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Fanfiction

When Hermione Fights - Immer wieder Narcissa

von queenie

114. Kapitel Immer wieder Narcissa


„Können wir von hier apparieren?“, fragte Lucius und strich mit seinem Daumen über die zarte und empfindliche Innenseite meines Arms, was mich dazu brachte leicht zu erbeben, dies quittierte Lucius mit einem gehässigen aber auch sehr zufriedenen Lächeln, da diesem meine Reaktion auf seine Berührung nicht verborgen blieb.

„Ja, es liegt keine Sperre auf dem Haus, noch nicht!“, bekannte ich wiederwillig, darüber erhielt ich ein huldvolles Nicken und die beiden Männer zeigten sich verständig und „apparierten“ daraufhin lautlos, beeindruckend sie so zu erleben, sie schienen sich blind zu verstehen.

Als wir in Lucius Lieblingssalon ankamen, zeigte ich mich verwundert, hob die Braue, wie konnten er und Severus direkt ins Manor, „apparieren“?

„Das funktioniert nur bei uns beiden, Liebes!“, beugte er sich vertraulich zu mir und hauchte mir wieder einen dieser sanften, fast gehauchten Küsse auf die Wange. Dieses Mal konnte ich nicht verhindern, das mir, als er mir nun so nah war, eine Gänsehaut über den Körper lief und ich hörte, wie er tief einatmete, als er seine Nase in meinem Haar vergrub.

„Lucius wenn du gestattest, würde ich Hermione gerne zu ihrer Suite geleiten. Ich glaube, dein nächster Termine erwartet dich schon!“, wandte nun Severus sehr geschäftig ein, wie es schien versuchte er mich und Lucius immer wieder zu trennen.

„Ist gut Severus, tu das und komme in spätestens einer halben Stunde zu mir, dann sollte ich diesen Ministeriumsangestellten los sein, wir beide müssen heute Abend noch zu einem anderen Empfang!“, erklärte der sich aufrichtende Lucius ernüchtert.

Als Lucius mich los ließ und zurücktrat, mir noch ein durchtriebenes aber auch überhebliches Lächeln schenkte, hatte ich ein leicht beklemmendes Gefühl, das ich diesen Mann nicht so schnell loswerden würde.

Da hörte ich ein bestimmtes Räuspern und setzte mich in Bewegung, eilte an Snape vorbei, der mir die Tür offenhielt.

„Ich soll dich noch darüber informieren, das Lucius wünscht, das dies alles unter uns bleibt… Draco muss das nicht alles wissen!“, sprach er betont ruhig mit mir, während wir die langen Gänge des Manors entlangeilten.

Darüber konnte ich Severus nur einen verwunderten Blick zuwerfen, das war spannend, sie wollten nicht das Draco erfuhr was Lucius breit war zu tun, interessant!

„Bitte, du weißt, ich habe keine Geheimnisse vor ihm!“, warf ich abweisend ein und beobachtete ihn dabei genau.

„Dann solltest du damit beginnen! Wie gesagte, er wünscht dies und ich rate dir, höre auf mich und bring ihn nicht noch mehr gegen dich auf!“, beschied Severus mir kalt.

Ich schnaubte, denn es passte mir so gar nicht, aber ich würde mich wohlweislich daran halten, vorerst, wer sagte denn, dass Draco es nicht trotzdem herausfinden würde?
Puh… sein Tempo war mörderisch für meinen schon beim kleinsten Schritt schmerzenden Po, dabei biss ich meine Zähne schmerzhaft fest zusammen, bis wir endlich, die Suite erreichten, er öffnete die Tür und ich stöhnte auf, mir tat meine ganze Rückfront so weh und ich hoffte mich nur noch auf das Bett legen zu können, vorzugsweise auf den Bauch, da dies meine präferierte Lage, nach Lucius Aktion wäre.

Leider wusste nicht, wie sie sich das vorstellten, wie ich dies vor Draco Geheimhalten sollte?

So streifte ich mir im Gehen die Schuhe ab, lief auf das Schlafzimmer zu und rief sarkastisch über die Schulter.

„Danke Severus, du hast die Gefangene sicher ans Ziel geleitet!“

Ich wartet seine Antwort nicht ab sondern legte mich erschöpft auf den Bauch ins Bett, dabei stöhnte ich erleichtert auf, dass ich endlich lag, da mein Fleisch bei jeder Bewegung schmerzhaft pochte. Severus letzte Wort Draco betreffend ging mir nicht aus dem Kopf. Ich sollte es ihm nicht erzählen, das war wohl wirklich besser so, damit er in der Nacht schlafen konnte, nun hatte Lucius mich zum ersten mal geküsst und auch wenn er rabiat und brutal gewesen war, er küsste wieder ganz anders als Severus und Draco, aber wie sollte ich das beschreiben?

Severus Strafe damals hatte sich ganz anders angefühlt, halt eher strafend, bei Lucius ging währenddessen noch eine unterschwellige Gefahr dabei aus, er war, der sehr viel skrupellosere und noch bösartigere Mann. Ja gemeiner als Severus, da dieser doch noch moralische Anwandlungen und Anfälle hatte, die Lucius wohl schon vor langer Zeit eingestellt hatte. Wobei ich mir immer noch nicht erklären konnte, warum er mich danach geheilt hatte, vielleicht wusste er es ja selber nicht.

Als ich überrascht zusammenzuckte, da die Matratze plötzlich unter mir nachgab und ich fühlte, wie sich einer neben mich setzte, der Kräuterduft, der zu mir wehte, ließ nur den Schluss zu, das dies Severus war. Ich wollt mich schwer stöhnend umdrehen, als mich eine Hand im Kreuz daran hinderte, was dazu führte, das ich meine bisher geschlossenen Augen aufriss.

WAS?

Er sagte immer noch nichts und ich erstarrte, blieb nun krampfhaft erzwungen ruhig liegen, so wie er es wollte, als ich spüren konnte, wie er mein Kleid am Saum hochschob und zurückschlug, mich freilegte. Es drohte mir gefährlich heiß zu werden, okay, was hatte er vor, fragte ich mich etwas atemlos?

Ich bettete dann mein Haupt in meinem Kissen, als ich fühlte, wie er mich von dem Seidenstoff gänzlich befreite und ihm nun meine, wohl leuchtend roten und schmerzenden Pobacken entgegen leuchten mussten, die Gefahr, dass ich damit im Dunklen leuchtete, war sehr groß.

Und dann konnte ich schon seine Hände auf mir fühlen, ohohoh… das tat sehr gut.

Ich stöhnte wohlig unter seiner erstaunlich zärtlich streichenden Bewegungen auf, oh, war das peinlich, aber auch zu gut, so wie er mich hier nun verwöhnte. Er rieb mich mit irgendeiner Salbe ein, die herrlich kühlte und desto mehr er sie einmassierte, desto weniger schmerzte die Region die er intensiv bearbeitete.

Er sollte bloß nicht aufhören. Wie es schien, hatte er keinerlei Scheu mich derart intim zu berühren.

Als er nach schier endlosen Minuten sein Tun beendete und seine Hände auf mir liegen ließ, vernahm ich nur noch seinen schweren Atem, als einziges Geräusch. Es schien ihn nicht kalt gelassen zu haben, wie ich dalag und nervös wartete, was er sich wohl noch ausdachte um mich zu strafen, denn das Severus auch sauer war, stand wohl außer Frage.

Etwas Gutes hatte das cremen gehabt, ich hatte keine Schmerzen mehr, die Salbe hatte Wunder gewirkt. Ich konnte mich voll und ganz bewegen, so drehte ich mich nun langsam um wollte ihm, ein aufrichtiges danke schenken.

Doch soweit kam ich nicht, da ich sofort vollständig auf das Bett niedergedrückt wurde, da sich etwas Schwarzes in einer rasanten Geschwindigkeit auf mich gelegt hatte.

Ich hatte so schnell nicht einmal blinzen können und nun begrub er mich regelrecht unter sich. Ich hatte wieder mal nur meine Hände erhoben und drückte sie gegen die so fordernde männliche Brust und was sollte ich tun?

Als er nun auch schon begann sinnlich, langsam über meine Lippen mit seiner Zunge zu streichen. Er hatte mich vor Lucius gerettet und mir nun Linderung verschafft. Es war als würde er auch versuchen meinen Mund zu heilen, nachdem Lucius mich hier brutal gebissen hatte, so glitten meine Lippen wie ganz von alleine auf. Ich ließ ihn ein und erwiderte zaghaft und vorsichtig den leidenschaftlichen Kuss, den Severus von mir forderte.

Irgendwie setzte es kurz bei mir aus, ich ließ das einfach zu, ließ mich einfangen und etwas fallen, ich vergaß was alles vorgefallen war.

Diese Tatsache ließ ihn wohlig knurren, während er sich immer stärker an mich drängte, sodass es nicht meiner Fantasie überlassen blieb, zu spüren, dass die letzten Aktionen nicht wirklich spurlos an ihm vorbei gegangen waren. Unser Duell wurde immer stürmischer, als er sich derart begehrlich an mich presste und ich seine harte, drängende Erregung an meinem Bauch spürte.

Als etwas in mir einrastete, sein Geruch trat mir ins Bewusstsein, ließ mich wieder zu mir finden und erkennen, dass ich das doch gar nicht wollte.

Hinzukam wir lagen hier in meinem und Dracos Bett!
Dazukam ich hatte heute mal wieder mehr als genug erlebt und ich wollte ganz sicher nicht mit Severus schlafen!
Auch wenn ich das kurzzeitig drohte zu vergessen, aber ich konnte nicht, das wurde alles zu viel… Draco, Lucius… Severus… nein, und ich war mir sicher, so wie ich Severus kannte, wollte er das auch nicht, zumindest nicht in Dracos und meinem Bett.

So war er eigentlich nicht, das würde er, wenn er nachdachte, nicht wollen, da war ich mir sicher, das wäre respektlos und so zog ich mich atemlos aus dem Kuss zurück und legte mehr Druck auf seine Brust, stemmte mich entschiedener dagegen.

Als ich es schaffte meinen Mund zu befreien flüsterte ich rau und heißer:

„Nicht Severus, nein… bitte!“

Aber er hielt nicht sofort ein, da er seinen Mund wieder verlangend auf meinen drückte und mir kleine Küsse auf meinen Mund aufhauchte, aber es war anders kontrollierter. Er nahm sich Stück für Stück mehr zurück, so als würde er wieder langsam, aber sicher, seine Selbstbeherrschung aufbauen, um sich dann, nach einem letzten harten Druck auf meine Lippen, hochzuziehen und mir mit feurigem, dunklem Blick fest in meine Augen und mein erhitztes Gesicht zu sehen.

„Du solltest aufpassen, dass dir die Situation nicht entgleitet!“, kam seine Stimme dunkel und grollend aus seiner Brust, woraufhin ich schwer schluckte, als er sich endgültig zurückzog.

Dieser Mann war beeindrucken, seine Selbstbeherrschung und Disziplin in so vielen Dingen, war immer wieder erstaunlich, sofort zitterte ich, als ich seines warmen Körpers beraubt war.

„Danke, Severus!“, meinte ich nur aufrichtig, als ich mit hochging und mich aufsetzte.

„Du brauchst mir nicht danken, ich denke, du bist genug gestraft… morgen Nachmittag erwarte ich dich in der Bibliothek und da wirst du mir erklären, was dir wegen dem Fluch eingefallen ist!“, befahl er jetzt rigoros, dabei zog er seine Roben wieder galt. woraufhin ich nun auch von dem Bett aufstand und auf ihn zuging.

„Wie du wünschst!“, gab ich ihm sofort meine Zustimmung.

„Wirst du mir sagen, ob in dem Sarg wirklich deine Eltern liegen? Du hast es wirklich getan?“, fragte er da nun leise, mit großen Ernst in seiner Stimme.

Sofort lief an ihm vorbei ins Wohnzimmer und schritt schnell zum Fenster, um nach draußen zu schauen und schlang die Arme um mich.

Ich wollte mich umdrehen, als ich mich emotional gefangen hatte, da er nicht aufgab, was klar gewesen war, wobei es mir nicht gelang mich umzudrehen, da er sich nah an meinen Rücken gestellt hatte, somit musste ich halt so mit ihm sprechen, was vielleicht auch besser und leichter für mich wäre. Trotz allem hasste ich es, wenn er sich wie ein Panther anschlich!.

Da spürte ich seine großen Hände auf meiner Schulter, fühlte die Stützte die er mir geben wollte, sodass ich annahm um mich gegen seine breite Brust zu lehnen, somit fühlte ich mich relativ geborgen.

„Ja, da liegen meine Eltern drin!“, erklärte ich dann kalt und ruhig.


„Du lügst!“, entgegnete er entschieden aber auch sehr in sich ruhend.

„Wie kommst du darauf Severus?“, fragte ich sanft, denn ich war erstaunt über seine Eindringlichkeit somit wollte ich mich umdrehen, aber das ließ er nicht zu.

„Ich weiß es einfach!... aber sagen wir so, du wirst meist knapp und prägnant, wenn du die Wahrheit verschleiern willst!“, erklärte er mir dann doch freundlicherweise seine Einschätzung meiner Person.

Oh, was für ein guter Beobachter er doch war, das musste man ihm lassen.

„Leben sie?“, hauchte er da nah an mein Ohr, nachdem er meine Haare lasziv zur Seite gestrichen hatte, was mir eine Gänsehaut verursachte.

„Muss ich darauf antworten?“, flüsterte ich hintergründig.

„Weiß es Draco?“, raunte er mir geflissentlich zu.

„Nein!“, schüttelte ich mein Haupt „… er fragte nicht und dafür bin ich ihm sehr dankbar! Er vertraut mir!“, spukte ich bitter aus, das er und Lucius wollten, das ich mich vor ihnen derart entblößte und für alles rechtfertigte, das hasste ich.

Und ich machte in meinem Vorwurf deutlich, dass ich wusste, Severus vertraute mir nicht, offensichtlich zog das, denn seine Hand an meiner Schulter verkrampfte kurz.

„In Ordnung…“, durchdrang seine tiefe Stimme meine Sinne „… Dann werde ich auch nicht weiterfragen, denn du wirst schon das Richtige getan haben, aber wie es scheint, wie immer mit allen Konsequenzen und wohl durchdacht. Ich habe nichts anders erwartet!“, meinte er nun fest.
Ich war angespannt als ich seine Haare an meiner Haut fühlte, denn plötzlich küsste er meinen freigelegten Hals und ich schloss überrumpelt die Augen, da ich nun seine heißen Lippen an dieser sensibleren und empfindsamen Stelle spürte.

Verdammt nochmal die machten mich noch alle Wahnsinnig.

Auf einmal löste er sich abrupt von mir und schritt mit leisen Schritten dem Ausgang entgegen.

Ich selbst drehte mich nicht um, sondern blickte auf die herrlich, weitläufige Parkanlage und den dahinterliegenden Wald, lehnte meine erhitzte Stirn erschöpft an das kühle Glas.

Ich tat mir leid, das hier war ein brandgefährliches Spiel und ich musste sehr aufpassen mich nicht zu verbrennen, wie ich zu meinem Leidwesen klar erkannte.


Nachdem ich, der Göttin sei Dank, endlich alleine war, sah ich zu, dass ich in das warme Nass der Badewanne kam. Ich wollte im wahrsten Sinne des Wortes abtauchen. Ich hasste nichts mehr, als wenn meine Pläne so spektakulär scheiterten, wie es heute passiert war, das war mehr als ärgerlich, das war einfach Scheiße!

Das ich nun auch Lucius so weit getrieben hatte, seine angeborene Kühle zu durchbrechen, machte mich nicht wirklich stolz, da es mir nur zeigte, wie nah ich am Abgrund balancierte, ob es mir wohl vergönnt sein würde eine normale Beziehung mit Draco zu führen?

Doch auf diese Frage wusste ich auch schon gleich die Antwort und so tauchte ich meinen Kopf in das Wasser und verschwand in den Fluten, der Schaum des Badewasser schlug über mir zusammen und ich hielt die Luft an, versuchte zu verdrängen, das die Antwort, so oder so NEIN heißen musste.

Denn ich wollte, dass das mit Draco funktionierte, zu gut passten wir zusammen und zu gut tat er mir, ganz abgesehen von meinen Gefühlen für ihn.

Bald würden bestimmt die Feiern losgehen, spätestens in vier Wochen, wenn Draco sein Dark Mark erhielt, dann würde bestimmt einer der anderen Mitglieder des Inneren Kreises eine Ehrenfeier für ihn abhalten. Dann würde er wohl oder übel auch einmal RAN müssen, bevor er abhauen konnte und so wie ich ihn, Draco kannte, würde er sich hassen, da er sich so öffentlich produzieren musste. Also konnte ich wohl getrost sagen, dass wir mit Sicherheit keine normale Beziehung führten, aber wir waren ja auch keine normale Familie… hier war nichts normal!

Das Schlimme war nur, das auch ich nicht normal war, da mich weder Severus noch Lucius kalt ließen, verdammt aber auch, dachte ich bitter… tauchte nun prustend und nach Atem ringend wieder auf, als das Wasser an den Wannenrand klatschte.

Als ich so im Wasser planschte, musste ich dann doch immer wieder kichern oder lachen, es war zu herrlich, wie sich alles entwickelte. Zu ernst sollte ich das nicht nehmen, sonst würde ich in Depressionen versinken und danach stand mir nun gar nicht der Sinn. Ich betrachtete es von der schmeichelhaften Seite und gratulierte mir dazu, dass ich in der Lage war, drei so unterschiedliche Männer derart zu fesseln, auch wenn ich nicht verstand, was sie wirklich von mir wollten. Ich wollte dies als Kompliment für mich sehen, da ich mir sicher war, das sie alle etwas anderes in mir sahen, aber was, das wollte sich mir nicht erschließen.

Severus zog wohl mein Intellekt, mein Wissen an und mein Körper. Lucius mein Körper, ganz eindeutig meine Jugendlichkeit und die Geheimnisse, die mich umgaben und halt auch die Tatsache, dass ich mich ihm nicht sofort hingab. Draco dagegen mochte einfach alles an mir.

Und ich, ja das war die Frage… an Draco mochte auch ich einfach alles, da er immer mehr in seine Rolle hineinwuchs und das Beste von den beiden anderen in sich vereinte, war er mir ein unglaublich wichtiger Partner.

Severus, zog mich aus demselben Gründen an, die mich für ihn interessant machten und er konnte Küssen… verdammt noch mal, aber wenn er den wollte, konnte man darüber alles vergessen!

Da schlug ich mit der Hand auf das Wasser, auf das es Spritze.

Und Lucius, wow… ich sage es ja nur ungern, aber rein sexuell und auf der körperlichen Ebene betrachtet, musste ich mich beherrschen, um nicht über ihn herzufallen und das gestand ich mir widerwillig ein, da ich es bekanntlich hasste mich selbst in meinen Gedanken zu belügen.

Ja, Lucius sprach etwas in mir an, seine Bedrohlichkeit, seine gefährlich Präsenz von seinem reinen herrschaftlichen Erscheinungsbild, von seinem selbstsicheren Auftreten her, könnte ich ihm verfallen und diese Erkenntnis schmeckte mir gar nicht, aber wofür hatte ich einen kühlen Verstand, hoffentlich behielt ich ihn auch immer bei!

Da öffnete sich auf einmal die Tür, ein hellblonder Haarschopf schaute hierin und sah mich an.

„Hier steckst du… ich wollte dir nur sagen, das Potter lebt! Ich habe es geschafft ihn nicht zu killen, du kannst stolz auf mich sein, Liebling, aber dafür bist du mir echt was Schuldig!... Oh warte, da kommt eine Eule!“, war er auch schon wieder draußen und ich lachte auf, war ja klar, welche Schlange tat was für umsonst?

Ich schüttele erheitert den Kopf und wusch mich fertig. Außerdem hatte er mir damit wirklich einen großen Gefallen getan und eine Belohnung verdient, schließlich hatte er, das nur für mich getan, das musste ich honorieren..

Ich wickelte mich in mein altrosafarbenes, seidiges Spitzennachtgewand mit Morgenrock, das meinen Leib spielerisch umfloss und ging ins Wohnzimmer. Draco saß an seinem kleinen Sekretär und schrieb eilig eine Antwort. So ging ich zu seiner versteckten Bar und brachte ihm einen Drink, den würde er, nachdem er Harry wohl recht lange ertragen hatte, brauchen. Ich stellte mich hinter ihn, spielte mit dem Haaren in seinem Nacken, was ihn leise knurren ließ.

Er band der braunen Eule den Brief wieder um und ich neigte mich hinab, küsste seinen Nacken mit meinem Mal, presste meine Lippen, auf mein „H“, das ich in seine Haut eingebrannt hatte und entschuldigte mich schon in Gedanken, dass ich dem Wunsch der beiden Patriarchen nachkommen würde und das große Schweigen über Lucius Ausrutscher, heute Mittag ausbreiten würde.

Aber ich wusste, wenn er es irgendwann doch erfahren sollte, würde er es verstehen, denn auch er gehorchte den Anweisungen seines Vaters, immer.

„Was…!“, lachte er auf und stöhnte kehlig, als ich mich zurückzog und ihm sein Glas hinstellte.

„Hier, mein Lieber, ich bin so froh, dass du dein Versprechen gehalten hast, wie war´s?“, war ich sehr neugierig, dabei lehnte ich mich mit meinem geheilten Hinterteil an die, hinter mir liegende, breite Fensterbank und deutet auf den Drink, den ich ihn auf den Tisch gestellt hatte.

„Anstrengend, da er so viel plappert, aber ansonsten annehmbar, also als erstes: es hat ewig gedauert! Er hat fast den ganzen Laden demoliert, da hab selbst ich Angst bekommen…“, kicherte ich auf bei Dracos ungläubige entsetztem Gesicht, das er zog.

„Ja, solche Probleme gab es auch bei seinem ersten Stab!“, lachte ich nun laut auf als er mit den Augen rollte.

„Wie schön, dass dich meine Erfahrungen erheitern, hättest du mich nicht warnen können? Aber Merlin sei Dank, hat er dann einen gefunden. Eibe, richtig schön giftig, hätte ich Potter ja im Leben nicht zugetraut und mit einem Veelahaar, was wiederum ja sehr eigenwillig ist, was meinte der Alte... der Stab wäre sehr giftig, sehr eigenwillig, stabil und zugleich biegsam… genau! Nur für sehr starke Personen geeignet!“, führte er nüchtern aus und musterte mich fragend.

„Ich sage dir doch immer, dass du Harry fulminant unterschätzt, da kannst du deinem Vater sehr ähnlich sein!“, uppps, war der Satz unbedacht heraus, vor Draco wirklich etwas zu verbergen was ich ihm eigentlich gerne sagten wollte, würde nicht so einfach werden.

„Was willst du damit sagen Hermione?“, fragte er skeptisch nach, während er mich musterte.

„Das ihr euch da echt ähnelt, er unterschätzt andauernd mich und du eben Harry!“, erklärte ich widerwillig, einen Umstand der Draco böse auf grummeln ließ, da er wusste, da hatte ich so unrecht nicht. „Aber nun erzähl doch bitte weiter!“

„Huch… ach was? Nun er nahm dem Stab und schon setzte sich der total demolierte Laden wieder zusammen, sehr beeindruckend und das fällt mir echt nicht leicht, das im Zusammenhang mit Potter auszusprechen, aber das war schon heftig, so ganz ohne Spruch, nur wie ich mal annehme, dank seines schlechten Gewissens. Das muss man erst mal können, aber nachdem, was du uns über euch erzählt hast, da würde es mich wirklich interessieren was passiert ist, als du deine Stäbe ausgesucht hast? War das ähnlich eindrucksvoll?“, nickte ich auf die letzte Frage, beantwortetet aber die erste.

„Tja, er kann so einiges… Eibe, sehr schön, Harry entwickelt sich… Eibe, da hat er aber einen richtig schwarzen Stab… glaube mir Draco, wir werden noch große Taten von Harry erleben, denk an meine Worte!“, prophezeite ich mit einem hintergründigen Lächeln.

„Ich zweifele nicht dran, wenn er den bis dahin überlebt…“, kam es von ihm verärgert und ich hob nur auffordernd die Braue.

„Wie das Leben so spielt kam Bella des Weges… was erwartest du, schau nicht so erschrocken, was glaubst du, wo mein Herz kurzzeitig hin verschwunden ist? Denn Potter ist und bleibt der Idiot, der ich denke, dass er ist! Ja genau, du hast es erfasst Hermione, er wollte sie echt angreifen, er, na gut, wir beide, allein in der schwarzmagischen Gasse und Bella im Pulk von so gut sechs DeathEatern!“, schnaubte er und nahm einen großen beruhigenden Schluck „… Aber ich habe es geschafft den Blödmann wegzuschaffen! Echt, sein Temperament ist sein größter Feind. Wie hast du es geschafft, ihn die Jahre über am Leben zu erhalten? Das wirst du mir in den nächsten Tagen noch ausführlicher erzählen dürfen…“, murrte er düster, bevor er mir einen langen Blick zuwarf „… Was für ein unbeherrschter Hitzkopf. Ich habe uns zu den Twins in Sicherheit gebracht und dann ins Cottage, das war´s! Aber nun erzähl Hermione, wie war dein Tag?“, schüttelte er bei den Erinnerungen an Harrys Unbeherrschtheit den Kopf und fragte dann einfühlsam nach meinem unschönen Tag.

„Ganz gut, ich konnte abhauen und dann war es wie zu erwarten… der Anwalt, den mir Rangok empfohlen hat, war gut, er hat alles zufriedenstellend erledigt und nun liegt dieser Lebensabschnitt hinter mir, dies ist Vergangenheit!“, und damit meinte ich nun nicht nur meine sogenannten begrabenen „Eltern“, sondern auch, das unschöne Geschehen in meinem Elternhaus, oder auch das mit Snape in unserem Bett.

Ach, wie ich mich doch verachtete und so prostete ich Draco zu und er erwiderte es, über meine harschen, leicht verbitterten Worte, mit besorgtem Blick zu mir sehend.

Aber ehrlich, wenn man so darüber nachdachte, hatte Severus doch dies mit Berechnung getan, er war ein eher zurückhaltender Manipulator, anders als Lucius, höchstwahrscheinlich hatte er sich nur in ein besseres Licht rücken wollen als Lucius, so wie ich die zwei inzwischen kannte, wäre das eh wieder ein Machtspielchen der Beiden.

So fühlte ich mich auch wie ein Spielball der beiden Despoten, den sie sich beliebig zuwarfen, aber ich war eher wie ein schlüpfriger Gummiball. Ich musste es ihnen ja nicht einfach machen, dachte ich ärgerlich, als ich diesen Blickwinkel nun unter die Lupe nahm, dann erschien Severus so williger Rückzug unter einem anderen, einem berechnenden Licht, was mich verärgert auf schnauben ließ.

„Was machst du morgen?“, fragte ich deshalb das Thema wechselnd nach und versuchte mich von meinen tristen Gedanken abzulenken.

„Morgen? Da hab ich DAS Treffen, geht an sich den ganzen Tag und wird sehr spannend!“, meinte er geheimnisumwittert.

„Oho… dann kann ich ja nur viel Vergnügen wünschen,… und nun, ich müsste noch ein paar Berechnungen anstellen, was ist mit dir?“, gab ich mich zufrieden. Ich wusste, was er plante war noch nicht spruchreif, er würde es mir mitteilen, wenn es so weit war.

„Dank Potter, konnte ich meine Arbeiten nicht gleich erledigen, ich hätte einiges aufzuholen, wenn es dir nichts ausmacht?“, bat er entschuldigend.

„Mhm… gar nicht, ich lass dich alleine und arbeite im Schlafzimmer, bin eh etwas müde!“, ich beugte mich hinab, auf das er mir einen liebevollen Kuss auf die Stirn hauchte und ich wuschelte ihn liebevoll durch seine weiche Haarpracht, was er in der Öffentlichkeit niemals zulassen würde, er mir hier aber gestattete.

Und so entschwand ich ins Bett, brütete darin über einem Buch und den Berechnungen für den Bann. Dass ich hier alleine arbeiten konnte, mich wirklich konzentriert ablenken, war mir sehr recht, denn dann musste ich nicht nachdenken. Nachdenken war schlecht und als mir nach zwei Stunden fast die Augen zufielen, es war halt doch ein langer extrem anstrengender Tag gewesen, schlief ich einfach ein, legte das Buch gar nicht mehr weg.

Am nächsten Morgen wurde ich von Draco mit Frühstück im Bett überrascht, der mir erzählte, das als er am Abend zu mir kam, hätte ich zu süß ausgesehen und ich hätte mein Buch als Kopfkissen missbraucht. Er erläuterte mir, dass es ihm immer noch schleierhaft war, wie das Buch unter mein Haupt hatte kommen können, oder ob ich die Hoffnung gehabt hätte, das das Wissen vielleicht so auf mich übergehen würde, ohne das Buch zu lesen. So zog er mich gutgelaunt auf.

Hahaha, sehr witzig, ich verstand, warum er sich so gut mit den Twins verstand und grummelte in meinen Kaffee, als er energiegeladen verschwand, natürlich nicht ohne einen, Lust auf mehr machenden, Abschiedskuss!

Nachdem Draco gegangen war, nutzte ich erstmal ausgiebig das Bad, frisierte mich und trug ein leichtes Makeup auf, danach betrat ich den großen Kleiderschrank und suchte mir für diesen Tag ein leichtes, wow, so was legeres gab es hier?

Ein geblümtes Sommerkleid heraus. Ich hatte heute schließlich nichts Großes vor. Den Vormittag würde ich nutzten um meine Berechnungen zu Ende zu führen, sodass ich für Severus vorbereitet war und heute Nachmittag würde ich mich dann mit ihm treffen und ihm seine Fehler darlegen, was mich erwartungsfroh auf kichern ließ. Ich freute mich schon auf den intellektuellen Austausch mit ihm, dass musste ich offen zugeben. Doch noch während ich den Schuhschrank abschritt und nach den passenden Schuhen zu dem Kleid suchte, machte es leise „plopp“ und eine Elfe erschien vor mir.

Ich musterte sie abwartend und sie trat langsam, sehr vorsichtig auf mich zu, hielt mir eine Pergamentrolle entgegen und erklärte piepsig:

„Miss, eine Nachricht für sie, Mrs. Malfoy erwartet, dass ich hier warte und ihre Antwort mitnehme!“

Verwunderte mich dies doch sehr! Narcissa? Was sollte die von mir wollen, außer versuchen mich zu töten?
So brach ich neugierig das Siegel auf und entrollte, das Pergament, las die wenigen Worte, die dort in einer schön geschwungen, eleganten Schrift standen:

Ich erwarte sie in zwei Stunden in meinem Empfangssalon, lassen sie sich von der Elfe erklären, wie sie dort hinkommen!

Keine Anrede, kein Bitte, Danke oder sonstiges, ganz toll, aber was wollte sie von mir?

Nun gut, das würde ich nur erfahren, wenn ich hingehen würde, also schrieb ich schnell eine knappe Zusage auf ein Pergament, in einem ähnlichen Stil den sie mir hatte angedeihen lassen, ließ mir von der Elfe den Weg erklären und schon war sie wieder verschwunden.

Ich wollte mich meinen Berechnungen zuwenden, doch das konnte ich jetzt vergessen, wie ich feststellen musste, denn immer wieder glitten meine Gedanken zu der ominösen Einladung von Narcissa, was wollte sie von mir?
In mir machte sich ein unbestimmbares ungutes Gefühl breit aber auch das Gefühl, das ich mich dem stellen musste, wenn wir eine Basis finden wollten, schließlich würde ich ab nun hier leben und sie auch.

So machte ich mich dann doch ziemlich früh auf den Weg und ließ mir Zeit, nutzte die Gelegenheit mir ihren Teil des Manors genauer anzusehen, doch was ich hier sah, gefiel mir nicht. Ich hatte das Gefühl, dass es noch dunkler, fast schon erdrückend war, im Vergleich zu dem Teil, in dem ich mit Draco lebte. Ob sie in ihren Räumen mit weiblicher Hand etwas gewirkt hatte und nur die Korridore so dunkel waren, nun, ich würde es gleich herausfinden.

Ich war noch immer zu früh dran und so schlich ich in der Nähe ihres Salons an den Portraits vorbei. Ich überlegte noch immer, ob ich nun zu ihr sollte, oder nicht?

Ich war kurz davor umzudrehen und sie zu versetzten, aber da kam Lucius aristokratisch und edel wie eh und je, aus einer der kleinen Nebentüren und sah mich erstaunt an.
Die Frage, was ich hier tat vor Narcissas Flügelflucht stand ihm ins Antlitz geschrieben.

Aber als ich ihn so sah, diesen blonden, großgewachsenen, bedrohliche Mann, der wieder stattlich in silbergrauer Seide gekleidet war, mit seinem langen Gehrock, kamen mir die Bilder von Gestern, als er mir den Hintern versohlte und seine körperliche Präsenz, wieder so allgegenwärtig zu Bewusstsein, wie er mich küsste und unwillkürlich glitt mein Blick zu seinen Lippen.

„Liebes was tust du hier?“, eilte er auf mich zu, sein blondes Haar flog hinter ihm her und schon ergriff er meine Hand, hauchte mir, ganz der Gentleman, einen Handkuss auf und ich verbot mir jedwede Reaktion auf seine Nähe.

„Narcissa hat mir das hier zukommen lassen!“, wedelte ich mit dem Billet in meinen Händen rum.

„Was ist das?“, nahm er es mir interessiert ab und begutachtete es, las die Nachricht, dass sie mich um 13 Uhr in ihre Räume bestellte und runzelte unwillig die Stirn.

„Es kommt mir seltsam vor, dass sie mich in ihren Räumen empfangen möchte… das passt nicht!“, zeigte ich ihm deutlich, dass ich mich unwohl fühlte, aber auch, dass ich ihr nicht traute und sie insoweit durchschaute, dass ich ihr alles zutraute.

„Ich gebe dir recht, es passt nicht zu ihr…“, stimmte er überlegt zu und blickte an mir vorbei als sich ein recht souveränes Lächeln auf seine Züge stahl „… habe ich eine Idee! Nun dann werden wir ihr den Gefallen doch tun, dürfte ich bitten Liebes?“, fragte er galant, dabei reicht er mir höflich seinen Arm und ich fasste gefasst zu, auch wenn es mir einen kleinen Schauer über den Rücken jagte, ihm so nah zu sein, aber er schenkte mir nur ein ironisches und sehr überhebliches Lächeln.

„Was hast du vor?“

„Lass dich überraschen!“, wisperte er verschwörerisch.

Er führte mich nun zielsicher aber ich noch recht langsam die lange Flurflucht entlang und schien zu überlegen, denn Gefallen tat es ihm eindeutig nicht und mir auch nicht, dieser Gang schmeckte mir ganz und gar nicht. Diese Frau war gefährlich und ich hätte alles verwettet, was ich besaß, das ihr nicht zu trauen war, denn ich war mir sicher, sie wollte mir ans Leder, oder auch ans Leben, kam auf dasselbe raus!

Als wir ankamen klopfte er und öffnete die Tür schwungvoll, gemeinsam traten wir somit ein. Arm in Arm eingeharkt und verfolgten, wie sich uns Narcissa zuwandte, diesmal in einem schmalgeschnittenen cremefarbenen Seidenkleid, das ihr und ihrer schlanken Figur vorzüglich stand.

Als sie uns zusammen erblickte, erbleichte sie. Sie riss sich nur mit Mühe zusammen, auf das ihr nicht ihre Maske vollständig verrutschte, damit hatte sie eindeutig nicht gerechnet.

Und auch wenn ich mich nicht gefreut hatte, Lucius heute gleich wiederzusehen, so war ich nun doch froh, dass er an meiner Seite war.

„Lucius… du… du auch hier? Wie…!“, rang sie sichtlich ihr Erstaunen nieder und kämpfte um Fassung, während er ihr einen unleserlichen Blick schenkte, der selbst mir Sorge bereitete.

As sie sich schwer fing um dann weiter zu sprechen: „Nun, wie auch immer… es ist mir eine Freude… und vor allem, das sie, Miss Granger, meiner Aufforderung gefolgt sind!“, versuchte sie nun ganz die Hausdame zu geben und bedeutete höflich uns Platz zunehmen.

„Narcissa, was soll das hier? Was willst du wirklich von Hermione?“, forschte nun Lucius kalt und sehr von oben herab nach. Er mochte diese, seine, Frau nicht wirklich und das war an jeder Faser seines Verhaltens abzulesen. „Und folge uns,… wenn in den mittelgroßen Salon im Erdgeschoss!“, stellte er sie bloß und sie stand sprachlos vor uns, als er mich auch schon wieder aus der Tür zog und sie hinter sich zuschug.

„Wie? Was?“, fragte ich noch immer an seinem Arm aber er schüttelte nur sachte sein Haupt.

„Komm Liebes, ich denke den Salon kennst du noch nicht!“, meinte er bestimmt, so schritten wir zusammen in den Salon und erstaunlicherweise hatten wir noch nicht mal Platz genommen, da kam schon Narcissa etwas atemlos wirkend herein.

Sie wirkte pikiert über seine Zurechtweisung aber trotz allem setzte sie sich zu uns, als ein Hauself erschien und unterwürfig nach unseren Wünschen fragte.

„Kaffee!“, meinte ich nur, Lucius lehnte ab und Narcissa verlangte Tee und weg, war der kleine Elf und ich sah immer noch zu ihr und versuchte zu ergründen, was sie vorhatte.

„Nun, wie gesagt, es freut mich, das sie meiner Aufforderung nachkamen… ich denke ich muss verstehen was sie hierherbrachte…“, begann sie wacker und saß dabei stocksteif vor uns, während Lucius sie nicht aus den Augen ließ â€žâ€¦ mir persönlich geht es um Draco, so viel ich mitbekommen habe,… sind sie sein Spielzeug!“, maß sie mich mit einem verachtenden Blick von oben bis unten, als könnte sie nicht nachvollziehen, was ihr Sohn in mir sah.

„Und?“, fragte ich daher zögerlich nach, zeigte, dass mir diese Beleidigung an sich gleichgültig war.

Während sich Lucius vornehm aus der Unterhaltung heraushielt, sich mit überschlagenen Beinen zurückgehlehnt hatte und uns bedrohlich mit Argusaugen beobachtete. Sie sprach hochmütig weiter, während unsere Getränke erschienen und ich nach meiner Kaffeetasse griff, sie aber erst mal einfach nur in der Hand hielt, aber noch nicht trank.

„Sie wissen, dass ihm bald die höchste Ehre zuteilwird?“, fragte sie auch schon arrogant und ich legte mein Haupt schief.

„Natürlich und ich freue mich für ihn!“, bekannte ich geflissentlich.

Woraufhin sie mir ein dünnes Lächeln schenkte, Lucius hingegen hatte bei meiner Ansage überlegt die elegant geschwungene Augenbraue erhoben. Als ich mir vorhielt, wie komisch und gestelzt dies alles hier wirkte, um nun die Tasse anzuheben und an meine Lippen zu führen. Ich nippte nur vorsichtig daran, denn s sofort dachte ich: „Was ist das bitter“ um im selben Moment, die unbekannte Flüssigkeit in hohen Bogen auszuspucken, während mir die Tasse aus meinen eiskalten Finger entglitt, sie prallte auf dem Steinboden und zersprang klirrend in abertausende Teile.

„WAS WAR DA DRIN!“, fuhr Lucius Narcissa aufgebracht an, da er im selben Moment aufgesprungen war.

Seine magische Macht ballte sich abrupt um ihn, sodass sie fast sichtbar zutage trat, als er sich derart wütend eschauffierte, dabei hatte er sich weit drohend über Narcissa vorgebeugt. Ich hingegen schnappte nur nach Atem und legte mir die kalte Hand an die Kehle.

„GIFT!“, hauchte ich ihm in dem Moment erkennend, daraufhin blickte ich zu einer, mich breit angrinsenden, sehr zufrieden wirkenden Narcissa.

„inceraceus“, entfuhr es da Lucius frostig, umgehend legten sich die magischen um eine überrumpelt wirkende Narcissa, die erschrocken aufquiekte:

„Lucius, was fällt dir ein, mach mich frei!“, doch er beachtete sie nicht weiter.. „Ich habe immer akzeptiert, was du ersonnen hast… aber das geht zu weit!“

„Dixie…“, rief er herrisch die Elfe „Bring diese Person in die Kerker und versiegele es! Sie hat keine Rechte mehr, sie kann befehlen was sie will, ihr werdet ihr nicht gehorchen! Verstanden!“, fauchte er ungehalten, dabei wirkte er angsteinflößend wütend.

Der Elf wollte die Befehle umgehend und sehr folgsam, mit riesig geweiteten Augen ausführen. Lucius war nun zu mir gestürzt, sein Gesicht hatte die blasierte und stets unberührte Maske verloren. Ich erkannte deutlich Sorge in seinem sturmumwölkten Blick, interessant, konnte ich noch denken.

„Was machst du dir für Mühe Lucius? Sie ist ein Nichts… ein unwürdiges Mudblood! Warum sorgst du dich so?“, kreischte Narcissa aufgebracht und wirkte wie irre während sie sich verzweifelt gegen die Fesseln wehrte, die ihr grob in die Haut schnitten, als ich langsam aber sicher kraftlos zurücksank, da mich leichter Schwindel erfasste, flackernde Sterne tanzten vor meinen Augen. „So etwas in den Hallen von Malfoy Manor ist eine Schande und inakzeptabel!“

„Was war das für ein Gift?“, klirrte seine Stimme gefährlich leise durch den Raum.

„Eines, was schnell ist, leider viel zu schnell für so einen Abschaum und das Gegengift braucht lange, bis es gebraut ist… ohoho, beraube ich dich auch deines Spielzeuges?“, kam es gehässig von der blonden und so schönen Frau, abgrundtief bösartig.

Er wandte sich nochmal zu ihr um und donnerte laut:

„Welches Gift Narcissa, den Namen, sofort! Du weißt was ich dir antun kann…“

„Das weiß ich, das tust du seit Jahren und hast mich nie gebrochen…“

„Denkst du wirklich, das war auch nur im Ansatz, dass wozu ich fähig bin? Du hast nicht mal, das kleinste Quäntchen meiner vielfältigen Finessen am eigenen Leibe erfahren…“, säuselte er absolut kalt und selbst Narcissa erbebte unter seiner Stimme „… weißt du, ich habe den menschlichen Geist aber auch seinen Körper studiert und ich kann dir Dinge antun, die dich hoffen lassen, das ich dich doch endlich töten und erlösen möchte… und glaub mir, alles was du bisher erlebt hast, war nichts im Vergleich zu dem was dir blüht, wenn du jetzt nicht redest…“, drohte er so seidig das mir noch kälter wurde, aber auch Narcissa wirkte bis ins Mark verunsichert.

Sie saß immer noch gefesselt in ihrem Sessel, während er wütend auf sie herabsah. OH, wenn Blicke hätten töten können, wäre sie sofort gestorben, doch sie sah ihm erst trotzig entgegen, doch im Laufe seiner Aussagen war sie blass geworden, denn jetzt blickte sie ihn ängstlich, auf seinen nun gezückten Zauberstab, den er drohend vor ihr Gesicht hielt, sie erkannte wohl die Kompromisslosigkeit in seinem Blick.

„Das… das Gift aus den Samen des Ricinus Communis, Lectin, erst wird ihr übel werden,… dann wird sie fiebern und schließlich wird ihr Herz,… ihr unreines Blut nicht mehr durch ihren Körper pumpen können, passend, nicht, für so ein dreckiges Schlammblut!“, fand sie doch noch ihre Courage „Sie wird sterben, euer kleines Spielzeug Lucius und du kannst nichts dagegen tun!“

Sie spuckte diese Sätze fast aus und Lucius wandte sich brüsk ab.

„Schafft sie mir aus den Augen!“, brüllte er den Elfen an.

Dann beugte er sich über mich und strich mir meine verschwitzten Haare sorgenvoll aus der Stirn, mein Mund war ganz trocken, ich konnte nur schwer schlucken und ich schenkte ihm ein verzagtes Lächeln, als er mich schwungvoll, als würde ich nicht mehr als eine Feder wiegen, hoch in seine starken Arme riss und schnell auf den Ausgang zusteuerte.

Ich bemerkte, als letztes noch die offene Sorge in seinem Blick, bevor ich endgültig das Bewusstsein verlor!


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