Elenor Amabilis - Ohne dich
von Zauberfeder
@Anett: Danke für deinen Kommentar. Ja, bei den beiden geht so einiges ziemlich schnell. Dass dir die Szene mit Professor Sprout so gut gefallen hat freut mich und was das Geräusch war oder ist oder wohl eher nicht ist, das erfährst du im neuen Kapitel, mehr oder weniger. Also ich will nichts vorweg nehmen. Ich hoffe, auch hier wieder, dass dir das Kapitel gefallen wird. LG :)
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Kapitel 6 – Ohne dich
Als er aufwachte lag Elenor immer noch in seinen Armen. Letzten Abend war es zum ersten Mal passiert. Sie haben das erste Mal mit einander geschlafen.
Es war wunderschön. Viel schöner als Severus es sich je vorgestellt hatte.
Sie war so weich und ihre Berührungen waren zart. Er wusste nicht wo er seine Hände zuerst hin wandern lassen sollte.
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Vorm Kamin hatte alles begonnen. Sie haben sich, wie schon so oft, leidenschaftlich geküsst. Severus liebte es mittlerweile ihr heiß und innig seine Lippen auf ihre zu legen und mit seiner Zunge auf Wanderschaft zu gehen. Auch ihre Zunge in seinem Mund empfand er als äußerst lustvoll.
Gestern Abend fing sie an ihm dabei sein Hemd auszuziehen und er zog ihr das Top einfach über den Kopf. Er dachte, sie würden einfach vorm Kamin auf der flauschigen Decke mit einander kuscheln, ihre Lippen über den Oberkörper des Anderen gleiten zu lassen, doch da bemerkte er ihre zarte Hand an seiner Hose.
Das erste Mal hatte sie ihre Hand an seinem Schritt.
Es erregte ihn.
Severus hielt inne und schaute ihr in die Augen. Ihre Augen lächelten und er sah Lust in ihnen und Verlangen und er konnte ihr einfach nicht widerstehen. Er wollte es auch gar nicht. Severus ließ sie gewähren. Ihre schlanken Finger öffneten die Knöpfe seiner Hose. Er half ihr die Hose loszuwerden und er lag vor ihr, nur mit seiner Unterhose bekleidet. Die hatte er aber auch nicht lange an. Elenor hatte es nicht abwarten können. Während sie sich weiter küssten und er sie streichelte, fuhr ihre Hand in seine Unterhose. Severus fuhren mehrere Gefühle gleichzeitig in den Schoß und er brachte ein tiefes, wenn auch gehauchtes Stöhnen hervor. Mit ihrer Hand fuhr sie sein Glied rauf und runter und sie konnte spüren, wie er in ihrer Hand wuchs, praller und fester wurde.
Dann ließ sie plötzlich von ihm ab und dirigierte ihn zum Sessel.
Severus tat was sie von ihm wollte.
Und sie, tat ihm so gut.
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Zuerst ließ sie sich auf ihm nieder, als sie beide auf dem Sessel saßen und ihre Bewegungen waren langsam aber intensiv und er wussten streckenweise nicht wie ihm geschah. So hatte er Sex noch nie erlebt. Gefühlvoll und jede Sekunde auskostend, gepaart mit Emotionen, die er noch nicht kannte.
Und dann endeten beide zusammen auf dem Sofa, auf dem beide immer noch lagen. Sie hatte seinen Namen gestöhnt während sie auf ihm kam und das machte ihn glücklich, denn sie schien es auch zu sein. Und sie blieb auch noch danach bei ihm und schlief die ganze Nacht dicht an ihn gekuschelt, in seinen Armen. Es war sein erster Orgasmus mit einer Frau, den er nicht bezahlen musste. Es war sein erster Orgasmus, bei dem er etwas für die Frau, mit der es erlebte, empfand. Es war ein unbezahlbares und unbeschreibliches Gefühl.
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Er war hell wach und genoss es Elenor zu beobachten und ihren nackten Körper auf seinem zu spüren. Er hörte wie sie leise und gleichmäßig ein- und ausatmete.
Ihr Kopf lag auf seiner Brust und ihre weichen Haare kitzelten ihn leicht.
Er fing an sie zu streicheln. Er konnte einfach nicht anders. Er wollte sie den ganzen Tag berühren, sie in seinen Armen halten und ihr so nah, wie es nur irgendwie möglich war, sein. Langsam fuhr er mit seiner Hand ihren Rücken rauf und wieder runter, dabei berührte er sie nur ganz sacht. Seine Hände schwebten förmlich über ihrer Haut und dabei schmiegte sie sich noch ein Stückchen näher an ihn heran.
Er küsste ihr Haar und seinen anderen Arm legte er um ihre Schultern und hielt sie fest, drückte sie an sich. Er genoss es in vollen Zügen und sie kuschelte sich erneut noch ein Stückchen weiter an ihn, schon fast in ihn.
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Vor drei Monaten fing Elenor in Hogwarts an zu arbeiten. Seit drei Monaten trafen sie sich jeden Abend in seiner Wohnung, denn wenn sie bei ihr waren, gab es aus unerfindlichen Gründen immer Lärm vor der Tür.
Immer dann wenn sich beide näher kamen. Immer dann, wenn sie sich küssten oder umarmten. Und jedes Mal wurde das Gefühl zwischen Ihnen gestört. Aber sie fanden die Quelle für diesen Lärm nicht. Sie fühlten sich in Elenors Wohnung immer beobachtet. Also beschlossen beide, sich nur noch in Severus‘ Räumen zu treffen.
Diese waren mit ausgeklügelten Zauberformeln belegt, die ein unerlaubtes Eindringen, Mithören oder Bespitzeln nicht möglich machten. Nur das Klopfen an der Tür ließen diese Zauber zu.
Und Elenor fand es eh viel romantischer bei ihm. Alles war abgedunkelt und so kamen die vielen Kerzen noch schöner zur Geltung.
Sie fühlte sich, auch wenn es die Räume im Keller waren, geschützt. Das lag aber wohl mehr an Severus‘ Gegenwart, als an den Wänden um sie herum. Vielleicht wollte sie auch lieber hier sein, weil es seine Wohnung war, die nach ihm roch.
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Sie tarnten ihr Zusammensein, als Forschungsarbeiten. Denn es blieb den Kollegen nicht verborgen, dass Elenor viel Zeit mit und bei Severus verbrachte und umgekehrt. Irgendwann trafen sie sich nicht nur am Abend, sondern auch am frühen Nachmittag oder holten sich gegenseitig zum Mittagessen ab. Das konnte nicht unbemerkt bleiben. Auch fiel allen auf, dass Severus gelassener geworden war und nicht mehr so oft mürrisch drein schaute. Sie sahen ihn sogar des Öfteren lächeln und alle dachten, dass er sich mit der neuen Kollegin einfach nur gut verstand, eine gute Kollegin in ihr gefunden hatte, jemanden der es schaffte sein verborgenes Inneres nach außen zu holen und dass die junge Frau ihm gut zu tun schien, auf freundschaftlicher Ebene. Keiner der Lehrer dachte auch nur im Entferntesten einen Schritt weiter. Dennoch waren beide sehr vorsichtig. Niemand durfte sie ertappen, war es doch gegen die Regeln.
Manchmal, wenn Severus alleine in seinem Klassenzimmer saß und Arbeiten kontrollierte kam Elenor vorbei, nur um kurz „Hallo“ zu sagen, sich von ihm umarmen zu lassen und ihn zu küssen.
Sie sehnte sich sehr nach seiner Nähe und hielt es kaum aus, dies nicht öffentlich zeigen zu dürfen.
Wenn sie beim Essen in der großen Halle neben ihm saß, dann wollte sie ihre Hand in seine legen. Doch das ging nicht. Ein Mal hat sie ihm aus kessem Übermut einfach die Schlagsahne vom Kuchen geklaut, mit ihrem Finger, um damit gleich im nächsten Augenblick Severus‘ Nase anzustubsen. Zuerst hatte er darüber geschmunzelt, Schlagsahne auf der Nasenspitze zu haben, aber schlagartig verging ihm das Lachen, denn alle, wirklich alle, hatten es gesehen und so musste er einen finsteren Blick spielen und so tun als wäre er äußerst aufgebracht. Er hatte dann stürmisch und scheinbar völlig wütend den Tisch verlassen und Elenor dachte ein Mal mehr, er würde sie wieder so behandeln, wie an dem Morgen nach ihrem ersten Kuss.
Es hatte einige Male viele Erklärungen gebraucht, denn von diesen Situationen gab es in den letzten drei Monaten viele. Aber so langsam verstand Elenor, dass Severus es nie ernst mit diesen Ausbrüchen meinte, ihr nicht schaden wollte, ihr nicht weh tun wollte. Sie unterließ diese Neckereien, denn das konnte beide in Schwierigkeiten bringen.
Sie verstand einfach nicht, was daran falsch war, zu jemandem zu stehen, für den man von Tag zu Tag mehr empfand und das in aller Öffentlichkeit zeigen wollte. Sie verstand nicht, was man dagegen haben konnte, wenn sich zwei Menschen verstanden und sich mochten. Wenn es nach ihr gegangen wäre, dann hätte die ganze Welt daran teil haben sollen.
Wegen ihr sollte es jeder sehen. Jeder.
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Seit drei Monate trafen sie sich nun und jedes Mal küssten sie sich, fingen an sich zu streicheln. Es gab kein Abend, an dem sie sich nicht nahe waren. Doch Elenor wollte sich Zeit lassen. Viel zu schnell ging ihr der erste Kuss und sie wollte nichts überstürzen. Sie wollte sich nicht einfach so hingeben. Und Severus akzeptierte das. Es war für ihn schon viel wert, dass sie überhaupt bei ihm war. Dass eine so schöne Frau in seinen Armen lag. Sie hätte jeden haben können.
Doch wollte sie augenscheinlich ihn.
Langsam tasteten sich beide an den jeweils anderen heran. Doch mehr als Kuscheln gab es anfänglich nicht. Elenor ließ es irgendwann zu, dass beide mit nacktem Oberkörper schmusten.
Severus liebte es ihre weichen Brüste mit seinen Lippen zu liebkosen. Sie in seinen Händen zu halten und sie sanft zu kneten. Mit seiner Zunge über ihre Brustwarzen zu fahren, ein Wenig an ihnen zu knabbern, die Stelle zwischen ihren Brüsten zu küssen, das schien sie besonders zu mögen, so dass er das Gefühl bekam in ihren Rundungen zu versinken und manchmal wollte er nur ihren Busen auf seinem Oberkörper spüren. Dann umarmte er sie etwas fester und zog sie so nah es nur ging an sich heran und ihre wohlgeformte Weiblichkeit schmiegte sich an ihn.
Er konnte einfach nicht die Finger und Gedanken von dieser Frau lassen und jedes Mal wenn er sie anfasste und mit dem Mund verwöhnte, eben dort wo sie es zu ließ, gab sie ihm zu verstehen, dass sie es schön fand. Indem sie es ihm direkt sagte oder einfach nur genüsslich stöhnte. Es gab ihm das Gefühl von Bestätigung und es fühlte sich verdammt gut an.
Und nun war der Abend vorbei, an dem sie das erste Mal Sex hatten.
Und gerade jetzt gab es eine Sache, die er ihr noch nicht erzählt hatte.
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Schon morgen musste Severus sich auf den Weg machen. Er musste fort, für einen Monat. Er hatte vor sehr langer Zeit eingewilligt an einem Projekt für geheime Zaubertränke teilzunehmen. Dafür musste er Hogwarts verlassen und der Ort, an den er ging war ebenfalls geheim.
Damals wusste er natürlich noch nicht, dass Elenor in sein Leben treten würde und jetzt bereute er seine Zusage. Er konnte auch nicht einfach absagen, aber einen Monat ohne ihre Anwesenheit stellte er sich im Moment wie den Cruciatus vor. Lieber wäre er gefoltert worden, als zu wissen, dass er einen Monat getrennt von Elenor war.
„Ein Monat“, dachte er. „Reiß dich mal zusammen. Das ist nicht die Ewigkeit….
Aber immerhin vier Wochen ohne ihre Lippen auf meinen, ohne ihren Geruch, um mich herum und ohne ihre Berührungen.“
Das würde wohl eine harte Zeit für Severus Snape werden und er hoffte, dass er sich trotzdem voll und ganz seiner Arbeit widmen konnte.
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Severus seufzte gedankenverloren und bemerkte nicht, dass ihn zwei blau-grüne Augen musterten. „Was ist mit dir?“, flüsterte Elenor und hob ihren Oberkörper an, um ihm in die Augen zu sehen. Dabei löste sie den Griff um ihre Schultern und seine Hand glitt an ihrem Körper hinab.
„Ich muss dich für eine Zeit verlassen“, sagte er leise und dabei vergrub sich eine Hand in ihren Haaren und umfasste sanft ihren Kopf.
„Warum?“, fragte sie und klang dabei ängstlich. Severus entging dieser Unterton nicht und beruhigte sie: „Es ist nichts schlimmes. Ich habe vor etwa acht Monaten zugestimmt ein Projekt mit zu betreuen. Dabei geht es um geheime und fast schon vergessene Zaubertränke. Es ist auch eine Art Weiterbildung für mich. Während meiner Abwesenheit werden meine beiden Unterrichtsfächer ausfallen. Das wird den ein oder anderen Schüler freuen“, lächelte er.
„Welcher Schüler hat denn nicht gerne ein paar zusätzliche Freistunden“, erwiderte Elenor rhetorisch. „Kann ich nicht einfach mit dir kommen?“
„So gern‘ ich das auch will, es geht leider nicht. Dann würde das mit uns erst recht auffliegen und wir können uns zusammen vor dem Ministerium verteidigen und uns anschließend eine neue Arbeit suchen.“, erklärte er ihr und richtete sich dabei auf, so dass Elenor nun auf seinem Schoß saß.
„Lieber wäre ich arbeitslos, dann könnte ich bei dir sein und wir müssten uns nicht mehr verstecken“, kam es etwas zickig von Elenor zurück. „Und was genau meinst du, wenn du sagst: ‚Das mit uns‘?“, bei dieser Frage sah sie ihn ernst an und stieg dabei von seinem Schoß, um sich auf die Sofakante zu setzen.
„Sag so etwas nicht. Was wollen wir denn anderes ausüben. Ich kann mir vielleicht nur noch die Forschung vorstellen, also ausschließlich. Aber das wäre auf die Dauer auch recht eintönig. An einer Schule erlebt man manchmal die skurrilsten Dinge…“,
„Warum weichst du meiner Frage aus?“, unterbrach sie ihn.
„Weil ich es selbst nicht weiß“, antwortete er.
„Meinst du nicht, dass wir so etwas wie eine Beziehung haben?“, entgegnete Elenor ihm. „Ich meine, seit gut drei Monaten kennen wir uns und treffen uns.
Seit drei Monaten macht mein Herz Luftsprünge, wenn ich dich sehe oder in deiner Nähe bin. Und seit gestern scheinen wir ja nun auch Sex mit einander zu haben“, fuhr Elenor fort.
„Kennen wir uns wirklich?“, fing Severus an zu fragen und sie blickte ihn erschrocken an. „Ich weiß immer noch nicht viel mehr über dich und du auch nicht viel mehr über mich, als vor drei Monaten. Ich weiß, dass du gerne lachst. Ich weiß, dass du gerne Kleider trägst, weiße Schokolade am liebsten hast. Deine Bücher lieber bei Kerzenschein liest und dabei Earl Grey Tee trinkst. Ich weiß, dass deine Lieblingsfarbe grün ist und du für dein Leben gerne kochst. Aber ich weiß nicht woher du kommst, ich weiß nichts über deine Vergangenheit.“
„All das könntest du sofort beantworten, wenn ich dich danach fragen würde?“, fragte sie erstaunt zurück und Severus nickte.
„Dann weißt du mehr über mich als alle anderen Menschen auf dieser Welt“, und sie klang traurig dabei.
„Und nur weil du nichts über meine Vergangenheit weist, behauptest du mich nicht zu kennen? Severus, ich war der Annahme, dass wir mehr als nur Freunde sind, dass wir ein Paar sind und das nicht erst seit gestern Nacht. Ich empfinde mehr für dich als nur Freundschaft, weißt du das? Und wenn du sagst: ‚Das zwischen uns‘, dann klingt das für mich so abwertend, so als wäre ich nur eine Affäre, ein netter Zeitvertreib für dich. Ist es so? Ist es das, was ich für dich bin? Ich will nicht, dass du gehst. Ich will nicht hier allein bleiben ohne dich, ich will…“,
Severus unterbrach sie, indem er sie zu sich heran zog, eine Hand an ihre Wange legte, ihr tief in die Augen schaute und sagte: „Ich will auch nicht ohne dich sein. Und du warst für mich nie nur ein Zeitvertreib. Vom ersten Moment, an dem ich dich sah, wusste ich, dass du etwas Besonderes bist. Denn du hast es geschafft mich mit einem Augenaufschlag für dich zu begeistern. Ich glaube, ich habe mich hoffnungslos in dich verliebt“, er klang etwas nervös und blickte dabei in zwei erstaunte, warme Augen und küsste die Lippen, die ihm vor ein paar Sekunden offenbart hatten, dass sie mehr wollten, als nur freundschaftliches Beisammensein.
„Ich kann dich leider trotzdem nicht mitnehmen“, sprach er, als er sich von ihr löste. „Und das mit uns ist wohl konkret gesehen eine Beziehung“, fügte er lächelnd hinzu.
„Und warum lässt du mich dann so zappeln, wenn du es auch so siehst wie ich, du Schuft“, fragte Elenor und boxte ihm sanft mit ihrer kleinen Faust auf den Oberarm. „Ich dachte immer, dass Neckereien dazu gehören“, blinzelte er ihr entgegen.
„Ich glaube du brauchst ein Wenig Nachhilfe im Fach Sieh‘ nicht alles so verbissen bei deinem Privatprofessor“, und fing an sie durch zu kitzeln.
Elenor quiekte und als sie es schaffte seine Handgelenke zu umfassen, damit er aufhörte sie zu kitzeln, sprach sie: „Das sagt der Richtige.“
„Nun“, begann Severus. „Ich sehe nur so aus, das ist alles Tarnung. Das was du nach außen trägst, deine gelassene Art den Schülern und Kollegen gegenüber, trage ich nach innen und zeige es nur selten und dann auch nicht jedem. Und das was ich nach außen trage, empfindest du viel zu oft und interpretierst dann in eine völlig dramatische Richtung. Sei doch nach innen so locker wie nach außen, das steht dir so gut. Ich will dich doch nur necken, vertrau mir, ich will dir nichts Böses.“
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Er hatte recht, sie war nach innen oft ein anderer Mensch als nach außen und er war der Erste, der ihr das so offen sagte und es war gar nicht schlimm, dass er es sagte. Im Gegenteil, es war schon fast befreiend für sie, dass er sie darauf hinwies.
Und Elenor war erstaunt wie offen Severus sein konnte, hatte er ihr doch gerade gesagt, dass er sie liebte. So direkt hatte sie es von ihm gar nicht erwartet.
Aber auch das war ein äußerst angenehmes Gefühl für sie.
„Und wann beginnen die Nachhilfestunden, Herr Professor?“, fragte Elenor kess.
„Wegen mir sofort“, antwortete der Professor. „Aber sollten wir nicht endlich frühstücken? Ich habe so langsam Hunger.“
Elenor nickte, küsste Severus auf die Nasenspitze und verschwand im Bad. Anschließend bereitete sie beiden das Frühstück zu.
Als Severus aus dem Bad kam erwartete ihn ein üppiger Start in den Tag.
Das letzte gemeinsame Frühstück für die nächsten vier Wochen. Sie ließen sich beide sehr viel Zeit.
Es war schließlich Sonntag.
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Samstag, 01.07.
Freitag, 02.06.
Mittwoch, 24.05.
Wir haben immer schon gespürt, dass sich zwischen Ron und Hermine etwas entwickelt, obwohl ich und Emma uns dessen nicht bewusst waren. Doch in diesem Film gestehen beide sich das ein. Als Hermine mit Viktor Krum auf dem Weihnachtsball erscheint, kapiert Ron endlich, dass er etwas für sie empfindet.
Rupert Grint