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Fanfiction

When Hermione Fights - Die Beerdigung

von queenie

Die Beerdigung


So, nun hieß es auf in den Kampf.
Ich musste Zombies beerdigen und somit für immer unter die Erde bringen, so kicherte ich erheitert auf, oh Göttin, wenn Severus, Lucius und erst recht Draco wüssten, das ich mit der Nekromantie zugange war, würden ich ihnen einen Herzinfarkt der besonderen Art bescheren. Es war schon ein sehr abwegiges Gebiet, sehr grenzwertig und echt ekelhaft, aber nun gut, es war meinen Zwecken dienlich gewesen und so war es gut genug für mich.

Draco hatte sich gerade aufgemacht, um mit Harry seinen Stab zu besorgen und ich vertraute Draco abgrundtief, das er dies wunderbar erledigen würde. Er würde Harry nicht umbringen so sehr ihn dieser vielleicht auch ärgern mochte, das hatte er mir geschworen. Streiten ja, aber nicht ihn umbringen, das war doch schon was und ließ mich hoffen.

Nach dem Drama um Narcissa und unserer körperlichen Auseinandersetzung war ich so froh, dass das mit Draco nun so gut ablief und er mir den Kauf abnahm. Das Wochenende hatten Draco und ich genossen, viel geredet, er hatte sich noch einmal intensiv mit meiner Kindheit auseinandergesetzt und auch mit Harrys. Er sagte und zeigte es nicht, aber es schien ihn nicht zu behagen, dass Harry eine derart verkorkste und wenig schöne Kindheit gehabt hatte. Es gefiel ihm wirklich nicht und ich glaubte, er empfand so etwas wie aufkeimendes Mitleid mit einem kleinen hilflosen Jungen, der nur sehr wenig Glück in seinem bisherigen Leben gehabt hatte. Diese Weitsicht rechnete ich Draco hoch an, das er nun zum ersten Mal versuchte hinter Harrys Maske zu sehen und das er erkannte, dass sich dahinter wenig Schönes verbarg!
Nur zu viel Hoffnung darauf, dass hier eine wunderbare, neue und blühende Freundschaft entstehen würde, machte ich mir nicht, dafür waren beide zu sehr das Alphamännchen, aber die Zeit würde es zeigen, ich war ja schon mit Akzeptanz zufrieden.

Er, Harry war der Held, hatte aber kein privilegiertes Leben genossen, ganz anders Draco, er war kein „Held“, hatte aber Zeit seines Lebens im Luxus geschwelgt und auch, wenn die beiden Männer es nicht zeigten, er hatte Schutz aber auch Wärme und Zuneigung erfahren, Harry nicht. Und nun hatte Draco wohl so eine ungefähre Ahnung, was Harry all die Jahre hatte entbehren und erleiden müssen.
Aber auch über meine Vergangenheit war er erstaunt, doch auch hier zeigte er sich verständig, das er sich vorstellen konnte, das normale, nichtmagische Menschen kein Verständnis für Unnatürliches haben konnten, woher auch?
Magie war für einen normalen Menschen, einen Muggel unvorstellbar!

In diesen Tagen war Severus war gut vom Orden eingespannt gewesen, dank Harrys spurlosen Verschwinden. Es war zu herrlich zu erleben, wie sie wie die aufgescheuchten, blinden Hühner, durch die Gegend liefen und Harry vergeblich suchten. Es war sehr lustig, das hatte für den ein oder anderen Lachanfall von Dracos und meiner Seite gesorgt.

Lucius hingegen war das ganze Wochenende vom Lord eingespannt gewesen und Narcissa durfte ihre Räume nicht mehr verlassen, sie war eine wirkliche Gefangene des Hauses und fristete ihr trostloses Dasein in ihrer Suite. Aber das hatte die blöde Kuh nicht anders verdient und sie war noch gut weggekommen, das Lucis bisher noch keine Zeit für sie gehabt hatte, er hatte wohl vor andere Seiten mit ihr aufzuziehen, wenngleich ich mir nicht vorstellen konnte, wie die aussehen sollten.
Er und seine Frau waren mir sehr unterkühlt und distanziert erscheinen.

Draco hatte sich dann noch die Zeit genommen und mir seine Lieblingsplätze des Anwesens gezeigt und mir auch noch den ein oder anderen schönen Raum in diesem riesengroßen hochherrschaftlichen Haus gezeigt, wobei dies noch nicht im Ansatz alle Zimmer gewesen waren, es war einfach zu groß, zu verschachtelt und unübersichtlich. Über die schiere Größe war ich immer wieder baff und erstaunt.
Aber wir blieben unserer Routine treu, wir hatten uns auch alleine auf die Matte begeben und trainiert. Es war schön gewesen mit Draco zu kämpfen und es hatte mich unheimlich gefreut, dass wir uns derart gleichwertig gegenüberstanden. Es war anstrengend gewesen, aber leider viel zu kurz, denn auch Draco hatte mich verlassen müssen, da er wichtige unaufschiebbare Treffen und Termine hatte.
Ja, ja meine Männer waren einfach zu beschäftigt und ich wäre nun wirklich gerne ins Cottage gegangen, aber auch ich konnte mich leider nicht so frei bewegen wie ich wollte, außerdem konnte und durfte ich Harry nicht gefährden.

So blieb mir die riesige Bibliothek mit ihren zahlreichen Büchern, auch ein guter Ersatz.
Ich arbeitete weiter an meinem Zauber und forschte frohgemut nach dem aufwendigen Zeichen, dem sich Dumbledore so verschrieben zu haben schien. Außerdem versuchte ich in einem wagemutigen Anfall dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, das dazu geführt haben könnte, das der Dark Lord überlebt hatte, als Harry ein Baby war.
Ich starte die ersten zaghaften Versuche dem Stammbaum des Lords auf die Schliche zu kommen, was an sich einfach war, da Salazar Slytherins Stammbaum schon mal ein Anhaltspunkt war, als dessen Erbe sich der Lord sah. Aber ich wusste auch den richtigen Namen, des Dark Lords, dank Harrys Begegnung im zweiten Jahr mit dem Tagebuch, von „Tom Marvolo Riddle“, so kannte ich auch seine Schuldaten, damit ergaben sich relativ einfach seine Altersdaten und dann hieß es suchen, suchen und nochmals suchen...
Einen Anhaltspunkt hatte ich damit schon mal, wie gesagt auch war er der letzte lebende Nachkomme von Salazar Slytherin, nun hieß es sich dessen Stammbaum vornehmen um dort einen Riddle finden, viel Vergnügen, konnte ich mir da nur sarkastisch Wünschen, aber ich hatte ja die Zeit und so macht ich mich an die zermürbende Recherchearbeit.
Und auch wenn ich keinen Riddle fand, so fand ich heraus, das der Stammbaum Slytherins in den Gaunts als dessen Nachkommen aufging, eine interessante Entwicklung, so verflog auch die Zeit für mich rasant. Der Montag kam mit einer unausweichlichen Konsequenz, ob ich wollte oder nicht, auch wenn ich eher zum nicht wollen tendierte.
Die Aussicht mich noch einmal mit den Inferi auseinandersetzen, war nicht so meine präferierte Absicht, nicht weil ich auf einmal mein Gewissen oder meine Moral entdeckte, nein, es war eher die Tatsache mich wieder mit meinem Eltern auseinanderzusetzen, die mir schwer im Magen lag. Um es nett zu formulieren, das nervte, ich hatte mit ihnen abgeschlossen, sie waren in größtmöglicher Sicherheit. Ich hatte alles getan was ich für sie tun konnte, aber nun wollte ich sie auch vergessen, oder so gut wie.

Sie waren nicht länger Teil meiner Familie! Ich hatte eine Neue, die meiner ganzen Aufmerksamkeit bedurfte und ich hatte Harry!

Aber so war auch ich nur jemand der sich den Tatsachen zu beugen hatte und so musste ich heute die trauernde Tochter spielen, die junge Alleinstehende, die von ihrem Verlust überwältigte Hinterbliebene, die ihre Eltern viel zu früh verloren hatte.
Bäh… Gefühle in all ihrer Artenvielfalt zeigen und andere daran teilhaben lassen, war nun überhaupt nicht mein Ding, aber eine Schauspielerin, wie ich sollte die ganze Palette draufhaben und so würde ich in den sauren Apfel, sehr zu meinem Missfallen beißen und eine einmalige Show abliefern.

http://www.heine.de/Kostuem-APART/an50470480-sh6112163sp13260175/HeineDe;sid=B5S_kiLByb88km9hxT0V-k7LX-t0krghMx_Zg9RD6LO_kqNuZZTZg9RDtgi09A==?s=

So hatte sich Draco auf den Weg zu Harry gemacht und ich überprüfte abschließen mein Traueroutfit im Spiegel. Das enggeschnittene, figurbetonte, schwarze Kostüm bestehend aus einem schmalgeschnittenen Stiftrock mit Gehschlitz, der kurz über dem Knie endete und dem kurzen, taillierten Blazer mit dem kurzen Puffärmel sowie einem breiten Gürtel, unter dem ich eine Korsage trug, war genau richtig für den traurigen Anlass aber luftig genug für den Sommer und die herrschenden Temperaturen. Dazu kombinierte ich halbhohe Highheels und steckte meine Haare zu einer eleganten Hochsteckfrisur hoch. Ich sah so genau richtig gekleidet aus, sehr edel, sehr adrett.

Ich betrachtete mein beherrscht aussehendes Äußere skeptisch in dem bodentiefen Spiegel, der im Schlafzimmer stand und fuhr mit meinen Händen über meine Seiten nach unten, nickte mir zufrieden zu, atmete noch einmal tief ein und wandte mich dann entschieden ab.
Die Show konnte beginnen.

Ich huschte in das Ankleidezimmer hinein, trat zielstrebig zu Dracos Anzügen, zog diese bestimmt zur Seite und blickte auf eine blanke, unspektakuläre Holzwand.
Aber ich ließ mich davon nicht täuschen, mit meinem Stab wischte ich mit dem „dissendum“ darüber und schon rückte ein Paneel lautlos zur Seite und gab den dahinterliegenden Geheimgang frei, der mich ungesehen von hier wegbringen würde. Es war doch von Vorteil in solch einem alten Gemäuer zu leben, hier gab es viele Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Ein zufriedenes Lächeln zupfte an meinen Mundwinkeln, während ich in die Dunkelheit starrte bevor ich furchtlos in den finsteren Gang ging, während mir mein „lumos“ genügend Licht in dem engen Gang spendete. Ich führte den ein oder anderen Zauber auf, um zu überprüfen ob Banne auf dem langen Weg lagen, der mich parallel zu den Räumen entlang in die Tiefe führte und wie nicht anders zu erwarten, waren die Banne hervorragend, die mir hier als Hindernis auflauerten. Auch musste ich die ein oder andere Barriere, oder Gittertür überwinden, aber wie gesagt, ich war für so was geboren, egal ob ein- oder ausbrechen und so gelangte ich zielstrebig zum Ausgang.

Es war so, man musste nur einen Bann aufspüren und finden, ihn dann erkennen um dann seine Struktur zu erahnen, sich in ihn hineinversetzen damit man seinen Aufbau verstand und dann konnte man jeden Bann brechen. Alles war zu knacken, na gut, so einfach war es nicht, aber mit einer anderen Einstellung konnte ich sonst nicht eine solch passionierte Einbrecherin sein, wie ich es war. Dabei musste ich mir eingestehen, von Mal zu Mal fiel es mir schwerer es nicht öfters zu machen, es war als hätte ich eine Berufung gefunden und es befriedigte mich sehr, ungehindert immer weiter vorzudringen.

So viele, zum Teil sehr alte Flüche lagen auf dem Ausgang. Wie es schien hatte mal jeder Malfoy ran dürfen, aber ich war zu meinen eigenen Erstaunen wirklich gut und schnell, wobei ich die Flüche nicht zerstörte sondern nur umging.
Als ich, über einen bösartigen Bannfluch stolperte, der den Namen Snape richtig verströmte.
Hochmut kommt vor den Fall, ärgerte ich mich maßlos und biss mir in die Lippe, dieser Zauber war nicht leicht zu brechen, zu zerstören oder gar umzudrehen, verdammt, nun musste ich mich entscheiden, sollte ich oder nicht! Ich geriet unter Druck, da mir die Zeit davonlief, verdammt.
Diesen komplexen, bis ins kleinste Detail ausgefeilten Fluch bekam ich nicht auf die Schnelle gebrochen. Mist aber auch, das war eine Eigenkreation von diesem unmöglichen… fledermausartigen, männlichen Subjekt, das mir gerade gefährlich, ärgerlich hochkam. Es war brillant und genial, warum musste der letzte Fluch so eine ärgerliche, diffizile, hochkomplizierte Angelegenheit sein und so unglaublich anstrengend und arbeitsintensiv?
Ja, natürlich brachial ohne jegliches Feingefühl vorausgesetzte könnte ich ihn brechen, nur halt nicht in den nächsten Minuten. Warum musste Sn… Severus so ein außergewöhnlicher, hochbegabter Zauberer sein, der sich mit meinem Genie messen konnte? Das war doch zu ärgerlich, ich stieß einen sehr frustrierten Ton aus.

Okay, ich konzentrierte mich, während mir der Schweiß auf die Stirn trat, ich schaffte es ihn soweit aufzulösen und zu durchdringen, dass er mich nicht mehr aufhalten würde können und mit einem Schutzschild würde ich durchkommen, ohne verletzt zu werden. Aber ich war mir sicher, er würde es dann wissen, dass ich hier durchgekommen war und wenn er es wusste, wusste es Lucius und dann hätte ich Ärger an der Backe.
Mist aber auch!
Ja genau, ich würde Ärger bekommen, das ich ohne zu fragen und alleine abgehauen war, aber so ein ärgerlicher, verdammter… arrr… aber das würde mich nicht aufhalten, damit würde ich mich später befassen, so arbeitete ich noch rascher weiter.
Bevor ich zermürbt aufgab, denn ich musste aufgeben und der Realität ins hässliche Antlitz blicken, diesen Bann vollständig zu brechen würde ich nicht schaffen.
Ich könnte es schaffen, wenn ich denn Zeit hätte, die ich nicht hatte, ich konnte ja wohl schlecht zu spät zur Beerdigung meiner eigenen Eltern erscheinen, das würde kein gutes Bild auf mich werfen und das konnte ich mir nicht leisten und so fiel die zu treffende Entscheidung relativ leicht.

Okay, dann würde ich halt bestraft werden, scheiß darauf.
Ich würde es schlucken, so wie es sich gehörte und so ging ich nach meinem Schutzaufbau, den ich auf mich sprach, stoisch durch den Bann und hoffte, dass das reichen würde.
Sofort fühlte es sich an als würde ich durch eine Art gegenständliche, eisige, kalte Wasserwand treten. Es war regelrecht schwer sie zu durchschreiten, ich schüttelte mich wiederwillig, das fühlte sich nicht schön an. Es war als glitte das kalte, unsichtbare Wasser über mich und benetzte meine Haut mit eisiger Kälte, die mir bis auf die Knochen drang und meine Zähne schlottern ließ.
Ich war mir sicher wenn ich den Fluch nicht ein wenig abgemildert und mich nicht geschützt hätte, dass ich nicht so ohne weiteres hindurchgekommen wäre, aber so hatte ich diese Barriere relativ unbeschadet hinter mir gelassen.
Zwar fühlte ich mich noch immer seltsam befleckt, aber ich hielt mich damit nicht auf. Nun lief ich rasch weiter und entfernte den Zugang zu dem Geheimgang. Es war ein hohler, uralter Baum, durch dessen Baumstamm ich mitten in dem magischen Wald herauskam, der an das Grundstück der Malfoys anschloss. Der Schönheit des Waldes konnte ich keine Aufmerksamkeit schenken, da die Zeit drängte.

Puh, also ungesehen in das Grundstück einzudringen, würde es wohl kein Fremder schaffen und auszubrechen war anscheinend auch nicht drin, unbemerkt zumindest… ärgerte ich mich gerade kolossal schwarz. Hoffentlich waren sie nicht zu sauer, verzog ich mein Gesicht und „apparierte“ schnell, da ich damit rechnete, das sie gleich auftauchen würden, um zu überprüfen was hier passierte.
Ab jetzt wäre ich eine Gejagte!
So sah ich zu, dass ich schnell wegkam und materialisierte mich in einer Seitengasse in der Nähe des Friedhofs, auf dem meine „Eltern“ zur letzten Ruhe gebettet werden würden und schlang danach die Arme um mich, auf das mir doch wieder im Inneren trotz der sommerlichen Temperaturen warm werden würde.

Der Brompton Cemetrey, nahe des Earl´s Court in Chelsea war ein um 1840 angelegter Friedhof inmitten der City und wurde heute nur noch für gelegentliche Begräbnisse genützt, da die Anlage mehr und mehr als Parkanlage genutzt wurde. Sie versprühte ihren ganz eigenen Charme mit den alten Grabsteinen und dem überall wildwuchernden Gras und ihr würde die Familie Granger ihre letzte Ruhe finden.

Warum wurden Mr. Und Mrs. Granger an so einem schwer zugänglichen Friedhof beigesetzt?
Nun, das Stadthaus in Chelsea kam von der Familie meiner Mutter und diese hatten sich vor Jahrzehnten ein Familiengrab auf eben diesem Friedhof geleistet und somit kam die Familie Granger in den seltenen Genuss, das mal wieder ein Begräbnis auf diesem alt ehrwürdigen Platz stattfand. Ich war gespannt, wenn mal hier solch eine Veranstaltung zelebriert wurde, kam dies oft in die Zeitung, da dies so selten passierte und so könnte der Orden nun drauf kommen, dass ich eine zu bemitleidende Waise war!
Oder aber auch nicht, wenn es ihnen total egal war, was mit anderen passierte!

Als ich mir noch einmal über die schmale Taille fuhr und in diesem Moment fühlte ich mich ganz plötzlich beobachtet, mir krabbelte eine Gänsehaut über die Haut und mir war, als wäre ich nicht mehr allein. Ich wendete mich rasch misstrau sich um und spähte in die dunkle Gasse, dabei legte ich den Kopf lauschend schief.
Ich war auf der Hut… aber nein, ich hörte nichts, da war nichts und so schüttelte ich nun mit Bedacht meinen Kopf und das ungute Gefühl ab und blinzelte wie wild, versuchte mich nicht aus der Konzentration bringen zu lassen, da war nichts… absolut nichts.

Aber jetzt brachte ich einen traurigen Gedanken, einen sehr traurigen, aber woher, wenn nicht stehlen, dachte ich süffisant!

Ich kniff mich leicht in die kitzelnde Nase und war zufrieden, als ich fühlte, dass die Tränen langsam aber sicher kamen. Hey, um ein gutes Schauspiel abzuliefern, gehörten die Tränen dazu, das Problem war nur, wenn ich an die Leichen im Sarg dachte, würde wohl eher ein Lachen in mir aufsteigen, als die gewünschten und angebrachten Tränen.
Aber diese Gefühlsduselei gehörte, für die perfekte Show dazu und so schluchzte ich nun probeweise gequält auf, nein… oh Göttin, das hörte sich zu theatralisch an, also nochmal, etwas tiefer dezenter, ja, schon viel besser, so zückte ich nun zufrieden ein schwarzes Spitzentaschentuch aus Stoff und tupfte mir um die, wie ich hoffte, nun gerötteten Augen und schniefte tief und murmelte:

„Die Show kann beginnen, zeig es ihnen, Hermione!“, so schnaubte ich zufrieden auf und strebte nun zielstrebig zu dem, mit einem schwarzen Eisenzaun eingefassten Areal und lief die Kiesauffahrt entlang, meinem Ziel entgegen.
Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

„Was war das?“, fragte ein indignierter, neben mir unsichtbar stehender, Lucius leise in die, nun bis auf uns, menschenleere, dreckige Seitengasse.

Tja, wenn ich das wüsste, wäre ich schlauer.
Ich war vorhin mit Lucius in der Bibliothek gewesen und wir hatten uns beratschlagt, wie mit den augenblicklichen, vertrackten Umständen weiter umzugehen war, da es besorgniserregend war das Potter da draußen umherirrte.
Denn selbst Lucius wollte nicht, das Potter in die Hände der DeathEater fiel, das hätte ihm doch so gar nicht gepasst, nicht wahr, dachte ich nur zynisch, aber Lucius war in dieser Hinsicht nie zu durchschauen, was genau er, wie, warum plante, lag im Dunkel.
Aber, wenn ich daran dachte, wie er im Ministerium Wert darauf gelegt hatte, das diesem Idioten von Potter nichts passierte, ergab sich mir dieses durchaus aussagekräftige Bild. Wie war sein Befehl gewesen, als er die DeathEater auf die Kinder losgelassen hatte, kein „AVADA!“
Dabei mit dem lapidaren Verweis, das dem Lord die Ehre gebührte Potter zu erlegen!
Tja, Potter! Aber eben nicht die anderen! Und doch hatte er es getan und es war herrlich zu erleben, wie großzügig Lucius immer die Regeln auslegte!
So hätte es doch unserem machthungrigen Schönling unter keinen Umständen gefallen, wenn der größte Widersacher neben Dumbledore, gegen den Lord schon so früh in dieser beginnenden Schlacht gefallen wäre.
Oh nein, das hätte ihm gar nicht gepasst, wusste der liebe Merlin, was Lucius wieder mal plante, aber als der Lord zurückgekehrt war, war Lucius so glücklich nicht gewesen. Kein Wunder, hatte er die letzten 14 Jahre die Macht über alles gehabt. Schlussendlich hatte es die DeathEater immer gegeben und er, als die lebende Rechte Hand und Vertreter des Dark Lord, hatte die Reihen mehr oder weniger straff aufrecht erhalten, bei denen, die noch frei waren und nicht in Askaban einsaßen.
Er hatte zwar auf Aktionen verzichtet und nur sein Geschäftsimperium aufgebaut, aber die DeathEater trotzdem weit verstreut untergebracht und hielt seitdem die Fäden als der Puppenspieler, der er war, souverän in der Hand.

So war Lucius es nicht mehr gewöhnt, nun seinen Herrn und Meister vor der Nase zu haben und ihm immer zur Rechenschaft verpflichtet zu sein. Das passte Lucius so gar nicht und wie ich fand hatte er recht, es nervte mich auch. Vor allem da Potter ja irgendwas an sich zu haben schien, was der Lord an Macht nicht hatte!
Wie ließ es sich sonst erklären, das der Junge Jahr um Jahr den Fängen des Lords relativ unbeschadet entkam?
Oh, ja ich sah das genauso wie Lucius, Potter war wohl nicht ohne von seiner magischen Stärke und Macht her, als auch von dem was das Schicksal über ihn bestimmt hatte, es würde noch interessant werden, wie sich das entwickeln würde und warum sollten wir wollen, das es der Lord es zu einfach hatte… mit allem aber auch mit Potter? Das wäre doch nicht mehr lustig!

Ja, wir waren schon eine undurchsichtige Familie und so sollte es auch bleiben.

Als in unsere Gedankenspiele, der von mir von langer Hand erarbeitet und ausgefeilte Bann urplötzlich Alarm schlug. Lucius wie auch mein Kopf fuhr sofort in die Höhe, was zum Teufel passierte da?

Wir blickten uns überrascht an, dieses Zeichen, das ertönte, hieß das jemand versuchte das Anwesen zu verlassen! Wenn ein Fremder versuchte hätte von außen einzudringen, wäre ein lauter Gong auf dem Anwesen erklungen.
Denn sofort hätten sich dadurch automatisch andere, von uns angelegte, Verteidigungsmaßnahmen umgehend in Gang gesetzt.
Bitte, wir lebten in gefährlichen Zeiten und die Malfoys, wie aber auch die Prince, waren immer sehr neurotisch veranlagte Menschen gewesen, die es liebten ihr Hab und Gut mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen. So war Prince House ebenso gut gesichert wie Malfoy Manor.
Hingegen, das Muggelhaus meines Vaters in Spinner´s End war meine Entrümpelungskammer, die ich zwar auch schützte, der aber der Jahrhunderte alte Schutz der früheren Familienmitglieder abging und so musste ich sagen, waren unsere Anwesen, wohl gesichert vor Feinden.

Wir blickten uns einvernehmlich und sehr verständig an.

„Das Biest!“, entkam es mir wütend.

„Du meinst wirklich, sie würde es wagen gegen meinen Befehl zu verstoßen!“, klang Lucius sehr verwundert über diese Brüskierung und ich verdrehte die Augen über seinen Snobismus.

„Ich wäre verwundert, würde sie sich daran halten!“, kam es resigniert von mir und nun schnaubte Lucius wütend auf, als er erkannte, dass er sie mal wieder unterschätzte.
Umgehend schlossen wir beide, wie auf Kommando die Augen und fühlten den Bannen und Flüchen nach, die wir aufgebaut hatten und die uns nun durch unsere Verbindung zum Anwesen sagten, was, wie, wo hier vor sich ging.

„Sie nimmt den Weg zum Wald, woher weiß sie von ihm?“, fragte Lucius da konsterniert nach und presste die Lippen zu einem Schmalen strich zusammen.

„Draco?“, bot ich recht lapidar an, aber er schüttelte daraufhin sein Haupt.

„Nein, diesem Weg habe ich ihn noch nicht gezeigt!“, gab Lucius zu bedenken.

„Dann überrascht sie uns mal wieder, dass sie mehr über das Manor weiß als dein Sohn. Nimm endlich meine Warnungen ernst!“, zischte ich da aufgebracht und rauschte mit einem, mir dicht auf den Fersen folgenden, Lucius davon.
Wir rannten auf eine Mauer zu, die ich mit dem Wischen meiner Hand verschwinden ließ und da dies ein abzweigender Zugang zu dem Geheimgang war, den das Biest gerade benützt hatte waren wir ihr so dicht auf den Fersen, wie sie sich nicht mal im Traum würde vorstellen können.
Dieses Mädchen war so unsäglich dumm, denn nicht nur sein, sondern auch mein Jagdtrieb war hier umgehend geweckt worden!

„Ich versteh, dass nicht… ich meine, sie hätte nie so weit kommen dürfen! Alle Banne sind noch da und wurden nicht gebrochen… nur manipuliert!“, echote nun Lucius überrascht über ihre Geschicklichkeit und selbst ich war erstaunt, war dies doch wahrlich hohe Kunst, als wir den dunklen Gang entlangeilten.

„Tja, habe ich dir noch nicht erzählt, dass sie ein leicht kleptomanisches Verhalten an den Tag legt?“, meinte ich sehr zynisch. „Sie hat in so was Übung!“, murrte ich düster mich an ihrer Vergehen erinnernd.

„Nein, mein lieber Severus, das musst du vergessen haben in deinen ellenlangen Litaneien zu erwähnen!“, gab er mir sehr sarkastisch zurück und schnaubte wenig malfoyhaft auf.

„AHA, habe ich das doch glatt vergessen zu erwähnen, so eine Sache aber auch…“, tat es mir nicht wirklich leid als ich kurz die Augen rollte „Sie hat mich in ihrem zweiten Schuljahr beklaut, sie ist in meinen Vorratsraum eingedrungen!“, gestand ich dann recht brüsk, da er neben mir nun fast anhielt über dieser unerwarteten Neuigkeit.

„Wie bitte?“, hauchte er konsterniert „… den schützt du doch immer so gut!“, entgegnete er nun etwas atemlos im Laufen von ihm, da er doch nicht stoppte.

„Tja für sie anscheinend nicht gut genug! Sie hat wirklich alle Flüche gebrochen, bis auf einen, aber der war verzeihlich. Ich konnte es selbst kaum fassen, ganz allein mit zwölf… aber sie scheint dafür eine wahrliche Begabung zu besitzen!“, klang wohl auch durch, das ich beeindruckt war, ganz gegen mein wollen.

„Du schockierst mich, eine Kleptomanin! Wer hätte das gedacht… oder nein, sie tut es, diese ganzen Banne zu manipulieren und einige zu brechen, verdammt, das hätte viel länger dauern sollen. Das müssen wir verbessern!“, resümierte er gewohnt befehlend als er sich umsah „Wo will sie hin? Glaubst du sie will zu Potter,… oder ganz abhauen?“, stieß er zum Schluss mühsam Beherrscht hervor und er band mich dabei in seine Überlegungen mit ein und ich muss sagen, ich dachte das auch alles, was er gerade in Worte fasste.

„Keine Ahnung,… aber hier…“, zeigte sich nun ein abgrundtief böses Lächeln auf meinem Gesicht und als ich mich umwandte um zu Lucius zu blicken, wurde mir bestätigt, das auch er wusste, was es bedeutete, da es in seinen sturmgrauen Augen dämonisch aufleuchtete.

„Wie gut, dass ich mit dir diesen letzten Bann ausgearbeitete habe!“, meinte nun Lucius trocken mit vorfreudigen Frohlocken in seinem Ton und auch ich grinste fies.

„Ja, der war wahrlich genial!“, musste ich seiner Arroganz die aus ihm sprach zustimmen.
Es war gut gewesen, denn dies hier war ein Meisterwerk, ein gemeinschaftliches, das wir in unserer Jugend entwickelt hatten, als wir uns mit Leidenschaft der Magie hingegeben hatten und es hatte großen Spaß gebracht diesen brillanten Fluch zu entwickeln, der uns nun helfen würde, sie zu jagen.

„Das Biest ist wirklich noch besser als ich angenommen hatte Lucius…“, bekannte ich missmutig „… sie hat es zwar nicht geschafft ihn auf die Schnelle vollständig zu brechen, aber sie hat es geschafft ihn soweit aufzuheben, das er ihr nichts mehr anhaben konnte und sie durchließ, eine enorme Leistung!“, musste ich leider etwas beeindruckt zugeben.

„Das weiß ich Severus, für diese Analyse benötige ich dich nicht“, zischte er wütend.

„Lass deine vorzügliche Laune nicht an mir aus!“, wiegelte ich kalt ab während wir weitereilten.

„Komm…!“, rief Lucius erregt, es war als würde er sie wittern.
Er beschrieb ein Zeichen in die Luft und so konnten wir rasch dieses Hindernis passieren, ohne das uns das geschah, was ihr zum Glück nicht geglückt war, sonst hätten wir die Nadel im Heuhaufen suchen müssen, aber so keimte bösartige Vorfreude in mir auf.

Als wir aus dem hohlen Baumstamm kamen, konnten wir noch erleben, wie sie, ein schwarzer Klecks vor uns weg „apparierte“. Sie bemerkte uns nicht, da sie mit dem Rücken zu uns stand. Dies war ein Umstand, der sehr gut war, den wir beide wollten wissen was sie vorhatte. Wir wollten sie nicht vorschnell schnappen, nun da sie uns nicht mehr entkommen konnte, hatten wir Zeit, denn die Frage war, was sie aus dem Haus trieb, auch auf die Gefahr hin eine Strafe zu erhalten.
Sie wusste, was ihr Lucius alles antun konnte und war trotzdem bereit dieses Risiko einzugehen, warum? Was für Geheimnisse hatte sie nun wieder?
Lucius war wahrlich nicht ohne, auch wenn er ihr galant und charmant gegenüber trat, war er einer der gefährlichsten und skrupellosesten Männer die ich kannte. Mitleid war ihm ein Fremdwort und wenn er folterte, tat er dies mit kühler Leidenschaft, er erwartete absoluten Gehorsam und den zeigte sie soeben nicht, was sehr dumm war.

Sie musste gewusst haben, wenn sie durch die magische Wassermauer ging, dass dies einen Alarm auslösen würde und wir somit umgehend wüssten, dass sie entflogen war. Das war so bestimmt nicht von ihr vorgesehen gewesen in ihrem ursprünglichen Plan, aber sie schien sich dafür entschieden zu haben, das Risiko einzugehen, da sie anscheinend etwas Unaufschiebbares zu tun hatte.
Ich war gespannt und das sehr und Lucius anscheinend auch. Ich bemerkte den Jagdtrieb in seinen Augen regelrecht aufleuchten, denn es hatte ihn gepackt, die Beute, die versuchte aus ihrem Gefängnis auszubrechen und sie hatte zur Flucht angesetzte und ihr Häscher war ihr nun dicht auf den Fersen.
Ja, das sprach ihn an und ich sah wie er sich in Vorfreude die Haare magisch zurückband und mit einer verbissenen Miene auf die Stelle sah, von der sie gerade verschwunden war, aber mich selbst ließ diese prekäre Situation auch nicht kalt.

„Auf geht’s! Wir folgen ihr, unsichtbar, ich will erst wissen was sie treibt! Sie wird nicht damit rechnen, das der unsichtbare Wasserfall weiter an ihr haftet. Dass er eine Signatur ist, der wir folgen können. Ich will wissen, was sie dachte uns nicht sagen zu können und sie dazu bereit war meinen… unseren Zorn auf sich zu ziehen!“, bestimmte er gewohnt souverän als er mit den Zähnen knirschte „… denken hier alle, sie können sich meine Befehlen und Wünschen jederzeit wiedersetzen und dies ohne Konsequenzen? Verdammt ich werde andere Seiten aufziehen, zuerst Narcissa, nun sie…! Sie werden lernen was es heißt sich mir zu wiedersetzten…“, meinte er da mühsam beherrscht und kühl in seiner Drohung, aber in ihm schien es zu brodeln, so akzentuiert wie er sprach.

„Immer wieder gerne Lucius, immer wieder gerne. Ich bin ebenfalls sehr gespannt was das Biest nun wieder plant!“, entgegnete ich ernst und schon wurde ich, wie Lucius auch, unsichtbar und einen Moment später, nachdem wir die Signatur aufgespürt hatten „apparierten“ wir ihr lautlos in eine schmutzige Seitengasse hinterher und da beobachteten wir sie wie sie dort vor uns stand.

Sie war in der Mitte derselben Gasse und fuhr an ihren Seiten entlang, was sofort meinen Blick auf ihre schlanke Taille lenkte, die von einem breiten Gürtel zusätzlich hervorgehoben wurde. Sie trug ein schickes, elegantes, schwarzes Kostüm mit Puffärmeln und sah mit ihrem hochgesteckten Haar sehr apart aus. Wir sahen wie sie nun die Augen zusammenkniff und aufmerksam in unsere Richtung starrte, so als hätte sie etwas gespürt oder gehört, sie legte den Kopf lauschend schief und verharrte.
Lucius und ich erstarrten zu Salzsäulen und verharrten reg- und lautlos an Ort und Stelle. Wir verstanden uns blind und so agierten wir auch, wie das eingespieltes Team, das wir waren.

Ich runzelte verwirrt die Stirn und meine Augenbrauen erreichten ungeahnte Höhen, als ich ihr Gebaren betrachtete. Denn plötzlich zuckte sie mit den Schultern, wollte wohl das Gefühl beobachtete zu werden abschütteln, kniff sich in die Nasenspitze und begann wild mit den Augen zu blinzeln, dann schluchzte sie laut, stöhnte dann herzzerreißend auf und begann zu schniefen.
Was sollte das?
Sie spielte die Weinende, Schluchzende, eindeutig! Aber warum, dieses ganze Gebaren von ihr, das war für mich nicht nachvollziehbar.
Was sollte diese Scharade?

Was für eine Schauspielerin, sie brachte sich in Form, anscheinend waren Tränen angesagt, die sie sich gerade schwer abrang und mit sich kämpfte, das war hohe Kunst, die sich gerade vor unseren ungläubigen Augen abspielte. Sie klang sehr traurig und gequält als sie zu weinen begann bevor sie zufrieden nickte, nun zückte sie noch ein farblich passendes, schwarzes Spitzentaschentuch und tupfte damit vorsichtig über ihre geröteten Augen und ich blickte noch immer fasziniert auf dieses Schauspiel, als wir nun vernahmen, wie sie mit sich selbst sprach:

„Die Show kann beginnen, zeig es ihnen Hermione!“, schnaubte sie zufrieden laut auf und strebte nun zielstrebig auf ihren hohen Schuhen zu dem, mit einem Zaun eingefassten Areal und lief die Kiesauffahrt entlang.
Sie ließ uns in dieser Gasse zurück, als ich Lucius neben mir rascheln hörte, der das Ganze sicher auch skeptisch betrachte hatte.

„Was war das?“, kam die entrüstete Stimme zu mir herübergeweht, wenngleich ich ihn nicht sehen konnte.

„Du siehst mich genauso sprachlos!“, zeigte auch ich mein Erstaunen über diese Showeinlage und zuckte für ihn unsichtbar die Schultern.

„Komm, das will ich genau wissen!“, befahl Lucius herrisch und schon folgte er ihr.
Er setzte sich in Bewegung und nicht nur du, war das einzige was ich denken konnte und so gingen wir ihr nach, Wir verfolgten wie sie einen Muggelfriedhof betrat, der schon recht alt zu sein schien, mit vielen altehrwürdigen Grabsteinen, die die Landschaft künstlerisch aufwerteten.

„Was will sie hier?“, fragte sich nicht nur Lucius soeben laut, während der Kies unter unseren Schuhen geknirscht hätte, wenn wir uns nicht mit Zaubern dagegen geschützt hätten.
Wir gingen leise hinter ihr her und dann sahen wir auf einem weiter hinten gelegenen Teil, wie sie eilig auf eine Gruppe von Menschen zuging, die alle ebenfalls in schwarz gewandet um ein offenes Grab versammelt dastanden.

„Den kenn ich doch…“, hauchte da Lucius leise, als ein gutaussehender Mann auf Hermione zueilte und ihr die Hände gefühlvoll entgegenstreckte, sie höflich begrüßte, sie aber mit interessierten Blicken maß, dabei behielt er ihre Hände fürsorglich in seinen.

„Und sprich schon, wer ist das… etwas älter als du, oder?“, wollte ich es nun genau wissen, da er mir unbekannt war.

„Der? Der ist ein Mudbloodanwalt… warte… Thomas… ja, genau Mr. Thomas, arbeitet eng mit Gringotts zusammen, da er sich in beiden Welten auskennt, er ist gut. Er ist mir schon ab und an in der Muggelwelt begegnet, er versteht sein Fach!“, erzählte Lucius nüchtern die Fakten.

Aha, ein Anwalt also, mir passte es gerade gar nicht, wie nahe er sich zu Hermione beugte und mit ihr tuschelte und auch Lucius neben mir schien dies viel zu nahe zu sein, wie dieser Thomas sich zu ihr beugte. Er hatte braune Haare und ein ansehnliches Äußere und reicht nun Hermione galant seine Armbeuge und geleitete sie zu einem, in einem Talar gekleideten Pfarrer.

Sie tupfte sich immer wieder dramatisch mit dem Tuch die Augen und bot ein sehr leidendes Bild. Viele der wartenden Menschen beäugten sie und ihre schlanke Gestalt, sie schien die Hauptperson dieser Veranstaltung zu sein, der die ganze Aufmerksamkeit gehörte.
Aber besonders zwei Männer in knappen Anzügen in dunkelblau und braun die sich zwar sehr im Hintergrund hielten, schienen jede Bewegung von ihr mit Argusaugen zu verfolgen. Aber, sie schien sich gut zu schlagen, denn niemand zweifelte an ihr und ihrer Betroffenheit, wenn wir nicht die Vorbereitungsszene in der Gasse erlebt hätten, würde ich ihr ihr Schauspiel abnehmen, sie wirkte sehr ergriffen und durch und durch trauernd.

Ich konnte mir jetzt schon denken, wer hier heute beerdigt wurde, augenscheinlich ihre Eltern! Hatte sie es wirklich getan? Nein, wohl eher nicht, dachte ich bei mir, aber was wurde dann da beerdigt? Oder vielleicht doch? Ich meine, ich traute mittlerweile dem Biest alles zu!

„Sie ist echt gut!“, „Siehst du das, sie überzeugt!“, „Wer wird da wohl beerdigt?“, „Sie scheint die Hauptperson zu sein!“, fragte Lucius mal immer wieder zu mir aber ich blieb stumm.
„Wenn dieser Thomas sich nicht bald von ihr entfernt, findet er sich in meinem Folterkeller wieder“, kommentierte ein sich schwer beherrschender Lucius.
Nachdem er festgestellt hatte, das sie wohl nicht versuchte aus dem Manor abzuhauen, sondern nur einen Termin wahrnahm, schien er seine gewohnte eiserne Disziplin wiedererlangt zu haben. Ich gebe es ungerne zu, aber mir ging es ähnlich, auch ich hatte mich etwas beruhigt, nachdem ich sah, dass sie wieder einmal einen ihrer Termine hatte und kein Potter, oder sonst was sie von uns wegtrieb.

Nun schien die Trauerfeier zu beginnen und wir nährten uns der Trauergemeinde, auch wenn ich Lucius nicht sah, wusste ich genau, wie und wo er war.
Wir kannten uns so gut, hatten schon so viele Abenteuer und mehr als haarige Situationen zusammen durchgestanden, dass wir ein perfekt eingespieltes Team bildeten, uns blind verstanden.
So lauschten wir den Worten des Geistlichen, der ausufernd von Mr. Und Mrs. Granger Abschied nahm, ich fühlte mich hierbei bestätigt.

Wir waren nun sehr nah und sahen und hörten alles aus nächster Nähe. Bemerkten, wie sich Thomas besorgt um die schluchzende Hermione kümmerte und sie es nicht übertrieb genau den Mittelweg fand zwischen betroffen und unendlich traurig, aber auch sehr beherrscht und diszipliniert um sich nicht in ein hysterisches Bündel der Hilflosigkeit zu verwandeln.
Sie ließ die Zuschauer an ihrem Inneren Konflikt teilnehmen und zog damit alle in ihren Bann, das sie dachten, sie würde tief Trauern um den Verlust ihre Eltern, als nun die zwei dunklen Särge langsam hinabgelassen wurden, in die dunkle tiefe des Erdlochs, um dann den letzten Segen zu erhalten, in dem der Pfarrer sein Kreuz über dem Grab schlug und Hermione wimmerte, das es einem das Herz hätte zerreißen können.
Was für eine Schauspielerin, verkniff ich mir ein verächtliches Schnauben.

Ich würde wetten, das Lucius neben mir dasselbe dachte, wie sie so in ihrem schicken Outfit dastand und sich die roten Augen abtupfe, musste er erkennen was für ein berechnendes Biest sie war, das schlimme war nur, ich wusste es und konnte trotzdem nichts dagegen tun, das sie mich anzog, wie keine sonst, sie bot alles was interessant und verführerisch war.

Viele der Männer warfen ihr trotz der Trauer einige taxierende Blicke zu, die uns gar nicht passten, derart eigenwillig blickte man keine Frau aus unserem Haus an, Punkt um. Ich konnte Lucius schlechte, mörderische Stimmung, als er die Blicke registrierte, fast mit Händen greifen und spüren.

Nun, als die Beerdigung beendet war und die Kondolenzbekundungen begannen, zeigte sie eine unglaubliche, zierliche Gebrechlichkeit, die in jedem Mann den Beschützer hervorrufen musste und so hörten wir alles was gesprochen wurde und warteten ab.

„Ihre Eltern waren so gute und liebe Arbeitgeber“, „Wir werden sie vermisse, so jung noch!“, „Was für ein tragische Unfall“, „Sie Arme, wenn sie Hilfe benötigen…“, nahm sie mit einer gewissen Eleganz die Kondolenz entgegen.

Als ein Mann mittleren Alters als einer der letzten auf Hermione zutrat und sie intensiv musterte:

„Hermione, Liebes, nun bist du ganz allein… das hätte deinen Eltern das Herz gebrochen! Du weißt, das du in meinem Haus immer willkommen bist, dein Vater hätte gewollt, das sein bester Freund sich um seine einzige Tochter kümmert!“, betonte er besorgt und wirkte selbst leicht grau im Gesicht.

„Danke Marcus, wo sind Helen und David?“, fragte sie mit brüchiger Stimme.

„Oh, die sind seit dem Anfang der Ferien auf einem Asientrip… leider, ich soll dir ihr Beileid übermitteln… ich kann verstehen, wenn du nicht in euer Haus willst, aber du kannst gerne zu mir!“, kam es sehr schleimig von dem Typen und ich fühlte wie sich Lucius anspannte und auch ich konnte nicht verhindern, dass ich mich mehr aufrichtete, der machte die trauernde Tochter auf einer Beerdigung an, war das zu fassen.

„Marcus, ich danke dir für dein großzügiges Angebot, es… danke, aber ich muss nun erst einmal mit dem Verlust klarkommen, du verstehst…?“, wand sie sich und ich registrierte zu meiner eigenen Belustigung, wie die Verachtung in ihren braunen Augen aufblitzte, denn sie hatte sehr wohl erkannt, das sein Angebot nicht so unschuldig war wie es klang.
„Ich suche die Einsamkeit… es bedeutet mir viel, das du heute hier bist, danke!“, beugte sie sich nun vor und hauchte dem Mann zwei Küsschen auf die Wange.
Sofort packte ich aus einem Instinkt heraus Lucius Arm, auch wenn ich ihn nicht sah hatte ich gewusst, er war neben mir und so hielt ich ihn unter Kontrolle. Ich fühlte, wie sich seine Muskeln unter seinem Gehrock anspannten, als sie ihn so vertraut verabschiedete, aber sie hatte es in meinen Augen geschickt gemacht. Während sie sich nun dem Pfarrer zuwandte um ihm für die Zeremonie zu danken. Bevor sie sich Thomas zudrehte:

„Nun, Mr. Thomas danke für ihre Mühen, das haben sie alles wunderbar veranlasst… das hätten sich meine… nein, das hätten sie sich nicht gewünscht, was erzähle ich für einen Unsinn! Entschuldigen sie!“, schluchzte sie nun dramatisch auf und wandte sich ab, was nur noch Thomas und die zwei beobachtenden Männer aus der Entfernung erfassten, aber wohl auch alles hörten, da sie sehr interessiert lauschten.

„Aber, Miss Granger dafür bin ich doch da, sie müssen sich nicht mit solchen Dingen belasten, Mr. Rangok hat mir hier genaueste Anweisungen erteilt!“, was sie innehalten ließ.

„Arch… was würde ich nur ohne diesen guten Ko… kleinen Mann machen!“, blickte sie nun wieder sichtbar gefasst auf, aber anscheinend ahnte sie, das sie noch belauscht wurden.

„Ich weiß, es ist unüblich und eigentlich eine ausgesuchte Frechheit, aber der Herr aus Dover würde noch einmal gerne mit ihnen sprechen… ich habe versuchte es zu verlegen, aber Mr. Rankgok meinte, ihnen wäre es auch so recht und ich wollte ihm nicht wiedersprechen!“, flüsterte er ihr nahe zu und sie nickte, nach einem taxierenden Blick zu den beiden Männern.

„Da haben sie gut daran getan, denn es stimmt! Ich möchte jetzt mit den Herren reden und das hinter mich bringen!“, bekannte sie entschlossen und straffe nun die Schulten.
Forsch schritt sie auf die zwei Herrn zu und meinte nun mit ausgebreiteten Armen.

„Inspektor… Erwin? Wie… nein, ich kann nicht sagen, das ich mich freue sie wieder zu sehen, dann muss ich gleich wieder an die Nacht denken…“, legte sie eine gefühlvolle Pause ein als sie leise Stöhnte „Mhm… also, was kann ich für sie tun!“, ging sie geschickt auf den Polizisten zu, indem sie offen bekannte, das es sie schmerzte ihn zu sehen, das hatte ihre Stimme eindeutig ausgesagt, dem anderen Mann schenkte sie nur ein schnelles, sehr flüchtiges Nicken.

„Miss Granger, es tut mir… uns aufrichtig Lied, sie in diesem Moment zu stören, aber sie sind schwer zu erreichen und ihr Anwalt meinte, sie würden es bevorzugen, das schnellst möglich hinter sich zu bringen...“, meinte der Herr in den dunkelblauen Anzug und dem eine ansehnliche Glatze zierte, eindringlich.

Sie nickte nur wieder, wollte anscheinend nicht zu viel reden und sah ihn nur auffordernd an, als nun auch Thomas neben sie trat.

„Wie sie wissen sind die laufenden Untersuchungen von dem Unfalltod ihrer Eltern so gut wie abgeschlossen. Wir haben nur erfahren, dass sie durch ihren Anwalt hier die Lebensversicherung ihrer Eltern eingefordert haben, die eine ungewöhnlich hohe Summe beinhalten und da fühlten wir uns veranlasst nachzuforschen!“, erklärte der Mann nun mit autoritärer, geschäftiger Stimme, ganz der Polizist, der einem Verbrechen auf der Spur war und ich runzelte die Stirn, sie wollte die Lebensversicherung?
Warum?

„Verstehe ich das richtig Inspektor!“, klirrte ihre Stimme nun urplötzlich sehr kalt. „Sie verdächtigen mich etwas mit dem Unfall meiner Eltern zu tun zu haben, warum? Weil ich so frei war, meinen Anwalt zu beauftragen alle Schritte einzuleiten, ohne dass ich genau weiß, was alle Schritte sind… da dies das erste Mal in meinem Leben ist, das ich mich in einer derartigen Lage befinde?“
„Dann waren nicht sie es?“, zweifelte der anderen Mann fragend.
„Natürlich nicht… da ich mich in der momentanen Lage dazu nicht fähig fühle, mich mit Geld auseinanderzusetzen! Ich wusste gar nicht, dass es eine Lebensversicherung gab, oder auch gibt… Aber fragen wir doch ihn… Mr. Thomas, habe ich explizite Anweisungen gegeben, oder einfach allgemeine?“

„Allgemeine, Miss Granger!“, entgegnete ihr Anwalt geschäftig.

„Das heißt ja nichts, Miss Granger!“, kam es nun von dem älteren Mann abwägend, während sich der Jünger unwohl abwandte, ihm schien die Umgebung nicht zu behagen.

„Nun denn!“, resümierte sie und tupfte sich wieder die Augen „… wenn sie damit andeuten wollen, das ich wusste, das mir solch ein Geld zustehen könnte, dann wissen sie, wenn sie gründlich waren, das dies leider nicht das erste Mal in der Familiengeschichte ist… das etwas schlimmes passierte, aber sie können davon ausgehen, das ich meine Oma und Tante sehr wohl noch lieber um mich hätte, genauso wie meine Eltern. Vielleicht wurden die Summen deshalb hoch angesetzt? Die Zeiten, wann dies alles gewesen sein soll interessiert mich nicht, aber ich denke, das können sie ganz leicht rausfinden…“, sprach sie recht forsch und wedelte uninteressiert mit ihrer Hand.
„Wie auch immer… Ich bin nicht gerne allein, oder wollen sie mir nun auch einen Flugzeugabsturz unterstellen, der Jahre zurückliegt? Ich möchte darauf verweisen, das ich damals noch ein Kind war!“, kam es sehr ironisch von ihr, sie ließ den wesentlich älteren Mann ganz schön blöd aussehen.
„Sie sind heute noch eines…“, murrte Thomas recht aggressiv zu den Polizisten und sie schoss ihm einen recht unfreundlichen Blick zu, diese Aussage schien ihr gar nicht zu gefallen.

„Nein, also so war das nicht…?“, meinte der Polizist nun nicht sehr selbstsicher und kratzte sich an seiner Glatze.

„Sie wollen mir doch nicht sagen, dass sie damit extra den langen Weg von Dover gekommen sind, damit? Wollen sie mich beleidigen? Ich dachte, sie hätten etwas gefunden was mir den Unfall meiner Eltern erklären könnte, wie ich ihren… wie ich es besser verstehen kann, wie das passierte!“, drehte sie nun den Spieß um und sie unterstrich ihre Betroffenheit mit ihrer belegten und heißeren Stimme, ihre Augen badeten in schwer unterdrückten Tränen, sodass sich die Männer peinlich berührt anblickten.

„Das, Miss Granger, kann ich verstehen, aber sie müssen nachvollzeihen eine Summe von 2 Millionen, pro Person ist ungewöhnlich!“, versuchte der Mann es erneut und sie stieß einen lauteren Ton aus während sie das zerknüllte Tuch an ihre Brust drückte.

„Was wollen sie von mir hören? Ich verstehe sie nicht? ich habe keine Ahnung, ich… kenne mich mit so was nicht aus! Wenn hat dies mein Vater gemacht… und wenn vielleicht, hat er diese Summen mit der Versicherung vereinbart, nachdem er dies mit Oma… und Rose mitgemacht hat? Wissen sie, ich werde hier keine weiteren Vermutungen aufstellen, dies sind Dinge die ich ihnen nicht beantworten kann und werde!“, schüttelte sie bestimmt den Kopf „Wenn, denn dies alles ist, würde ich mich gerne zurückziehen, wie sie sehen bin ich etwas angegriffen…“, wollte sie sich rüde abwenden, als der Inspektor noch einmal das Wort ergriff und mahnend den Zeigefinger hob.

„Miss Granger, da wäre noch…“, weiter kam er nicht, da sich eine kleine Furie mit wütend blitzenden Augen zu ihm umdrehte.

„Inspektor Erwin, sollte sie mir noch einmal mit ihren haltlosen und beleidigenden Unterstellungen kommen ohne Beweise und mich so belästigen, sehe ich mich gezwungen Beschwerde einzureichen, nur weil ich nun alleine bin, heißt das nicht, dass ich mir alles gefallen lassen muss! Auch ich habe Rechte und wenn sie noch etwas von mir möchten, wenden sie sich an Mr. Thomas. Sparen sie sich ihren Atem, ich rede erst wieder mit ihnen, wenn sie mich Vorladen, das ist mir zu blöd! Und das am Grab meiner Eltern…“, ließ sie drei überrumpelte Männer zurück, die mehr als erschüttert auf die davoneilende, kleine, zierliche Person blickten, die erzürnt, aber auch ergriffen, zum Ausgang eilte und dramaturgisch in ihr Taschentuch weinte.

„Also, ob das so nötig war, meine Herren, das möchte ich bezweifeln!“, tadelte nun die maßregelnde Stimme von Thomas und er blickte die Polizisten missbilligend an. „Und ich muss sie bitten, Miss Grangers Wunsch zu respektieren, sollten sie sie noch einmal sprechen wollen, wenden sie sich mit einer entsprechenden richterlichen Vorladung an mich, ansonsten muss ich sie bitten, die Angelegenheit zügig zu einem Abschluss zu bringen, damit Miss Granger mit diesem überwältigenden und schweren Verlust vollständig abschließen kann!“, erklärte Mr. Thomas rigoros in kalten Ton.

„Natürlich, es war nur ein Gefühl, das sie uns vielleicht noch etwas zu sagen hätte. Sie scheint ernsthaft zu trauern, doch ist sie gefasst und auch wenn ihr Ausbruch…“, wandte da der Inspektor nachdenklich ein, als sich der junge Polizist zu Wort meldete.

„Kommen sie Inspektor! Der Detektiv wird uns schon erwarten und ich denke, wir sollten Miss Granger in ihrem Schmerz nicht weiter stören. Mr. Thomas, richten sie der Dame unser Beileid aus,… sie entschuldigen uns!“, sahen wir wie der Glatzkopf zwar überrumpelt wirkte, sich dann aber geschlagen gab und seinem jungen Kollegen hinterher trottete.
Wie es aussah hatten sie wirklich keine Beweise, aber bei so einem Sturkopf wie dem Biest, würden sie nie etwas rausbekommen und sie hatte den Polizisten jedwede Grundlage entzogen, sie kannte ihre Rechte halt zu gut.

So standen Lucius und ich noch da während wir in das Grab blickten, in dem die zwei Särge ihre letzte Ruhe gefunden hatten.

„Interessant, wohin jetzt!“, wandte Lucius körperlose Stimme blasiert ein. „Sie entkommt mir nicht!“, raunte er bedrohlich.

„Uns Lucius! Sie entkommt uns nicht!“, hauchte ich gefährlich leise zurück.


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