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Fanfiction

Mein ist die Rache - Der See im Wald

von Nerventod

hallo alle zusammen,
seit Sonntag ist es offiziell: ich bin alt… keine 2 steht mehr vor meinem alter *seufz*
aber was soll ich schon groß dagegen tun *grins*… wie hat ein freund von mir es so treffend ausgedrück? ?Die zehn schönsten Jahre einer Frau sind zwischen 29 und 30` und daran werde ich mich auch halten *stolz mein kinn vorschieb*
ich danke euch für die vielen kommis *euch echt lieb hab* und auch meiner fleißigen beta Snapes_Wife, die schnell und zuverlässig dafür sorgt, dass ihr hier mit ordentlichem deutsch konfrontiert werdet *knuddel*
viel freude mit dem neuen chap
*altersschwache hand heb und wink*
nerventod





Lucius und Harry saßen noch eine ganze Weile zusammen auf dem Waldboden. Keiner von ihnen wollte die Umarmung lösen. Lucius nicht, weil er spürte, dass Harry diese Umarmung jetzt brauchte, damit er wirklich verstand, dass er ihn nie allein lassen würde und sich niemand zwischen sie stellen konnte. Harry nicht, da er es noch nicht wagte, dem blonden Mann in die Augen zu sehen. Seine Tränen, die noch vor kurzem unablässig seine Wangen hinuntergelaufen waren, waren schon längst versiegt.

Noch immer zitterte Lucius am ganzen Körper, auch wenn es langsam nachließ. „Ich vermute, wir müssen den Cruciatus nicht mehr üben“, wisperte er schließlich. „Er war perfekt.“

Harre verstärkte noch einmal seine Umarmung. „Ich wollte dir nicht wehtun, wirklich nicht. Es tut mir Leid“, sagte er erstickt. „Ich habe einfach keine andere Möglichkeit gesehen.“

„Ich weiß“, beruhigte ihn Lucius, während er sanft über den Rücken des Schwarzhaarigen strich. „Ich möchte dich trotzdem darum bitten, so etwas nicht noch einmal zu tun. Ich habe diesen Fluch in meinem Leben schon zu oft gespürt.“

Harry löste sich nun langsam von dem älteren Mann und schaute ihm in die grauen Augen, die ihn warm ansahen. „Du wirst mich wirklich nicht allein lassen, nicht wahr? Ich habe keine Möglichkeit, dir das auszureden?“ sagte er mehr, als dass er fragte.

„Ich denke, dass du diese Frage selbst beantworten kannst“, antwortete Lucius mit einem kleinen Lächeln. „Du solltest dich wirklich langsam damit abfinden. Du wirst mich, Narzissa und Draco nicht mehr los.“

Harry errötete leicht, lächelte aber ebenso. „Als Narzissa und Draco aufgetaucht sind, habe ich wirklich geglaubt, ich könnte diese Auseinandersetzung gewinnen. Ich habe im Grunde genommen jeden Moment damit gerechnet, dass die beiden ihre Zauberstäbe ziehen, mich verfluchen und dann darauf bestehen, dass du mit ihnen fortgehst.“

„Ich denke, Narzissa wusste, dass sie sich nicht einmischen sollte“, erwiderte Lucius. „Sie ist eine wirklich aufmerksame Frau und weiß, wann sie sich zurückhalten muss. Ich denke, sie hat geahnt, warum du das alles tust. Hätte sie das nicht, kannst du dir sicher sein, dass du nicht ungeschoren davongekommen wärst. Man sieht es ihr nicht an, aber sie kann sehr gefährlich werden, wenn sie wütend ist. Vielleicht wäre es das Beste, wenn wir ins Haus gehen. Ich habe das Gefühl, dass ich mich ein wenig hinlegen sollte.“

Harry senkte kurz betreten die Augen, ehe er zustimmend nickte, dann aufstand und Lucius eine Hand hinhielt, um ihm ebenfalls aufzuhelfen. Lucius zögerte nicht, ergriff seine Hand und gemeinsam gingen sie langsam auf das Manor zu.

In der Eingangshalle trafen sie auf Narzissa und Draco. Die Blonde Frau kam auf sie zu und umarmte zuerst Lucius und danach, sehr zu Harrys Überraschung, den Schwarzhaarigen fest. Harry schämte sich nun beinahe noch mehr für das, was er ihrem Mann angetan hatte. So sehr er es auch wollte, schaffte er es nicht, sich dafür bei ihr zu entschuldigen. Sein Hals war wie zugeschnürt und verhinderte, dass er etwas sagen konnte. Er sah zu, wie die blonde Frau Lucius bei der Hand nahm und ihn bestimmt nach oben führte. Er konnte hören, wie sie ihm ein kurzes „Ich bin stolz auf dich!“ zuflüsterte, ehe die beiden die Treppen hinaufstiegen, um zu ihrem Zimmer zu gelangen. Harry sah ihr mit offenem Mund hinterher.

Harry blieb in der Eingangshalle allein mit Draco zurück. Er traute sich nicht, ihm in die Augen zu sehen. Er wusste nicht warum, aber er hätte es nicht ertragen, Hass in ihnen zu sehen. Dass Narzissa verstanden hatte, warum er dass alles getan hatte, hieß nicht, dass Draco das ebenfalls tat. Er atmete einmal tief durch und wollte an dem Blonden vorbei hinauf in sein Zimmer gehen, als dieser ihn am Arm packte. Unwillkürlich zuckte er zusammen, machte aber keine Anstalten, sich aus dem Griff loszureißen. Was immer nun kommen würde, er hatte es verdient.

Vollkommen unerwartet, begann Draco in Richtung Ausgang zu laufen und zog Harry hinter sich her. Er sagte nichts zu ihm und Harry schwieg ebenso, als er ihn in Richtung des Waldes zog und dort eine Richtung einschlug, in der Harry noch nie unterwegs gewesen war. Eine ganze Weile wurde er von Draco hinter sich her gezogen, ehe sie auf einer kleinen Lichtung ankamen, und auf einen kleinen See blicken konnten, der sich hier im Wald befand. Die Sonne glitzerte in den vielen kleinen Wellen darauf und ließ diesen Ort, der von dunklem, dichten Wald umgeben war, unwirklich erscheinen.

Draco ließ Harry los und zog seinen Zauberstab. Der Schwarzhaarige unterdrückte den Reflex, ebenfalls seinen Zauberstab zu ziehen, um den wahrscheinlichen Angriff abzuwehren, doch überraschenderweise, richtete Draco seinen Zauberstab nicht auf ihn, sondern beschwor damit eine Decke herauf, auf die er sich im Schneidersitz niederließ.

Unschlüssig stand Harry daneben und wusste nicht, was er nun tun sollte. Er hörte schließlich, wie Draco seufzte und auf den Platz neben ihm klopfte, als Zeichen, er solle sich zu ihm setzen. Unsicher, was ihn erwarten würde, setzte sich der ehemalige Gryffindor neben den Blonden. Eine Weile saßen sie schweigend nebeneinander und schauten hinaus auf den See. Dann atmete Draco noch einmal tief durch, ehe er zu sprechen begann.

„Ich kann verstehen, warum du das vorhin gemacht hast, zumindest dann, wenn meine Mutter Recht mit ihrer Vermutung hatte. Das heißt aber nicht, dass ich es in Ordnung finde, dass du meinen Vater so behandelst hast.“

„Draco, ich…“, begann Harry, doch Draco gebot ihm mit einer erhobenen Hand Einhalt.

„Lass mich ausreden“, bat er bestimmt. „Entscheidungen, die wir Malfoys treffen sind immer gut durchdacht und unumstößlich. Als wir uns entschieden haben, dich zu unterstützen, waren uns allen die möglichen Konsequenzen bewusst. Du bist nicht für uns verantwortlich. Wenn es ein Problem gibt, werden wir alle alles daran setzen, es zu lösen. Du wirst es nicht schaffen, uns zu vertreiben und solltest uns lieber bei der Lösung des jeweiligen Problems helfen. Du musst nicht allein sein, du musst es nur zulassen, dass wir in deiner Nähe sind.“

„Aber Dumbledore--“, versuchte Harry zu entgegnen, wurde aber sofort von Draco unterbrochen.

„Es ist egal, was Dumbledore oder der Dunkle Lord tun könnten oder tun werden. Wir waren uns dessen bewusst, gegen wen wir kämpfen werden. Wenn wir zusammenhalten, wird der alte Narr nichts tun können. Ich weiß, genauso wie meine Eltern, dass unsere Gegner gefährlich sind, aber glaub mir, wir sind nicht weniger gefährlich. Dein Problem ist, dass du wieder denkst, alles im Alleingang schaffen zu müssen. Das ist wieder so typisch Gryffindor.“

„Ist es denn falsch, wenn ich versuche, euch zu beschützen?“, fragte Harry nun aufgebracht.

„Denkst du eigentlich überhaupt nach? Was wäre, wenn du es geschafft hättest, dass wir gehen? Glaubst du wirklich, dass du es im Alleingang schaffen kannst Dumbledore, den Orden, den Dunklen Lord, die Todesser und was weiß ich noch wen zu besiegen? Du kannst nicht so dumm sein zu glauben, dass du das schaffen könntest“, erwiderte Draco noch immer mit starrem Blick auf den See hinaus.

Als Harry nichts darauf erwiderte, sondern weiterhin nur stur geradeaus schaute, entschied Draco sich dazu, fortzufahren. „Was passiert, wenn du es allein versuchst? Du kannst so nicht gewinnen. Du versuchst uns zu beschützen, indem du uns forttreibst und was dann? Was glaubst du wird passieren wenn du versagst? Wie lange wären wir sicher, wenn der Dunkle Lord erkennen würde, dass du nicht damals in Azkaban gestorben bist? Meinst du, er wüsste nicht, dass es dann auch mein Vater geschafft haben könnte zu entkommen und sich dann auf die Suche nach ihm, meiner Mutter und mir machen würde? Wenn du nicht zulässt, dass wir dir helfen, werden wir auf jeden Fall früher oder später sterben. So haben wir eine Chance. Und du auch.“

„Vielleicht habe ich diese Chance nicht verdient“, ließ Harry schließlich den Kopf hängen. Dracos Kopf fuhr herum und er starrte den Schwarzhaarigen mit offenem Mund an. Für Harry war es an der Zeit, dass er endlich jemandem sagte, was er wirklich dachte und es interessierte ihn nicht, dass es ausgerechnet Draco war, dem er die folgenden Worte sagte. „Vielleicht war Azkaban die gerechte Strafe, die ich verdient habe und ich hätte dort nie entkommen sollen. Vielleicht hätte ich dort sterben sollen. Wegen mir sind so viele Menschen gestorben. Meine Eltern, Cedric, Sirius… Das Schicksal hatte vielleicht gar nicht vorgesehen, dass ich als Baby überlebe und zahlt es mir nun auf diese Art zurück. Ich weiß, dass ihr es auch ohne mich schaffen könntet.“

„DU JÄMMERLICHES ARSCHLOCH!“, fuhr Draco ihn nun aufgebracht an. „ICH KANN NICHT FASSEN, DASS DU TATSÄCHLICH GLAUBST, DASS DU DAS, WAS DIR WIEDERFAHREN IST, VERDIENT HAST. DEIN SELBSTMITLEID WIDERT MICH AN.“

„Ach ja? Mich widert deine Arroganz an“, entgegnete Harry wütend und schaute den Blonden mit funkelndem Blick an. „Wie kannst du dir erlauben so ein Urteil zu fällen? Du hast nicht alle geliebten Menschen verloren. Du musstest nicht miterleben, wie sie sterben, nur weil sie für dich da sein wollten.“

Draco sah ihn zunächst sprachlos an, ehe er sich genug fing, um etwas sagen zu können, was ihm schlagartig klar geworden war. „Du glaubst wirklich allen Ernstes, dass du es verdient hast, dass deine Freunde sich von dir abgewandt haben, dass du in Azkaban warst und auch das, was dort passiert ist“, sagte er tonlos, ehe er Harry wütend anfunkelte. „Ich dachte, meine Mutter hat dir diesen Unsinn ausgeredet.“

„Deine Mutter hat mir klar gemacht, dass ich nichts gegen die Wachen tun konnte und auch, dass ich es nicht verdient habe, weil ich schwach war. Fakt ist aber, dass meine Eltern, Cedric und Sirius noch leben könnten, wenn es mich nie gegeben hätte. Es ist alles meine Schuld und ich habe die Strafe, die mir das Leben dafür gegeben hat, verd--“

Weiter kam er nicht, denn Draco hatte sich blitzschnell auf ihn gestürzt und am Kragen gepackt. Harry war so überrascht, dass er den ehemaligen Slytherin nur mit schreckgeweiteten Augen ansehen konnte. „Hör auf damit Harry!“ zischte Draco wütend. „Hör endlich auf damit. Du hast die Nacht, in der deine Eltern starben, überlebt und du solltest darüber froh und dankbar sein, denn Merlin weiß, ich bin es. Du kannst nichts für all die Tode. Du warst damals noch ein Kind, genauso wie ich. Der Krieg hatte damals schon lange getobt und deine Eltern haben gegen den Dunklen Lord gekämpft. Sie waren ein Ziel und wären sicherlich auch umgebracht worden, wenn es dich nicht gegeben hätte. Diesen Krieg und alle Menschen die gestorben sind und die sterben werden, hast du nicht zu verantworten. Cedric war zur falschen Zeit am falschen Ort und dein Pate war ein erwachsener Mann, der seine eigenen Entscheidungen treffen konnte. Du bist nicht für sie verantwortlich und du hast ganz sicher deswegen keine Strafe verdient.“

„Lass mich los!“, wimmerte Harry nur. Er wollte weg. Dieses Gespräch riss zu viele Wunden erneut wieder auf.

„Erst wenn du es zugibst“, erwiderte der Blonde. „Erst wenn du einsiehst, dass du hier das Opfer bist. Du trägst keine Schuld. Die einzigen, die für das, was du durchmachen musstest verantwortlich sind, sind der Dunkle Lord, Dumbledore und Fudge und wir werden gegen sie vorgehen, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.“

„Aber--“

„Kein aber, Harry. Sag es! Gesteh dir endlich ein, dass du keine Schuld hast!“

„Ich kann nicht!“

„SAG ES!“

„Ich… ich habe nichts tun können… Ich wollte… wollte Cedric und Sirius retten… aber ich konnte nichts tun. ICH KONNTE NICHTS TUN! SIE SIND EINFACH VOR MEINEN AUGEN GESTROBEN.“

„SAG ES, HARRY!“

„Es war nicht meine Schuld.“ Die Worte waren leise gesprochen und kaum zu verstehen, doch Draco hatte sie verstanden, ließ Harry los und setzte sich keuchend, ein paar Zentimeter von ihm entfernt wieder hin. Harry wiederholte die leise gesprochenen Worte immer wieder und erhob sich nicht. Draco konnte sehen, wie Harry von dieser Erkenntnis geradezu erschüttert war und wusste, dass er gerade einen Durchbruch bei Harry geschafft hatte, wo seine Mutter noch nicht einmal wusste, dass ein Problem bestand.

Es dauerte eine ganze Weile, bis die Worte verstummten und Harry sich langsam aufsetzte. Die grünen Augen zeigten nun wieder Entschlossenheit, als der Schwarzhaarige aufstand und den Blonden ansah. „Wir müssen zurück zum Manor. Es ist Zeit für das Training.“

„Wir werden heute nicht trainieren. Ich denke nicht, dass mein Vater in einem Zustand ist, in dem er uns etwas beibringen könnte. Severus kommt heute auch nicht zurück, da die Schüler bald in Hogwarts ankommen werden“, erklärte er. „Du tust seit Wochen nichts anderes, als zu trainieren. Heute solltest du dir frei nehmen. Lass uns hier bleiben, die Ruhe genießen und einfach ausspannen.“

„Gut“, seufzte Harry und ließ sich wieder auf der Decke nieder. „Ich bin sowie so total erschöpft.“ Er legte sich hin und schloss die Augen. Draco saß neben ihm und beobachtet, wie das Gesicht des Schwarzhaarigen heute zum ersten Mal einen entspannten Ausdruck angenommen hatte. Er war überrascht, als Harry plötzlich nach seiner Hand griff und sie kurz drückte. „Danke, Draco“, flüsterte er, ehe er erschöpft einschlief.

~o~o~o~o~o~o~o~o~o~o~

Harry kam nach unruhigen Träumen langsam wieder zu sich und brauchte einen Moment, um sich zu erinnern, wo er war. Er bemerkte, dass er auf etwas sehr hartem lag, was wohl der Waldboden sein musste. Doch sein Kopf lag warm und weich und Harry brauchte nicht lange, um zu bemerken, warum das so war. So wie es aussah, hatte er sich im Schlaf an Draco gekuschelt und seinen Kopf auf dessen Arm gelegt.

Überraschender Weise blieb die Panik aus, von der er sicher war, sie zu bekommen. Der Arm, auf dem sein Kopf war, war beruhigend um ihn geschlungen und gab Harry ein Gefühl der Sicherheit, dass er eigentlich nur von Lucius kannte. Im Moment wollte er nichts lieber tun, als hier liegen zu bleiben und die Geborgenheit genießen, die Draco ihm bot. Eine leichte Brise kam auf und Harry beobachtete fasziniert, wie eine Strähne von Dracos Haar dabei sanft über dessen Gesicht strich. Draco rümpfte die Nase ein wenig, da es wohl kitzelte, hatte aber keinen Erfolg und hob seine Hand, um sich die Strähne aus dem Gesicht zu streichen. Harry beobachtete, wie er die Augen aufschlug und ebenfalls kurz herauszufinden versuchte, wo er war, ehe sein Blick zu dem jungen Mann fiel, um den sein Arm geschlungen war.

Draco lächelte ihn an und als Harry diese Geste unsicher erwiderte und er die Wärme in dessen Augen sah, konnte er nicht anders und beugte sich ohne zu überlegen zu ihm hinüber, um zärtlich seine Lippen auf die des Schwarzhaarigen zu legen. Erst kurz darauf bemerkte er, was er da eigentlich tat und wollte sich schon zurückziehen, als er bemerkte, dass Harry sich nicht versteifte, sondern entspannt liegenblieb und ihn gewähren ließ. Ermutigt öffnete er vorsichtig seinen Mund und strich mit seiner Zunge über Harrys Lippen. Sein Herz setzte beinahe vor Freude aus, als der Mund sich zögerlich öffnete und ihm Einlass gewährte.

Vor Harrys Augen schien ein Feuerwerk zu explodieren, als er spürte, wie die Zunge in seinen Mund eindrang und vorsichtig umhertastete. Das hier war nichts im Vergleich zu dem Kuss, den er mit Cho erlebt hatte. Er erwiderte den Kuss zaghaft und berührte mit seiner Zunge zaghaft Dracos, der das Spiel mit ihr nur zu gerne aufnahm. Für Harry war in diesem Moment klar, dass er schwul war, auch wenn ihn diese Tatsache noch immer erschreckte. Er vertraute Draco doch so weit, dass er sich nicht zurückzog und den Kuss immer mutiger erwiderte.


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