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Fanfiction

Hermine Granger und die Lorelayen - Aus der Traum

von Thaniell

Noch hüllte nächtliche Dunkelheit Wiesen und Schloss in ein schlummerndes Grau. Aus dem feuchten Wald stieg langsam Nebel empor und auch der Herbstwind begann allmählich zu erwachen. Die Waldeulen machten sich ihr Bett zurecht, während alle anderen Vögel noch schliefen. Auch in Hogwarts herrschte noch friedliche Ruhe. Selbst Peeves ließ sich nur geräuschlos durch die Gänge treiben. Er ging zum 224.ten mal für diese Nacht seinen heutigen Missetatenplan durch. Die Vorfreude über die Wirkung seiner genialen neuen Einfälle brachte ihn schon ganz aus dem Häuschen. Nicht dass er sich je an irgendwelche Pläne halten würde, spontane Späße waren viel interessanter. Aber zumindest die geplante Opferliste würde sicherlich mehr als erfüllt werden. Zuerst würde er sich heute jedoch im Jungenschlafraum der Gryffindors anschauen, ob der junge Creevey seine Kamera, die Peeves noch am Abend zuvor „verlegt“ hatte, wieder finden würde. Vielleicht, ja vielleicht würde deswegen ja auch ein schöner Streit ausbrechen. „Eine ordentliche Rauferei, das könnte ein Spaß werden“ dachte er sich und kicherte leise vor sich hin. Aber er hatte noch genug Zeit sich andere Streiche auszudenken. Die ersten Gryffindors würden erst in etwa einer Stunde aus ihren Betten kriechen.

Eine Gryffindorschülerin wachte jedoch genau in dem Moment auf als Peeves Kichern wieder verstummte. Einige Haare ihres wuscheligen Schopfs klebten ihr im Gesicht. Sie war leicht verschwitzt und ihr Atem ging schnell. Sie setzte sich aufrecht und starrte eine Weile an die Wand gegenüber. Ihre Brust, die sich jetzt deutlich im Nachthemd abzeichnete, hob und senkte sich merkbar. Langsam sah sie sich vorsichtig um. Ob irgendjemand wach war und sie beobachtete? Aber alle schliefen scheinbar noch tief und fest.

„Hab ich das alles nur geträumt?“ dachte sie.

Aber noch während sie darüber nachdachte ob sie geträumt hatte, wusste sie schon nicht mehr so recht was überhaupt.

„Gut. Damit wäre wohl bewiesen, dass es ein Traum war. Es sei denn ich werde neuerdings extrem vergesslich.“, war ihre gedankliche Schlussfolgerung.

Dennoch ließ sie der Traum nicht so recht los. Er war schön, da war sie sich sicher. Irgendwie hatte sie ihn genossen und bedauerte nun, dass es vorbei war. Ob sie da weiterträumen könnte wo sie aufgewacht war, wenn sie einfach weiterschlief? Ein Versuch konnte ja nicht schaden, sie hatte wohl noch einige Zeit bevor der Aufweckspruch in Kraft trat. Als Vertrauensschülerin musste sie dann dafür Sorge tragen, dass auch wirklich alle Morgenmuffel den Weg aus ihren Betten fanden. Auch am Wochenende. Vorher jedoch wollte Hermine noch einmal einschlafen, zurück zu dem schönen Traum. Aber das wollte ihr nicht so recht gelingen. Zum Einschlafen war sie viel zu aufgeregt und schon viel zu wach. Sie gehörte sowieso zu der Sorte Menschen, die morgens einmal aufgewacht auch nicht mehr so schnell einschliefen. Zwar hatte sich ihr Puls wieder etwas beruhigt, dennoch war ihr immer noch mehr als mollig warm. Jedenfalls starrte sie nun eingehend die Decke an. Ohne dass sie sich dessen wirklich bewusst war, waren ihre Hände unter ihr Nachthemd gewandert. Die linke Hand lag auf ihrem Bauch und ihre Finger umkreisten sanft ihren Bauchnabel. Ihre andere Hand glitt langsam von ihrer Hüfte aus über den Oberschenkel in ihren Schoß hinab. Gedankenverloren strichen ihre Finger immer wieder ihren Spalt entlang. Unfähig einzuschlafen lag sie so eine ganze Weile einfach nur da und genoss den Augenblick, darüber nachdenkend was sie wohl geträumt hatte. Aber sie bekam diesen wunderschönen Gedankenfaden einfach nicht mehr zu fassen. Was hatte sie bloß geträumt? Schließlich sah sie wie sich der bunt gefiederte Hahn von McGonagalls Aufweckspruch aus dem Nichts zusammenfügte. Als er zum Krähen ansetzte, war Hermine schon auf dem Weg zum Waschraum. Danach würde sie die letzten Schlafmützen aus den Betten jagen.

Nachdem allen Trödlerinnen auf die Sprünge geholfen war, ging Hermine in den Gemeinschaftsraum. Da sie, wie immer, viel früher als Harry und Ron fertig war, setzte sie sich an einen Tisch und schlug Asiatische Antidote auf. Gewöhnlich hatte sie immer genug Zeit um sieben oder acht Seiten zu lesen bevor sie alle drei zum Frühstück gehen konnten. Jungs eben, sie klammerten sich so lange ans Bett bis ihnen gerade noch zehn Minuten übrig blieben um sich zurecht zu machen. Heute ging es allerdings scheinbar wieder besonders munter im Schlafraum der Jungen zu. Es schallten immer wieder einzelne Rufe zu ihr durch. Nur gut, dass Hermine es gewohnt war, den sie umgebenden Lärm zu ignorieren. Plötzlich jedoch klatschte etwas neben ihr auf den Tisch, stieß einen Stapel Bücher um und fiel, Hermines Tasche mitnehmend, zu Boden. Hermine starrte auf das Durcheinander, das sich neben ihr auf den Boden ergossen hatte.

„Was… zum… zum Dementor soll das?!!“ fragte sie laut in den Raum hinein. Leicht verwirrt und verärgert zugleich.
Ein Kissen hatte ihre Bücher umgefegt und ihre Tasche ins Chaos gestürzt. Nun schuldig war wohl nicht das Kissen, sondern der Jemand, der es geworfen hatte.

Oben kam George Weasley im Schlafanzug aus dem Jungenschlafsaal gelaufen und lehnte sich gegen die Brüstung.

„Nennenswerte Kollateralschäden? Wurden Zivilisten getroffen?“ rief er grinsend.
Als er Hermine sah wurde das Grinsen eine Spur dünner.

„George! Was?! … Ist das dein Kissen?“, rief sie ihm schroff entgegen.
„Ja. Also ich meine so genau weiß ich-“, setzte George an.
„Was hat das bitte hier verloren?!“, fauchte Hermine dazwischen.
„Minimale Kursabweichung“, meinte George immer noch grinsend.
„Sieh dir an was deine … deine Kursabweichung angerichtet hat!“ – „Ach ist doch -“ wollte George beschwichtigen. Doch Hermine war so in Rage, dass sie ihn nicht zu Wort kommen ließ.
„Stell dir vor du hättest eine Kerze getroffen! Dann stünde hier alles in Flammen! Und wenn ich nicht da wäre, würde es vermutlich auch keiner löschen…“ Ihr Gesicht war feuerrot geworden.

Nebenbei hatte sie das Kissen aufgehoben und starrte George so böse an wie sie nur konnte. Dem war nun auch erstmal das Grinsen entfallen.

„Wäre, wenn… Hermine… komm schon, wir haben eben eine kleine Kissenschlacht, da gibt es schon mal zivile Verwundete… du kannst gern hochkommen und mitmachen… es ist ja nichts passiert.“ lud er sie wenig hoffnungsvoll ein.
„Nichts passiert?! Ich würde dir am liebsten Punkte abziehen oder eine Strafarbeit verpassen.“ meinte sie.
„Nun komm schon. Bekomm ich jetzt mein Kissen wieder?“ bat George, jetzt schon mit einem leicht flehenden Unterton. Wenn das noch lange dauerte, war die Schlacht vorbei.

„Da. Hol’s dir.“, sagte sie und warf das Kissen ärgerlich vor die Treppe. „Und sag deinem Bruder, dass ich jetzt zum Frühstück gehe. Für den Jungenschlafsaal ist er als Vertrauensschüler verantwortlich.“, meinte sie noch während sie energisch ihre Tasche wieder packte. Dann verließ sie eingeschnappt und eiligen Schrittes den Gemeinschaftsraum.


Gerade nachdem Hermine am Frühstückstisch in der großen Halle die Schlagzeilen des Wochenendpropheten überflogen hatte, kam Harry. Er war, wie meistens zum Frühstück am Wochenende, noch völlig zerzaust. Dem Anblick nach hatte er wohl nur eben das Gesicht ins Waschbecken getunkt.
„Hi Hermine.“, meinte er vorsichtig. Er konnte sich schon denken, dass sie nicht gerade gut gelaunt war, nachdem sie Georges Kissen näher kennen gelernt hatte als ihr lieb war. George hatte immerhin artig, aber dabei Umbridges krötige Stimme nachäffend, ausgerichtet worum Hermine ihn gebeten hatte. Den Rest konnte Harry sich denken.

„Hi Harry, genug Verwüstung angerichtet für heute?“, fragte sie schroff.

„Nun… ja. Und hey ich hab das Kissen nicht geworfen… mir war heut auch nicht so danach“ sagte er. „Außerdem war Peeves da, der hat die Hauptarbeit übernommen.“ fügte er hinzu.

„So, na dann ist ja gut, dann seid ihr natürlich alle unschuldig.“ meinte Hermine nur.

„Ach komm, wir hatten eben alle unseren Spaß. Was soll’s. Heute ist doch eigentlich sowieso egal was wir machen. Unterricht ist ja heut keiner. Und ernsthaft kaputt ging dabei ja auch nichts.“, sagte Harry. Auf den zweifelnden Blick von Hermine fügte er dann eingestehend hinzu, „Ok den Rahmen von Nevilles Bild, du weißt schon, das von seiner Großmutter, den mussten wir reparieren, aber nichts leichter als das.“

Sie schenkten sich schweigend Tee ein und füllten sich ihre Teller. Hermine mochte süßes französisches Frühstück, am liebsten Haselnusscreme auf Croissant. Umgeben von verschiedenen entspannenden Kräutergerüchen aus den Teetassen und verwöhnt von süßen Köstlichkeiten auf ihrem Teller beruhigte sie sich recht bald. Zwischendurch schielte sie zu den anderen Tischen. Die Hufflepuffs waren nur vereinzelt zu sehen. Sie ließen es, wie so oft am Wochenende, etwas gemütlicher angehen. Die Slytherins dagegen waren natürlich schon vollzählig da. Hermine sah Draco und Pansy miteinander streiten, das entlockte ihr ein gehässiges Grinsen. Drumherum waren Crabbe und Goyle dabei den Tisch leer zu räumen. Blaise Zabini schien zu schlafen, so dicht hing er mit dem Gesicht über seiner Tasse. Vielleicht las er auch etwas versteckt unter dem Tisch, mutmaßte Hermine.
Hermine gegenüber saß Ginny mit einer jüngeren Freundin. Die beiden schienen sich köstlich über etwas zu amüsieren. Hermine bewunderte es immer wieder, wie vernünftig Ginny in einem Moment sein konnte, um im nächsten dann völlig überdreht kindisch herumzukichern.
Hermine ließ ihren Blick weiter durch die Halle schweifen und fragte Harry nebenbei, „Was war eigentlich diesmal der Grund für eure glorreiche Schlacht?“
Worauf dieser mit vollem Mund nur etwas nuschelte das klang wie „Scho genau weisch isch mmh dasch auch nischt… isch glaub mmh Colin und Dean hamm angefmampft.“

„Jungs!“ meinte Hermine darauf nur vorwurfsvoll. Ginny schräg gegenüber bekam einen regelrechten Kicheranfall und verschluckte sich beinah an ihrem Tee. Harry sah auf und war sich nicht sicher was so lustig war, aber er grinste sicherheitshalber mit Unschuldsmiene zurück. Da er sich gerade ein ganzes Toast in den Mund gestopft hatte, sah das wiederum reichlich lächerlich aus. Ginny lief, wild weiterkichernd, rot an und ihre Sitznachbarin stimmte ein. Selbst Hermine konnte sich als sie Harry ansah ein süffisantes Grinsen nicht verkneifen.
In der Tat hatte Harry sich einen hübschen roten Marmeladenbart zugelegt. Er spähte kurz zum Tisch der Ravenclaws und wischte sich schleunigst über Mund und Kinn.

Nach und nach füllten sich nun auch die restlichen Plätze am Tisch der Gryffindors. Hermine hatte sich schon fast wieder beruhigt. Sie ging noch einmal in Gedanken die wichtigsten Punkte für ihren Aufsatz für Professor Binns durch, um sicherzugehen, dass sie nichts wichtiges vergessen würde. Es handelte sich um eine Zusammenfassung der wichtigsten bekannten Fakten aus der Gründungszeit von Hogwarts.
Schließlich kam auch Ron und setzte sich neben Harry. Hermine starrte eine Weile so intensiv ihre Teetasse an, als würde sie darin ihre Zukunft lesen wollen. Dann wandte sie sich abrupt Ron zu, der sich seinerseits gerade seine Tasse füllte.
„Du hast heut morgen ja wieder vorbildlich an deine Aufgaben gedacht Ron.“ baffte sie ihn an.

Ron schaute sie offen und scheinbar völlig verständnislos an. Er meinte nur „Was soll diese ironische Bemerkung Hermine? Hallo! Es ist doch Wochenende, keiner verlangt für heute irgendwelche Hausaufgaben…“. Ron entging nicht dass das Funkeln in Hermines Augen mit jedem seiner Worte nur zunahm, „Was ist?“, fragte er vorsichtiger werdend.

„Mr. Weasley! Vertrauensschüler Weasley! Selbst Ihrem verschlafenen Gemüt dürfte nicht entgangen sein, dass heute morgen rings um Sie herum das pure Chaos ausgebrochen ist!“ fauchte sie ihn an. „Selbst wenn Sie vermutlich geschlafen haben, bis Ihnen jemand das Kissen unter dem Kopf weggezogen hat. Aber wahrscheinlich hast du ja auch selbst fleißig mitgemischt.“

Nun verstand Ron, was sie meinte. Allerdings nicht worüber sie sich so aufregte.
„Achso, nun wir haben eben ein paar Kissen hin- und geworfen. Ist doch nicht verboten, oder?!“

„Jedenfalls nicht explizit. Denken ist verboten, aber sinnlos Spaß haben dürfen wir noch. Immerhin gibt es keinen Ausbildungserlass, der das Werfen von Kissen verbietet. Noch nicht.“, versuchte Harry das Gespräch in eine andere Bahn zu lenken.

„Nein, aber bloß weil nicht explizit verboten ist, jemanden mit einem…ähm Schachbrett zu erschlagen, ist es dennoch nicht erlaubt.“, widersprach Hermine und fügte hinzu, „Jedenfalls ist es definitiv Pflicht eines Vertrauensschülers – ich zitiere Professor McGonagall - nach dem Weckruf Sorge zu tragen, dass alle Schüler angemessene Körperhygiene betreiben, ordnungsgemäß ihre Schuluniform anlegen und pünktlich zum Unterricht erscheinen.“

„Ja und? Haben doch alle ihre Uniform an oder siehst du hier jemand nackt herum laufen?“ meinte Ron trotzig.

„Ja aber Du hast heute deinen Zähnen definitiv noch keine angemessene Pflege zukommen lassen.“ konterte Hermine.

Ron wurde leicht rot, „Das merkt man? Nun ist doch eigentlich unnötig, ich meine, ich esse jetzt ja sowieso wieder … ist doch viel sinnvoller das anschließend zu machen, oder?!“, fragte er unsicher.

„Typisch Jungs!“ schallte es aus den Mündern von Hermine und Ginny. Die beiden schauten sich grinsend an.

„Aber denn sieh zu dass du nachher fertig wirst, Ron. Du weißt heute geht es nach Hogsmead.“, sagte sie und fügte tuschelnd hinzu, „Und wir wollen ja pünktlich zu dem Treffen dort sein.“


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