
von bella_isa
Halli Hallo! Bin wieder da! Jaaaa....die liebe liebe Zeit, die ich leider nicht habe XD
Aber dafür habe ich mich diesmal wirklich nur Hermione und Draco gewidmet, ich hoffe es gefällt euch! Lasst es mich wissen :)
@Rose-trix: Natürlich werde ich immer brav weiter schreiben, auch wenn es momentan immer etwas dauert. Ich werde euch auf keinen Fall hängen lassen :)
@PotterProfi: hier ist dein Genesungskapitel XD ich hoffe es ist wieder nach deinem Geschmack. Leider etwas kurz, dafür mit viel viel Inhalt ;) Danke für dein review und die Mails hab mich sooo gefreut :)
Aber jetzt geht es weiter, viel Spaß!
Unruhig wälzte sich Hermione in ihrem Bett umher und wollte einfach keine Ruhe finden. Viel zu viele Gedanken wanderten durch ihren Kopf und ließen sie nicht einschlafen, was ihr normalerweise nur in der Prüfungszeit passierte. Doch heute Nacht konnte sie ihre Gedanken einfach nicht abschalten. Zu viel war in den vergangenen Tagen und Wochen…oder auch Monaten passiert. Zu viel, worüber sie nachdenken musste um eine Lösung zu finden. Und genau das raubte ihr den Schlaf, ließ sie einfach nicht zur Ruhe kommen. Seufzend drehte sie sich wieder auf die Seite und betrachtete einen Augenblick lang das Einmachglas neben ihrem Bett. Beobachtete, wie der goldene Sternenstaub sanft umher wirbelte und das Zimmer erleuchtete. Normalerweise half ihr das immer beim Einschlafen, beruhigte sie, doch nicht heute, denn…immer wieder machte sie sich Gedanken über Malfoy, darüber was Dobby gesagt hatte und an die Bitte von Dumbledore, die sie immer noch nicht erfüllen konnte. So setzte sie sich frustriert auf und schlug die Decke beiseite. Diese Nacht würde sie wohl kein Auge mehr zubekommen und so konnte sie genauso gut aufstehen und nach unten in den Gemeinschaftsraum gehen…oder vielleicht kurz nach Malfoy sehen. Außerdem war sie mit ihren Hausaufgaben ohnehin in Verzug. Heute Nacht wäre eine gute Gelegenheit, alles aufzuholen und sich somit von den grübelnden Gedanken abzulenken. Schnell zog sie sich einen Pullover über, nahm eine kuschelige Decke aus ihrem Schrank und verließ dann ihren Schlafsaal. Kurz blieb sie stehen, als sie vor Malfoys Tür stand, entschloss sich dann aber dazu lieber nicht hineinzugehen. Auf keinen Fall wollte sie ihn wecken und so stieg sie die steinernen Treppen hinunter in den Gemeinschaftsraum. Sie würde es sich einfach auf dem Fensterbrett gemütlich machen und an ihrem Aufsatz für Verwandlung weiterarbeiten. In der nächtlichen Stille von der das Schloss umgeben war, würde sie leicht die benötigte Konzentration finden.
Hermione runzelte die Stirn, als sie sah, dass immer noch das Feuer im Kamin prasselte. Warum hatten es die Hauselfen nicht bereits ausgemacht? Doch als sie sich umblickte, sah sie den Grund dafür und wusste, dass ihre Hausarbeiten weiterhin warten mussten, denn sie wusste nicht, wann sich diese Gelegenheit wieder bieten würde, wann sie mit Malfoy wieder ungestört würde können reden, denn sie nahm an, dass er wieder anfangen würde, ihr aus dem Weg zu gehen, so wie auch sie es eigentlich vorhatte…nachdem sie miteinander geschlafen hatten. Doch als sie Malfoy auf ihrer geliebten Fensterbank sah, wusste sie, dass das die Möglichkeit war, mit ihm zu reden. Als sie ein paar Schritte auf ihn zuging, blickte der Blonde plötzlich auf. Immer noch bleich im Gesicht, doch er sah trotzdem um einiges besser aus, als noch vor wenigen Stunden.
Leicht nervös strich sich Hermione durch ihre Haare und ging dann auf ihn zu. Sie hatte keine Ahnung, was sie sagen sollte, wie sie beginnen sollte. Das erste Mal in ihrem Leben, fehlten ihr die Worte. Sie räusperte sich und sah ihn an. „Du…kannst auch nicht…schlafen?"
Der blonde schüttelte nur den Kopf und zog seine Beine an, während er wieder aus dem Fenster blickte und zusah, wie der Schnee durch die Luft gewirbelt wurde, sanft erleuchtet durch den Mond.
„Ich…hoffe der Trank hat…gewirkt? Du…siehst ein wenig besser aus…" fragte die Hexe unsicher und überlegte, ob er es gestatten würde, dass sie sich zu ihm setzen würde.
„Ähm…ja…das hat er."
Unsicher blickte Hermione weiter auf den Blonden und setzte sich dann kurz entschlossen, ihm gegenüber auf das Fensterbrett, lehnte sich an die kühle Steinmauer und zog ihre Beine genauso wie Malfoy ein. Sie betrachtete ihn eine Weile, wie er so dasaß und weiter aus dem Fenster starrte und wusste, dass es ihm nicht gut ging, dass er seelisch und körperlich am Ende war. Er sah krank aus…richtig krank. Sie schluckte und spielte nervös mit ihren Fingern.
„Das…kann…doch so nicht weitergehen…" murmelte sie gerade so laut, dass Malfoy sie hören würde. „Das…muss aufhören. Ich…weiß zwar nicht genau…was sie dir antun, aber…ich weiß, dass sie dich damit zerstören."
Malfoy fuhr sich mit der Hand über den Nacken und lehnte seinen Kopf an die kühle Fensterscheibe. „Ist es…nicht bereits…zu spät?"
„Zu spät wofür?"
„Zu spät…etwas zu ändern…neu…zu beginnen. Alles…hinter sich zu lassen."
Hermione seufzte leise auf. „Es…ist niemals zu spät dafür. Niemals. Solange du dich richtige entscheidest."
„Und…wie weiß man, ob…es richtig ist?" Malfoys Stimme klang brüchig, doch Hermione schob das, auf seinen momentanen Gesundheitszustand und dem Schlafmangel.
„Indem…du dich gut dabei fühlst. Was richtig und was falsch ist…sind subjektive Empfindungen. Das…einzig wichtige ist, dass es einem dabei gut geht und…ich sehe, dass es dir…nicht gut geht…schon lange nicht mehr." Hermiones Hand zuckte leicht. So gerne hätte sie nun Malfoys ergriffe, die auf seinem Knie lag, doch sie traute sich nicht, dies zu tun, wusste nicht, wie er darauf reagieren würde.
Langsam drehte Malfoy seinen Kopf der Hexe zu und sah sie dann eine Zeit lang an. „Ich…ich war so…schrecklich…zu dir und…hab mich niemals bei dir…entschuldigt. Das…werde ich wohl niemals wieder gutmachen können. Es…es tut mir…Leid." Eigenartig fühlte es sich an, das zu sagen…es tut mir Leid…es tut mir Leid…niemals war ihm das über seine Lippen gekommen und es fühlte sich eigenartig und fremd an und fühlte sich doch richtig an. Die Worte schmerzten und trotzdem durchfuhr ihn eine gewisse Art an Erleichterung…nur ein wenig.
„Du…du hast es bereits wieder gut gemacht…ob bewusst oder nicht, es spielt keine Rolle. Du hast es bereits wieder gut gemacht, du…hast mich gewarnt…und…so konnte ich meine Familie retten." Sie war immer leiser geworden und ihr Herz zog sich schmerzhaft zusammen, als sie wieder an ihre Eltern dachte. Sie hatte es bis jetzt gut geschafft, ihre Gedanken daran zu verdrängen, doch jetzt tat es ihr unheimlich weh. Sie schluckte. „Sag…wusstest du…in dem Moment, was du tust?" Sie war sich sicher, keine Antwort zu bekommen, als Malfoy sie weiter nur Stumm ansah, aber auch wenn es für sie wirklich keine Rolle spielte, wollte sie es doch wissen.
Langsam wanderte Malfoys Hand hinter sich und zog seinen Zauberstab hervor, schwang ihn leicht und murmelte eine Zauberformel. Hermione sah gespannt zu, als sich plötzlich leuchtende Fäden aus seinem Zauberstab lösten und sich zu Buchstaben…Worte…Sätze bildeten.
Er hat Recht. Sie sind in Gefahr. Verstecke sie, gib ihnen eine neue Identität!
Hermione schluckte, als sie begriff. „Du…du wolltest…du wolltest sicher gehen, dass ich es auch wirklich…verstanden hatte…oder nicht?"
„Ja…ich…ich war mir nicht sicher ob…du mich ernst nehmen würdest…"
„Du…du hast sie gerettet…ich…ich bin dir auf Ewig zu Dank verpflichtet." Sie zog ihre Decke höher und wickelte sich darin besser ein, als es ihr wie Schuppen von den Augen fiel. Er war es gewesen…er, Malfoy…Slytherin…Todesser…er war es gewesen, die ganze Zeit über. Sie keuchte leise auf. „Du…hast ihn…du hast ihn am Leben erhalten."
„Was meinst du?" fragte der Slytherin leise, als er nicht verstand, worauf sie hinaus wollte.
„…Harry…du hast…die Decke, das Essen…die Botschaften, das…warst…du warst das." Konnte es wirklich sein? Konnte es sein, dass Draco Malfoy ihren besten Freund vor dem sicheren Tod gerettet hatte? In dem er ihn mit Essen und Decken versorgt hatte? Doch da schüttelte Malfoy plötzlich den Kopf.
„Nein…ich…ich wäre dazu nicht in der Lage gewesen…ich…" er atmete laut auf. „Ich habe…Dobby darum gebeten…ich habe Dobby die Dinge gegeben, damit er sie ins Verlies zaubern konnte, ich…habe lediglich…die Botschaften geschickt."
Hermione blickte ihn ungläubig an, versuchte zu verdauen, was sie da gerade gehört hatte. „Du…du hast…du hast meine Eltern und…meinen besten Freund vor dem sicheren…Tod gerettet. Harry…Harry wäre verhungert…er…"
Malfoy lehnte sich zurück und schloss die Augen. Er war so unglaublich müde.
„Hat…hat man dich dafür bestraft? Ist...jemand dahintergekommen?" fragte Hermione leise. „Harry hat erzählt, das…naja, er…er hat viel mitbekommen…aber er weiß nicht, ob ihm seine Gehirn einen Streich gespielt hat…"
Doch Draco schüttelte nur den Kopf. Niemand hatte ihn dabei erwischt. Wäre es so gewesen, er würde nicht mehr hier sitzen, das wusste er. „Ich…ich weiß nicht, ob das alles richtig…oder falsch war, denn…im Moment fühlt sich für mich gar nichts…mehr gut an…egal, was ich tue, welche…Entscheidung ich treffe…"
„Du…bist verwirrt Draco…dir geht es nicht gut…da…ist es ganz normal dass du unsicher bist, nicht…mehr weißt, was du tun solltest, all…deine Entscheidungen in Frage stellst…"
Malfoy fuhr sich mit der Hand über sein Gesicht, seufzte zittrig auf und Hermione war sich sicher, dass er gerade Probleme damit hatte, seine Gefühle zu kontrollieren, seine Tränen zurückzuhalten. Sie wusste nicht, was sie weiter sagen sollte, als Malfoy stockend sprach.
„Du…du sagst, es ist…subjektiv, ob etwas richtig oder…falsch ist? Aber…wie…wie kann es jemals richtig sein, jemanden zu…zwingen, grauenhafte Dinge zu tun? Wie…kann es richtig sein,…andern…weh zu tun? Seiner…Familie? Ist…es richtig…seinem eigenen…Sohn weh zu tun? Zu…verletzen? Zu…zu…quälen und…zu foltern? Das…alles zuzulassen?" Er wollte es nicht zulassen und konnte doch nicht anders, als er leise aufschluchzte und sich wieder zum Fenster drehte. „Ist…es richtig, seinen…eigenen Sohn…so zu verletzen? Ihn zu…ihn zu…"
Hermione beugte sich nach vor, als sie sah, dass ihr Gegenüber nahe eines Nervenzusammenbruchs war. Und auch sie selbst hatte nun Schwierigkeiten, den dicken Klos in ihrem Hals zu ignorieren, der unbedingt an die Oberfläche wollte. Leicht zitternd streckte sie ihre Hand nach ihm aus und berührte sanft seine Hand, strich beruhigend über seinen Unterarm. „Nein…nein das ist es nicht…Hey…sieh…sieh mich an…D…Draco."
Hermione wartete darauf, dass Draco sie mit seinen silbernen Augen ansah, um dann weiter zu sprechen. „In meinen Augen…ist es falsch…und grausam und…das…das hast du nicht verdient. Du hast es nicht verdient, das man dir so weh tut,…dir Schmerzen zufügt…dich so quält…niemand hat das…und du schon gar nicht…und…ich glaube es ist…schlimmer, zu wissen, dass dir das deine eigene Familie antut…dich misshandelt…als die Schmerzen selbst…oder…das Wissen…dass dir…nicht…geholfen wird. Dass…SIE…dir nicht hilft…dass sie einfach wegsieht." Hermione war immer leiser geworden, als sie wieder an die Briefe seiner Mutter dachte und daran, was er ihr antworten wollte und es dann doch nicht tat. Sie sah, wie Draco erneut die Augen schloss und wusste, dass der Gedanke daran ihm am Meisten schmerzte.
„Wieso…wieso tut sie…nichts? Sie…müsste mir doch helfen…" Draco atmete tief durch und versuchte, sich zu beruhigen, sich wieder in den Griff zu bekommen, doch das war nicht so einfach. Immer wieder stahl sich ein Schluchzer aus seiner Kehle und auch die Tränen wollten nicht aufhören zu laufen. Zitternd wischte er sich über die Augen und atmete noch einmal tief durch, räusperte sich.
„Ich…weiß es nicht, vielleicht…hat sie einfach…angst…so...so wie du auch. Vielleicht sieht sie keinen Ausweg…vielleicht…" die Hexe seufzte leise auf. „…ist sie…von dem allen…überzeugt." Weiter fuhr sie mit ihrer Hand sanft über Draco's Unterarm und hoffte, ihn so etwas beruhigen zu können. „Hey…es…alles wird gut. Auch wenn jetzt…alles ausweglos erscheint…irgendwann wird es besser. Und…es ist nicht zu spät Draco. Für gar nichts."
Draco nickte und sammelte sich langsam wieder. Es hatte ihm gut getan, das alles auszusprechen, selbst wenn er dabei nur an der Oberfläche gekratzt hatte, so ging es ihn nun doch wesentlich besser.
„Gib…gib mir deine Hand Draco." Hermione hatte ihre Hand nach seiner rechten ausgestreckt und wartete geduldig darauf, dass er ihr seine reichen würde und strich mit ihrer anderen weiter über seinen linken Unterarm.
Ganz langsam hob Draco seine Hand und legte sie in die der Hexe, nicht wissend, was sie vor hatte. Als er sah, wie sie nach seinem Zauberstab griff, runzelte er die Stirn und beobachtete dann, wie sie mit dessen Spitze an seine Hand tippte und etwas leise vor sich hin murmelte. Und dann…ganz plötzlich…leuchtete seine Hand golden auf, schimmerte und begann angenehm zu kribbeln. Das Schimmern wanderte über seinen Arm, immer weiter hinauf und verteilte sich. Er konnte das Kribbeln in seinem ganzen Körper wahrnehmen und ein angenehmes, warmes Gefühl umgab ihm plötzlich innerlich wie auch äußerlich. Überrascht blickte er von seiner Hand auf und musste dann unweigerlich lächeln, als er merkte, dass ihm plötzlich viel leichter ums Herz wurde. Auch wenn er wusste, dass dieses Gefühl nicht lange Anhalten würde, so war er dankbar dafür. Sanft drückte er Hermiones Hand und versuchte so viel Zärtlichkeit wie nur irgendwie möglich hineinzulegen. Er schloss die Augen um sich ganz auf dieses wunderbare Gefühl zu konzentrieren, als er plötzlich einen warmen Körper an seinem spürte.
Hermione hatte sich an ihn gelehnt und umarmte ihn fest…liebevoll…trostspendend…sie hielt ihn einfach fest, dachte gar nicht darüber nach, was sie hier tat und eigentlich war es ihr auch egal. Fast war sie erleichtert, als sie bemerkte, dass er sie nicht von sich stieß, sondern die Umarmung erwiderte, sie weiter an sich zog und sie fest umschlang…fast schon zu fest, aber es machte ihr nichts aus. In diesem Moment wollte sie ihm das geben, was er so dringend brauchte, was er bei seiner Familie nicht bekam und was doch so wichtig für jedes Kind, für jenen Jugendlichen war. Geborgenheit…eine feste und ehrliche Umarmung…Unterstützung.
Lange saßen sie so da und hielten sich in den Armen und mit jeder Minute, ging es Draco wieder etwas besser. Er dachte nicht mehr nach, sondern versuchte einfach nur das hier und jetzt aufzunehmen. Den warmen Körper, der sich freiwillig an seinen schmiegte, ihn umschlang und festhielt. Und dann musste er schmunzeln, als er daran dachte, WER ihn umarmte, ihn festhielt. Es war so unwirklich, dass sie ihn wirklich berührte…Menschen änderten sich…sie sah nicht mehr den arroganten kleinen Jungen in ihm und er sah sie nicht mehr als…unrein…an. Wie könnte er auch? Nach all dem, was sie für ihn getan hatte?
Langsam löste er sich von ihr, um sie ansehen zu können, als er gluckste.
„Was…ist so lustig?" fragte Hermione und runzelte die Stirn.
„Du…wirst jetzt doch wohl nicht anhänglich, nur weil ich dich entjungfert habe?"
Hermione riss die Augen auf. „Wa…Draco Malfoy, du bist wirklich ein bescheuertes Arschloch, aber nein, ich kann dich beruhigen. Ich bin keine von denen, die ihren „Entjungferer" hinterherrennen. So unwiderstehlich bist du ni…" sie wurde jeher von warmen weichen Lippen unterbrochen, als Draco sie an sich zog und ihr Gesicht mit seinen Händen umfasste und sofort erwiderte sie diesen wunderbar sanften Kuss, seufzte genüsslich auf und ließ es nur zu gerne geschehen.
„Das…weiß ich…doch…" antwortete Draco während des Kusses und zog die Hexe dann auf seinen Schoß, drückte sie fest an sich und ließ sie aufstöhnen, als sich ihre Mitte trafen. Fest umschlang er Hermione und begann sie fordernder zu küssen, krallte sich mit einer Hand in ihre Haare und nahm ihren Mund komplett in Besitz. Er wollte vergessen, wollte erneut in den Strudel des Vergessens geraten und nur für einen Moment genießen, ohne nachdenken zu müssen.
„Hm…"Hermione stöhnte auf, als sich dieses wunderbare Kribbeln in ihrem Schoß ausbreitete und begann sich sanft auf Dracos Schoß zu bewegen. Nur zu gerne wollte sie wieder diese unglaublichen Gefühle, diese wunderbaren Wellen eines Höhepunkts erleben, ausgelöst, durch ihn…Draco Malfoy. Sie konnte es kaum erwarten und zog seinen Kopf noch näher zu sich, wenn das überhaupt noch möglich war, krallte sich an ihn und verstärkte ihre Bewegungen. Ihre Hände wanderten zu seiner Hose und wollten sie nach unten ziehen, doch Malfoys Hände warenschneller und hielten ihre fest. „Wa…?"
„Shhh." Der Blonde legte einen Finger an ihre Lippen und biss ihr dann sanft in den Hals, saugte an ihrer Haut und ließ sie wieder aufstöhnen. Fester drückte er die Hexe an sich und legte seine Hand an ihre Hüft um ihre kreisenden Bewegungen zu intensivieren, sie weiter zu erregen und sie dem Orgasmus etwas näher zu bringen. Immer wieder drückte er seine Hüfte an sie und keuchte dabei auf, als seine Erregung weiter stieg.
„Ich…ich will mehr…bitte!" bettelte Hermione, als sie merkte, dass sie ihrem Höhepunkt immer näher kam. Fest presste sie ihre Lippen auf Dracos und küsste ihn verlangend, fordernd, wollte mehr von ihm spüren. Sie spürte, wie seine Hände über ihren Rücken wanderten, über ihre Hüfte und dann langsam eine Hand in ihre Pyjamahose fuhr. Erschrocken öffnete sie ihre Augen und sah Draco an, als er sie an ihrer pulsierenden Mitte berührte, sie zu massieren begann und sie dabei beobachte. Sie hatte sich erschrocken, es war ein ungewohntes und doch so verdammt gutes Gefühl, als seine Finger über ihre feuchte Mitte strichen und ihr immer wieder ein Stöhnen und Wimmern entlockten. Keuchend und atemlos küsste sie ihn wieder, krallte sich in seinen Nacken und wusste, dass sie soeben Kratzspuren hinterlassen hatte, doch es kümmerte sie nicht. Viel mehr konzentrierte sie sich auf die immer intensiver werdende Massage zwischen ihren Beinen, die sie fast verrückt werden ließ. Sie konnte förmlich spüren, wie sie aufgrund ihrer Erregung auszulaufen begann und versteckte ihr Gesicht an Dracos Hals und atmete laut auf. Sie liebte dieses Gefühl und doch war es ihr…peinlich. Peinlich, dass er sie…da berührte, dass er ihre Feuchtigkeit an seinen Fingern spüren konnte.
„Ist…es in Ordnung?" fragte Draco und drückte sie weiter fest an sich. Doch Hermione konnte nicht mehr antworten, denn plötzlich wurde sie von ihrem Orgasmus überwältigt, die in Wellen durch ihren Körper jagte und sie verkrampfen ließ. Wie eine ertrinkende klammerte sie sich an Draco, drückte sich so fest als möglich an ihn, kam mit ihrer Hüfte seiner Hand immer wieder entgegen, wollte ihn ganz nah bei sich haben um ihren Höhepunkt so intensiv wie möglich zu spüren. Fest verbiss sie sich an seinem Hals, um ihr Stöhnen und Wimmern etwas zu dämpfen, bis sich ihre Muskeln langsam wieder entspannten und ein warmes Gefühl zurück ließen.
Eine Zeit lang ließ Draco seine Hand wo sie war bevor er sie wegnahm und umschlang Hermione mit seinem anderen Arm. Er wusste, dass Frauen es ganz und gar nicht mochten, wenn man sich gleich danach zurückzog. Er drückte ihr einen sanften Kuss auf den Kopf und roch an ihren Haaren, gab ihr Zeit, wieder zu Atem zu kommen. Er lehnte seinen Kopf zurück und schloss die Augen, als er wieder ihre sanften Lippen auf seinen spürte, die ihn zärtlich küssten. Genießerisch seufzte er auf und zog dann langsam Hermiones Hose runter und half ihr sie auszuziehen. Er konnte es kaum noch erwarten. Ihr vom Orgasmus zuckender Körper hatte ihm fast den Rest gegeben. Am liebsten hätte er ihr da schon die Klamotten vom Leib gerissen. Gemeinsam strampelten sie sich von ihren Hosen frei und drückten sich dann wieder aneinander. Draco zischte auf, als sich erneut ihre Mitten trafen.
Hermiones Herz begann schneller zu schlagen. Was…erwartete er jetzt von ihr? Sollte sie sich jetzt…auf…ihn…setzen? Sie schluckte, als sie merkte, wie nervös sie plötzlich wurde und blickte Draco unsicher an, als er sich gegen ihre Mitte drückte. „Ähm…i…ich…"
Sofort beuge sich Draco wieder nach vor und küsste die Hexe sanft, strich ihr über die Wange und hob sanft ihre Hüfte an, positionierte sich an ihrem Eingang, ohne sie aus den Augen zu lassen. „Lass dir Zeit…OK?"
Hermione nickte und ließ sich dann etwas unbeholfen auf ihn sinken. Langsam…vorsichtig…und war erleichtert, als Draco leise aufstöhnte. Sie machte es also richtig. Sie atmete laut auf, als sie ihn ganz aufgenommen hatte und begann sich dann mit Dracos Hilfe auf ihm zu bewegen. Langsam und vorsichtig. Sie beugte sich etwas runter und schloss seine Lippen mit ihren, fuhr ihm durchs Haar und presste sich an ihn, genoss das Gefühl, dass sich langsam wieder in ihr ausbreitete, genoss seine Berührungen und genoss die Unendlichkeit der Zeit. Nichts schien im Moment mehr wichtig, alles um sie herum war vergessen und so sollte es bleiben…auch wenn es nur für einen Moment war.
Naaa???? Was sagt ihr???? Gefällt??? Nein??? lasst es mich wissen. Bin für jede Art von Kritik offen. Bis bald, ich werde versuchen, mich zu beeilen!
PS: jetzt geht es dann los, mit der Aufklärung von einpaar wenigen geheimnisen! :) bussi, baba bella_isa
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel