Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Der Schattenpakt - Dunkelheit

von Valkyr

Hallo liebe Leser :)
Ich habe mich vor einiger Zeit an dieser Fanfiktion versucht und sie bereits auf einer anderen Seite hochgeladen. Da sie da ein voller Erfolg war, wollte ich sie nun auch hier mit euch teilen!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und würde mich sehr über Feedback freuen!

Liebe Grüße
Eure Valkyr


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

« Der Schattenpakt »

1. Kapitel - Dunkelheit


Durch einen Spalt zwischen den hellen Vorhängen, welche die großen Fenster hinter sich verbargen, schien das purpurne Sonnenlicht in ein ausgesprochen kleines Zimmer hinein und direkt auf das Bett, in dem eine junge Frau lag. Blinzelnd öffnete sie ihre rehbraunen Augen, ehe sie eine Hand vor ihr Gesicht hielt, um ihre empfindlichen Pupillen vor der Blendung zu schützen. Nach einem Seitenblick auf die Uhr, die auf dem Nachtschrank stand, ließ sie stöhnend den Unterarm auf ihrer Stirn nieder und sie senkte die müden Lider erneut, um wenigstens noch dösen zu können, doch, obwohl sie unheimlich erschöpft war, gelang ihr selbst das nicht einmal.


So setzte sie sich sachte auf, warf die Decke zur Seite und schwang die Beine über den Bettrand, um kurz darauf die Ellenbogen auf die Knie zu stützen und sich mit den Händen durch das leicht gewellte, braune Haar zu fahren. Für gewöhnlich hatte Hermine keine Probleme damit, so früh aufzustehen, doch da gerade Mal die Dämmerung angebrochen und es somit nicht später als fünf Uhr in der Früh war, fühlte sie sich durchaus noch etwas geschlaucht.


Erst gestern war sie aus Hogwarts zurück gekehrt und hatte das sechste Schuljahr absolviert. Die ganze Zugfahrt über hatte eine erdrückende Leere auf ihr gelastet, die ihr fast den Atem geraubt hatte. Düster war es gewesen und die einst so edle Zaubererschule diente als Abhang für schwarze Gewitterwolken, die in regelmäßigen Abständen Blitze über den Himmel zucken ließen. Laut hatte der Donner gegrollt, Windböen hatten so manchen Baum umgerissen und den schwarzen See, der sich in Nähe des Schlosses befand, zum Toben gebracht.


Eine Gänsehaut übermannte Hermine, wenn sie daran zurück dachte. Hogwarts glich nun viel mehr einem Geisterschloss, als einem Lehrgebäude für Magiebegabte. Sie wollte sich daran gar nicht mehr erinnern, wie trostlos und kalt es auf einmal dort gewesen war. Eine befremdliche Atmosphäre, denn seit ihrem elften Lebensjahr war das Gelände nicht nur Schule, sondern auch ihr zu Hause gewesen.


Leise seufzte sie und stand schließlich auf. Noch immer war sie etwas wackelig auf den Beinen, denn hatte sie den Schock über den Tod ihres Schulleiters - Albus Dumbledore - noch nicht ganz verdaut. Er war ein gütiger und freundlicher, alter Mann gewesen, weise und geheimnisvoll zugleich. Man konnte ihm alles anvertrauen und doch urteilte er niemals voreilig, sondern wohl überlegt. Das hatte Hermine besonders toll an ihm gefunden. Zudem hatte er eine ordentliche Portion Humor besessen, die im Laufe der letzten zwei Jahre bedauerlicher Weise verblasst war.


Trotz allem war er für viele eine Anlaufstelle gewesen, wenn Ängste und allerlei negative Einflüsse sich in einem breit machten. Dumbledore war nicht bloß Schulleiter gewesen, sondern ebenso ein guter Zuhörer und für jeden, der es zulassen wollte, ein behütender Schild. Ein Schild, der vor allem vor einem der furchterregendsten Wesen der Zaubererwelt schützen sollte: Lord Voldemort. Er jagte jene, die in seinen Augen die Magie mit unreinem Blut besudelten. Dazu gehörten Muggelgeborene, wie Hermine eine war. Jemand mit nichtmagischen Eltern. Diese wurden im Volksmund der Gefolgschaft Voldemorts vorzugsweise 'Schlammblüter' genannt.


Schon immer hatte sie diese Bezeichnung gehasst, so war sie denn das erste Mal direkt damit konfrontiert worden, als sie in der zweiten Klasse von einem Mitschüler namens Draco Malfoy so genannt wurde. Heutzutage würde sie ihm wohl einen gezielten Tritt verpassen und ihm Dinge entgegnen, die eindeutig an seinem Ego kratzen würden. Diese Gelegenheit hatte sich zu ihrem Bedauern nicht mehr geboten, doch war ihr das eigentlich auch ziemlich egal.


Plötzlich wurde Hermine jäh aus ihren Gedanken gerissen, als sie ein lautes Krächzen vernahm. Sie wandte sich zum Fenster, auf dessen äußerer Sims ein Rabe saß und mit dem Schnabel mehrmals gegen die Glasscheibe klopfte. Die junge Hexe verzog das Gesicht. Wieder krächzte das Tier, woraufhin sie langsam zum Fenster heran trat und es öffnete. Raben waren in ihren Augen sehr weise Geschöpfe, doch irgendwie auch unheimlich. Abermals ein Krächzen, das beinahe in den Ohren schmerzte, so laut war es. Dann kam das Federvieh noch ein wenig näher und fast schon instinktiv streckte Hermine eine Hand nach ihm aus, was das Tier nutzte, um sich vom Fenstersims abzustützen und auf ihre Fingerknöchel zu hüpfen.


Ein komisches Gefühl, wie Hermine sich dachte, als der Rabe auf ihren Fingern saß und diese mit seinen spitzen Krallen fest umklammerte, so dass es rötliche Spuren hinterließ. Ohne sich daran weiter zu stören, strich sie ihm über das glänzende Gefieder und musterte ihn aufmerksam. Irgendwie schien dieses Tier schlauer zu sein, als gewöhnlich. Handelte es sich vielleicht um einen Animagus? Die Gryffindor dachte sich, dass das völliger Unsinn war.


Sie kannte keinen, der die Gestalt eines Raben hatte. Abgesehen davon, wurde sie nie ohne Mitteilung in ihrem Elternhaus besucht. Es ist einfach nur ein Rabe! Damit hakte sie den Gedankengang ab. Kurz darauf ertönte wieder ein Krächzen und das Federvieh erhob sich in die Lüfte, um davon zu fliegen. Kurz sah Hermine ihm noch nach, machte sich dann frisch und ging nach unten in die Küche, wo sie sich Frühstück zubereitete.


"Mum? Dad?", rief sie. Keine Antwort. Sie würgte den letzten Bissen ihres Marmeladentoasts herunter und überlegte, ob ihre Eltern vielleicht auf der Arbeit sein könnten und sie es einfach vergessen hätte. Sie schüttelte den Kopf. Ihre Eltern hatten nie arbeiten müssen, wenn sie gerade erst nach Hause gekommen war. Und einfach das Haus zu verlassen, ohne bescheid zu geben oder zumindest einen Zettel dazulassen, sah ihnen nicht ähnlich. Hermine wurde skeptisch.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Die Arbeit mit Steve Kloves war ein Genuss. Er ist fantastisch.
Alfonso Cuarón