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Fanfiction

Elenor Amabilis - Der erste Abend

von Zauberfeder

@Anett: Danke für deinen Kommentar und hier ist auch schon das nächste Kapitel. Ich hoffe ich schreib nicht allzu schnell und hoffe natürlich auch, dass dir dieses Chap gefällt. Und um deine Frage zu beantworten: Alles zu seiner Zeit. Das wird noch aufgeklärt. Verspreche ich dir. :) Aber jetzt erst mal viel Freude hiermit. LG ^^

@Mabji: Vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich, dass dir die Kapitel bis jetzt gefallen und ja, Severus hat es etwas heftiger erwischt und seine Gedanken und Gefühle fahren Achterbahn. Auch ihm ist es eben irgendwann nicht mehr möglich all seine Gefühle zu verstecken. ;) Ich hoffe auch hier, dass dir das Chap gefällt und freue mich auf weiteres Feedback. LG ^^


____________________________

Kapitel 4 – Der erste Abend

Elenor stieg aus der Dusche und wickelte ihre langen nassen Haare in ein Handtuch ein auch den Rest ihres Körpers hüllte sie in ein großes weiches Badetuch.
In dieser Aufmachung lief sie zu ihrem Kleiderschrank und mit einem Wink ihres Zauberstabs flogen diverse Kleidungsstücke heraus und schwebten im Raum. Es sah fast so aus als hingen ihre Kleider auf einer unsichtbaren Wäscheleine, quer durch das Zimmer.

„Was ziehe ich nur an?“, grübelte Elenor in sich hinein. Sie wollte weder zu sexy noch zu hochgeschlossen bei ihrem etwas finsteren Kollegen aufschlagen. Sie empfand ihn als etwas unheimlich, da er so undurchdringlich schien. Aber wiederum genau das faszinierte sie an ihm. Das Geheimnisvolle. Das Nicht-Offensichtliche und ihre Gedanken schweiften ab.

„Fast hätte er mich geküsst. Seine warmen Hände, um meinen Körper fühlten sich gut an und auch sein fester Griff. Sein Atem auf meinem Gesicht. Seine Augen. Seine Stimme. Warum war er nicht einfach eine Sekunde schneller? Dann hätte ich seine Lippen spüren können. Er ist so groß, so männlich. Er gefällt mir.“

Elenor lag mittlerweile gedankenverloren auf ihrem Bett und starrte zur Zimmerdecke. Während sie so in ihren Gedanken versunken war, wanderten ihre zarten Fingerspitzen über ihre Lippen. Wenig später öffneten ihre Hände das Badetuch und gaben ihren nackten Körper frei.
Während sie an ihren Kollegen dachte und daran, wie er sie immer weiter zu sich zog, an seinen starken Körper heran, streichelten ihre kleinen Frauenhände über ihren Bauch und ihre Brüste.
Sie schloss dabei die Augen und stellte sich vor, dass es seine Hände wären.
Sie hatte wieder diesen Geruch in ihrer Nase und versuchte sich vorzustellen seinen Atem auf ihrer Haut zu spüren. Sie verlor sich so sehr in ihren Gedanken, dass sie es fast gar nicht mitbekam wie ihre Liebkosungen am eigenen Körper immer stärker wurden. Sie war völlig weg.
Ihre Gedanken kreisten nur noch um ihn und um die fast perfekte Situation vor ein paar Stunden. Ihr Streicheln wurde fester und das Bild in ihrem Kopf: Sein Gesicht vor dem ihren zu haben, immer stärker und klarer. Sie wollte ihn einfach nur küssen. Sie wollte, dass er sie anfasste. Sie wünschte sich, dass er jetzt hier wäre. Aber er war es nicht und plötzlich dachte sie wieder daran, dass er ihr Kollege war und nicht eine Affäre, so wie die Anderen vorher in ihrem Leben. Sie fuhr immer noch, völlig in Gedanken, ihren Körper rauf und runter, nur viel langsamer als vorher, bis sie schließlich inne hielt, tief Luft holte und laut zu sich sagte:

„Reiß dich gefälligst zusammen. Du kennst ihn überhaupt nicht und willst, dass er dich berührt wenn du nackt bist.“

Mit diesen Worten versuchte sie sich selbst die Situation von einer realistischen Sichtweise zu erklären und vor allem ihren Gefühlen, die völlig neu waren und vorher noch nie so präsent einem Mann gegenüber hervor traten, Herr zu werden. Letzteres gelang ihr nur bedingt und sie besann sich erneut, schaute auf die Uhr und sah, dass es schon fast halb zehn Uhr abends war und er erwartete sie doch schon und sie war immer noch nicht angezogen. Das Handtuch lag auch immer noch um ihren Kopf und sie wusste immer noch nicht was sie drunter und vor allem drüber ziehen sollte, ohne zu viele Signale zu senden.

* - * - * - * - *


Severus wurde immer nervöser und schaute fast jede Sekunde zur Uhr oder zur Tür. „Wo bleibt sie nur“, fragte er sich. „Vielleicht hat sie sich es anders überlegt. Vielleicht will sie mir doch nicht helfen oder aber mein Versuch sie zu küssen hat sie verschreckt. Vielleicht hat sie auch einfach nur still gehalten und wollte gar nicht, dass ich sie küsse, aber sie hat sich nicht gewehrt. Versteh einer die Frauen“.

Der sonst so beherrschte und gefasste Tränkemeister wurde sekündlich nervöser und lief schon fast panisch in seinem Büro auf und ab. Nichts auf der Welt hätte ihn aus der Bahn werfen können, mit nichts konnte man ihn aus der Reserve locken und dann kam diese Frau und schien Knöpfe in ihm zu drücken, die er selbst noch nicht kannte. Jedenfalls nicht so intensiv und dauerhaft und von einer Sekunde auf die Andere. Wenn selbst ein Severus Snape nicht mehr in der Lage war seinen eigenen Namen korrekt auszusprechen, weil er einfach von einem Anblick so fasziniert war, dann musste wirklich eine Menge passiert sein oder es muss ihn einfach dermaßen erwischt haben, dass ihn die Kraft seiner Gefühle nun übermannten.

„Vielleicht findet sie auch den Weg nicht hier her. Das Schloss wollte ich ihr doch erst morgen zeigen. Ich bin so ein Trottel. Ich hätte ihr noch sagen müssen, wie sie hier her findet“, strafte sich Severus innerlich. „Vielleicht sollte ich hoch zu ihr gehen und“, da klopfte es auch schon an seiner Tür.

Es war ein sanftes Klopfen.
Schnellen Schrittes ging Severus zur Tür, doch bevor er sie öffnete blieb er davor stehen. Atmete tief durch und setzte wieder seine dunkle und undurchdringliche Maske auf. Dann öffnete er die Tür.

* - * - * - * - *


Sie hatte sich für ein schlichtes Kleid entschieden. Ein grünes Kleid mit kleinen hellgrünen Punkten am Kragen und blass-grünen Blümchen, die das ganze Kleid zierten. Um jede Blume schlängelten sich silberne Fäden und der Rücken des Kleides war leicht geschnürt. Eine kleine, ebenfalls dunkelgrüne Schleife unter ihrer Brust komplettierte das luftige Outfit. Ihre rot-braunen Haare hatte sie locker zusammen gebunden und einzelne Strähnchen fielen ihr ins zarte Gesicht.

Erst jetzt fielen Severus die vielen kleinen Sommersprossen in ihrem Gesicht auf.
Sie waren ganz hell und sahen aus wie hingetupft. Sie verteilten sich auf ihren Wangen und ihrer kleinen Nase, was er besonders niedlich fand. Auch auf ihrem Dekolletee, so viel Einblick gewährte das Kleid,aber immer noch nicht zu viel, waren kleine Tupfer dieser süßen Pünktchen zu erkennen.

„Treten Sie näher“, hörte Severus sich, zu der hübschen Frau vor sich, sagen.
Bei ihrem Anblick hatte er wieder die größte Mühe seine Beherrschung nicht zu verlieren. Und wieder füllte sie den Raum mit dem Geruch, den er so gerne hatte und mit ihrer Aura, die ihn so faszinierte.

„Dort drüben“, sprach Snape und deutete mit seinem Zeigefinger auf den Tisch in seinem Büro. „Dort liegt das Buch. Die Seite mit der Textstelle habe ich schon aufgeschlagen. Wenn Sie sich es also ansehen würden und mir dann mitteilen was dort genau steht, wäre ich Ihnen sehr verbunden.“

Er versuchte krampfhaft bei jedem Wort seine kühle Fassade aufrecht zu halten und versuchte sich weiterhin vorzustellen, dass er sie gar nicht attraktiv fand. Er versuchte sich einzureden, dass sie eine Schülerin sei, die zum Nachsitzen kam oder irgendeine Andere für ihn uninteressante Person, die er nicht leiden konnte. Er versuchte sich all dies vorzustellen während er mit ihr sprach. Aber es gelang ihm nicht. Sie und ihre Anwesenheit ließen diese Gedanken nicht zu. Es war, wie verhext.

„Rotwein? Tee? Wasser? Kaffee?“, fing Severus an zu fragen. „Kann ich Ihnen irgendetwas anbieten. Nicht, dass das Gerücht entsteht, ich sei nicht gastfreundlich“, dabei schmunzelte er ein Wenig und wartete auf ihre Antwort.

„Einen Earl Grey würde ich gerne nehmen. Fruchtig, pikant mit einem kleinen Schuss Milch. Wenn es keine Umstände bereitet“, antwortete Elenor als sie dabei war sich an den Tisch zu setzen.

Wortlos verschwand Snape in seinen Privaträumen, die an sein Büro grenzten. Elenor sah ihm etwas verdattert hinter her. „Was war das denn?“, dachte sie sich. „Hab‘ ich jetzt was Falsches gesagt? Haut ohne ein Wort zu sagen ab. Männer!“

* - * - * - * - *


Elenor war ganz vertieft in das Kapitel des Buches und schrieb nebenbei die korrekte Übersetzung für einen Zauberspruch auf, der zu einem Trank gehörte, welcher wiederum nur aus Wiesenkräutern bestand und zur Linderung von diversen Wunden eingesetzt werden konnte. So merkte sie nicht, dass Snape bereits zurück war. Er hielt ein rundes Tablett in der Hand. Darauf standen ein Teekessel, der wiedererwartend ein Blumenmuster hatte, zwei Tassen und ein Milchkännchen. Leise stellte er das Tablett auf einem kleinen Tischchen ab und beobachtete Elenor weiter.

„Hoffentlich fragt sie mich nicht, wozu ich diesen Trank brauche und hoffentlich schmeckt der Tee. Irgendwie ist sie noch schöner, wenn sie gänzlich vertieft in ihrer Arbeit steckt. Und dieses Kleid. Darin sieht sie noch viel schöner aus, als sonst schon und dann auch noch in grün. Ob sie die Farbe absichtlich meinem Haus angepasst hat oder war es Zufall oder gefällt ihr diese Farbe einfach?“, kurz hielt er inne, „Was stell‘ ich mir eigentlich für Fragen?! Sie hat nicht zu fragen und es hat zu schmecken und das Kleid ist eben grün. Na und. Und, und…“,
„Ah, Professor“, wurde sein Hadern mit sich selbst unterbrochen. „Da sind sie ja wieder. Ich bin fast fertig und jetzt sieht das Ganze auch nicht mehr so kompliziert aus.“

Sie lächelte ihn dabei an und ihre blau-grünen Augen strahlten und dieser Blick traf ihn. Es traf ihn tief in seinem Inneren und bereitete ihm ein flaues Gefühl. Es traf ihn so sehr, dass er nur ein Nicken erwidern konnte.

„Nun setzen Sie sich schon zu mir“, sagte Elenor. „Ich werde schon nicht beißen und außerdem kann ich ihnen gleich noch zeigen, wie man diese Schriftzeichen richtig liest“, sagte sie schon fast etwas zu sehr im Lehrerton, aber immer noch mit ihrer angenehmen ruhigen Stimme.

* - * - * - * - *


Wie ferngesteuert ging Severus auf den Tisch zu und setzte sich neben seine Kollegin. Mit einem Wink seines Zauberstabes schwebten Teekessel und Tassen zu ihnen hinüber auf den Tisch. Elenor sah die Teekanne und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

„Was ist?“, fragte Snape verwundert. „Was ist so amüsant?“
„Blümchenmuster“, kam es keck aus Elenor heraus. „Ich hätte nicht gedacht, dass Sie ein Blümchenmuster-Typ sind.
Aber auf Teekesselchen sieht das immer schön aus.“

„Das ist ein Erbstück meiner Mutter“, knirschte Snape zurück. „Sie hat dieses Muster geliebt und ich trinke immer meinen Tee aus dieser Kanne.“

„Sie müssen sich vor mir doch nicht rechtfertigen“, sagte Elenor immer noch schmunzelnd. „Ich finde sie schön“, bei diesem Satz sah sie ihm wieder in die Augen und schlagartig war das Schmunzeln in ihrem Gesicht weg und dieses Verlangen ihm nah zu sein war präsenter als vorher. „Also. Ich. Ehm…. also“, stammelte sie weiter. Snape sah sie dabei eindringlich an, während er nach einer Tasse griff.
„Ich meine, ich finde den Teekessel schön. Das wollte ich sagen“, beendete sie ihr Stottern und hatte auf ein Mal eine sehr gesunde rosa Färbung im Gesicht.

Snape nickte und schenkte den Tee ein und stellte ihr eine Tasse und ein kleines Kännchen Milch vor die Nase. „Danke“, kam es ihr leise über die Lippen.

„Ich bin dann auch fertig“, sagte sie und schob ihm die Übersetzung zu.
Zaghaft nahm sie die Teetasse in die Hand, goss einen Schwupps Milch hinein, pustete kurz über die Flüssigkeit, nahm anschließend einen kleinen Schluck und beobachtete Snape, wie er ihre Aufzeichnungen las.

* - * - * - * - *


Er schien das was dort stand nur zu überfliegen. „Eine schöne Handschrift“, dachte er sich. Dann legte er das Pergament zur Seite und griff ebenfalls nach seiner Tasse.

„Ich werd‘ dann jetzt auch gehen. Ich habe Sie lange genug von ihrem wohlverdienten Schlaf abgehalten und morgen ist doch die Feier, da sollten Sie ausgeschlafen sein“, sagte Elenor ein Wenig hektisch.

„Aber Sie haben doch noch gar nicht ihren Tee ausgetrunken“, merkte der Tränkemeister an. „Wir können auch gerne in mein Wohnzimmer gehen, den Tee weiter trinken und uns etwas näher“, bei diesem Wort kam die rosa Farbe zurück in Elenors Gesicht und schaute verlegen zu Boden, „kennenlernen. Sie erzählen mir ein Wenig von sich und ich Ihnen vielleicht von mir. Denn sie waren doch nie Schüler an dieser Schule. Mich interessiert wo und wie sie das Zauberhandwerk erlernt haben. Wenn Ihnen das nicht zu persönlich ist, dann kommen sie doch mit. Auf meinem Sofa ist es auch gemütlicher als hier im Büro.“

* - * - * - * - *


Sie wusste gar nicht wie ihr geschah. Vor ein paar Minuten saß sie noch in seinem Büro und übersetzte eine altertümliche Schrift und nun saßen sie beide nebeneinander, vor dem Kamin auf seinem Sofa und tranken Earl Grey.
Auf dem kleinen Couchtisch stand außerdem noch eine Schale mit Keksen und Elenor starrte immerzu auf diese Schale.
Sie wollte nicht einfach zugreifen, das empfand sie als unhöflich. Dabei liebte sie Kekse und sie passten so gut zum Tee.

„Nun greifen Sie schon zu“, hörte sie Snape sagen. „Was meinen Sie?“, kam es verwirrt von ihr zurück. „Na zugreifen. Denken Sie ich bekomme nicht mit, wie sie die Kekse hypnotisieren. Die stehen da, weil man sie essen darf.“

Zögerlich griff Elenor nach einem Keks in der Schale. Die Teetasse hatte sie immer noch in ihrer linken Hand. Um an den Keks zu kommen, musste sie sich etwas vorbeugen und dabei passierte es. Sie kippte die Teetasse etwas zu sehr und leerte den, zum Glück nicht mehr heißen, Inhalt über ihr Kleid.

„Mist“, fluchte sie. „Das habe ich nun von meiner Nascherei.“

Jetzt wusste sie nicht was sie zuerst machen sollte, man muss wissen, dass Elenor ein kleiner Tollpatsch ist. Den Keks hatte sie immer noch in der rechten Hand, die Teetasse in der Linken und sie schaute auf ihr nasses Kleid hinab.
Im selben Moment, in dem sie hoch fuhr, versuchte sie die Tasse auf den Tisch zu stellen und sich den Keks in den Mund zu stopfen.
Severus entwich ein lautes Lachen bei diesem Anblick.

„Nun bleiben Sie doch ganz ruhig. Es ist nur Tee. Das Kleid zaubern sie sauber. Sehen Sie, so“, sagte er und richtete seinen Zauberstab auf ihr Kleid, welches im nächsten Moment wieder so rein war wie vorher. „Den Tee schenke ich Ihnen nach und die Krümel um ihre Mundwinkel wischen Sie sich einfach ab.“ Zum ersten Mal Lachte er sie an. Es war nicht nur ein kleines Lächeln, nein, er strahlte sie an und wartete ab, was sie nun als nächstes tun würde.

Wieder war sie verlegen. In seiner Gegenwart war sie nicht sie selbst. So schüchtern kannte sie sich selbst nicht. Sie wischte sich schnell mit ihrer Hand über den Mund. Diese hastige Geste veranlasste Severus dazu zu sagen: „Da ist noch was.“ Er trat näher an sie heran und hob seine Hand zu ihrem Gesicht. Sie konnte aus unerfindlichen Gründen ihren Kopf nicht bewegen, nicht weil sie verzaubert war, sondern weil alles auf einmal ziemlich schnell ging und so folgte sie seinen Bewegungen nur mit ihren Augen.
Sein Zeigefinger legte sich unter ihr Kinn und hob dieses leicht an. Sein Daumen fuhr über ihren linken Mundwinkel, um den letzten, natürlich vermeindlichen, Kekskrümel zu entfernen und ehe sie sich versah waren seine Lippen auf ihren.

* - * - * - * - *


Für einen Moment hielt sie die Luft an. Für einen Moment stand die Zeit still. Seine Lippen waren wiedererwartend weich und er übte nur sanft Druck aus. Im nächsten Moment schlossen sich seine Arme um ihren wohl geformten Körper und sie ließ sich einfach fallen und fing wieder an zu atmen. Sie konnte ihn schmecken und dieser Geschmack intensivierte sich als er mit seiner Zunge in ihren Mund eindrang und ihre Zunge suchte. Er schmeckte nach Zärtlichkeit, nach Ewigkeit und vor allem nach mehr.
Auch er genoss, was er da tat. Ihr Kuss war eine Mischung aus Earl Grey-Keks, ihrem weiblichen Duft und schon fast vergessenen Gefühlen. Er konnte gar nicht genug davon bekommen und drückte Elenor noch ein Stückchen weiter an sich heran.

Als sich ihre Lippen lösten schauten sie sich tief in die Augen und Severus sagte:
„Jetzt ist kein Krümel mehr da. Alles ist gut.“

Sie lächelte bei diesen Worten und wiederholte: „Ja, alles ist gut.“


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