalten, der sie zwang, den Mund zu öffnen.
Severus Hände zitterten und doch brachte er es fertig, das Fläschchen zu öffnen, zum Mund zu führen und zu schlucken. Marie Gesicht spiegelte ihren Kummer wieder. Sie wollte ihm helfen, er wusste es und doch ertrug er ihren Anblick kaum, ihre wissenden Augen. Er musste hier raus. Ohne ein Wort hob er die Barriere auf und trat in die Sonne. Er würde den Verstand verlieren, wenn er es nicht mehr schaffte, das Grauen aus seinem Kopf zu vertreiben, das war sicher.
Er musste die Wirkung des Hypericum verstärken. Er war ein Meister der Zaubertränke. Wenn er es nicht konnte, wer dann? Sie mussten nach Hause, sofort, nur in seinem Labor konnte er forschen und die vertraute Umgebung würde ihm helfen, sich seinen Verstand zu bewahren. "Marie!" Sie trat neben ihn, blickte ihn aufmerksam an, lächelte und hob ein wenig die Hand.
Bevor sie ihn berühren konnte, trat er einen Schritt zurück. Sie schloss die Augen und lehnte sich an den Fels. Er fühlte es nicht, doch er wusste, wie sehr sein Verhalten sie verletzte. "Hab Geduld mit mir!" Er zwang seine Stimme zu einem sanften Klang. "Ich will nach Hause, wann brechen wir auf?" Erschrocken sah sie ihn an, schien nicht gefasst auf seine Worte. Warum? Was hielt sie jetzt noch hier?


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Die Entschlüsselung der Namen ist gut und schön, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass dem zuviel Bedeutung beigemessen wird. Überspitzt gesagt, könnte Malfoy auch Müller-Lüdenscheid heißen, er würde aber dieselbe finstere Figur bleiben.
Klaus Fritz