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Fanfiction

The mess i made - Der ganz normale Wahnsinn

von bella_isa

Hallöchen! Bin wieder zurück mit einem neuen Kapitel. Der Unistress ist nun vorbei und was gibt es schöneres als bei treibenden Schneewetter, ein neues Kapitel zu verfassen? :)

Ein großes Dankeschön an beine beiden fleißigen Revewer Bellazissa Black und _Miss_Malfoy_ !!! Ich liebe euch XD und hoffe dass euch meine Story weiterhin gefällt!

Nun aber viel Spaß und Küsschen!


Es war gerade mal eine Schulwoche vergangen, doch die Schüler stöhnten schon jetzt über die Last an Hausaufgaben, die es zu bewältigen galt. Tonnen von Büchern wurden geschleppt und durchgewälzt und trotzdem wollte es kein Ende nehmen, denn jeden Tag kamen neue Aufgaben hinzu und neue Zauber mussten geübt werden. Von Freizeit war kaum noch die Rede. Die Sechstklässler mussten auf ihr letztes und somit wichtigstes Schuljahr vorbereitet werden, die siebten Klassen mussten jetzt schon Überstunden schieben, wenn sie die Abschlussprüfungen bestehen wollten und nicht zu vergessen, die Fünftklässler mussten für die anstehenden ZAGs pauken. So war es auch kein Wunder, dass Gemeinschaftsräume wie auch Bibliothek fast zum bersten voll mit lernenden Schülern war. Sehr zum Leidwesen von Hermione Granger, denn es war für sie unmöglich einen geeigneten, ruhigen Platz zum Lernen zu finden. Wollte sie im Gemeinschaftsraum der Gryffindors lernen, wurde ihr durch Harry und Ron…vor allem von Ron ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ron war wie ein Kleinkind, wenn es um Hausaufgaben und lernen ging. Er brauchte eine helfende Hand, die bei ihm saß und kontrollierte, dass er ja alles sauber und richtig machte. Harry war da keine große Hilfe. Er selbst war viel zu schlampig, als dass er hätte seinem besten Freund helfen können. Und Hermione fehlten langsam aber sicher die Nerven dazu, für Ron Nachhilfelehrerin und Mutter zu spielen. Nicht zu vergessen, dass sie natürlich auch noch Harrys Hausaufgaben kontrollieren sollte.

Und die Bibliothek? Nun, natürlich hätte sie auch da hingehen können, doch auch dort wimmelte es nur so von Schülern…unvorstellbar eigentlich. Die Bibliothek war immer Hermiones Rückzugsort gewesen, doch nun war sie dort von schwatzenden und lauten Schülern umgeben, die das Wort Ruhe nicht einmal buchstabieren konnten. Selbst Madam Pince war machtlos und konnte die kichernde Meute nicht zur Ruhe bewegen. Hermione hätte sich die Haare raufen können. Es war zum Verzweifeln. Natürlich gab es noch eine dritte Möglichkeit, wie sie in Ruhe lernen und zeitgleich auch noch an wichtige Bücher herankam…aber das war keine Option für sie. Denn das würde bedeuten sich wahrscheinlich pausenlos bissige Kommentare von Draco Malfoy anhören zu müssen, der sicherlich ganz froh darüber war, den Turm nun ganz alleine bewohnen zu dürfen. Oder vielleicht hatte er sich in sein Haus verzogen? Nun, das Risiko ihm über den Weg zu laufen wollte sie nicht eingehen und so blieb ihr nichts anderes übrig, als doch im Gemeinschaftsraum zu bleiben und sich von ihren besten Freunden immer wieder stören zu lassen.

„Ron ich bitte dich. Das ist doch nicht so schwer. Schreib doch einfach mal den Aufsatz über Waldschwammpilze und deren Bedeutung fertig und ich lese ihn mir dann durch. Ich kann dir doch nicht jeden Satz sagen. Du musst schon ein wenig eigenständig arbeiten. Wie soll das denn bei den Prüfungen aussehen? Willst du da meine Gedanken lesen? Dazu müsstest du erst mal Legilimentik beherrschen.“

„Aber das ist ja das Problem Hermione! Wie soll ich den Aufsatz zu ende schreiben, wenn ich nicht weiß wie ich den jetzigen Satz beenden soll?“ Ron raufte sich seine Haare, die ihm fast bis zur Schulter reichten. Wahrscheinlich hatte er sich diese Frisur von seinem Bruder Charly abgeschaut. Aber eigentlich stand es ihm ganz gut.

„Jetzt stell dich doch nicht dümmer als du bist. Du hast doch alles da, was du brauchst. Schreib einen Teil aus dem Zaubertrankbuch und einen Teil aus dem Buch für Pflege Magischer Geschöpfe aus der fünften Klasse, dann geht es ganz schnell.“ Hermione versuchte sich wieder auf ihre Runen zu konzentrieren doch hatte es keinen Sinn.

„Aus der Fünften? Das hab ich doch gar nicht mit…ich dachte nicht dass ich es noch brauchen würde…“

Harry konnte sich gerade noch ein Kichern verkneifen, als er sah, dass Hermione langsam aber sicher ein knall rotes Gesicht bekam und Ron anfunkelte. Er hatte es schon längst aufgegeben sich in deren Angelegenheiten, Streits oder Konversationen einzumischen, denn er kam nie gut dabei weg. Da amüsierte er sich doch lieber, indem er einfach zuhörte.

„Ronald Bilius Weasley. Hör auf mich zu nerven und schreib diesen blöden Aufsatz fertig. Seit zwei Stunden sitzt du nun dabei und hast gerade einmal einen halben Fuß Pergament vollgeschrieben. Jetzt streng gefälligst dein verdammtes Hirn an und konzentrier dich.“ Dabei pfefferte sie Ron ihre Ausgabe Pflege magischer Geschöpfe Band drei auf den Tisch, das dieser nur so wackelte und ein Fass Tinte umfiel. „Ratzeputz“ und schon war die schwarze Tinte wieder verschwunden.

„Schon gut, schon gut. Danke.“ Wiederwillig zog Ron das dicke Buch an sich heran und blätterte darin herum.

„Na? Immer noch nicht fertig Bruderherz? Ich dachte ihr kommt mit zum Abendessen!“ Ginny ließ sich neben Harry in einen Sessel fallen. „Mann Ron! Du solltest dich echt mal anstrengen. Diese Schrift kann doch keiner lesen!“

„Das sag ich ihm auch schon die ganze Zeit.“ Hermione schlug ihr Buch zu. Zum Lernen würde sie heute nicht mehr kommen. „Abendessen klingt gut.“

„Oh ja. Hab ich ‘nen Kohldampf!“ auch Ron wollte seine Sachen wegpacken, doch Hermione hielt ihn davon ab.

„Oh nein mein Lieber. Du bleibst hier. Harry bringt dir was zu essen mit. Aber du siehst zu dass du mit deinen Hausaufgaben fertig wirst!“

„Aber…Harry ist auch noch nicht fertig!“

„Mir fehlt aber nur noch das Fazit.“ Versuchte Harry sich zu verteidigen.

„Du bleibst hier und schreibst fertig oder du kannst dir jemand anders suchen, der dir deinen Aufsatz korrigiert. Denn ich bin nicht bereit, dass eine Stunde vor Abgabe zu tun.“

Ron grummelte nur, gab sich aber geschlagen. „Harry, bring mir bitte ganz viel Nachtisch mit. Ohne Zucker kann ich nicht denken.“

„Geht klar Alter.“

Und so verließen die Drei ohne Ron den Gemeinschaftsraum und machten sich auf den Weg in die große Halle.

„Was ist denn meinem Brüderchen über die Leber gelaufen?“

„So verhält er sich schon die ganze Woche. Nicht wahr Harry?“

Harry zuckte mit den Schultern. „Hm…könnte sein…“

„Ach komm schon. Dir ist das doch auch aufgefallen.“ Hermione hackte sich bei Ginny unter. „Er benimmt sich wie ein kleines Kind, ist nicht imstande selbst etwas zu erledigen und hat nur Freizeit und Quiddich im Kopf. Und dabei sind wir erst seit einer Woche hier. Ich sag euch, ein ganzes Jahr halte ich das nicht aus.“

„Er wird sich schon wieder einkriegen.“ Meinte der Schwarzhaarige und alle Drei ließen sich am Rande des Haustisches nieder. „Du weißt doch wie er ist, er hat nun mal seine Phasen.“

„Aber er hängt an mir wie eine Klette. Das…es ist …etwas nervend, vor allem wenn ich Hausaufgaben machen möchte…da brauch ich nun mal etwas Ruhe.“

„Also ich würde ja sagen, mein Bruder ist verliebt in dich.“ Ginny grinste breit und zog eine Platte Koteletts zu sich.

„W…Was? Ach ich bitte dich.“ Die Braunhaarige schüttelte nur den Kopf. „Das ist doch lächerlich. Nicht wahr Harry? Du weißt bestimmt, warum er sich so komisch verhält.“

„Naja…er ist momentan einfach nicht er selbst…ich glaub…man könnte es verwirrt nennen…“ wich Harry aus.

„Verwirrt? Die Rothaarige lachte laut. „Jaah verwirrt ist er allemal. Aber das ist doch nichts Neues mehr. Aber ja du hast Recht. Er wird schon wieder zu Sinnen kommen.“

„Also…ihr könnt Ron ausrichten, dass er mir seinen FERTIGEN Aufsatz per Eule zukommen lassen kann. Und Harry, du auch.“ Sagte Hermione und goss sich Kürbissaft in ihren Becher.

„Per Eule? Wieso das denn? Willst du dich in deinem Schlafsaal verschanzen?“ Harry lacht.

„Nein, ich wage mich in die Höhle des Löwen…oder wohl eher in das Loch der Schlange…mit der Hoffnung, dass ich dort ungestört bin. Ron macht mich zurzeit wahnsinnig und ich hab noch genug Dinge zu erledigen.“

Ginny und Harry starrten Hermione an. „Du willst wirklich dahin?? Bist du dir sicher? Ist dir Ron nicht tausendmal lieber als das Frettchen?“

„Natürlich Harry, aber anscheinend hab ich keine andere Wahl. Und außerdem hab ich dort auch mein eigenes Zimmer. Ich lass mich einfach nicht provozieren, dann wird schon alles glattlaufen. Wenigstens für die nächste Zeit. Bis Ron wieder der Alte ist.“

„Na wenn du das sagst, ich richte es ihm aus. Aber gefallen wird es ihm ganz und gar nicht. Und mir gefällt das ebenso wenig. Du weißt wozu Malfoy fähig ist.“

„Ich kann auf mich aufpassen Harry. Glaub mir. Seine gebrochene Nase hat doch super ausgesehen!“

Ginny kicherte. „Ich kann noch immer nicht glauben, dass du das warst. Ich hatte Anfangs auf Smith oder Fred und George getippt.“

„Nun gut, ich wird dann Hedwig schicken. Danke Hermione.“ Harry begann das Essen für Ron einzupacken, der bestimmt noch nicht viel weiter mit seinem Aufsatz war wie vor einer halben Stunde.

„Keine Ursache.“

HPHPHPHPHPHPHPHP


Endlich. Ruhe. Wohl verdiente Ruhe. Ein behagliches Feuer brannte im Gemeinschaftsraum der Schülersprecher und die Hauselfen hatten sofort Hermiones Gepäck zurückgebracht. Ja. Die kleinen Elfen hatten ihre Augen und Ohren wohl überall. „Danke liebe Hauselfen.“ Sagte Hermione und hängte ihren Umhang über die Lehne eines gemütlichen Ohrensessels. Es war still hier. Niemand der laut herumbrüllte, Niemand der ihr mit Fragen über Fragen auf die Nerven ging. Hier konnte sie endlich in aller Seelenruhe lernen. Doch zuerst wollte sie duschen gehen. Sie hatte einen anstrengenden Tag hinter sich, zum größten Teil Ron zu verdanken. Und so konnte ihr eine heiße entspannende Dusche nicht schaden. Danach würde sie ihre Arbeiten beenden und dann noch die Hausaufgaben ihrer zwei besten Freunde durchsehen. Sie wollte ja auch nicht, dass die Beiden das Jahr widerholen mussten. Hermione wollte das alles schnell erledigt haben, denn sie wollte am nächsten Tag ausgeschlafen sein um dem Unterricht aufmerksam folgen zu können.

Sie streckte sich ausgiebig, brachte ihre Schultasche in ihr Zimmer und machte sich dann schnurstracks auf den Weg ins Badezimmer. Sie war überaus froh und erleichtert alleine zu sein und sich mit niemand herumschlagen zu müssen. Ja, manchmal war Einsamkeit doch besser, als ständig von Menschen, egal ob Freunde oder nicht, umgeben zu sein. Hermione öffnete das Badezimmer und trat einen Schritt hinein, doch weiter kam sie nicht, denn sie hatte nicht mit dem Anblick gerechnet, welcher ihr bot. Sie hatte sich gewaltig geirrt. Sie war nicht allein. Ganz und gar nicht. Draco Malfoy stand lediglich in Hosen bekleidet am Waschbecken. Er hatte sie nicht kommen hören und so war ihm auch keine Zeit geblieben sich zu bedecken.

Die Braunhaarige blieb vor Schreck stehen. Sie war wie erstarrt und ihre Beine kribbelten unangenehm. Sie signalisierten ihr: Lauf weg! Doch sie konnte sich keinen Millimeter bewegen. Ihr Herz raste wie verrückt, denn mit einem Mal wurde ihr klar, dass Harry, auch wenn er nur Vermutungen aufgestellt hatte, Recht gehabt hatte. Sie hatte nur einen kurzen Blick auf den verdächtigen schwarzen Fleck erhaschen können, bevor Malfoy hastig und mit wütendem Gesichtsausdruck sein Hemd hochriss, es sich überwarf und somit seinen Unterarm bedeckte, doch dieser kurze Moment reichte aus, dass Hermione große Angst bekam. Ihr Gehirn suchte in Windeseile nach einer Lösung um sie aus dieser Situation zu befreien, doch sie war zu langsam. In Sekundenschnelle war Draco bei ihr und hatte sie fest an die Wand gedrückt. Er war ihr so nah, dass sie seinen Pfefferminzatem riechen konnte und das bedrohliche Flackern seiner Augen wahrnahm. Ihr Herz fing nur noch schneller an zu schlagen und sie versuchte eisern ihr Zittern zu unterdrücken.

„Hat man dir nicht beigebracht, dass man klopft, bevor man einen Raum betritt, Granger?“ Malfoy zischte gefährlich.

„Ich.. ich…wusste nicht…wollte…“ die Hexe bekam keinen vollständigen Satz heraus, war sie doch zu eingeschüchtert von dem großen Slytherin. Sie konnte sich denken, wozu er fähig war und bestimmt würde er auch mit ihr nicht zimperlich sein.

„Macht es dir Angst? Oder wieso geht dein Atem so schnell? Es ist doch wohl nicht…meine Nähe die dich zum Zittern bringt.“ Dracos Lippen waren dicht an Hermiones Ohr und sein Atem jagten Schauer über ihren Rücken. Sie versuchte sich von Malfoy zu befreien, doch dieser drückte sie weiter fest an die Wand und verhinderte somit, dass sie fliehen konnte.

„Du hast nichts gesehen und du wirst auch nichts sagen. Zu Niemanden. Ein Wort und du wirst dir wünschen, niemals geboren worden zu sein. Darauf kannst du Gift nehmen Granger. Wenn dir dein Leben etwas wert ist, und darüber lässt sich streiten, dann solltest du dein vorlautes Mundwerk halten.“ Dracos Stimme war immer bedrohlicher geworden. Immer noch hatte er Hermione mit seinem kompletten Gewicht an die Wand gedrückt und nahm ihr somit die Luft zum Atmen.

Wieder versuchte Hermione von Malfoy loszukommen doch es war schier unmöglich gegen seine Muskelkraft anzukommen. Er wirkte so bedrohlich und machte ihr unheimlich Angst. Es war unmöglich auch nur einen Ton heraus zu bekommen.

„Ich fragte ob du mich verstanden hast! Oder muss ich erst deutlicher werden?“

„Ja…ich…meine nein…ich…verstanden…“ sie versuchte seinem bohrenden Blick nicht auszuweichen, was sich als äußerst schwierig rausstellte.

„Merk dir meine Worte Granger. Oder du wirst es bitter bereuen!“ mit diesen Worten ließ Malfoy sie los und verschwand schnellstmöglich aus dem Badezimmer. Immer noch wie vom Donner gerührt stand die Hexe da und konnte sich nicht bewegen. War das gerade wirklich passiert? Hatte sie das gerade wirklich erlebt oder war das nur ein übler Scherz? Träumte sie? Hermione erwachte aus ihrer Starre und sofort schlug sie die Badezimmertür zu und verschloss sie magisch. Danach ließ sie sich auf den Boden sinken. Gut, Harry hatte also tatsächlich Recht. Draco Malfoy war zu einem Todesser geworden. Das würde dann auch erklären, warum er sich so komisch verhielt…naja, komischer also sonst. Nun musste sie gewaltig aufpassen, was sie in seiner Gegenwart sagte oder tat. Noch mehr als sonst.

„Ok, tief durchatmen Hermione!“ und das tat sie dann auch um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Malfoy war ein Todesser, genauso wie seine gesamte Familie…nun, da war es eigentlich auch kein Wunder, dass er auch diesen Weg einschlagen würde. Aber Hermione dachte immer, es würde erst nach ihrer Schulzeit geschehen. Sie war der Ansicht, Voldemord würde niemals Schüler in seinen Reihen aufnehmen, aber schon der Zeitungsartikel über all die Jungtodesser hatten sie eines besseren belehrt und das gerade gesehene ebenfalls. Ja, vielleicht war Voldemord schlauer als sie dachte, denn Todesser in eine Schule einzuschleusen, noch dazu in Hogwarts, unter Dumbledores Nase um Harry Potter auszuspionieren, war eigentlich ein raffinierter Plan. Und sie hatte nicht sie Macht dazu, diesen zu zerstören. Sie musste etwas unternehmen, wusste aber nicht was. Wie sollte sie auf diese Gefahr aufmerksam machen, ohne mit jemanden darüber zu reden? Denn das würde sie auf keinem Fall tun. Sie nahm Malfoys Drohung sehr ernst denn natürlich lag ihr etwas an ihrem Leben.

Sie wohnte wirklich mit einem gefährlichen Todesser in einem Turm…Das durfte nun wirklich nicht wahr sein. Ihre Hände zitterten immer noch und auch ihr Gesicht hatte nicht wieder seine übliche Farbe angenommen.

„Das geht so nicht Hermione…Du kannst auf keinen Fall mit ihm zusammenarbeiten…“ und mit einem plötzlichen Motivationsschub, sprang sie auf ihre Beine und verließ eilends Badezimmer und den Turm. Sie wusste was sie tun musste. Es war zumindest ein erster Schritt, sich selbst aus der Gefahrenzone zu bringen.

HPHPHPHPHPHPHPHP



Es war zum Verzweifeln. Wie konnte das nur passieren? Hatte er sich nicht vor kurzem noch selbst geschworen, auf keinen Fall mehr Fehler zu begehen, beziehungsweise keine Schwäche mehr zu zeigen? Und nun das. Warum war er so unvorsichtig? Er hätte doch damit rechnen müsse, dass sich Granger nicht für alle Zeiten aus dem Turm jagen lassen würde…naja, vielleicht hatte er es jetzt doch geschafft. Ziellos irrte er durch die Gänge um einen abgelegenen Platz zu finden. Er hatte keine Lust drauf, jetzt irgendwelchen Leuten zu begegnen. Wieso war er nur so dumm gewesen und hatte die Badezimmertür nicht abgeschlossen? Wenn er Pech hatte, würden bald auch Potter und Weasley davon erfahren, denn er war sich absolut nicht sicher, ob er es geschafft hatte, Granger richtig einzuschüchtern. Sie hatte ängstlich gewirkt, aber vielleicht war das nur der erste Schock? Vielleicht war sie jetzt schon auf dem Weg zu ihren dümmlichen Freunden? Es war zum Schreien.

Draco ließ sich in einer versteckten Fensternische unter einer Treppe fallen. Hier würde ihn so schnell Niemand finden. Er durfte sich jetzt nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, er musste sich konzentrieren um seine Aufgabe zu lösen. Ihm bleib nicht viel Zeit und wenn er die Auszüge aus den Büchern richtig verstanden hatte, erforderte der Zauber eine hohe Konzentration, Willenskraft, Ruhe und viel Zeit. Und Zeit hatte er nicht. Zwar hatte Snape ihm schon einen großen Teil der Aufgabe abgenommen und den Kamin am Flohnetzwerk anschließen lassen, doch Voldemord würde damit bestimmt nicht zu frieden sein. Nein, er musste es einfach schaffen, koste es was es wolle.

Er kramte ein Blatt Pergament aus seiner Umhangtasche und entfaltete es sorgsam. Nun war er seinem Vater überaus…Dankbar, dass er ihn gezwungen hatte, das Fach alte Runen zu belegen, denn sonst hätte er mit diesen Schriften nichts anfangen können und wäre aufgeschmissen gewesen. Er hatte es in zwei Tagen fertiggebracht, die Hälfte zu entschlüsseln um an den genauen Wortlaut zu kommen. Doch nun war er stecken geblieben und wusste nicht weiter. Seinen Professor konnte er unmöglich um Hilfe Fragen, denn es wäre offensichtlich, was Draco vorhatte. Also musste er sich einfach mehr anstrengen um die Runen ins Latein zu übersetzen. Hilfe dabei konnte er natürlich von Niemand erwarten.

Draco atmete tief durch. Immer noch war er sehr aufgebracht über das eben geschehene doch er musste sich zur Ruhe zwingen, wenn ihm der erste Abschnitt des überaus komplizierten Zaubers, gelingen wollte.

„Donec et luctus, vanescet ad locum istum.“ Draco wartete, doch nichts passiert. Er hatte erwartet, dass es wenigstens ein Zeichen gab, wenn es funktioniert hatte, doch es tat sich gar nichts. Er besah sich nochmal den Zettel und die genaue Aufzeichnung der Zauberstabführung. Demnach hatte er keinen Fehler gemacht, doch er musste es nochmal versuchen.

„Donec et luctus, vanescet ad locum istum.“ Doch auch jetzt war keine Veränderung zu spüren. Wie sollte er wissen, dass er alles richtig machte? Die Verzweiflung holte ihn wieder ein. Er musste es schaffen auch den zweiten Teil zu übersetzten, sonst war er verloren. Erst dann konnte er sicher sein, dass alles funktionierte.

„Beruhig dich, das wird schon. Und Schwachstellen hast du auch schon reichlich gefunden.“ Seine Hände begannen zu zittern. Was sollte er nur tun? Er war es leid, sich allein mit seinen Problemen herumzuschlagen. Schon seit Kindertagen an, war es ihm verboten worden, mit Außenstehenden über seine Probleme zu reden, sich Hilfe zu holen. Und das hatte sich in ihm eingebrannt. Es wäre ein leichtes gewesen, Blaise alles zu beichten und um seine Hilfe zu bitten, doch er durfte nicht, konnte nicht, vielleicht war er auch nur zu stolz dafür. Er konnte es nicht genau sagen. Aber er wusste, dass er allein war und nichts mehr daran ändern konnte. Es war zu spät dafür. Jetzt musste er sehen, wie er damit klarkam.

http://www.youtube.com/watch?v=RiwKZUYMvaE

Hello, hello
anybody out there?
'cause I don't hear a sound
alone, alone
I don't really know where the world is but I miss it now

I'm out on the edge and I'm screaming my name
like a fool at the top of my lungs
sometimes when I close my eyes I pretend I'm alright
but it's never enough
cause my echo, echo
is the only voice coming back
my shadow, shadow
is the only friend that I have

listen, listen
I would take a whisper if
that's all you have to give
but it isn't, isn't
you could come and save me
try to chase it crazy right out of my head

I'm out on the edge and I'm screaming my name
like a fool at the top of my lungs
sometimes when I close my eyes I pretend I'm alright
but it's never enough
cause my echo, echo
is the only voice coming back
my shadow, shadow
is the only friend that I have

I don't wanna be down and
I just wanna feel alive and
get to see your face again once again
Just my echo, my shadow
youre my only friend

I'm out on the edge and I'm screaming my name
like a fool at the top of my lungs
sometimes when I close my eyes I pretend I'm alright
but it's never enough
cause my echo, echo
oh my shadow, shadow
Hello, hello
anybody out there?


So, das wars dann für heute, hoffe es bleibt weiter spannend. Wie hat euch die Szene im Bad gefallen? Ich bin der Meinung, sie hätte noch etwas besser sein können...So und nun eine Kleine Quizfrage, was glaubt ihr was Hermione nun vorhat?? :)

Bussi bis bald, bella_isa


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