
von Thorrus
The Battle, Part III
Helles Licht brach aus der mächtigen alten Burg. Lichter, in allen Farben, reflektierten an den polierten schwarzen Rüstungen der Invasoren. In der Nähe der hoch aufragenden Mauern, erwürgte eine mit Tentakeln bewehrte Pflanze, brutal einen der Angreifer. Er zappelte dabei herum, wie ein Meer aus Schlangen. Verzauberte Pfeile, die von den Zentauren abgefeuert wurden, regneten auf die Menge, glitzerten in der Sonne, als würden gepanzerte Vögel durch die Luft fliegen. Sie fielen auf die Eindringlinge, einige durchstachen die glitzernden Rüstungen, andere versanken nur in der weichen Erde.
Kleine Trauben von schwarz gekleideten Auroren, hatten sich um die jeweiligen Lehrer versammelt. Flitwick kämpfte derzeit mit vier von ihnen. Er nutzte jeden schmutzigen Trick, den er in seinem Gedächtnis fand. Snape saß hinter den Zinnen und warf wie beiläufig dunkle Flüche in den Kampf. Sinistra hatte notdürftig, mit einer menge Verwandlungen und Verzauberungen, aus einem alten Teleskop ein Scharfschützengewehr gezaubert. Sprout besetzte die Kanonen und jagte Salven von brennenden Kugeln auf die ungeschützten Auroren. Charity Burbage, die moderne Magie für Müll hielt, hatte eine P-90 Maschinenpistole aus einem Muggelmagazin beschworen und feuerte wie wahnsinnig in die schwarze Masse der Gegner. Fleur hatte sich teilweise in ihre Vogelform verwandelt und warf wütend Feuerbälle auf die Auroren, die versuchten, die geschleiften Schutzmauern zu erklimmen. Krum und Cedric unterstützten sie, aber ihre simplen Flüche und Verwünschungen, waren nichts im Vergleich zu Fleurs wild brennenden magischen Feuerbällen. Harry und Bolt kämpften Rücken an Rücken und dezimierten die Horde der Auroren, die den Angriff begonnen hatten.
Sinistra überprüfte zwischen zwei Schüssen ihre glühende Stoppuhr. "Nur noch eine halbe Stunde!", schrie sie glücklich.
Flitwick hielt inne. Wut stand ihm auf sein kleines Gesicht geschrieben. ?EINE HALBE STUNDE? WIR SOLLTEN EINFACH SOFORT AUFGEBEN, WIR KÖNNEN SIE KEINE BESCHISSENE HALBE STUNDE MEHR AUFHALTEN!?
Zwei Schüsse aus dem Scharfschützengewehr waren die Antwort und die Hälfte seiner Gegner wurde direkt getötet.
Harry lachte, als er zwei smaragdgrünen Todesflüchen mit einer Drehung in der Luft auswich, bevor er wieder sanft auf den Boden landete. "IST DIES DAS BESTE, WAS IHR DRAUF HABT?", verhöhnte er sie grinsend. Die Auroren reagierten nicht. Sie schickten nur noch mehr Flüche auf ihn. Er wich ihnen beiläufig aus und schrie wütend, während er sich auf sie stürzte. Die beiden Auroren die er angriff, gingen unbewusst einen Schritt zurück. Jedoch ohne Erfolg. Harry flog, die Arme ausgestreckt auf sie zu und krallte sich ihre Köpfe mit seinen Händen. Seine Macht in seinen Handflächen sammelnd, schlug er sie zusammen und schob die Magie zwischen ihre Schädel, wodurch eine enorm mächtige Explosion ausgelöst wurde. Er schirmte sich Stablos vor der Explosion ab und zertrümmerte die Gehirne der Auroren vollständig. Harry stieß sich mit seinen Handgelenken ab, dirigierte sich über ihre noch immer fallenden Körper und landete auf der anderen Seite mit einem netten kleinen Front-Flip.
Charity Burbage schien wie von Sinnen zu sein. Sie drehte sich und drehte sich und feuerte Schuss für Schuss mit tödlicher Genauigkeit. SWISH. Ein Loch entstand auf einem Auroren Helm. SWISH. Ein weiteres Loch in einem Brustpanzer. Blut strömte aus jedem der Treffer und tauchte die Szene in ein brutales, blutiges Rot. Körper lagen auf dem Boden um sie herum, bedeckten das rot gefärbte Gras. Ein Auror rannte, mit einem Schwert in der Hand, auf sie zu. Sie begann wütend auf ihn zu schießen, aber die Kugeln fielen einfach zu Boden, ohne auch nur eine Delle in seiner Rüstung zu verursachen. Sie schloss die Augen und spürte, wie die metallene Klinge sauber durch ihren Hals schnitt.
Hunderte von Auroren, umschwärmten noch immer die Burgmauern, blieben aber vorsichtshalber außerhalb der Reichweite des Scharfschützen. Auf einem unsichtbaren Befehl hin, begannen sie Felsen gegen die Mauern zu schleudern. Die Oberseite der Mauer begann zu zittern, und die anderen trimagischen Kämpfer sahen einander nervös an. Die Mauer würde nicht halten.
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Lucius Malfoy stand, lässig grinsend, hinter der Armee. Er beobachtete, wie Rauchwolken die Mauern von Hogwarts überzogen, die von den tödlichen Geschossen der obsidianfarbenen Menge, hervorgerufen wurden. Er schirmte seine Augen ab, als Strahlen von sengendem Licht über seine Truppen streiften und mit Leichtigkeit durch die nahezu unzerstörbaren Rüstungen schnitt.
Lucius knurrte, als er mit ansehen musste, wie Potter eines seiner spezialisierten Regimenter zerkleinerte, als ob sie nicht mehr als Dreck unter seinen Füßen wären. Er ballte seine Faust um seinen brandneuen, speziell für ihn gefertigten, Zauberstab. Malfoy dankte den Göttern, das Voldemort persönlich, dessen bereits sehr leistungsfähigen Kern, verbessert hatte. Mit einem wütenden Schrei begann er, Zauber auf Harry zu jagen. Die Meisten verfehlten ihr Ziel und trafen seine eigenen Auroren.
Harry duckte sich, als Strahlen immens mächtiger Magie nur einen Zentimeter über seinen Kopf flogen. Er wandte sich seinem neuen Gegner und winkte, als wären sie nicht der Mühe wert, mit der Hand zu den anderen Auroren. Sie griffen sich fast direkt an den Hals und wurden in die Luft gehoben, als Lucius Fluch um Fluch auf Harry Jagte.
"Du hast mich zum letzten Mal verachtet, Potter!", schrie Lucius triumphierend. "Bald wirst du tot sein und ich werde Großbritannien zusammen mit meinem Sohn beherrschen!"
Harry lachte, als er mit spielerischer Leichtigkeit, einen tödlich aussehenden lila Fluch mit einer gekonnten Rückhandbewegung abwehrte. "Dein Sohn ist tot!"
Lucius' Augen wurden groß. "DAS IST NICHT WAHR!", schrie er mit Angst in der Stimme. "DAS IST UNMÖGLICH!" Nachdem er sich einen Moment gesammelt hatte, fuhr er fort. "Du lügst, und versucht nur, mich abzulenken."
Harry wich einem Todesfluch von Malfoys Zauberstab aus und hob seine Hand. "Accio Draco Malfoy!"
Lucius' Magen drehte sich um. Er blickte auf die Eingangstür der Burg, warf ein paar Flüche auf Harry zurück und fiel fast in Ohnmacht, als er den leblosen Körper seines Sohnes sanft auf ihn zu schweben sah. Seine Augen wurden glasig vor Wahnsinn und er begann sofort damit, einige Zauber auf den leblosen Körper zu schicken. "NEIN!", rief er und seine Augen funkelten dabei mit einer kalten Abgestumpftheit. "LÜGEN!"
Lucius sank auf die Knie, immer noch Zauber auf den kalten, blutigen Körper seines einzigen Erben schickend. Seine Hände krallten sich in den weichen, feuchten Schmutz und Tränen liefen über seine kreideweiße Haut. Er heulte vor Schmerz und Trauer, als er die Wahrheit erkannte. Sein Gesicht fiel nach vorn, Schlamm färbte seine sonst so makellosen blonden Haare. In seinem Inneren verdreht sich seine Seele im Todeskampf. Weit schlimmer, als bei Voldemorts Cruciatus.
"WARUM?!", schrie er in den bitteren Schlamm. "WARUM HAST DU MIR MEINEN SOHN GENOMMEN?" Lucius Stimme brach und er versank wieder in seiner Trauer. Lucius' Geist war aufgewühlt, brannte in einer wütenden Traurigkeit. Seine Gedanken konzentrierten sich wieder auf Potter und er sprang, mit leidenschaftlicher Wut auf jedem Quadratzentimeter seines Gesichts, auf.
"DU!", spuckte er und starrte Harry mit Augen an, als beständen sie aus glühend heißem Stahl. "DU HAST MIR MEINEN SOHN GENOMMEN!"
Keine Ausbildung konnte Harry auf diesen Ansturm von Flüchen vorbereiten. Er wich aus, duckte und drehte sich zwischen den hasserfüllten Zaubern die Voldemorts, von Hass erfüllter Leutnant, auf ihn jagte. Lucius schob jedes Quäntchen Wut und Hass durch seinen Zauberstab. Zauber ohne Namen. Die Schwarzen Strahlen, die aus seinem Zauberstab kamen, waren wie das wütende Stampfen der Hufe eines galoppierenden Pferdes, verkörperten die Emotionen von Hass, Wut und Leidenschaft.
Heiße, salzige Tränen fielen von Lucius' Gesicht, als der Mörder seines Sohnes jedem Zauber, den er abfeuerte, entkam. "STEH STILL!", schrie Lucius. Seine Stimme war erfüllt von überirdischer Macht. Die schwarzen, Schmerz und Pein ausstrahlenden Lanzen, waren so gottlos, wie ein Dementor.
Harry traf der Schmerz in Malfoys Stimme wie ein Schlag. Er wusste nicht, wie sehr sich Lucius um seinen Sohn gekümmert hatte. Für einen Moment, erfasste Harry Reue und er zögerte. Dieser kleine Moment der Unentschlossenheit endete, als der Strahl der Schatten endlich sein Ziel fand.
Schmerzen über Schmerzen erfüllten Harrys Körper. Der Cruciatus war nichts dagegen. Eine Ewigkeit verging und Harry bat um den Tod. Seine Glieder brannten und die Flammen leckten an seinem Herzen. Schreckliche, schreckliche Schreie hallten in seinem Kopf. Die Hölle war nichts gegen diese Folter. Dumbledore hatte ihm einmal gesagt, dass die Liebe seine größte Stärke war. Diese Liebe wurde nun aus ihm heraus gerissen, so wie er das Einzige, was sein Feind je liebte, aus ihm heraus gerissen hatte.
Um ihn herum wurde die Schlacht wütend weitergeführt. Kein Mann bereute es. Lucius hatte die einzige Sache, die seinen verdrehten Verstand schützte, verloren. Nicht die Macht, nicht das Leben. Nichts davon. Nichts als Rache blieb.
"JETZT VERSTESHT DU, WAS DU GETAN HAST!", schrie Lucius wie verrückt. "ERST JETZT KANNST DU VERSTEHEN, WAS DU MIR GENOMMEN HAST!"
Tränen flossen aus Harrys Augen, als er um das leere Gefühl in seiner Brust trauerte. Seine Brust, die sich einst so voller Licht anfühlte, war schlagartig so leer, wie ein geplatzter Ballon. Er wusste, dass er jedes bisschen dieser Qualen verdiente, die Lucius bei ihm verursachte. Egal wie böse Lucius war, hatte er es doch nicht verdient, die Leiche seines Sohnes von ihm, von seinem verhassten Feind, so beiläufig vorgeführt zu bekommen.
Beide Männer lagen in dem kalten, nassen Gras und wünschten sich den Tod.
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Dumbledore stand, seine letzten Reserven in die alte Matrix gebend, zitternd im Inneren des Schlosses. Der Steinobelisk begann zu glühen und sich zu drehen, was bedeutete, dass die Notfall-Maßnahmen beginnen konnten. Er lief zu der Sendestation und tippte mit seinem Zauberstab auf das Panel. "Rückzug zur Burg!", dröhnte seine Stimme über den Lautsprecher. "Die Schutzbanne werden uns in ein paar Minuten aus dem normalen Raum-Zeit-Kontinuum bringen."
Sofort begannen die Verteidiger, Flüche nach dem Zufallsprinzip über ihre Schultern schickend, zurück zur Burg zu laufen. Aus dem Augenwinkel sah Cedric, wie Harry ohnmächtig auf dem Boden lag. Er feuerte schnell einen Schwebezauber auf Harry und zog ihn in Richtung der Mauern. Cedric wich mehreren Flüchen aus, sich darauf zu konzentrieren versuchend, Harry in Sicherheit zu bringen. Fleur sah seine missliche Lage und lief, ihre scharfen Klauen gezückt, zu ihm um zu helfen.
Feuerbälle regneten auf Cedrics Angreifer herab, sodass sie sich der wütenden Veela zuwandten. Obsidiantränen tropften aus den Händen der Auroren, als ihre Rüstungen durch die Wut des Angriffs schmolzen. Sie erwiderten das Feuer und brachten sich, hinter feuerfesten Schilden, in Deckung.
Harry schwebte, durch das Fluchfeuer, näher an das Schloss heran. Cedric grunzte vor Anstrengung, als er mit Harry komplexe Ausweichmanöver vollführte. Er fühlte, wie sein Griff um seinen Zauberstab sich lockerte und wusste, dass er Harry innerhalb von Sekunden verlieren würde. Er tat das Erste, an das er dachte und schrie um Hilfe. Krum rannte sofort zu ihm, sah Cedrics Einbruch und übernahm die Kontrolle über seine Schwebezauber. Krum, der ein Experte im Luftkampf war, initiierte eine Fass-Rolle. Harry hoch in die Luft schleudernd, übernahm Krum Cedrics Schwebezauber und rief seinen Besen, wie es Harry schon bei der ersten Aufgabe getan hatte. Der Feuerblitz flog auf ihn zu. Er kletterte auf ihn und flog eilig zu Harrys schnell fallendem Körper. Harry auffangend, feuerte Krum Zauber auf die Gruppe von Auroren, die sich Vorteile durch Harrys Ohnmacht erhofften. Mit einem dumpfen Schlag landete Harry auf dem Besen. Viktor flog schnell, noch immer Flüche auf die Auroren feuernd, zurück zu den Mauern der Burg.
Lucius Malfoy hob, mit Blick auf seine flüchtende Beute, den Kopf aus dem Schlamm. Er lächelte schwach, bevor er mit seinem Zauberstab auf den Kopf zielte und seine letzten Worte flüsterte.
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