
von Hermine Watson
Endlich habe ich wieder ein Kapitel fertig. Hat ehrlich gesagt auch ziemlich lange gedauert. Ich hoffe ihr seit bei der Länge des Kapitel entschädigt.
Wünsche euch viel Spaß beim lesen. Und vergesst die Kommis nicht .
GLG alanmylove als neuer Name (früher Hermine Watson)
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Kapitel 4. Nachsitzen
Es antwortete niemand. Hermine klopfte noch einmal. Wieder nichts. 'Ist er etwa noch nicht da?' Leise drückte Hermine die Türklinke runter. Die Tür war nicht abgeschlossen, dass hieß, dass Snape da war. Vorsichtig luckte sie durch die Tür und sah den Tränkemeister an seinem Schreibtisch sitzen.
Er hatte den Kopf auf den Armen liegen und schien zu schlafen. Leise ging Hermine nach vorne zum Tisch und sprach ihn an: "Professor Snape? Ich bin jetzt zum Nachsitzen hier." Noch immer reagierte er nicht. 'Soll ich ihn wach machen? Nein warum auch. Wer weiß, was er für eine schlimme Nacht hinter sich hatte. Aber wenn er dann merkt, dass ich ihn die ganze Zeit beim schlafen beobachtet habe wird das sicher wieder Ärger geben.'
Vorsichtig berührte sie Snape am Arm und stellte dabei fest, dass er ziemlich muskulös war. Erst jetzt viel ihr auch auf, dass Snape seinen Umhang über dem Stuhl hängen hatte und an seinem schwarzen Seidenhemd drei oder vier Knöpfe geöffnet hatte. So hatte sie ihn noch nie gesehen. Hermine wurde rot im Gesicht. "Professor, wachen sie auf. Oder soll ich vielleicht später wieder kommen?", versuchte Hermine es noch einmal.
Jetzt rührte Snape sich und schlug die Augen auf. "Miss Granger, was wollen Sie hier?" - "Ähm, ich bin hier, weil ich bei Ihnen nachsitzen soll", sagte Hermine etwas schüchtern. Snape richtete sich auf und sah zu Hermine. Er sah ziemlich fertig aus und Hermine schämte sich, ihn doch geweckt zu haben. "Professor ist Ihnen nicht gut? Sie sehen krank aus." - "Ich wüsste nicht, was Sie das angeht. Und jetzt setzen Sie sich in die erste Reihe und nehmen sie die fünf Kröten in dem Eimer aus", sagte Snape. Doch es klang nicht wie ein Befehl sondern eher wie eine Bitte. Hermine war irritiert. Noch nie hatte sie den Meister der Tränke so erlebt. Doch sie erwiderte nichts und machte sich an die Arbeit.
Sie schaute öfter zu ihrem Lehrer und bemerkte, dass er wieder eingeschlafen war. Nachdem sie die fünf Kröten ausgenommen hatte ging sie wieder zu ihrem Lehrer und beobachtete ihn. 'Wie schön er doch aussieht, wenn er schläft. Ich wünschte, ich könnte das jeden Morgen sehen und dabei in seinen Armen liegen.', dachte Hermine und seufzte. Vorsichtig strich sie ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht und strich ihm über die Wange. 'Wie weich seine Haut doch ist.'
Plötzlich spürte sie seine Hand auf ihrer und erschrak. "Es tut mir leid Professor. Ich wollte das nicht", sammelte sie und Tränen traten in ihre Augen. Er öffnete wieder die Augen und sah sie grinsend an, was aber sofort wieder verschwand.. "Hermine, was ist los. Warum weinst du?" "Ich ich ..." stotterte sie. "Ich werde dir schon nichts tun. Falls du angst davor hast", sagte er leise, ohne drohenden Unterton. "Glaubst du, ich hätte dich nicht durchschaut, als du dich im Flur so aufgeführt hast? Du wolltest unbedingt in meiner Nähe sein." - "Ja ich wollte in deiner Nähe sein Severus." Sie machte eine Pause und wartete darauf wie er reagiert, wenn sie ihn mit Vornamen und du ansprach. Doch er wartete darauf, dass sie weitersprach. Sie dachte sich, jetzt oder nie. Es war die beste Möglichkeit alles auf eine Karte zu setzen "Ich habe mich in dich verliebt Severus." Hermine drehte sich um und wollte nur noch weg, aber Severus hielt sie am Arm fest.
"Nicht so schnell, meine Dame. Mir erst deine Liebe zu mir gestehen und in meiner Nähe sein wollen und dann die Flucht ergreifen?" Severus sah sie fragend an. Hermine sah ihn wieder in die Augen und langsam nährten sich ihre Lippen den seinen. Vorsichtig küsste sie ihn und spürte, wie er den Kuss sanft erwiderte. Seine Lippen waren so seidig und weich. 'Boah. Ich hätte nie gedacht, dass er so sanft und zärtlich sein kann.' Mit beiden Händen wanderte sie von seinem Gesicht, strich über seine Wange, die etwas stoppelig von seinem Bartwuchs war, zu seinen Hals weiter über seine entlöste Brust, bis er zuckte.
Plötzlich hielt sie inne und sah ihn fragend an, und löste sich von seinen Lippen. "Was ist Severus, habe ich etwas falsch gemacht?" - "Nein, du hast nichts falsch gemacht. Es ist nur. Ach vergiss es." Hermine sah ihn an und erwartete eine Antwort. "Du hast was. Sonst würdest du nicht zusammen zucken, wenn ich dich an der Brust berühre." - "Nein, es ist nichts.", schrie er sie an. Hermine sah ihn erschrocken an, eben hatte er noch so zärtlich geküsst und nun? Wieder hart und sah sie mit düsterem Blick an. "Ich bitte dich zu gehen.", sagte er dann sehr leise.
Hermine ging Richtung Tür drehte sich aber noch einmal um und sah, wie sich Severus die Hand auf die Brust legte und das Gesicht verzog. "Severus, es stimmt doch etwas nicht. Bitte sag es mir doch. Hast du schmerzen?" - "Ich war heute nacht beim dunklen Lord. Ist es das, dass du wissen willst?", brachte er hervor. Hermine ging wieder zu ihm, und sah, dass er Tränen in den Augen hatte. Es musste schon was sehr schreckliches passiert sein, denn Hermine wusste, dass er nicht das erste Mal in ihrer Schulzeit bei ihm war. Nie hätte sie gedacht, dass es Severus so zu schaffen machte. Vielleicht ist er deshalb so unausstehlich im Unterricht, weil er nicht damit fertig wird, permanent sein Leben aufs Spiel zu setzen, dachte sich Hermine. "Severus, was ist denn passiert? Möchtest du mit mir darüber reden?", fragte Hermine vorsichtig. Sie nahm ihn in den Arm und er legte seinen Kopf an ihre Brust und umarmte sie. "Nein. Du würdest es nicht verstehen." Hermine schwieg und strich ihm dabei tröstend über den Rücken und hoffte, dass er anfangen würde zu erzählen, doch er schwieg, genau wie sie.
Nach einer wie es schien Ewigkeit brach Hermine das Schweigen. "Severus, ich habe da noch ne Frage. Was hast du eigentlich mit dieser Katze vor, um die ich mich kümmern soll?", fragte sie, obwohl sie die Antwort gar nicht wissen wollte. Severus zuckte zusammen. Er war so in seinen Gedanken. an die letzte Nacht vertieft, dass er gar nicht mitbekam, dass Hermine bei ihm war und ihm im Arm hielt.
Er löste sich aus ihrer Umarmung und sah sie an. "Keine Angst, es passiert ihr nicht. Es ist mein Haustier. Ich habe im Moment wenig Zeit für sie und da wollte ich dich fragen, ob du sie aufnehmen kannst. Mir ist nicht entgangen, wie sehr du unter dem Tod von Krummbein gelitten hast." Hermine sah ihn erstaunt an. "Du beobachtest mich schon über ein halbes Jahr? Seit Krummbeinstod? Oder noch länger?" - "Um ehrlich zu sein. Schon seit einem Jahr. Genau wie du. Oder glaubst du mir ist es entgangen, dass du in der großen Halle ziemlich oft genau auf die Stelle vom Lehrtisch geschaut hast, wo ich sitze?" Hermine errötete und wich seinem Blick aus.
Es war ihr peinlich, dass sie sich so auffällig ihrem Lehrer gegenüber benommen hatte. Snape bemerkte das und sprach weiter: " Hermine ich möchte dir, wenn du nichts dagegen hast dir jetzt meinen kleinen Mitbewohner übergeben." Sie nickte nur und traute sich immer noch nicht ihn direkt anzusehen. Er hob ihr Kinn und so war sie gezwungen ihn anzusehen. 'Diese Augen. Sie sind so dunkel, dass ich mich am liebsten in ihnen verlieren würde. Ganz abgesehen von seiner Stimme. Sie hat so war erotische, verführendes. Ich glaube ich werde noch verrückt in seiner Nähe.' Er riss sie aus ihren Gedanken, als er weitersprach: "Es muss dir nicht peinlich sein," und stand auf. Hermine blieb die Luft weg, als sie sah, dass sein Hemd überhaupt nicht zugeknöpft war. Seine Brust war schwarz behaart, nicht zu viel und ein schwarzer Strich verlief über seinen durchtrainierten Bauch in die Hose.
"Was ist? Hat es dir vor Schreck die Sprache verschlagen, oder hast du angst, dass ich dir an die Wäsche will?", saget er in einem etwas schärferen Ton als beabsichtigt. Hermine ließ sich aber nicht einschüchtern. "Nein natürlich nicht. Ich bin nur überrascht, dass du dich so vor einer Schülerin zeigst." Mit einem Grinsen ging Snape voran zu seinen privaten Räumen. Blieb aber dann stehen, da Hermine ihm nicht folgte. "Miss Granger wären Sie so freundlich, mir in meine Räume zu folgen, oder brauchen Sie eine extra Einladung?" - "Nein, natürlich nicht."
Hermine folgte ihm in sein Wohnzimmer, wo sie schon von einem kleinen maunzenden Kätzchen empfangen wurden. Snape beugte sich zu ihm hinunter und nahm es auf den Arm. und streichelte es. "Darf ich vorstellen, dass ist Callimero ein Patheuser Kater." Hermine war fasziniert von dem Kater. Vorsichtig strich sie ihm über den Kopf. Das Fell schimmerte silber-grau und war ganz seidig. Sofort fing der kleine Kater an zu schnurren. "Ich hätte nie gedacht, dass du so einen niedlichen Mitbewohner hast Severus. Ich bin echt sprachlos. Wie alt ist er den?" ""Ungefähr ein viertel Jahr. Ich habe ihn vor dem sicheren Tod bewart."
Hermine horchte auf. "Vor dem sicheren Tod? Was soll das heißen?" - "Ich erzähle es dir wenn du willst, aber erst mache ich Tee. Möchtest du auch einen?" Hermine nickte und nahm den Kater auf ihren Arm, damit Severus den Tee machen konnte.
Während er den Tee machte, schaute sich Hermine mit dem Kater auf dem Arm staunend in dem Raum um. Er war sehr nobel eingerichtet. An der einen Wand war ein großes Regal aus Kirschbaumholz mit Büchern. Fast alle handelten von Zaubertränken. Vor dem Kamin stand ein schwarzes Ledersofa und davor ein Tisch auch aus Kirschbaumholz an dem rechts und links jeweils ein Sessel passend zur Sofa stand. An der Wand war ein großes gemaltes Bild dass Hogwarts im Winter zeigte. Der Teppich war in einem dezenten blau.
Hermine war so fasziniert davon, dass sie gar nicht mitbekam, dass Snape schon wieder im Raum stand und zu ihr rübersah. "Hermine, du darfst dich aber auch gerne setzen. Du musst nicht die ganze Zeit stehen." Hermine zuckte zusammen und begab sich zu einem der Sessel. Auf dem Tisch standen schon zwei Tassen und eine Kanne mit Tee. "Wie ich sehe, hast du den kleinen ja schon ins Herz geschlossen." - "Ja habe ich, nur verstehe ich nicht warum du ihn nicht behalten kannst." Severus setzte sich aufs Sofa, schenkte Tee ein und hatte sogleich Callimero auf seinem Schoß liegen. "Ich hatte dir doch erzählt, dass ich keine Zeit für ihn habe. Und er ist bei dir sicher besser aufgehoben, als bei mir." Er fing an Callimero zu streicheln, der sofort anfing zu schnurren, sich dann zusammenrollte und irgendwann einschlief.
"Du wolltest doch wissen, wie ich zu ihm gekommen bin. Es war im letzten Winter als ich einen Auftrag in London zu erledigen hatte. Ich bin durch eine verlassene und auch gefährliche Straße gegangen und hörte so ein klägliches Maunzen." Während des Erzählens strich er immer wieder über den Rücken des Katers. "Ich habe den kleine in einer Tonne nach Futter suchen gefunden, völlig allein ohne seiner Mutter. Ich war so an meine eigene Kindheit erinnert, dass ich ihn aufgenommen habe." - "Deine eigene Kindheit?", fragte Hermine und hatte plötzlich das Gefühl, sich zu ihm zu setzen und sich an ihn zu schmiegen.
"Ja aber das ist unwichtig. Jedenfalls so ist der Kleine zu mir gekommen. Und ich möchte ihn in deine Hände geben." Hermine war immer noch geschockt, sollte es Severus auch so ergangen sein. Das er auf der Straße in Mülltonnen nach etwas Essbaren suchen musste. Sie stand auf und setzte sich zu ihm und lehnte sich an seine Schulter. "Severus, ich werde sehr gerne den Kleinen bei mir aufnehmen." Sie drehte sich zu ihm und küsste ihn auf den Mund. Severus erwiderte den Kuss ohne zu zögern. Hermine spürte, dass seine Küsse immer leidenschaftlicher und verlangender wurden. Severus drehte sich zu Hermine, stieß Callimero von seinem Schoß und lag schon auf Hermine. Seine Zunge bat um Einlass was ihn ihr nach kurzem zögern gewährte. Sie lieferten sich ein Duell und wollten sich nicht mehr von einander lösen.
Während des Kusses begaben sich seine Hände auf Wanderschaft, von ihrem Gesicht immer weiter runter und unter ihr T-Shirt. Hermine spüre eine Gänsehaut bei seinen Berührungen. Als er ihre Brüste berührte, konnte sie ein seufzen nicht verhindern. Er Severus löste sich aus dem Kuss. Vorsichtig schob er ihr T-Shirt hoch und fing an ihren Bauch und dann ihre Brüste mit seinen Lippen und seiner Zunge zu berühren und zu streicheln.
Hermines Hände begaben sich ebenfalls auf Wanderschaft. Sie fing wieder an über seine Brust zu streicheln, doch dieses Mal war sie sehr vorsichtig. Schob ihm das Hemd von den Schultern und küsste ihn dort. Seine Wärme, die er ausstrahlte war einzigartig und sein Duft raubte ihr fast den Verstand.
An ihrem Bein spürte sie eindeutig seine Erregung. Als er sich an ihrer Hose zu schaffen machte, schob Hermine ihn liebevoll weg. Worauf Severus sie irritiert ansah. "Severus sei mir bitte nicht böse, aber dass geht mir etwas zu schnell."- "Es ist dein erstes Mal stimmts?" - "Ja und ich möchte, dass es etwas ganz besonderes wird." Severus nickte, erhob sich von ihr und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht.
Ihr Blick fiel auf die vielen Narben auf seinem Oberkörper und eine frische Wunde. "Oh Severus was hast du den gemacht? Das sieht ja schlimm aus." - "Ich habe dir doch gesagt, dass ich beim dunklen Lord war. Aber es ist nicht so schlimm, wie es aussieht. Nur ein Kratzer." - "Das ist nicht nur ein Kratzer. Das ist eine Faustgroße Wunde, die stark geblutet haben muss." Severus sah Hermine genervt an. "Hermine ich möchte nicht mit dir darüber diskutieren." Versöhnlich beugte sich Hermine wieder zu ihm und zog ihn in einen langen liebevollen Kuss.
"Ich kann es immer noch nicht so recht fassen, dass du das selbe für mich fühlst, wie ich für dich." - "Moment mal. Ich kann mich nicht daran erinnern, dir gesagt zu haben, was ich fühle. Du hast mir gesagt, dass du dich in mich verliebt hast. Sag mal kannst du ..." Hermine sah ihn geschockt an. "Was soll das heißen? Du hast mich doch auch geküsst. Ich habe gedacht, dass du das selbe fühlst wie ich. Aber wie ich feststellen muss, brauchst du nur jemand fürs Bett.", fuhr sie dazwischen.
"Das stimmt nicht Hermine. Ich wollte dich nicht verletzen. Ich wollte nur fragen, ob du Legimentik beherrschst. Da ich dir noch gar nicht gesagt habe was ich fühle. Aber ja Hermine, ich fühle dass selbe wie du. Ich liebe dich", sagte er leise zu ihr.
Hermine sah ihn überglücklich an. "Ich liebe dich auch Severus." - "Aber du weißt, dass das nicht sein darf . Wir dürfen uns nicht lieben. Ich bin dein Lehrer. Wenn Albus das rausbekommt, muss ich die Schule verlassen. Und du sicher auch Hermine. Es sind nur noch 3 Monate bis zu deinem Abschluss. Das kannst du nicht so einfach alles kaputt machen." Hermine lehnte sich wieder an ihn. "Ich weiß, dass wir nicht zusammensein dürfen, aber was soll ich denn machen? Ich liebe dich und möchte mit dir auch zusammen sein. Jetzt und nicht erst in 3 Monaten. Wir können uns ja auch auf dem Ausflug etwas zurückziehen. Ich muss doch eh bei dir Nachsitzen, da haben wir doch sicher noch genug Zeit für uns. Ihr Lehrer werdet doch sicher eine eigene Unterkunft haben." "Ja schon, aber wie soll das denn ablaufen? Ich kann doch nicht jedes Mal sagen: Tut mir leid ihr müsst jetzt das Zelt verlassen. Hermine muss jetzt bei mir nachsitzen. Auffälliger geht es ja wohl nicht."
Hermine ließ einfach nicht locker. "Bitte Sev denk darüber nach. Dir wird doch sicher was einfallen, wie wir allein sein können." - "Sev? So hat mich noch nie jemand genannt. Aber irgendwie werden wir schon einen Weg finden. Und jetzt gehst du zum Abendessen. Nicht das sich deine Freunde noch sorgen machen, was mit dir passiert ist. Und denke daran ab morgen um 18.00 Uhr." - "Das werden die nie erfahren. Was ich hier erlebt habe. Aber ich dachte schon ab heute. Wieso änderst du deine Meinung?" - "Mir ist gerade eingefallen, dass ich heute noch einen Auftrag zu erledigen habe. Eigentlich solltest du dich glücklich schätzen. Du hast mehr Zeit für deine Freunde."
Hermine sah ihn irritiert an. Hatte sie eben richtig gehört. Sie sollte sich glücklich schätzen mehr Zeit mit ihren Freunden verbringen zu können? Jetzt wo sie wusste, dass er genau das Gleiche für sie empfindet? "Ich wäre aber viel glücklicher, wenn ich in deinen Armen liegen könnte. Wann gibst du denn Callimero in meine Obhut?", fragte sie um das Thema zu wechseln. "Nach dem Ausflug. Du kannst dir ja schon einmal überlegen wo du ihn her hast. Und glaube mir. Ich würde ich auch gerne in meine Arme schließen, aber ich habe noch einiges zu erledigen." Beide gaben sich noch einen langen nicht endenden Kuss bis Hermine sich von ihm löste und sich auf den Weg in die große Halle. Aber nicht ohne ihn noch einmal angelächelt zu haben.
Als sie draußen war, fasste sich Severus an den linken Unterarm und zog die Stirn kraus. Das hatte ihm jetzt auch noch gefehlt. Er hatte es schon geahnt und auch das brennen gespürt, hatte aber innerlich gehofft, dass er sich getäuscht hatte.
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