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Fanfiction

The mess i made - Flucht

von bella_isa

Sooo...da bin ich schon wieder, mit einem neuen und hoffentlich spannenden Kapitel! And dieser Stelle möchte ich nocheinmal kurz anmerken, dass diese ff eine NC 17 ff ist, als ab 18 Jahren. Und langsam aber sicher ist das ernst zu nehmen, im Bezug auf Gewalt und sexuellen Handlungen!!!!!!!!!!!!!

@Bellazissa Black: Vielen vielen Dank!!!! Ich freue mich immer wieder, wenn du mir schreibst! Mich freut es, dass es dir wieder gefallen hat! Ich hatte ja die befürchtung, dass es nicht spannend wird, da man ja weiß, dass es gut ausgeht, deswegen freut mich dein Kommi umso mehr! Ich hoffe ich habe auch diesmal wieder deinen Geschmack getroffen!

Dieses Kapitel widme ich meiner treuen Leserin Bellazissa Black!

Viel Spaß!!!



„Siehst du? Was hab‘ ich dir gesagt? Ich wusste doch, es wird dir mal guttun rauszukommen!“ Blaise und Draco waren auf dem Weg zurück ins Schloss. Es wurde bereits dämmrig und somit beendeten sie ihr Quiddichspiel um sich für die geheime Kellerparty umzuziehen.

„Das habe ich auch nie bestritten. Aber ich zweifle immer noch daran, dass es eine gute Idee ist auf deine Party zu kommen.“

„Mensch Draco! Was ist schon dabei? Ein bisschen quatschen, ein paar Butterbier, vielleicht ein Glas Feuerwhiskey und du kannst dich mit Zoey amüsieren! Sie lässt sich bestimmt leicht um den Finger wickeln.“ Blaise rieb seine Hände aneinander und blies kräftig hinein. Der November hatte eine ordentliche Kälte mitgebracht und auch wenn man beim Quiddich ordentlich ins schwitzen kam, warm wurde einem dabei trotzdem nicht. „Wir legen ein paar Lärmschutzzauber um die Kerker, dann wird auch keiner Die Party sprengen. Und morgen kannst du dich dann ausschlafen und ich lasse dich in Ruhe. Versprochen.“

„Also schön. Ein Versuch ist es doch wert.“ Die Beiden betraten das Schloss und wurden sofort von der freundlichen Wärme empfangen. „Gib mir eine Stunde. Ich spring unter die Dusche, versuche Granger aus dem Weg zu gehen und komme dann nach.“

„Ich zähl auf dich Draco. Eine Stunde! Ansonsten muss ich dich holen kommen. Verstanden?“

„Tja, das Passwort wurde geändert, da kannst du dann raten bis du schwarz wirst…“ Draco grinste. „…oder wohl eher weiß!“

„Hahaha sind wir heute wieder witzig. Also dann, bis gleich.“ Und Blaise verzog sich hinunter in die nicht ganz so warmen Kerker, während Draco die Stufen Richtung Schulsprecherturm emporstieg.

Als Draco den Gemeinschaftsraum betrat, fand er diesen leer vor. Er hatte damit gerechnet, Granger, über ihre Hausaufgaben gebeugt oder mit einem Buch vorzufinden, aber der Gemeinschaftsraum war leer. Naja, klar, es war natürlich Hogsmead Wochenende und das ließ sich nicht einmal der Bücherwurm entgehen. Schnurstracks betrat Draco das Badezimmer. Er brauchte unbedingt eine heiße Dusche um seine steifen Gliedmaßen zu entspannen. So spaß Quiddich auch machte, leider bekam er davon immer schmerzende Schultern. Also sprang der Blonde unter die Dusche und ließ den heißen Wasserstrahl direkt auf seinen Nacken um ihn etwas zu entspannen.

Während er sich durch die Haare fuhr, fiel sein Blick auf seinen linken Unterarm, an dem sich das dunkle Mal deutlich von seiner blassen Haut abzeichnete. Es war schon komisch. Sobald er auf seinem Besen saß, konnte er es für ein paar Stunden völlig vergessen. Dachte nicht im Geringsten daran. Er fühlte sich einfach frei. Ja, es hatte ihm heute wirklich gut getan aus dem Schloss zu kommen und wohlmöglich war es auch gar keine schlechte Idee, auf die Party zu gehen. Doch nun schweiften seine Gedanken doch wieder ab. Wann würde es wieder anfangen zu brennen? Wann würde er wieder gerufen werden und was würde das nächste Mal passieren? Draco wusste, dass kurz vor Silvester die Einweihungszeremonie beendet werden musste, hatte jedoch nicht den blassesten Schimmer, was auf ihn zukommen würde, was man von ihm verlangen würde, um ein vollwertiges Mitglied zu werden. Aber konnte es eigentlich noch schlimmer kommen? Draco war sich da nicht so sicher.

Das heiße Wasser tat ihm erstaunlich gut und eigentlich wollte er die Dusche gar nicht mehr verlassen, doch schließlich zwang er sich doch noch dazu. Er musste sich für die Party fertigmachen um pünktlich zu erscheinen. Andernfalls konnte er damit rechnen, dass Blaise auf der Matte stehen und ihn am Kragen nach unten schleifen würde.


HPHPHPHPHPHPHPHP


Flashback


Er hatte tief und fest geschlafen. Eingewickelt in seiner wohlig warmen Deck, welche wieder erschienen war, sobald Harry wieder alleine in seiner Zelle saß. Jemand meinte es wirklich gut mit ihm. Er bekam Nahrung und Wasser. Zeitweise sogar Tee um seinen schmerzenden Hals zu beruhigen. Er fühlte sich kratzig und wund an. Teilweiße durch die kalte Luft hier unten, teilweiße durch seine eigenen Schreie. Doch nun war er wach geworden. Denn ein so genannter „Neuankömmling“ wurde nach unten gebracht. Und das gab sehr häufig enorm viel Lärm, denn neu Gefangene hatten noch die Kraft und den Willen, Widerstand zu leisten und versuchten dies natürlich so gut sie konnten. Und das konnte man dann durch die gesamten Kerker hören.

Diesmal war es wieder eine Frau. Vermutlich eine Muggelgeborene. Aber Harry war es in all der Zeit egal geworden, wer oder wie viele neu dazu kamen. Er musste sich um sich selbst kümmern, schauen, dass er sich in den einsamen Stunden so gut wie möglich erholte. Er konnte sich kaum noch Sorgen um all die anderen Gesichtslosen Gefangenen machen. Er konnte ihnen ohnehin nicht helfen.

Die Gefangene schrie laut und allen Anschein nach hatte sie es geschafft einen Todesser zu verletzen, denn ein Mann brüllte laut und zornig auf, ehe er die Frau mit einem gemurmelten Zauber ins Land der Träume schickte.

Harry hatte hier unten oft mitbekommen, dass Frauen sich häufiger und gewaltiger wehrten als Männer. Er konnte sich nur nicht erklären, woran das lag. Eigentlich schrieb man ja dem männlichen Geschlecht Tapferkeit und Mut zu, Frauen wurden sehr unterschätzt.

Das Geschrei war verstummt und Harry konnte sich wieder ganz sich selbst widmen. Was sollte er nun tun? Schlafen würde er nun auf keinen Fall mehr können und auch mit essen konnte er sich nicht ablenken, denn sein unbekannter Freund hatte ihm heute noch nichts zukommen lassen. Harry wusste auch gleich von Anfang an, dass es nicht klug währe, seine Rationen aufzusparen. Denn einerseits brauchte er die Kraft und andererseits würde alles, was er übrig ließe, innerhalb von 10 Minuten wieder verschwinden. Das war sein Zeitlimit. 10 Minuten, dann verschwand alles. Bis auf seine geliebte Decke. Diese blieb so lange bei ihm, bis ihn ein Todesser holen kam. Und dafür war er so dankbar. Möglicherweise wäre er ansonsten bereits erfroren.

Langsam stand der Schwarzhaarige auf und streckte sich. Seine Glieder taten ihm höllisch weh und er musste sich strecken um seine Verkrampfungen zu lösen. In diesen Augenblicken war er immer froh, nicht zu groß geraten zu sein, so wie Ron zum Beispiel, denn dann würde er hier unten kaum aufrecht stehen können.

Harry ging nun langsam im Kreis um sich seine Beine zu vertreten. Mal nach links, mal nach rechts, so wie es ihm die schwere Eisenkette, welche an seinem Fuße befestigt war, erlaubte. Er hatte sich bereits an das Ding gewöhnt, wusste genau, wann er in die andere Richtung gehen musste, wie viele Schritte er gehen konnte, bis ihm die Kette einen Strich durch die Rechnung machte. Er wusste das alles im Schlaf. Und genau das ließ ihn nun doch langsam aber sicher verrückt werden. Er wusste wo die Löcher im Boden waren, wusste wo die Mauer zu bröckeln begann, er konnte sogar mit Sicherheit bestimmen ohne es je gesehen zu haben, wo das stickende Wasser von der Decke tropfte…Harry hoffte zumindest, dass es Wasser war…

Es gab nichts mehr, dass er sich merken, neu lernen konnte und das nagte langsam aber sicher an seinem Verstand. Er wusste nicht, wie lange er das noch aushalten würde, wusste nicht wann er seinen Verstand verlieren würde…oder…hatte er ihn wohlmöglich schon verloren? Ging es mit ihm in dem Augenblick bergab, als die Decke erschien? Existierte diese Decke überhaupt nicht? Das Essen? Der unbekannte Freund? Was, wenn er jetzt gerade am Boden lag, halb erfroren? Was wenn er sich das alles nur einbildete um überleben zu könnte?

Harry raufte sich die Haare. Seine Gedanken überschlugen sich und er konnte sie nicht mehr sortieren. Seufzend lies er sich an der Wand hinabgleiten und starrte an die Zellentür. Es war aussichtslos. Er hatte sich damit abgefunden hier unten zu verrotten und von ihm aus konnte es jetzt, auf der Stelle passieren. Er könnte jetzt auf der Stelle tot umfallen. Dann hätte er es wenigstens hinter sich. Klar, Ron und Hermione wären furchtbar traurig, aber er würde sie ja wiedersehen. Früher oder später würden sie sich wieder begegnen. Leider etwas früher, denn wer sollte Lord Voldemord dann zu fall bringen? Er durfte jetzt nicht aufgeben. Er war der Auserwählte und er musste sich zum Teufel nochmal etwas einfallen lassen.

Harry stieß die Luft laut aus und schrak mit einem Male zusammen, als sich die Kette um seinem Fuß laut klirrend öffnete und wegsprang. Was zum Teufel ging hier vor? Panisch blickte Harry sich um und versuchte in der Dunkelheit was zu erkennen. Aber er war alleine. Wiedermal. Die Tür hatte sich nicht geöffnet, einzig und allein ein leichter Lichtstrahl fiel durch den Schlitz zwischen Tür und Boden.
Mit klopfenden Herzen stand Harry auf. Würden sie ihn erneut holen? Ihn weiter befragen und foltern? Er wusste nicht, wie lange er dem allen noch standhalten konnte. Aber wieso waren sie dann nicht einfach reingestürmt? Wie sie es sonst immer taten?

Harry fixierte wieder den Lichtstrahl, denn dort draußen bewegte sich etwas…oder jemand. Kein Laut war zu hören aber irgendetwas passierte dort draußen. Sollte er es wagen näher ran zu gehen? Zu lauschen?

So leise wie möglich trat Harry näher zur Tür, weiterhin Abstand bewahrend und sah Schatten, die sich im Schein des Türspalts bewegten. Und dann, wieder ohne Vorwarnung sprang die Zellentür einen Spaltbreit auf und ließ etwas mehr Licht in den Raum. Harrys Herz klopfte wie verrückt, als er sah, dass eine schwarze Gestalt vor der Tür stand und seinen Arm langsam ausstreckte. Sein erster Reflex war es, sich zu verstecken, doch wie hätte er das bitte anstellen sollen? Also blieb er einfach stehen, wie festgefroren und sah zu, wie die Gestalt seinen Arm durch den Spalt steckte und Harry seinen Zauberstab zuwarf. Dabei blitzte für einen kurzen Moment etwas auf, das Harry nur im Unterbewussten wahrnahm.

Zauberstab. Sein Zauberstab. Am Boden, direkt vor ihm. Ja. Er hatte nun wirklich seinen Verstand verloren. Voll und ganz, denn sein geliebter Zauberstab lag vor seinen Füßen am Boden und wartete darauf, von ihm aufgehoben zu werden.

Immer noch pochte sein Herz viel zu schnell, als er sich bückte und den vermeintlichen Zauberstab aufhob. Und dann spürte er dieses unglaubliche Kribbeln im Arm. Eine wunderbar warme Welle fuhr durch seinen Körper und wärmte ihn von innen heraus. Es war sein Zauberstab. Er hielt tatsächlich seinen Zauberstab in den Händen.
Langsam blickte er zur Tür, die immer noch offen war. Sollte er es wagen? War das da draußen sein Freund? Der der ihm geholfen hatte? Ihn versorgt hatte? Doch weiter musste Harry gar nicht mehr überlegen, denn sein Gehirn begann wieder zu arbeiten, war wieder voll funktionsfähig, denn eine neue Aufgabe wartete auf ihn. Und so überwand er die letzten paar Meter und zog dann die Tür auf. Die Person in den schwarzen Roben stand immer noch dar, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen um seine Identität zu verbergen.

Harry hob seinen Zauberstab. Vielleicht wer das alles eine Falle! Vielleicht versuchte man ihn hereinzulegen, doch die schwarze Gestalt hob seine Arme um zu signalisieren, dass sie unbewaffnet war.

„Folge mir. So leise wie möglich.“ Die Stimme war nur ein Flüstern, verstellt um nicht erkannt zu werden.

„Wer bist du?“ fragte Harry so leise wie möglich, doch bekam keine Antwort darauf.

„Wir haben keine Zeit, wir müssen uns beeilen.“ Und schon ging der geheimnisvolle Retter den dunklen Gang entlang. Es schien so, als würde er die Abzweigungen in und auswendig kennen. Harry wusste nicht, wie lange sie gegangen waren, als sie an eine Tür kamen, die sogleich geöffnet wurde. Dahinter befand sich ein dunkler Gang, vermutlich unter der Erde.

„Der Weg bringt dich in einen Walt, außerhalb des Manors. Du musst laufen. Sobald sie entdeckt haben, dass du weg bist, werden sie dir hinterherjagen. Bleib also nicht stehen, ruh dich nicht aus, dreh dich nicht um. Wenn du im Wald bist, kannst du apparieren.“

„Was? ...Aber was ist mit dir? Kommst du nicht mit?“ Harry hatte angenommen, dass der Fremde ihn begleiten und mit ihm gemeinsam in den Fuchsbau apparieren würde. Warum blieb er hier?

Der Fremde schüttelte nur den Kopf. „Jetzt geh!“

„Wie kann ich dir jemals danken?“

„Bleib am Leben und gewinn den Krieg für uns!“

Harry nickte nur und lief dann in den Gang hinein, sah nicht mehr zurück. Auch nicht als sich die Tür wieder schloss und er nun alleine war. Er entzündete ein helles Licht an seinem Zauberstab und begann zu rennen. Immer weiter, immer tiefer in den Tunnel und hoffte weiterhin, in keine Falle zu tappen. Was wenn am Ausgang bereits Todesser oder sogar Voldemord höchst persönlich auf ihn warteten? Nun gut, dann sollte es eben so sein. So hatte er wenigstens versucht zu entkommen. Er hatte eine Chance und wollte diese nutzen. Immer weiter lief er und dann plötzlich hörte er einen Ohrenbetäubenden Krach, welcher ihn nur noch schneller laufen ließ. Seine Lunge brannte bereits wie verrück und er musste husten. Doch das hielt ihn nicht vom laufen ab. Es spornte ihn nur noch an, denn sie waren ihm dicht auf den Fersen, verfolgten ihn durch den Tunnel. Aber er wusste, dass er entkommen konnte und wurde nur noch umso schneller, als die ersten roten Blitze auf ihn zu schossen.

Dreh dich nicht um, hatte der Fremde gesagt. Und das tat Harry auch nicht, denn er roch mit einem Male frische Luft. Süße unverkennbare frische Luft, die seine Lungen durchströmten. Er hatte es geschafft. Er war im Wald angekommen und wurde nicht, wie von ihm erwartet in einem roten Feuerwerk empfangen. Er war alleine. Völlig alleine und so drehte er sich mit aller letzter Kraft um seine eigene Achse und disapparierte.

HPHPHPHPHPHPHPHP


„Es kann niemand aus dem Orden gewesen sein! Sie haben seit Jahren keine Spitzel mehr in seinen Reihen, weil es einfach zu gefährlich ist. Und niemand wusste wo du warst, es war unmöglich den Ort ausfindig zu machen. Wir haben alles versucht.“ Sagte Hermione und runzelte die Stirn.

„Ja Mann, wir waren zwar auf die Idee gekommen, dass du eventuell dort sein könntest, aber es erschien sich als hoffnungslos, den Ort zu suchen. Nichts hat geklappt.“ Schaltete sich Ron ein.

Harry zuckte mit den Schultern. „Jedenfalls verdanke ich demjenigen mein Leben. Er hat mich aufgepäppelt und reisefähig gemacht. Ich weiß bis heute nicht, wer es war und ich werde es bestimmt niemals rausfinden, aber ich bin ihm unheimlich dankbar…oder ihr. Vielleicht war es auch eine Frau. Ich weiß es nicht. Das einzige das ich erkennen konnte, war das kurze Blitzen eines Ringes. Das ist alles.“

„Wie…sah dieser Ring aus?“ fragte Hermione.

„Ich bin mir nicht sicher…Silber…auf alle Fälle war er aus Silber. Und etwas grün…an mehr kann ich mich nicht erinnern. Aber ich denke mal dutzend Todesser tragen solche Ringe! Nehme ich einmal an.“

Hermione lächelte leicht. "Die Hauptsache ist doch, dass du entkommen konntest und wieder vollständig gesund wurdest.“

„Ja und wem interessiert‘s?“ meinte Ron. „Ist doch sein Problem, wenn er oder sie nicht mitkommen wollte. Das wichtigste ist, dass du überlebt hast.“

„Aber was jetzt?“ Hermione sah ihre beiden Freunde an. „Wir brauchen verdammt noch mal einen Plan. Er wird von Tag zu Tag stärker. Wir müssen etwas unternehmen.“

„Naja…ich wüsste da was!“ sagte Ron plötzlich und fing an zu grinsen. „Wie wäre es, wenn wir uns das Frettchen schnappen und ihn aushorchen?“

„Das könnte funktionieren!“ meinte Harry. „Mittlerweile ist er doch schon einer von denen und weiß bestimmt so einiges, das uns helfen könnte. Wir könnten ihm Veritaserum aufzwingen, oder…“ doch Harry wurde von Hermione unterbrochen.

„Kommt überhaupt nicht in Frage! Woher wollt ihr wissen, dass er wirklich einer von ihnen ist? Warum müsst ihr immer wieder damit anfangen?“

„Na weil ich es doch mitbekommen habe. Ich habe das Gespräch gehört. Mehrere um ehrlich zu sein. Und es ging immer wieder darum, ihn vorzubereiten. Auf IHN. Auf die Zeremonie. Es ging darum, ihn fit zu machen.“

„Und haben sie dezidiert gesagt, dass er vorbereitet werden soll, auf sein Dasein als Todesser?“ fragte Hermione fest.

„Nein, aber…“

„Und haben sie mal erwähnt, dass er bald das dunkle Mal bekommen wird?“

„Nein, aber…“ Harry wurde langsam wütend, als Hermione ihn erneut unterbrach.

„Und hast du je das dunkle Mal gesehen?“

„Sag du es mir Hermione!“ fuhr Harry sie an. „Hast du es gesehen? Du wohnst schließlich mit ihm in einem Turm!“

Hermione wollte antworten, doch Ron schaltete sich dazwischen.
„Hey! Könnt ihr das bitte sein lassen?“ darauf hin sahen ihn Harry und Hermione verdutzt an. „Es gibt wichtigeres, das wir besprechen müssen. Ich weiß, dass ich immer derjenige war, der damit angefangen hat, aber…“

„Danke Ron!“ sagte Hermione. „Hört zu Jungs…ich weiß, dass ihr ihm nicht traut…das…tu‘ ich auch nicht, aber…können wir das nicht einfach ruhen lassen? In den Paketen, die er geschickt bekam, waren einfach nur verschiedene Zaubertränke…von seiner Mutter. Er…hat mir…also…nun ja…ihr wisst ja, dass ich ihm Zaubertränke gegeben habe, als er gekotzt hat und…naja…er hat sie mir zurückgegeben…“ Hermione war immer leiser geworden und wurde nun von ihren beiden besten Freunden angestarrt.

„Was?“ Ron konnte es nicht fassen. „Er hat was?“

„Ja, so war es.“ Hermione strich sich die Haare aus dem Gesicht und knetete ihre Finger.

„Dann pass auf, dass sie nicht vergiftet sind. Er ist bestimmt nicht glücklich, mit dir in einem Turm zu wohnen.“ sagte Harry. Für kurze Zeit war es mucks Mäuschen still, dann brachen alle drei in Gelächter aus. Es tat immer wieder gut, zu lachen, auch in so schweren Zeiten wie diesen. Es war wichtig, Freunde zu haben.

„Lasst uns gehen.“ Sagte Hermione schließlich, als sie sich wieder beruhigt hatten. „Ich bin müde und muss noch meine Kontrollgänge durchführen. Lasst uns einfach in den nächsten Tagen aufmerksam sein, die Zeitungen durchforsten und vielleicht fällt uns etwas ein.“
Und so verließen die Drei den Raum der Wünsche und machten sich auf den Weg.

HPHPHPHPHPHPHPHP


Sie war sauer. Furchtbar sauer. Malfoy hatte sich natürlich nicht blicken lassen. Sie hatte 30 Minuten gewartet, in der Hoffnung, dass sie die Kontrollgänge nicht alleine machen müsste. Zu zweit wären sie viel schneller gewesen. Aber der werte Herr hatte sich ja nicht blicken lassen und so war sie alleine losgezogen, um die Gänge zu beaufsichtigen und Erstklässler in ihre Gemeinschaftsräume zu schicken. Die Kerker hatte sie heute ausgelassen, denn sie hatte keine Lust, noch länger im Schloss herumzuwandern und natürlich wollte sie auch die Begegnung mit einem Slytherin vermeiden.

Nun war sie endlich fertig und überlegte, ob sie ihre Hausaufgaben beginnen sollte, entschied sich dann aber doch dazu, noch etwas hinaus auf die Schlossgründe zu gehen. Es war zwar kalt und auch für sie als Schulsprecherin verboten, nachts nach draußen zu gehen, aber sie hatte das brennende Verlangen nach frischer Luft und ob sie noch eine Schulregel mehr oder weniger verletzen würde, es würde doch kaum noch einen Unterschied machen. Außerdem brauchte sie die frische Luft zum Nachdenken. Viel zu viel hatte sie heute gehört, viel zu viel musste sie verarbeiten und so stahl sie sich aus dem Schloss und lief in Richtung Gewächshäuser, deren Umgebung magisch beheizt wurden. So brauchte sie keinen Mantel.

Langsam schlenderte Hermione durch das hohe Gras und besah sich die exotischen Pflanzen, die Madame Sprout hegte und pflegte. Sie genoss die Ruhe der Nacht und die frische Luft. So konnte sie für einen Moment ihre quälenden Gedanken, wie das alles nur weitergehen würde vergessen und sich einfach der Ruhe und dem Frieden hingeben. Doch plötzlich vernahm sie Stimmen. „Verdammt!“ nuschelte sie. Snape und McGonagal waren ganz in der Nähe und unterhielten sich leise. Sie musste sofort hier weg. Doch zurück ins Schloss konnte sie nicht, man würde sie sehen. Also lief sie schnell die Reihen der Gewächshäuser lang um sich vor den Professoren zu verstecken. Dabei hockte sie sich ins hohe Gras und lehnte sich an eines der Gewächshäuser, dessen Tür ein wenig offen stand.

Es traf sie wie ein Blitz, der ihren Körper durchzuckte, als sie sah, was da vor ihr passierte, die Laute hörte, welche aus dem Gewächshaus kamen. Sie fühlte sich peinlich berührt von dem Anblick der sich ihr bot. Sie konnte nicht weg, dann würde sie erwischt werden und sie konnte auch nicht wegsehen. Irgendetwas sträubte sich in ihr. Ihr Herz begann heftig zu pochen, hatte sie so etwas noch nie gesehen, noch nie gehört.

Nicht weit von ihr, stand niemand anderer als Draco Malfoy, mit heruntergelassenen Hosen und aufgeknöpftem Hemd, tief vereinigt, mit einer zierlichen Schwarzhaarigen, die sich über einen Tisch gebeugt hatte und dem Blonden ihr Hinterteil laut stöhnend entgegenstreckte.

Es war eine so absurde Situation. Malfoy stand nur wenige Meter von ihr entfernt und nagelte ein Mädchen und sie konnte nichts tun, als hier sitzen zu bleiben und sich das Spektakel anzuhören. Sich anzuhören, wie nackte Haut auf nackte Haut traf und das in einem immer schneller werdenden Rhythmus. Sich anzuhören, wie das Mädchen immer lauter stöhnte und Dracos Namen rief, während er sie von hinten nahm und das Klatschen dabei immer lauter wurde. Doch auch wegsehen konnte sie nicht. Sie sah dabei zu, wie sich Malfoy immer wieder tief in dem Mädchen versenkte und dabei laut keuchte, die Augen geschlossen hatte und seine Muskeln sich verkrampften. Hermione begann schneller zu atmen. Ihre Beine wurden plötzlich weich wie Pudding und begannen zu zittern. Sie musste schlucken, als sie bemerkte, wie eine Welle eines ihr sehr bekannten Gefühls in ihr aufstieg. Sie kniff die Augen zusammen, wollte es unterdrücke, doch es war unmöglich. Die Geräusche und das gesehen aus dem Gewächshaus machten sie…ganz benebelt…machten sie einfach an. Doch immer noch nicht konnte sie sich bewegen, immer noch nicht konnte sie ihren Kopf wegdrehen.
Das Stöhnen der Schwarzhaarigen wurde immer lauter. Sie musste gerade einen unglaublichen Orgasmus haben. Ein Gefühl, das sie fast schreien ließ. Ein Gefühl, das Hermione nicht kannte, noch nie erlebt hatte, unbedingt erleben wollte. Hier und jetzt, koste es was es wolle.
Sie stellte fest, dass ihre Unterwäsche völlig nass war, aufgrund ihrer brennenden, schon fast schmerzenden Erregung. Fest presste sie ihre Beine zusammen versuchte dieses Verlangen zu unterdrücken, doch es war zu stark. Sie schloss für einen Moment die Augen, zwang sich zur Ruhe. Doch es nützte nicht lange. Als sie ihre Augen wieder öffnete, konnte sie sehen, wie Malfoy sich an die Wand hinter ihm lehnte und den Kopf des Mädchens, welches nun auf den Knien war, zu seinem Schoß drückte und dabei die Augen schloss. Ganz offensichtlich nahm das Mädchen ihn in ihrem Mund auf und saugte an ihm. Es war nicht zu überhören. Das Saugen des Mädchens und das laute Keuchen Dracos ließen Hermione erzittern. Sie biss sich fest auf die Lippen. Warum musste ausgerechnet sie in solch einer Situation landen? Sie würde ihm nie mehr in die Augen sehen können. Das stand fest.

Draco’s Keuchen wurde lauter, schneller. Sein Gesicht spannte sich an und er hatte sich fest in die Haare der jungen Frau gekrallt, die ihn ausgiebig verwöhnte. „Ruhig bleiben Hermione, es ist gleich vorbei, dann verschwinden sie.“ Flüsterte sie sich leise zu und krallte sich ins Gras, versuchte ihre Erregung weiter zu ignorieren, versuchte zu ignorieren, dass sie klitsch nass war, ausgelöst durch ihre Erregung, ausgelöst durch das eben beobachtete. Und sie versuchte zu ignorieren, dass sie das auch wollte…

Hermione sah, wie Malfoy sich immer mehr und mehr anspannte, sah, wie seine Bauchmuskeln deutlich hervortraten und wie er der Frau seine Hüft immer weiter entgegenstreckte. Sie hörte, wie er immer heftiger atmete, keuchte, stöhnte. Und dann war es vorbei. Malfoy öffnete seine Augen und schien mit einem Male entspannt. Entspannter, als sie ihn jemals zuvor gesehen hatte. Im Gegensatz zu ihr, denn ihre Erregung wurde immer schmerzhafter, begann richtig zu brennen und ihr Unterleib zog sich zusammen. Und dann sah sie etwas, dass sie niemals glaubte je von Malfoy zu sehen. Er küsste die junge Frau. Küsste sie sanft…liebevoll…nicht grob oder stürmisch. Er küsste sie fast vorsichtig. Dann zogen sie sich an und die Schwarzhaarige verschwand mit einem kurzen Winken aus dem Gewächshaus. Allein. Denn Malfoy blieb noch kurz. Hermione wusste nicht wieso. Aber dann, ein paar Minuten später verlies auch er das Gewächshaus und ging Richtung Schloss.

Und sie, Hermione blieb zurück, mit diesem endlosen Verlangen, welches niemand zu lindern versuchte. Sie besann sich zur Ruhe, versuchte die Bilder aus ihrem Kopf zu verdrängen. Erst nach endlosen Minuten, hatte sie es einigermaßen geschafft sich wieder in den Griff zu bekommen um endlich zurück ins Schloss zu gehen. Und sie schwor sich, nachts nie mehr hier her zu kommen.

HPHPHPHPHPHPHPHP


http://www.youtube.com/watch?v=EoaPhxNubL0

In dieser Nacht verfolgten Hermione komische Träume. Immer wieder tauchte dabei Malfoys Gesicht auf, immer wieder träumte sie davon, geküsst zu werden, egal von wem, immer wieder sah sie Bilder aus dem Gewächshaus und dann wachte sie schweißgebadet auf. Allein, in ihrem Zimmer. Und dann bemerkte sie, warum sie aufgewacht war. Erneut ertönten wundervolle Klänge durch das Schloss, durch ihre Wände und wie schon beim Letzten Mal,
verzauberten diese wundervollen Klänge Hermione, zogen sie in ihren Bann. Auch wenn sie leicht melancholisch waren. Sie waren einfach wunderschön. Wieder regte sich die Neugierde in ihr. Sie wollte unbedingt herausfinden, wer so wunderschön Klavier spielte. Doch wieder traute sie sich nicht, dem Geheimnis auf die Spur zu gehen. Lieber blieb sie hier und lauschte der wundervollen Melodie, welche in ihr Zimmer drang und ihr ein beruhigendes Gefühl gab. Bis sie eingeschlafen war.

HPHPHPHPHPHPHPHP


Jaaa...das wars wieder, ich hoffe es hat euch gefallen und ich würde mich natürlich wahnsinnig über eine Rückmeldung freuen! bussi bella_isa!!!!!


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