
von Hermine Watson
Huhu bin wieder da mit einem neuen Kapitel im Gepäck.
Erst mal danke für eure lieben Kommis.
Und für dich Harry Trotter gibt es jetzt schon mal etwas Action zum reinschnuppern.
LG eure Mine
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Kapitel 15
Am nächsten Morgen war Hermine als erste wach. Sie lag immer noch dicht an Harry, aber sein Arm war runtergerutscht. Sie sah zu ihm auf. 'Er sieht so niedlich aus, wenn er schläft', dachte sie bevor sie sich wieder an ihn kuschelte.
Von unten hörte sie die Uhr 10 mal schlagen. "Harry du musst ..." Sie stockte, als sie sah, dass Harry mit einem mal total verschwitzt war und anfing sich unruhig hin und her zu wälzen. Ihr schoss sofort in den Kopf, dass er wieder so einen Alptraum mit Voldemort hatte. Sie hatte es schon einmal miterlebt als Harry einen solchen Traum hatte. Es war kurz vor dem vierten Schuljahr, da hatte Voldemort den Muggelhausmeister von dem Haus seiner Eltern umgebracht.
"Harry wach auf. Los du musst aufwachen." Harry schreckte hoch. "Hermine. Gott sei Dank. Du bist hier." "Ja Harry. Aber warum sollte ich nicht hier sein?" "Voldemort will jemanden umbringen." Er sah Hermine an. "Nein nicht deine Eltern, sondern eine Hexe oder ein Zauberer. Ich konnte keine Person sehen. Es war zu dunkel in diesem Raum. Voldemort hat gesagt: Wurmschwanz los nehm den Zauberstab mit, du wirst ihn brauchen. Es wird nicht leicht sie hierher zu bekommen. Da wusste ich, dass es kein Muggel sein konnte. Danach viel ein bisschen Licht in den Raum und ich konnte nur ein Knäuel auf dem Boden liegen sehen."
Sie standen auf und zogen sich an. "Krummbein was machst du denn hier auf dem Bett. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass er sich mit reingeschlichen hat, als wir gestern nach oben gegangen sind." Hermine ging zu ihrem Kater und streichelte ihn. Dann nahm sie ihn auf den Arm und ging mit Harry nach unten. "Meinst du wir sollten Mathew davon erzählen? Ich meine von dem Traum." "Ja, damit er Dumbledore Bescheid sagen kann. Vielleicht bekommt er raus, welcher Zauberer oder Hexen umgebracht werden sollen."
Nach dem Frühstück machten sie sich auf den Weg zum Stall, wo sie Mathew vermuteten. Plötzlich blieb Hermine wie angewurzelt stehen und starrte zum Tor. Harry, der weitergegangen war drehte sich jetzt um. "Hermine, was ist denn los?" "Da stehen meine Eltern. Was machen die denn hier und woher wissen sie, wo wir sind?"
Sie ging in Richtung Tor, dass komischerweise offen stand. "Hermine bleib stehn. Wir sollen auf keinen Fall den Hof verlassen. Hast du das schon vergessen?" "Natürlich nicht, aber von meinen Eltern geht doch keine Gefahr aus." Sie ging immer weiter und schon war sie vom Grundstück runter. "Mum, Dad was macht ihr hier?"
Ihre Eltern antworteten nicht. "Mum, warum sagst du nichts?" "Weil es nur ein Zauber ist." Vor ihr stand plötzlich eine große Gestalt mit schwarzem Zaubererumhang mit hochgeschlagenem Kragen und roten glühenden Augen. "Volde.. Voldemort!" “Das du dich traust meinen Namen auszusprechen, Schlammblut." "Was, was haben sie mit meine Eltern gemacht?" "Ich bin in den Geist deiner Eltern eingedrungen, aber jetzt kann ich den Zauber aufheben."
"Hermine komm. Du musst wieder auf den Hof." "Ach da bist du ja Harry. Du bist eigentlich der Grund warum ich hier bin." Harry achtete nicht auf Voldemort sondern nur auf Hermine. Die nutzte die Gelegenheit, dass Voldemort abgelenkt war und rannte zurück zum Hof. "Nicht so schnell junge Dame."
Wurmschwanz war aus einem Hinterhalt gekommen und versperrte den Weg vorm Tor. Er packte sie und hielt sie fest. "HARRY, HILF MIR, BITTE", schrie sie verzweifelt. Harry wollte losrennen. "Nein nicht so. Nimm deinen Zauberstab." Hermine konnte ihren nicht packen, da Wurmschwanz ihre Hände festhielt und dazu kam noch, dass der Stab zu Boden gefallen war. "Das mein lieber Harry würde ich nicht tun." Voldemort hatte jetzt seine Zauberstab gezückt.
"Lass sie los, Wurmschanz" "Aber mein Lord." "Wurmschwanz, tu was ich dir sage." Wurmschwanz ließ Hermine los, die die Gelegenheit ergriff und die letzten paar Meter zum Tor lief. Voldemort hatte seinen Zauberstab auf Hermine gerichtet. "HERMINE DUCK DICH, SCHNELL", rief Harry ihr zu. "Crucio". Als Hermine merkte, was Harry ihr damit sagen wollte, war es zu spät. Voldemort hatte den verbotenen Folterfluch ausgesprochen und Hermine voll in den Rücken getroffen, vorauf sie zu Boden stürzte und vor Schmerzen laut zu schreien anfing. Harry wurde kreidebleich. Endlich ließ Voldemort von ihr ab, aber Hermine blieb regungslos liegen. Mathew, Jack und Joey kamen von dem Geschrei aufmerksam geworden angerannt. "Harry was..."
Mathew sprach nicht weiter und starrte entsetzt zu Voldemort und dann auf Hermine, die immer noch am Boden lag. "Oh Gott sie ist doch nicht ..." "Nein. Voldemort hat den Folterfluch auf sie geschickt. Sie hatte keine Chance, ihm zu entkommen." "Genau. Wollt ihr mal sehen, wie gut der funktioniert?" Er richtete seinen Zauberstab erneut auf Hermine. "Aufstehen. Na los, lass dich nicht so lange bitten." Hermine schrie vor Schmerzen, dass es auf dem ganzen Hof zu hören sein musste und drehte sich zusammengekrümmt auf die Seite. Es müssen sehr starke Schmerzen sein, denn nur mit Mühe kam sie langsam wieder auf die Beine, brach aber nach kurzer Zeit wieder zusammen.
Es brach Harry das Herz, seine Liebste so leiden zu sehen. Er wollte losstürmen um sie von den qualvollen Schmerzen zu erlösen. Er wusste wie es sich anfühlte unter diesem Fluch zu stehn, obwohl es nur sehr kurz war. Mathew hielt ihn zurück. "Harry glaubst du wirklich, dass er Hermine von den Qualen erlöst, wenn er dich hat?" "Ich muss ihr doch helfen." "Harry bitte bleib wo du bist. Es reicht wenn er AHH." "Aufstehen und mitkommen. Du würdest dir wünschen, dass du diesen Satz nie gesagt hättest, wenn ich mit dir fertig bin."
Wurmschwanz wollte Hermine wieder festhalten. "Wurmschwanz lass sie los, sie wird schon von allein gehen." Er hob wieder seinen Zauberstab. "Nein bitte nicht", flehte Hermine. "Ich liebe es, wenn sie anfangen zu wimmern und mich anzuflehen. Nur leider zieht das bei mir nicht. Also Harry wenn du Hermine lebend wiedersehen willst, dann überlegst du vielleicht schnell, ob du nicht doch mit mir kommst. Du kannst es dir ja überlegen, aber lass dir nicht zuviel Zeit. Ich weiß nicht, wie lange sie durchhält. Crucio"
Er richtete seinen Stab wider auf Hermine. Schleppend und mit Tränen in den Augen schlich Hermine vor Voldemort her. Oft stolperte sie und stürzte. Harry konnte nicht länger zusehen. Er drehte sich um und rannte ins Haus. Mathew ging hinter ihm her. "Harry ich werde sofort mit Albus sprechen. Wir müssen uns beeilen. Ich weiß nicht, ob ihr gelernt habt, welche Wirkung dieser Fluch hat." "Nein hatten wir nicht. Was sind denn das für Wirkungen?" "Wenn er sie lange mit diesen Fluch quält, wird sie sich immer mehr zurückziehen und verängstigt sein. Sie wird keine Freude mehr am Leben haben und in einer anderen Welt leben. Im schlimmsten Fall verliert sie den Verstand." "Das ist ja furchtbar."
Harry schaute aus dem Fenster und sah wie Wurmschwanz Hermine hinter sich her schliff, da sie nicht mehr in der Lage war zu gehen. "Ich werde dich retten Hermine. Egal wie, ich tue es", sagte er leise. "Komm Harry, wir werden jetzt mit Albus reden."
Sie gingen zum Kamin. Mathew entfachte mit seinem Zauberstab ein kleines Feuer. Aus seiner Tasche kramte er eine kleine Metallschachtel. Er öffnete sie und nahm eine Brise von einem blauem Pulver, dass er ins Feuer streute. Das Feuer loderte violett auf und löste sich von dem Holz. Die Flammen erhoben sich auf die Höhe von Mathews Gesicht und schwebten in dieser Höhe vom Kamin. Mathew trat an den Kamin und sagte auf das Feuer gerichtet: "Albus Dumbledore."
Dann steckte er seinen Kopf in die Flammen. "Hallo Albus!", hörte Harry Mathews Stimme wie durch einen langen Tunnel. "Hallo Mathew!", ertönte die Stimme von Dumbledore, die noch entfernter klang. "Albus wir brauchen dringend deine Hilfe. Voldemort ist mit Wurmschwanz hier aufgetaucht und hat Hermine entführt." "Was? Du hast mir doch versichert, dass er nicht durch den Schutzzauber kommt."
"Kommt er ja auch nicht. Er hat Hermine vom Hof gelockt, indem er ihre Eltern als Lockvögel benutzt hatte. Sie ist in höchster Gefahr." "Ja schon, aber ich kann hier jetzt nicht weg. Ich glaube nicht, dass er ihr was tun wird.
Voldemort ist doch nur auf Harry aus."
"Er quält sie mit dem Cruciatus-Fluch und du weißt, was das bedeutet." "Ich komme sofort. Wisst ihr denn, wo er sie hingebracht hat? Wenn nicht, sag bitte Harry, er soll Sirius schreiben, dass er sofort zu dir kommen soll. Er kann als Hund vielleicht die Fährte aufnehmen. Sagt ihm auch das jede Sekunde zählt." "Ja sage ich ihm. Bis gleich."
Mathew zog den Kopf aus den Flammen. Er war völlig unversehrt. "Harry, du hast gehört, was Dumbledore gesagt hat. Wir müssen uns beeilen." "Ist gut. Hoffentlich findet Hedwig Sirius schnell. Und er wird helfen, dass weiß ich. Hermine hatte ihn ja mit mir zusammen vor den Dementoren befreit Und er hat mir mal gesagt, dass er Hermine sehr nett findet und das wir ein schönes Paar währen."
Harry schrieb Sirius einen Brief, indem er ihm mitteilte was schlimmes passiert war und das er doch bitte so schnell wie möglich kommen soll. Den Brief band er an Hedwigs Bein: "Hedwig bitte bring den Brief ganz schnell zu Sirius. Es geht um Leben und Tod."
Als ob Hedwig spürte was in Harry vor sich ging, startete sie ohne sich noch einmal von ihm streicheln zu lassen. "Mathew wir wollten dir vorhin was erzählen, bevor Voldemort hier auftauchte. Ich hatte vorhin einen sehr merkwürdigen Traum. Ich habe Voldemort und Wurmschwanz gesehen. Sie waren in einem komischen Haus. Er sagte er will jemanden umbringen. Und ich weiß auch jetzt wenn. Hermine."
Harry brach in Tränen aus. Erst jetzt begriff er, was er für einen Traum hatte. Mit sie war nicht irgendeine Person gemeint. Er hatte von Hermines Entführung gewusst ohne es richtig zu bemerken. "Harry, das hätte aber bestimmt nichts genützt, wenn ich davon gewusst hätte. Ich hätte genauso gedacht wie du." "Da ist noch was. Kann ein Animagus durch den Schutzzauber kommen?" "Eigentlich nicht. Wie kommst du darauf?"
"Bevor Voldemort auftauchte, war gestern eine Ratte bei uns hinterm Haus. Sie sah genauso aus wie Wurmschwanz, der sich über Jahre in eine verwandelt hatte. Er muss gehört haben, wie sehr ich Hermine liebe und hat gleich seinem Meister alles erzählt." "Es kann eigentlich nicht sein. Allerdings, wenn er sich einen sehr tiefen Tunnel gegraben hatte, es fällt bei einer Ratte nicht besonders auf, kann er es geschafft haben und unter dem Schutzzauber durchzukommen. Der Schutzzauber geht so 10 m unter die Erde"
Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und von Hedwig war nichts zu sehen, geschweige denn von Sirius oder Dumbledore.
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Bitte lasst mir wieder gaaaaannnnnzzzzzzz viele Kommis da.
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