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Fanfiction

Ginnys Verlangen - Kapitel 3. Ein guter Start in den Tag

von Hermine Watson

Hi, erst mal danke ich euch für die Kommis. Ich glaube jeder wusste, in wenn Hermine sich verliebt hat.

@ melete = Jetzt wird du erfahren, wie es mit Snape
weiter geht.

Und natürlich auch mit Ginny und ihren Gefühlen. Mehr verrate ich aber nicht.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Kapitel 3. Ein guter Start in den Tag

Am Morgen erwachte Hermine und freute sich schon auf das Frühstück, denn sie hatte mächtigen Hunger. "Ginny komm, wach auf. Du wolltest doch auch vor dem Frühstück duschen gehen." Ginny blinzelte, denn die Sonne schien ihr direkt ins Gesicht. Sie sah Hermine dabei zu, wie sie sich ihre Duschsachen zusammen suchte. Ihr viel auf, dass sie das gute teure Duschbad Lacoste Inspiration
mitnahm, dass sie von ihren Eltern zu Weihnachten bekommen hatte und nur zu besonderen Anlässen benutzte. "Ist heute ein besondere Tag, Mine?" "Nein, eigentlich nicht, aber ich wollte es mal wieder benutzen. Und nun komm schon, ich will nicht die letzte beim Essen sein."
Mühsam krabbelte Ginny unter ihrer Bettdecke hervor und schnappte sich schnell ihre Sachen und hetzte hinter Hermine her, die schon vorgegangen war. Es war noch keines der Mädchen im Bad. Es schienen noch alle zu schlafen. Es war ja auch erst 6.30 Uhr und der Ausflug startete auch erst am Nachmittag. Die meisten nutzten die Zeit um richtig auszuschlafen, um die Bergtour zu überstehen. Ginny hätte auch gerne noch etwas länger geschlafen, aber sie hatte Hermine versprochen, sie nicht allein beim Frühstück sitzen zu lassen. Vielleicht waren sie ja auch ungestört. Und konnten über die vergangene Nacht reden. Ginny wollte nun endlich wissen, wen Hermine liebt, obwohl sie es ja ihrer Meinung nach schon wusste.

Wie erwartet war das Mädchenbad leer. Hermine zog sich schnell aus und sprang unter die Dusche, um sich das warme Wasser über die seidige Haut laufen zu lassen. Ginny stellte sich neben sie. Ihr wäre lieber gewesen sich ihr gegenüber zu stellen. So hätte sie sie besser beobachten können. Doch wie das Schicksal so spielt, war die Dusche kaputt. Mr. Filch war noch nicht dazu gekommen sie zu reparieren, obwohl es ja schnell mit einem Zauberspruch getan wäre, doch er wollte keinen Lehrer fragen und Dumbledore hatte im Moment genug um die Ohren. Das Zaubereiministerium brauchte mal wieder seine Hilfe. Das eine Mal, als er ausgerechnet Snape um Hilfe gebeten hatte, wurde er von diesem blöd ausgelacht und verspottet. Er hatte ihn noch Tage oder gar Wochen danach damit aufgezogen, dass er ein Squib ist und keine magischen Fähigkeiten besitzt.

So musste Ginny Hermine eben aus dem Blickwinkel beobachten und sich zurückhalten, um nicht einen tiefen Seufzer von sich zu geben. Sie wollte Hermine auf keinen Fall bedrängen. Sie würde es ihr sicher nachher sagen, dass sie sie liebt. Und solange konnte Ginny noch warten.

Nach dem duschen machten die beiden sich fertig. Hermine bat Ginny, ihr doch den Rücken mit der Bodylotion einzucremen. Dieser Gefallen fiel Ginny schwer, doch sie lehnte nicht ab. Das gleiche tat Hermine dann auch bei Ginny. Sie zuckte bei Hermines Berührung etwas zusammen und bekam eine leichte Gänsehaut, als sie auch noch Hermines Atem spürte. "Ginny, du solltest dir schnell was überziehen. Dir ist ja kalt."

Nachdem beide angezogen waren, machten sie sich auf den Weg zur großen Halle. Sie waren so in ihrem Gespräch vertieft, dass Hermine nicht bemerkte, dass ihr jemand entgegen kam. Und so kam, was kommen muss. Sie rannte voll in ihren Zaubertränkemeister rein. "Oh, Entschuldigung Professor. Ich habe Sie gar nicht gesehen." 'Was für eine blöde Ausrede. Nicht gesehen. Dieser Mensch ist überhaupt nicht zu übersehen', dachte sich Hermine. "Miss Granger haben sie keine Augen im Kopf oder bin ich so klein, dass man mich übersehen kann?" Man merke ihm an, dass er sehr schlechte Laune hatte. Ginny und Hermine hätten es nicht für möglich gehalten, dass es noch eine Steigerung davon gab. "Ich habe Sie etwas gefragt und erwarte jetzt eine Antwort", sagte er drohend leise. "Was soll ich denn noch sagen? Ich habe mich bei Ihnen Entschuldigt und um Ihre Frage zu beantworten: Nein. Sie sind eigentlich nicht zu übersehen. Es gibt hier nicht viele Lehrer, die so mies gelaunt sind wie Sie. Sie schäumen ja schon fast vor Wut."
Ginny sah erstaunt zu Hermine. Wie konnte sie so mit einem Lehrer und noch dazu mit Snape reden? "Wie können Sie es wagen, so mit mir zu reden. Sie werden sofort mit mir in mein Büro kommen. Das wird ein Nachspiel haben." "Professor, es hat doch noch nicht mal ein Vorspiel gegeben und außerdem habe ich Hunger und werde jetzt zum Frühstück gehen. Übrigens einen Kaffee würde Ihnen jetzt auch sehr gut tun", sagte Hermine frech und wusste im nächsten Moment, dass sie zu weit gegangen war. Am liebsten hätte sie sich selbst geohrfeigt.

Ginny stand immer noch neben ihr und sah sie mit offenem Mund an. "Miss Granger, wenn Sie nicht sofort mitkommen, könnte es sein, dass ich mich vergesse und das würde sehr schlecht für Sie ausgehen. Weasley, gehen Sie in die große Halle und machen Sie den Mund zu", fauchte er jetzt auch Ginny an. Die ließ sich das nicht zweimal sagen. Mit einem aufbauenden Blick zu Hermine verschwand sie, so schnell sie konnte.
Hermine hatte schon wieder ein Spruch auf Lager, konnte ihn aber gerade noch so runterschlucken. Schließlich wollte sie Snape nicht noch mehr reizen. Sie wusste nicht, wie weit sie bei ihm gehen konnte, bevor er ihr wirklich etwas tat. Eigentlich bereute sie ihr Verhalten schon wieder. Was war bloß in sie gefahren? War es die gesamte Wut auf ihn, die sich die ganzen Jahre über angestaut hatte und jetzt raus musste? Oder wollte sie testen, wie weit sie beim ihm gehen konnte? All diese Fragen konnte sie sich nicht beantworten. Doch, eigentlich schon. Sie wollte bei ihm Nachsitzen. Ihm ganz nah sein, ohne das irgendwelche anderen Schüler in der Nähe waren. Snape riss sie aus ihren Gedanken. "Wenn Sie sich endlich in Bewegung setzen würden, wäre das echt schön. Ich habe schließlich nicht den ganzen Tag Zeit." Mit wehendem Umhang ging er vorweg und langsam folgte sie ihm hinunter in die Kerker. Was sie wohl jetzt erwarten würde? Wenn es nur Punkteabzug und Nachsitzen gewesen wären, hätte er es sich nicht nehmen lassen, und es lautstark auf den Gängen verkündet. So, wie er es immer machte.

Unten angekommen mummelte er das Passwort zu seinem Büro und trat ein. 'Ganz Gentleman. Der Mann vorweg. Die Frau trottet hinterher und muss die Tür zu machen', dachte sich Hermine. "Setzen!" Snape wies ihr den Stuhl vor seinem großen, mit diversen Pergamenten und Arbeiten vollgepackten Schreibtisch und ließ sich selbst hinter diesem nieder. "So, sicher wissen Sie, dass auf Sie eine Strafe wartet", sagte er eisig. Ein kalter Schauer lief Hermine über den Rücken. Sie hatte das Gefühl, in der Arktis zu sein. Fragend und mit seinem stechenden Blick sah er sie an. Hermine brachte nur ein Nicken zu stande und versuchte, seinem Blick stand zu halten.

Sie spürte, wie ihre Knie weich wurden, wenn sie in die wundervollen dunklen braunen, ja wenn nicht sogar schwarzen Augen sah. Nie war ihr bewusst geworden, was für schöne Augen er hatte. "Ich habe Sie was gefragt und erwarte eine Antwort von Ihnen. Oder haben Sie Ihre Stimme auf dem Flur vergessen?", fauchte er sie wieder an. "Nein Sir. Ich weiß, dass ich nicht so mit Ihnen hätte reden dürfen", sagte sie so leise, dass es kaum zu verstehen war. "Oh, wir sind ja auf einmal so kleinlaut geworden." Der Spott in seiner Stimme war nicht zu überhören. "Sie werden die nächsten drei Monate damit verbringen, Kröten auszunehmen. Und lieben Sie nicht Katzen?" Snape sah sie fragend an. Wieder nickte Hermine nur. Sie wollte gar nicht wissen, warum Snape das gefragt hatte. "Das passt sich ja sehr gut. Ich brauche eine Katze für ein Experiment und Sie werden sich in der Zeit um das Tier kümmern. Heute Abend um 18.00 Uhr hier. Und seien Sie pünktlich." - "Aber Professor, heute beginnt doch der Ausflug in die Berge? Wie soll ich denn dann um 18.00 Uhr hier sein?" "Granger, falls Sie es noch nicht wissen, der Ausflugsantritt ist auf morgen verschoben worden. Und glauben Sie nicht, dass Sie in dieser Zeit nicht nachsitzen müssen. Ich werde als Betreuer mitkommen." 'Kann dieser alte Sack, ok alt ist er nicht, aber kann dieser Sack etwa Gedanken lesen?' "Ja Granger, ich kann in Ihren Gedanken lesen, falls Sie es noch nicht wissen sollten und für diese Bemerkung werden Sie schon heute Nachmittag hier sein. Sie können jetzt gehen."

Fluchtartig sprang Hermine auf und rannte nach draußen. 'Wie kann ich mich nur in so ein Arschloch verlieben? Gut, dass ich Ginny gestern nichts sagen konnte. Die würde mich doch für völlig bescheuert halten. Was wird er wohl mit der armen Katze anstellen? Ehrlich gesagt ich will es gar nicht wissen.' Sie sah auf die Uhr. 'Na toll. Das Frühstück habe ich auch verpasst. Aber vielleicht hat Ginny mir ja was mitgenommen.'
Sie machte sich gleich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum und sah ihre drei besten Freunde gemeinsam Snape explodiert spielen. ' Wie gern würde ich das in der Realität jetzt auch tun.' Bei diesem Gedanken musste sie lächeln. "Wie kannst du denn so fröhlich sein? Ginny hat uns alles erzählt. Dass du mit diesem Ekel so redest hätte, ich nicht gedacht", sagte Harry erstaunt. "Ich muss dafür auch jetzt drei Monate Nachsitzen. Heute Nachmittag schon, da wir ja erst morgen aufbrechen. Und auch während des Ausfluges, da Snape mitkommt." "Mine, du kannst einem echt leid tun. Hoffentlich musst du nicht so widerliche Dinge machen, wie Kröten ausnehmen oder so." "Doch, Ron, muss ich. Ich weiß nur nicht, ob das schon alles war." Das mit der Katze verschwieg sie den dreien. Es reichte schon, dass sie sich mit dem Gedanken herumschlagen musste. "Dann wollen wir dir jetzt ein bisschen Ablenkung verschaffen, bevor du in die Höhle des Löwen zurück musst." "Klasse Ausdruck, Harry. Das trifft bei dem auch zu. Er ist so gefährlich wie einer", sagte Ginny. 'Mist jetzt muss ich auch noch den Nachmittag ohne Hermine verbringen und wir hatten noch gar keine Zeit, miteinander zu reden. Oder vielleicht auch schon etwas weiter zu gehen. Ich kann mich langsam nicht mehr zurück halten. Wenn Harry doch endlich seine Hand von meinem Oberschenkel nehmen würde, würde es mir vielleicht etwas besser gehen.'

Nach dem Essen war es soweit und Hermine ging langsam zu den Kerkern. Sie warf einen Blick auf ihre Uhr. 'Gott sei Dank. Ich habe noch Zeit. Nicht das ich jetzt auch noch zu spät komme. Das wäre doch sicher ein gefundenes Fressen für diesen Kerl.'
Vor der Tür zum Büro von Snape blieb sie stehen und klopfte an. Sie hatte ein flaues Gefühl im Magen. Wer konnte schon sagen, was sie drinnen erwartete.


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