Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Luciana Bradley und der Orden des Phönix - Tedrahydrocannabinol

von Picadelly

Der November war bitterkalt und stürmisch hereingebrochen. Die Hausaufgaben türmten sich zwischen den Akten und Berichten ihres Paten, die unaufhörlich Tag für Tag durch noch aktuellere via Eule oder Bussard bei ihr eintrafen. Luciana hatte keine Ahnung, wie Gabriel es vollbracht hatte, auf jeden Fall waren diese federreichen Boten mit einem Zauber versehen, der diejenigen, die unbefugt den Vogel berühren wollten, auf unangenehmste Art ausknockte (seltsamerweise hatte sie den Hausmeister Filch eine ganze Weile nicht mehr im Schloss herumschleichen sehen).

Langsam, aber sicher, verlor sie den Überblick. Erst gestern hatte Professor Snape sie von einem ängstlich ausschauendem Zweitklässler aus dem Zauberkunstunterricht in sein Büro holen lassen und ihr dort ihren Tränkeaufsatz vor die Nase geknallt - nun ja, der sich darauf als ?Richtlinien und Bestimmungen von Strafmaßnahmen der UOWV` entpuppt hatte. Sie hatte diese mit ihren Hausaufgaben vertauscht und das ausgerechnet bei dem Lehrer, der selbstverständlich alles daran gesetzt hatte, ihr einen Strick daraus zu basteln. Letztendlich hatte er ihr einen weiteren Abend Strafarbeit bei Filch aufgebrummt (der leider doch rechtzeitig wieder aufgetaucht war).

Mal ganz davon abgesehen, dass Filch ein unübertroffenes Talent dafür hatte, sich die widerwärtigsten Strafen auszudenken, war mit ihm auch irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung. Eher gesagt: Mit ihm und seiner Katze, Mrs Norris. Als Luciana am Mittwochabend ihre erste Strafarbeit bei ihm angetreten hatte, war Filch gerade dabei gewesen, ein wild um sich schlagendes Hausaufgabenheft in einen Schrank in seinem Büro zu stopfen, welcher ohnehin schon vor lauter Gegenständen zusammenzubrechen drohte.

Luciana hatte sich derweil wartend in eine Ecke gestellt, bis sie die langhaarige, schwarz-braun getigerte Katze mit Buschelschwanz entdeckt hatte, die vor ihr gesessen und sie angestarrt hatte.

„Komisch“, hatte Luciana angemerkt und Filch hatte sich knurrend zu ihr umgedreht.

„Was ist komisch?“

„Naja, normalerweise können Katzen mich überhaupt nicht ab und ich bekomme immer einen gewischt, egal was ich mache!“ Darauf war Mrs Norris mit hoch erhobenem Schwanz auf sie zugelaufen und hatte dann genüsslich ihre Krallen in ihr Bein vergraben. Und dieses Verhalten hatte dieses Mistvieh beibehalten, egal wann Luciana ihr über den Weg lief.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

So verbrachte sie den Freitagabend damit, eine, wie es schien, kilometerlange Spur aus Tintenkleksen mit Hand aufzuwischen, die Peeves an diesem Nachmittag im ganzen Schloss hinterlassen hatte. Der Zaubereigeschichtsaufsatz, den sie eigentlich an diesem Abend hatte schreiben wollen, musste demnach bis zum nächsten Morgen warten. Und ja, Luciana verabscheute Quidditch zwar, aber es tat ihr aufrichtig Leid, den Zwillingen wegen bescheuerter, sinnloser Hausaufgaben eine Absage erteilen zu müssen, sich ihr Spiel anzuschauen.

Und tatsächlich, in der Zeit des Spiels schien der Gemeinschaftsraum wie ausgestorben. Der Koboldaufstand-Aufsatz war zudem nicht besonders anspruchsvoll. Im Grunde brauchte Luciana bloß die Daten und die dazugehörigen Ereignisse auf insgesamt zwei Rollen Pergament aus ihrem Schulbuch abschreiben. Azrael, dem es mittlerweile anscheinend zu kalt geworden war, um sich seine Zeit draußen zu vertreiben, hüpfte hinter dem äußerst hässlichen Kater von Granger her und provozierte so alle paar Minuten ein lautes Fauchen oder lief Gefahr, ein paar ausgefahrene Krallen abzubekommen (und nein, Luciana selbst war noch nicht in diesen Genuss gekommen, sie wurde ausschließlich von den Weibchen der Kleinhaustiger verprügelt).

Kaum, dass sie den nun vollständigen Aufsatz zusammengerollt und in ihrer Schultasche verstaut hatte, öffnete sich das Portrait zum Gemeinschaftsraum und die Schüler kehrten Grüppchenweise in das Turmzimmer zurück. Die Stimmung ihrer Hauskameraden war ausgelassen und in Feierlaune, was wohl bedeutete, dass Gryffindor das Match gegen Slytherin gewonnen hatte. Auf der einen Seite freute sie das für die Zwillinge, auf der anderen würde Professor Snapes Laune in den nächsten Tagen, wenn nicht sogar Wochen, noch mieser ausfallen. Und sie hatte nun ernsthaft keine Lust, ihre wenige Freizeit auf den Knien rutschend vor Filchs Füßen zu verbringen. Okay, den Gedankengang könnte man jetzt auch falsch verstehen … Ah, da waren George und Fred. Luciana sah zwei Rotschöpfe, die sich durch die Menge schoben, doch ihr Lächeln verschwand, als sie die Gesichter der beiden sah. Fred schmiss sich in den einzig freien Sessel, rechts neben Luciana und George nahm auf der Lehne Platz.

„Ist was passiert? Ich dachte ihr habt gewonnen?“, fragte Luciana.

„Ham wir …“, knurrte Fred und knirschte sichtbar mit den Zähnen.

„Wohl das letzte Mal für uns“, fügte George hinzu. Sie schaute die beiden fragend an.

„Umbridge“, spuckten beide gleichzeitig den Namen von ES aus, dann redete George weiter, „hat einen neuen Ausbildungserlass durchgepaukt.“ Ach du scheiße, was kommt denn jetzt schon wieder? „Nummer fünfundzwanzig … sie hat Fred und mir … und Harry, dem ja auch noch, lebenslanges Quidditchspielverbot erteilt. L-e-b-e-n-s-l-a-n-g!“

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Die Zwillinge hatten nicht übertrieben. Am nächsten Tag, als Luciana auf dem Weg zum Mittagessen war, entdeckte sie den neuen Erlass Nummer fünfundzwanzig, der mit den anderen an einer Wand in der Eingangshalle aufgehängt worden war.

Die Großinquisitorin wird fürderhin die höchste Autorität innehaben bei allen gegen Hogwarts-Schüler ausgesprochenen Strafen und Sanktionen sowie bei der Streichung ihrer Sonderrechte, weiterhin die Befugnis, jedwede von anderen Mitgliedern des Lehrkörpers verhängte Strafe, Sanktion und Sonderrechtsstreichung zu korrigieren.

Kartoffelbrei und Schweinebraten, nun gut, wenn man die Minzsoße, die überall auf den Tischen in kleinen Bottichen verteilt stand, wegließ, konnte man sich mit dem Essen arrangieren. George und Fred stocherten neben ihr lustlos auf ihren Tellern herum (tatsächlich war es das erste Mal, dass sie die beiden nicht scherzend oder einfach im Allgemeinen gut gelaunt sah - tja, wenn man den Männern das liebste Spielzeug wegnahm …).

„ … und heute Morgen hat die alte Sabberhexe Bethany weggesperrt …“, jammerte Fred, „ … und Matilda!“, endete George an Lee Jordon gerichtete, der den beiden jeweils einen tröstlichen Schulterklapser verpasste. Ja, Luciana hatte das jetzt nun schon dreimal gehört. Und ja, bei Bethany und Matilda handelte es sich tatsächlich um die Flugbesen der Zwillinge, die ES beschlagnahmt hatte. Als die Zwillinge mit ihrem ausführlichen Bericht über die unübertroffene Schönheit dieser beiden zweckentfremdeten Putzwerkzeuge anfingen, ließ sie ihren Blick zu ihrer linken Seite, Richtung Lehrertisch, streifen.

Der Platz des Schulleiters war leer (Dumbledore ließ sich mittlerweile fast nur noch zum Frühstück blicken), ganz rechts saß ES und verschlang mit höchst selbstzufriedener Miene ihren Braten mit extra viel Minzsoße (dieses Etwas war einfach durch und durch verdorben, selbst ihre Geschmacksnerven), daneben war ein Platz frei, dann kam Professor Sprout, Flitwick, McGonagall, leerer Schulleiterplatz und … ah, Snape - meine Güte, was war denn mit dem los? Lucianas Tränkelehrer war gerade damit fertig geworden, seinen Teller randvoll zu beladen und sie konnte vom Gryffindortisch aus erahnen, wie ihm bei diesem Anblick das Wasser im Mund zusammen lief. Erst tippte sie darauf, dass es sich wohl um sein Lieblingsessen handeln musste - als sie allerdings seine tiefen Augenringe und das blasse Gesicht musterte, schien es dann weitaus logischer, dass er schlicht und ergreifend halb ausgehungert sein musste. Nun ja, Mitglied im Orden, Todesser auf Spionageposten, der einzige Tränkelehrer und oben auf noch Slytherin Oberhaupt. Da blieb wohl nicht viel Zeit zum Essen. Im nächsten Augenblick saß Snape stocksteif auf seinem Platz und aus dem Augenwinkel nahm Luciana diese Bewegung auch bei McGonagall wahr - na da hoffte sie doch für die beiden, dass sie in diesem Moment keine allzu volle Blase gehabt hatten …. Gürtel, was für ein Schwachfug. Okay, dieser wehleidige, herzzerreißende Blick, den Snape jetzt sehnsüchtig in Richtung seines Tellers abgab, war wirklich mitleiderregend, selbst für Luciana, die auf Snapes ?Welchen-Schüler-peinige-ich-am-liebsten` Liste Tag für Tag dem ersten Platz immer näher kam. McGonagall und Snape verließen beinahe zeitgleich die große Halle, unter den misstrauischen Blicken von ES, die fast so aussah, als überlege sie ihnen nach zu laufen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

„ … ooooh ja, die beiden quasseln stäääändig darüber, wie sie an Dumbledores Posten kommen kann.“ Nach dem Essen war Luciana auf direktem Wege auf das Myrte-Klo gegangen, dessen Bewohnerin sie, zur Abwechslung, mit sehr interessanten Neuigkeiten versah.

„Und der Minister weiß, dass Umbridge, illegalerweise, das Flohnetzwerk der Lehrer abhört?“, hakte sie nach und setzte sich im Schneidersitz in ihren urgemütlichen Gryffindorsessel, nachdem sie den Verschleierungszauber von ihm genommen hatte.

„Oh, der Minister ist mehr an den Gesprächen und Ausflügen der Lehrer interessiert … wie Umbridge das herausbekommt“, Myrte setzte eine strenge Miene auf, hob einen Finger und flog dabei einen kunstvollen Looping. „`Dolores, beschaffen Sie mir diese Informationen, ganz gleich wie. Sie wissen, die Zukunft der gesamten Zaubergesellschaft liegt in Ihren Händen!`“ Luciana nickte Myrte bei dieser Schauspielerischen Darbietung zu und aschte neben sich auf den Boden.

„Und jeeedes Mal sagt er ihr, sie solle auf diesen 'größenwahnsinnigen Potter-Jungen' Acht geben …“, schnappte der Geist, gerade die Sache mit Potter schien ihr am wenigsten zu passen.

In diesem Augenblick zog sich Lucianas Gürtel spürbar fest zusammen. Verdammt … Sie überlegte hinaus auf den Gang zu gehen, allerdings war die Gefahr einfach zu groß, von einem Schüler, oder noch viel schlimmer, von ES selbst erwischt zu werden. Zum Gryffindorturm brauchte sie von hier aus mindestens fünf Minuten, selbst wenn sie rannte. Und wenn sie ehrlich war, dieser leere Raum war für den Empfang eines Patronus recht geeignet.

„Myrte, würdest du bitte eben im Rohr verschwinden?“ Oha. Jetzt hatte sie die Neugier des Geistes geweckt.

„Wiessoooohoooo?“

„Ehm … ich glaub das Essen ist mir nicht bekommen und …“

„IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!“, schrie Myrte auf und war mit einem Mal in einem Rohr verschwunden. Schön, dass man sich wenigstens auf die Berechenbarkeit dieses Geistes verlassen konnte. Luciana zog einmal an dem Stift ihrer Gürtellasche und keine drei Sekunden später manifestierte sich aus einem silbernen Dunst eine getigerte Katze … Was haben die alle nur mit diesen Scheiß-Viechern??

„Ah, bestens, die Toilette der Maulenden-Myrte, hier sind wir ungestört“, sprach die Katze mit der Stimme ihrer Hauslehrerin. Dann, ein paar Schritte vor Luciana, blieb der Patronus stehen und sie hätte schwören können, dass die Katze ihre Augen misstrauisch zusammengekniffen hatte. „Ist das etwa eine Zigarette da in Ihrer Hand?“

„Eh … nein?“ Sie ließ die Zigarette schnell fallen und trat sie, so unauffällig wie nur irgend möglich, mit ihrem Fuß aus.

„Und - ist das etwa ein Sessel aus dem GEMEINSCHAFTSRAUM??“, donnerte die Katze los und auch wenn diese Situation etwas Komisches hatte, eine Katze die sie zusammenstauchte, Luciana fühlte sich selbst, oder gerade von dieser, sehr eingeschüchtert.

„Ehm … nein, der war schon hier …?“, antworte sie zögerlich, mit einem unsicheren Lächeln auf dem Gesicht. Hatte die Katze gerade ernsthaft ihre Lippen gespitzt??

„Finden Sie sich sofort in meinem Büro ein, der Schulleiter hat eine Sitzung einberufen!“

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Kaum, dass Luciana die Gelegenheit hatte, an die Tür zu den Räumen ihrer Hauslehrerin zu klopfen, wurde diese schon aufgerissen. In Rekordzeit scheuchte McGonagall sie zu einem Kamin, der sich in einem Nebenraum ihres Büros befand (das schien hier in Hogwarts üblich zu sein, erst die Büroräume der Lehrer, dahinter ihre Privaten … nur schien Snape gleich zwei Zugänge zu diesen zu haben - sah hier wahrscheinlich nicht anders aus), drückte ihr eine Handvoll Flohpulver in die Hand und während Luciana dem Kamin ihren Bestimmungsort zurief, konnte sie noch die dumpfe Stimme von ES vernehmen.

„Hallo? Ist jemand hier?!“

Dann kam ihr auch schon der modrige Geruch des Grimmauldplatz entgegen. Sie trat aus dem Kamin und verweilte dort noch einen Moment. Aber es schien nicht so, als ob McGonagall nachkommen würde. Die Eingangshalle war wieder mit den paar verrußten Öllampen an den Wänden erleuchtet worden, ansonsten konnte sie kein Anzeichen für Leben ausmachen. Erst als sie die Treppe hinunter zur Küche betrat, hörte sie dumpfes Stimmengemenge. Luciana hatte nicht mal einen Schritt in den Raum getan, als ihr schon das Gezeter von Mrs Weasley entgegenschlug, die mit hocherhobener Bratpfanne einen missmutig dreinblickenden Black zusammen fauchte:

„ … bist den ganzen Tag im Haus und hast tausende Gelegenheiten dir selbst was zu kochen, oder ist dir das etwa nicht Manns genug?“

„Molly, ich hab doch nur gefragt ob -“

„Und ich kann mir schon denken, wie du meine Nachricht an die drei weitergegeben hast!“, meckerte sie weiter, ohne den Einwand von Black auch nur eine Millisekunde Beachtung geschenkt zu haben. „Ermutigst sie diesen Unfug zu machen! Ist es dir denn völlig egal, dass sie deswegen einen RAUSSCHMISS riskieren?!“

Luciana schlich auf Zehenspitzen aus der Gefahrenzone und schaute sich am Tisch um, der an diesem Mittag nur spärlich besetzt war. Sie nahm den Platz neben Remus ein, als sie sich vergewissert hatte, dass Tonks nicht in der Nähe war (für diese eifersüchtigen Blicke hatte sie heute einfach keine Nerven).

Neben ihr ließ sich Mr Weasley nieder, der nervös zu seiner Frau blickte. Als diese sich ein paar Schreie weiter mit einem „Sag doch auch mal was dazu, Arthur!“ an ihn wendete, verwickelte er Luciana urplötzlich in ein Frage-Antwort-Spiel über total sinnfreie, nicht-magische-Gegenstände.

Der Aufruhr zwischen Black und Mrs Weasley fand ein abruptes Ende, als Dumbledore im Schlepptau mit Snape (der wohl zur Abwechslung einen seiner schlechteren schlechten Tage hatte und im Geiste wohl immer noch bei dem Schweinebraten war) am Tisch Platz nahm und Sirius schon fast einen Hechtsprung aus der Küche, vorbei an Mrs Weasley, vollführte, um den schützenden Stuhl neben Dumbledore einzunehmen. Snape beäugte diese akrobatische Glanzleistung mit einem spöttischen Grinsen und warf ihm ein „Man muss wohl kreativ werden, wenn man sich nicht außer Haus die Beine vertreten kann“ entgegen und nahm dann seinen Platz zur rechten Seite des Schulleiters ein. Mh, ob dieser sich wohl seiner Funktion als Pufferzone bewusst war? Seinem Blick nach zu urteilen, definitiv ja.

„Bevor ich's vergesse - ich sollte dir von Zuhause ein paar Kekse mitbringen“, richtete Remus das Wort an sie. „Hab sie auf den Tisch gestellt, ich hoffe das geht in Ordnung? In meinem Seesack waren die schon dabei zu zerbröseln.“

Luciana nickte abwesend, da sie gerade damit beschäftigt war, Mr Weasley den Wortunterschied zwischen einer Maus und einer PC-Maus zu erklären: „Nein, um Himmels Willen, wir stecken doch nicht die Schwänze einer echten Maus an einen PC … die Dinger heißen nur so!“

„Ah, das heißt die PC Mäuse werden aus Tiermäusen hergestellt?“ Bevor das abstrakte Bild dieses
Herstellungsprozesses in ihrem Geiste ernsthafte Formen annehmen konnte, hatte sich Dumbledore erhoben und eröffnete die spontan einberufene Ordenssitzung (gab es überhaupt mal feste Termine??).

„Heute Morgen ereilte mich die außerordentlich erschreckende Nachricht, dass auf den Unsäglichen Broderick Bode in der vergangenen Nacht ein Imperius-Fluch gewirkt wurde.“ Die anwesenden Ordensmitglieder, bestehend aus Mr Weasley, Zuckerschnäuzchen, Jones, Diggel, Shacklebolt, Mrs Weasley, Remus, Snape, Black und ihr selbst, hingen an Dumbledores Lippen. „Auch dieses Mal war es Lucius Malfoy. Mit dem einem folgenschweren Unterschied: Bode scheiterte nicht, wie zuvor Sturgis, an der Tür zur Mysteriumsabteilung, sondern an dem Versuch die Prophezeiung an sich zu bringen. Die Folgen dieser Unternehmung brachten ihn in einem höchst verwirrten Zustand ins St. Mungo.“ Geschockte Stille. Ja, nur Luciana hatte mal wieder keine Ahnung, was so schockierend sein sollte.

„Für uns heißt das“, sagte Shacklebolt mit verbissener Stimmlage, „ihr-wisst-schon-wer weiß nun, dass nur derjenige die Prophezeiung aus der Halle holen kann, der direkt von ihr betroffen ist.“

Dumbledore nickte zu Bestätigung. Wieder diese unheilvolle Stille. Nur die Knusperkaugeräusche links und rechts neben dem Schulleiter waren zu hören … das durfte doch nicht … was auch immer Snape und Black für eine offene Rechnung zu begleichen hatten, gerade jetzt trugen sie diese in einem, mehr für Pubertierende üblichen, Futterneidkampf aus. Beide griffen, immer abwechselnd, zu dem Teller, der eine Armlänge vor Dumbledore platziert war und verschlangen das Gebäck darauf in rasantem Tempo, damit der jeweils andere bloß keinen Bissen mehr abbekommen konnte. Dieses Schauspiel war recht seltsam mit anzusehen, jedoch schienen die anderen am Tisch weniger verwundert. Bei der nächsten Gelegenheit würde sie Remus zur Seite ziehen und in Erfahrung bringen, wie Black es bewerkstelligen konnte, ihren Tränkemeister nur mit seiner bloßen Anwesenheit derart aus der sonst so beherrscht wirkenden Fassung zu bringen.

„Aber ihr-wisst-schon-wer wird doch wohl nicht versuchen, sie selbst zu holen?“, rief Mrs Weasley und klammerte sich dabei an den Arm ihres Mannes.

„Nein - wie Severus schon berichtet hatte“, Snapes Kopf zuckte kurz in die Richtung Dumbledores, dann wieder zum Teller, der auch von Blacks Augen fixiert wurde - es lag noch ein einsamer Keks darauf - die Blicke der beiden Duellanten trafen sich und blitzten willensstark auf, „die Gefahr wäre zu groß von dem Ministerium entdeckt zu werden und er genießt die Untätigkeit des Ministers.“ Zwischen diesen Worten hatte Dumbledore seinen Arm ausgestreckt und den Keks in seinen Besitz gebracht, worauf er empörte, fassungslose Blicke seiner beiden Sitznachbarn erntete. „Er wird nun mit allen Mitteln versuchen, Harry ins Ministerium zu locken.“ Damit steckte er sich den Keks in den Mund.

Neben Luciana entfuhr Mr Weasley ein schmerzhaftes Keuchen - seine bessere Hälfte hatte ihre Hand wohl noch ein wenig fester in seinen Arm gegraben.

„Aaaah, solang Harry in Hogwarts ist, ist doch alles tutti!“, rief Black dann mit einem breiten Grinsen in die Runde. Okay, Luciana kannte Black noch nicht lange und hatte auch noch kein einziges, privates Wort mit ihm gewechselt, aber diese Reaktion schien für ihn nicht typisch zu sein, wenn sie sich die perplexen Blicke der anderen anschaute.

„Ich hätte mein bestes Paar Strick-von-selbst-Nadeln verwettet, dass er drauf bestehen würde, Harry einzuweihen“, hörte Luciana Mrs Weasley ihrem Mann zuflüstern.

„Ehm, sehe ich das richtig, diese Prophezeiung handelt von Harry Potter und Voldemort?“, fragte Luciana und - wieso sah Snape so aus, als müsse er sich unter größter Anstrengung das Grinsen verkneifen? Black machte sich nicht mal die Mühe und sah aus wie ein Honigkuchenpferd.

„Ja. Und ich stimme Sirius zu. Harry ist sicher, solange er sich in der Schule befindet“, antwortete der Schulleiter. Nachdem wieder einmal über die Schichtverteilung der nächsten Wachen geredet wurde, war nun Zuckerschnäuzchen an der Reihe mit seinem Bericht für den Orden.

Luciana stützte sich mit ihren Ellenbogen auf dem Tisch ab, legte ihren Kopf in beide Hände und genoss den wahrlich vielversprechenden Blick auf dieses unglaublich attraktive und charismatische Gesicht - auch wenn sie dabei nur die Hälfte seiner gesprochenen Worte mit bekam.

„… und Ragnok besteht weiterhin auf Verhandlungen über die Rechte der Kobolde mit dem Zaubereiministerium. Er machte wiederholt und mit Nachdruck deutlich, dass wir erst ins Geschäft kämen, wenn ein Gesetz der Gleichberechtigung verabschiedet werden würde. Und Voldemort -„ Bill wurde unterbrochen. Von einem Lachen. Luciana konnte ein Lachen vernehmen, wie sie es nie zuvor gehört hatte. Basslastig, klar und … von Snape. Snape LACHTE … genauergenommen schob er einen halben Lachorgasmus und krümmte sich dabei auf dem Tisch … und dann, zwischen dem Lachen, rief er ein lautes, langgezogenes „Voldemooooooooooooort!“, bekam sich bei dem Klang dieses Namens gar nicht mehr ein, worauf (zu allem Überfluss) Black mit einstimmte und dieser sich über Dumbledore zu Snape lehnte und ihm ein „Was für'n bescheuerter Name“ zurief; beide schauten sich an, rissen ihre Augen weit auf und diesmal aus einem Munde „Voldemooooooooooooort!“.

Am restlichen Tisch war es mucksmäuschenstill. Alle starrten dieses bizarre Bild an, welches Black und Snape abgaben und selbst der Schulleiter schien schwer geschockt. Und dann fiel Lucianas Blick auf den leeren Teller, auf dem die Kekse am Anfang der Sitzung noch gelegen hatten. Und die Black und Snape in einem Wettstreit in Rekordzeit verschlungen hatten.

„Ach du Schei …“, begann sie, doch die Worte blieben ihr im Halse stecken. Blitzschnell lehnte sie sich zu Remus rüber, der einen Moment brauchte, um seine Augen von dem Schauspiel am Anfang des Tisches zu reißen.

„Wer genau hat dir die Kekse mitgegeben?“, fragte Luciana und wieder war Remus kurz von dem Lachen abgelenkt, bevor er in der Lage war zu antworten.

„Äh, ich - ich glaube Johnny. Ja, die sind von Johnny.“
„Und Johnny kam nicht zufällig von einem Besuch bei David? Aus HOLLAND?“, zischte sie ihm aufgebracht ins Ohr und dann, endlich, schien es auch bei Remus 'Klick' gemacht zu haben.

„Bei Merlins Eiern! U - und was jetzt?“, flüsterte er ihr zu und hatte dabei vor lauter Schreck ganz vergessen, seinen Mund wieder zu schließen.

„Was glaubst du? Die haben den Scheiß gefressen und wenn du keinen Zauber kennst, der Tetrahydrocannabinol aus dem Organismus Filtern kann, dann können wir rein gar nichts machen!“

Dumbledore fuchtelte mit besorgter Miene und gezücktem Zauberstab vor Snapes Gesicht herum, wobei die Spitze mal Rauch absonderte, oder hell aufleuchtete. Snape selbst schien dies sehr zu unterhalten. Er hatte gerade sogar versucht, den Dunst vor seiner Nase mit bloßen Händen einzufangen.

„Bei Merlin, Albus, stehen die beiden etwa unter einem Imperius? Oder einem anderen Fluch?“ Die besorgten Stimmen am Tisch wurden lauter. Dann wohl mal beichten …

„Äääh … Professor Dumbledore?“, rief Luciana. Seine volle Aufmerksamkeit bekam sie erst, als sie von ihrem Platz aufgestanden war, weil er gerade mit Sirius um seinen Zauberstab kämpfen musste, der diesen nämlich fest umklammert hielt.

„Eeeehm … ja, wie sag ich das … ehm, da lagen doch gerade noch Kekse auf dem … Teller da. Ja … und … ehm, die hatte mir Remus mitgebracht, aus Deutschland - also, genauer gesagt, stammen die aus Holland.“ Dumbledore sah sie nur verständnislos an.

„Ne, jetzt sag nicht, Snape und Sirius haben Hanfkekse gegessen!“ Ah, da kannte sich jemand aus - selbstverständlich, Zuckerschnäuzchen. Und dieser sah höchst amüsiert aus.

„Boahr, wenn ich das Fred und George erzähle …“, sagte er darauf und prustete in seine vorgehaltene Hand. Das Wörtchen ?Hanf` lockerte die angsterfüllte Stimmung am Tisch. Luciana konnte Kichern hören, oder hier und da ein „Potz und Blitz, hätte ich doch auch etwas abbekommen“, nur Dumbledore schien weniger amüsiert. Komischerweise schien er überhaupt keine Wirkung seines eigenen, einzelnen Kekses zu spüren. Mit anderen Worten: Es wehte gerade ein verdammt eisiger Wind durch Lucianas Ordensvermittlungsarbeitsvertrag.

„Kannst du dir vorstellen, was du angerichtet hast?“, sprach er, allerdings hätten diese Worte auch geschrien sein können, auf jeden Fall hatten sie eine sehr einschüchternde Wirkung.

„Aber …“

„Luciana hat davon nichts gewusst, Albus.“ Remus hatte das Wort ergriffen, stand nun ebenfalls von seinem Platz auf legte eine Hand auf Lucianas Schulter und schob sie wieder zurück auf ihren Stuhl. „Ich hatte das Gebäck von Mr Jonathan an sie weitergeben sollen und sie stattdessen hier angeboten. Das war nur ein dummes Missverständnis … ich dachte es seien bloß Kekse!“

„Und ich schwöre, meinetwegen befragen sie mich unter Veritaserum, ich konsumiere kein Marihuana, also nicht mehr, nicht mal in der Freizeit!“, lenkte Luciana zu ihrer Verteidigung ein. „Ich kann mir echt nicht vorstellen, wieso Johnny mir den Mist hat zukommen lassen.“

„Wollen wir hoffen“, und dabei blitzten Dumbledores Augen, dieses Mal wieder mit einer Spur Belustigung darin, über seine Halbmondbrille, „dass Voldemort“, wieder von Black und Snape gleichzeitig ein langgezogenes 'Voldemooooooooort', der Schulleiter seufzte, „der-dessen-Name-in-eurer-beider-Anwesenheit-heute-wirklich-nicht-genannt-werden-darf, kein Todessertreffen einberuft.“ Und damit blieb sein Blick an Snape hängen.

„Hör mal“, gab dieser in dem Snape untypischsten Tonfall zum Besten, den sie jemals aus seinem Munde gehört hatte - vollkommen entspannt, ruhig und … zufrieden, genau wie sein Gesicht, „bleib geschmeidig …“ Snape grinste den Schulleiter bis über beide Ohren an - oh, und dann diese Tellergroßen Pupillen die er hatte … Neben ihr nahm Remus wieder Platz und gab sich die größte Mühe, nicht in das Kichern der Anderen einzusteigen - Zuckerschnäuzchen standen schon die Tränen in den Augen, so sehr musste dieser sich zurückhalten nicht vor lauter Lachen vom Stuhl zu fallen.

„Da wir dies geklärt haben“, setzte Dumbledore an, stoppte und beäugte Snape und Sirius mit skeptischem Blick, da sie gerade dabei waren, Kekskrümel aus seinem Bart zu fischen. „Wie lange hält dieser Zustand an, Luciana?“, fragte er dann und schlug den beiden währenddessen auf die Finger.

„Kommt ganz drauf an … aber keine Sorge, spätestens morgen früh, nach dem Schlafen, sollten sie wieder ganz die Alten sein.“

„Beruhigend … nun, Bill, würdest du bitte mit deinem Bericht fortfahren?“ Zuckerschnäuzchen brauchte ein paar Sätze, bis diese nicht mehr automatisch von seinem eigenen, aufkommenden Kichern unterbrochen wurden (anscheinend hatte er mit sich selbst ausgemacht, einfach nicht mehr in die Richtung der beiden, unfreiwilligen Rauschgiftkandidaten zu blicken) und schloss seinen Bericht ab.

Doch Luciana hatte kein Gehör mehr für seine Worte - was sich da links neben Dumbledore abspielte, war einfach wesentlich interessanter. Snape hatte in der Tasche seines Gehrocks herumgestöbert und irgendetwas Schwarzes, Kleines daraus hervorgezogen. Ein Haargummi, wie sich gerade herausstellte - er fuhr sich mit beiden Händen durch sein Haar, hielt es am Hinterkopf zusammen und band es zu einem Pferdeschwanz. Nun ja, bei der schulterlangen Länge wurde es eher ein ?Pferdeschwänzchen`, wobei ihm die vordersten Strähnen im Gesicht hängen blieben, die Snape mit, wie es schien, gewohnter Bewegung hinter seine Ohren strich. Luciana stand bei diesem Anblick fast der Mund offen. Als er dann begann, den obersten Knopf seines Gehrocks zu öffnen, klappte dieser vollends auf. Ohne hinzusehen, tastete sie nach ihren Zigaretten, zündete sich eine davon an und ließ dabei keine von Snapes Handbewegungen außer Augen. Ich dachte immer diese schwarzen Klamotten wären an ihm angewachsen …, ging es ihr durch den Kopf.

Die obersten zwei Knöpfe seines Gehrocks waren immer geöffnet, allerdings aus weniger lässigen Gründen - darunter blitzte eine Art Halstuch hervor, das Snape ermöglichte, sich seiner Umwelt so hochgeschlossen wie nur irgend möglich zu präsentieren. Ja, und über diesem Halstuch ragte ein vielleicht ein Zentimeter breiter, blütenweißer Rand eines Hemdes hervor, welches sie nun in seiner ganzen Herrlichkeit zu Gesicht bekam.

Professor Snape wickelte sich das Halstuch vom Kragen, klappte diesen dann hinunter und öffnete auch dort die ersten beiden Knöpfe. Alle Kleidungsstücke, denen er sich gerade eben entledigt hatte, fielen achtlos neben ihm zu Boden. Auch Dumbledore hatte keine seiner Bewegungen außer Augen gelassen - aber er schien mehr darauf erpicht, eingreifen zu können, sollte Snape in seinem denkwürdigen Zustand vorgehabt haben, einen Striptease hinzulegen. Der blieb, zu Lucianas Bedauern, aus. Stattdessen rutsche er mit seinem Stuhl ein Stück weit nach hinten und - sie traute ihren Augen nicht - legte beide Füße auf den Tisch. Dabei balancierte er mit nur noch zwei Stuhlbeinen auf dem Boden. Na, wenn das mal gut gehen würde … Was wollte er denn jetzt mit seinem Zauberstab?? Und gerade, als sie ihre Zigarette zu ihren Mund führen wollte, machte sich diese selbstständig, rutschte ihr aus der Hand und flog seelenruhig über den Tisch, direkt auf Snape zu, der sich diese mit heller Vorfreude aus der Luft schnappte und einen tiefen Zug davon nahm. Aha. Also war das doch ein Aschenbecher gewesen, in seinen Privaträumen.

„Severus, du rauchst?“, rief Mrs Weasley aufgebracht.

„Ja meinst du die gelben Finger und Zähne kommen vom Kaffeebaden?“, antwortete Snape mit leicht langgezogenen Betonungen und hob Fitz und Fatz in ungeahnte Höhen. Mit dem nächsten Zug pustete er sich eine besonders rebellische Strähne schwarzen Haars aus dem Gesicht.

„Ey, Kreacher kann nich mal Kaffee kochen“, gab Black daraufhin zum Besten. Luciana musste zweimal hinsehen, bevor sich das Bild vor ihr den Realitätsvorstellungen in ihrem Hirn angepasst hatte - aber tatsächlich … sie war die letzten Minuten so sehr von Snapes Entkleidungsaktion abgelenkt gewesen, dass sie nicht einmal ansatzweise bemerkt hatte, was Black in dieser Zeit angestellt hatte. Auch er kippelte, mit auf dem Tisch liegenden Füßen, auf seinem Stuhl herum, jedoch waren seine Hände damit beschäftigt, Kreacher, der sehr missmutig dreinschauend neben dem Hausherrn stand, kleine Zöpfchen aus seinem Ohrhaar zu flechten. Dumbledore sah mindestens genauso überrascht aus, wie sie sich fühlte.

„Sirius, ich glaube du hast Kreacher jetzt genug frisiert.“ Kreacher schien dies als seine Chance zu sehen, das Weite zu suchen, allerdings nicht ohne ein paar Beschimpfungen auf den Lippen.

„Sach mal, Schniefelus, bekommen Todesser Rabatt in der Nokturngasse?“

Dieses Mal war die plötzliche Stille am Tisch unheilvoll - jeder starrte Snape an und diejenigen, die am nächsten bei ihm saßen, versuchten sogar Abstand von ihm zu gewinnen - ausgenommen von Dumbledore, natürlich, der nur zu seinem Angestellten hinüber schielte.

„Neee … obwohl …“ Snape nahm einen tiefen Zug aus Lucianas Zigarette und setzte ein diabolisches Grinsen auf, „ … wenn man Borgins so richtig Angst macht, weißt du, so bis kurz vorm …“ er machte eine Geste mit beiden Händen, die Luciana nicht mal im Ansatz zu deuten vermochte, „dann … ja dann könnte man das wohl als Rabatt titu - also bez- nennen halt …ne? Eine Schande, dass das nicht bei der Blauen Laterne wirkt …“ Blaue was? Und wieso schaute über die Hälfte der anwesenden Männer betreten auf den Boden?

„Ey, gehste einfach hin, schnappst dir eine und dann machste das, weißte?“ Oh … Ooooooohhh … aha, Professor, ?Blaue Laterne` also … tsstss … Dumbledore unterbrach auch diese Unterhaltung, nun mit einem Räuspern - dieses hörte sich dermaßen nach ES an, dass Luciana sich fast nach einem pinkfarbenen Fleck im Raum umgeschaut hätte.

„Gut. Also, Bill, auch wenn die Lage aussichtslos erscheinen mag, bitte führe die Verhandlungen weiter und mache Ragnok klar, dass wir im Moment keine Gesetzesänderungen herbeiführen können, diese nach dem Krieg aber sicher nicht in Vergessenheit geraten werden. Für Harry sehe ich keine Gefahr und Vol-„ Dumbledore stockte, als das Prusten rechts und links von ihm wieder losging, „ … wird nicht persönlich ins Ministerium eindringen. Da sind aber noch immer die Todesser und …“

„Eeeeeeyyyy!!“ Black schnellte mit seinem Stuhl nach vorne. „Ich hab's!“, rief er begeistert. Dumbledore atmete tief ein, wartend, was nun kommen möge. „Ey, wir nehmen Vielsafttrank! Und Schniefelus macht ne Todesserparty und die trinken das und dann sind alle Harry und Voldemooort bringt alle Harrys um und tadaaa, keine Todesser mehr und ohne Todesser kommt er nicht an die Prophezeiung!“ Oh, Black sah verdammt stolz auf sich aus. Remus schlug neben Luciana die Hände über dem Kopf zusammen, Mrs Weasley schien zu überhaupt keiner Gesichtsregung mehr in der Lage, ja und Dumbledore massierte sich die Schläfen.

„Das scheint wirklich keinen Zweck mehr zu haben. Remus?“ Dieser schaute zu Dumbledore auf. „Bring Sirius zu Bett, pass auf ihn auf, er darf das Haus nicht verlassen, unter keinen Umständen.“ Black schob schmollend seine Unterlippe hervor und verschränkte die Arme vor der Brust. Fehlte nur noch ein beleidigtes ?Apüüh`. „Luciana?“ Sie hob ihre Augenbrauen, zum Zeichen, dass er ihre Aufmerksamkeit hatte.
„Du bringst Professor Snape zurück nach Hogwarts.“

„Was?? Aber …“

„Ich kann doch wohl ganz allein und -“, schnappte Snape, aber Dumbledore redete einfach weiter: „Direkt mit dem Kamin in seine Räume. Sorge dafür, dass er den Trank einnimmt, der auf seinem Nachttisch steht. Wenn du damit fertig bist, gebe mir über deinen Patronus Bescheid. Ich werde nach ihm sehen, sobald ich vom St. Mungo wieder im Schloss bin.“

Luciana nickte, wenn auch widerstrebend und stand, wie auch alle anderen am Tisch, auf. Unsicher trat sie zu Professor Snape heran, ganz, als würde sie sich einem Minenfeld nähern. Remus tat sich schwer damit, Black von seinem Platz und aus der Küche zu schleifen, da dieser sich offenbar in den Kopf gesetzt hatte, nun Kesselkuchen zu backen.

„Ehm … Professor? Kommen Sie … bitte?“ In den nächsten Sekunden geschahen drei Dinge zum selben Zeitpunkt: Snape schaute zu ihr hoch, (das waren mal Pupillen - und dieser glasige Blick … das musste so richtig guter Stoff gewesen sein) griff, während er immer noch kippelnd mit beiden Füßen am Tisch saß, rechts neben sich, wohl um seine Kleidung vom Boden zu nehmen, verkalkulierte sich dabei mit seiner Zeit-Hand-Augen-Koordination und die beiden Stuhlbeine rutschten nach vorne weg. Luciana war nicht schnell oder stark genug um den kompletten Sturz zu verhindern, jedoch war sie so geistesgegenwärtig gewesen, Snape am Hinterkopf zu greifen. So ersparte sie seinem Schädel die harte Bekanntschaft mit dem Küchenboden, fand sich nun jedoch halb auf ihm kniend, ihr Gesicht ein paar Zentimeter vor seinem entfernt, wieder.

„Hat Ihnen niemand gesagt, wie lebensgefährlich Kippeln sein kann?“, hauchte sie dann und versuchte ihren rasanten Herzschlag und Atem wieder unter Kontrolle zu bringen, der von der schnellen Bewegung herrührte, sagte sie sich. Ganz bestimmt. Snape lachte. Luciana beeilte sich wieder auf die Beine zu kommen, schnappte sich den Kleiderberg und hielt ihm eine Hand entgegen, die er zu ihrem Erstaunen annahm. Nein, ehrlich gesagt würde sie Snape in diesem Zustand mittlerweile so einiges zutrauen. Und, so machte sie sich klar, sie könnte an diesem Tag mit ihm umspringen wie es ihr beliebte, ohne dabei Gefahr zu laufen, von ihm eigenhändig umgebracht zu werden. Nun, das hatte sicherlich etwas für sich.

Luciana griff nach Snapes Arm (selbstverständlich genau an der Stelle, die er normalerweise für sich bei ihr beanspruchte) und zog ihn aus der Küche. Als sie die geschlossene Tür, am Ende der Treppe, öffnete, schlug ihnen ein Heiden Lärm entgegen.

„ … Scheusal, Blutsverräter!“, kreischte eine weibliche Stimme, wenn man diese, mit viel Phantasie, so bezeichnen wollte. Black stand, mit gezücktem Zauberstab, fuchtelnd vor einem Gemälde, ein seliges Grinsen auf dem Gesicht, während Remus versuchte, ihn mit Händen und Füßen davon wegzuzerren.

„Waaaaaaaaaaag es dich!! Du Kind der Hölle, du größte Schande meines Daseins! Neeeeiiiiin!!! Mach das weeeeeeg!! Duuuuuu Ausgeburt von Schmutz und Niedertracht!!“

Als Luciana mit Snape im Schlepptau näher trat, sah sie das Portrait einer alten Frau mit schwarzem Haar, die von Blacks Zauberstab einen Schnurrbart mit passendem Ziegenbärtchen verpasst bekommen hatte. Dann wurde Luciana einen Satz nach vorne gerissen (wohl eher, weil sie den Arm ihres Professors so fest wie möglich umklammert hielt) und stand nun mit ihm direkt vor dem Bild - Snape zückte ebenso seinen Zauberstab und betätigte sich kreativ an der Alten mit Hörnern und einer kreisrunden Brille (die der von Potter verdammt ähnlich sah). Black und Snape krümmten sich vor Lachen, die Schreckschraube schrie aus Leibeskräften und dann - endlich, fand das Schauspiel ein Ende, als Remus die halb zerfetzten Samtvorhänge, die zu beiden Seiten des Bildes hingen, zuzog. Nur noch das Lachen und Kichern des sonderbaren Duos war zu hören. Remus schaute Luciana leidend und mit einem 'Sorry' auf den Lippen an, schnappte sich Blacks Arm und zog ihn Richtung Treppe.

„Eeey, Moony, ich hab mich noch gar nicht von Schniefelus verabschiedet!“, rief Black empört und (Luciana schlug sich eine Hand vor die Stirn) umarmte Snape theatralisch, der dies nicht minder enthusiastisch erwiderte. Wie gesagt, sie hatte keine Ahnung was die beiden für einen Disput miteinander hatten, aber sie wusste eins sehr genau: Sobald die Wirkung des THC's in ihren Körpern nachlassen würde, käme ein böses, sehr, sehr böses Erwachen. Und leider war Marihuana nicht unbedingt eine Droge, die Filmrisse verursachte.

„Professor, jetzt kommen Sie endlich!“

Luciana packte Snape noch fester am Arm, zog ihn in das Zimmer mit dem Kamin und schob ihn in genau diesen. Das GefÃ¤ß mit dem Flohpulver entdeckte sie auf dem Kaminsims, hielt es ihm entgegen, mit den Worten: „Direkt in Ihre Räume, ich hab echt keinen Bock Sie in Timbuktu aufzulesen, haben wir uns verstanden?“ Snape nickte schnell - Luciana zog das GefÃ¤ß wieder näher zu sich heran, aus seiner Griffnähe. Sie hatte keine Ahnung, wie unberechenbar er in seinem Zustand war. Seufzend holte sie so viel Pulver aus dem Behälter, wie sie schätzungsweise für zwei Personen benötigte, stieg zu Snape in den Kamin, schob ihren Arm zwischen seinen und rief „Professor Snapes Privaträume, Hogwarts!“

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

„Professor?“

„Jaaaahaaa?“

„Eh - war es nicht so, dass man diese Korrekturtinte nie wieder von den Pergamenten bekommt? Damit die Schüler sie nicht nachträglich entfernen können?“

„Uuund zehn Punkte für diese unglaubliche Gehirnakrobatik an die Dame aus dem Hause Gryffindoooor …“

„Ehm … ja … Professor, meinen Sie es ist eine gute Idee … Blümchen auf die Aufsätze Ihrer Schüler zu malen - wenn Sie diese nächste Woche der Klasse wiedergeben müssen?“

„Was ist an Blümchen auszusetzen?“

Nachdem sie in Snapes Räumen angekommen waren, hatte Luciana sein Schlafzimmer gesucht und dann, als sie nach der dritten Tür im Wohnzimmer fündig geworden war, hatte Snape offensichtlich die Zeit genutzt, ihr zu entwischen.

Nun stand sie, mit weit aufgerissenen Augen, in seinem Büro, wo er sich an seinem Schreibtisch niedergelassen hatte und mit Eifer die korrigierten Aufsätze der fünften Klasse mit allen möglichen Illustrationen bekritzelte. Als sie in dem ganzen Pergamentwust ihren eigenen ausmachen konnte und (wie konnte es auch anders sein) wieder einmal ein 'M' darauf prangen sah, war Luciana für einen kurzen Moment versucht, ihn einfach munter weiter machen zu lassen. Allerdings waren die Anweisungen von Dumbledore klar gewesen. Ach ja, und sie hing irgendwie an ihrem Leben.

„Sir, kommen Sie jetzt, es ist Schlafenszeit“, sagte sie bestimmt und konnte sich den genervten Unterton nicht ganz verkneifen. Snape ließ von einem, mit einem 'T' gekennzeichneten Aufsatz ab (auf dem er gerade ein Galgenmännchen drapiert hatte) und schaute sie an. Oh mein … Snape trug eine Lesebrille, seine Nase zierte ein verschmierter, roter Tintenfleck und aus seinem Zopf hatten sich noch ein paar mehr Strähnen gelöst - dazu noch dieses weiße, etwas aufgeknöpfte Hemd und dieser Blick, als ob er das umgänglichste Wesen des Planeten wäre. Luciana war kurz versucht, ihm, wie es alte Damen so gerne taten, in beide Wangen zu kneifen und ihn so richtig ordentlich durchzuknuddeln. Professor Snape sah in diesem Augenblick einfach nur … putzig aus.

„Aber ich bin nicht müde!“

„Na, muss ich etwa Professor Dumbledore sagen, dass Sie nicht artig waren?“ Unglaublich. Das funktionierte. Und zudem war sie nicht einen Kopf kürzer! Snape erhob sich und ging vor, Richtung Schlafzimmer - was machte er denn da mit seinen Händen? Oh … oh … oh, das denk ich heut zu oft … Er zog sein Hemd aus, lief dabei weiter und warf es achtlos zu Boden. Meine Fresse, das nenn ich mal ne Narbenlandschaft … Snapes Rücken (nackter Rücken) war übersät von feinen und weniger feinen Linien, manche dünn, manche dick, aber vor allem in großer Anzahl vorhanden. Luciana konnte erst den Blick davon reißen, als Snape vor seinem Bett Halt machte und dann, auf einem Bein balancierend, seine Schuhe auszog.

Dieser Raum war recht - groß. Oder er wirkte nur so groß, weil er sparsam möbliert war. Das riesige, mit einem dunkelgrünen Baldachin verzierte Bett, stand am Ende des Raumes, mit dem Kopfteil an der Wand. Links und rechts davon gab es zwei Nachtschränkchen, von denen aber offensichtlich nur das Rechte genutzt wurde. An der rechten Wand stand ein großer, massiver Kleiderschrank - doch das auffälligste an dem Schlafzimmer befand sich links von Luciana, die in der Tür stehen geblieben war. Ein paar Schritte in diese Richtung begann ein Absatz von insgesamt drei Stufen, die in einer Halbkreisform zu einem stattlichen Kamin führten. Es war ihr schleierhaft, wofür man in einer Wohnung zwei Kamine brauchte (sie korrigierte sich, drei, im Büro war ja auch noch einer!), vor allem in einem Schlafzimmer. Auf der anderen Seite hatte sie in ganz Hogwarts auch noch keinen einzigen, handelsüblichen Heizkörper entdecken können.

Nachdenklich richtete Luciana ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Mann - und dann hätte sie vor Schreck fast laut aufgeschrien. Snape saß in Unterhose (eine von den Liebestötern Exemplaren, in einem aufreizendem, verwaschenen Weiß-Grau Farbton) und Socken (na wenigstens waren die Schwarz) auf seinem Bett und versuchte händeringend sein … ja was eigentlich? … anzuziehen. Mh, das konnte nichts geben, wenn er mit aller Gewalt versuchte, seine Schulter durch ein Kopfteil zu ziehen.

Seufzend setzte sie sich in Bewegung, wich den wilden Anziehbewegungen des Professors aus und schnappte sich in einem günstigen Moment das Kleidungsstück. Ach herrje, jetzt sah er sie an, wie ein getretener Hundewelpe. Und noch mal ach herrje, was war denn DAS?? Luciana hielt mit weit aufgerissenen Augen ein angegrautes (also wirklich, Professor, haben Sie schon mal was von Schwarz und Weiß getrennt waschen gehört??) Nachthemd in beiden Händen und streckte es so vor sich aus, als sei es etwas furchtbar Toxisches.

„Arme hoch!“ Und auch das klappte. Sie sollte Cannabis ins Grundwasser mischen, ach was wäre das Leben herrlich ... Luciana zog Snape sein Nachthemd über - und dies beanspruchte mehr Nerven und Zeit, als sie es für möglich gehalten hatte. Vielleicht lag es auch ein wenig daran, dass sie, anstatt ihm einfach den Kleiderfetzen überzustülpen, den halbnackten Körper ihres Professors inspizierte.

Snape war definitiv ein schlanker Mann, der nicht mal den Ansatz eines Bauches hatte (für jemandem in seinem Alter eine wahrhaftige Glanzleistung). Man konnte ihn nicht als überaus muskulös bezeichnen, jedoch zeichneten sich sichtbare Muskeln bei Bewegungen seiner Arme ab - alles in allem war er durchaus sehnig gebaut, mit blasser Hautfarbe. Die Narben, welche Luciana vorhin schon auf seinem Rücken entdeckt hatte, zogen sich bis auf seine leicht behaarte Brust hinab, jedoch waren sie hier weitaus blasser und in weniger großer Anzahl vorhanden. An seinem Bauchnabel sah sie einen kleinen Flaum schwarzer Haare, die in einer geraden Linie in untere Regionen führten - an dem Bund seiner Unterhose verpasste sie sich selbst eine imaginäre Ohrfeige und schimpfte in Gedanken mit sich, diese Situation zum Spannen auszunutzen.

Als sie sich wieder ihrer Aufgabe widmen wollte, hielt sie noch einmal kurz inne - dieses Mal, weil sie deutliche Linien auf Snapes ausgestreckten, linken Unterarm erkennen konnte. Beim näheren Hinsehen erkannte sie ein Tattoo, bestehend aus einem Totenschädel, aus dessen geöffnetem Kiefer eine Schlange kroch. Oookay … Na endlich, Luciana hatte es geschafft, Snape in sein Nachthemd zu stopfen.

Dann schaute sie sich auf seinem Nachtschränkchen um, wo sie auch sogleich ein kleines, verkorktes Fläschchen mit hellblauer Flüssigkeit ausmachen konnte. Das musste der Trank sein, von dem Dumbledore gesprochen hatte.

Sie schnappte sich die Flasche, entkorkte diese und zu ihrem Glück machte Snape keine weiteren Schwierigkeiten, sondern trank den Inhalt (nun ja, sie hatte mit einem ermahnenden „Dumbledore“ etwas nachgeholfen, aber trotzdem).

Luciana schlug die dunkelgrüne (meine Güte, was ist der Kerl patriotisch) Decke beiseite und nahm dabei zufrieden wahr, wie Snape die Lider schwer wurden. Er ließ sich auf die Matratze sinken und bettete seinen Kopf auf das Kissen, nun mit ganz geschlossenen Augen. Sie nahm ihm noch die Brille ab, löste vorsichtig das Haargummi, legte beides auf den Nachttisch und war gerade schon dabei gewesen, die Decke über ihn zu schlagen, als sie die Socken an seinen Füßen blitzen sah … sie zog diese aus (meine Herrgott Scheiße nochmal, man geht nicht MIT Socken ins Bett, das ist eine Todsünde, und wenn ich sie euch persönlich von den Füßen BRENNEN muss!!), schlug dann die Decke über ihn und zog diese, bis sie über seine Schultern reichten. Luciana war schon im Begriff zu gehen, als sie doch noch einmal kehrt machte, sich vor Snapes Bett hockte, ihre Arme auf der Matratze verschränkte und ihr Kinn auf diese ablegte.

„Professor Snape, Sir?“, sprach sie leise zu ihm. Als Antwort bekam sie ein Brummeln. „Versprechen Sie mir bitte etwas?“ Wieder ein Brummeln, doch diesmal öffnete er seine Augen für ein paar Millimeter.

„Bringen Sie mich bitte nicht um, wenn Sie wieder klar sind …“

„Bring Sie nich um“, nuschelte er kaum verständlich und schloss wieder seine Augen, „Dafür ham Sie zu schöne Brüste …“

Sie war sowas von Mause tot.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Er kann ausgezeichnet mit Schauspielern umgehen und schafft es, all seinen Filmen und Figuren viel Menschlichkeit einzuhauchen. Ich bin begeistert.
David Heyman über Mike Newell