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Fanfiction

The mess i made - Hogwarts

von bella_isa

UUUUnd weiter geht es mit meiner ff. Hoffe es ist nach eurem Geschmack und über feedback würde ich mich echt freuen:)

[i]@Bellazissa Black: danke danke danke, dass du mir jedesmal schreibst! Ich freu mich immer so zu wissen, dass wenigstens einer meine ff gefällt :) ich bemühe mich dich nicht zuu lange aufs nächste Chap warten zu lassen, kann aber leider nichts versprechen...

Aber genug geredet, jetzt geht es weiter.
Bussi bella_isa
[/i]



Hermione öffnete die Tür zum Schulsprecherabteil und konnte ihren Augen nicht trauen. Das durfte nicht wahr sein. Bestimmt hatte sie sich im Abteil geirrt. Sie blickte nochmal auf das Schild und ließ einen frustrierten Seufzer los. Das würde ein wundervolles Jahr werden. Ihr Entschluss stand fest. Niemals würde Hermione Granger einen Turm mit Draco Malfoy, ihrem Erzfeind teilen. Nein, sie würde weiterhin im Griffindorturm wohnen.

Sie schloss die Tür hinter sich und ließ sich auf den erstbesten Platz nieder. So weit weg wie nur möglich von dem blonden Jungen, oder eher jungen Mann.

„Granger…welcher Trottel hat DICH denn als Schulsprecherin gewählt? Man könnte meinen man bräuchte sichtbare Beweise dafür dass in der Welt der Zauberer alle gleichgestellt sind.“

„Tja, ich würde sagen es war der gleiche Trottel, der dachte es wäre das Beste für die Schule einen aufgeblasenen, arroganten Schnösel, der noch immer an Mamas Rockzipfel hängt zum Schulsprecher zu machen.“

„Was? Du meinst das Wiesel? Ich kann ihn aber nirgendwo sehen…oh tut mir leid! Schnösel passt wohl gar nicht zu ihm. Bei dem Schuhkarton in dem seine Familie haust.“

Hermione ballte ihre Fäuste. Wie konnte er es wagen so über ihre Freunde und zweite Familie zu reden? Draco Malfoy war nichts weiter als die Ausgeburt der Hölle. Arrogant, grausam, ekelerregend und unausstehlich. Eigentlich wenn sie sich es genauer überlegte war er einfach nur armselig. Er erfreute sich am Leid der Anderen und versuchte sich selbst immer ins beste Licht zu rücken. Spaß auf Kosten der Anderen, das war es was er wollte.

„Du kannst froh sein Malfoy. Der Turm gehört dir allen. Ich habe nicht vor auch nur eine einzige Sekunde mit dir zu verschwenden. Und jetzt halt die Klappe Frettchen.“ Hermione zog ein Buch hervor (Prophezeiungen und was sie beinhalten) und begann zu lesen. Malfoy hatte sich auch wieder seinem Buch zugewandt und schien keine Notiz mehr von der Hexe zu nehmen. Da bemerkte Hermione, dass er nichts mehr erwidert hatte. Er ließ die Beleidigung einfach auf sich sitzen. Aber ihr sollte es nur recht sein. Sie hatte keine Lust die restliche Fahrt nach Hogwarts weiter mit ihm zu diskutieren. Schlimm genug, dass sie gezwungen waren in den nächsten zwei Jahren miteinander zu arbeiten. Aber große Sorgen machte sie sich nicht. Sie, Hermione Granger wusste wie man sich währte und wie man mit ihm umgehen musste um wenigstens etwas Ruhe zu bekommen und vor allem wusste Sie, das Malfoy ein Feigling war. Er konnte ihr also nichts anhaben. Lächelnd blätterte sie die Seite um und vertiefte sich in die Lektüre. Sie wollte doch schließlich das Rätsel um Harrys Prophezeiung lösen.

Die Landschaft zog rasend schnell dahin. Langsam wurde es dunkel und die Lampen entzündeten sich. Leise seufzend legte Hermione ihr Buch weg. Natürlich hatte sie wieder nichts Brauchbares gefunden, was ihr weiterhelfen könnte. Und insgeheim hatte sie den leisen Verdacht, dass Harry doch mehr wusste als er preisgab. Doch die Frage war: Warum? Warum tat er das? Ihr Blick wanderte hinaus zum Fenster. Sie konnte darin ihr und Malfoys Spiegelbild sehen. Irgendwie sah er…nicht gut aus…fast krank, leichenblass. War er schon immer so blass gewesen? Aber was kümmerte sie das?
Hermione streckte sich und kramte in ihrer Tasche nach ihrem Schulumhang um sich anzuziehen. Nicht mehr lange und sie würden Hogsmead erreichen.

Malfoy hatte gemerkt, dass sie ihn angestarrt hatte. Fast hätte er einen bissigen Kommentar losgelassen. Doch…er war zu müde dafür. Zu müde um sich etwas Gemeines einfallen zu lassen, zu müde um sich zu bewegen um sie mit einem abschätzigen Blick anzusehen und zu müde um sich erneut in eine Diskussion mit ihr zu verstricken. Er war zu müde und zu schwach. Am liebsten hätte er bis zur Ankunft in Hogsmead geschlafen, doch das war unmöglich. Niemals würde er auf die Idee kommen zu schlafen, wenn doch sein Feind genau daneben saß. Und nie im Leben würde er sich beim Schlafen beobachten lassen. Was hatte seine Mutter immer gesagt? Im Schlaf war der Mensch am verwundbarsten. Und im Schlaf zeigten die Gesichtszüge wer man wirklich war. Alle Masken fielen und gaben die wirkliche Person preis. Nein, das würde sich Draco Malfoy niemals erlauben.

Er hatte das Privileg genossen stets einen eigenen Schlafsaal im Slytherinturm zu haben. Was Macht und Ansehen nur alles bewerkstelligen konnte. Nicht sehr viele seiner Schulkammeraden genossen dieses Privileg…Ja, er nannte sie Schulkammeraden…Freunde? Das wäre die falsche Bezeichnung für seine treuen Hunde die sich an seine Fersen hefteten. Doch ein Gutes hatte es, ständig von Bewunderern umgeben zu sein, man konnte nie hinterhältig aus dem Nichts heraus angegriffen werden.

Tja und jetzt sollte er sich einen Turm mit seiner Feindin Hermione Granger teilen? Niemals. Das wusste er zu verhindern. Niemals würde er es so weit kommen lassen, dass sie ihm auch noch in seiner Freizeit auf die Nerven ging und ganz besonders wollte er vermeiden dass sie auch nur das Geringste aus seinem Privatleben mitbekam. Denn dann wäre er geliefert. Es wäre aus und vorbei mit ihm und das auf der Stelle…Doch vielleicht war das ja gar keine so schlechte Option…Nein, er würde nicht einfach Kampflos aufgeben! Aufgeben? Dieses Wort kannte ein Malfoy nicht. Diese Bezeichnung hatte kein Malfoy in seinem Wortschatz.

Langsam stand er ebenfalls auf um sich für die Ankunft in Hogsmead fertig zu machen. Als er aus dem Fenster blickte, konnte er bereits die Türme und erleuchteten Fenster von Hogwarts erkennen…seinem zu Hause. Er war froh, nicht mehr im Manor zu sein, so war es für die Todesser schwerer ihn zu erreichen, jedoch leider nicht unmöglich. Sie hatten bestimmt Mittel und Wege ihn zu Versammlungen und Anschlägen zu holen. Da war Draco sich sicher.

„Na los beeil dich Herr Schulsprecher. Oder willst du ein schlechtes Vorbild abgeben? Das würde ja schon gut anfangen.“

Draco hatte gar nicht bemerkt dass der Zug bereits stand und die Schüler zu den Ausgängen drängten.

„Klappe Granger. Los kümmere dich um ein paar verschreckte Erstklässler.“ Und schon war Malfoy im Getümmel verschwunden.
Hermione genoss den Anblick des imposanten Schlosses als sie aus dem Zug trat. Zu sehr hatte sie das Gefühl vermisst wieder zu Hause zu sein. In ihrem zweiten zu Hause. Von etwas weiter entfernt hörte sie die vertraute Stimme Hagrids, der die Erstklässler um sich scharte um mit ihnen gemeinsam über den See zu fahren. Als er sie erblickte hob er zum Gruß die Hand und warf ihr ein strahlendes Lächeln zu. Jetzt ging es ihr richtig gut. Sie waren alle wieder zurück.

HPHPHPHPHPHPHPHP


„Ich kann es kaum glauben dass wir endlich wieder hier sind!“ Harry saß mit Ron, Ginny, Luna und Neville in einer Kutsche die sich Richtung Schloss bewegte.

„Oh Mann, hab ich einen Hunger! Ich könnt ein ganzes Pferd verdrücken!“

Ginny überdrehte die Augen. „Jetzt übertreib nicht Ron. Und außerdem bin ich mir sicher, dass du den halben Imbisswagen leergefuttert hast.“

Harry lachte. „Hast du heut nicht zu Hermione gesagt du wirst heute nichts mehr essen, wegen ihrer tollen, anschaulichen Anekdote über Spinnen?“

„Na herzlichen Dank auch Harry, dass du mich daran wieder erinnern musst.“ Ron blickte grummelnd aus dem Fenster und versuchte die Gedanken über Spinnen die über sein Essen krabbeln loszuwerden.

„Ich hoffe ich treffe heute noch auf Hermione. Ich muss ihr unbedingt erzählen, dass mein Vater und ich im Sommer wieder in den Bergen waren und ihr glaubt nicht, was wir dort gefunden haben.“ Lunas Stimme klang so als würde sie gerade vom Wetter reden. Das war typisch für sie. Ihre Aufregung zeigte sie niemals.

„Und was habt ihr da gefunden?“ Neville schien wirklich interessiert daran zu sein.

„Einen Verwandten vom schrumpfhörnigen Schnarchkackler. Und zwar den fliegenden Schrumpfschnabelschwarn.“

„Die gibt es doch gar nicht und das weißt du ganz genau“ erwiderte Ron patzig. Er hatte eindeutig schon ZU viel Hunger. Da konnte er wirklich ungemütlich werden.

„Und ob es die gibt. Hermione wollte mir auch nicht glauben und deswegen habe ich ihr zum Beweis eine Feder mitgebracht. Daddy ist sehr geschickt darin fliegende Wesen zu fangen. Er hat sogar ein paar Kratzer im Gesicht weil es sich mit seinen Krallen gewährt hat. Ich hab auch eine Feder und ich finde sie Wunderschön. Es ist eine Glücksfeder die ich für Tests verwende.“ Luna blickte wieder verträumt aus dem Fenster.“

„Das hört sich wirklich toll an!“

„Das ist es auch Neville!“ Luna lächelte ihm leicht zu.

Harry musste leicht grinsen und beugte sich zu seinem besten Freund um ihm etwas ins Ohr zu flüstern. „Siehst du? So macht man das. Von Neville kannst du noch einiges lernen.“

„Was meinst du damit?“ Ron zog eine Braue hoch.

„Na egal wie langweilig und unsinnig die Geschichte in Wirklichkeit noch ist, sobald sie aus dem Mund der Frau kommt die du magst, ist es die aufregendste Geschichte die du je in deinem Leben gehört hast.“ Harry grinste.

„Harry Potter, schäme dich! Also wirklich!“ Ginny schupste ihm spielerisch mit ihrem Ellbogen und Ron schüttelte nur den Kopf.


HPHPHPHPHPHPHPHP

Als Hermione die große Halle betrat umspielte ein sanftes Lächeln ihr Gesicht. Sie blickte zur verzauberten Decke, die den klaren mit Sternen übersäten Himmel zeigte und sah dutzende von Kerzen die in der Luft schwebten und sanftes Licht spendeten. Fackeln warfen lange Schatten an die Steinmauern des Schlosses und die vier Haustische die in der Mitte des Saales aufgestellt waren, waren bereits gut mit Schülern gefüllt. Sie ließ ihren Blick am Gryffindortisch entlangschweifen und sah mit Erleichterung, dass Harry und Ron ihr einen Platz freigehalten hatten. Schnell machte sie sich auf den Weg durch die Menge und ließ sich neben Harry und gegenüber von Ron fallen.

„Hey ihr zwei.“ Sie stellte ihre Tasche ab.

„Und? Wer ist es? Sag‘s mir! Bitte!“ Ron bettelte wie ein Kleinkind und Hermines Gesicht verzog sich zu einer Grimasse.

„Ich werde weiterhin im Gryffindorturm bleiben, das kann ich euch garantieren.“

„So schrecklich? Wirklich? Ist es McLaggen?“ Harry blickte sie mit großen Augen an.

„Es ist Malfoy! Ja ganz richtig ihr beide, es ist Draco Malfoy, also erlaubt euch bloß keine Dummheiten denn so schnell könnt ihr gar nicht schauen da sind unsere Hauspunkte weg!“

„Meine Fresse! Wer ist bitte so bescheuert und verleiht Malfoy das Amt des Schulsprechers? Ich glaube Dumbledore wird langsam wirklich senil.“ Ron schüttelte den Kopf. „Seht mal wie er dasitzt!“ Ron deutete mit seinem Kopf zum Tisch der Slytherins und Harry und Hermione folgten seinem Blick. „Sitzt da wie ein arroganter kleiner Schnösel dem niemand das Wasser reichen kann.“

Harry starrte seinen Erzfeind an. „Da hat wohl Lucius Malfoy wieder seine Finger im Spiel.“

„Ich weiß nicht…irgendwie sieht er…kränklich aus…oder nicht?“ Hermione betrachtete unauffällig Malfoy. Er war noch immer blasser als sonst und hatte leichte Schatten unter den Augen.

„Krank? Wem interessiert ob Malfoy krank ist oder nicht? Ich persönlich wünsche ihm die Pest an den Hals, dann ist er wirklich krank. Und du müsstest dich WIRKLICH Sorgen um ihn machen, weil du dich dann nämlich anstecken könntest.“

„Ron! Ich weiß er ist unser Feind und wir können ihn nicht ausstehen, aber…“ doch sie wurde von Harry unterbrochen.

„Eben, da hast du es. Und sieh mal wie er ständig an seinen linken… Unterarm…greift…OH mein GOTT!“ Harry senkte sofort die Stimme, wirkte aber höchst aufgeregt. „Malfoy…Er ist ein... na einer von ihnen!“

„Ein Todesser?“ Ron riss die Augen auf. „Du könntest Recht haben…“

„Sagt mal seid ihr jetzt beide völlig übergeschnappt?“ Hermione starrte ihre beiden besten Freunde an. „Was gibt euch Anlass zur Annahme Draco Malfoy könnte ein Todesser sein? Weil er in Slytherin ist? Weil er unser Feind ist? Weil er gemein und arrogant ist? Weil er sich am Unterarm gekratzt hat? Ich bitte euch. Er ist gerade mal Volljährig. Denkt ihr wirklich Ihr-wisst-schon-wer würde einen so jungen unerfahrenen Zauberer aufnehmen?“

„Denk an den Zeitungsartikel Hermione!“ Harry konnte nicht glauben wie blind Hermione war. „Jungtodesser, gerade mal volljährig. Er MUSS einer von ihnen sein! Wie der Vater so der Sohn oder etwa nicht? Und ja, vielleicht auch weil er in Slytherin ist. Die meisten Todesser waren in diesem Haus. Das weiß doch jeder. Beweis uns das Gegenteil! Wer wäre besser dafür…nun ja…geeignet?“

„Ich muss euch gar nichts beweisen und ihr Beide hört besser auf mit euren wilden Spekulationen.“ Hermione strafte beide mit einem bösen Blick und niemand traute sich mehr ihr zu wiedersprechen, doch das war auch gar nicht nötig, denn Professor McGonagal betrat mit einer Schar Erstklässler den Raum und durchquerte die große Halle. Vor einem kleinen hölzernen Hocker auf dem ein alter, schwarzer, geflickter Hut lag, stoppte sie. Gleich würde die alljährliche Auswahlzeremonie beginnen.

„Bin gespannt welche Wahrungen der Hut uns heuer mit auf dem Weg gibt“ sagte Ron. „Wahrscheinlich wieder so was wie: seid wachsam, haltet die Augen offen, Unheil schwebt herein und viele Verräter sitzen in diesem Schloss. Seht euch nur die listigen Slytherins an.“

„Ron! Hör endlich auf damit!“ Hermione schüttelte nur den Kopf.
In der Großen Halle wurde es mit einem Schlag still, als der alte Hut plötzlich zu singen begann.

Ihr glaubt ich wär ein alter Hut,
doch was ich mach, das kann ich gut!
Seit Jahren nun bin ich schon hier,
ich kannte die Gründer des Schlosses, die Vier.

Ich muss euch verteilen je nach Kopf,
denn bei uns kommt niemals alles in einen Topf.
Freundschaften werdet ihr finden dort,
doch Feinde gibt es immer fort.


Der Kampf der Häuser er besteht,
hat sich bis jetzt noch nicht gelegt.
Doch warnen will ich euch fürwahr,
Feindschaft ist für gar nichts da.

Dies‘ Jahr zwei Feinde sich begegnen,
werden sich ihre Wege ebnen.
Müssen lernen zu vertrau ‘n
und dabei auf den Andern bau‘ n.

Viel Zwist und Streit wird dadurch entstehen,
denn keiner kann den Andern verstehen.
Warum zwei Feinde sich reichten die Hand
Und für den Andern mehr als Hass empfand.

So hört mir zu,
ich bin der sprechende Hut.
Weiß ganz genau wies um euch steht,
weiß ganz genau wohin ihr geht.

Ob Hufflepuff ob Ravenclaw,
ob Slytherin ob Gryffindor.
Eins habt ihr Alle gemein,
die Schule wird euch Alle verein‘


Nun setzt mich auf, traut euch nur,
Ob nett, ob schlau,
ob gerissen, ob Mut,
Ich weiß genau was euch gut tut.

Beifall brach aus, als der sprechende Hut mit seinem Lied endete. Doch auch Getuschel war durch den ganzen Saal zu hören. Wie fast jedes Jahr diskutierten die Schüler, was der Hut wohl mit seinem Lied meinen könnte. Es war schon so etwas wie eine Tradition, dass der alte, sprechende Hut Wahrungen aussandte, doch dieses Jahr, war es anders und das war auch dem goldenen Trio aufgefallen.

„Feind? Das kann nur ein Slytherin oder Du-weißt-schon-wer höchst persönlich sein. Aber da ich weiß, dass niemand so dumm sein kann sich mit jemand wie denen einzulassen, muss der Hut falsch liegen“ zischelte Ron.

„Der Hut hat noch nie falsch gelegen Ron. Und außerdem weißt du doch gar nicht wie das wirklich gemeint ist. Man kann da viel zu viel hinein interpretieren.“ Hermione strich sich die widerspenstigen Haarsträhnen aus dem Gesicht und blickte zu den verschreckten Erstklässlern, die nacheinander den Hut aufsetzten und auf die vier Häuser aufgeteilt wurden. Jedes Mal brach an einem der Tische Applaus aus, wenn sie ein neues Mitglied begrüßen durften. Die Auswahlzeremonie dauerte dieses Jahr jedoch nicht allzu lange, denn nicht viele Erstklässler waren in diesem Jahr gekommen um in Hogwarts ihre magische Ausbildung zu beginnen.

„Für mich hört sich das eher wie eine Prophezeiung an, die eintreten wird…“ entgegnete Harry geistesabwesend. „Oder aber dem Hut war einfach nur langweilig. Stellt euch vor, ihr müsstet ein ganzes Jahr still in Dumbledores Büro verbringen. Da würden mir auch die spektakulärsten Geschichten einfallen.“

Als auch der letzte Erstklässler seinem Haus zugeordnet wurde, erhob sich Dumbledore, breitete seine Arme einladent aus und lächelte den Schülern entgegen. Sofort trat schweigen ein und alle blickten ihn gespannt und mit großen Augen an.

„An unsere neuen Schüler, willkommen in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Für unsere alten Hasen, willkommen zurück. Ich bin überaus froh, dass ihr trotz den etwas längeren Ferien so zahlreich erschienen seid. Aber ich will euch nicht lange um eure wohl verdiente Mahlzeit bringen, haut rein.“ Dumbledore zwinkerte und mit einem Male füllten sich die Schüssel und Platten mit den besten Köstlichkeiten, die man sich nur vorstellen konnte. Die Krüge waren bis zum Rande mit eiskaltem Kürbissaft gefüllt und der Duft von frisch gebackenem Brot stieg einem in die Nase. Die Hauselfen hatten mal wieder hervorragende Arbeit geleistet und ein wunderbares Festessen gezaubert, bei dem es an nichts fehlte.

Hermione beugte sich zu ihren beiden besten Freunden. „Ihr seid euch doch bestimmt im Klaren, warum Dumbledore plötzlich beschlossen hat die Schule doch wieder zu öffnen“

„Weil...ihm...langweilisch…wa‘?“ Ron hatte seinen Teller bereits mit allem was er erreichen konnte beladen und sich einen riesigen Bissen Kartoffelpüree in den Mund geschoben. „Isch `ab geine Ahnung“

Harry überdrehte unbemerkt die Augen. Es war noch nicht viel Zeit vergangen, da hatte er seinem besten Freund gesagt er bräuchte Manieren gegenüber Hermione. Und was war? Kaum gab es Essen, schon war alles wieder vergessen. Unbemerkt…oder wohl eher nicht ganz unbemerkt, denn Hermione hob eine Augenbraue, trat Harry Ron unter dem Tisch ins Schienbein.

„Wa‘sch??“ Ron sah Harry fragend an, dieser schüttelte jedoch nur mit dem Kopf.

„Naja…um auf meine Frage zurück zu kommen, es ist eigentlich ganz klar, warum wir wieder hier sind. Wegen dir Harry. Dumbledore hat es nicht geschmeckt dass er dich nicht so bewachen konnte wie er es gerne hätte, also hat er die Schule wieder geöffnet um dich besser im Auge zu behalten.“ Hermione hatte einen leichten
selbstzufriedenen Gesichtsausdruck und tat sich Kartoffeln auf.

„Na klasse. Als wäre ich ein Kleinkind der nicht einen, nein, 100 Babysitter braucht.“

„Er sorgt sich doch nur um dich. Und so haben wir eigentlich alle was davon.“

Hermione hatte Recht. Alle profitierten davon. Dumbledore konnte ihn besser überwachen, die Schüler waren geschützter als sie es zu Hause wären und er, Harry Potter war endlich wieder zu Hause.

Als alle Schüler mit dem Nachtisch fertig waren und sich nur noch nach ihren Betten sehnten, erhob Professor Dumbledore sich erneut.
„Nur noch ein paar wichtige Dinge. Wie jedes Jahr, ist es verboten den Wald zu betreten. Dort lauern gefährliche Wesen, die nicht zu unterschätzen sind. Ich möchte keinen Schüler dabei erwischen wie er diese Regel missachtet.“

Harry kam es so vor, als würde Professor Dumbledore ihm, Ron und Hermine zuzwinkern. Aber natürlich konnte er sich auch getäuscht haben. Harry schweifte mit seinen Gedanken ab. Die Ansprache kannte er schon in und auswendig. Kein herumwandern des Nachts, keine verbotenen Gegenstände die auf Filch’s Liste waren, wie zum Beispiel Fangzähnige Frisbees. Jetzt freute er sich nur noch darauf in den Gemeinschaftsraum zu kommen und sich endlich wieder wie zu Hause zu fühlen.

Langsam brach ein Tumult los, als sämtliche Schüler aufstanden um die große Halle zu verlassen.

„Na gut dann…ich sehe euch später im Gemeinschaftsraum. Muss mich noch mit einer gewissen Schlange herumschlagen. Professor McGonagal erwartet uns, um uns unseren Turm zu zeigen.“ Hermione seufzte etwas genervt auf. Ihr schmeckte es gar nicht sich das Amt des Schulsprechers mit dem größten Widerling der Schule teilen zu müssen.

„Viel Glück dann. Und verhex ihn nicht schon am ersten Tag.“

Hermione lächelte Harry leicht an. „Ich versuch's.“ Und schon war sie verschwunden. „Das wird ein aufregendes und mühsames Jahr werden.“ Dachte Hermione als sie die große Halle verließ.

HPHPHPHPHPHPHPHP

„Was ist denn nur los mit dir Draco? Die ganze Kutschenfahrt über warst du so still und jetzt willst du nicht mal was essen.“ Blaise Zabini betrachtete seinen Freund. Sie hatten sich am Rande des Tisches niedergelassen. Mit Absicht. Damit sie etwas ungestörter waren und nicht jeder ihre Gespräche belauschen konnte. „Was ist denn passiert?“

„Ich weiß nicht was du meinst.“ Draco sah seinem Gegenüber mit festem Blick an.

„Ach hör schon auf. Das zieht schon lang nicht mehr bei mir.“ Blaise schüttelte nur den Kopf. „Nach all den Jahren müsstest du doch wissen, dass du mir vertrauen kannst. Irgendetwas stimmt nicht. Hat dein Alter mal wieder die Beherrschung verloren? Oder gar seinen Verstand? Wenn du mich fragst, gehört er sowieso in die Klapse…Nichts für ungut.“

Niemals hätte irgendeine Person es gewagt, so über Lucius Malfoy zu sprechen und das noch gegenüber seinem eigenen Sohn. Niemals hätte Draco das zugelassen…Doch Blaise Zabini durfte sich alles erlauben. Er war Dracos bester Freund und brachte die Dinge immer auf den Punkt. Blaise konnte wirklich von Glück reden, dass er Dracos bester Freund war, denn sonst hätte er just in dem Moment als er Lucius erwähnte einen schmerzhaften Fluch abbekommen.

„Wohlmöglich liegt es daran, dass ich gezwungen werde mit Granger gemeinsame Sachen zu machen. Und noch dazu bin ich für das restliche Schuljahr dazu verdammt mich mit ihr in einem Turm aufzuhalten. Diese Schule geht wirklich noch vor die Hunde wenn das so weiter geht.“

„Dann pfeif doch auf den Turm. Ist doch nicht verboten weiter bei uns zu wohnen.“ Blaise nahm Dracos immer noch leeren Teller und überhäufe ihn mit den Köstlichkeiten die einem nur so das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ.

„Und mich mit den Dummbeuteln abgeben? Ich hab ‘ne bessere Idee. Ich ekel Miss ich-weiß-immer-alle- besser einfach aus dem Turm und dann bin ich ungestört.“

Blaise sah seinen Freund prüfend an. „Wie du meinst…jedenfalls…Wenn du mir vielleicht doch noch den wahren Grund erzählen willst, dann weiß du ja wo du mich findest. Bei den Dummbeuteln, unten in den Kerkern.“ Blaise grinste und machte sich über seine Lasagne her. Doch Draco verzog keine Miene.

„Mensch Draco! Ich erkenn dich gar nicht wieder! Keine Beleidigung für Crabbe und Goyle? Kein abfälliges Wort über Potter? Weasley? Da fällt dir doch immer etwas ein.“

„Blaise…Halt einfach die Klappe.“ Frustriert stocherte Draco in seinem Essen herum, ohne auch nur einen Bissen zu essen. Das würde ein wundervolles Jahr werden. Wie sehr er sich doch freute…ja, Sarkasmus war wirklich seine Stärke.

HPHPHPHPHPHPHPHP


So, das wars dann wieder. Ich werd mich jetzt gleich bei euch entschuldigen, denn der Stress auf der Uni ist wieder losgegangen und somit kann es passieren, dass ihr nun etwas länger auf das nächste Kapitel warten müsst. Ich hoffe ihr seid mir nich böse :)

Bis bald eure bella_isa :)


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