
von Lord Marijo
Es war eine Woche vergangen, seit Marcus RĂŒckkehr. Ein Dorf in Irland musste bereits Marcus Rache spĂŒren, jeder Dorfeinwohner wurde zum Vampir. Seit Marcus sein Schloss wieder aufbauen lieĂ, versuchte er eine neue Vampirarmee zu grĂŒnden um die gesamte Zauberwelt zu vernichten und ein neues Reich aufbauen zu können.
Eli Strobolz stellte entsetzt fest, dass er den groĂen Druck nicht mehr stand hielt, so bat er Chris Randel einen neuen Lehrer zu finden. Und Chris fand auch einen Lehrer, der ZaubertrĂ€nke unterrichten wollte. Donatello van Geuden, ein Mann mit guten Kenntnissen in ZaubertrĂ€nke entschied sich nach Hogwarts zu kommen. Er unterrichtete von nun an alle Klassen in ZaubertrĂ€nke, löste Eli Strobolz ab und benahm sich wie Severus Snape. Man hĂ€tte meinen können, dass Donatello Snapes Bruder war. Sofort an seinen ersten Arbeitstag merkte Eli, dass Donatello ein gefĂ€hrlicher Mann war. Er versuchte ihn aus dem Weg zu gehen, da er Eli öfters beleidigte. Nicht viele wussten, dass Eli Strobolz mit Severus Snape befreundet war, Donatello log ihn an und erzĂ€hlte Eli, dass Snape ihn hasste. Eli und Snape waren frĂŒher ein gutes Team, aber beide gingen verschiedene Wege, so hatten sie immer weniger Kontakt.
Marko ging in den Kerkern auf und ab, dort fand er öfters seine Ruhe. Nicht viele SchĂŒler trauten sich hier her zu kommen, aber er gehörte zu den SchĂŒlern, die mutig waren, wie zB. Joel Brown.
Plötzlich erschien vor ihm seine Mutter, die langsam auf ihren Sohn zuging. Marko rieb sich die Augen, er sah sie lĂ€chelnd an. Als Marko seine Mutter umarmen wollte, begann die Haut seine Mutter sich aufzulösen, sie schmolz dahin. Nun stand eine komplett andere Person vor ihm. Marko zuckte zusammen, schritt zurĂŒck: Marcus.
Marcus lÀchelte leicht.
âHallo Marko, deine Mutter ist nicht mehr...â sagte er und ging langsam auf ihn zu.
Kann es wahr sein? Nein, das konnte nicht wahr sein, dachte sich Marko. Marcus hatte er öfters in seinen TrÀumen gesehen, und jetzt stand er vor ihm da, und alles war real.
âWo ist meine Mutter?â fragte er ihn sofort.
âDeine Mutter ist tot, Junge. Den Tod hatte sie verdientâ erzĂ€hlte er Marko und blieb nun stehen.
âJa, du kennst mich, das kann ich in deinen Augen lesen. Vor deiner Geburt habe ich dir einen Fluch einpflanzen lassenâ erklĂ€rte Marcus, er kicherte und verschrĂ€nkte seine Arme vor seiner muskulösen Brust.
Marko sah ihn verwirrt an. Seine Mutter war also doch tot, er wusste es. Jahre lang hatte er eine starke Bindung zu seiner Mutter, und vor einer Woche verschwand diese Bindung. Tief in seinem Inneren hoffte er, dass Chris kommen wĂŒrde...
âJa, den Fluch habe ich vor 100 Jahren geschaffen, der nun in dir lebt. Und wie ich sehe, schadet er dir nicht. Und so wie es aussieht, weiĂt du wer ich bin, und was ich bin. Du kannst spĂŒren, was uns verbindet, ein Teil deiner Seele will zu mirâ erklĂ€rte Marcus und grinste breit.
Marko hielt nun hinter seinem RĂŒcken den Zauberstab bereit.
âEs ergibt alles keinen Sinn...â sagte er mit leiser Stimme und schĂŒttelte langsam den Kopf.
âAlles ergibt einen Sinn, Junge. Vor 100 Jahren verfluchte ich deine Mutter und das Kind, das sie in sich trug. Du hĂ€ttest eigentlich nach 9 Monaten zur Welt kommen sollen, aber der Fluch hinderte dich daran und 100 Jahre spĂ€ter kamst du auf die Welt. Sagen wir es so: der Fluch tat genau das, was ich wollte. NatĂŒrlich hat dein Stiefvater diesen Fluch zerstört, aber es lebt immer noch ein Teil in deiner Seele.â
Marko zitterte leicht. WĂ€hrend Marcus ihm die wahre Geschichte erzĂ€hlte, gingen viele Bilder durch seinen Kopf. Hatte dieser VampirfĂŒrst tatsĂ€chlich recht? Nein, das konnte nicht wahr sein! Aber als er die Bilder in seinem Kopf sah, KĂ€mpfe, die vor 100 Jahren passierten, musste es wahr sein.
âAuch wenn du mein Vater sein solltest, ich werde bei Chris Randel bleiben, denn er ist ein richtiger Vater!â meinte Marko, ballte seine linke Hand zu einer Faust und hielt den Zauberstab nun noch fester in seiner rechten Hand.
Marcus lachte.
âRandel, ich verstehe. Du verstehst gar nichts, Junge. Er versucht dich zu manipulieren, so, wie es seine Familie immer schon tat. Die Familie Randel macht genau das, was das Zaubereiministerium versucht zu verhindern: töten. Sie töten alles und jeden, der kein ReinblĂŒter istâ erzĂ€hlte der VampirfĂŒrst und ging einen Schritt vor.
âDie Vorfahren meines Stiefvaters haben vielleicht Fehler gemacht, aber Chris ist nicht so. Aber dich wĂŒrde es töten, denn du bist ein MONSTER!â rief Marko nd richtete nun seinen Zauberstab auf den mĂ€chtigen VampirfĂŒrsten.
âPetrifcus Totalus!â
Marcus lÀchelte leicht.
Doch bevor er den Angriff starten konnte, ging Marcus zwei groĂe Schritte auf seinen Sohn zu, schlug ihm den Zauberstab aus der Hand und packte ihn am Hals. Langsam erwĂŒrgte er ihn und grinste.
âDu hast nicht den Mut, um mich anzugreifen. Wenn du dich nicht auf meine Schlagen willst, wirst du wohl sterben mĂŒssenâ sagte Marcus kichernd.
Marko bekam kaum noch Luft, er sah nun alles verschwommen, aber Marcus breites Grinsen konnte er noch deutlich sehen. Sein Leben wĂŒrde in wenigen Sekunden enden.
âLASS IHN RUNTER!â schrie eine bekannte Stimme.
Marko versuchte diese Person zu identifizieren, aber er schaffte es nicht mehr. Langsam schloss er seine Augen. Marcus drehte sich zu der Person um.
Voller Zorn schleuderte Marcus seinen Sohn gegen die Wand und ging langsam auf Cris zu.
âChris Randel, endlich habe ich die ehre dich kennen zu lernen, aber misch dich nicht in Angelegenheiten an, die dich nichts angehenâ sagte der VampirfĂŒrst zornig.
Da Marcus am Tag auftauchte, hatte er den Nachteil, sich nicht verwandeln zu können und schwĂ€cher war er auch noch. So wĂŒrde Chris ihn besiegen können, doch es wĂŒrde zwei weitere Opfer geben. Sollte Chris es schaffen, Marcus zu besiegen, dann wĂŒrde Marko zusammen mit seinem Vater sterben, aber Chris musste sich opfern, um den mĂ€chtigen VampirfĂŒrsten zu vernichten. Marcus nickte leicht, er wusste, dass er keine Chance hatte. Er verwandelte sich in eine Fledermaus und flog davon. Joel Brown, der sich gleich beim Eingang versteckte hatte alles mitangehört und saĂ geschockt am Boden. Er versuchte sich davonzuschleichen.
Chris brachte Marko zurĂŒck in den Gemeinschaftsraum.
In der Nacht explodierten die Fenster im Schlafsaal. Marko wachte sofort auf und sah seinen Vater vor ihm stehen. Marcus lÀchelte leicht, er verwandelte sich in seine schreckliche Vampirgestalt und schrie laut auf. Als er ihm am Nacken packen wollte, sprang Chris von hinten auf ihn drauf, sofort wurde er von Marcus gegen die Wand geschleudert.
Chris richtete seinen Zauberstab auf Marcus und schleuderte ihn nun quer durch den Schlafsaal. Die anderen SchĂŒler schrieen auf und flĂŒchteten. Marcus stand wieder auf und ging mit schnellen schritten auf seinen Gegner zu. Er schlug Chris den Zauberstab aus der Hand und schlug mit der Faust in seinen Magen, Chris spuckte Blut aus und ging langsam in die Knie. Marko suchte voller Angst seinen Zauberstab, Marcus drehte sich zu ihm um und schlug ihn ohnmĂ€chtig. Als Chris wieder auf die Beine kam, sprang er zu seinem Zauberstab und fĂŒgte Marcus einige Schnittwunden zu, doch er kam zu spĂ€t. Marcus hatte Marko bereits am Nacken gepackt und kehrte in sein Schloss zurĂŒck. Chris blieb noch eine Zeit lang im Schlafsaal stehen...
In Marcus Schloss gab es ĂŒber 1000 Zimmer, und nur wenige wurden benutzt. Es waren Tage vergangen, seitdem Marko entfĂŒhrt wurde. Lange versuchten die stĂ€rksten Vampirkrieger Marko auszubilden, manchmal machte er es den Vampiren schwer, doch am Ende gelang es ihnen, einen richtigen Prinz aus ihm zu machen. Marko versuchte sich zu wehren, aber er musste schlieĂlich aufgeben, denn das Vampirblut in seinem Körper wurde endlich aktiv. Seine Augen waren nicht mehr haselnussbraun, sondern hellblau und gefĂ€hrlich.
âMein Sohn, morgen ist es so weit. Morgen wird Hogwarts nicht mehr das sein, was es mal warâ sagte Marcus, der in seiner Menschengestalt gerade etwas aĂ.
Er sprach zu Marko, er hörte aufmerksam zu und durfte die Vampirarmee anfĂŒhren.
Marko war nicht mehr er selbst, nun war er der Prinz der Vampire. Er war mÀchtiger als die meisten Vampire...
Lady Death zog sich gerade ihre Sachen an, als Jack wieder auftauchte. Er sah sie an und lĂ€chelte sie an, aber dann schĂŒttelte er leicht den Kopf.
âMarko ist wurde nun offiziell der Prinz der Vampire. Morgen wird die Vampirarmee Hogwarts angreifenâ berichtete er und setzte sich auf den Boden hin.
âIch habe Chris bereits gewarnt. Er bekam gestern einen Brief. Wir werden ebenfalls in die Schlacht ziehen, ich kann nicht zulassen, dass Marcus Hogwarts vernichtet und dann die Zauberwelt. Zusammen sind wir stĂ€rker, nur zusammen können wir Marcus wieder besiegenâ meinte Lady Death lĂ€chelnd, ihre Augen fĂŒllten sich mit TrĂ€nen.
âAuch wenn ich mich opfern muss, damit Marcus stirbt... Ich werde es machen!â
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