
von Hermine Watson
Kapitel 14
Mathew hatte nicht zu viel versprochen. Auf der Wiese standen mehrere Apfel- und Birnenbäume, die Schatten spendeten. Und man war hier ungestört, da eine dichte hohe Hecke hinter dem Haus lang führte. "Harry es ist richtig schön hier. Komm lass uns unter diesen Baum gehen. Der hat schöne lange und dichte Äste und Zweige." Sie setzen sich an den Baum gelehnt und schauten zu dem Haupthaus. Langsam rückte Harry näher und küsste sie auf die Wange.
Sie drehte sich zu ihm und sie küssten sich. Die Küsse wurden immer leidenschaftlicher und stürmischer. Harrys Hand wanderte vorsichtig und langsam unter Hermines T-Shirt. "Harry bitte nicht, das geht mir jetzt ein bisschen zu schnell." "Entschuldige, ich wollte dich nicht bedrängen. Lass dir soviel Zeit wie du brauchst." "Du hältst mich sicher für eine verklemmte Zicke oder? Ich habe ehrlich gesagt Angst davor." "Nein für verklemmt halte ich dich überhaupt nicht, aber manchmal für eine Zicke", lachte er. "Nein aber im ernst. Ich finde es gut, dass du so ehrlich bist. Ich habe auch Angst davor. Mein Cousin Dudley würde mich glatt auslachen."
Er legte sich hin und ließ seinen Kopf in Hermines Schoß sinken, die anfing ihm übers Haar zu streicheln. "Er hat mir erzählt, dass er schon über 10 Mädchen flachgelegt hat. Ich weiß gar nicht wie er das geschafft haben will. Er ist nicht gerade der schönste." "Und was hast du darauf erwidert? Hast du auch so rumgeprallt?" "Nein. Ich habe ihm gesagt, dass es mir nicht darauf ankommt wie viele Mädchen es waren. Es ist wichtig, ob ich sie wirklich geliebt habe. Aber ehrlich gesagt ich habe noch mit keinem Mädchen geschlafen. Aber das habe ich ihm natürlich nicht gesagt." "Es geht ihn ja auch nichts an. Das ist eine Sache, die nur dich etwas angeht. Ich mag Jungs ehe nicht, wenn sie so mit den Gefühlen anderen spielen und damit angeben wie viele sie schon hatten."
Plötzlich kam eine braune Ratte angerannt. "Harry guck mal. Die ist bestimmt aus dem Stall gekommen. Die hat Ähnlichkeit mit Wurmschwanz, als er noch Rons Ratte war." "Stimmt, aber Mathew hat mir gestern, als du geschlafen hast erzählt, dass ein Schutzzauber um dem Hof liegt, den Voldemort und die Todesser nicht durchdringen können. Ich soll dir von ihm sagen, dass du auf keinen Fall den Hof verlassen sollst und immer den Zauberstab dabei haben sollst, falls einer von denen vor dem Schutzzauber rumschleicht. Wir können ja Mathew nachher fragen, ob ein Animagus durch den Schutzzauber kommen kann."
Sie verbrachten den ganzen Nachmittag auf der Wiese. Krummbein kam kurz zu den beiden, zog aber beleidigt ab, da sein Frauchen keine Zeit für ihn hatte sondern mit Harry kuschelte und ihn immer wieder küsste.
Harry sah auf die Uhr. Es war schon 18:45 Uhr. Mathew sagte ihnen, dass es so um 19:00 Uhr Essen gab. Die Zeit war für die beiden wie im Flug vergangen. Langsam standen sie auf und gingen umarmt zur Haustür, die nur angelehnt war. Mathew kam ihnen aus einer anderen Richtung entgegen. "Na ihr zwei. Hattet ihr einen schönen Tag? Hermine sag mal, was hast du denn mit Krummbein gemacht? Der war die ganze Zeit nur am meckern als er hinter dem Haus zu mir kam" "Ich hatte keine Zeit für ihn gehabt. Und das passte ihm nicht."
Sie gingen gemeinsam ins Haus und in den Speisesaal. Das Essen war wieder vorzüglich. Nach dem Essen beschloss Mathew gleich mit den beiden in das Kaminzimmer gehen. Es wäre ja Quatsch, wenn sie sich in einer halben Stunde dort treffen würden. Mathew rauchte eine Zigarre und sagte zu Jack, er solle doch bitte zwei Limonaden und einen Whisky bringen.
Nachdem jeder sein Getränk vor sich stehen hatte und Jack leise die Tür geschlossen hatte, begann Mathew zu erzählen: "Albus hat mir erzählt, dass Wurmschwanz bei den Weasleys war, kurz nachdem ihr hierher gekommen seit. Wurmschwanz hätte am liebsten Ron mitgenommen und gegen dich eingetauscht Harry. Dank seiner Eltern und seiner fünf älteren Brüder, die zu Besuch waren, konnten sie Wurmschwanz aber verjagen." "Siehst du Harry, wie ich dir gesagt habe. Ron würde im Notfall von seiner Familie beschützt werden." "Lucius Malfoy hat zur selben Zeit die Grangers aufgesucht."
Hermine wurde ganz blass und ergriff Harrys Hand. "Er hat ihnen gedroht sie mit dem Crucius-Fluch zu foltern, wenn er nicht erfahren würde wo du und Harry seit." In Hermines Augen bildeten sich Tränen. Harry nahm sie tröstend in den Arm und hielt sie fest. "Soll ich später weitererzählen?" Er sah besorgt zu Hermine, die aber den Kopf schüttelte. "Ok, sag aber Bescheid, wenn ich unterbrechen soll. Jedenfalls hatte er sie total eingeschüchtert, als er ihnen dann auch noch androhte sie mit dem Todesfluch umzubringen, wenn sie ihm nicht schnellstens sagen wo du bist. Sie können ja nicht wissen, wo du mit Harry untergetaucht bist.
Sie fragten Malfoy, was du schlimmes getan hast, dass man dich sucht. Er antwortete nicht darauf und ist dann nach kurzer Zeit gegangen, ohne das er ihnen etwas getan hatte. Albus schützt jetzt die beiden Familien mit einem Schutzzauber. Du musst dir also keine Sorgen um deine Eltern machen."
Mittlerweile schlug die alte Standuhr 12 Mal. "Was schon so spät? Ich werde jetzt zu Bett gehen, muss ja morgen wieder früh raus, aber ihr könnt hier gerne noch sitzen bleiben. Guten Nacht ihr beiden und macht euch keine Sorgen. Es wird alles wieder gut." "Ist gut Mathew. Sicher hast du Recht. Gute Nacht", antworteten die beiden. "Harry bist du sicher, dass Malfoy nicht mehr an meine Eltern rankommt?" "Ja bin ich. Dumbledore ist der beste Zauberer den ich kenne. Malfoy hat keine Chance. Komm wir gehen auch schlafen."
Sie gingen leise die Treppe nach oben. Vor Harrys Zimmertür blieben sie stehen. "Hast du was dagegen, wenn ich wieder bei dir schlafe?" "Nein, ich schlafe wieder auf dem Sofa. Die ist richtig bequem." Sie gingen ins Zimmer. Harry steuerte auf das Sofa zu. "Harry, das Bett ist doch groß genug. Es ist doch auch deins. Ich bin doch nur Gast bei dir." "Hast eigentlich recht, es ist mein Bett, also schlafe ich auch darin. Aber du darfst liegen bleiben. Ich erlaube es dir." Harry warf sich lächelnd zu ihr ins Bett. "Aber nur, wenn ich einen Kuss von dir bekomme." "Was nur einen? Du bekommst viele Küsse von mir."
Nachdem sie ihn mit Küssen überschüttet hatte fragte Harry: "Hast du was dagegen, wenn ich mein T-Shirt ausziehe? Das war letzte Nacht ein bisschen warm." "Nein, ich habe nichts dagegen. Warum hast du es denn nicht letzte Nacht ausgezogen?" "Ich wollte nicht, dass du denkst, dass ich dir damit zeigen will, dass ich mehr will als Küssen und Kuscheln und dich damit unter Druck setze." "Ach Harry, du bist so lieb. Ich glaube, ich habe dich gar nicht verdient, so gemein wie ich am Anfang zu dir und Ron war." "Am Anfang warst du eine richtige Streberin und auch ziemlich arrogant. Hätte mir früher einer gesagt, dass wir uns in einander verlieben würden, ich hätte ihn glatt ausgelacht." "Ja mir geht es genauso."
Harry zog sein T-Shirt aus, und legte sich wieder neben Hermine, die schon die ganze Zeit mit geschlossenen Augen mit ihm gesprochen hatte. Jetzt drehte sie sich zu ihm auf die Seite und kuschelte sich an ihn. Harry spürte ihren Atem auf seiner Haut kribbeln. Er wurde immer gleichmäßiger und ruhiger, was ihm sagte, dass Hermine schlief. "Schlaf schön meine Süße." Er legte den Arm um sie und schlief kurze Zeit später ein.
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Möchte wieder gaaanzzz viele Kommis
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