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Fanfiction

Was du zum Leben brauchst - Kapitel 2

von MissCadogan

Hermine verkündete im Hogwartsexpress voller Stolz ihren zwei besten Freunden, dass sie zur Schulsprecherin ernannt wurde, auch wenn die Tatsache, dass sie aus dem Gryffindorturm ausziehen musste, um sich mit ihrem Schulsprecher-Partner Wohnräume zu teilen, sie leicht schmerzte. Sie liebte den gemütlichen Gemeinschaftsraum. Aber Hermine würde es sich schon wohnlich machen. Die Schülerin ist nach dem Krieg völlig aufgeblüht – sie fühlte sich befreit und das sah man ihr an. Sie wirkte glücklich, hatte eine gesunde Gesichtsfarbe und ihre großen, braunen Augen wurden von weichgelocktem, langem Haar umspielt. Von der Mähne war – und sie dankte Merlin und BloomsWizard Haarkur dafür – nichts mehr zu sehen.
„Als wäre das eine Überraschung“, spottete Ron und fügte leicht bitter hinzu, „jetzt wird das Abschreiben ziemlich schwer werden...“
„War klar, dass das deine einzige Sorge ist, Ronald!“
„Hey, du sagst doch selbst immer, dass man sich um seine schulischen Leistungen Gedanken machen sollte!“
„Ja, wenn man sie selbst erbringt!“, meckerte Hermine.
Harry indes saß nur schmunzelt gegenüber den Beiden und sprach nun endlich auch
„Glückwunsch, das ist echt toll! Aber war ja abzusehen“, er grinste „Weißt du schon wer dein Partner ist?“
„Nicht genau. In meinem Brief von Professor McGonagall stand nur, dass es ein Schüler aus unserem Jahrgang sei. Aber ob sie nur unseren Jahrgang meint oder Ginnys, kann ich nicht sagen. Bei uns ist ja kriegsbedingt alles etwas verschoben..“, erläuterte die dunkelhaarige. „Ron, wieso bist du eigentlich nicht im Abteil der Vertrauenschüler?!“
„Verdammt! Ich hatte mich auf dich verlassen...ich bin weg!“, hetzte Ron und er ließ damit Harry und Hermine lachend im Abteil zurück.
„Ich freu mich, dass dieses Schuljahr nur entspannt werden kann. Endlich wieder zuhause“, sinnierte Harry.
„Ja...Ich freu' mich auch..“

Im Schloss angekommen machte sich Hermine, wie ihr im Brief geheißen, auf zum Turm der Schulsprecher, um ihren Partner - mehr oder weniger - kennenzulernen, das Abzeichen zu erhalten und natürlich die Räumlichkeiten zu inspizieren. Auch wenn sie für letzteres wohl nach der Feier erst Zeit finden würde. Sie hatte sich vor der Tür eingefunden und wartete gespannt. Am Ende des Ganges erblickte sie jemanden. Jemand blondes...nein, das konnte nicht sein. Aber der Weg zu den Kerker wäre ein ganz anderer. Nein, bitte nicht. „Granger“, grüßte Draco Malfoy sie.
„Malfoy!“, spuckte Hermine ihm entgegen, „was hast du bezahlt, dass McGonagall dich zum Schulsprecher machen musste?!“
„Danke, dass du wie immer das Beste von mir denkst, aber unserer Schulleiterin solltest du doch etwas mehr Respekt erweisen, meinst du nicht?“
Ja, das war der Draco Malfoy, den sie kannte. Hatte sie erwartet, dass er sich geändert hat? Ja, denn auch wenn sie nicht explizit über Malfoy nachgedacht hat, so war für sie klar, dass niemand den Krieg überstanden haben kann ohne im Nachhinein sein Leben zu überdacht zu haben. Aber Hermine wurde vom Gegenteil in Form von Malfoy überzeugt.
„Ach, halt die Klappe“, würgte sie hervor.
„Schlagfertig...“, kommentierte der Slytherin belustigt.
„Mr. Malfoy, Miss Granger, schön, dass sie sich hier eingefunden haben.“, rief ihnen McGonagall aus ca. drei Meter zu.
Als sie bei den beiden neuen Schulsprechern angekommen ist, öffnete sie mit einem Schlenker ihre Zauberstabs die Tür.
„Sie müssen sich auf ein Passwort einigen, sonst wird sich die Tür nach erneutem Verschließen von außen nicht mehr öffnen lassen...“.
Die Professorin war so geschäftigt, dass Hermine ihren Unmut über ihre Entscheidung bezüglich Malfoy gar nicht formulieren konnte.
„Wie Sie sehen ist hier der gemeinsame Wohnbereich. Die beiden Schlafzimmer befinden sich einmal rechts und einmal links ...von diesem Zimmer ausgehend. Das Bad befindet sich mittig.“
Das kreisrunde Zimmer war schön. Wäre es in rot und gold gehalten, hätte Hermine fast keinen Unterschied zum Gryffindor-Gemeinschaftsraum ausmachen können – auch wenn der Raum natürlich kleiner und deswegen spärlicher mobiliert war. Das Sofa sowie der Sessel waren aus einem satten samtgrün, während der Teppich darunter und die Vorhänge in einem tiefen rot gehalten waren. Vor dem Sofa befand sich ein dunkelbrauner Tisch und der Kamin befand sich dem gegenüber. Die Schränke und Regale waren im selben braun gehalten, in dem der Tisch erstrahlte. Hätte Hermine nicht gerade so eine Abneigung gegenüber ihrer Situation empfunden, hätte sie es durchaus schön gefunden.
„Suchen Sie sich selbst aus, welches Zimmer sie bevorzugen. Das Mobiliar ist grundlegend dasselbe. Natürlich dürfen Sie sich Ihre Zimmer persönlich ausgestalten. Ihre Abzeichen liegen auf dem Tisch“.
Professor McGonagall zeigte kurz darauf.
„Ich erwarte Sie beide in einer halben Stunde in der Großen Halle zur Auswahl“, sagte sie noch und verschwand aus der Tür.
„Ich nehme das linke Zimmer“, gab Hermine Draco knapp zu verstehen.
„Hey, hey, wer sagt, dass du das entscheidest?! Aber ich will nicht so sein, Ladies first“
„Ach, spar dir das, Malfoy!“ und damit flüchtete die Löwin an ihm vorbei in Richtung Zimmer.
„Und das Passwort ist Löwenmähne!“, schrie sie noch hinterher.
„Ihr Wunsch sei mir Befehl..“, murmelte Draco genervt zu sich selbst.

Dreißig Minuten später saß Hermine in der Großen Halle und lauschte der Auswahl. Ihr Laune war auf dem Nullpunkt und die Reaktion ihrer zwei besten Freunde auf ihren Schulsprecher-Kollegen war auch nicht gerade aufmunternd ausgefallen. Die Beiden hatten ja auch gut reden, denn die konnten ihre Zeit mit angenehmen Leuten verbringen, wohingegen sie sich mit Draco Malfoy rumschlagen durfte. Was, bei Merlin, hatte ihre Schulleiterin bei dieser Entscheidung geritten? Ginny besah sich ihre Freundin nur mitleidig, was Hermine nicht wirklich half.
Die Auswahl neigte sich dem Ende zu und das Festmahl erschien auf den Haustischen. Wenigstens beim Essen hätte sie gute Gesellschaft, dachte die dunkelhaarige Hexe traurig.
Nach dem Essen verabschiedete sich Hermine von Ron und Harry, und auch Ginny bedeutete sie mit einem Blick, dass sie morgen mehr Zeit zum Reden hätten, obwohl ihr der Sinn wirklich nicht danach stand.

In ihrem neuen Turm angekommen, war alles noch still. ER war also noch nicht da – Merlin, sei Dank. Also ging sie in ihr Zimmer, holte sich ihren Pyjama und machte sich auf dem gemeinschaftlichen Bad für die Nacht fertig. Als sie aus dem Zimmer trat, begutachtete sie eines der Regale, auf dem einige Bücher aufgestellt waren. Wahllos fuhr sie mit dem Finger über die Buchrücken und schnappte sich eines. Sie setzte sich auf den gemütlichen Sessel und begann ein wenig in dem Buch zu lesen. Komplett im Text versunken, schreckte Hermine hoch.
„Wirklich netter Pyjama, Granger“, lachte Malfoy.
Doch irgendwie – oder vielleicht bildete sie sich das nur ein – fehlte in diesem Satz die gehässige Arroganz.
„Jahh...danke..“, spuckte sie ihm leicht verunsichert zurück und beobachtete, wie er unberührt davon im Bad verschwand.
In ihr aber regte sich etwas – Wut. Wieso durfte Draco Malfoy nach allem was passiert ist, nach allem was er getan hat, durch dieses Schloss stolzieren, ja, sogar Schulsprecher sein?! Sie warf das Buch auf das Sofa, als die Tür zum Bad sich erneut öffnete und Draco in Shorts und Muskelshirt vor ihr stand. Kurz abgelenkt davon, stürzte die Hexe sich auf die Schlange
„Wie kannst du eigentlich die Dreistigkeit besitzen und hier rumstolzieren nach allem, was geschehen ist?! Du redest von meinem Pyjama?! Ich lag in euren verdammten Salon, während deine geisteskranke Tante mich vor deinen Augen gequält und gefoltert hat! Siehst du das?“, und Hermine zeigt auf ihren linken Unterarm, „dort steht das Wort, dass du mir jahrelang an den Kopf geworfen hast und ich soll jetzt mit dir zusammenarbeiten? Wie verschoben ist diese verfluchte Welt bitte?!“, schwer atmend endete sie ihre Hasstirade.
Kurz glaubte sie Unsicherheit, ja sogar Schmerz, in seinen grauen Augen zu erkennen. Draco sah weg, sammelte sich anscheinend.
„Ich bei freigesprochen, Granger“, war alles, was er antwortete.
„Ja, weil du verdammt nochmal jung bist, aber nicht unschuldig!“
„Pass auf, was du sagst“, schrie Malfoy nun auch, „du elendes Schl...Schlamm...ach, vergiss es!“
„Angst es auszusprechen, nachdem dein Papi dich nicht mehr retten könnte?!“
Auf dem Absatz machte der Blonde kehrt und verschwand in seinem Zimmer. Hermine war perplex. Hatte sie sich seinen verletzten Blick tatsächlich nur eingebildet? Und wieso sprach er diese Beleidigung tatsächlich nicht mehr aus? Bereute er? Ach, sie war ein viel zu gutgläubiger Mensch, schimpfte sie sich selbst. Sie löschte das Licht im gemeinsamen Wohnbereich und verschwand links in ihrem Zimmer.

_._._._._

Was, Salazar nochmal, war los mit ihm? Er konnte das Wort nicht mal mehr sagen, geschweige denn denken?! Wann war er so weich geworden? Wann ist sein Gewissen so stark geworden? Draco wollte wirklich nett sein, wollte sich ihr gegenüber gut verhalten. Denn da ging sein Job als Schulsprecher ja schließlich los: mit Teamarbeit. Aber wieso musste diese verdammte Hexe so reagieren? Sein Magen hatte sich während ihres Monologs schmerzhaft zusammengezogen. Der Slytherin wollte diese Vorwürfe nicht mehr hören und beschloss deswegen, dass er Granger nicht mehr auf irgendetwas persönliches ansprechen würde – Sicher ist Sicher. Er lag auf seinem Bett und versuchte einzuschlafen...

Dass das nicht wirklich funktioniert hatte, merkte er als die Sonne es ihm weiter verhinderte zumindest vorzugeben, dass er richtig schläft. Er rappelte sich also auf und hoffte, dass seine Mitbewohnerin noch nicht wach war oder zumindest schon weg war. Der Blonde schlich sich also ins Bad, trat unter die Dusche und machte sich soweit fertig. Da heute Sonntag war, zog er sich seine Schuluniform nicht an und entschied sich stattdessen für legere Kleidung, bevor er sich schlussendlich auf den Weg zum Frühstück machte. Unten angekommen, traf Draco auf Blaise.
„Na Alter, erste Nacht in fremder Umgebung gut überstanden? Siehst ehrlich gesagt nicht so aus!“, lachte sein Freund.
„Danke, aber das weiß ich selbst..“
„Was war denn los?!“
„Nichts, ich konnte nur nicht schlafen...ich weiß nicht wieso“, wiegelte Draco ab, bevor der dunkelhäutige überhaupt fragen konnte.
Draco sah ihm aber an, dass Blaise ihm nicht glaubte, doch dieser ließ ihn zum Glück für's Erste in Ruhe.
Der Blonde tat sich Eier und Speck auf und begann zu essen, allerdings verließen ihn seine negativen Gedanken mal wieder nicht. Es war wie eine verfluchte Spirale – er geriet immer weiter in den Strudel und irgendwann wäre er so depressiv und weich, dass er sich selbst vor sich selbst ekeln würde, so viel war sicher. Er hob den Blick, als er meinte einen selben auf sich zu spüren. Granger starrte ihn vom Gryffindortisch aus an und in ihrem Blick lag Mitleid..oder war es eine stumme Entschuldigung? Bevor er ihre Augen richtig deuten konnte, hatte sie sich auch schon abgewandt.... Sie hatte wirklich schöne Augen, ging ihm durch den Kopf. Was, nein, Merlin nochmal! Er war wirklich weich geworden...das musste aufhören...es ging hier schließlich um Granger!


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