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Fanfiction

Bat in my heart - Kapitel 10: Zurück zu dem Ort des Grauens

von Dilli

In dieser Nacht war für mich an Schlaf gar nicht zu denken. Ich drehte mich ständig von einer Seite auf die andere. Die ganze Zeit musste ich an diesen schrecklichen Ort denken, an den ich in ein paar Stunden zurück kehren musste. Was würde mich dort nur erwarten? Würde alles gut verlaufen oder würde ich an jeder Ecke Fucking Bat sehen?
Oh Gott, ich wollte das nicht, ich KONNTE das nicht. Wieso nur hatte ich nachgegeben? Wieso, wieso, wieso? Ich war doch früher nicht so eine Lusche gewesen (außer in Zaubertränke, aber das war ja was anderes). Wann und warum bitte hatte ich mich so verändert, das ich zu allem Ja und Amen sagte? Als ich jung gewesen war, hatte ich mit Freude jeden Streit und jede Diskussion auf mich genommen um meinen Willen durchzusetzen. Und jetzt? Was war nur aus mir geworden? Oh Gott, ich war ja gar nicht mehr ich selbst.
Die ganze Nacht ging das so und so war es auch kein Wunder, dass ich total gerädert war, als ich schließlich um 7 Uhr aufstehen musste. Mein Schädel fühlte sich an, als hätte die ganze Zeit ein Riese darauf gesessen und mir war schlecht ohne Ende. Aber das war nur die Angst. Ich fürchtete mich vor dem, was heute noch passieren könnte. Ich kannte mich selbst gut genug um zu wissen, dass mich meine Vergangenheit an diesem Ort mit Sicherheit wieder einholen würde. Ich hatte mich selbst zwar nicht belogen, als ich gedacht hatte, dass mir eine Reise sicher gut tun würde um von Cole weg zu kommen, aber damit hatte ich eigentlich nicht H... dieses Schloss gemeint.
Aber gut, ich konnte es ja ohnehin nicht ändern. Ich hatte von Olympe den Befehl erhalten, dort zu erscheinen, also würde ich es auch tun. Da half aber auch nur eines: Arschbacken zusammen kneifen. Und darin war ich ja ziemlich gut. Aber eines war sicher: Die Kerker und den siebten Stock würde ich meiden. Keine zehn Hippogreife würden mich dorthin bekommen. Und da konnten sich alle auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, aber ich bleibe knallhart. So wahr ich Marie Lucie Duchesse heiße.
Also schön, dann wäre das ja geklärt, musste ich nur noch meinen Hintern aus diesem Bett bekommen. Aber es war doch so schön warm und kuschelig und hier quälten mich keine Sorgen.
Nein, Mimi, so fangen wir gar nicht erst an. Du hast Olympe zugesagt, dass Du erscheinst, also tust Du es auch. Und zwar am besten sofort. Hinauszögern bringt bekanntlich nichts. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Also raus mit Dir aus der Kiste.
Ich seufzte. Ich wusste, dass meine innere Stimme recht hatte, aber es fiel mir trotzdem schwer. Wer ging schon gerne dem Grauen entgegen? Ich mit Sicherheit nicht, auch wenn ich keine Herausforderung scheute, aber das war dann doch zu viel des Guten. Na ja, hilft ja nichts. Irgendwann würde mich diese Scheiße doch einholen, spätestens, wenn Olympe stinkwütend vor meinem Bett stehen und mich anschreien würde. Und mit einer wütenden Madame Maxime nimmt man es lieber nicht auf sich. Da können alle Fledermäuse der ganzen Welt einpacken. Dann lieber doch aufstehen.
Ich setzte mich auf und schwang meine Füße über den Bettrand. Dann blieb ich noch einen kurzen Moment sitzen um meine sieben Sinne zusammen zu bekommen, bevor ich meinen Arsch in die Höhe hob und in das angrenzende Bad wackelte.
Im Spiegel traf mich fast der Schlag. Ich sah aus wie eine der berühmten Todesfeen. Fast weiße Haut, dunkle, schwarze Ringe unter den Augen und die Haare standen mir in alle Richtungen ab. Heilige Scheiße, so konnte ich mich in England definitiv nicht blicken lassen. Ich wollte schließlich einen guten Eindruck bei meinen ehemaligen Lehrern hinterlassen. Okay, da war einiges an Schönheitspflege nötig, bevor ich mich auf den Weg machte.
Ich zog mein türkisfarbenes Satin-Nachthemd aus und stieg erst einmal unter die Dusche. Das heiße Wasser entspannte meinen Körper und meine Muskeln und ich ließ mich erst einmal richtig fallen, bevor ich mich an die Arbeit machte.
Ich rasierte mich am ganzen Körper, das heißt Beine, Achseln, Bikinizone. Danach wusch ich mir meine langen, blonden Haare, knetete eine Spülung hinein und seifte mich von oben bis unten mit meinem Lieblingsduschbad ein.
Als ich damit fertig war, stieg ich aus der Duschkabine und trocknete mich mit einem weichen Handtuch ab. Danach kämmte ich mir die feuchte Haare gut durch, sprühte mir meine Sprühkur hinein und ging dann zurück in mein Schlafzimmer, wo ich mich an meine Schmink- und Frisierkommode setzte. Ich zupfte mir schnell meine Augenbrauen einmal nach (AUA!) und legte ein leichtes, nicht zu übertriebenes Make-up auf. Aber Smokey Eyes mussten schon sein. Das stand mir einfach am besten.
Nun waren die Fingernägel an der Reihe. Ja, auch das musste sein, denn ich wollte einfach perfekt gestylt sein. Doch heute verzichtete ich auf ein übertriebenes Muster, wie ich es gerne trug, sondern machte mir nur die Spitzen meiner Nägel weiß und lackierte anschließend mit Klarlack drüber. French Design, ja, das passte.
Nun war Anziehen an der Reihe. Ich hatte mir schon genau überlegt, was es sein sollte. Es sollte elegant und doch nicht zu übertrieben sein. Also hatte ich mich für einen schwarzen Hosenanzug mit einer roten, tief ausgeschnittenen Satinbluse entschieden. Dazu trug ich meine hohen, schwarzen Stiefel.
So, dann fehlten nur noch die Haare und der Schmuck. Die Haare ließ ich mir zu einem eleganten Knoten im Nacken stecken und der Schmuck war schlicht in weißgold, kleine Brillantstecker in den Ohren, meine Kette mit Filou und ein zartes Armkettchen. Als ich mich im Spiegel anschaute, fand ich selbst, dass ich richtig gut aussah, genau, wie ich es geplant hatte.
Doch es fehlte noch eine Kleinigkeit. Wenn ich schon nach H... DORTHIN zurück musste, dann sollte auch ein anderes Stück seinen Weg nach Hause finden. Es gehörte einfach an diesen Ort, ob ich wollte oder nicht. Deswegen griff ich noch einmal in meine Schmuckschatulle und holte Fucking Bats Kette hervor. Nach den Ferien war mir eines Morgens aufgefallen, dass ich sie noch immer um den Hals trug und hatte sie schnell abgelegt. Doch jetzt wollte ich sie auf einmal wieder genau dort haben. Ich wusste auch nicht, wieso, aber es fühlte sich genau richtig an. Deswegen legte ich sie mir schnell um, bevor ich es mir noch anders überlegen konnte. Sie war kürzer als die, die ich noch trug und der Herzanhänger ruhte genau auf dem Brustbein, während Filou genau über meinem Herzen lag.
Noch ein prüfender Blick in den Spiegel... Perfekt. Genau so hatte ich es mir heute Nacht vorgestellt. Das war das perfekte Outfit für meine Rückkehr. Ich strahlte Eleganz und doch ein klein wenig Autorität aus. Das war nicht Mimi, die einstige Schülerin, die ich da im Spiegel sah, sondern Marie Lucie Duchesse, Professorin für Verwandlung, Alte Runen, Tanzen und Kickboxen sowie stellvertretende Schulleiterin der Beauxbatons-Akademie für Zauberei.
Ich musste nur noch meinen Koffer packen, dann konnte es auch schon losgehen. Ich schmiss die riesige Kiste aufs Bett und schon flogen all die Dinge hinein, die ich brauchte. Ich ließ eigentlich nichts zurück, außer ein paar Bücher, denn ich würde eh nicht großartig zum Lesen kommen. Und wenn, dann verfügte dieser Ort über eine große Bibliothek, in der man sicher auch etwas Lesbares finden konnte.
Dann war ich bereit. Nach dem Frühstück konnte es losgehen. Doch ich würde noch einen kurzen Zwischenstopp einlegen müssen, von dem Cole nichts wissen durfte, aber dazu später mehr.
Ich schnappte mir meinen schwarzen Reiseumhang, der aus dem gleichen Stoff war wie der von Fucking Bat damals (Nicht daran denken, Mimi!) und machte mich dann auf den Weg nach unten in den Speisesaal.


Die Schüler schienen ziemlich enttäuscht zu sein, dass ich jetzt auch noch die Schule verließ, denn als ich das in meiner kleinen Rede, die ich extra noch geschrieben hatte, erwähnte, ertönten viele OOOOHs und Nein-Rufe. Aber ich konnte es nicht ändern. Befehl war nun einmal Befehl und ich konnte mich dem nicht widersetzen. Doch als ich meinen Schützlingen sagte, dass Cole mich nicht nur als Schulleiter, sondern auch noch als Tanzlehrer vertreten würde (Das hatte er mir vorhin noch gesagt), da brachen vor allen bei den Mädchen Jubelstürme aus. Kein Wunder, so wie er aussah. Er war auch hier das Sahneschnittchen unter den Lehrern und viele Schülerinnen waren seinem Charme erlegen.
Als es schließlich Zeit für mich wurde zu gehen, da nahm Cole meine Hand – und das auch noch vor den Schülern (Selbstverständlich wurde ich knallrot wie eine Tomate) – und brachte mich nach draußen zu dem Apparierplatz, der hinter der Grundstücksgrenze lag. Dort nahm er mich noch einmal fest in den Arm und drückte mich an sein Herz.
„Ich will nicht, dass Du gehst“, flüsterte er mir ins Ohr.
„Du weißt aber genauso gut wie ich, dass es nicht anders geht. Ich muss Olympes Aufforderung nachkommen, sonst bin ich die längste Zeit hier Lehrerin gewesen. Und dieses Risiko möchte ich nur sehr ungern eingehen.“
„Ich weiß. Es ist nur so, dass Du mir sehr fehlen wirst.“
„Ich werde Dich auch vermissen, aber ich verspreche Dir, dass ich Dir schreiben werde. Und ich sehe zu, dass ich in den Weihnachtsferien hierher kommen kann. Aber ich muss erst sehen, was Olympe dazu sagt.“
„Wenn sie Dich nicht gehen lässt, dann komme ich zu Dir.“
„Wir werden sehen. Aber ich sollte jetzt wirklich langsam zusehen, dass ich hier weg komme. Je länger ich es hinaus zögere, desto schwerer wird es für mich.“
„Soll ich Dich nicht doch begleiten?“
„Glaub mir, Cole, es ist am besten so, wie es jetzt. Wie soll ich mir denn sonst Gedanken über uns machen?“
Diese Ausrede hatte ich mir vorher zurecht gelegt, denn ich wusste, dass Cole nicht so einfach aufgeben würde. Er wollte mich nicht gehen lassen und, so ehrlich bin ich dann doch, ich fühlte mich geschmeichelt. Es war schon lange her, dass ein Mann so sehr an mir hing und es fühlte sich gar nicht mal so schlecht an.
„Du denkst also über uns nach?“
„Das habe ich Dir doch versprochen. Und jetzt mache es mir bitte noch schwerer, als es ohnehin schon ist. Sonst breche ich am Ende noch in Tränen aus und kette mich vor Verzweiflung ans Schloss.“
Obwohl ich sein Gesicht nicht sah, konnte ich spüren, wie Cole lächelte. Doch ich wollte nicht mehr länger hier herum stehen und das Unvermeidliche hinaus zögern. Auch wenn ich einen riesigen Knoten deswegen im Magen hatte, ich musste da jetzt durch, ob ich wollte oder nicht.
„Pass auf Dich auf, ja“, sagte Cole und umarmte mich wenn möglich noch fester. „Ich hätte Dich gerne in einem Stück zurück.“
„Ich bin die Vorsicht in Person, das weißt Du doch“, erwiderte ich grinsend.
„Da habe ich aber auch schon anderes gesehen.“
„Das war einmal, Cole. Das ganze ist schließlich Ewigkeiten her.“
Wir sprachen gerade über jene Nacht vor 18 Jahren, in der sich mein Leben für immer verändert hatte. Damals hatte Remus mich in seiner Wolfsgestalt angegriffen und dadurch hatte ich nicht nur ein Wahnsinnsgehör, sondern auch noch die Fähigkeit, mit Hunden und Wölfen zu sprechen, erlangt.
„Ich muss jetzt wirklich gehen“, sagte ich schließlich, nachdem Cole immer noch keine Anstalten machte, mich los zu lassen.
Ich legte meine Hände auf seine Brust und schob ihn sanft, aber doch bestimmt, von mir. Cole sah mich traurig an und dieser Blick aus seinen eisblauen Augen, die mich so sehr an Filou erinnerten, brach mir fast das Herz.
„Ich melde mich bei Dir. Versprochen“, meinte ich und trat einen Schritt zurück.
„Ich werde auf Dich warten, Mimi“, erwiderte Cole. „Immer.“
Das war der Moment, in dem ich wusste, dass ich dringend Abstand brauchte, denn diese Aussage war mir einfach zu viel. Ich schenkte meinem Freund noch ein letztes Lächeln, drehte mich dann auf der Stelle und ließ Beauxbatons und Cole hinter mir zurück.


Ich landete vor meinem Haus an dem wunderschönen Strand der Cote d'Azur. Ich hatte nicht lange Zeit, doch trotzdem musste ich das tun. Sirius würde es mir nie verzeihen, wenn ich einfach so abhaute.
In den letzten Wochen hatte ich Sirius immer wieder mit Geld, Nahrung und Klamotten versorgt. Er hatte mir regelmäßig geschrieben, wie sehr er sich doch langweilte, weil er den lieben langen Tag alleine war. Die einzige Abwechslung waren die Spaziergänge, die er als Tatze am Strand unternahm. Aber ich hatte es nicht ändern können, so gerne ich es auch gewollt hätte. Ich war einfach an die Schule gebunden.
Doch jetzt war das anders. Jetzt würde ich Sirius genau das geben, was er sich so sehr wünschte. Ablenkung und Freiheit.
Ich rannte fast auf die Haustür zu – mein Koffer flog schön brav hinter mir her – löste die Schutzzauber von der Tür und trat in die große, helle Eingangshalle.
„Sirius“, rief ich laut, kaum das ich die Tür hinter mir geschlossen hatte.
Doch ich bekam keine Antwort. Das war ja wieder mal typisch. Kaum brauchte man etwas von meinem Mann, dann wurde man im Stich gelassen. Aber wehe, es war mal anders herum. Herrgott, Sirius sollte nicht den lieben, langen Tag durch die Gegend laufen, sondern sich eher hier im Haus verschanzen, damit er nicht von den Auroren geschnappt wurde, die ihn immer noch jagten.
„SIRIUS“, rief ich noch lauter. Wo steckte der nur? „Sirius, bist Du da?“
Mann ich hatte keine Lust, ihn zu suchen. Ich hatte ohnehin nur so wenig Zeit. Sie lief mir quasi unter den Fingern weg und Sirius machte mal wieder einen auf...
„Mimi“, riss mich da eine müde Stimme aus meiner innerlichen Schimpftirade heraus. „Was machst Du denn hier?“
Ich sah auf und sah Sirius oben an der breiten Wendeltreppe stehen, die in den ersten Stock führte. Er schien noch im Bett gewesen zu sein, denn er trug nur eine blaue Pyjamahose. Sein Oberkörper war nackt. Verdammt, ich musste eine innere Anziehungskraft dafür haben. Erst Cole, jetzt Sirius. Oder gab es da irgendwo ein Nest? Egal, alles scheißegal. Dazu habe ich jetzt keine Zeit.
„Sirius, Gott sei Dank, Du bist da“, seufzte ich erleichtert.
„Natürlich bin ich da. Wo sollte ich denn sonst sein? Die Frage ist nur: Was machst Du hier? Solltest Du nicht in der Schule sein und irgendwelche kleinen Biester quälen?“
„Ich habe jetzt keine Zeit für lange Erklärungen. Geh ins Bad, mach Dich fertig und pack Deine Sachen. Wir verreisen.“
„Häh? Wieso, warum, weshalb? Und wohin?“
Ich seufzte. War ja klar, dass das nicht ohne irgendwelches Blabla ging. Also gut, dann die Kurzfassung.
„Ich muss nach England, genauer gesagt nach H... Du weißt schon. Dort findet dieses Jahr das Trimagische Turnier statt und anscheinend hat es dort ein Problem bei der Auswahl der Champions gegeben. Dein lieber Patensohn wurde als vierter Teilnehmer ausgewählt, obwohl es eigentlich nur drei sein sollten.“
„WAAAAS? Aber wie und wieso? Und... Das können die doch nicht machen. Er ist noch nicht volljährig.“
„Das sehe ich auch so. Auf jeden Fall hat mich meine Vorgesetzte dorthin zitiert um mich um unsere nicht ausgewählten Schüler zu kümmern, weil sie nur Augen für ihren Liebling hat.“
„Aber Harry... er ist doch noch viel zu jung. Das stimmt doch etwas nicht. Mimi, was...“
„Keine Zeit, Sirius. Geh und mach Dich bereit für die Abreise. Ich gebe Dir zehn Minuten, dann möchte ich, dass Du fertig bist. Ich will nicht zu spät kommen. Ich habe zwar noch Zeit bis heute Abend, aber ich muss Dich noch in Deine neue Unterkunft bringen. Deswegen hopp, hopp, hopp.“
„Ich bin gleich soweit.“
Er drehte sich um und rannte zurück ins Gästezimmer.
Ich nutzte unterdessen die Gelegenheit, um auf der Terrasse eine zu rauchen. Ich war so nervös, dass ich die am liebsten die komplette Schachtel in mich hinein gezogen hätte, aber ich hielt mich zurück. Eine musste erst einmal reichen. Ich konnte später ja noch einmal eine Kippe genießen, bevor ich das Schlossgelände betrat.
Ich war gerade fertig, als Sirius die Treppe hinunter gepoltert kam. Sein Haar war noch feucht vom Duschen, aber er wirkte gehetzt und irgendwie auch hilflos. In den vielen Briefen, die er mir geschrieben hatte seit er hier war, hatte er mir von seinem Verhältnis zu Harry erzählt. Anscheinend kamen die beiden mehr als nur gut miteinander aus und Sirius hatte den Wunsch, für Harry wie ein Vater zu sein. Wer wäre dazu besser geeignet als Sirius, denn er war James in seinem Verhalten so ähnlich, wie es nur irgendwie sein konnte.
„Können wir los“, fragte er mich schnell und wäre wahrscheinlich am liebsten gleich aus dem Haus gestürmt.
„Gleich“, gab ich zurück. „Vorher muss ich Dir noch etwas erklären. Ich kann Dich nicht mit ins Schloss nehmen, weil die Gefahr zu groß ist, dass Dich dort jemand erkennt, auch wenn Du als Tatze unterwegs bist. Aber ich kenne da den idealen Ort, an dem ich Dich unterzubringen gedenke. Es ist zwar nicht gerade ein Luxushotel (Untertreibung des Jahrhunderts), aber ich werde es Dir schon ein bisschen häuslich machen.“
„Aber wie soll ich denn dann nach Harry sehen“, jammerte Sirius.
„Du bist ja nicht weit weg. In zwanzig Minuten kannst Du bei ihm sein, wenn Du Dich beeilst noch schneller. Aber mir ist das Risiko einfach zu groß, dass Du erwischt wirst, denn ich gehe davon aus das die Sicherheitsmaßnahmen während des Turniers sehr hoch sein werden. Bitte sei vernünftig und höre auf mich, Sirius. Es bringt doch auch nichts, wenn Du in Harrys Nähe bist, aber dann durch einen Fehler erwischt wirst und wieder ins Gefängnis musst. Dann kannst Du Dich wieder nicht um ihn kümmern.“
„Du hast ja Recht.“
„Das weiß ich. Okay, hast Du alles, was Du brauchst? Essen brauchst Du nicht mitzunehmen, dass kriegst Du im Ort. Außerdem werde ich Dir jeden Tag ein Fresspaket schicken, solange ich da oben bin.“
„Ja, dann habe ich alles.“
„Gut, dann lass uns gehen. Verwandle Dich bitte noch. Nicht, dass Dich am Ende jemand sieht.“
Sirius schloss die Augen und keine zwanzig Sekunden später stand der große, schwarze Hund mit den Hängeohren neben mir. Sein Fell war lange nicht mehr so zottelig, sondern sah gepflegt und sauber aus. Das hing mit den Haaren zusammen, denn ein Animagus bekommt automatisch das gleiche Fell wie die Haare des Menschen, aus dem er entspringt.
„Besser“, hörte ich Sirius' Stimme in meinem Kopf.
„Viel besser“, gab ich in Gedanken zurück. Es war ein klein wenig ungewohnt, auf diese Art zu kommunizieren, denn das hatte ich seit über einem Jahr nicht mehr getan. „So, jetzt lass uns aufbrechen. Wir haben noch einen kleinen Fußmarsch vor uns.“
„Wo bringst Du mich nur hin?“
„Das wirst Du dann schon sehen.“
Gemeinsam verließen wir das Haus. Ich legte meine Hand auf Tatzes Rücken und drehte mich mit ihm auf der Stelle, um zu dem Ort zu gelangen, an den ich am allerwenigsten zurückkehren wollte. Und doch musste ich es tun.


Ich brachte Sirius in die Höhle, die mir Fucking Bat einst gezeigt hatte. Was besseres war mir im Moment nicht eingefallen, denn ich wollte Sirius wirklich aus der Gefahrenzone heraus halten. Aber so konnte er wenigstens in der Nähe seines Patensohnes sein.
Ich richtete ihm den kleinen, runden Raum so wohnlich ein, wie es nur irgendwie ging. Mit einem breiten, kuscheligen Bett, einem Tisch mit vier Stühlen, einem Kleiderschrank, einem Sofa und natürlich einem Fernseher, damit er auf dem laufenden blieb. Zumindest einigermaßen. Danach belegte ich die Höhle mit einem Isolierungszauber, damit es nicht zog und schütze Sirius und sein neues Heim mit ein paar Schutzzaubern, sodass er nicht entdeckt wurde.
Und schon war es wieder einmal Zeit für einen Abschied. Ich hasste so etwas, habe ich das erwähnt? Wenn nein, dann wisst ihr es jetzt. Ich konnte es einfach nicht leiden, eine geliebte Person zurück zu lassen. Das brach mir immer beinahe das Herz. Ich war einfach ein sehr feinfühliger Mensch, was so etwas anging.
Ich drückte Sirius fest an mich und wollte eigentlich gar nicht gehen, weil ich wusste, dass jetzt der schwierige Teil kam. Jetzt stand das Unvermeidliche direkt voraus. Ich musste in dieses vermaledeite Schloss, ob ich wollte oder nicht.
„Pass auf Dich auf, Mimi“, meinte Sirius zu mir und streichelte mir kurz über den Rücken. „Und lass Dich nicht unterkriegen.“
„Und Du stell keine Dummheiten an“, gab ich zurück.
„Auf die Idee würde ich doch nie kommen. (Ha, dieses Grinsen sagte wohl schon alles).“
„Ich meine es Ernst, Sirius. Bleib, wenn möglich hier drin. Ich glaube kaum, dass viele Leute diese Höhle kennen. Ich werde mich so oft es geht bei Dir melden und Dich über irgendwelche Neuigkeiten informieren. Versprochen.“
„Ich danke Dir.“
Wir drückten uns noch ein letztes Mal, dann machte ich mich an den Abstieg. Ich musste in etwa zwanzig Minuten durch die Pampa und dann auch noch durch das Dorf Hogsmeade laufen, bis ich meinen Albtraumort betreten würde. Ich hätte ja direkt vor die Schultore apparieren können, aber ich hatte mich dazu entschieden, dass mir ein kleiner Spaziergang doch noch gut tun würde. Außerdem zögerte es die ganze Sache doch ein klein wenig hinaus. Und ich konnte unterdessen eine rauchen, das war doch auch nicht schlecht.
Doch wieder einmal spielte mir diese blöde Zeit einen Streich. Nun hätte sie gerne einen Tick langsamer laufen können, aber nö, Pustekuchen. Sie rannte dahin ohne Ende. Es kam mir so vor, als wäre ich eben erst los gelaufen, als ich auch schon vor dem schmiedeeisernen Tor stand, das von zwei geflügelten Ebern flankiert war. Ich sah zu dem Schloss hinauf, das dort oben auf einem Hang thronte. Es hatte sich überhaupt nicht verändert und sah noch genauso aus wie damals vor knapp achtzehn Jahren.
Oh Gott, ich will nicht, ich mag nicht. Ich hatte so viel schlimmes hier erlebt. Gut, aber die Schule an sich konnte ja nichts dafür. Es waren insgesamt vier Personen, die Schuld daran waren, dass ich mich jetzt so scheiße fühlte. Fucking Bat und seine drei kleinen Schweinchen.
Okay, aber alles hinauszögern brachte jetzt nichts. Dadurch wurde dieser Druck in meinem Magen nicht besser. Ich musste es hinter mich bringen, ob ich wollte oder nicht. Vielleicht würde es ja gar nicht so schlimm werden. Immerhin war Fucking Bat ja nicht hier, also konnte ich auch getrost rein gehen. An den Rest denke ich einfach überhaupt nicht. Genau, das mache ich. Immer wenn mir irgend ein Scheiß in den Kopf kommt, dann denke ich einfach an diesen wahnsinnig guten Liebesschmöker, den ich erst letztens gelesen hatte. Nur keine Panik, Mimi, Du wirst das Kind schon schaukeln.
Ich griff nach dem kalten Eisen und versuchte das Tor aufzudrücken, aber es war verschlossen. Klar, das war ja in Beauxbatons auch nicht anders. Eine Türklingel wie an normalen Häusern gab es auch nicht, also hatte ich nur eine Möglichkeit um hier hinein zu kommen. Ich zog meinen weißen Zauberstab und beschwor meinen Patronus herauf, der die Form eines Schäferhundes hatte. Jetzt, da mein eigener Hund nicht mehr bei mir war, hatte ich diesen liebevoll Filou getauft.
Ich schickte den silbrigen, kleinen Kerl auf direktem Weg zur Beauxbatons-Kutsche, die sicher irgendwo auf dem Schlossgelände stand. Dort sollte er Olympe folgende Nachricht überbringen.

Liebe Olympe, ich bin hier und stehe vor dem Schultor, komme aber nicht hinein. Könntest Du bitte dafür sorgen, dass man mir öffnet?

Ich hoffte, es würde nicht ewig dauern, denn meine Laune verschlechterte sich zusehends, genauso wie das Wetter. Vorhin hatte noch die Sonne geschienen, aber jetzt zogen dichte Wolken auf und es sah nach Regen aus. Außerdem wurde es windig und mich fröstelte es bereits. Macht hinne, Mann, ich erfriere gleich.
Ich zündete mir noch eine Kippe an, um die Wartezeit ein klein wenig zu verkürzen. Ich sah auf meine Uhr. Es war bereits zwei Uhr nachmittags und das Mittagessen sollte bereits beendet sein. Verdammt, denn ich bekam langsam aber sicher Hunger. Zumindest glaubte ich das, denn mein Magen grummelte so komisch. Aber vielleicht würde ich auch gar nichts herunter bekommen, denn mir war auch leicht übel. Aber das lag an diesem Ort. Wieder hier zu sein machte mich doch sehr nervös. .
Da hörte ich schwere Schritte auf dem kiesigen Zufahrtsweg und zwei Minuten später kam eine riesenhafte Gestalt auf das Tor zu. Doch diese hier war nicht weiblich, sondern männlich, doch sie sah immer noch genauso aus wie früher. Nur dass jetzt ein paar graue Strähnen in seinen wuscheligen Haaren und dem struppigen Rauschebart waren.
„Hagrid“, rief ich aus und lächelte ihn an.
Den hatte ich ja komplett vergessen und dabei hatte ich es ihm zu verdanken, dass ich Filou überhaupt hatte hier her mitnehmen können. Wenn er sich damals nicht bereit erklärt hätte, dass Filou ihn auf seinen Runden durch den Wald und auf den Ländereien begleiten konnte, dann hätte ich damals nicht die Sondererlaubnis bekommen, einen Hund an der Schule halten zu dürfen.
„Hallo Mimi“, sagte er fröhlich und grinste mich an. Glaubte ich zumindest. Bei dem Bart konnte man das nicht so richtig sagen. „Schön, Dich mal wieder zu sehen. Is' lange her.“
„Ja, das kann man wohl sagen. Fast achtzehn Jahre.“
Hagrid zog einen riesigen Schlüsselbund aus der Innentasche seines Maulwurfsmantels und sperrte mir das Tor auf. Ach ja, da war ja was. Hüter über die Schlüssel und Ländereien von H... dem Ort. Hagrid zog das Tor auf und ich konnte das Schulgelände betreten. Aber nicht ohne vorher noch einmal tief durchzuatmen.
Der erste Schritt war der schwerste, aber irgendwie schaffte ich es.
„Willkommen zurück“, meinte Hagrid und schloss das Tor hinter mir, das mit einem fast endgültigem Klong zu fiel. „Hast es ja ziemlich weit gebracht, Mimi. Hab gehört, Du bis' jetzt Lehrerin und auch noch die Vertreterin von Olymp. Wahnsinn, wirklich ganz toll!“
„Danke, Hagrid“, meinte ich ehrlich und folgte ihm den kiesigen Zufahrtsweg hinauf. „Aber sag mal, woher wusstest Du, dass ich hier bin und Du mir aufmachen musst?“
„Olymp (Aua, das klam ja fast wie eine Vergewaltigung ihres Namens) hat mir eine Nachricht geschickt. Mit ihrem Pa- Dingsbums.“
„Du meinst Partronus?“
„Ja genau. Sieht aus wie ein Delfin. Wirklich sehr hübsch, das muss ich schon sagen.“
„Was? Der Patronus oder Olympe?“
Mir war natürlich klar, dass Hagrid genauso ein Halbriese war wie meine Vorgesetzte. Nur dass der mit diesem Thema anscheinend besser umging. Doch was war denn das? Wurde Hagrid etwa gerade rot oder lag das an dem kalten Wind?
„Beides“, flüsterte er leise und schaute absichtlich zu Boden.
Aha, daher wehte der Wind. Er fand Olympe also toll? Na, wenn jemand zusammen passen würde, dann ja wohl die beiden. Aber wie würden die denn verhüten? Ich glaubte kaum, dass es Kondome in dieser Größenordnung gab. Wie machten Halbriesen das denn eigentlich? Mit Mülltüten oder wie? Mimi, Du kleines Schweinchen. Musst Du denn unbedingt gleich an so etwas denken? Also wirklich.
„Das kann ich nur zu gut verstehen, denn Olympe sieht wirklich gut aus“, gab ich zurück und versuchte ihm damit die Scham zu nehmen, doch ich merkte, dass ihm das Thema sehr unangenehm war, deswegen war ein Themenwechsel angesagt. „Aber sag mal, wo muss ich jetzt eigentlich hin? Ich habe keine Ahnung, bei wem ich mich melden soll.“
„Auch das hat Olymp mir gesagt. Du solls' Dich bei Professor McGonagall melden. Anscheinend gibt es da ein kleines Problem mit den Betten in der Kutsche. Aber mehr weiß ich auch nich'. Sie wird Dir es dann schon noch erklären.“
Oh oh, das klang in meinen Ohren gar nicht gut. Ich musste doch nicht etwa im Schloss schlafen, oder? Allein der Anblick des steinigen Gemäuers reichte aus, um eine gewaltige Gänsehaut zu bekommen. Wie sollte es dann erst werden, wenn ich in der Nacht alleine in einem Zimmer lag? Na super, ganz toll.
„Hör mal, Mimi, findes' Du den Weg zu McGonagall alleine? Ich muss mich noch um eure Palominos kümmern. Die saufen ganz schön viel.“
„Ich weiß. Sind McGonagalls Räume immer noch oben im dritten Stock?“
„Jap. Sie müsste grade Unterricht haben.“
„Dann finde ich es. Wir sehen uns dann später beim Abendessen, oder?“
„'Türlich. Bis dann, Mimi.“
„Bis dann, Hagrid.“
Er ging am Waldrand davon auf seine kleine Hütte zu, neben der ein Gehege aufgebaut worden war, auf dem die geflügelten Pferde friedlich grasten. Ich schaute dem Riesen hinterher und musste mich unwillkürlich fragen, wie ich ihn hatte vergessen können. Er, der doch immer so freundlich zu mir gewesen war...
Doch nun konnte ich es nicht mehr länger aufschieben. Ich musste in das Schloss und zu McGonagall. Auf sie freute ich mich schon irgendwie. Wir waren immer sehr gut miteinander miteinander ausgekommen und ich hatte einiges aus ihrer Art zu unterrichten übernommen. Außerdem hatte ich ihre rüde Art immer sehr gemocht. Und ihr Blick damals, als sich Fucking Bat in ihrem Unterricht ausgezogen hatte... Das würde ich wohl nie vergessen.
Ich drehte mich um und ging langsam auf das Schloss zu, obwohl alles in mir schrie, sich umzudrehen und weg zu laufen. Ich wusste genau, was mich dort drin erwarten würde. Erinnerungen, tausendfach und sie alle würden mir weh tun. Ich würde an jeder Ecke an glücklichere Zeiten denken müssen, die ich erfolgreich in die hinterste Ecke meines Gedächtnisses verbannt hatte. Doch ich wollte nicht an diese Zeiten erinnert werden. Ich hatte sie erfolgreich verdrängt und hatte gedacht, dass ich einfach nur mein Leben weiter leben konnte. Aber nein, Olympe hatte mich ja hierher beordern müssen und war jetzt nicht einmal da, um mich in Empfang zu nehmen. Das war ja mal wieder typisch sie. Sie hatte schon des öfteren solche Aktionen gebracht. Aber so war sie nun einmal.
Jeder Schritt, den ich machte, brachte mich meiner persönlichen Hölle näher. Dort vorne etwa war die Stelle, an der ich Fucking Bat das letzte Mal gesehen und zuletzt seine Stimme gehört hatte.
Nicht daran denken, Mimi. Du schaffst das. Du bist so viel stärker als Du denkst. Kneife einfach Deine Arschbacken zusammen und meistere diese Situation wie alles in Deinem Leben. Es wird schon nicht so schlimm werden.
Ich betrat die erste der steinernen Stufen und ging die Treppe zum Schlossportal nach oben. Auch hier durchzuckten mich Erinnerungen wie Blitze in einer gewittrigen Nacht. Hier hatte ich mich das erste Mal von Fucking Bat getrennt und diese Stufen war er hinunter gerannt, als er mir nach dem Halloweenfest nachgelaufen war. Und hier hatte er auch am Weihnachtsmorgen auf mich gewartet, als ich vom Joggen kam und tierisch sauer gewesen war, weil er mir nichts zu Weihnachten geschenkt hatte. So dachte ich zumindest. Ich konnte ihn fast bildlich vor mir sehen. Er hatte eine schwarze Jeans und einen dünnen grauen Pullover getragen, die Haare waren in etwa schulterlang und wuschelig gewesen, wie es damals Mode gewesen war. Doch am meisten war mir sein Blick in Erinnerung geblieben. Sauer und gleichzeitig besorgt.
Hör jetzt endlich auf mit diesem Scheiß, Duchesse. Du bist doch schon längst über dieses Arschloch hinweg. Er hat Dir so vieles angetan. Wenn ich einmal aufzählen dürfte: Er hat Dich wochenlang wegen seiner Ex voll geheult, er hat Dich sogar mit ihr verglichen. Er hatte sich damals nicht sofort für Dich entscheiden können, nachdem Du ihn vor die Wahl gestellt hattest, Du oder seine Freunde. Und er hat Dich mit seiner Ex, die gleichzeitig Deine einzige weibliche Freundin an dieser verfickten Schule gewesen war, betrogen. Klingelt es da irgendwo bei Dir? Der Kerl ist nicht einen Gedanken von Dir wert. Das ist nur reine Zeitverschwendung. Also vergiss ihn einfach und damit Schluss.
Meine innere Stimme hatte ja so recht. Wieso sollte ich an die Vergangenheit denken? Ich lebte im Hier und Jetzt und das war das einzige, was zählte. Ich musste zu McGonagall und sie fragen, wo ich schlafen könnte. Natürlich musste ich zuerst einmal ihr Klassenzimmer finden, so verwinkelt, wie diese Schule doch war. Außerdem ist Fucking Bat eh nicht hier, also kann ich das ganze ja ruhig hinter mir lassen.
Ich erreichte die letzte Stufe, legte die Hand auf die Türklinke und atmete noch einmal tief durch, bevor ich sie herunter drückte. Auf in den Kampf, Mimi.


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