
von bella_isa
Tadaaa da bin ich wieder! Mit einem zwar kurzen, aber neuem Kapitel für euch. Hab mich extra ins Zeug gelegt um euch eine kleine Freude zu machen :) Hoffe es gefällt euch!!!!!!!
@Bellazissa Black:Extra für DICH gaaanz schnell beeilt! Dachte, ich kann dich nicht schon wieder so lange warten lassen. Viel Spaß damit und ich versuche das nächste Kapitel auch so schnell zu posten, mir spukt es nämlich ununterbrochen im Kopf umher XD
aber jetzt viel Spaß, bussi, bella_isa
Flashback
Es war so bitter kalt. Und dunkel. Man konnte kaum seine eigene Hand vor Augen sehen. Aber diese Kälte war nicht normal. Denn sie umschloss nicht nur den Körper, sondern drang auch in diesen ein, klammerte sich an alles, was sie erreichen konnte. Selbst die Ratten flüchteten vor ihr. Vor der Kälte, der Trauer und Hoffnungslosigkeit, der Dementoren. Tag für Tag nahm diese unglaubliche Kälte zu, verstärkte sich um ein Vielfaches. Vielleicht lag es daran, dass es hier unten kaum noch glückliche Erinnerungen gab, die diese Kreaturen raussaugen konnte, oder es lag vielleicht daran, dass es immer mehr Dementoren wurden, die an den Eingängen zu den Kerkern platziert wurden. Oder vielleicht lag es auch nur daran, dass die Kälte einfach nicht mehr aufhörte.
Jegliches Zeitgefühl schien hier unten verloren gegangen zu sein. Waren erst Tage vergangen? Monate? Oder gar schon ein Jahr? Wie sollte man sich einen Überblick verschaffen, wenn kein Funken Sonnenlicht die Zellen erreichte? Wenn man nicht wusste, ob es gerade Tag oder Nacht war? An den Mahlzeiten konnte man sich auch nicht orientieren. Es gab immer nur Wasser und Brot. Einmal am Tag. Wenn überhaupt. Oft bekam man gefühlte Tage nichts zu essen oder zu trinken. So wollten sie einen mürbe machen. Reizentziehung alleine reichte den Todessern nicht aus um ihre Gefangenen in den Wahnsinn zu treiben. Und bei ihm, Harry Potter, hatten sie sich sowieso etwas ganz besonderes einfallen lassen. Eine Kette. Die in der Mitte der Zelle fest im Boden verankert und an seinem linken Knöchel befestigt wurde. So konnte Harry genau zwei Schritte von der Mitte gehen und im Kreis. Aber eigentlich war es ihm schlicht und einfach egal. Denn er war nicht in der Lage aufzustehen. Und was hätte es ihm auch gebracht?
Nun saß er da. Jegliches Zeitgefühl, jegliche Hoffnung verloren. In dieser Kälte, dieser Ausweglosigkeit. Und sein Körper schmerzte wahnsinnig. Geschändet von all den Cruciatus- und anderen schrecklichen Flüchen, die sie an ihm ausprobiert hatten. Um ihn zum Reden zu bringen, um sein Schweigen zu brechen. Doch geschafft hatten sie es bis jetzt noch nicht. Und er hatte sich geschworen, weiter zu schweigen. So lange er konnte. So wusste er nämlich, dass er am Leben bleiben würde. Denn die Prophezeiung war zu wichtig, als dass sie mit ihm sterben konnte. Und noch hatte er einen Funken Lebenswillen in sich. Denn er wusste, dass sie nach ihm suchten, alles unternahmen um ihn hier rauszubringen. Seine Freunde, seine Familie. Und es war ihm egal, dass er Schmerzen hatte, so wusste er wenigstens mit Sicherheit, dass er noch am Leben war. Auch seine fast unerträglichen Kopfschmerzen begann er langsam aber sicher mit Freude zu empfangen. Sie teilten ihm mit, dass es ihm erneut gelungen war, seinen Geist vor Voldemord abzuschirmen, dass es ihm gelungen war, die Prophezeiung für sich zu behalten. Ganz egal, wie oft der dunkle Zauberer in Harrys Kopf eingedrungen war und gewühlt hatte, bis dieser Ohnmächtig wurde. Doch selbst in dieser dunklen Stille, war niemand fähig, die Prophezeiung aus seinem Kopf zu holen. Und das machte Voldemord mehr als nur wütend. Es machte ihn rasend vor Zorn. Und diesen Zorn lies er zu Teils verrauchen, in dem er Harrys Körper weiter malträtierte, dessen Folgen er, Harry, erst bemerkte, als er wieder in seiner Zelle hockte.
Aber das alles konnte er noch irgendwie aushalten. Das alles war nicht so schrecklich, wie der nagende Hunger und der Durst. Harry verspürte schrecklichen Durst und konnte ihn nicht lindern. Denn seit Ewigkeiten hatte man ihm kein Wasser mehr in seine dreckige Schale gefüllt. Seine Lippen waren bereits spröde und aufgerissen und in seinem Mund fühlte es sich staubig und trocken an. Fast ganz so, als wäre er in der Wüste und fände keine lebensrettende Oase. Es war zum verzweifeln. Der unheimliche Durst und die starken Bauchkrämpfe, ausgelöst durch den schrecklichen Hunger, zermürbten ihn unheimlich. Er wünschte sich nichts sehnlicher als einen Schluck abgestandenes Wasser und ein Stück altes, steinhartes Brot, um seine Bedürfnisse etwas stillen zu können. Es war das Einzige, woran der Schwarzhaarige noch denken konnte. Die Ohnmacht, war das einzige, das ihn von diesen Gedanken befreien konnte. Und in diese glitt er immer häufiger und immer länger hinein. Und diese Dunkelheit hieß er nur zu gerne Willkommen.
Doch heute ging es ihm etwas besser, als die letzten Tagen…oder Wochen…er war aufnahmefähiger, klarer im Kopf. Und so hörte er auch, wie zwei vermutliche Todesser die Treppen zu den Kerkern hinabstiegen und den Gang entlangkamen. Harry wünschte sich nichts sehnlicher, als dass sie nicht zu ihm kamen um ihn erneut zu foltern oder nach oben zu schleppen. Er wollte einfach nur hier sitzen bleiben. Hier in der Dunkelheit, die ihn Tag für Tag umgab.
„Was hast du vor?“ hörte Harry eine Stimme, die er nicht einzuordnen wusste.
„Dich vorbereiten natürlich. Was denkst du denn? Wir haben nicht mehr viel Zeit und Bella meinte du hättest kaum Fortschritte gemacht.“ Diese Stimme klang älter, reifer. Und beide Stimmen gehörten zu Männern.
„Und was wollen wir dann in den Kerkern?“ Doch der Ältere der Beiden antwortete nicht. Harry hörte, wie eine knarrende Zellentür neben seiner aufgestoßen wurde. Und dann, als sein Gehirn zu arbeiten begann, durchzuckte es ihn wie Stromschläge. Natürlich kannte er diese Stimmen. Zu oft hatte er sie schon gehört. Neben an waren soeben Lucius und Draco Malfoy eingetreten. Neugierig geworden, robbte Harry von der Mitte des Raumes zur Wand und lehnte sich an die glitschige Mauer um besser hören zu können, was nebenan vor sich ging. Bestimmt rechnete keiner damit, dass irgendein Gefangener hier unten überhaupt noch in der Lage dazu wäre, aber sie hatten ihn, Harry Potter mal wieder unterschätzt.
„Stell dich an die Wand. Na los!“ kommandierte Lucius seinen Sohn, der allen Anschein nach folge leistete, denn Harry konnte Schritte hören.
„Vater, sagst du mir vielleicht, was du vo…“ doch der Satz ging in lauten, quälenden Schmerzensschreien Draco’s unter, ausgelöst durch einen gemurmelten Cruciatus des eigenen Vaters. Die Schreie gingen Harry durch Mark und Pein. Er selbst war oft genug gefoltert worden um zu wissen, wie sich dieser schreckliche Fluch anfühlte. Doch hatte er noch nie jemand anders gesehen oder gehört, der gerade damit gefoltert wurde. Und es war schlimm. Schlimmer als der Cruciatus selbst. Harrys Herz pochte wie wild. Warum um alles in der Welt tat Lucius Malfoy das seinem Sohn an?
Die Schreie Stoppten mit einem Male und Lucius lachte. „Steh auf! Ich dachte mein Sohn hätte mehr Durchhaltevermögen. Wie erbärmlich! Weißt du wer nebenan sitzt? Potter sitzt nebenan und lacht sich bestimmt schon ins Fäustchen. Er selbst hat Wochen gebraucht, bis er geschrien hat. Und du? Du nennst dich meinen Sohn?“ Lucius schritt in der Zelle umher und Harry versuchte irgendwo einen Spalt in der Mauer zu finden um hindurchsehen zu können. Doch hätte es sich dennoch nichts gebracht, denn Licht gab es immer noch keines.
„Crucio!“ Ein Körper fiel zu Boden, doch die Schreie blieben aus. Stattdessen waren unterdrückte Laute, Stöhnen und Keuchen zu hören. „Das kannst du besser mein Sohn! Hör auf dich zu winden, als hättest du einen epileptischen Anfall. Was macht das denn für ein Bild?“ er hob den Zauber auf und Draco rang laut nach Luft. Ja, Harry kannte das zu gut. Die Lungen brannten und wurden so gequetscht, dass es fast unmöglich war zu atmen. Anfangs hatte er panische Angst, qualvoll zu ersticken, doch lernte er im Laufe der Zeit, dass das unmöglich war. Man sollte nur denken, dass man jeden Augenblick ersticken würde, doch man tat es nicht.
„Wenn du dem dunklen Lord gegenüberstehst, will ich keinen Mucks von dir hören. Nichts! Kein Keuchen, kein Stöhnen. Ich warne dich. Hast du mich verstanden Draco?“
„Ja Vater.“
„Steh auf! ...Ausziehen!“
„Wa...“
„Ausziehen sagte ich. Man stellt keine Fragen, man tut was einem befohlen wird. Egal wie dumm, lächerlich oder Sinnlos der Befehl erscheint. Für den dunklen Lord kommt eine Nachfrage einer Befehlsverweigerung gleich. Hast du mich verstanden?“
„Ja Vater.“
„Und jetzt leg deine Kleider ab.“
Für ein paar Sekunden war es still. Mucksmäuschenstill, dann erhob Lucius erneut seine Stimme. „Alles! Es gibt nichts, dass ich nicht an dir kenne!“
Harry schauderte es. Er konnte nicht glauben, was nebenan passierte. Klar, er wusste, dass Todesser grausam, zu allem bereit waren und er wusste auch, dass Lucius vor nichts zurückschreckte. Aber sein Sohn? Wenn sein eigener Sohn keine Grenze für ihn war, würde nichts ihn aufhalten.
„Du hast dich in den letzten Jahren gut entwickelt.“ Erneut murmelte Lucius einen Zauberspruch und Harry konnte hören, wie Draco an die Wand geschleudert wurde. „Der dunkle Lord wird nicht zimperlich mit dir umgehen. Und er ist es gewohnt, keinen Laut zu hören.“
Es ertönte ein Knall und Harry hörte plötzlich Peitschenhiebe und erstickte Schmerzenslaute Dracos, der gerade noch verhindern konnte, laut aufzubrüllen.
„Du musst dich…“ wieder ein Peitschenhieb…“…im Griff haben…oder…“ es knallte erneut… „…du bist so gut wie tot! Hast du mich verstanden?“
„J…ja…Vater…“
„Dann ist gut mein Junge. Ich will nicht, dass du mich enttäuscht und Schande über unsere Familie bringst.“
Harry hörte etwas rascheln und dann schloss sich nebenan die Zellentür. „Vater…was…“
„Ich komme morgen wieder. Ein bisschen Ruhe zum nachdenken tut dir bestimmt gut!“
„Aber…du kannst doch nicht…“
Draco war anscheinend aufgesprungen, denn es wurde heftig an der Tür gerüttelt. „HEY! HEY! Was ist mit meiner Kleidung??“
„Die brauchst du hier unten nicht.“ Und damit war Lucius Malfoy verschwunden.
Geschätzte Zwei Stunden, so kam es Harry vor, hatte der Blond versucht, die Tür zu öffnen, jedoch ohne Erfolg. Jetzt konnte er ihn vor Kälte und Schmerzen zittern hören und Harry war überaus dankbar, dass er selbst seine Kleider anbehalten durften. Selbst wenn sie schon längst zerlöchert waren. Wenigstens die Scham des Nacktseins blieb ihm erspart. Er wollte etwas sagen, aber er wusste nicht was. Da drüben saß sein Erzfeind und er sollte kein Mitleid haben, doch…er hatte es…er hatte alles mitanhören müssen, konnte jetzt das Zittern und Keuchen des Blonden hören und er hatte Mitleid. Doch tun konnte er nichts für ihn. Denn er selbst war eingesperrt und auch noch angekettet. Angekettet wie ein Hund.
HPHPHPHPHPHPHPHP
Er wusste nicht, wie lange sie ihn jetzt schon in der Zelle schmoren ließen. Wahrscheinlich dachten sie sich eine neue Strategie aus, wie sie ihn zum Reden bringen konnten und Harry war immer häufiger der Meinung, dass sie bald bekommen würden, was sie wollten. Er war einfach zu schwach. Er wusste nicht, wie lange er das alles noch durchhalten würde. Wenn er ihnen sagen würde, was sie hören wollten, dann wäre es endlich vorbei. Wenn er es sich recht überlegte, war alles besser als das hier. Und er hatte auch keine Angst vor dem Tod, so wie die Meisten Menschen. Er hätte keine Schmerzen mehr. Keinen Kummer, keine Sorgen und er wäre endlich bei seiner richtigen Familie. Er hätte all das, was er sich immer wünschte. Eine richtige Familie. Er würde sich wohl und zu Hause fühlen, würde nicht mehr frieren müssen und der nagende Hunger wäre mit einem Male vorbei. Genauso wie dieser schreckliche Durst, der ihn seit Ewigkeiten plagte.
Harry hustete heftig, rang laut nach Luft. Es viel ihm seit Tagen schwer zu atmen, hatte ein permanentes Stechen in der Brust und sein Husten wurde immer schlimmer. Er tippte auf eine Lungenentzündung. Eine Erkältung war das schon lange nicht mehr und es wurde Stunde um Stunde schlimmer. Er konnte auch nicht mehr Schlafen. Sein ständiger Husten hielt ihn davon ab. Nun ja, wenn Voldemord ihn nicht bald erledigen würde, würde es die Lungenentzündung tun…was würde das für Schlagzeilen geben? „Der Junge der überlebte…dahingerafft von einer Lungenentzündung. Ihr-wisst-schon-wer, außer sich vor Wut“. Ja, das würde Gerede geben.
Harry kauerte sich in einer Ecke zusammen um wenigstens der Zugluft fernbleiben zu können. Doch das hatte den Nachteil, dass er die kalte und feuchte Mauer im Rücken hatte. Wenn nicht bald etwas passierte, würde er hier elendig zu Grunde gehen. Und so hatte er sich seinen Abtritt nun wirklich nicht vorgestellt.
Und als hätte jemand seine Gedanken gelesen, erschien wie aus dem Nichts eine kuschelweiche und vor allem wärmende Federdecke über Harry. Der Schwarzhaarige fuhr erschrocken hoch und bekam einen neuerlichen Hustenanfall. Sein Herz pochte wie verrückt und er versuchte in der Dunkelheit etwas zu sehen, wenigstens Schatten auszumachen. Aber vergebens. Auch wenn er seine Brille bei sich gehabt hätte, er hätte unmöglich etwas erkennen können. Harry lauschte angestrengt doch konnte er kein Geräusch hören. Es war unheimlich still. Dann tastete er nach der Decke. Sie war wirklich da. Oder? Vielleicht bildete er sie sich nur ein! Vielleicht war er bereits in einem schlimmen Delirium und träumte. Aber eigentlich war es egal. Ob er nun wach war oder nicht, es spielte keine Rolle. Nichts spielte mehr eine Rolle. Es war zu spät. Sie hatten gesiegt.
Harry zog die flauschige Decke hoch und wickelte sich fest darin ein um seinen fast vor Kälte erstarrten Körper endlich etwas wärme zurückgeben zu können. Und es fühlte sich einfach fantastisch an. Eine wärmende Decke in seinen Händen, verbessert durch einen starken Wärmezauber, es war das Paradies auf Erden…
Er war scheinbar eingeschlafen, denn er lehnte mit dem Gesicht an der kalten wand. Seine Wange fühlte sich eisig an, doch der Rest seines Körpers war wohlig warm und nicht mehr so entsetzlich steif. Langsam setzte Harry sich auf. Ihm ging es etwas besser, doch seine Lunge und sein Hals machten ihm immer noch zu schaffen, da nützte auch eine Heizdecke, die ihm ein Engel gesandt hatte nicht viel.
Wieder brach er in fürchterlichen Husten aus und dacht, sich gleich übergeben zu müssen. Sein Hals kratzte bestialisch und er fragte sich, wann er das letzte Mal etwas zu trinken bekommen hatte, oder etwas zu essen. Er bemerkte, wie seine Gliedmaßen zitterten und das bestimmt nicht aus Kälte. Er war einfach zu schwach und das würde sein Körper nicht mehr lange mitmachen.
Er hörte Geräusche, ein leises Kratzen. Vermutlich eine Maus oder eine Ratte, die sich in seine Zelle verirrt hatte. Oder vielleicht waren es Kakerlaken, die vermehrt auftauchten. Oft kamen sie wenn er gerade schlief…oder versuchte zu schlafen. Bestimmt hatten diese Tierchen ein Gespür dafür, wenn er schlief, denn dann krochen sie schnurstracks zu ihm und liefen ihm über sein Gesicht. Anfangs hatte er sich richtig davor geekelt, nach ihnen geschlagen um sie zu zerquetschen, doch mit der Zeit war es ihm wie auch so vieles sonst, egal geworden. Es machte ihm nichts mehr aus, wenn sie auf ihn rumkrabbelten. Auch wenn er nie genau wusste, was für ein Getier sich gerade mit ihm in seiner Zelle befand.
Harry bewegte seine Füße, welche durch das lange sitzen eingeschlafen waren und hörte das Rasseln der Kette. Natürlich war er immer noch angekettet. Als ob er von hier verschwinden könnte. Ohne Zauberstab. Doch er bemerkte auch, als er sein Bein ausgestreckt hatte, dass etwas anderes am Boden lag. Langsam und vorsichtig tastete er mit seinen Händen den Boden ab. Man konnte nie vorsichtig genug sein. Wer weiß, was sie ihm da in die Zelle gelegt hatten. Und dann ertastete er etwas Kühles und flaches am Boden, mit leicht aufstehendem Rand. Harry konnte sich nicht erklären, was es war. Und dann plötzlich fing sein Herz vor Freude an zu schlagen. Es durfte nicht wahr sein. Er konnte es nicht glauben, als sich seine Finger um eine heiße Tasse schlossen. Durfte das wirklich wahr sein? Wer war hier gewesen? Wieso hatte er sich nicht gezeigt? Hatten Ron und Hermione einen Weg gefunden, ihn hier zu versorgen? Wussten sie bereits wo er war und versuchten einen Weg zu finden ihn hier raus zu holen?
Harry konnte sein Glück nicht fassen. Natürlich muss es jemand aus dem Orden gewesen sein. Vermutlich hatte sich jemand eingeschleust um ihm zu helfen. Harry hob die Tasse vom Tablett und plötzlich erleuchteten flammende Buchstaben in der Luft.
Beeil dich. Du hast 10 Minuten. Dann kommen sie.
Und dann stieg ihm der süßliche Duft von Kamillentee in die Nase. Es brachte ihn fast um den Verstand. Es kam ihm so vor, als hätte er in seinem Leben noch nie so etwas derart köstliches gerochen. Gierig stürzte er sich auf das köstliche Gebräu und trank die halbe Tasse in einem Zug. Es war eine pure Geschmacksexplosion in seinem Mund, eine Wohltat für seinen Hals und zusätzliche Wärme für seinen Körper. Sie würden kommen. Hier runter und ihn mit nach oben nehmen, um ihn weiter zu verhören. Und es war Harry so egal wie noch nie. Denn er wusste, dass er es erneut überstehen würde und er wusste auch, dass es Leute gab, die sich um ihn sorgten und versuchten ihm zu helfen.
Er hatte gerade den letzten Schluck getrunken, als plötzlich Tasse, Tablett und Decke verschwanden. Und dann hörte er sie. Die Todesser waren auf dem Weg nach unten.
HPHPHPHPHPHPHPHP
Jaaaa, ich weiß, viel zu kurz!!!!!!! Aber das nächste wird wieder länger, versprochen! Kommi bitte???? :)
bussi, baba!!!
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