
von wuschel15
Chellaaas!!!
Hier habe ich das zweite Kapi für euch. Und es tut mir leid, dass ich mir so viel Zeit gelassen habe, obwohl die FF schon fertig ist. Ich Verspreche, dass ich von nun an öfter posten werde.
Naja, mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.^^
Ein heißer Tag
Die Sonne scheint. Vögel singen ihre Lieder und die Blumen blühen. Wie ätzend. Mutter Natur denkt wohl, dass wenn alles kunterbunt und alles fröhlich ist, den Menschen es auch gleich gut geht. Tja, aber so ist es leider nicht. Mir geht es beschissen.
Ich habe in der Nacht kaum geschlafen. Was der Grund ist? Die Hitze. Wow. Einmal, einmal ist nicht dieses potthässliche Narbengesicht Schuld. Ich sollte aber meine Gedanken nicht schon wieder zu diesem Idioten drehen.
Wie ich schon gesagt habe, ist diese Hitze unerträglich. Sogar die Lehrer rannten nur noch als lebendige Schweißbände herum. Aber nein, sie hielten es auch nicht für nötig, den Unterricht bei dieser Hitze zu beenden. Zum Glück habe ich als letztes für heute eine Doppelstunde Zaubertränke. Mh. Ob das wirklich so gut ist?
Vorteile:
1) Es ist schön kalt in den Kerkern.
2) In Zaubertränke kann mir so leicht niemand das Wasser reichen. Das Schlammblut lassen wir jetzt einmal außen vor.
3) Snape würde wieder die kleinen stinkenden Gryffindors runter machen. Obwohl. Nicht alle stinken. Potter zum Beispiel richt nach Pfirsich. Was er wohl für ein Duschgel benutzt?
4) Blaise könnte nicht über irgendwelche Jungs labern, weil er aufpassen muss, damit sein Kessel nicht explodiert.
Nachteile:
1) Schlammblut und Wiesel verpesten die Luft.
2) Longbottom wird wieder einen Kessel in die Luft jagen.
3) Wenn man aus den kühlen Kerkern kommt, bekommt man erst einmal einen Hitzeschlag, weil der Körper noch an die Kälte und nicht an die Hitze gewöhnt ist.
4) Das Narbengesicht würde mir wieder keine ruhige Minute lassen.
OK. Es gibt gleich viele Vor- und Nachteile. Im Moment befind eich mich mit Blaise auf dem Weg zu Zaubertränke. Oh ihr schönen kühlen Kerker. Wie sehr ich euch doch liebe. Doch plötzlich werden meine Gedanken von einem haarigen Etwas in beschlag genommen. Ein kleines dickes Etwas hat sich an meinen Arm gehängt. Oder auch kurz gesagt, Pansy Parkinson. Verseht diese Kuh es einfach nicht, dass ich nichts von ihr will?
"Oh Draci Schatzi. Wollen wir nicht nach Zaubertränke zusammen auf den Astronomieturm gehen und uns gemeinsam den Sonnenuntergang ansehen? Wir könnten natürlich auch in dein oder mein Zimmer gehen und uns dort amüsieren.", fragte sie und versuchte ihrer Stimme einen verführerischen Ton zu geben, der aber kläglich versagte.
"Pansy verzieh dich. Das letzte was ich tun würde, wäre mit dir ins Bett zu steigen."
Waaah jetzt verzog sie ihren Mund auch noch so komisch. Sollte wohl darstellen, dass sie schmollte. Sah aber eher aus wie zwei fleischige Wulsten. Da läuft es einem ja kalt den Rücken runter.
Zum Glück sind wir endlich am Klassenzimmer von Snape angekommen. Dort warteten auch schon die schleimigen kleinen Gryffindors und tratschten wieder über irgendwas. Ich will überhaupt nicht wissen was. Uh, da steht auch mein Objekt der Begierde. Halt, nein! Das Objekt an dem ich meine Aggressionen auslassen kann. Hört sich doch gleich viel besser an. Wenn Blaise wüsste, was ich hier so denke, würde er sich schlapp lachen.
Da stand er also. Redete mit seinen Freunden und lachte über irgendeinen Witz. Seine Augen funkelten in so einem intensiven Grün, dass es mir den Atem raubte. Mit eine Handbewegung strich er sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die ihn an der Nase gekitzelt hatte. Wie gerne hätte ich dies bei ihm getan.
Mist. Woran denke ich nur schon wieder. Das ist immerhin Potter. Das Narbengesicht. Liebling von Dumbledore. So genannter Retter der Zauberwelt. Und der Jenige, in den ich mich verlieben musste. Warum ausgerechnet in ihn? Konnte es nicht irgendjemand anderes sein? Aber ich sollte nicht im Selbstmitleid baden. Bringt ja doch nichts.
Gerade sah ich, wie sich ein Junge meinen Hauses näherte. Er war im siebten Jahrgang. Also eine Klasse über mir. Der Name von diesem Typ habe ich vergessen. Vielleicht sollte ich mir wirklich mal die Namen von den Schülern au Slytherin merken.
Na ja auf jedenfalls näherte er sich immer mehr de Gryffindors. Hatte ein Lächeln auf seinen Lippen, dass nichts Gutes bedeuten konnte. Und erst jetzt viel mir auf, dass er gerade Wegs auf Harry, Entschuldigung, Potter zuhielt. Oh nein, dass würdest du nicht wagen. Hör auf mit diesem Lächeln oder ich schlage es dir von deinen fetten Lippen. Hör auf ihn so an zusehen. Er wird nicht mit dir ins Bett gehen. Dafür werde ich schon sorgen.
Und wie ich dafür sorgen werde. Schnell schaute ich mich um, damit auch niemand bemerkte, was ich nun tat. Pansy schmollte in einer Ecke. Blaise unterhielt sich mit Crabbe, wenn man das unterhalten nennen konnte. Also die Luft ist rein und was die Gryffindors machen ist mir eh egal.
Langsam zog ich meinen Zauberstab. Darauf bedacht, dass es es niemand sah. Dann zielte ich auf den Rücken desjenigen der meinen schwarzen Engel, nein Teufel, mit seinen Blicken auszog und verpasste ihm einen Verwechslungszauber.
Und das Ergebnis könnte nicht besser sein. Der Zauber verursachte, dass der Slytherin seine Richtung änderte und mit seinem hässlichen Gesicht in die nächste Wand rannte. Oh ihr schönen Kerker. Habe ich euch schon gesagt, wie sehr ich euch liebe? Potter schaute leicht verwirrt zu dem Slytherin. Aber ich muss auch zugeben, das es ein schreckliches Geräusch war, als dieser gegen die Wand rannte. Armer kleiner Junge.
Im nächsten Moment kam auch schon Snape angerauscht. Longbottom verzog sofort sein Gesicht vor Angst. In Potters Augen flammte sofort der altbekannt Hass auf unseren Lehrer in Zaubertränke auf. Tja, dass würde sich wohl auch nie ändern. Ist aber auch gut so, so wird es im Unterricht nicht langweilig.
Schade. Der Unterricht ist vorbei. Und warum musste ich mich von Blaise überreden lassen, mit ihm noch an den See zum Baden zu gehen. Na ja jetzt kann ich das auch nicht mehr rückgängig machen. Vor dem Klassenraum warte ich schließlich auf meinen besten Freund. Warum ist ausgerechnet Blaise mein bester Freund? Er war gut in der Schule. Wenn auch nicht so gut wie ich. Er war nicht im Quidditchteam. Er war ein Plappermaul. Aber er war auch oft für mich da. Hörte einem zu wenn man Hilfe braucht und weiß, wann er seinen Mund halten muss. OK ich weiß, warum er mein bester Freund ist. Kann Blaise nicht schneller machen. Was hat der überhaupt mit Snape zu besprechen?
Gerade kommen Wiesel und Schlammblut gefolgt von Potty. Wieder erschien ein Lächeln auf den Lippen des Schwarzhaarigen, als er über irgendeinen Witz von Wiesel lachte.
Der Schwarzhaarige lief an mir vorbei. Sein Umhang berührte federleicht meinen und der Duft nach Pfirsich schlug mir in die Nase. Dreh dich um. Schau mich an und sag irgendetwas zu mir. Egal was. Nur sie mich an.
Mein Wunsch wurde aber nicht erhört. Potter lief einfach weiter. Wie gerne würde ich einmal seine von der Sonne gebräunten Haut berühren. Mensch Draco schlag dir das aus dem Kopf. Potter ist dein Feind, und er würde sich niemals für dich oder überhaupt für einen Jungen interessieren.
Endlich kam Blaise aus dem Klassenraum und zusammen gingen wir zum See auf den Ländereien. Anscheinend hatten auch noch eine Menge andere Schüler diese Idee. Wir ließen uns unter einem Baum nieder und zogen unsere Kleidung aus. Badeshorts hatten wir zum Glück schon heute morgen unter die Uniform gezogen.
Mein Blick schweifte über die Schüler, die lachend im Wasser herum sprangen. Was für Spielkinder. Doch plötzlich bohrte sich der Ellebogen von Blaise in meine Rippen. Sauer blickte ich zu ihm und mein bester Freund deutet mit seinem Kopf in eine bestimmte Richtung. Daraufhin drehte ich meine Kopf und wenn ich vorher gewusst hätte, was nun passieren würde, hätte ich dies nicht getan.
Dort stand Potter und breitete gerade eine Decke auf der Wiese aus. Schlammblut und Wiesel befanden sich schon im Wasser. Ich sah, wie der Schwarzhaarige seine Schuhe auszog, genauso wie seine Socken. Danach kam der Schulumhang dran. Langsam fiel dieser zu Boden und blieb dort unbeachtet liegen. Mit einer Hand zog Potter an dem Knoten seiner Krawatte. Machte er das für extra oder warum ging er dabei so langsam vor.
Schließlich landete auch dieses Stück Stoff auf dem Boden. Seine Hände wanderten hinauf und öffneten genauso langsam die ersten Knöpfe des weißen Hemdes. Immer mehr von der braunen Haut kam zum Vorschein. Strichen seine Finger dort etwa über seine Haut, während er die Knöpfe öffnete? Endlich war das Hemd offen. Mein Blick wanderte von dem Hals über das Schlüsselbein, runter zur Brust und blieb schließlich an seinem Bauch hängen. Dort zeichneten sich leichte Muskeln ab und um Himmelswillen wie gerne würde ich diese nun nachfahren.
Das Hemd fiel zu Boden und Potter widmete sich dem Gürtel seiner Hose. Wenn er noch langsamer macht, dann renne ich zu ihm und reiße die letzten Kleider, die noch an ihm hängen, herunter. Aber er hat wohl doch erbarmen mit mir und öffnet die Schnalle des Gürtels. Danach kam der Knopf der Hose und quälend langsam zog er den Reißverschluss der Hose hinunter. Mensch Potter jetzt spann mich doch nicht so auf die Folter. Oh Gott wie ich dies hasse!
Ich war so mit meinen Gedanken beschäftigt, dass ich nicht mitbekam, wie das Narbengesicht die Hose auf die Decke fallen ließ und zu Wiesel und Schlammblut ins Wasser rannte. Lange war ich aber nicht in meiner kleinen Gedankenwelt, den das Platschen, dass davon erzeugte das Potter kopfüber ins Wasser sprang, holte mich wieder in das Hier und Jetzt zurück.
Einige Sekunden blieb der Schwarzhaarige Unterwasser bis er schließlich auftauchte. Er schüttelte sich das schwarze Haar aus dem Gesicht und stand lächelnd bis zur Hüfte im Wasser. Wassertropfen die in seinen Haaren hingen, funkelten hell in der Sonne. Ein Tropfen hatte sich von den wiederspänstigen Haaren gelöst und rann nun an seiner Schläfe hinunter. Gebannt verfolgte ich den Weg des kleinen Tropfens, wie er über die gebräunte Brust des Goldjungen lief. Danach über den Bauch und schließlich im Wasser wieder verschwand.
Ich glaube, ich brauche jetzt eine schöne Abkühlung. Sofort sprang ich auch und lief mit schnellen Schritten an das Ufer.
"Hey Draco! Was ist los?", rief mir Blaise hinterher.
"Ich will mich nur abkühlen!"
Und wie fandet ihr es?
Über Kommies jeder Art würde ich mich rießig freuen.
lg wuschel15
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