
von Shakes
Hallo!
Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht weiter hochgeladen habe, aber um die Wahrheit zu sagen, ich habe euch total vergessen! Ich war irgendwie so auf ff.de fixiert.
Zur Entschädigung für die, die noch lesen, werde ich versuchen jeden Tag ein neues Kapitel hochzuladen, ist das ein Deal?
Es tut mir wirklich leid!
GLG
Kapitel 5
Harry hatte einen sehr entspannten Vormittag im Gemeinschaftsraum verbracht. Ron hatte sogar ein wenig mit ihm geredet, was ihn mehr als nur gefreut hatte.
Wie sich herausstellte hatte Ron, wie auch Harry einen sehr entspannten Montag, wobei Harry nur in der zweiten Stunde Zaubertränke, Ron in der dritten Pflege magischer Geschöpfe hatte.
Obwohl Harry sich über seinen Stundenplan nun wirklich nicht beklagen konnte, er hatte durchschnittlich zwei Fächer pro Tag.
Ron hatte es da sogar noch einiges entspannter, bis auf Mittwochs hatte er immer nur ein Fach.
Sie redeten ein bisschen über belangloses. Die Stimmung zwischen ihnen war immer noch merklich angespannt. Neville hatte sich zu ihnen gesellt. Sie lachten gerade darüber, dass sie Snape nächstes Jahr endgültig los seien würden. Sie glaubten kaum, dass die Ein-Jahres-Regel ausgerechnet vor Snape haltmachen würde.
Dann mussten Harry und Neville los, damit sie noch rechtzeitig zu Verteidigung kamen.
Ron schaute ihnen traurig hinterher. Harry konnte es wirklich verstehen. Ron war mit ihnen allen in Dumbledores Armee gewesen, trotzdem hatte er die Prüfung nicht bestanden. Ron hatte ein M gehabt.
Das gab auch Harry einen Stich, schließlich wr er letztes Jahr so etwas wie Rons Lehrer gewesen.
„Ich bin froh, dass er wieder mit uns redet.“ Begann Neville das Gespräch, als sie schon halb am Klassenzimmer waren.
„Ja, das ist ein guter Anfang, auch wenn ich befürchte, dass er immer bockig bleiben wird, wenn wir uns mit den beiden treffen. Aber ich denke, dass die Zeit das schon regeln wird.“
Neville wollte gerade nicken, als ihnen Fred und George über den Weg liefen. „Na, ihr beiden?“ begann Harry, doch da fingen die beiden schon an.
„Hallo“ Fred, oder George? Grinste über das ganze Gesicht, Harry sah einen Stapel Zettel in den Händen der beiden.
„Hier!“ der andere Zwilling, Harry vermutete George, aber so sicher war er sich da nicht, drückte ihnen beiden jeweils einen Zettel in die Hand.
Harry schaute darauf. „Die Einladung?“ fragte er unbestimmt.
„Oh, ja, genau die, es gilt wie immer, lasst es, trotz der Schutzeinrichtungen keinen Lehrer sehen!“
„Wir müssen dann weiter, wir haben noch eine ganze Menge Zettel zu verteilen.“ Sagte Fred?!?, deutete auf die Zettel und die beiden gingen grinsend weiter.
Harry konnte nur einen sehr kurzen Blick auf den, wie immer Auffallend bunten Flyer werfen, dann kamen sie auch schon an Snapes Klassenraum. Die Schüler waren immer bemüht, dass kein Zettel an irgendeinen Lehrer gelangte. Fred und George hatten sich damals, bei ihrer ersten Feier einen Zauber ausgedacht, durch den nur Schüler den Wahren Inhalt des Zettels sehen konnten. Für alle anderen zeigte sich ein Auszug aus irgendeinem Schulbuch.
Die beiden hatten es besonders knifflig gemacht, denn man musste Schüler sein, nicht so alt wie ein Schüler, weswegen die Lehrer, selbst wenn sie einen Verjüngungstrank nehmen würden, immer noch Lehrer waren, der Zettel war deswegen trotzdem für sie nicht das selbe, wie für einen Schüler.
Harry und Neville packten ihre Flyer schnell weck, man sah einige Schüler an ihren Taschen nesteln, weswegen Harry vermutete, dass Fred und George von hier kamen, als Harry und Neville ihnen über den Weg gelaufen waren.
Sie hatten kaum den Flur betreten, da kam Hermine bereits auf sie zu. „Fred und George waren gerade da!“
„Ja, haben wir uns schon gedacht, die beiden sind uns entgegengekommen, hast du schon das Thema gesehen? Wir konnten es uns nicht anschauen, nicht vor Snape.“
Sagte Harry und wie auf Kommando kam Snape Hakennasig und mit Missgelaunter Mine durch die Tür.
„Hereinkommen!“ befahl er, drehte sich um und ging in seinen Klassenraum zurück.
Die Schüler folgten ihm, wie immer, ohne große Begeisterung.
Harry, Hermine und Neville setzten sich in die hinterste Reihe wo sich Seamus und Dean zu ihnen gesellten. Nur ungefähr fünfzehn Schüler hatten es in die Verteidigung gegen die dunklen Künste Klasse geschafft, was nicht wirklich verwunderlich war.
Als die Schüler unter großem Getöse Bücher, Pergament und Federn herausholten flüsterte Hermine ihnen zu „Kein Thema, wir schauen gleich!“
Da fing Snape auch schon an „Ruhe! Bitte. So, dieses Jahr bin ich für ihre Ausbildung in dem Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste verantwortlich.
In den Vergangenen Jahren hatten sie diverse Lehrer in diesem Fach, was es umso erstaunlicher macht, dass es tatsächlich sechzehn Schüler geschafft haben.
Nun, in den nächsten Jahren wird dies anders. Ich werde Ihre Ausbildung neu strukturieren, damit sie effizientere und vor allem qualitativ höhere Unterrichtseinheiten erhalten können.
Wie sie ja alle wissen, zumindest hoffe ich das, haben Sie bald Ihre Prüfung des Zauberergrads.
Dies wird …“ Harry hörte auf zuzuhören, sollte Snape irgendetwas wichtiges von sich geben, würde er es schon von Hermine erfahren. Harry fragte sich, ob sie auch nicht zuhören könnte, wenn sie wollte. Vermutlich schon, aber Harry glaubte, dass es ihr zumindest sehr schwer fallen würde. Dies war eine der Eigenschaften von Hermine, die Harry an ihr liebte.
Er liebte Hermine wirklich wie eine Schwester und das war sie auch. Sie waren beide Einzelkinder, Hermine, weil ihre Eltern kein zweites Kind mehr wollten, Harry, weil seine Eltern keine Gelegenheit mehr hatten, ein anderes Kind zu bekommen.
Obwohl Ron dies oft dachte, hatten Harry und Hermine nie auch nur ein romantisches Gefühl füreinander gehabt.
Sie beide hatten schon Beziehungen gehabt, die Schüler von Hogwarts waren wirklich nicht so prüde, wie alle dachten.
Als alle Schüler plötzlich die Bücher zu sich heranzogen sah Harry Hermine fragend an.
Sie musste schmunzeln und verdrehte spielerisch die Augen. Sie öffnete das Buch im ersten Kapitel und gab Harry zu verstehen, dass sie dieses Kapitel lesen sollten.
Harry schlug nun auch das Buch auf und begann zu lesen. Das Kapitel handelte von ungesprochenen Zaubern. Harry wunderte sich, dass sie dieses Thema in Verteidigung durchnahmen, nicht in Zauberkunst aber er tat den Teufel Snape danach zu fragen.
Also las Harry, das Kapitel war nicht lang und bereits nach einer viertel Stunde waren selbst die langsamsten Schüler mit lesen fertig.
„So, nachdem Sie nun die Grundlagen erfasst haben, bilden Sie Zweierteams. Der eine versucht den anderen OHNE WORTE zu verhexen, der andere versucht dies STUMM abzuwehren.“ Harry und Hermine bildeten ein Team, wobei Harry ein wenig Angst hatte, Hermine würde ihn in dieser Stunde mehr als einmal verhexen.
Bereits nach wenigen Versuchen hatte Hermine Harry einen Wabbelbeinfluch aufgehalst.
Alle waren beeindruckt, außer Snape, natürlich, er nahm dies stumm zur Kenntnis und ging weiter. Harry seufzte frustriert, als er außer hörweite war.
Nach einiger Zeit sollten sie wechseln, sodass Harry nun versuchte Hermine zu verhexen, dies würde nun sehr langweilig für sie werden. Und wie Harry sich gedacht hatte, er schaffte es nur einmal. Eigentlich wollte er Hermine einen Kitzelfluch aufhalsen, aber sie musste nur zwei Sekunden lachen, dann war er schon vorbei, nicht stark genug.
Snape, der zu dieser Zeit bei ihnen stand lächelte geringschätzig und wand sich ab.
Die ganze Zeit stand er viel häufiger bei Harry und Hermine. Er gab nur wenige Kommentare über Harrys Unzulänglichkeiten ab, was ihn jedoch wunderte, die meiste Zeit beobachtete er die beiden nur.
Kurz nach Harrys mittelmäßigem Versuch sollten sie sich setzen. Harry und Hermine sahen sich fragend an, die Unterrichtszeit war noch nicht vorbei und Snape hatte noch nie eine Klasse früher gehen lassen.
„Da Sie, wie ich vorher erwähnte, bald ihre UTZ-Prüfungen haben werden, bieten wir Lehrer im sechsten und siebten Schuljahr Förderungen an. Schüler, besonders gute oder schlechte können Zusatzstunden vereinbaren. Eine Liste wird herumgehen, darauf können Sie sich eintragen. Dies bedeutet eine Verpflichtung von einem Treffen die Woche.
Die Treffen werden abwechselnd geschehen, eine Woche werden Sie sich in einer Gruppe treffen, von mir geleitet, die nächste Woche wird es ein Einzeltreffen geben. Ich werde diese Treffen in den Fächern Verteidigung gegen die dunklen Künste UND Zaubertränke anbieten.“
Verwirrung folgte. Aber Snape versuchte nicht, irgendetwas zu erklären.
Als die Liste zu ihnen kam, hatten sich bereits einige Schüler eingetragen.
Aus der Gryffindorreihe trug sich nur Hermine ein, für beide Fächer. „Wirklich?“ fragte Harry flüsternd. „Was? Es kann nie schade, zu lernen!“
Das war so typisch Hermine, dass Harry nur lachen konnte.
„Nun gut.“ Sagte Snape, als die Listen wieder bei ihm waren, „Ich werde ihnen in der nächsten Stunde ihre Pläne geben.
Als Hausaufgabe will ich, dass sie die ungesagten Zauber üben, ich will, dass sie alle diese Zauber perfekt beherrschen.“ Wortlos und genau mit dem Gong verließ er nun den Klassenraum.
Die Schüler packten ihre Sachen und gingen zum Mittagessen.
Die Gryffindors gingen in ihrer Gruppe zur Großen Halle. Auf dem Weg holten sie die Zettel von Fred und George heraus. Hermine hatte recht gehabt. Sie hatten kein Thema angegeben, was Harry wunderte.
Auf dem Zettel stand nur:
Einladung zur diesjährigen FGP!!! (Das stand für Fred und George Party)
Soso, du willst also Spaß? Also das dürfte garantiert sein!
Kommt am Freitag den 01. Oktober, zwanzig Uhr zum Raum der Wünsche, einfach FGP! Denken, dann kommt ihr garantiert zum richtigen Raum!
Es gibt keinen Dresscode, aber zieht etwas an, dass ihr auch schnell wieder ausziehen könnt! Im Allgemeinen gilt dieselbe Regel wie immer! Zieht nicht zu viel an!
P.S. Wie jedes Jahr ist auf diesem Blatt derselbe Phantasievolle Zauber, wie der, den Hermine letztes Jahr verwendet hat. Fragt Marietta, wenn ihr wissen wollt was wir meinen, auch wenn sich die Nachwirkungen von unserem ein wenig unangenehmer gestalten werden.
Auf dem Flyer befanden sich noch einige Bilder der letzten Partys. Einige kannte Harry, doch ein Paar Situationen kannte er nicht, obwohl er auf den Partys gewesen war. Naja, vielleicht hatte er doch auf der einen oder anderen Party mehr getrunken, als er gedacht hatte…
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