
von bella_isa
So, da bin ich schon wieder mit dem nächsten Kapitel, ich musste einfach unbedingt weiterschreiben :) Und heute ist wieder schöne Musik dabei!!
@Bellazissa Black: Also du wirst ziemlich sicher noch viel von der Zeremonie zu lesen bekommen, aber nicht sofort, um es natürlich etwas spannender zu machen. Mehr möchte ich auch garnicht verraten. Ich hoffe ich kann deine Erwartungen auch diesmal erfüllen :) Bussi
Und jetzt geht es weiter. Viel Spaß!!
Die hellen Strahlen der Sonne weckten Harry am nächsten Morgen aus seinem tiefen Schlaf. Langsam schlug er die Augen auf und musste erst einmal blinzeln, bis er etwas erkennen konnte. Etwas verwundert blickte er sich um, war er es doch nicht gewohnt im Freien zu erwachen, noch dazu mit Ginny an seiner Seite, die ihren Kopf an ihn gelehnt, immer noch schlief. Dann langsam kehrten die Erinnerungen der letzten Nacht zurück.
„Mooorgeeen!!!“ Ertönte Freds Stimme, der sich an den Tisch gelehnt hatte und sie, eine Tasse Kaffee schlürfend beobachtete. „Könntest du mir mal erklären, was du da mit meiner kleinen Schwester machst?“ fragte er mit dem Anflug eines Grinsens im Gesicht.
„Oh…klar…Ich hab sie heut Nacht aus ihrem Bett entführt und sie gezwungen hier draußen zu schlafen!“ witzelte Harry und streckte sich.
„Ohhh! Hast du das gehört Georg? Er hat sie aus ihrem Bett entführt!“
Harry drehte seinen Kopf und erblickte Georg, der am Türrahmen gelehnt ebenfalls eine Tasse Kaffee schlürfte.
„Besser entführt als verführt würde ich meinen oder etwa nicht?“ Georg zwinkerte.
„Niemand hat gesagt, dass ich nicht auch verführt wurde!“ Ginny war gerade aufgewacht und rieb sich müde die Augen, grinste dabei jedoch.
„Fred, wir müssen den Beiden mal etwas Benehmen beibringen.“
„Wie Recht du doch hast.“ Fred wandte sich an Harry. „Regel Nummer 1,…“
„Wie viele Regeln gibt es denn?“ Fragte Ginny. „Ich hab nämlich tierischen Hunger.“
„So viele, wie uns einfallen natürlich!“ sagten die Zwillinge im Chor.
„Also unterbrecht uns nicht, dann sind wir schneller fertig.“ Fügte Georg hinzu.
„Nun, wie ich schon sagte, Regel Nummer 1, niemand fasst unsere kleine Schwester an!“
„Regel Nummer 2,…“ machte Georg weiter, „niemand fasst unsere kleine Schwester an, sonst müssen wir ihm was brechen, wie wir es bei Michael Corner dieser Memme getan haben, nicht wahr Fred?“
„Is‘ wahr Georg. Dieser Jammerlappen musste natürlich gleich zu Madame Pomfrey rennen und uns verpetzen. Jetzt mal ganz ehrlich, wer braucht schon einen kleinen Finger?“
„Ihr habt Michael Corner den Finger gebrochen?“ Fragte Harry entsetzt.
„Naja, wir wollten ihm eigentlich etwas anderes brechen, aber… das tut jetzt nichts zur Sache. Wie lautet Regel Nummer 3 Fred?“
Fred quetschte sich zwischen Harry und Ginny auf die Gartenbank und blickte Harry an. „Regel Nummer 3, niemand fasst unsere kleine Schwester an, wenn er den Wunsch hegt, dass all seine Körperteile da bleiben wo sie sind und damit meine ich wirklich, wirklich alle!“
„Ähm…ja…wie…schön…“ stotterte Harry und wusste nicht Recht, ob er das alles ernst nehmen sollte, doch würde er den Zwillingen sehr wohl zutrauen, dass sie nicht zimperlich wären.
„Seid ihr fertig?“ fragte Ginny und stand auf.
„Nein, jetzt kommt die letzte und wichtigste Regel von allen“ sagten wieder beide im Chor.
„Und wie lautet die?“ fragte die Rothaarige gelangweilt. „Niemand fasst unsere kleine Schwester an sonst rollen Köpfe?“ fragte sie und imitierte dabei erstaunlich gut die Stimme der beiden.
„Nicht ganz Schwesterherz!“ Georg beugte sich zu Harry. „Regel Nummer 4, erzählt Ron nichts oder besser gesagt noch nichts davon, wenn ihr wollt, dass er weiter bei Laune bleibt. Oh und bei Mum solltet ihr auch vorsichtig sein und es ihr schonend beibringen.“
„Was? Aber…“ Harry war verwirrt. Was sollten sie Ron nicht sagen und Mrs Weasley schonend beibringen?
Georg stand wieder auf, beide zwinkerten Harry und Ginny zu und verschwanden im Inneren des Fuchsbaus. Harry und Ginny blickten sich etwas ratlos an. Dann zuckte Ginny mit den Schultern.
„Brüder!“ murmelte sie. „Komm. Lass uns essen gehen, ich sterbe gleich. Mum hat bestimmt schon den Tisch gedeckt. “ Und sie nahm Harry bei der Hand und zog ihn in die Küche.
„Oh ihr beide seid ja auch schon wach. Los setzt euch und esst. Und wehe es bleibt etwas übrig!“ fügte Mrs Weasley an Harry gewandt hinzu. Harry und Ginny sagte Morgen und setzten sich dann zu den anderen an den Tisch.
„Ich hab dich gar nicht aufstehen gehört.“ Nuschelte Ron mit seinem vollgestopften Mund.
„Ja ich…war schon ziemlich früh wach und hatte keine Lust rumzuliegen und dir beim Schnarchen zuzuhören.“ Erwiderte Harry, woraufhin Hermione und Ginny kicherten.
Nach dem Frühstück machten sich alle daran, ihre Koffer zu packen, denn morgen um diese Zeit würden sie schon auf dem Weg zum Bahnhof Kings Cross sein. Mrs Weasley hatte bereits jedem einen Stapel saubere Umhänge und ihre gesamten Schulsachen, die sie für das kommende Jahr benötigen würden auf die Betten verteilt und machte sich daran die restlichen Sachen zu waschen und zu trocknen. Harry, voller Vorfreude endlich nach Hogwarts zurückkehren zu dürfen, packte mit strahlendem Gesicht sorgfältig seinen Koffer. Er konnte es kaum noch erwarten endlich in den Zug steigen zu dürfen. Doch seine Gedanken wurden von einem jähen Aufschrei des Zorns aus der Küche unterbrochen. Harry blickte fragend zu Ron.
„Was war das denn?“ fragte Harry und lies sein Buch für Verteidigung gegen die dunklen Künste auf sein Bett zurückfallen.
„Keine Ahnung, aber es klang doch sehr stark nach Fred und Georg.“ Auch Ron ließ fallen, was er gerade in der Hand hatte. Der Tumult der in der Küche ausgebrochen war, wurde immer lauter und so beschlossen Ron und Harry zu lauschen, was da in Gottes Namen los war. Leise öffneten sie die Tür und betraten das Treppenhaus, auf dem bereits Ginny und Hermione saßen und angestrengt lauschten.
„Was ist da unten los?“ Fragte Ron und beugte sich über das Treppengelände.
„Mum hat Fred und Georg nach unten gerufen. Sie waren gerade dabei Bestellungen der Scherzartikel zu versenden als sie gerufen hat. Leider konnten wir nicht verstehen was sie gesagt hat! Aber ihnen wird es gar nicht gefallen haben!“
Harry und Ron setzten sich neben die Mädchen und versuchten angestrengt etwas zu hören. Doch es war unmöglich etwas mitzubekommen. Da sprang Ginny auf, murmelte etwas von Langziehohren und war die Treppe weiter rauf verschwunden.
„Ich weiß nicht ob wir sie wirklich belauschen sollten…das…macht man doch nicht…“ entgegnete Hermione etwas unsicher.
„Ach komm schon. Fred und Georg erzählen uns später sowieso was los ist. Also vergiss es. Mum muss es ja nicht erfahren.“
„Hier!“ Ginny hatte sich wie eine Katze angeschlichen, sodass Harry sich leicht erschrak. Jeder nahm ein Ende der fleischfarbenen Schnüre, steckte es sich ins Ohr und Ginny ließ das andere End die Treppe hinabgleiten. Und schon hörte Harry Mrs Weasleys Stimme, als würde sie direkt neben ihm stehen. Er bewunderte Fred und Georg immer wieder für ihre genialen Erfindungen.
„…keine Wiederrede von euch hören. Ich hab mich so stark für euch eingesetzt und da lasse ich es nicht zu, dass ihr alles zu Nichte macht! AUF KEINEM FALL! Ist das KLAR?“
„Du hast uns gar nichts zu sagen, wir sind längst Volljährig und können unsere eigenen Entscheidungen treffen!“ Harry wusste nicht wer gesprochen hatte. Fred oder Georg. Beide hörten sich so gleich an.
„Nein das könnt ihr nicht! Wie bitte schön wollt ihr euch verteidigen, wenn es hart auf hart kommt? Wie wollt ihr Überleben wenn ihr doch von nichts Ahnung habt? Wollt ihr euch dann hinter mir verstecken und schreien: Mummy mach sie alle??“ Schrie Mrs Weasley die Zwillinge an.
„Ach komm schon Mum! Du tust so als würden wir nichts auf die Reihe bringen, als würden wir dumm wie Stroh sein!“
„Das seid ihr auch. Lasst euch nichts von älteren und erfahreneren Leuten sagen, die vielleicht mehr Ahnung haben als ihr beide zusammen!“ fauchte Molly Weasley. Harry konnte sich genau vorstellen wie ihr Gesicht vor Zorn rot wurde.
„Wir werden uns von dir nicht mehr umstimmen lassen. Wir haben schon vor Jahren unsere Entscheidung getroffen und sind glücklich damit. Und wenn dir das nicht passt, dann ist das dein Butterbier!“
„Ach ja? Und was würdet ihr sagen, wenn ich euch einfach RAUSWERFE? Dann könnt ihr sehen wie ihr alleine klarkommt! Dann könnt ihr mal sehen wie es ist, alleine für sich zu sorgen! Und denkt ja nicht ihr könnt dann angekrochen kommen wann immer ihr der Meinung seid, jetzt wäre es mal wieder an der Zeit euch von mir bedienen zu lassen! ICH BIN KEIN HAUSELF!“ Schrie Mrs Weasley. Ron keuchte auf.
„Das kann sie doch nicht machen! Sie kann sie doch nicht einfach auf die Straße setzten!“
„Du kannst so viel brüllen, wie du willst, uns beeindruckt das schon seit Jahren nicht mehr.“
„Wartet nur, bis euer Vater nach Hause kommt. Dann könnt ihr was erleben. Ihr tut was ich euch sage oder es setzt was!“
„NEIN DAS TUN WIR NICHT!“
„DOCH TUT IHR!“
„NEIN WIR SIND ALT GENUG!“
„DAS IST EUER EINZIGES ARGUMENT? Euch ist es scheiß egal, dass ihr getötet werden könntet? SEID IHR WAHNSINNIG?“
Die nächsten Sekunden war nichts zu hören, außer ein paar wütende Schnaufer. Harry stellte sich vor, wie sich alle drei versuchten nieder zu starren und wusste genauso wer gewinnen würde.
„Starr uns nicht so an verdammt!“
Ok…wir beruhigen uns jetzt alle und dann reden wir in Ruhe.“ Mrs Weasley holte tief Luft bevor sie weitersprach. „Ich habe mich für euch beiden den Arsch aufgerissen, musste tausende von Briefen herumschicken um eine Genehmigung für euch zu bekommen. Euer Vater musste sich beim Zaubereiminister einschleimen, nur euretwegen! Und da fällt euch mal ganz spontan ein, euer eigenes Ding durchzuziehen. Aber das kommt gar nicht in die Tüte. Ihr werdet jetzt nach oben gehen, eure Koffer packen und morgen früh um 10 Uhr werdet ihr startklar sein. Ihr werdet euch morgen mit den anderen in den Wagen setzen, am Bahnhof in den Zug einsteigen und mit den anderen nach Hogwarts fahren! UND ihr werdet dort eure UTZte ablegen. VORHER WERDET IHR DIE SCHULE NICHT VERLASSEN! Dafür werde ich höchst persönlich sorgen. Ihr werdet lernen wie ihr euch verteidigt und werdet so viel lernen wie ihr noch nie gelernt habt! Ihr wisst gar nicht wie viel wir auf uns nehmen mussten, damit ihr nicht die sechste Klasse widerholen müsst! Seid lieber Dankbar dafür! UND JETZT AB MIT EUCH, KOFFER PACKEN!“
Fred und Georg stürmten eilends raus und die Treppe rauf.
„Oh Gott die schafft mich noch immer wenn sie so rumschreit! Das macht mich fertig. Ich dachte meine Knie würden einsinken.“ Stieß Georg hervor.
„Ich dachte ja, nach all den Jahren hätte sie bald keine Stimme mehr, hab mich wohl getäuscht. Das war böse!“
Sie liefen an den 4 vorbei in ihr Zimmer und Harry wusste, was sie taten. Sie packten unter lautem Fluchen, Zorngeschrei und anderem Radau ihre Koffer. Den ganzen restlichen Tag konnte man nichts anderes aus dem Zimmer der beiden hören. Die wüsten Beschimpfungen wurden allmählich so laut, dass Mrs Weasley ins Zimmer krachte und erneut heftiges Geschrei losbrach. Doch diesmal musste sich niemand etwas ins Ohr stecken um sie zu belauschen. Die 3 sorgten schon dafür, dass sie nicht zu überhören waren.
HPHPHPHPHPHPHPHP
http://www.youtube.com/watch?v=9-ZVeAKYNLk
Er stand am Fenster und blickte hinaus auf den mit rosa Wolken bedeckten Himmel. Alles schien so friedlich, so ruhig, nur die Vögel konnte man leise zwitschern hören. Frei wie ein Vogel sein…das wünschte er sich auch…eigentlich schon seit Jahren und von Zeit zu Zeit immer mehr. Doch wusste er dass es keinen Ausweg für ihn gab…jedenfalls keinen annehmbaren Ausweg. Der Preis für seine Freiheit wäre viel zu hoch. Es war ohnehin zu spät um noch etwas zu ändern.
Er hatte die falschen Entscheidungen getroffen und das Jahre lang. Er war jung und naiv, hatte alles geglaubt was ihm gesagt wurde, hatte alles geglaubt ohne es je zu hinterfragen. Er hatte eine Menge falscher Entscheidungen getroffen und jetzt musste er mit den Konsequenzen leben. Ob er wollte oder nicht. Es war einfach zu spät einen anderen Weg einzuschlagen, sein Leben von Grund auf zu ändern.
Sein einziger Trost, er konnte nur hoffen dass es ein kurzes Leben sein würde. Ein kurzes Leben, das schnell und schmerzlos vorbeigehen würde. Ohne jegliche Qualen. Einfach still und friedlich, als würde man einschlafen und einfach nicht mehr erwachen. Aber er wusste genau, dass das kaum möglich war. Für ihn würde es diesen einfachen Ausweg nicht geben und er selbst war zu schwach seinem trostlosen Leben ein Ende zu bereiten. Er würde warten bis sich das Schicksal um ihn kümmern würde. Ob es schnell gehen würde oder mit Schmerz verbunden sein würde, das konnte er nur erahnen und er tippte auf letzteres.
Seine Koffer waren gepackt, seine Eule war bereits im Käfig und fiepte leise vor sich hin.
Er würde für ein paar Monate seinem Heim entfliehen können, nicht aber seiner Bestimmung. Von nun an würde es nichts mehr in seinem Leben geben, als ein treuer und loyaler Todesser zu sein. Mehr war da nicht. Es würde keine Freude mehr für ihn geben, keine Liebe…ja, Draco Malfoy wünschte sich Liebe. Nicht die seiner Mutter, obwohl er sehr dankbar dafür war, er wünschte sich dass er von seinen Freunden geliebt werden würde und nicht…gefürchtet. Er wünschte sich dass es einen Menschen geben würde, der ihn so nahm wie er war, mit all seinen Vorzügen und Fehlern. Einen Menschen, der sehen würde, was für ein Liebenswerter Mensch er eigentlich war…ganz tief in seinem Inneren. Versteckt hinter einer Maske aus Arroganz und Boshaftigkeit.
Doch glaubte er nun, da er einer von Ihnen war diesen Wunsch endgültig begraben zu müssen. Früher schon glaubte er kaum daran, dass er mal ein normales Leben führen würde und nun war er sich sicher. Nichts auf der Welt würde sein Leben verändern können.
Seufzend drehte sich Draco weg vom Fenster und erblickte seine Mutter, welche im Zimmer stand und ihn betrachtete.
„Wie geht es dir mein Schatz? Du siehst schwach aus.“ Narcissa ging auf ihren Sohn zu und legte eine Hand an seine Wange.
„Ich bin nicht schwach!“ Er blickte in die freundlichen Augen seiner Mutter.
„Das meinte ich doch gar nicht damit. Bist du sicher dass du heute zurückfahren willst? Du könntest doch noch eine Woche hierbleiben…dich ausruhen…du würdest nichts verpassen.“ Doch Draco schüttelte nur den Kopf und wollte sich abwenden doch Narcissa zog ihren Sohn in eine sanfte Umarmung.
„Lass das bloß Vater nicht sehen“ murmelte der Junge.
Narcissa überging diesen Kommentar. „Wie fühlst du dich? Hast du noch Schmerzen? Ich hab dir eine Kiste mit Tränken in deinen Koffer gepackt. Ein paar gegen die gängigsten Schmerzen, ein paar Wundheiltränke, Diptam Essenz für schlimmere Verletzungen, Schlaftränke, Murtlap Essenz, ein paar Kräuter. Wenn ich etwas vergessen habe oder du noch etwas brauchst dann schick ich es dir sofort nach.“ Ihre Stimme klang leicht verschnupft doch sie hielt sich tapfer.
„Danke Mum…“ wisperte Draco. Mum…so nannte er sie für gewöhnlich nicht. Doch für gewöhnlich war auch sein Vater anwesend und somit musste Draco Respekt zeigen. Mutter…das war die passende Anrede für eine Respektperson, die über ihm stand. Doch Mum…dieses Wort war persönlich und zeigte wie sehr er seine Mutter doch liebte. Und genau das war in seinen Kreisen verpönt. Liebe…Was für ein schreckliches Wort…
Natürlich wurden reinblütige Zauberer untereinander verheiratet und auch unter Todessern war das Brauch, doch hatte das nicht im weitesten Sinne etwas mit Liebe zu tun. Sinn und Zweck der ganzen Sache war es, neue Nachkommen und somit auch neue Todesser zu schaffen, die im Sinne von Voldemord nach strengen Regeln erzogen wurden.
„Pass auf dich auf, mein Sohn. Bitte…sei vorsichtig und halte dich bedeckt.“ Narcissas Stimme wurde leiser. „Denk immer daran wer du bist und lass dich nicht verunsichern, sei stark…sei du Selbst…ich möchte nicht, dass du so wirst wie dein Vater…Ich liebe dich.“ Sie lösten sich langsam aus der Umarmung und blickten sich lange an.
„Sei du Selbst Draco. Du musst nicht ständig der herzlose Junge sein, dem alles egal ist. Es spielt keine Rolle dass du jetzt ein…einer…von ihnen bist…du hast Liebe verdient. Und Freundschaft. Denk immer daran, es gibt Menschen denen du vertrauen kannst, die dich akzeptieren wie du bist. So wie ich es tue.“
„Du musst dir keine Sorgen um mich machen. Alles wird gut.“ Draco versuchte zu lächeln.
„Ich werde dir schreiben Draco. Jede Woche. Ich verspreche es.“
„Ich muss jetzt los…Vater wartet bestimmt schon auf mich und ich möchte ihn nicht verärgern.
Mutter und Sohn ließen sich ganz los. Mit einem letzten Blick auf seine Mutter verließ Draco das Zimmer und machte sich auf den Weg nach unten in die Eingangshalle, wo sein Vater schon ungeduldig auf ihn wartete um ihn zum Bahnhof zu bringen.
Lieber wäre es ihm gewesen allein zu gehen doch das wurde ihm nicht erlaubt. Zu seiner Sicherheit hieß es.
Er nickte seinem Vater kurz zu und verließ das Haus. Sein Vater würde sich um sein Gepäck kümmern und es gleich nach Hogwarts verschwinden lassen. Somit müsste Draco sich nicht damit abmühen es in den Zug zu bekommen und es zu verstauen.
„Draco! Wart!“
Er drehte sich um und erblickte seine Mutter.
„Ich wollte dir noch gratulieren. Ich hab es völlig vergessen, nach all den…Ereignissen in den letzten Tagen…“
„Gratulieren? Wofür?“ Draco war leicht verwundert und blickte seine Mutter fragend an.
„Na du wurdest doch zu einem der Schulsprecher ernannt! Ich bin so stolz auf dich!“ Narcissa schenkte Draco ein breites Lächeln.
„Oh...ja…Da…“ doch er konnte nicht weiterreden, denn da tauchte plötzlich sein Vater auf.
„Bist du endlich soweit Junge? Wir haben nicht ewig Zeit.“ Lucius packte Draco am Oberarm.
„Natürlich Vater.“ Und mit einem lauten Knall apparierten sie nach London.
HPHPHPHPHPHPHPHP
Es herrschte reges Treiben am Bahnhof Kings Cross doch war es auch nicht anders zu erwarten. Wie jedes Jahr tummelten sich haufenweiße Zauberer und Muggel und es war fast unmöglich vorwärts zu kommen.
„Jedes Jahr das Selbe! Alles voller Muggel. Wohin das Auge reicht.“ Molly Weasley schüttelte den Kopf. „Na gut ich denke es ist am besten ihr geht immer paarweiße. Und passt ja auf, dass euch keiner sieht! Fred, Georg, ihr geht zuerst, damit ich euch sehen kann!“ Sie äugt zu den Zwillingen, die genervt aufseufzten.
„Keine Sorg Mum, wir flüchten schon nicht vor dem bitter bösem Zug.“ Sagte Fred.
„Ja Mum. Unser Fluchtplan beginnt, wenn wir in Hogwarts sind!“ lachte Georg und schon waren beide durch die dicke Backsteinmauer verschwunden.
„Diese zwei bringen mich noch ins Grab“ schimpfte Mrs.Weasley.
„Ron, Ginny ihr zwei geht als nächstes. Und dann ihr, Harry, Hermione. Und wartet auf uns, damit wir uns von euch verabschieden können!“
„Natürlich Mrs.Weasly.“Hermione lächelte und alle verschwanden nach und nach vom Bahnsteig um am Bahnsteig 9 ¾ wieder aufzutauchen.
Die große rote Dampflock blies schwarzen Rauch aus und vernebelte die Sicht der Menschen die sich verabschiedeten, umarmten und winkten. Schon jetzt fühlte sich Harry ein wenig zu Hause, denn er wusste es würde nicht mehr allzu lang dauern und er wäre wieder in der wohlig vertrauten Umgebung des Schlosses, welches er sein zu Hause nannte. So lange hatte er darauf gewartet endlich wieder zurückkehren zu dürfen und nun war es endlich so weit.
Mrs.Weasley zog alle in eine feste Umarmung aus der keiner so schnell entrinnen konnte.
„Passt auf euch auf! Mehr denn je. Ich bitte euch. Und Harry, begib dich bloß nicht in Gefahr. Brecht keine Regeln und rennt nicht nachts in der Gegend herum. Und seid vorsichtig wenn ihr an den Wochenenden nach Hogsmead geht. Todesser warten nur auf solche Gelegenheiten!“
„Molly, jetzt ist es aber genug!“ Arthur Weasley legte seine Hand besänftigend auf Mollys Schulter.
„Wir werden auf uns aufpassen Mrs.Weasly. Sie müssen sich keine Sorgen machen“ antwortete Harry.
„Und ich werde ein Auge auf Harry und Ron werfen. Nur um sicher zu gehen.“
„Das ist lieb von dir Hermione, aber du hast doch auch noch deine Schulsprecherpflichten!“
„Das schaff ich schon. Versprochen.“ Hermione lächelte.
Nachdem sich alle von Mr. und Mrs. Weasley verabschiedet hatten, schnappten sich alle ihr Gepäck und stiegen in den Zug. Mrs. Weasley winkte ihnen mit einem Taschentuch. Dann gingen die Türen zu und der Hogwartsexpress setzte sich langsam in Bewegung Richtung Norden.
„Also dann, wir müssen uns ranhalten und unsere Fluchtpläne austüfteln, sonst sind wir wirklich noch dazu verdammt zu lernen.“ Fred und Georg schnappten sich ihre Koffer und machten sich auf die Suche nach einem freien Abteil.
„Luna wartet schon auf mich. Ich werde sie mal suchen gehen, sie hat mir einen Platz freigehalten. Bis später Leute.“ und schon war Ginny verschwunden.
„Lasst uns ein freies Abteil suchen bevor alle besetzt sind.“ Hermione ging voran und die drei fanden recht schnell ein leeres Abteil in dem sie sich sofort ausbreiteten.
„Musst du nicht ins Schulsprecherabteil oder wurden die abgeschafft?“ fragte Ron und lies sich auf den gepolsterten Stuhl neben dem Fenster plumpsen.
„Ach…ich hab bestimmt noch ein wenig Zeit. Und ganz ehrlich, mir graut schon davor wenn ich daran denke wer wohlmöglich der zweite Schulsprecher wurde.“ grummelte Hermione und zog den Tagespropheten aus ihrer Tasche.
„Haha bestimmt ist es Parkinson die hohle Nuss oder McLaggen. Da wünsch ich dir besonders viel Spaß Hermione.“ Harry musste lachen als er Hermiones Gesicht sah. „War doch nur ein Witz! Tut mir leid! Es wird wohl keiner so bescheuert sein und einen Slytherin zum Schulsprecher ernennen…ehrlich!“ Harry sah Hermione entschuldigend an.
„Na dann muss sie sich eben mit McLaggen oder Macmillan rumschlagen. Das wird ein sehr amüsantes Jahr werden.“ witzelte Ron.
„Seid ihr dann fertig mit euren Sticheleien, ich versuche zu lesen!“ Hermione hatte ihr Gesicht tief hinter der Zeitung verborgen und studierte aufmerksam die Artikel.
„Und? Etwas Interessantes dabei?“ Ron hatte sein Schachbrett ausgepackt und sah seine beste Freundin fragend an.
Hermione ließ die Zeitung sinken und sah Ron genervt an. „Wenn du vielleicht mal fünf Minuten die Klappe halten würdest, könnte ich eventuell in Erfahrung bringen ob hier etwas Interessantes dabei ist!“
„Schon gut schon gut!“ Ron hob abwehrend die Hände und Hermione vergrub ihr Gesicht erneut hinter dem Tagesprofeten.
„Los Ron, lass uns einfach die Zeit mit Schach vertreiben.“ Harry fand es zwar recht lustig, wenn seine beiden besten Freunde sich zankten, doch dafür hatten sie noch Zeit genug wenn sie in Hogwarts waren und man wollte ja nicht schon jetzt das Fass zum Überlaufen bringen. Schnell zog er Rons Schachbrett hervor und beide begangen ihre Figuren aufzustellen um mit einer gnadenlosen Partie beginnen zu können. Schreiend wurde eine Figur Harrys nach der anderen vom Brett gezerrt und auf einen Haufen mit den anderen geworfen.
„Mann! Ich hab solchen Hunger! Ich hoffe der Speisewagen beeilt sich heute. Ich könnt ein ganzes Pferd verdrücken!“ jammerte Ron und befahl seiner Spielfigur Harrys König endgültig schachmatt zu setzen.
„Ach…du meine Güte…“ Hermione hatte die Zeitung langsam sinken lassen und blickte ihre beiden besten Freunde an. „Das ist schrecklich…Hört zu.“
Harry und Ron hoben ihre Köpfe und blickten Hermione an.
„Anschlag auf Muggel durch Jungtodesser.
Gestern Nacht gab es erneut einen heftigen Anschlag durch Todesser in einer kleinen Muggelstadt in der Nähe von London. Bekannt ist, dass diesmal sehr viele Jungtodesser (Todesser die erst vor wenigen Wochen an der Aufnahmezeremonie teilnahmen) daran beteiligt waren und ein gigantisches Chaos hinterließen. Mit Einsatz von Dämonsfeuer wurde die halbe Stadt niedergebrannt. Mehr als 50 Muggel waren auf der Stelle tot, viele überlebten den Transport in die nahegelegenen Krankenhäuser nicht. Und es gibt eine Unzahl an verletzten Muggel und Zauberern die sofort zur Hilfe eilten.
Klar ist, dass niemand geringeres als er-dessen-Name-nicht -genannt-werden-darf dahintersteckt. Sein Plan: So viele Muggel und Muggelgeborene wie nur möglich mit einem Schlag auszulöschen.
Spekulationen zufolge galt dieser grauenhafte Anschlag als Abschluss einer vielleicht noch Grauenhafteren Zeremonie. Nämlich dem Ritual der Todessergeburt. Es wurden gestern Nacht duzende an neuen Todessern gesichtet. Manche davon waren gerade erst Volljährig.
Zaubereiminister Cornelius Fudge warnt erneut vor großer Bedrohung für Jedermann. Egal ob Muggel, muggelgeboren, Halbblüter oder Reinblüter. Nichts und niemand sind sicher in diesen düsteren Zeiten und man sollte besser zweimal überlegen, wem man vertraut.
Langsam ließ Hermione die Zeitung sinken und sah Harry und Ron an. „Das ist widerlich…schrecklich…ich kann es nicht in Worte fassen…“ sie schüttelte sich und legte den Tagesprophet auf den leeren Platz neben sich.
„Er wird stärker.“ sagte Harry. „Von Tag zu Tag und er scharrt immer mehr Leute um sich. Bald wird er nicht mehr aufzuhalten sein. Ich frage mich was in aller Welt er diesen ganzen Blauäugigen Idioten verspricht damit sie da mitmachen.“
„Na was wohl?“ Ron verstellte seine Stimme und es hörte sich an als würde eine Maus sprechen lernen. „Durch mich werdet ihr zu Ruhm und Reichtum gelangen! Ich verhelfe euch zu Macht und Größe. Wir töten Muggel und Schlammblüter für das größere Wohl! Um all das Leid auf Erden zu beenden!“ Seine Stimme wurde wieder normal. „Sind doch alles Idioten die von Mami und Papi zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben.“
„Ich denke oft haben sie eben genau das seit sie auf der Welt sind zu hören bekommen. Schlammblüter sind böse und nichts wert, Blutsverräter gehören bestraft, bla bla bla. Todesser sein wird üblicherweise in der Familie weitergegeben. Der Großvater war Todesser, also auch Vater und Sohn.“ Hermione seufzte leise. „Leider kann man dagegen nichts machen.“
„Klingt für mich wie eine richtig makabre Tradition.“ erwiderte Harry.
„Aber ganz ehrlich…mich würde wirklich interessieren was da bei dieser Zeremonie passiert…ich meine bekommen sie einfach das dunkle Mal eingebrannt, müssen ewige Treue schwören und das war‘s dann? Einen unbrechbaren Schwur kann er wohl kaum verlangen, denn dann hätten wir es kaum mit so vielen Todessern zu tun. Die Meisten würden längst unter der Erde liegen.“
„Fred meint sie müssen jemanden umbringen und dann einen Blutschwur leisten. Aber ich glaube damit würde er sich niemals zufrieden geben. Bestimmt wendet er auch noch Legilimentik an. Nur um sicher zu gehen. Denn dann kann keiner ihn so leicht täuschen. Ein Spion zum Beispiel.“ Ron streckte sich und legte seine Beine auf der Sitzfläche gegenüber ab. „Was meinst du Hermione?“
„Ich weiß nicht…ich denke es könnte durchaus möglich sein, dass es so abläuft wie in einer Sekte… ich meine eigentlich ist es ja genau das. Eine Sekte die versucht immer mehr und mehr Leute für sich zu gewinnen, damit die Ranghöchsten ihren Nutzen daraus ziehen können. In unserem Fall ist das natürlich, ihr-wisst-schon-wer. Und vielleicht auch noch Lestrange und Grayback. Sie lassen Rangniedrigere anwerben und ziehen dann den größtmöglichen Nutzen daraus. Der Nutzen in Sekten, ist natürlich immer individuell aber meist stehen sadistische, satanistische und sexuelle Handlungen an Erwachsenen, Kindern und Tieren im Vordergrund. In unserem Fall dürfte der Nutzen natürlich klar sein. Ihr wisst schon wer schickt seine Anhänger in den Krieg, damit sie für ihn kämpfen, damit er sich nicht die Hände umsonst schmutzig machen muss und er trotzdem bekommt was er will. Eine „saubere“ Welt.“ Hermione holte Luft.
Harry und Ron starrten sie an.
„Es ist ja schön und gut dass du so viel über Sekten Bescheid weißt, aber die Frage nach dem Aufnahmeritual ist dadurch immer noch nicht geklärt.“ sagte Ron
Es herrschte längeres Schweigen. „Ekeltraining…vielleicht…“ durchbrach Harry die Stille.
„Ekeltraining? Was ist das denn bitte?“ Ron sah Harry fragend an doch es war Hermione die antwortete.
„Naja…Es wird angewandt um das natürliche Empfinden von Gut und Böse abzugewöhnen. Das Training fängt klein an und steigert sich dann zunehmend. Irgendwann gehorcht der so trainierte Mensch nicht mehr auf seine innere Stimme und auch nicht mehr seinem Gewissen, sondern nur noch den Anordnungen des Trainers. Ich glaube man könnte es als eine Muggelart des Imperio nennen. “
„Und wie wird das dann angewandt? Ich meine was macht man da?“
„Na so genau weiß ich das natürlich auch nicht aber überleg mal Ron. Wovor ekelst du dich am aller Meisten?“
„Spinnen…“ antwortete Ron und Harry könne schwören ihn grün anlaufen zu sehen.
„Na gut. Dann versuch ich jetzt ein Beispiel für Spinnen zu nennen. Nehmen wir mal an du wirst gezwungen an so einem Ekeltraining teilzunehmen und der besagte Trainer würde wissen wovor du dich ekelst und glaub mir, du-weißt-schon-wer würde das innerhalb einer Sekunde mithilfe von Legilimentik herausfinden, dann könnte es passieren, dass du...naja keine Ahnung…hunderte von Spinnen auf dir rumkrabbeln lassen musst oder sie essen oder in ihnen baden. Und das wird so lange wiederholt, bis du so sehr abgestumpft bist, dass es dir völlig egal ist wenn Spinnen auf deinem Frühstück sitzen und du es essen musst.“
„Vielen Dank Hermione für dieses anschauliche Beispiel. Ich hatte ohnehin nicht mehr vor heute noch etwas zu essen.“ Rons Stimme tropfte nur von Sarkasmus und er schüttelte sich mit einem lauten uurgh.
„Jedenfalls…ich könnte mir unter Umständen schon vorstellen, dass ihr-wisst-schon-wer solch ekelerregende Praktiken umsetzt. Auch wenn er bestimmt an die 1000 verschiedene Flüche zur Folter kennt. Ich denke es könnte eventuell Teil des Aufnahmerituals sein.“ sagte Harry.
„Ach bitte lasst uns nicht mehr darüber sprechen. Musst du nicht ins Schulsprecherabteil Hermione? Ich sterbe bald vor Neugier wenn ich nicht endlich erfahre wer der zweite Schulsprecher ist“ gähnte Ron und streckte sich erneut.
„Du könntest ja mal für mich nachsehen gehen, wenn du vor Neugierde schon fast umkommst!“ Erwiderte Hermione patzig, stand aber langsam auf und nahm ihre Tasche. „Wir sehen uns dann beim Festessen, wünscht mir Glück.“ Und schon war sie aus dem Abteil verschwunden.
„Könnt ihr nicht endlich mal aufhören euch zu zanken? Das Schuljahr hat noch nicht mal angefangen. Ich dachte ihr hebt euch das für später auf. Wenn es langweilig wird, damit ihr was zu tun habt!“ Harry schüttelte nur den Kopf.
„Hey! Ich hab doch gar nicht angefangen! Ich weiß doch auch nicht was mit Hermione los ist! Immer bin ich an allem schuld.“ Ron sah Harry böse an.
„Teilweiße benehmt ihr euch wie ein altes Ehepaar. Oder ein Pärchen dass nicht zueinanderfindet.“
„…wäre das so abwegig?“ fragte Ron leise seinem besten Freund.
„Was denn…genau?“
„Naja du weißt schon…ich und…Hermione…naja…ich meine…“
„Du und Hermione ein Paar?“ Harry runzelte leicht die Stirn.
„Ach…vergiss es einfach“
„Ron, du solltest dich ihr gegenüber nicht ständig wie ein Vollidiot verhalten! Sei hin und wieder ein Gentleman, hör ihr zu wenn sie etwas sagt, interessier dich für sie…dann hast du gute Chancen. Ich weiß dass sie dich mag aber wenn du sie als richtige feste Freundin haben willst, solltest du vielleicht ein paar Manieren lernen, wie man mit Frauen umgeht.“
„Ach und du weißt natürlich genauestens darüber Bescheid Harry Potter. Wo du doch noch immer nicht bei meiner Schwester landen konntest.“ spottete Ron.
„Wa…was? Wer redet denn hier von...ich will doch gar nicht…ich meine...Gin..deine Schwester…ich…“
Ron zog nur wissend eine Augenbraue hoch. „Wir reden weiter wenn du es endlich geschafft hast.
Auf dem Weg zum Schulsprecherabteil kam Hermione an lachenden Schülern vorbei, die sich gegenseitig Witze erzählten oder „Snape explodiert“ spielten und für einem kurzen Moment wünschte Hermione sich, auch bei ihren Freunden bleiben zu können und nicht Schulsprecherin zu sein. Nicht, dass sie nicht überaus stolz darüber war, dass man sie zur Schulsprecherin gewählt hatte und nie im Leben hätte sie diese Ehrenvolle Aufgabe abgelehnt, doch es bedeutete eine Menge Verantwortung, noch mehr Arbeit zu dem Lernstoff den sie dieses Jahr bewältigen musste und weniger Spaß. Und vor allem musste sie sich ab nun WIRKLICH an die Regeln des Schlosses halten.
Nur noch ein paar Meter und sie würde erfahren mit wem sie sich dieses Schuljahr einen ganzen Turm teilen würde und sie überlegte sich, sollte es eine grauenhafte Person sein, würde sie einfach weiter in ihrem alten Schlafsaal bleiben, denn ihr Bett würde ihr weiterhin zur Verfügung stehen.
...Fortsetzung folgt :) Und ich würde mich natürlich wieder seeeehr über Kommentare freuen!! :)
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