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Fanfiction

Der Fluch des dunklen Lords - Kapitel 20

von Hermine Watson

Harry ging die Treppe nach oben und stieß auf dem dunklen Flur fast mit Ron zusammen. "Ron, na alles klar? Hast du dich gut mit Mary unterhalten?", fragte Harry gespielt sauer, musste aber grinsen als er Rons Gesicht sah. Zum Glück war der Flur dunkel und Ron konnte das Grinsen nicht sehen. "Hi Harry. Ja wir haben uns bestens verstanden. Sorry das ich nicht mit unten war, um mit an den Plan gegen -Du-weißt-schon-wen zu arbeiten."

Ron war es unangenehm, nur an sein vergnügen gedacht zu haben, anstatt zu helfen. Was würde Hermine von ihm denken, wenn sie das erfährt. Sie hätte sicher nicht so gehandelt. Sie war sehr verantwortungsbewusst und würde ihr Vergnügen immer hinten anstehen lassen, wenn es um einen ihrer Freunde geht. "Hey Ron ist nicht so schlimm. Keiner wird dir deswegen den Kopf abreißen. Wir haben noch nicht viel besprochen nur, dass wir Voldemort eine Falle stellen wollen. Er soll glauben, dass ich die Farm verlassen habe und somit lässt er uns hier erst mal in Ruhe. Wenn Hermine wieder voll in Ordnung ist müssen wir hier aber wirklich weg." Ron glaubte, dass man den Stein hören konnte, der ihm vom Herzen gefallen ist. "Wie geht es ihr denn? Du gehst doch sicher zu ihr. Hast du was dagegen, wenn ich mitkomme? Ich kann noch nicht schlafen und außerdem muss ich dir noch was erzählen." "Nein sie schläft in meinem Zimmer. Sie wollte nicht allein sein. Es hat sich nichts an ihrem Zustand verändert. Wir haben aber auch noch nicht viel miteinander gesprochen."

Leise öffnete er die Tür um Hermine nicht zu wecken, was aber nicht nötig war da sie wach im Bett lag und die Decke anstarrte. "Hi, na wie geht es dir?" Sie drehte den Kopf in ihre Richtung. "Ganz gut", antwortete sie leise. "Ich gehe dann doch mal. Wir können ja morgen weiter reden. Ihr wollt doch sicher allein sein und mir ist gerade eingefallen, dass ich Mary morgen früh helfen will, die Tiere zu füttern. Und da muss schon um halb fünf aufstehen. Gute Nacht ihr beiden und schlaft gut." "Du auch Ron. Viel Spaß morgen beim füttern", sagte Harry und lachte.

Ron wollte das Zimmer verlassen um sich schlafen zu legen. Er hatte das Zimmer gleich nebenan. "Hey, du wolltest mir doch noch was erzählen?", rief Harry ihm nach, bevor er die Tür geschlossen hatte. "Ach ja. Stimmt ja. Hätte ich´s doch fast vergessen." Er kam wieder rein, schloss die Tür und setzte sich zu Hermine aufs Bett. "Morgen kommt Cho Chang. Sie ist eine Freundin von Mary und will sie besuchen. Ist das nicht toll? Vielleicht können wir dann etwas Quiddisch spielen."

Harry sah aus, als hätte ihn eben ein Blitz getroffen. Er sah zu Hermine rüber, die genauso überrascht war. 'Hoffentlich denkt sie jetzt nicht, dass ich immer noch in Cho verliebt bin. Aber was ist, wenn die alten Gefühle zu ihr gar nicht weg waren, sondern nur ziemlich unterdrückt und bei ihrem Anblick wieder hochkommen?' Er überlegte, wie er dem Gespräch über Cho entgehen konnte. Plötzlich viel ihm ein, dass Dumbledore noch immer Hermines Zauberstab hatte. Sie sollen ihn doch immer bei sich haben. "Ich muss noch mal schnell runter. Ich sollte doch vorhin deinen Zauberstab von Dumbledore mitnehmen Hermine. Denn hatte ich völlig vergessen." Er ging aus dem Zimmer und man konnte hören, dass er es nicht gerade eilig hatte nach unten zu kommen. "Ich werde dann jetzt auch mal gehen. Gute Nacht Hermine."

Ron stand auf. Er wollte nicht allzu lange mit ihr allein sein, denn er spürte, dass langsam seine Gefühle für sie wieder hochkamen. Und er wollte seinem besten Freund auf keinen Fall die Freundin ausspannen. Er stand mit dem Rücken zu Hermine und wollte gerade die Tür öffnen, als er ein Schluchzen von ihr hörte. Er drehte sich um und sah Hermine von einem Weinkrampf geschüttelt auf dem Bett sitzen. "Hermine, was ist denn los? Warum weinst du?" Ron setzte sich wieder zu ihr und nahm sie tröstend in den Arm. Sie kuschelte sich eng an ihn, sagte aber nichts. Ron fühlte sich nicht gerade wohl in seiner Haut, aber er genoss ihre Nähe, ihre Wärme und auch ihre Berührung. Er hörte nicht wie Harry mit Hermines Zauberstab ins Zimmer kam. "Ron was ist denn los?"

Ron sah verwirrt zu Harry und ließ Hermine los. Die sprang auf und rannte so schnell sie konnte auf den Flur und in Richtung eines Bades, was sie bei ihrer Ankunft gesehen hatte. Harry stand in der Tür, immer noch Hermines Zauberstab in der Hand. Er hätte sie mühelos einholen können, denn sie war noch nicht besonders schnell und außerdem sah er, dass sie das rechte Bein nachzog.

Voldemort hatte ihr wohl öfters seinen Zauberstab auf das Bein gehalten, damit sie nicht aufstehen und weglaufen konnte. "Hermine was hast du? Bleib doch stehen." Dann ging er ihr doch nach. Doch als er zu ihr ins Bad gehen wollte war die Tür verschlossen. Er hörte, dass sie immer noch weinte. Harry wusste nicht was er machen sollte. Er überlegte ob er die Tür aufzaubern sollte, aber nein. Er wollte, dass sie ihn freiwillig reinließ und so sprach er auf sie ein und nannte sie zum ersten Mal: "Hermy, bitte mach die Tür auf. Sag mir doch was los ist. Ist es immer noch die Angst, die du hast?"
Hermine antwortete nicht, doch sie öffnetet die Tür. "Süße es ist alles gut. Keiner wird dir mehr wehtun." Er trat zu ihr ins Bad und nahm sie in den Arm. Aber es war nicht so wie er sie vorher in den Arm genommen hatte oder wie bei Ron. Er nahm sie richtig liebevoll als ob sie zerbrechlich ist in den Arm. Bei ihm fühlte sie sich geborgen. Auch Harry merkte, dass etwas anders war. "Harry es ist nicht diese Angst. Es ist eine andere."

Harry merkte, wie sich Hermine aus seiner Umarmung löste und ihn traurig ansah. Jetzt ging ihm ein Licht auf. "Es ist wegen Cho, stimmts.? Du hast Angst, dass ich immer noch in sie verliebt bin und dich dann sitzen lasse. Ich liebe nur dich und keine andere." Er nahm sie wieder in den Arm und küsste sie vorsichtig. Es war der erste Kuss nach ihrer Entführung und Harry wusste nicht wie sie reagieren würde, wenn sich ihre Lippen berührten. Hermine erwiderte vorsichtig den Kuss. Harry spürte, dass sich etwas in ihr sträubte. So was wie Angst vor dem danach. "Ist schon gut", sagte er dann. "Hier dein Zauberstab. Dumbledore sagte, du sollst ihn immer bei dir tragen." Er überreichte ihn ihr, doch sie nahm ihn nicht. "Harry du hast mir versprochen mich nie allein zu lassen."

Er hatte sie immer noch im Arm, aber Hermine rückte noch enger an ihn. Er spürte ihre Wärme und ihre weiche Haut auf seiner. Erst jetzt fielen ihm die tiefen Kratzer auf ihrem Arm auf und er sah sie fragend an. Hermine aber wich seinem Blick aus. Sie wollte oder konnte noch nicht über das Geschehene reden. "Ich werde dich auch nie allein lassen. Egal was auch passieren mag. Komm lass uns mal wieder zurück gehen. Ron wird sicher immer noch warten. Du sollst dich ja auch noch ausruhen. Was soll Dumbledore sagen, wenn er das hier mitbekommt." Er löste sich nur wiederwillig aus ihrer Umarmung und langsam gingen sie zurück. "Morgen werde ich Dumbledore fragen, ob er nicht Madam Pomfrey bitten könnte sich die Verletzungen mal anzusehen." Die Tür zu Harrys Zimmer war geschlossen und man hörte aus Rons Zimmer ein leises schnarchen. "Ron schläft schon. Ich werde ihm morgen erklären, was los war. Ist das in Ordnung?"

Er sah zu Hermine, die nur nickte und an der Tür stehen blieb. Harry ging rein: "Was ist denn? Warum kommst du denn nicht?" Er drehte sich zu ihr: "Du hast wieder Schmerzen stimmts? Ich helf dir, warte." Harry kam zurück und stützte sie zum Bett. "Darf ich mir das mal ansehen?" "Ja, sei aber bitte sehr vorsichtig." Sie zog vorsichtig ihr Hosenbein oder das, was davon übrig war hoch. Ihr Bein war vereinzelt rot, aber überwiegend grün und blau und ganz dick. Harry war entsetzt: "Oh mein Gott. Das sieht nicht gut aus." Er berührte es sehr vorsichtig um zu fühlen, ob es heiß war. "Autsch." Hermine zuckte bei der Berührung zusammen. "Entschuldige. Es ist ganz heiß. Ich hole jetzt Dumbledore. Er soll sich das ansehen." "Nein Harry." Hermine konnte ihn noch grad so am Arm festhalten. "Es wird sicher reichen, wenn ich es kühle." "Ok, aber wenn es morgen nicht besser ist sagen wir es ihm. Dann werde ich mal was zum kühlen besorgen. Bin gleich wieder da."

Es dauerte keine fünf Minuten und er kam mit einer Schale Wasser und einpaar Handtücher wieder. "So das kann jetzt wehtun. Und jetzt sag mir bitte was los ist und warum ich Dumbledore nichts von deinen Verletzungen sagen darf?" Während Harry vorsichtig einen kalten Umschlag um Hermines Bein machte, fing sie an zu erzählen. "Harry ich habe öfters versucht, während sie mich zu dieser Hütte gebracht hatten zu fliehen. Voldemort hatte mich immer wieder mit dem Zauberstab und dem Cruciatus-Fluch aufgehalten, indem er ihn mir auf die Beine gehalten hatte. Es war so schrecklich." Das andere verschwieg sie lieber. Harry setzte sich zu ihr und nahm sie in den Arm. Hermine fing wieder an zu weinen.

Erst jetzt schien sie so richtig zu verstehen was alles passiert war. "Ist ja gut. Es ist vorbei." Harry schaute auf ihren Arm mit den Kratzern, die genau an der Pulsader waren. Hermine schien seinen Blick auch ohne das sie ihn sah auf ihrem Arm zu spüren, denn sie erzählte weiter. "Harry, die Verletzungen am Arm habe ich mir selber zugefügt. Ich habe versucht mich umzubringen. Die Schmerzen waren unerträglich. Ich wollte einfach nur noch das es aufhört, aber Voldemort hat mich daran gehindert. Immer als er sah das mein Arm wieder blutete, hat er sich mit Lucius Malfoy an meinen von ihm wieder zugefügten Schmerzen erfreut. Und dann hat er mir ..." Sie brach mitten im Satz ab, was Harry aber nicht weiter auffiel. Er war völlig perplex von dem was ihm Hermine gerade erzählt hatte. Er hätte mit vielem gerechnet, aber nicht das sie sich so was antun würde.

"Ach Hermy, ich wünschte, ich hätte dir das alles ersparen können. Ich habe in Nacht von dir geträumt als du gefangen warst und habe geglaubt dich nach mir rufen zu hören. "Ich habe auch öfters nach dir gerufen. Und das eine mal habe ich gedacht, dass du da bist, dabei war es Voldemort. Ich hatte solche Angst." "Ich hattte auch Angst um dich. Ich habe auch die ganze Zeit gehofft, dass er dir nichts tut. Es war so schrecklich dich so zusammen gekrümmt auf dem Boden liegen zu sehen." Auch ihm kamen bei den Gedanken wieder die Tränen hoch. "Harry lass uns jetzt bitte nicht mehr darüber nachdenken. Sonst träume ich wieder davon." "Oh na klar, entschuldige. Das beste wird jetzt auch sein, wenn wir uns jetzt schlafen legen. Es ist auch schon wieder sehr spät." Er deckte Hermine und sich zu und zog sie an sich.

"Eine Frage habe ich aber noch Harry. Warum nennst du mich Hermy. Du weißt doch, dass ich diesen Namen nicht mag", fragte sie leise und sah ihn an. "Ja ich weiß, aber ich finde er passt zu dir. Aber wenn du so nicht genannt werden willst, überlege ich mir einen neuen Spitznamen für dich. Wie wäre es denn mit Mini? Der passt noch besser zu dir meine kleine Maus", sagte Harry vorsichtig. Sie drehte sich zu ihm und küsste ihn zärtlich, so wie Harry es von ihr kannte.

Es klopfte an der Tür. Sie öffnete sich eine Spalt und Dumbledore blickte rein. "Ich habe Stimmen gehört. Ist etwas nicht in Ordnung?" "Doch es ist alles in Ordnung", sagte Hermine etwas voreilig, was Albus misstrauisch werden ließ. "Warum hat du denn vorhin eine Schale mit Wasser und Handtücher geholt, Harry? Jack hat es mir gesagt. Wollt ihr mir nicht doch sagen, was los ist?" "Hermine es ist wirklich besser, wenn wir es sagen." Harry sah sie eindringlich an. Er sah ihr das erste Mal in die Augen und bemerkte, dass sich Angst in ihr breit machte. "Nein Harry." "Professor, Hermines Bein ist ganz dick und heiß. Das beste ist, wenn sie es sich mal ansehen. Hermine es ist nur zu deinem Besten."

Harry stand auf und ging zu Dumbledore, der sich neben das Bett gestellt hatte. "Nein Harry, lass mich in Ruhe." Er zog die Decke weg und wollte den Umschlag wegnehmen, als sie versuchte auf ihn einzuschlagen. "Fass mich nicht an." Verzweifelt suchte sie nach ihrem Zauberstab als ihr einfiel, dass Harry ihn noch hatte. "Hermine beruhige dich. Was ist denn so schlimm, wenn ich es mir mal ansehe? Wir wollen dir nur helfen", sagte Dumbledore und hob seinen Zauberstab und richtete ihn auf sie. "Nein bitte nicht. Ich tu alles was sie wollen. Ich flehe sie an, bitte nicht." Hermine drängte sich ängstlich an die Wand und weinte. Harry war bestürzt über ihr verhalten. So hatte er sie nur einmal erlebt und das war als Voldemort sie mit dem Cruciatus-Fluch gefoltert hatte. Er wollte jetzt zu ihr gehen, sie liebevoll in den Arm nehmen, doch Dumbledore hielt ihn zurück. "Harry, ich glaube mein Verdacht hat sich bestätigt. Ich glaube nämlich, dass Voldemort sie immer noch unter Kontrolle hat. Sie soll dich wahrscheinlich in seinem Auftrag umbringen, da er nicht an dich rankommt, solange du hier auf dem Hof bist." "Meinen sie wirklich? Aber warum glauben sie denn ausgerechnet jetzt, dass ihr Verdacht sich bestätigt?" flüsterte er ihm zu.

Harry konnte es nicht so recht glauben, was Dumbledore ihm eben erzählt hatte. "Sieh sie dir mal genau an. Warum sollte sie Angst vor mir haben? Ich glaube nicht, dass es an dem Fluch liegt, aber es kann natürlich sein. Sei also ein bisschen vorsichtig in ihrer Nähe." "Ist gut. Ich werde aufpassen." "So und jetzt können wir uns auch ihr Bein ansehen. Solange sie sich vor mir fürchtet kann nichts passieren." "Aber Professor, wie können sie das sagen? Sie braucht doch keine Angst zu haben." Er glaubte immer noch nicht so recht daran, was Dumbledore sagte. "Harry es ist besser so. Glaub mir. Wer weiß was sie macht, wenn du sie jetzt in den Arm nimmst. Mathew hat dir doch von den Folgen erzählt oder?" Harry nickte, verstand es aber trotzdem nicht. "Manche werden gefährlich, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen. Ich möchte nicht, dass hier so was passiert." "Professor ich glaube nicht, dass sie mich angreifen würde. Ich habe immer noch ihren Zauberstab. Sie hat ihn nicht angenommen." Dumbledore erwiderte nichts, sondern nahm jetzt vorsichtig mit einer Hand und mit Harrys Hilfe den Umschlag ab. Er achtete nicht auf Hermines wimmern, was Harry sehr kaltherzig fand. "Das sieht echt nicht gut aus. Wie ist denn das passiert? Hat sie dir irgendwas erzählt?" "Ja hat sie. Sie hat versucht einpaar Mal zu fliehen, als sie auf dem Weg zur Hütte waren. Voldemort hat dann seinen Zauberstab auf ihr Bein gehalten. Mehr sagte sie nicht. Ich wollte sie fragen, ob sie nicht Madam Pomfrey bitten könnten, dass sie sich die Verletzungen mal ansieht."

"Das ist eine gute Idee. Aber vor nächste Woche wird das nichts. Sie ist bei ihrer Tochter in Italien. Ich werde ihr aber trotzdem eine Eule schicken und sie fragen. Ich werde mich jetzt auch schlafen legen." Er legte seinen Zauberstab zur Seite und nahm das Handtuch, tauchte es ins Wasser und wickelte es wieder um das Bein. Dabei sah er ihren Arm. "Was ist denn das, Harry?", und deutete auf den Arm. "Das soll sie ihnen am besten selber sagen Professor." Dumbledore gab sich mit dieser Antwort zufrieden und steckte seinen Zauberstab weg. "Harry, du solltest dich jetzt wieder versuchen ihr zu nähren, aber wenn du dich schlafen legst lass sie dann am besten in Ruhe. Oder noch besser, warte bis morgen und lass sie den ersten Schritt machen. Ich gehe jetzt auch, aber du solltest deinen Zauberstab in Reichweite haben, falls sie dich doch angreift. Was ich aber jetzt nicht glaube, dafür ist sie zu eingeschüchtert. Gute Nacht." "Gute Nacht Professor Dumbledore." Er ging langsam zu ihr nachdem Dumbledore gegangen war. Leise sprach er zu ihr: "Mini es ist alles in Ordnung. Du brauchst keine Angst zu haben. Keiner will dir was tun und ich würde nie zulassen, das dir noch einer so wehtut."

Er legte sich zu ihr ins Bett ohne sie anzufassen und ohne auch nur ein Wort von ihr gehört zu haben. Legte seinen und ihren Zauberstab neben das Bett auf den Boden, damit sie nicht rankam, solange sie nicht aufstand und löschte die Nachtischlampe. "Gute Nacht Mini schlaf schön bis morgen." Es fiel ihm sehr schwer sie so zu behandeln, aber Dumbledore meinte vor dem gehen, er solle sie ignorieren und so tun als wäre sie nicht da. Damit sie sich beruhigen konnte und er ihr keinen Grund geben konnte um ihn doch anzugreifen. Langsam glaubte Harry was Dumbledore gesagt hatte. Wenn er daran dachte wie sie ihn versucht hatte anzugreifen, als er den Umschlag abgemacht hatte. Trotzdem wünschte er ihr eine gute Nacht bevor er einschlief. Hermine saß noch eine ganze Zeit zusammengekauert auf dem Bett. Doch irgendwann legte auch sie sich hin und schlief ein.


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