
von Lord Marijo
Eine Woche später brach für Joel eine Welt zusammen. Minerva Pencold, Lehrerin in Verwandlung, hatte herausgefunden, dass die Kammer des Schreckens wieder geöffnet wurde. Natürlich hatte Joel keinen Fehler gemacht, doch Minerva spionierte ihn in den letzten Tagen aus, da er sich ziemlich seltsam verhielt. So wurden Sirius und Joel in das Büro des Schulleiters geschickt, wo sie auch nicht lange bleiben konnten, denn Chris hatte viele andere Sorgen. Die Schule drohte zu fallen, er konnte nicht viel machen. Er schickte Joel und Sirius wieder zurück in den Gemeinschaftsraum.
„Schön, dass du kommen konntest, Eli“ sagte Chris zu seinem besten Freund, als dieser das Büro betrat.
Eli lächelte breit, nickte ihm zu und setzte sich hin. Er schenkte sich ein wenig Tee ein, nahm einen kleinen Schluck.
„Eli, die Kammer muss wieder geschlossen werden. Sie ist viel zu gefährlich“ meinte er, doch Eli sprang sofort auf.
„Wie soll ich die Kammer schließen? Ich kann sie ja nicht mal betreten!“ protestierte er, Chris lächelte leicht.
„Die Toilette. Lege ein paar Flüche an.“
„Oh.“
Eli verstummte wieder, er wurde leicht rot und nahm einen weiteren Schluck.
„Sorg bitte dafür, dass die Kammer heute noch geschlossen wird, denn wir haben Besuch vom Ministerium bekommen, Lady Maria Krokov Death. Sie ist nun Mitglied des Ministeriums und wird alles versuchen um die Schule zu schließen. Ich kenne diese Frau, sie kann zum Monster werde, wenn sie ihre Pläne nicht umsetzen kann. Deshalb muss diese Tür für immer geschlossen werden“ erklärte Chris mit seiner kratzigen Stimme, er kratzte sich kurz am Hinterkopf und sah zu Eli.
„Alle Toiletten? Soll ich wirklich alle Toiletten schließen?“ fragte Eli geschockt und mit lauter Stimme.
„Nein, nur die Toilette, die zur Kammer führt.“
„Ach so, ja, das mache ich“ meinte dann Eli und trank den Tee aus.
Chris seufzte, er sah kurz aus dem Fenster, dann wieder zu Eli. Vieles würde für Chris untergehen, denn er hatte so vieles aufgebaut. Er wollte nur eine Schule leiten, doch nun baute sich eine neue Gefahr zusammen. Eine Gefahr, die nicht mal er aufhalten konnte.
Eli atmete tief ein und aus.
„Ist alles in Ordnung, Chris?“ fragte er seinen besten Freund.
Natürlich wusste Eli immer, wenn Chris Probleme hatte, schließlich kannten sie schon eine Zeit lang und irgendwie waren sie gleich. Sie waren wie Zwillingsbrüder, sie wussten immer, wann der eine ein Problem hatte.
„Nichts ist mehr in Ordnung. Seit die Kammer wieder offen ist, bricht alles auseinander. Und das wurde nur durch einen Schüler eingeführt, durch Sirius. Dank ihm, ist Maria Krokov hier, denn sie wusste, dass hier etwas nicht stimmt. Schon bald hat sie andere Gründe gefunden, um die Schule zu schließen, um mein Leben zu zerstören“ erzählte Chris.
„Und was ist mir Noir? Soll ich sie verstecken?“ fragte nun Eli, und zum Glück fiel ihm noch dieses Problem ein, denn sobald Lady Death Noir entdeckt, kann sie die Schule schließen lassen.
„Richtig, sie muss versteckt werden, aber wo?“ fragte er Eli, er selbst hatte keine Idee, denn zu viele Dinge befanden sich nun in seinem Kopf.
Noir war anfangs ein komisches Mädchen gewesen, eine andere Schülerin hatte sie mit einem Stein beworfen, sofort war sie schwer verletzt. Später tat sie komische Dinge, sie hatte versucht ihren Arm aufzuschneiden. Solche Schüler durften gar nicht nach Hogwarts, und Chris wusste das, aber er gab ihr trotzdem eine Chance, denn er sah in jedem Menschen etwas Gutes, eine Hoffnung.
Eli schlug vor, sie in seinem privaten Zimmer zu verstecken.
Lady Death hatte schon mit vielen Leuten gesprochen, die älteren Slytherinschüler bewunderten sie. Natürlich wusste keiner, dass sie diese verflucht hat, sie kontrolliert nun deren Gedanken. Sie selbst ging hier in die Schule und kannte viele Verstecke im Schloss.
Chris schüttelte den Kopf.
Ja, Eli war geschockt, als Chris ihm erzählte, dass sie selbst alle Zimmer durchsuchen würde, denn er hatte einige Sachen, die niemanden etwas angingen, nur ihn selbst. Lady Death kannte keine Grenzen, sie war eine gnadenlose Frau.
Plötzlich öffnete sich die Tür und Sirius trat ein, ohne anzuklopfen.
„Es tut mir leid, dass Sie Probleme bekommen, Professor, und diese Lady wird nicht lange bleiben, denn ich habe gute Kontakte. Noir kann in eine geheime Hütte gehen, die sich im See befindet, mit einem speziellen Kraut kann man dort hin gelangen“ erklärte Sirius, er sah beide Lehrer an und hoffte, dass sie seine Idee, nein, seine Hilfe annehmen würden.
„Nein, du wirst wieder in den Gemeinschaftsraum gehen“ befahl Chris, Sirius drehte sich um, war natürlich ein wenig wütend, aber Eli setzte sich für ihn ein.
„Wir sollten dem Jungen eine Chance geben“ meinte Eli.
Sirius sah zu Eli, der leicht lächelte. In den nächsten Minuten versuchten sie zu klären, was für eine Krankheit Noir hatte, Chris mischte sich nicht ein, er ließ die beiden weiter streiten. Natürlich musste er Chris ablenken, so, wie es Sirius vorschlug. Dieser Junge hatte viele gute Ideen, aber er war nicht umsonst, Lord Voldemorts Sohn. Chris hatte für morgen ein Festessen geplant.
Am Abend betrat Kathleen die Große Halle, sie setzte sich zu ihrem Tisch und begann zu essen. Sie entdeckte Joel beim Tisch der Slytherins, lächelte ihn an und aß weiter.
Lady Death betrat nun ebenfalls die große Halle, sofort sprangen ältere Schüler auf und bewunderten ihre Schönheit. Sie ging ohne Umwege, direkt zum Tisch der Lehrer, wo sie sich hinsetzte und die Gesichter der Schüler ansah. Langsam schenkte sie sich Rotwein ein, sie verachtete diese Schüler, da sie alle glaubten, sie würden eines Tages große Zauberer werden.
Joel warf einen flüchtigen Blick zu Lady Death hinüber, er dachte sofort an Pegasus und an Tarabs, zwei mächtige Vampire aus Otopia.
„Pegasus und Tarabs würden diese Frau bestimmt mögen“ flüsterte er und sah nun hinüber zu Kathleen, auch er setzte nun ein leichtes Lächeln auf.
Die Schüler kannten Lady Death, sie wussten, was ihre Aufgabe gewesen war, und viele hatten große Angst vor ihr.
Kathleen lächelte Joel zurück und nickte zur gefährlichen Frau, sie wusste, was er gerade dachte.
Joel selbst fühlte sich schuldig, denn dank ihm und Sirius tauchte Lady Death auf, früher, als sie es eigentlich vor hatte. Er hoffte, dass Kathleen ihm verzeihen konnte.
Auch Noir du lac betrat nun die große Halle mit langen schritten, ihr Blick war wie immer leer. Wie hypnotisiert setzte sie sich neben Joel hin, sah gerade aus, ins Leere. Und das eine Weile lang. David Fire, ein Schüler aus Ravenclaw setzte sich zum Tisch und begann sofort zu essen, er hatte einen langen Tag hinter sich und wollte nur noch das Essen genießen. Joel Brown zuckte zusammen, als Noir sich neben ihm setzte, er begann sofort zu schwitzen und sah hinüber zu Kathleen, dann zu Lady Death. Natürlich wusste er, wenn Noir auffällt, würde Lady Death die Schule sofort schließen.
Eli Strobolz spazierte quer durch die Halle und entdeckte plötzlich Noir.
„Oh, verdammt!“ fluchte er leise und eilte sofort zu Noir.
Sirius war natürlich auf alles vorbereitet, er betrat die Halle, ging auf Noir zu, packte sie an den Schultern und zog sie hinaus. Kathleen beobachtete ihn dabei und hob eine Augenbraue. Auch sie wurde über die Gefahrne informiert, schließlich wollte Joel nicht, dass ihr etwas passierte.
Lady Death legte ihr Weinglas beiseite, stand auf und verließ ihren Platz, denn sie kannte dieses Gesicht.
„Noir du lac ?" flüsterte sie.
Aber dann entdeckte sie Joel Brown, er ruhig da saß. Und sie war froh, ihn hier zu sehen, denn sie wollte ihn schon vor Tagen kennen lernen. Langsam leckte sie sich die Oberlippe ab, man konnte 4 spitze, lange Zähne sehen, die glänzten.
Kathleen bemerkte, wie Lady Death immer weiter vor ging, sie ging auf Joel zu. Sie warf ihrem besten Freund einen Blick zu, und hoffte, er würde diesen Blick verstehen.
Lady Death näherte sich Joel Brown, plötzlich betrat Sirius erneut die Halle und direkt auf die neue Frau zu.
„Lady Krokov, ich bin Sirius Godric Riddle. Es freut mich, Sie kennen zu lernen.“
Hinter dem rücken machte Sirius komische Handbewegung, die Joel auch sah, er deutete ihm, sofort zu verschwinden, denn er hatte die Gefahr gespürt. Auch Tom betrat nun die Halle und sah zu Kathleen.
Maria Krokov brach innerlich vor Wut zusammen, als Sirius sich einmischte, aber sie lächelte ihn trotzdem an.
„Sehr erfreut. Aber entschuldige mich, ich muss noch zu einen Schüler“ sagte sie, nickte ihm leicht zu.
Die Liste.
Sie hatte eine Liste zusammengestellt, die ihr helfen soll diejenigen auszulöschen, die gefährlich werden konnten. Joel Brown stand als Erster auf dieser Liste, deshalb verschonte sie noch Sirius, denn er war noch nicht an der Reihe.
„Mit welchem Schüler? Meinen sie nicht, dass ich der Richtige bin?“ fragte Sirius, er musste noch etwas Zeit schinden, Lady Death hob eine Augenbraue.
Kathleen hatte keine Geduld mehr, sie sprang auf, eilte zu Joel hinüber und brachte ihn hier raus, in Richtung, Korridore. Sirius hielt hinter den Daumen nach oben, und sah weiterhin die Lady erwartungsvoll an.
Einige wussten bereits, dass Lady Death gefährlicher war, als alle dachten, und sie waren vorbereitet, denn sie wollten diese Frau aus der Schule vertreiben.
Maria Krokov ging mit ihren zarten Lippen, und spitzen glänzenden Zähne, zu Sirius Ohr und flüsterte:
„Kleiner, du glaubst doch nicht tatsächlich, dass du diejenigen retten kannst, die ich haben möchte, oder?“ fragte sie ihn und knurrte leise.
Die gefährliche Lady warf einen strengen Blick zum Tisch der Slytherins, sofort standen 3 ältere Schüler auf und gingen zu ihrer Herrin hin. Sie waren stark gebaut und kannten keine Furcht, aber nur, weil sie unter der Kontrolle der Vampirlady standen. Lange konnte Death ihr Geheimnis nicht für sich verhalten, denn sie war nicht auf solche Momente vorbereitet gewesen, aber das sollte sie nicht weiter stören.
Sirius trat beiseite, er hatte seine Aufgabe erfolgreich erfüllt. Death blickte hinüber zu Joels Platz, doch er war nicht mehr. Dann warf sie Sirius einen wütenden Blick zu und verließ die Halle, die drei älteren Schüler setzten sich wieder hin.
Kathleen und Joel eilten durch die Korridore, sie versuchten diese komische Lady abzuhängen. Sie machten eine kleine Pause um Luft zu schnappen.
„Los Joel, denk dir schnell ein Versteck aus, sonst erwischt sie uns noch“ sagte sie, doch Joel hatte was anderes im Kopf.
Er konnte vorhin deutlich die Zähne der Lady sehen, also musste sie aus einer Vampirfamilie stammen.
Kathleen sah Joel tief in die Augen, sie konnte spüren, dass er Angst hatte, aber auch sie hatte große Angst.
„Ich denke....Sie ist ein Vampir! Ihre langen Zähne...und, wie sie sich benimmt“ sagte er entsetzt, eigentlich sollte er keine Angst haben, weil er selbst ein halber Vampir war, doch sie war mehr als nur ein Vampir.
„Das erschwert natürlich die Sache, aber wir müssen uns irgendwo verstecken!“ meinte sie und Joel konnte nun deutlich ihre Angst in ihrer Stimme spüren.
„Jungentoilette vielleicht?“
Kathleen dachte kurz darüber nach, dann nickte sie leicht und fand diese „Idee“ eigentlich ganz gut.
Joel folgte Kathleen nun, aber urplötzlich schmerzten seine Zähne, es war nun so weit. Seine Zähne, nein, seine Wandlung war nun im Endstadium gewesen. Aber er lief weiter, versuchte die Schmerzen zu ignorieren.
Nun tauchte Lady Death in den Gängen auf, sie eilte durch die Gänge. Es sah so aus als würde sie schweben, ihr schwarzer Umhang flatterte hin und her, aber keine Spur von Joel.
Sie blieb nun stehen, hob ihre rechte Hand und wedelte kurz mit dieser. Hinter ihr erschienen zwei große schwarze Hunde. Die Hunde gingen ein paar Schritte vor, blieb vor ihr stehen und knurrten laut auf. Ihre Augen waren blutrot, ihre Spucke fiel auf den Boden. Sie waren gefährlich, es waren Höllenhunde, die es eigentlich nicht mehr geben dürfte. Allerdings schaffte es Lady Death den letzten Höllenhund in der Zauberwelt zu finden, und so hatte sie die Möglichkeit mehrere Höllenhunde zu erschaffen, für ihre Zwecke.
„Ruhig, Burschen. Findet Joel und bringt ihn mir!“ befahl sie den Höllenhunden, sie bellten laut auf und rannten sofort los.
Früher dienten Höllenhunde, vor über 100 Jahren, nur Vampiren. Sie waren eine gefährliche Waffe gewesen, uns jeder fürchtete sie, doch sie wurden von den Hexen und Zauberern ausgelöscht.
Plötzlich tauchte wie aus dem Nichts, Sirius auf, er warf seinen Tarnumhang auf den Boden, holte seinen Zauberstab hervor und zielte mit diesen auf die Vampirlady. Er lächelte leicht.
„Wohin des Weges? Immer noch auf der Suche nach Joel? Wenn sie ihn wollen, müssen Sie erst mal an mir vorbei“ sagte Sirius und zielte immer noch auf Lady Death.
Auch Tom tauchte nun auf, er stellte sich neben seinen Zwillingsbruder, beide nickten sich gegenseitig zu.
„Süße Hunde, die sie da haben, aber sie sind bestimmt Feiglinge“ meinte Tom, und plötzlich verwandelte er sich in einen Drachen.
Er spie Feuer nach hinten, um den Fluchtweg der Lady abzuschneiden, sie lächelte nur leicht und wartete noch ab.
Sirius war für einen kurzen Augenblick beeindruckt, über den Schritt seines Bruders, er lächelte leicht, aber auch Tom lächelte leicht, als er sich wieder in einen Menschen verwandelte.
Nun war auch Lady Death beeindruckt, noch nie zuvor hatte sie so etwas gesehen, aber das war ihr egal.
„Oho, zwei 12 Jährige die glauben, dass sie gegen eine Vampirfürstin eine Chance haben?“ sagte sie mit einer leisen Stimme und ging zum Fenster, wo sie hinaussah, dann drehte sie den Kopf zu den zwei Kindern um.
„Der Letzte, der sich mit mir anlegte, tauchte unter und wurde Schulleiter einer armseligen Schule“ erzählte sie den beiden und grinste breit.
Urplötzlich öffnete sich ihr Mund und sie begann zu kreischen, das Kreischen war schrecklich gewesen. Die Fenster gingen zu Bruch, Tausende Splitter flogen umher, die Wände und der Boden zitterte. Lady Death ließ die Splitter in der Luft schweben, dann schleuderte sie diese auf Sirius zu, gleich danach verwandelte sie sich in eine Pech schwarze Fledermaus und verschwand durch das Fenster, im tiefen Nebel.
Sirius wich einen Splittern aus, wehrte andere ab und zerstörte schließlich die restlichen Scherben. Sirius sprang nun aus dem Fenster, in der Luft verwandelte er sich in einen Drachen, der nur noch ein Skelett war. Er folgte der Vampirfürstin, ebenso wie Tom, der sich wieder in einen Drachen verwandelte.
Joel Brown und Kathleen Watson liefen weiter, aber als Joel den lauten Schrei hörte blieb er sofort stehen, er sah fragend zu Kathleen, doch sie zuckte nur mit den Schultern.
Nun spürte Joel etwas seltsames, Wesen, die böse waren.
„Seltsame Wesen kommen auf uns zu....Gibt es hier in Hogwarts Hunde, Kathleen?“ fragte er sie.
Kathleen schüttelte den Kopf, doch bevor sie etwas sagen konnte, hörte sie ein lautes Knurren hinter sich. Langsam drehte sie sich um und entdeckte zwei große schwarze Hunde: Die Höllenhunde
„LAUF!“ schrie sie und lief so schnell sie konnte, Joel folgten ihr sofort, doch die Höllenhunde bellten laut auf und folgten den hilflosen Kindern. Sie waren schnell gewesen, schließlich wurden sie von klein auf trainiert, um andere zu jagen und zu töten.
Plötzlich warf ein Todesser seinen Tarnumhang auf den Boden.
„Lauft, Lord Sirius hat mich geschickt“ sagte er zu Joel, er nickte dankbar und lief weiter mit Kathleen.
Der Todesser schluckte und zielte auf die Höllenhunde, die zum Bellen begannen. Joel lief weiter, ein paar mal sah er nach hinten um zu sehen, was geschah.
Die Höllenhunde liefen weiter auf den Todesser zu, der eine sprang vor ihm in die Höhe, der Todesser setzte den Todesfluch ein.
„AVADA KEDAVRA!“ schrie er und tötete somit den Höllenhund der in die Höhe sprang, den anderen tötete er ebenfalls mit Leichtigkeit.
Er nickte zufrieden.
Doch die Höllenhunde waren nicht tot, nein, sie konnten nicht getötet werden. Tote konnte man nie töten, schließlich waren sie ja schon tot. Sie standen wieder auf, knurrten laut auf, ihre blutroten Augen visierten den Todesser, sofort sprangen beide auf ihren Gegner.
Der Todesser fiel nach hinten, ein Höllenhund biss in sein linkes Bein.
Er schrie laut auf, spürte den Schmerz am ganzen Körper, er versuchte die Höllenhunde los zu werden, schaffte es aber nicht. Als der zweite Höllenhund versuchte, seine Hand abzubeißen, sprach er einige Flüche aus, beide Höllenhunde flogen gegen die Wand, landeten unsanft am Boden und versuchten ihre Kräfte wieder zu sammeln. Im Kampf verbrauchten sie immer ihre Kräfte, so brauchten sie Über 15 Minuten um ihre Kräfte wieder zu bekommen. Doch der Todesser brauchte nicht viel Zeit um sie in einen Käfig einzusperren. Nachdem die Höllenhunde im Käfig waren, der Käfig war natürlich mit Flüchen belegt worden, wurde wieder alles ruhig in den Gängen.
Joel lief quer durch die Gänge, ihm wurde schlecht, sein Körper schmerzte. Er brauchte Blut, und zwar sofort. Er flüsterte seiner Fledermaus etwas, sofort flog sie davon.
Er legte sich auf den Boden, doch Kathleen hatte ihn wieder gefunden, sie ging in die Knie, sah sich ihn an und ihr kamen die Tränen.
Kathleen war selbst ein Animagus gewesen, wie Sirius und Tom, so verwandelte sie sich sofort in einen Phönix. Sie hielt ihren Hals gegen Joels Mund, er musste sofort Blut trinken.
Joel schüttelte aber mit seiner letzten Kraft den Kopf.
„Nein, du musst hier verschwinden. Wenn Lady Death auftaucht, will ich nicht, dass sie dich findet. Lauf bitte weg“ sagte er, doch der Phönix sah ihn verwirrt an.
Lady Death flog durch den kleinen Spalt, der zu ihrer geheimen Höhle führt. Dort verwandelte sie sich wieder in einen Menschen zurück und ging wütend auf und ab. Sie verfluchte alles und jeden, denn sie hatte heute versagt.
„Ich darf nicht noch mal versagen, ich habe bereits vor Jahren einmal versagt, aber dieses Mal nicht. Ich werde dieses Mal gewinnen“ sagte sie und ballte ihre Hände zu Fäusten.
Plötzlich erschienen hinter ihr 30 Höllenhunde die alle laut knurrten und die Herrin ansahen.
Ihre Lippen wurden ziegelrot und ihre Augen wurden hellblau, dann lächelte sie leicht.
„Morgen Nacht, nach dem Festessen, wird Hogwarts untergehen!“ schrie sie laut auf und die Höllenhunde bellten als Antwort.
Sirius und Tom waren ihr bis zur Höhle gefolgt, allerdings konnten sie diese nicht betreten, da irgendein Fluch drauf lag. Also versteckten sie sich in der Nähe der Höhle eine Zeit lang. Nach einer halben Stunde flogen sie dann aber wieder zurück zum Schloss, sie hatten versagt, nein, sie hatten eigentlich gewonnen, denn Lady Death wusste nun, dass es hier Zauberer gab, die stark genug waren um sie zu vertreiben.
Lady Death zauberte eine Liste hervor, wo 4 Punkte drauf waren, die für sie wichtig waren. Es waren 4 Aufgaben, die sie erfüllen musste.
1.Joel Brown töten.
2.Sirius Godric Riddle zum Vampir machen
3.Die Lehrer zu Vampiren machen
4.CHRIS RANDEL TÖTEN
Bis jetzt hatte sie noch keine Aufgabe erfüllen können, weil sie nach der Reihe ging, doch nun änderte sie ihre Meinung. Chris blieb zwar an letzter Stelle, aber die restlichen drei Punkt konnte sie schnell erfüllen.
Über ihrem Kopf tauchte eine schwarze Wolke auf, die in der Mitte leicht leuchtete, es war eine Wolke, die ihre Macht symbolisierte.
Diese Wolke tauchte aber nur auf, wenn sie wütend war, wenn sie sich nicht mehr unter Kontrolle hatte. Aber sie verlor schnell ihren Zorn und atmete erleichtert auf. Sie musste so schnell wie möglich einen neuen Plan schmieden. Natürlich durfte Death keinen direkten Angriff auf die große Halle starten, deshalb verschwanden wieder die Höllenhunde, die schwarze Wolke sog die Hunde auf, die Wolke wurde größer, somit Lady Deaths Macht.
Joel Brown hatte nicht mehr lange Zeit, doch nun tauchte endlich seine Fledermaus auf und brachte ihm ein totes Eichhörnchen, sofort biss er in den toten Körper des Tieres und sog das Blut auf. Er wischte sich den Mund ab, der mit dem Blut des Tieres befleckt war und setzte sich auf.
Er sah nun eine Elbenschrift am Boden, er wusste, dass Noir du lac diese Schrift beherrschte. Er las sich den Text einige Male durch, dann tauchte Sirius vor ihm auf, verschränkte seine Arme vor der Brust und sah Joel fragend an.
„Geht es um Noir?“ fragte er.
Die ersten Angriffe des Bösen hatten begonnen, es mussten bis jetzt nur ein paar Schüler daran glauben, Schüler, die von Lady Death getötet wurden, in ihrer geheimen Höhle. Schon bald würde sie ihren letzten Angriff starten und Hogwarts ein für alle Mal vernichten.
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