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Fanfiction

The mess i made - Damals im August Teil2

von bella_isa

OOOhhh es tut mir sooo wahnsinnig Leid! Wie schnell doch die Zeit vergeht wenn man gestresst ist. Ich wollte euch nicht so lange warten lassen, aber der Unistress hat wieder voll und ganz zugeschlagen und jetzt beginnen ich auch noch mit meiner Bachelorarbeit...Ich hoffe ihr seid nicht all zu böse!

Aber ich verspreche, dass ich weiterhin relativ kontinuierlich posten werde!!! Ich hab doch noch so viel zu schreiben :)


@Bellazissa Black : Also ich glaube, du bist echt die Einzige, die meine ff liest XD aber ich schreibe sooo gerne für dich und mach dir gerne eine Freude! Danke für deine tollen Kommentare! Also ich studiere Bildungs-und-Erziehungswissenschaften, mache aber sehr viele Prüfungen in Philosophie, weil ich da echt mal 2 Stunden rumphilosophieren kann, wie es mir gefällt und ich bin ein Mensch, der gerne vieles in Frage stellt und Dinge aus anderen Blickwinkeln betrachtet...kommt mir beim Schreiben manchmal zu gute ;) Und ich finde es schön, dass ich auch dich zum Nachdenken bringen konnte!!

Aber jetzt weiter mit dem neuen Kapitel!

Und an meine Schwarzleser (ich weiß, dass es euch gibt, man sieht das ja;) ) : Ich würde mich echt wahnsinnig freuen, mal ganz kurz was von euch zu lesen!!!

Viel Spaß!









Flashback

Das war ja wieder mal typisch. Jetzt wurde er auch schon in seinem so genannten „zu Hause“ vor die Tür gesetzt. Sie meinten, sie könnten ihn nicht mehr ansehen, hätten für heute genug von ihm und er solle es ja nicht wagen, vor Mitternacht, wenn sie bereits im Bett waren wieder zu kommen. Naja…eigentlich war es ihm auch egal. Ob er nun in seinem Zimmer im Ligusterweg Nummer vier vor sich hin gammelte, zerfressen von dem Schmerz, der Sirius‘ Tod in ihm hinterließ und ängstlich von seinen Alpträumen, in denen Cedric Diggory immer wieder auftauchte, oder ob er einfach ziellos durch die Nacht wanderte? Es machte doch kaum einen Unterschied. Vielleicht würde er so nun endlich seinen Kopf etwas freibekommen.

Es wehte ein lauer Sommerwind und wirbelte dabei die Blätter am Boden auf. Es war bereits Mitte August und eigentlich hätte Harry sich bereits einen Kalender gebastelt, in dem er jeden Abend, vor dem zu Bett gehen ein großes rotes X eintrug. So strich er alle
überstandenen Tage durch und freute sich auf Hogwarts. Doch in diesem Sommer hatte er sich erst gar nicht erst die Mühe gemacht einen solchen Kalender anzufertigen. Warum auch? Denn er wusste nicht einmal, wie viele Tage er noch vor sich hatte. Er wusste nicht, wann es zurück in sein richtiges zu Hause gehen würde. Hogwarts war geschlossen worden und schuld daran war einzig und alleine ER. Lord Voldemord. Jetzt wo alle Welt wusste, dass er zurück war, hatte Jeder angst und traute sich nicht sein Kind aus den Augen zu lassen, geschweige denn nach Hogwarts oder in eine andere Schule außerhalb des Landes zu schicken. Und somit wusste Harry nicht, wie lange er sein Dasein noch hier, bei seinen nicht magischen Verwandten, fristen musste, geschweige denn, wann er endlich in den Fuchsbau durfte.

Harry bog rechts die Straße ein und ging Richtung Park. Er hatte hier viele Stunden verbracht. Zum Beispiel, wenn er sich vor seinem Cousin und dessen Bande verstecken musste, oder wenn er nicht wusste wo er sonst hingehen sollte, oder wenn er einfach seinen Gedanken nachhängen wollte.

Der Asphalt war noch nass vom Regen und glitzerte im Licht der Straßenlaterne. Es war bereits dunkel und man konnte funkelnde Sterne am Himmel sehen. Harry war im Park angekommen und suchte sich ein trockenes Plätzchen. Er hatte keine Lust drei Stunden auf einer nassen Parkbank zu verbringen. Er hatte eigentlich zu nichts Lust. Sein Bett wäre ihm am Liebsten. Aber es war nun mal so wie es war und daran konnte er jetzt auch nichts ändern. Klar, er konnte natürlich zurückgehen, sich weigern dem Haus fern zu bleiben, aber er war doch ganz froh, seine Ruhe zu haben. Wenigstens für ein paar Stunden. Auch wenn er dafür in Kauf nehmen musste, nasse Hosen zu bekommen und sich wohlmöglich eine Erkältung zuzuziehen.

Seufzend lies sich der Schwarzhaarige auf eine Parkbank, neben einer hell leuchtenden Laterne sinken und blickte sich um. Es war gespenstisch still hier. Fast zu still. Eigentlich hatte er erwartet, streunende Katzen vorzufinden. So wie auch die letzten male, als er hier war. Oder Grillen. Für gewöhnlich hörte er Grillen zirpen, die in der Dämmerung ihre kleinen Höhlen verließen. Doch nun war nichts von all dem hier. Vielleicht war es ihnen aber auch nur zu kalt und zu feucht und fürchteten einen erneut aufkommenden Regenschwall. Er blickte hoch, gen Himmel. Keine einzige Wolke war zu sehen. Selten hatte er eine so klare Nacht gesehen, wie sie heute war. War es ungewöhnlich? Er wusste es nicht. Erneut umwehte ihn ein leichter Wind. Doch diesmal kälter, eisiger als zuvor. Er konnte sogar seinen eigenen Atem sehen…und das im August. Irgendetwas ging hier gerade gewaltig schief. Und als er erkannte, was zum Teufel los war, war es bereits zu spät. Denn die Laternen flackerten bereits und sämtliche Sterne erloschen am Himmel.

„Dementoren!“ flüsterte er und sprang mit einem Satz hoch. Schon wieder? Warum zum Teufel waren schon wieder Dementoren hier? Das durfte doch nicht wahr sein. Panisch blickte er sich um und versuchte etwas in der Dunkelheit zu erkennen. Sollte er Licht an seinem Zauberstab entfachen? Oder war es zu gefährlich? Nun, eigentlich machte es keinen Unterschied, denn die Dementoren konnten seine Seele und Erinnerungen spüren.

„Lumos“ Harry leuchtete seine nähere Umgebung aus. Aber er konnte nichts Verdächtiges erkennen. Sollte er es wagen so schnell wie möglich nach Hause zu laufen? Würde er schnell genug sein um sie abzuschütteln? Wohlmöglich nicht.

Langsam begann sein Herz das Blut schneller durch seine Venen zu pumpen und sein Hirn arbeitete auf Hochtouren. Es war erstaunlich. Je brenzliger eine Situation war, desto schneller konnte er denken. Es war nicht so wie Hermione, die jetzt sofort einen Plan mit allen Eventualitäten aus dem Hut zaubern würde. Nein, er folgte einfach seinem Instinkt.

Langsam drehte er sich im Kreis. Und dann spürte er es. Er spürte, aus welcher Richtung diese enorme Kältewelle kam, diese eisige Kälte und das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, der nie mehr endenden Trauer, der Verzweiflung. Ja, er war ein gefundenes Fressen der Dementoren. Aber Harry versuchte weiterhin einen kühlen Kopf zu bewahren. Und dann lief er. Genau in die andere Richtung. Weg von der Kälte, weg von den Dementoren. Irgendwie würde er ihnen schon entkommen. Ein Patronus wäre zu auffällig, zu gefährlich. Er musste es einfach irgendwie ins Haus zurück schaffen. Denn dort würden sie ihn bestimmt nicht Angreifen können. Er musste es schaffen. Egal wie. Er rannte so schnell er konnte, blickte nicht zurück. Wozu auch? Er spürte, dass sie ihm dicht auf den Fersen waren, sah wie die nasse Straße zu frieren begann und merkte, wie er ins schlittern gerat und keine Kontrolle mehr über seine Beine hatte.

Und nun? Was sollte er nun tun? Verstecken hatte keinen zweck. Sie würden ihn sofort finden. Doch darüber musste er sich keine Gedanken mehr machen, denn mit einem Male lag er bäuchlings am Boden und schlitterte noch ein paar wenige Meter weiter.

„Sieh an, wer uns da vor Füßen liegt! Expelliarmus!“ Ein großer Mann machte einen Schritt auf die am Boden liegende Gestalt, begleitet von einem schrillen Lachen.

Und schon wurde Harry der Zauberstab entrissen und er war machtlos…wehrlos…denn er wusste genau, wer vor ihm stand, wusste genau, wohin ihn die Dementoren getrieben hatten. Geradewegs in die Arme von Lucius Malfoy und Bellatrix Lestrange.

„Sieh an. Unser kleines Baby Potter! Haben dir Mummy und Papi nicht beigebracht, wie man läuft?“ Bellatrix lachte schrill auf und umkreiste Harry. „Steh auf!“ kreischte die Hexe und richtete bedrohlich ihren Zauberstab auf ihn. Harry hatte nicht einmal Zeit darüber nach zu denken, ob er folge leisten sollte, geschweige denn, was er tun sollte, da wurde er auch schon in die Luft gerissen und krachte gegen den nächsten Baum, dass ihm kurz schwarz vor Augen wurde.

Er war bewegungslos, hing in der Luft und konnte sich keinen Millimeter bewegen. Doch seine Stimme war nicht verschwunden: „Euer Boss lernt wohl auch nicht dazu. Statt euch Beide zu schicken, hätte ich zur Abwechslung einmal fähige Todesser geschickt. Greyback zum Beispiel. Vielleicht hätte ich dann wenigstens etwas angst.“

„Du wagst es?“ Kreischte Bellatrix und kahm bedrohlich nahe auf ihn zu.

„Schhh Bella. Sachte mit ihm. Du weißt doch, der Dunkle Lord will ihn lebendig!“ Lucius Malfoy hatte ebenfalls seinen Zauberstab gezückt.

„Jaaa…aber das heißt noch lange nicht, dass wir ihn im ganzen Stück abliefern sollen. Wenn ihm die Beine fehlen, kann er wenigstens nicht mehr weglaufen!“ meinte die Hexe ironisch und leckte sich über die Lippen, als würde sie sich über ein köstliches Abendessen freuen.

„Nein Bella. Das ist nicht unser Auftrag. Du willst doch nicht wieder Schwierigkeiten bekommen.“ Zischte der Blonde und zog Bellatrix beiseite.

Harry rang sich ein Lachen ab. „Hat er euch wenigstens hart bestraft? Dafür dass ihr von ein paar Kindern abgezockt wurdet? Und bestimmt war er nicht sehr erfreut darüber, dass du“ er blickte Malfoy fest in die Augen, „die Prophezeiung zerstört hast. Nicht wahr?“ Er hatte das letzte Wort kaum über die Lippen gebracht, da traf ihn eine Welle des Schmerzes, welche nur der Cruciatus hervorrufen konnte. Eine Welle des Schmerzes, auf die er ganz und gar nicht vorbereitet war. Und so schrie er auf, zerriss die nächtliche Stille mit seinen Schmerzensschreien. Und dann traf ihn ein weißer Blitz und alles um ihn herum wurde schwarz.


HPHPHPHPHPHPHPHP


„Wie…wie konnte das passieren? Ich meine…Ich dachte du wärst dort geschützt. Und zwar so stark, dass es niemanden möglich ist, dich dort anzugreifen. Welchen Grund hätte es sonst, dass du die Sommerferien dort verbringen musst? Ich meine OK…Dementoren verfolgen ihre eigenen Gesetze. Das haben wir im fünften Jahr schon mitbekommen. Aber Todesser?“ Hermione blickte ihren besten Freund fragend an.

„Ja…das hab‘ ich mich Stunden lang gefragt. Aber eigentlich…ist die Antwort ganz einfach. Ich hatte genug Zeit, um darüber nach zu denken und wie du bestimmt weißt, hat jeder Schutz…“

„…seine Lücken.“ Unterbrach Hermione Harry und vervollständigte somit seinen Satz.

Ron sah verwirrt umher. Er war schon immer etwas langsamer gewesen, wenn es darum ging, Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden. „Was wollt ihr damit sagen? Dass es ihnen möglich war, die Schutzzauber zu umgehen?“

Harry nickte. „Ganz genau. Dank meiner Mutter konnte ich überleben und war bis ich 17 wurde im Haus der Dursleys sicher.“

Ron zuckte zusammen. Immer noch nicht konnte er sich daran gewöhnen, dass sein bester Freund diesen Namen ohne Furcht aussprechen konnte.

„Jedoch hat Voldemord nun mein Blut und es ist ihm somit möglich, mich zu berühren, ohne sich zu verbrennen oder gar in seine Einzelteile zu zerfallen. Aber mich bei den Dursleys angreifen, so wie er es eigentlich gerne wollte konnte er nicht, solange ich noch nicht volljährig war.“

Ron blickte auf. „Aber die Todesser hätten es gekonnt, wären nicht Schutzzauber über dem Ligusterweg gelegt worden. Aber die sind noch immer da. Wie haben sie es also geschafft?“

„…Dumbledore…“ Hermione blickte zu Harry. „Dumbledore meinte, du hättest dic h zu weit vom Ligusterweg entfernt…aber du sagtest doch, dass das Schwachsinn wäre!“

„Mittlerweile denke ich aber, dass er vielleicht Recht hat. Wie du eben sagtest, verfügen Dementoren über ihre eigenen Gesetze, sie konnten also ohne Schwierigkeiten die Schutzmauern durchdringen. Ich bin vor ihnen geflüchtet und sie haben mich direkt aus den Schutzzaubern und in die Arme der Todesser getrieben.“ Harry kratzte sich an der Nase. „Bestimmt haben Todesser schon Wochen zuvor genauestens erkundet, wie weit die Grenzen gehen.“

„Mann. Das heißt ja, dass sie das wirklich bis ins kleinste Detail geplant hatten. Du-weißt-schon-wer wollte wirklich nichts dem Zufall überlassen, was?“ Ron musste plötzlich grinsen. „Und trotzdem ist sein Plan wieder mal nach hinten losgegangen.“

„Harry sag…wo hat man dich hingebracht? Wo warst du die ganze Zeit?“ Hermiones Stimme war ganz sanft. Wissend, dass Harry bestimmt nicht daran denken wollte, doch als Harry sprach, weiterten sich ihre Augen.

„Malfoy Manor.“

HPHPHPHPHPHPHPHP



„Hier! Ich dachte, wir beginnen mal mit etwas harmlosem. Sonst überleben wir den heutigen Abend nicht.“ Blaise reichte dem Blonden Jungen eine Flasche Butterbier und ließ sich ihm gegenüber auf einen Stuhl fallen. Es war der einzig noch freie Stuhl überhaupt. Denn natürlich war es in den drei Besen rappe voll. „Und? Worauf stoßen wir an?“

Draco hob skeptisch eine Augenbraue. „Keine Ahnung. Vielleicht auf unsere suuuper tolle Schulzeit? Unsere Jugend? Darauf dass unser Leben noch nicht vorbei ist?“

„Mann, du kannst einem echt die Laune verderben. Weißt du das?“ Blaise hob seine Flasche und trank einen großen Schluck daraus.

„Hättest du nicht einen etwas ruhigeren Ort wählen können? Ich vertrag‘ die Lautstärke nicht so besonders.“ Murrte der Blonde und hob ebenfalls seine Flasche um einen Schluck daraus zu trinken.

„Nein, das ist schon genau richtig so. So können wir wenigstens ungestört reden und niemand hört uns.“

„Der Muffilator hätte es auch getan. Nur zu deiner Information, wir sind Zauberer Blaise!“ meinte Draco nur sarkastisch. Doch Blaise dachte nicht daran, auf die Sticheleien seines besten Freundes einzugehen. Er wusste, dass er dadurch die Laune des blonden Zauberers nur noch verschlechtern würde. Unauffällig betrachtete er sein Gegenüber und kam zu dem Entschluss, dass er schon wesentlich besser aussah. Nicht mehr so blass…wobei…blass war er doch immer, aber heute wirkte er nicht mehr so kränklich, wie in den letzten Tagen.

„Ja, das sind wir wohl. Zauberer, die es wert sind zu zaubern was?“ Nun gut, so provokativ wollte er nicht vorgehen, doch irgendwann musste er mit Draco darüber reden. Ob dieser nun wollt oder nicht. Und je eher, desto besser. „Sag mal…dein Vater macht doch nicht…zu viel Druck oder? Ich meine…mehr als sonst…“

„Was willst du damit sagen Blaise?“

„Du weißt ganz genau, was ich damit sagen will. Stell dich doch nicht dümmer als du bist. Ich weiß dass irgendetwas nicht stimmt. Das sehe ich dir an und ich gebe nicht auf, bis du mir sagst, was los ist.“ Blaise lehnte sich zurück und starrte seinen besten Freund an. Er wusste bereits, wie man dieses Spiel spielen musste.

„Hast du mich deswegen hier her bestellt? Um weiter bohren zu können? Nur weil du der Meinung bist, dass etwas nicht in Ordnung ist? Das hätte ich mir ja gleich denken können. Und ich dachte doch allen ernstes, wir würden einfach etwas trinken gehen. Unter Freunden.“ Draco war einfach nur genervt. Genervt von der ständigen Fragerei. Nach dem ganzen Stress, den er Tag täglich hatte, dachte er, er könne wenigstens dieses Wochenende etwas abschalten. Aber da hatte er wohl falsch gedacht.

„Draco! Ich will einfach nicht, dass du so wirst wie er!“

„Wie wer? Wie mein Vater? Das glaubst du also? Dass ich so werden könnte wie er?“ Draco stieß die Luft zwischen seinen Zähnen hervor. „Dann kennst du mich eindeutig nicht gut genug.“

Blaise seufzte und verschränkte seine Arme vor der Brust. Es war doch schwerer ihn zum
Reden zu bringen als er gedacht hatte. Blöde Slytherins. Stur und dickköpfig. „Ich weiß, dass…“

„Du weißt gar nichts.“ Unterbrach Draco ihn.

„Ja, und genau das ist das Problem…hör zu…dein Vater hat dich sehr stark beeinflusst, so etwas bleibt in einer Familie kaum aus. Es war bei mir doch genauso. Und es ist für Niemanden ein Geheimnis, wie du denkst…auf der politischen Ebene meine ich. Du hast ja auch nie wirklich einen Hehl daraus gemacht…dieser ganze Reinblüterschwachsinn…hast du noch immer die gleiche Einstellung?“

Draco sah die Tür aufgehen und beobachtete ein paar Schulkameraden, deren Namen er nicht wusste, wie sie sich nach einem freien Platz umsahen und sich zwischen all den Schülern in die Mitte des Raumes drängten. Und plötzlich musste er an Granger denken. Muggelstämmig, schlau, sehr begabt, die begabteste Hexe die er kannte und eine der Personen die er am Meisten hasste. Aber warum? Draco stellte sich ernsthaft die Frage, warum er sie so sehr hasste. Weil sie schlauer war als er? Besserwisserisch? Es gab viele besserwisserische Hexen und Zauberer, aber er hasste sie deswegen nicht.Im ersten Schuljahr schenkte er Granger kaum Beachtung. Sie fiel zwar auf, weil sie alles wusste, aber er…hasste sie nicht…denn er wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie von nichtmagischen Eltern abstammte… „Auch du warst dieser Meinung Blaise.“ Antwortete er seinem Freund.

„Ja, das ist richtig. Aber ich war immer vorsichtig, was ich zu wem sagte. Und Einstellungen können sich ändern Draco. Ich habe Angst, dass du etwas tust, das du später bereust. Aber noch ist es nicht zu spät.“

Draco seufzte leicht. Mit einem Male war er vollkommen erschöpft und wünschte sich nichts sehnlicher als sein Bett. „Ich…nein…keine Ahnung…weißt du, du hast Recht. Mein Vater hatte wirklich viel Einfluss auf mich…als Kind plappert man ja so einiges nach…aber…wie ich heute darüber denke…kann ich dir nicht sagen. Es… ist kompliziert…ich glaube ich muss mich erst einmal selbst damit auseinandersetzen.“ Erneut seufzend strich er sich über den Nacken und nahm einen großen Schluck Butterbier.

Blaise sah sein gegenüber traurig an. „Er…versucht dich dazu zu zwingen. Hab‘ ich recht?“

„Das versucht er doch schon mein gesamtes Leben…aber niemand fragt, was ich möchte…“

„Und…was möchtest du?“ Blaise sah, wie nachdenklich Draco wirkte und ihm war klar, dass er keine Antwort bekommen würde. Nicht heute. „Hör zu. Du solltest dir das alles genau überlegen…klar…du willst deiner Familie gerecht werden, aber Familie ist nun mal nicht alles. Denn du musst dann mit dieser Entscheidung leben und die Konsequenzen tragen. Aber…“ Blaise holte tief Luft. „…du bist mein bester Freund…egal wie deine Entscheidung ausfallen wird, du kannst mit meiner Unterstützung rechnen. Ich werde dir helfen, wo ich kann.“

Draco nickte nur. „Und jetzt lass uns austrinken, hoch gehen und eine Runde Quiddich spielen.“

Blaise grinste. „So lob‘ ich mir das!“

HPHPHPHPHPHPHPHP


Hermione stieß laut die Luft aus. „Was“ hauchte sie. „Du warst im Malfoy Manor?“

„Ja. Es ist sein neues…naja Hauptquartier oder so ähnlich. Ich bin mir nicht sicher. Jedenfalls haben sie dutzende von Zellen in den Kerkern. Dutzende Gefangene und überall laufen Todesser herum. Ich glaube, Voldemord…Gott Ron, jetzt reiß‘ dich doch mal zusammen!“

„Tut mir ja Leid Harry. Aber…ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen!“ Ron verschränkte seine Arme und ließ sich weiter nach hinten in den kuscheligen Sessel fallen.

„Voldemord…“ Harry blickte zu Ron. „…will sich bestimmt an den Malfoys rächen, weil Lucius es nicht geschafft hat, uns die Prophezeiung zu entlocken. Etwas anderes kann ich mir einfach nicht vorstellen.“

Hermione runzelte die Stirn. „Warst du deshalb dort? Weil er den Inhalt der Prophezeiung wollte?“

„Ja, das war wahrscheinlich der Grund. Natürlich ist er scharf drauf zu wissen, was die Prophezeiung beinhaltet. Aber unser Glück ist, dass er sie nicht bekommen hat.“

Ron blickte seinen besten Freund fragend an. „Aber…wie hast du das gemacht? Ich meine er hätte doch einfach nur Legilimentik anwenden müssen und er hätte sofort alles gesehen!“

„Ich…weiß nicht, ich kann es mir selbst nicht erklären, denn er hat Legilimentik angewandt…“

„Konntest du deinen Geist abschirmen?“ Hermione wirkte aufgeregt und saß plötzlich kerzengerade da. „Wie hast du das angestellt. Du warst doch immer grottenschlecht!“

Harry grinste. „Naja, den Dreh hab‘ ich zwar immer noch nicht raus, aber ihr wisst doch, in brenzligen Situationen arbeitet mein Gehirn eben anders…und Dumbledore war so schlau mir zu sagen, welchen Teil der Prophezeiung Voldemord kennt.“

„Und…du hast dann einfach…“ sagte Ron, wurde jedoch von Harry unterbrochen.

„…an genau diesen Teil gedacht. Immer und immer wieder…das…hat ich natürlich unheimlich wütend gemacht.“

„Sag…“ Hermione umschlang ihre aufgestellten Beine und stutzte ihr Kinn darauf ab, „…er…hat dich ziemlich schlimm gefoltert. Oder? Als du im Fuchsbau aufgetaucht bist, warst du ja…halb tot…“ Hermione räusperte sich.

„…Er wusste genau, wie er es anstellen musste, mich mürbe zu machen und mich trotzdem am Leben zu erhalten. Er denkt, es sei Lebensnotwendig, die Prophezeiung in die Finger zu bekommen…aber wenn er sie bekommen hätte, hätte er doch nur die Bestätigung bekommen, mich zu töten und dann hätte er es auch getan. Ich hätte keine Chance gehabt.“

„Harry…wir finden eine Lösung! Wir haben die Prophezeiung doch nur interpretiert. Es gäbe noch tausend andere Interpretationen dafür!“
„Vielleicht hast du Recht Hermione...“

„Das hat sie ganz bestimmt!“ fuhr Ron dazwischen. „Unsere Hermione hat doch immer Recht!“

Es herrschte eine Zeit lang Stille, in der alle Drei ihren Gedanken nachhingen. Sie mussten viel verarbeiten. Das eben gehörte war schrecklich, aber sie waren immer noch nicht am Ende angelangt. Und es war wichtig, dass Harry ihnen alles erzählte.

„Du sagtest…du hättest viel mitbekommen…in der Zeit als du dort warst. Vielleicht hilft es uns, den Krieg zu gewinnen.“ Meinte Ron und Hermione begann wieder eifrig auf ihrem Blatt Pergament zu schreiben.

„Ja…vielleicht…aber wie gesagt, Pius Thickenes ist ein Todesser und auch ich bin der Meinung, dass Scrimgour unter dem Imperius steht. Voldemord hat das komplette Zaubereiministerium infiltriert und gelangt so an geheime Informationen. Und er plant…Hogwarts anzugreifen.“

„WAS?“ Hermione und Ron fuhren hoch.

„Mensch Harry! Das musst du auf der Stelle Dumbledore erzählen, wir müssen uns vorbereiten. Was ist wenn es morgen geschieht? Oder heute Nacht, oder…“

„Ron, jetzt beruhig dich doch!“ Versuchte Harry den Rothaarigen zu beschwichtigen. „Ich war bereits bei Dumbledore. Er weiß davon, hatte es sogar schon vor mir geahnt. Das Problem ist, dass ich keine Ahnung habe, wann es passieren wird. Aber er beginnt mehr und mehr Leute um sich zu scharren, andere Kreaturen. Werwölfe, Dementoren. Er hat eine ganze Horde an Dementoren in den Kerkern.“

„Harry…es passiert JETZT. Wir sind mitten drin. Im Krieg und es wird nicht mehr lange dauern. Das einzige das wir tun können, ist uns so gut wie möglich vor zu bereiten. Aber er wird bestimmt nicht von heute auf morgen das Schloss angreifen. Wir müssen auf weiter Zeichen warten, Zeitungsartikel, kleine unauffällige Veröffentlichungen im Tagespropheten.“ Hermione atmete tief durch. „…Voldemord…“ sie hatte den Namen ausgesprochen und fühlte sich merkwürdig, „…hat zu große Angst vor Dumbledore, als dass er unüberlegt das Schloss angreifen würde.“

Wieder schwiegen sie. Natürlich hatte Hermione Recht. Nichts würde so schnell passieren. Es würde sich vorher ankündigen. Unauffällig, aber Hermiones Augen würde nichts entgehen.

„Harry?“ Hermiones Stimme war wieder leiser, sanfter geworden.

„Ja?“

„Wie…wie konntest du…entkommen?“

Harry blickte wieder ins Feuer. „Glück…Schicksal? ...Ich hab doch immer Glück…mehr Glück als Verstand…und allen Anschein nach einen sehr guten Freund…“

Flashback

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Soooo...das wars wieder. Ich hoffe es hat euren Geschmack getroffen und ich versuche so schnell wie möglich weiter zu schreiben. (Möchte doch auch meine Ideen aus meinem Kopf bekommen ;) ) Bitte um einen kurzen Kommentar!!!

Bussi, baba, bis bald

bella_isa


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Jamy Temime, Kostümbildnerin, über Prof. Trelawney