Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

The mess i made - Enthüllungsversuche Teil 2

von bella_isa

Heeeyyy! Da bin ich wieder mit einem neuen und wie versprichen einem etwas längerem Kapitel. Hoffe ihr Habt/Hattet schöne Ferien bzw. Feiertage.

@_Miss_Malfoy_ : Vielen vielen Dank!! Hab mich tierisch über dein fb gefreut! und keine Sorge, du wirst noch etwas mehr über das Aufnahmeverfahren erfahren! Das war noch längst nicht alles ;) Hoffe das nächste Kapitel gefällt dir auch!

@Bellazissa Black: Du bist wirklich eine treue Seele! Vielen vielen Dank dafür!

Dieses Kapitel widme ich meiner treuen Seele Bellazissa Black!! :)

Viel spaß euch allen!


Die Schritte hallten laut in der Dunkelheit, als ein in schwarz gekleideter Mann durch die düsteren Gänge des Manor eilte. Es war bereits spät, eine Zeit in der man für gewöhnlich schon im Bett lag, tief schlafend. Doch er wurde gerufen, zur späten Stunde, also musste er Folge leisten und das unverzüglich. Es war sehr kalt, von irgendwoher war ein eisiger Luftzug zu spüren und der Mann zog seinen Umhang fester zusammen um sich besser schützen zu können. Er kannte sich in den unterirdischen Gängen aus wie in seinen eigenen Jackentaschen und so musste er nicht einmal Licht mit seinem Zauberstab heraufbeschwören. Doch er hielt ihn fest in der Hand. Nur zur Sicherheit.

Es roch modrig und die Luft war abgestanden. Doch das machte ihm nichts. Er war es gewohnt. Seit seiner Kindheit lebte er schon hier und das würde sich auch nicht ändern. Bis er starb.

Sein nächtliches Ziel, eine schwere Eichentür mit rostigem Griff kam immer näher und somit nahm die Kälte auch zu. Es wäre natürlich ein leichtes gewesen einen Wärmezauber zu sprechen, doch sein Herr wünschte die Kälte. Denn ihn selbst umgab diese Kälte immer und überall. Mann könnte fast meinen er stamme von Dementoren ab. Und außerdem sollten die Gefangenen in den Kerkern keine Sommerparty feiern…seine Worte.

Der Mann überlegte, was so wichtig sein konnte, dass er jetzt, um diese Uhrzeit alleine hier her musste, als er an die hölzerne Tür klopfte, welche sogleich von selbst aufschwang. Er stand in einem voll möblierten Zimmer. Eingerichtet mit einem großen Bett (er fragte sich, ob sein Meister überhaupt Schlaf benötigte), Tisch mit Stühlen, schwere Teppiche (natürlich nur die teuersten), selbst ein großer Kamin zierte den Raum, doch in ihm prasselte kein behagliches Feuer. Natürlich nicht. Einzig und allein ein paar Kerzenstummel spendeten spärliches Licht.

„Herr. Ihr wünschtet mich zu sprechen?“ Er verbeugte sich tief vor seinem Meister, welcher mit dem Rücken zu ihm am Fenster stand.

„Schließ die Tür mein Freund. Ich möchte nicht belauscht werden.“

Die kalte Stimme jagte unverzüglich einen kalten Schauer über den Rücken des Mannes. Schnell schloss er die Tür und sprach noch einen Stillezauber über das Gemach seines Herrn.

„Wie kann ich Euch dienen mein Lord?“

„Dein Junge ist in Hogwarts angekommen?“

„Das… nehme ich an Herr…ich habe nichts Gegenteiliges gehört.“

„Gut…wie laufen die Vorbereitungen? Ich will doch dass alles glattläuft“ Lord Voldemord drehte sich langsam um und ging ein paar Schritte auf Lucius Malfoy zu, der demütig sein Haupt senkte.

„Natürlich Herr! In ein paar Monaten dürfte alles geplant sein und dann kann das Ritual beginnen.“

„Das ist zu spät Lucius!“ Voldemorts Augen verengten sich zu Schlitzen und seine Gesichtszüge glichen der einer Schlange. „Das Ritual muss noch vor dem Jahreswechsel beendet werden, sonst kann er kein vollwertiges Mitglied werden und das weißt du. Sieh zu dass im nächsten Monat alles bereit steht um anzufangen.“

„Aber natürlich mein Lord. Ganz wie ihr wünscht.“

„Halloween…ja Halloween halte ich für den geeigneten Augenblick um zu beginnen.“

Lucius verneigte sich abermals und stimmte wieder zu.

„Und jetzt hab ich noch eine Aufgabe für dich. Bestell Severus Grüße von mir und teile ihm mit er soll es unterlassen Draco zu helfen. Er allein muss die erste Aufgabe lösen.“

„Natürlich mein Lord. Sobald ich Euerseits entlassen werde, teile ich ihm diese Botschaft unverzüglich mit.“

„Nun…dann beeile dich, du bist entlassen.“

HPHPHPHPHPHPHPHP


Es war bereits weit nach Mitternacht und Draco Malfoy saß noch immer im Gemeinschaftsraum des Schulsprecherturms. Das Feuer des Kamins war fast ausgegangen. Die Hauselfen von Hogwarts würden es erst in den frühen Morgenstunden neu entfachen, jedoch früh genug um den Raum auf eine angenehme Temperatur zu bringen bevor der erste Schüler aufstand. Natürlich war klar, dass sein Hauslehrer sicher gehen wollte Granger nicht anzutreffen wenn er kam und somit wartete, bis für gewöhnlich alle Schüler brav in ihren Betten schliefen. Er konnte ja nicht wissen, dass Draco es bereits am ersten Tag erfolgreich geschafft hatte Hermione Granger aus dem Turm zu ekeln, um ungestört zu sein.

Draco starrte in die noch bisschen vorhandene Glut, welche gerade noch so spärliches Licht spendete, als das Portrait der fetten Kröte welches den Durchgang zum Schulsprecherturm versiegelte, zur Seite schwang und Severus Snape mit erhobenen Haupt hereinstolzierte.

„Guten Abend Draco.“ Snape durchschritt mit großen Schritten den Raum und blieb neben dem Kaminsims stehen.

„Diese Höflichkeitsfloskel können Sie sich sparen. Es ist niemand da. Granger nicht und Blaise auch nicht. Also warum kommen wir nicht gleich zum Punkt?“

„Aber, aber Mister Malfoy. Man wird doch wohl noch seinen Patensohn begrüßen dürfen. Aber gut, dann kommen wir gleich zum Punkt. Wie du ja bestimmt weißt, beginnt bald das Ritual für die endgültige Aufnahme in…nun…unsere Kreise. Der dunkle Lord hat bereits ein Datum für den Beginn festgelegt.“

„Und welches besondere Datum wäre das?“ Dracos Stimme klang gelangweilt. Er hatte keine Lust auf das alles und er hatte nicht die leiseste Ahnung was bei dieser Zeremonie passieren würde.

„Halloween…Es wird zu Halloween starten.“ Snape ging auf den zweiten Sessel vor dem Kamin zu und setzte sich neben Draco.

"Halloween? Da will er seine Horrorshow abziehen? Wie passend.“ Draco verschränkte seine Arme und lehnte sich zurück.

„Also hör gut zu. Ich werde dir jetzt alles erzählen was du wissen musst…und wissen darfst. Du hast zwar das dunkle Mal, aber das heißt noch lange nicht dass der dunkle Lord dir vertraut, geschweige denn, dass er dich als vollwertiges Mitglied sieht. Um sein Vertrauen zu gewinnen musst du diese Zeremonie überstehen. Sie beginnt zu Halloween.

„Soweit waren wir schon. Ich sagte doch schon du sollst gleich auf den Punkt kommen.“ Draco war sichtlich genervt von seinem Lehrer wie auch von seiner Situation selbst.

„Halloween…“ Severus Snape überging Draco einfach und seine Stimme wurde lauter. „…ist ein sehr wichtiges Datum für den dunklen Lord. Hier hat alles angefangen. Potters Überleben und der nahende Tod unseres Herrn. Er sieht in dir eine Art neue Waffe im Kampf gegen die Muggel, Schlammblüter und Potter. Denn du bist der erste Spion seit langem, der nicht nur Lehrer, sondern auch Schüler aushorchen kann.“

„Und wie sieht diese besagte Zeremonie nun aus? Also ob es nicht ausreichen würde das Mal eingebrannt zu bekommen und gefoltert zu werden.“ Dracos Stimme tropfte nur so von Sarkasmus. „Also? Ich höre.“

„Dazu kann ich dir nicht viel sagen. Aber sie muss noch vor Jahreswechsel erfolgen. Sie besteht aus einer Reihe von Aufgaben die du bestehen musst. Du darfst nicht scheitern. Kein einziges Mal. Der dunkle Lord hat dies eingeführt, um sicher zu gehen keine Spione und Betrüger in seiner Runde aufzunehmen. Als er noch ganz am Anfang war, dachten sich viele es währe doch interessant zu erfahren was er so plant, um sich dann darauf vorbereiten zu können. Doch er durchschaute diesen Plan und so musste von diesem Zeitpunkt an ein jeder der Todesser werden wollte durch diese Prüfung. Diejenigen die scheiterten…wurden ohne zu zögern getötet…“

War ja klar. So leicht würde Draco natürlich nicht davonkommen. Entweder endlose Qualen über sich ergehen lassen oder getötet werden…wobei…bestimmt würde auch das nicht ohne schlimme Qualen ablaufen.

Snape holte Luft. „Deine erste Aufgabe besteht darin, eine Möglichkeit zu finden aus dem Schloss zu kommen, wann immer du gerufen wirst. Ungesehen, unauffällig und unverzüglich. Und du hast bis Halloween zeit, diese Aufgabe zu lösen. Wirst du vorher gerufen, ist es dir erlaubt, meinen Kamin zu benutzen.“

„Ach und wie stellt er sich das bitte vor? Apparieren geht nicht. Bis nach Hogsmead laufen und von dort apparieren dauert zu lang, geschweige denn mit dem Besen zu fliegen. Ach ja und nicht zu vergessen, es ist nicht möglich diesen Kamin an das Flohnetzwerk anzuschließen.“ Draco Malfoy schnaubte. Das war doch wohl ein Witz. Wusste der Dunkle Lord etwa, dass es sowieso unmöglich war und hatte er ihn schon von vorn herein zum Tode verurteilt? Naja…vielleicht war es auch besser so.

„Nun…Was das Flohnetzwerk angeht…ich war so frei und hab mit Professor Dumbledore geredet…Hab ihm die Situation erklärt und nun wäre dieses Problem auch schon gelöst. Dieser Kamin ist bereits angeschlossen.“

„Sie…Sie haben WAS? Er…weiß bescheid?“ Draco wäre fast hochgesprungen. Das durfte doch nicht wahr sein.

„Hör mir doch zu. Was glaubst du warum ich hier bin? Ich bin Spion. Und somit muss ich Dumbledore auch Informationen liefern. Wertvolle Informationen um glaubwürdig zu bleiben. Da war es doch selbstverständlich, dass ich es ihm erzähle. Und das verschafft dir Vorteile! Er glaubt, dass du wohlmöglich doch noch den richtigen Weg einschlagen könntest und will dir deswegen helfen. Damit der dunkle Lord dich nicht tötet. Wie wäre es da mit ein wenig Dankbarkeit?“

Draco fuhr sich mit der linken Hand durch seine Haare. „Schön, aber ich will hoffen, dass er mich jetzt nicht im Auge behält. Ich hab keine Lust drauf, ständig beobachtet zu werden. Aber gut, dann hätten wir das Problem ja gelöst.“ Draco wollte schon aufstehen, um in seinen Schlafsaal zu gehen, doch Severus hielt ihn zurück.

„Gelöst? Das nennst du gelöst? Also willst du meilenweit vom Astronomieturm bis hier her laufen wenn er dich ruft? Oder von den Kerkern? Das dauert zu lange. Der dunkle Lord hat es nicht gerne wenn man ihn warten lässt. Und wenn du gerade auf den Schlossgründen unterwegs bist? Willst du ihn 20 Minuten warten lassen? Und was ist wenn Granger genau da sitzt wo du gerade bist? Willst du vor ihr in den Kamin springen?“ Snape verschränkte seine Arme und blickte Draco erwartungsvoll an.

„Natürlich nicht, aber wie wir vorhin bereits festgestellt haben, ich habe noch etwas Zeit um eine Lösung zu finden. Und was Granger angeht, die kommt nicht wieder. Dafür hab ich schon gesorgt.“

„Nun gut, aber lass uns doch überlegen, wie du…“

Doch Draco unterbrach seinen Hauslehrer. „Ich will Ihre Hilfe nicht. Das ist meine Aufgabe und ich glaube nicht, dass es dem dunklen Lord sehr gefällt, wenn er herausfindet dass mir geholfen wird.“ Draco Malfoys Augen funkelten zornig. Snape behandelte ihn wie ein kleines Kind. Er war bereits erwachsen und er würde schon eine Möglichkeit finden diese Aufgabe zu lösen. Um seinen neuen Herrn zufrieden zu stellen.

Snape stand langsam auf. „Nun gut…aber bedenke eins…auch die Schutzmauern des Schlosses sind fehlbar…es gibt Lücken…kleine Lücken…die ausgebaut werden können. Und so bietet sich eine neue Möglichkeit…an vielen Orten.“ Und dann verschwand Severus Snape auch schon aus dem Turm.

„…Er hängt eindeutig zu viel mit Dumbledore, diesem Trottel zusammen…“

HPHPHPHPHPHPHPHP


„Wo warst du so lange? Wir warten schon seit Ewigkeiten auf dich. Filch hätte uns beinahe erwischt. Ein Glück, dass Harry seinen Tarnumhang dabei hat!“

„Tut mir ja Leid Jungs. Ich war nur noch schnell in der…“

„…Bibliothek.“ Ergänzten Harry und Ron im Chor.

„Ja und ich musste noch etwas…“

„…recherchieren!“

„Jetzt hört aber auf damit. Lasst uns lieber mal schnell reingehen bevor Mrs. Norris auftaucht.“

„Du hast gut reden.“ maulte Ron. „Du darfst so lange auf den Gängen bleiben wie du willst. Wir sind es, die Strafen bekommen.“

Gemeinsam gingen die Freunde drei Mal ab der Steinmauer auf und ab. Immer wieder widerholten sie dabei ihren Wunsch im Kopf. „Wir brauchen einen Raum, der gemütlich ist. Wir brauchen einen Raum mit einem Denkarium. Wir brauchen einen gemütlichen Raum mit einem Denkarium.“

Nachdem sie das letzte Mal vorbeigegangen waren, erschien die alt bekannte Tür zum Raum der Wünsche. Schnell betraten sie diesen um nicht erwischt zu werden und sogleich verschloss sich der Raum wieder. Jetzt waren sie sicher. Niemand wusste, dass sich hier jemand aufhielt.

„Wow! Das haben wir aber gut hinbekommen.“ Meinte Ron und ließ sich sogleich in einen, der gemütlichen Sesseln vor dem Kamin fallen. „Ja, hier lässt es sich aushalten.“

„…war das deine Idee?“ fragte Harry an Hermione gewandt und zeigte mit seinem Finger auf das große Regal, welches überfüllt mit Büchern war.

„Aber klar doch! Wir wissen doch nicht, was uns erwartet und da dachte ich, Bücher können nie fehl am Platz sein um zu recherchieren…Also…bist du bereit um anzufangen?“ Hermione blickte zu dem steinernen Denkarium, welches direkt in der Mitte des Zimmers stand.

„Nun…eigentlich schon, nur…wie funktioniert das eigentlich? Ich meine ich hab es Dumbledore schon mal tun sehen und es sah auch ganz leicht aus, aber…wie geht das?“ Harry blickte seine beiden besten Freunde fragend an.

„Tja…das ist echt ne gute Frage Mann.“ Ron hatte sich ebenfalls zu dem Denkarium gestellt.

„Also…ich weiß genau was uns da weiterhelfen kann!“ und mit einem selbstsicheren Grinsen war Hermione bereits zu dem großen Regal geeilt.

„Bücher! War ja klar.“ Murmelte Ron und Harry musste sich ein Lachen verkneifen. Ja, das war Hermione. Die alles-wissende Hexe…oder vielleicht eher, die immer-weiterhelfende und schlaueste Hexe…

„Na wusst‘ ich‘s doch. Da haben wir es auch schon.“ Hermione zog einen der dicksten Wälzer die Harry je gesehen hatte aus dem Regal und ließ sich damit auf ein flauschiges Kissen zu Boden sinken.

„Gedanken und Träume deuten. Band 16.“ Hermione schlug das Buch auf und begann das Inhaltsverzeichnis zu studieren.

„Ob das lange dauern wird? Bestimmt sind wir morgen noch hier und verpassen somit das Frühstück.“

„Ron! Sei doch mal still, ich muss mich konzentrieren.“

Ron verdrehte die Augen und die beiden Jungs ließen sich ebenfalls auf die weichen Kissen am Boden sinken.

„Ok, hört zu, ich hab‘s gefunden und es klingt ganz einfach.“

„Naja…fragt sich was du mal wieder unter einfach verstehst!“

Doch Hermione ignorierte Harrys Kommentar und begann laut vorzulesen.

„…ist es möglich, seine Gedanken zu ordnen, indem man sie einfach aus seinem Kopf isoliert und sie in einem Fläschchen oder einer Phiole einschließt um die Gedanken und Erinnerungen sicher zu verwahren. Natürlich ist es auch möglich eine Erinnerung gleich direkt in ein Denkarium (Gefäß in dem es möglich ist, isolierte Gedanken anzusehen) gleiten zu lassen um sich diese sofort anzusehen. Der Zauber funktioniert ganz einfach. Die Hexe oder der Zauberer der vor hat eine Erinnerung oder einen Gedanken aus seinem Kopf hervor zu holen, muss die Spitze seines Zauberstabs direkt an seine Schläfe (rechte Seite bei Rechtshändern, linke Seite bei Linkshändern) halten und zwar in einem exakten 90 grad Winkel.“

„Ich hoffe du bist in Mathematik gut Harry!“ grinste Ron.

„Shht!“ machte Hermione. „Das ist wichtig!...Also…cogitatum separatio, so lautet die Zauberformel. Danach muss die Hexe oder der Zauberer fest an die Erinnerung denken, welche er oder sie hervorbringen möchte und den Zauberstab langsam von seinem Kopf wegführen. Dabei entsteht ein silbrig-weiser Erinnerungsfaden, welcher durch eine ruckartige Bewegung nach hinten genau an der gewünschten Stelle abgerissen werden kann. Nun ist es ganz einfach, den Gedanken oder die Erinnerung in einem Gefäß aufzubewahren…Nun, klingt doch gar nicht schwer. Du solltest es gleich versuchen Harry!“

„Also gut, wieso nicht?“ Harry zog seinen Zauberstab aus seiner Hosentasche und setzte ihn an seiner Schläfe an.

„Ich glaub, das sind keine 90 Grad!“ lachte Ron

„Jetzt lass ihn doch mal!“ Hermione schüttelte nur den Kopf.

„Cogitatium…“ doch schon wurde der schwarzhaarige Zauberer unterbrochen.

„Nein, nein, nein Harry. Es heißt Cogitaaaatium, die Betonung liegt auf dem A.“

„Ja, schon gut, schon gut.“ Harry holte Luft. „Cogitatum separatio. Ahhh! Verdammt noch mal!“ Harry rieb sich die schmerzende Schläfe. „Das ist gemein gefärlich. Fühlt sich an wie ein elektrischer Schlag!“

„RON! Jetzt hör auf zu lachen! Ich würde gern mal sehen wie du das anstellst!“ Hermione funkelte den sich am Boden kugelnden Rothaarigen böse an.

„Haha…tut mir…haha…leid ich…haha…hör schon…haha…auf!“

„Gott! Manchmal würd ich dich gerne windelweich hexen. Versuch es nochmal Harry.“

Es war gar nicht so einfach wie es sich anhörte. Denn an die besagte Erinnerung zu denken, die Zauberformel aufsagen und dabei an die richtige Aussprache denken konnte einen sehr verwirren.

„Cogitatium separatio.“ Und diesmal funktionierte es. Ein silbrig-weiser Faden, genau wie im Buch beschrieben wurde aus Harrys Kopf gezogen und baumelte nun an Harrys Zauberstab.

„Und jetzt einfach ins Denkarium fallen lassen!“ Hermione beobachtete gespannt die silberne Flüssigkeit, die im steinernen Becken herumwirbelte. Man konnte schemenhafte Gestalten sehen, doch um genau zu erkennen was da herumwirbelte, dafür waren sie zu schnell. „Sehr gut Harry!“

„Nun…dann wollen wir mal. Oder nicht?“ Harry hatte gewusst, dass dieser Augenblick unausweichlich war, doch hätte er sich gewünscht, ihn noch etwas länger hinauszögern zu können. Doch der Zeitpunkt war gekommen. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Er durfte seine Augen davor nicht mehr verschließen und seine Freunde hatten ein Recht darauf, zu erfahren was die Prophezeiung beinhaltet. Denn…sie waren ein Teil davon…

HPHPHPHPHPHPHPHP


Sooooo. Na? Was sagt ihr? Ich hoffe es war spannend und macht neugierig! Würde mich sehr über Kommentare freuen!
Bussi Bella_isa! :)


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
Rufus Beck