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Fanfiction

VerfĂĽhrung einer Zauberin - Hogsmeade: Teil 2

von Dumbledoria

Hogsmead: Teil 2

„Potter!“, schrie Severus, als der Junge nach vorne lief. „Kommen Sie zurück!“ Als er nicht zurückkam, sah Severus zu Weasley. „Bringen Sie beide zurück nach Hogwarts, Weasley.“
„Aber Sir, Harry - “
„Sofort!“
„In Ordnung Professor“, knirschte Weasley. „Gabrielle, du wirst mit uns kommen.“
Severus beobachtete, wie die halb ohnmächtige Hermine Weasley erlaubte, sie zu halten. In dem Moment, als sich das andere Mädchen an Weasley festhielt, trafen Hermines Augen auf seine. Schock, Traurigkeit und sogar eine Andeutung von Beschuldigung konnte er darin sehen. „Alles wird sich klären“, sagte er zu ihr und wusste, dass die anderen einfach denken würden, er wolle sie beruhigen. Einen Augenblick später waren sie gegangen und Severus lief zu dem Gebäude, über dem das dunkle Mal schwebte.
Selbst mit der Menschenmenge, die sich gebildet hatte, konnte Severus sehen, wie Potter in das Gebäude rannte, jeder beiseite trat, um ihm Platz zu machen. Weiter voran schreitend, folgte er ihm hinein. Das Erste, was er sah, war Dumbledore, der neben eine zusammengekauerte und schluchzende Hexe kniete. Potter kniete auf der anderen Seite. Snapes Magen zog sich zusammen. Wie konnte der Junge es wagen zu glauben, dass er das Recht hätte, bei Dumbledore zu sein? Er musste sich verflucht wichtig fühlen.´ Ich hasse diesen Jungen. Er ist genau wie seine elender Vater.´ Nach wenigen Schritten, hielt er inne und hörte Minervas zitternde Stimme. Zu Snapes Entsetzen sah er den schlaffen Körper von jemand, der ein Schüler zu sein schien - ein Slytherin Schüler. Schnell stand er neben McGonagall und Lupin. Tonks sprach in der Ecke mit einem Zauberer.
Schell war er in der Lage, das Gesicht zu sehen, das dem plumpen Körper gehörte. Es war der junge Goyle. „Wie? Warum?” Er hatte vor, den Vater des Jungen zu töten, doch er wollte nie wirklich, dass seinem Sohn etwas passierte. Sein Sohn war lediglich töricht gewesen. “Wer würde so etwas tun?”
“Ich hoffte, du könntest mir das sagen”, sagte Lupin in einem scharfen und leisen Ton.
„Wie kannst du es wagen, mir zu unterstellen - “
„Es reicht“, sagte McGonagall, ihre Stimme voll Emotionen. „Das ist schon schlimm genug, ohne das es persönlich wird. Wir müssen ihn zurück nach Hogwarts bringen. Seine Eltern müssen benachrichtigt werden. Sie sind das Oberhaupt des Slytherin-Hauses, Severus. Wir sollten das tun, was Sie entscheiden. Was sollen wir tun?“
Für einen Moment trafen Severus´ Augen die des Schulleiters. Er konnte die Fragen in den Augen des Mannes sehen, doch unglücklicherweise hatte er keine Antworten darauf. Tatsächlich konnte er nur spekulieren. Es war viel zu tun. „Ich werde ihn zurück nach Hogwarts bringen“, spie er und hob den Jungen in seine Arme. „Ebenfalls werde ich seine Mutter holen.“
Schnell disapparierte er mit ihm und erschien wieder vor den Toren Hogwarts. Er desillusionierte den Jungen und sprach einen Zauber aus, um ihn zur Krankenstation zu bringen. Viele Gedanken rasten durch seinen Kopf. Er wollte Hermine sehen, um herauszufinden, was zur Hölle geschehen war. Er wollte ein Glas Whiskey. Wie auch immer, zuerst musste er mit Dumbledore sprechen. „Wenn er es ertragen kann, von Potters Seite zu weichen“, dachte er abfällig. Es schien, als kämen sich die Zwei jeden weiteren Tag näher. Was taten sie hinter geschlossenen Türen?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Hermine lag in ihrem Bett und dachte über die Ereignisse des Tages nach. Ron schnarchte leicht hinter ihr, seine Hand lag fest auf ihrer Taille. Wenn sie sich weg bewegte, würde er aufwachen. Sie war nicht bereit, sich seinen Fragen zu stellen. In dem Moment, als sie in ihrem Zimmer war, hatte er ihr, bis zu dem Augenblick, in dem sie eingeschlafen war, mit den verschiedensten Dingen keine Ruhe gelassen. Leicht hob sie ihren Kopf. Sie konnte sehen, das Gabrielle immer noch auf der Couch schlief. Durch den dunklen Himmel draußen, wusste sie, dass es Nacht war. Das Feuer im Kamin war fast erloschen, doch sie hatte nicht die Kraft, sich zu bewegen. Gefühlsmäßig war sie erschöpft. Waren die Ereignisse des Tages wirklich geschehen? Sie wusste, sie waren, aber es war zu fürchterlich, um daran zu denken.

Warum war Harry nicht gekommen? Wo war Ginny? Was war mit diesen armen Schülern? Fast setzte sie sich auf, als die nächste Frage kam. Was war mit Severus? Es gab so viele Dinge, über die sie mit ihm sprechen musste. Lucius hatte gesagt, er hätte etwas mit dem Higgs-Jungen getan. Sicher würde er niemanden töten, oder? Plötzlich erinnerte sie sich daran, dass er Dumbledore und die anderen angelogen hatte. Goyle Sr. war nicht entkommen. Was beabsichtigte er mit ihm zu tun? Schreckliche Szenarien und Visionen begannen, sie zu plagen. Wie oft hatte sie sich gefragt, ob er ihr gegenüber ehrlich war? Ihre Fragen verschmolzen miteinander und ihre Visionen verdunkelten sich. Unfähig, sich länger wach zu halten, driftete sie erneut in den Schlaf zurück.
Durch Lippen auf ihrem Nacken und eine Hand, die sanft ihre Brust knetete, erwachte sich nach einer Weile wieder. „Ich habe dich vermisst“, murmelte sie verschlafen. Ein Stöhnen war ihre Antwort, bevor seine Lippen ihre fanden. Plötzlich drängte er sie unter sich, Lippen und Hüften auf ihren. Die Hand auf ihrer Brust begann, etwas zu viel Druck anzuwenden. „Mmmm“, murrte sie und versuchte ihn von sich runter zu schieben. Sie versuchte, ihn aufzufordern, von ihr aufzustehen, aber dies nahm er als Einverständnis, sich intimer an ihr zu reiben. Was sie als nächstes hörte, kühlte sie ab.
„Ich habe dich auch vermisst, Mine. Will es, brauche dich.“
„Ron!“ Mit all ihrer Kraft drückte sie gegen seine Brust und unterbrach so den Kuss. „Nein, Stopp“, zischte sie.
Er setzte sich auf seine Fersen, saß jedoch immer noch rittlings auf ihr. „Was ist?“
„Ich erkannte nicht…ich dachte…“ Sie schluckte hart. „Nein, Ron.“
“Aber …du sagtest, du hast mich vermisst und dann hast du mich geküsst.“
„Lumos!“, sagte sie. Ihr Zauberstab neben ihrem Bett erleuchtete, verursachte ein unheimliches Licht um sie. Sie schnappte es und begann, die Lampen im Zimmer zu entzünden. Gabrielle war nicht mehr bei ihnen. Wann war sie gegangen? Hermine konnte es nicht glauben, das sie ihren Abgang nicht gehört hatte. „Ich wusste nicht, dass du es warst!”
„Ist das wahr? Bekommst Besuch von einem anderen Kerl, oder was?“, sagte er wütend, stand auf und stellte sich neben das Bett. „Vergiss es!“
„Wie konntest du so das mit mir machen wollen? Was ist mit Pansy?“
“Pansy ist nicht du”, platzte er heraus, und strich mit seinen Fingern durch sein unordentliches Haar.
„Wir hatten das alles schon mal, Ron!“, schrie Hermine. „Du kannst nicht einfach denken, das - “
„Lass es Hermine“, sagte er und zog seine Turnschuhe an. „Ich weiß, ok? Du warst da und ich brauchte dich. Das ist alles.“
“Das ist alles? Wie kannst du es wagen?”, fragte sie verärgert. Plötzlich keuchte sie auf, als sie bemerkte, dass sie nicht mehr alleine waren. ´Oh Gott, nein.´

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Severus apparierte zu der Goyle Residenz, um Madam Goyle persönlich nach Hogwarts zu begleiten, damit sie den Leichnam ihres Sohnes mitnehmen konnte. Als die Frau zusammen brach, half er ihr lediglich zu einem Bett und hatte Pomfrey nach ihr schauen lassen. Die Frau war auch besorgt, dass ihrem Mann ebenso etwas passiert sein konnte. Sie sagte, er war seit mehr als einem Tag nicht mehr zu Hause gewesen. Er wusste, er war sehr wahrscheinlich, das er mit den anderen war, um Dinge zu planen, doch er konnte ihr nicht sagen, das er ihren Ehemann gesehen hatte. Dies müsste sie ihrer Liste von Sorgen einfach hinzufügen. Während sie trauerte, ging Severus hinüber zu Molly. „Wie geht es ihr?“, fragte er und sah auf die schlafende Gestalt ihrer Tochter.
„Ein Zauberspruch, um sie für eine Weile schlafen zu lassen. Poppy sagte, sie wird wie neu sein“, sagte Molly ehrlich. „Arthur ist auf dem Weg. Ich sagte ihm, er solle den anderen Bescheid sagen.“ Sie schluckte hart. „Severus, Dungs ist gegangen. Sie können ihn nicht kontaktieren. Heute ist hier etwas völlig schief gelaufen und aus irgendeinem Grund, war unser kleines Mädchen ein Teil davon. Drei Kinder sind tot.“ Sie begann zu weinen und umarmte ihn plötzlich.
Severus wurde unerwartet überrascht und stand für einen Moment geschockt da. Was zur…? „Mrs. Weasley!”, rief er, legte zwei Hände auf ihre Schultern und drängte sie nach hinten. „Sie müssen sich zusammen reißen. Tränen werden ihrer Tochter und den anderen nicht helfen. Wir müssen einen klaren Kopf behalten.“ Und du liebe Madam, solltest deine Hände von mir lassen.
„Sie haben Recht. Wissen Sie“, flüsterte sie und wischte sich ihre Augen ab, „manchmal werde ich ein wenig emotional.“
„Verständlich“, sagte er scharf. Zur Sicherheit ging er zu der leisen wimmernden Madam Goyle hinüber. Wenigstens würde sie ihn nicht ansprechen. Als er sicher war, dass niemand hinüber sah, strich er sich über seine Robe, so als ob er den Vorfall endgültig beseitigen wollen würde. Pomfrey, die während seines Gespräches mit Mrs. Weasley verschwunden war, kam durch die Türen und zu ihm hinüber.
„Argus bringt jetzt die Schüler in ihre Gemeinschaftsräume.“ Sie wischte einige Tränen weg. „Ich musste für einen Moment etwas frische Luft haben. Sie werden sicher daran interessiert sein zu wissen, dass die anderen gerade ankommen.“
„Danke“, sagte er. Kurz danach fragte er: „Wo sind die anderen Schüler, Whitby und Madley?“
“Pomona zog es vor, sich in ihre privaten Gärten zu bringen. Rolanda ist bei ihr und deren Eltern sind auf dem Weg. Der Todesfluch auf einem und ein durchbohrender Fluch auf dem anderen. Ich habe den Jungen so gut ich konnte gereinigt. Seine Mutter muss nicht alles sehen.“ Mit einem knappen Nicken huschte sie zu Madam Goyle hinüber um ihr eine Dosis aus einem Fläschchen zu geben, welches sie aus ihrer Tasche nahm.
Dem Geruch ihres Atems zu urteilen, vermutete Severus, dass es ihr selbstgebrauter Schnaps war und sie dachte, die Frau könne einen Schluck vertragen. Wer würde es bei Zeiten wie diesen nicht gebrauchen? Er dachte daran, zu Hermine zu gehen und ihre Geschichte zu hören, aber er wusste, dass es am besten wäre, zu warten. Als der Direktor und die anderen zurück waren, zog er Dumbledore zur Seite. „Sie müssen mit mir kommen.“
Er nickte lediglich. Bevor sie gingen, drehte er sich zu McGonagall. „Lassen Sie Harry hier bei Molly bleiben, bis ich zurückkehre.“
Severus lächelte spöttisch, als der Junge ihn triumphierend ansah, so als ob er sich hämisch freute, mehr mit zu bekommen, als die anderen Schüler. Potter hatte sich nicht in ihre Angelegenheiten einzumischen und er ärgerte sich darüber, dass Dumbledore mehr Zeit mit ihm als üblich zu verbringen schien. Jedoch war es auch gut, weil der Junge nur unter diesem verdammten Unsichtbarkeitsumhang von alleine zurückkommen würde. Leise führte er den Mann in sein Büro, wo er die Tür schloss und sie gegen Eindringlinge schützte, sich hinter seinen Schreibtisch setzte und tief aufseufzte.
“Erzähl es mir Severus.“
„Ich war in der Lage, Goyle gefangen zu nehmen und ihn in meinen persönlichen…Verhörzimmer zu schicken. Er erwartet mich jetzt.“ Severus sah dem Direktor in die Augen. „Er schlug sie. Verstehen Sie, was ich Ihnen sage?“
“Ich fürchte nicht. Erklären Sie es.”
„Er muss sich vor mir verantworten, weil er das verletzt hat, was mir gehört“, sagte Severus leise. „Für ihn gibt es kein Azkaban.“
„Hören Sie sich selbst zu Severus? Das verletzten, was Ihres ist?“ Dumbledore schüttelte seinen Kopf und Severus wusste, was als nächstes kam. „Ich werde sie von der Schule nehmen Severus. Sie und die anderen gehen in Schutzhaft.“
Wütend sprang Severus auf. „Sie werden SIE mir NICHT weg nehmen“, sagte er und erhob seine Stimme, nur um zwei Wörter zu betonen. „Wenn sie Schutzhaft braucht, werde ich mich darum kümmern Direktor. Der Dunkle Lord - “
„Würde denken, es sei verdächtig, weil ich ihr erlaubt habe in Ihrer Obhut zu bleiben“, sagte Dumbledore fest. „Harry, Mr. Weasley, Miss Weasley und Miss Granger werden alle von der Schule genommen.“
„Zu demselben Ort?“, fragte er ungläubig. „Wenn es einen Plan geben würde Direktor, den es nicht gibt, wäre das eine absolute absurde Maßnahme!“
„Es könnte etwas geplant sein Severus. Sie wissen es nicht. Sie wussten nicht, was heute geschehen würde, oder?“, sagte Dumbledore weise. „Er könnte wissen, wem Ihre Loyalität wirklich gehört.“
„Unmöglich“, sagte Severus dunkel. ´Ich bin ja nicht einmal sicher.´
Für einen langen Moment beobachtete ihn sein Direktor. „Ich werde sie nicht zusammen lassen. Ich denke, Miss Weasley würde es unter den wachsamen Augen ihrer Mutter im Hauptquartier gut gehen. Miss Granger und Mr. Weasley - “
„Auf keinen Fall“, platzte Severus auf plötzlich heraus und setzte sich hin. „Ich kann das nicht erlauben. Ob Sie es für bedacht halten oder nicht, der Dunkle Lord wird es nicht akzeptieren, das sie mit Weasley ist…allein.“ ´Und ich auch nicht. ´ Er hob einen Stapel Pergament auf und knallte es frustriert auf seinen Tisch. „Er erwartet, dass ich in ihrer Nähe bleibe.“
„Sagen Sie mir alles Severus und ich werde meine Entscheidung treffen.“
Severus rief alle Ereignisse des Tages, abgesehen von jenen, mit ihm und Hermine in der kleinen Gasse, ab. Er erzählte ihm, dass er Dracos Verhalten seltsam fand und das er ihn geschockt hatte. Er hatte keine Ahnung, warum die Todesser den jungen Goyle gefangen nahmen oder was sie in der Apotheke gewollt hatten.
„Es scheint, er war hinter dem Liebstöckel her. Als die Hexe ihm sagte, sie hätte keine, rief er das Dunkle Mal herauf und richtete seinen Zauberstab auf sich selbst.“ Dumbledore seufzte. „Wir glauben, er stand unter dem Imperius Fluch.“
„Liebstöckel? Was würde er damit wollen? Noch besser, was würde ein Todesser damit wollen?”
„Um ehrlich zu sein habe ich gehofft, Sie würden mir das sagen, doch es scheint, das Sie Tom nicht so nahe stehen wie Sie meinten“, sagte Dumbledore und versuchte anscheinend, ihn aus der Fassung zu bringen „Wir beide wissen, es wird für einen Verwirrungs- und Berauschungstrank verwendet wird. Ich frage mich, was Tom vorhat.“
„Das war nicht auf Geheiß des Dunklen Lords hin“, sagte Severus unerbittlich. „Er würde nie einwilligen, dass man Hermine schadet. Goyle und die anderen handelten selbständig. Ich befürchte fast, das Lucius darin involviert ist und das verheißt nichts Gutes.“
„Ich denke, es wäre ratsam zuerst mit unserem Gefangenen zu sprechen Severus.“
Severus Gesicht blieb ausdruckslos als er fragte: „Gibt es einen Grund, warum Sie versuchen, mich absichtlich zu verärgern?“
Lächelnd sagte Dumbledore: „Natürlich nicht Severus.“ Gütig legte er eine Hand auf Snapes Schulter. „Ich denke, Sie nehmen Ihre Beziehung zu Miss Granger ernster, als Sie anfangs dachten. Sie sollten darüber nachdenken. Ist es mehr, als Sie anfangs sagten? Sind Sie besessen? Das ist nicht gut – für keinen von ihnen.” Er entfernte seine Hand und zeigte auf die Tür. „Sollen wir sehen, was er uns zu sagen hat?“
Kopfschüttelnd antwortete Severus: „Ich kann nicht versprechen, mich beherrschen zu können.“
“Sie werden”, sagte Dumbledore zuversichtlich.
Verärgert geleitete Severus den Direktor zu der geheimen Kammer, in der der Gefangene war. Als er die Tür öffnete, sah er den Mann zusammengekauert in der Ecke liegen. Er ging nach vorne und stieß grob mit dem Fuß zu. „Wach auf Bastard.“ Mit seinem Zauberstab zeigte er auf ihn. Nichts geschah. Der Direktor kniete sich nieder.
“Er ist tot.”
„Was? Ich habe nicht - “
„Riechen Sie das?“, fragte Dumbledore. „Magie tötete ihn. Bindende Magie. Sein Leben war an das seines Sohnes gebunden.” Traurig schüttelte Dumbledore seinen Kopf. „Wer auch immer den Jungen zwang, in die Apotheke zu gehen wusste, das dies geschehen würde. Ich würde sagen, man wollte nicht, das Goyle mit uns spricht. Als sie bemerkten, dass er gefangen worden war, suchten sie wahrscheinlich nach seinem Sohn, um sicher zu gehen. Ich nehme an, sie versuchten, ihn zuerst ihre schmutzige Arbeit tun zu lassen, wie den Liebstöckel zu bekommen, aber als das fehlschlug, wurde er angewiesen, die Dinge zu beenden. Miss Granger und Miss Weasley sind als Überlebende gefährdeter als wir dachten. Es tut mir leid Severus, aber sie wird Hogwarts verlassen müssen. Sie werden bleiben.“

“Er hat nie erwähnt, dass er sich an seinen Sohn gebunden hat.” Nachdenklich legte Severus seine Hand auf seinen Mund. Warum? Wer? Wann? Je länger er darüber nach dachte, desto mehr stellte sich für ihn die Frage, ob Lucius involviert war. Crabbe und Goyle hätten nicht die Courage so etwas alleine durchzuziehen, ohne einen Malfoy, der sie leitete. Dasselbe galt für ihre Söhne. Wenn es so war, was plante er? Severus hob einen Zweig neben Goyle auf und in diesem Moment verschwand der Mann, und tauchte wieder bei sich zuhause auf. Unglücklicherweise würde ihn seine Frau so finden, doch er konnte es nicht riskieren, mit dem Leichnam gesehen zu werden. „Sie werden nicht im Stande sein, uns zu folgen“, sagte er. „Aber sie werden merken, dass die Todesfälle zusammen hängen.“ Ein Teil von ihm war enttäuscht, weil er ihm keinen weiteren Schmerz zufügen konnte und nicht dabei war, als er starb. Niemand würde seine Hexe verletzen. „Albus, erlauben Sie mir, sie zu beschützen. Kein anderer muss wissen, wo sie ist.“ Den Namen des Direktors benutzte er nicht oft, aber er hatte das Gefühl, wenn er ihn benutzte, würde er ihm damit seine Intention besser näher bringen.
“Gehen und finden Sie Hermine, Severus. Bringen Sie sie dann diskret in mein Büro. Ich muss den Minister kontaktieren, um über neue Sicherheitsmaßnahmen zu sprechen. Es sind viele Briefe von besorgten Eltern eingetroffen. Sie bombardieren uns, seit wir Hogwarts wieder betreten haben. Momentan kümmert sich Minerva darum, aber sie wird Hilfe von Filius benötigen. Es würde mich nicht überraschen, wenn einige Schüler von der Schule genommen werden.“

Gerade als Snape nickte und dabei war, sich auf den Weg zu machen, begann das Dunkle Mal auf seinem Arm zu brennen. „Direktor, ich muss zu ihm gehen.“ Dumbledore nickte. Severus machte sich schnell auf dem Weg zu dem Apparierpunkt und verschwand. Schnell orientiere er sich und schritt nach vorne, kniete vor dem Lord und wartete auf die Aufforderung, wieder aufzustehen zu dürfen.
Der Dunkle Lord war nicht erfreut. „Severusss“, fauchte er. „Ich habe heute Abend beunruhigende Nachrichten gehört. Gibt es irgendetwas, das du weißt?“
“Ja mein Lord”, sagte Severus schnell, bemüht den Mann nicht zu verärgern. „Ich habe Goyle gefunden. Er hat meine Hexe angegriffen und war gerade dabei, sich auf und davon zu machen, als ich ihn geschnappt habe. Alleine hat er das nicht gemacht, Meister. Zwei Schüler wurden getötet und Ginevra Weasley wurde versehentlich verletzt. Nicht genug, dass Goyle Euer Gesetz, meine Mätresse nicht zu verletzten, missachtet hat, mein Lord. Ich habe ihn unschädlich gemacht und habe ihn in mein persönliches Verhörzimmer gebracht, um auf Anweisungen, ihn zu verhören, zu warten.“ Voldemort nickte. Severus fuhr fort. „Ich denke, der junge Malfoy hat seltsam gehandelt, während er Miss Weasley observiert hat. Ich habe ihn geschockt und bin weitergegangen. Während ich mich um die anderen Dinge gekümmert habe, wurde mir von Draco und Crabbe gesagt, jemand wäre in ihrer Nähe appariert und habe den jungen Goyle verschleppt.“
„Interessant“, zischte der Dunkle Lord. „Weiter.“
“Wir haben ihn in der Apotheke von Hogsmeade gefunden. Er war drin, um sich Liebstöckel zu besorgen. Als die Hexe sagte, es wäre kein da, hat er unser Mal in die Luft gesetzt und sich selbst getötet. Als ich wieder im Schloss war und mich um Goyle Sr. kümmern wollte, stellte ich fest, dass er ebenso tot war, wie sein Sohn. Ich nehme an, es handelt sich um eine Art bindende Magie mein Lord.“ Die Augen von Severus trafen auf die seines Meisters, um ihm Zugang zu gewähren, für was auch immer er finden wollte.
„Was sagt deine Geliebte?“
“Ich habe noch nicht mit ihr sprechen können. Ich war dabei, sie für Dumbledore zu holen, als Ihr mich gerufen habt.“ Severus füllte seine Stimme mit Abscheu. „Der Alte Mann will Potter und seine Freunde weg schaffen - Miss Weasley ebenfalls. Ich habe schon nachgefragt, ob ich ein Auge auf meine Hexe werfen kann, aber ich weiß nicht, ob er es mir erlauben wird. Er denkt, Ihr würdet dahinter stecken und sie verletzen wollen, um Potter zu beeinflussen.“
Sein Lord gackerte. “Du solltest ihm sagen, das ich es nicht wahr. Er wird sicherlich enttäuscht sein, zu hören, dass er falsch liegt. Lass ihn glauben, dass etwas unter meinen Anhängern vor sich geht. Lucius Sohn hat sich merkwürdig verhalten? Inwiefern?“
“Er zappelte herum, redete laut mit sich selbst.“
Der Dunkle Lord nickte. “Ich weiß, du wirst die Wahrheit herausfinden Severusss.” Er dachte einen Moment nach. “Wenn du deine Hexe von Hogwarts weg bekommen kannst, tu es. Das wird Potter traurig machen. Du wirst ebenfalls ein waches Auge auf den jungen Malfoy und dem Weasley Mädchen haben.” Er schritt nach vorne und legte seine Hand auf die Schulter von Severus. „Überlass Lucius mir und wenn deine Mätresse etwas weiß, sag mir Bescheid.“
“Das werde ich”, stimmte Severus zu. „Ich weiß nicht, ob es wichtig ist, aber Mundungus Fletcher wird vermisst. Ich denke, er hat seinen Posten verlassen, um zu klauen, oder aber, er wurde entführt.“
“Das werden wir früh genug herausfinden. Geh zurück, bevor du vermisst wirst“, sagte sein Meister und entließ ihn. Schnell ging er zurück zum Schloss und traf am Haupteingang auf McGonagall.

“Severus, kommen Sie schnell. Es geht um Remus”, sagte sie aufgeregt. “Er und der junge Mister Malfoy sind dabei sich zu prügeln. Ich war dabei Filch zu holen, aber dann habe ich Sie kommen sehen. Ich denke, sie zu verhexen, wäre nicht sehr klug, da alle anderen auch dabei sind. Wir müssen sie schnell trennen.“
“Alle Studenten wurden angewiesen, in ihre Gemeinschaftsräume zu gehen”, sagte Severus verärgert. „Warum läuft Malfoy draußen rum? Was zur Hölle geht zwischen den Beiden vor?“
“Sie sind im Krankenflügel. Poppy hat sich in Sicherheit gebracht, als sie angefangen haben”, sagte sie schroff. “Albus ist beim Minister und ich wollte ihn nicht stören.”
In dem Moment, als sie die Tür öffneten, hörte Severus Lupin brüllen. „Es würde mich nicht überraschen, wenn Sie darüber Bescheid wussten!“
Tonks sagte: “Hör auf damit Remus.”
“Er weiß etwas! Sieh ihn dir an! Er ist nicht ohne Grund hier”, grölte Lupin.
Madame Pomfrey stand zwischen ihnen. Tonks hatte die Hand auf Lupins Arm gelegt und ihm dem Zauberstab abgenommen. Draco wurde von Potter zurück gehalten. Die Weasleys drängten sich in eine Zimmerecke, um ihre Tochter herum. Er konnte die Schatten von Madame Goyle und einigen Familienmitgliedern, die sich um Goyles Körper versammelt hatten, am Ende des Raumes ausmachen. Poppy hatte die Vorhänge vor dem Bett zu gezogen, doch Severus konnte alles hören. Wie es sich anhörte, waren es seine Geschwister. Auch er sah keinen Grund, seinen Zauberstab nicht gegen Lupin oder Malfoy zur richten.
“Reiß dich zusammen Lupin”, befahl Severus laut und zog seinen Zauberstab. Du wirst keinen Schüler auf dem Schulgelände angreifen.“ Mit einem Schnippen seines Zauberstabes rutsche Lupin mit dem Rücken an der Wand, zu Boden. Er lächelte widerlich. „Sieh dich an. Du benimmst dich wie ein Schüler, streitend und brüllend.” Noch ein Schnippser mit seinem Zauberstab und Draco wurde aus Harrys Griff befreit. „Setzen Sie sich hin, Mister Malfoy.“ Der Junge nickte respektvoll. „Was tun Sie außerhalb von Ihrem Gemeinschaftsraum?“
“Ich wollte nach dem Rechten sehen, Sir. Wir haben gehört, dass Goyle hier sein soll.“ Er sah sich um. „Keiner wollte uns sagen, ob er nun hier ist, oder nicht. Dort drüben habe ich Weasley liegen sehen und habe mir Sorgen gemacht, da wollte ich nach ihr sehen.“
“Nun denn”, sagte Snape. “Ich werde in wenigen Minuten nachkommen und Ihnen die Leviten lesen. Gehen Sie zurück. Jetzt.“ Draco nickte und verließ den Krankenflügel.
Pomfrey sagte: “Gut, dass Sie vorbei gekommen sind, Severus. Wir wollten die Beiden nicht mit einem Fluch belegen, auch wenn sie es verdient hätten.“

Severus drehte sich zu Tonks um und nickte in die Richtung, in der Lupin stumm mit sich selbst und der Wand kämpfte. „Sieh nach ihm“, schnaubte er hasserfüllt. Diese zwei schwachen Menschen waren wie füreinander geschaffen. Das Mädchen würde nie ein richtiger Auror sein. Sie konnte sich ebenso wenig unter Kontrolle halten, wie Lupin! “Ich werde Dumbledore über diesen Vorfall unterrichten.“ Sein Blick fiel auf Harry. „Was tun Sie denn noch hier Potter?“
“Ich habe es erlaubt. Er hat uns mit Mister Malfoy geholfen und dafür war ich dankbar. Wenn er nicht gewesen wäre….“ McGonagall brach die Stimme. Severus war fast geneigt sie darauf hinzuweisen, dass die Art und Weise, wie sie den Zauberstab in der Hand hielt, den Eindruck vermittelte, wie gerne sie die Streitenden verhext hätte, doch es aus Respekt vor den anwesenden Familien nicht getan hatte.
“Nun denn”, sagte er. “Ich muss nach meinem Haus sehen. Entschuldigen Sie mich.” Schnell ging Severus zu dem Gemeinschaftsraum der Slytherins und überbrachte die Nachricht von Goyles Tod und war überrascht zu sehen, dass jeder, besonders Draco, mehr als verärgert drein sah. Er versuchte den Jungen in ein privates Gespräch zu verwickeln, doch er scheiterte und ging stattdessen in sein Büro.
Er verspürte das Bedürfnis ein Bad zu nehmen und seine Kleidung zu wechseln. Sobald er sich umgezogen hatte, klopfte es an der Tür. Er öffnete sie und sah den Direktor vor sich stehen. „Kommen Sie herein“, sagte er und trat einen Schritt beiseite.
“Was haben Sie in Erfahrung gebracht?”
“Der Dunkle Lord meinte, es wäre Lucius gewesen, aber er ist sich unsicher, wer bei ihm gewesen sein könnte. Ich denke allerdings, dass er vermutet, es wäre Crabbe und er sagte, er würde sich darum kümmern. Ich solle meine Hexe überwachen, um sie Potter abspenstig zu machen. Ich soll außerdem ein Auge auf Draco und Miss Weasley haben.“
“Weiß er von unserem Plan, sie von ihr wegzuschaffen?”
“Ja”, sagte Severus mit leiser Stimme. Der Gesichtsausdruck des Direktor veränderte sich bei diesen Worten und so ergänzte er: „Ich musste es ihm sagen.“
Dumbledore nickte. “Ab sofort werden sie den Unterricht nicht mehr besuchen, bis wir mehr herausgefunden haben. Der Minister hat zugestimmt, alle Schüler an einen sicheren Ort zu bringen. Selbstverständlich werden sie dort ihre Schularbeiten erledigen können.“ Dumbledore seufzte, als Severus den Versuch unternahm, ihn zu unterbrechen. „Wo werden sie Sie hinbringen Severus? Es gibt keinen Ort, an dem Sie Hermine bringen können, den Ihre Freunde nicht kennen.“
„Zu mir nach Hause“, sagte er schnell. „Ich habe geheime Räume, die unauffindbar sind. Er wünscht es so.“
“Wünscht er es sich oder Sie?”
“Beides”, sagte Severus ehrlich.
“Wird Ihnen etwas geschehen?”
“Ich werde Ihnen Instruktionen hinterlassen, falls das der Fall sein sollte.” Plötzlich war Severus aufgeregt und wurde von Adrenalin überschwemmt. Er würde seine Hexe bei sich zu hause haben. Jede Nacht, nur sie beide. „Sie wird den ganzen Tag über unter Schutz stehen. Meine Schutzbanne sind kaum zu brechen und der einzige, der es kann, sind Sie.“
“Sie werden jemanden mitnehmen. Eine weibliche Person.” Dumbledore lächelte leicht. “Ich kann nicht mit guten Gewissens erlauben, dass eine weibliche Schülerin bei einem männlichen Lehrer schläft, auch nicht in dieser Situation und deren Umständen.“
Severus´ Gesicht wurde blass, und er presste seine Lippen zu einem dünnen Strich zusammen. „Ich kann es nicht erlauben, dass noch jemand bei mir zu hause ist Direktor. Ich bin nicht bereit mein Heiligtum mit jedermann zu teilen, von dem nur sehr wenige wissen, wo es ist.“
“Was gibt es für Alternativen?”, fragte Dumbledore verärgert.
“Ich könnte sie in meine Räumlichkeiten bringen. Niemand würde es wissen”, sagte er schnell.
“Wir werden morgen darüber sprechen Severus. Jetzt muss ich Vorbereitungen mit den Weasleys treffen.“
“Was ist mit Potter?”
“Der Aufenthaltsort von Harry werde nur ich wissen”, sagte er mysteriös.
“Natürlich”, antwortete er ihm sarkastisch.
“Gehen Sie nun zu Miss Granger Severus und kommen Sie so schnell wie möglich in mein Büro”, befahl Dumbledore.
“Nun denn.” Severus ging vor und öffnete die Tür. “Ich habe etwas zu erledigen, bevor ich gehe.” Der Direktor ging und Severus zog das Pergament hervor, um sicher zu gehen, dass Hermine in ihrem Zimmer war. Was er allerdings zu sehen bekam, brachte sein Blut zum Kochen.

´Momentan im Bett, Gryffindor Schulsprecherinzimmer, zusammen mit Ronald Weasley.´

Severus ließ das Pergament sinken und starrte es ungläubig an. „Der Bastard versucht sie auszunutzen. Warum erlaubt sie es ihm?“ In düsterer Stimmung zog er seine Robe an und ging zu ihrem Zimmer, flüsterte das Passwort und betrat es im selben Moment, als er seine verärgerte Hexe sah, die im Bett lag und mit Weasley stritt, der gerade dabei war, sich die Schuhe anzuziehen. Die Bettdecke lag fern ab. Ihre Kleidung und ihre Haare waren vom Schlaf ganz durcheinander. Nach dem, was er hörte, hatte der Junge versucht mit ihr zu schlafen und sie hatte ihn zurückgewiesen. Sie sah ihn und er konnte die Angst in ihren Augen sehen.
“Was geht hier vor?”, fragte er gefährlich leise und machte automatisch einen beängstigenden Schritt nach vorne.
“Nichts. Ich wollte nur nachsehen, ob es ihr gut geht, Sir”, sagte Weasley schnell.
“Sie haben hier geschlafen, Sie waren in ihrem Bett”, klagte er an und deutete zum Bett, seine Stimme war fast unhörbar. „Raus.Hier.Sofort.”
“Aber Sir - ”, begann Weasley.
Severus packte ihm am Kragen und warf ihn auf den Boden. Hermine war in Panik aus dem Bett gestiegen und fasste nach seinem Arm. Er schlug ihn weg und starrte Weasley an. „Deine Mutter ist im Krankenflügel. Gehen Sie dort hin oder ich werde andere Seiten aufziehen. Ist das klar Weasley?“
“Ja Professor”, sagte er abgehackt und kam auf die Füße. Reumütig sah er Hermine an, bevor er sich davon machte.
Als sie beide alleine waren, versiegelte Severus beide Eingänge. „Wir werden nicht gestört oder belauscht werden“, sagte er kalt. Schnell entfernte sich Hermine von ihm.
“Es ist n-nichtsp-passiert”, sagte sie offensichtlich reuevoll.
“Bis jetzt.”
“Wie m-meinst du d-das?“, fragte sie.
“Du hattest einen anderen Mann in deinem Bett”, sagte er und kam näher, den Zauberstab immer noch bereithaltend. „Du hast ihm erlaubt, dich zu berühren, sich Freiheiten herauszunehmen, die nur mir gestattet sind.“
“Nein, so war es nicht. Gabrille war hier. Sie haben mich hierher gebracht und als ich aufgewacht bin, war ich alleine.“ Sie errötete schuldbewusst.
“Was verbirgst du?” Seine Hand lag auf ihren Arm und zog sie kräftig nach vorne, bis sie am Bettrand zum Knien kam.
“Ok”, sagte sie. “Einmal bin ich aufgewacht. Sie haben beide geschlafen und er lag neben mir. Gabrielle lag dort drüben und ich…ich habe ihm nicht gesagt, dass er gehen soll. Ich hatte nicht die Kraft dazu.“
Er konnte die Wahrheit in ihren Augen sehen, doch er war immer noch verärgert. „Warum hast du ihm nicht gesagt, dass er nichts in deinem Bett zu suchen hat?“
“Ich bin eingeschlafen und a-als ich wieder aufgewacht bin, war sie nicht mehr da. Er….“Sie schluckte. „Er hat mich geküsst udn war auf mir. Ich dachte, du wärst es. Ich schwöre es. In dem Moment, wo ich gemerkt habe, dass er es war, habe ich ihm gesagt, er solle aufhören und was dann passiert ist, hast du gesehen. Das ist die Wahrheit.“
Severus´ Griff verstärkte sich bis er sah, dass sie unter ihm zusammenzuckte. Er ließ sie los, da er nie die Absicht hatte, sie zu verletzten, nicht wirklich, doch er war immer noch wütend. Dafür würde Weasley büßen müssen, weil er seine Hexe ins Bett bekommen wollte. „Pack dein Zeug zusammen, wir verschwinden heute nacht.“
Das erschreckte Hermine. „Warte. Was? Verschwinden? Was hast du-?”
“Tu es jetzt”, schnarrte er verärgert. „Der Direktor hat entschieden die beiden Weasleys, Potter und dich von der Schule zu schaffen, zu eurem eigenen Schutz. Du wirst unter meiner Obhut sein.“ Er grinste garstig. „Du solltest dich darauf vorbereiten, dass, wenn wir alleine sind, du nicht mehr länger meine Schülerin sein wirst.“ Seine Augenbrauen wanderten nach oben, als sie erbleichte. „Das ist Richtig. Du und deine Klassenkameraden werdet weiter Unterricht bekommen, der allerdings nicht von mir unterrichtet wird.“ Er genoss es, die Angst und die Aufregung in ihrem Blick zu sehen. Fast könnte er das Zittern spüren, was ihren Körper durchlief, auch wenn er es nicht sehen konnte.
“W-Wo werden wir hin gehen?”
“Überlass das mir.” Er war ihm egal, was der Direktor sagte. Er würde sie zu sich nach Hause bringen und niemand würde sie begleiten und er würde schon gar nicht erlauben, dass Weasley ständig in ihrer Nähe war, denn dieser hatte bereits bewiesen, dass man ihm nicht trauen konnte. Parkinson hin oder her, anscheinend wollte er immer noch Hermine, das war offensichtlich. Wenn es sein musste, würde er den Direktor belügen und immer noch behaupten, er hätte jemanden gefunden, der sie begleiten würde.
Nachdem sie ihre Sachen in ihren Koffer gepackt hatte, wandte sie ihm ihr Gesicht zu. „Severus, ich schwöre, ich habe nicht-“
“Genug jetzt”, kommandierte er. Schnell war ihr Koffer verkleinert und in seiner Tasche verstaut. „Wir haben ein Gespräch mit dem Direktor. Wir müssen von dir hören, was heute passiert ist. Danach werden wir gehen.“
„Aber Severus, dein Unterricht - “
“Ich werde hierher apparieren und mich darum kümmern”, sagte er mit weniger Verärgerung in der Stimme. „Sei jetzt still.“
“Es gibt da etliches, auf das ich eine Antwort brauche. Ich weiß nicht ob ich - “
“Ob du was kannst?”, fragte er, weil sie es wagte, zu sagen, dass sie ihm nicht vertraue. Als er näher trat, wich sie zurück. Er verstand, dass er sie ängstigte und sie mit seiner harschen Art vertrieb und so versuchte er es auf andere Weise. „Hermine, egal was passiert, ich werde dich beschützen. Für dich ist der sicherste Platz bei mir. Komm jetzt.“ Tief atmete er ein, denn er hatte gar nicht bemerkt, dass er die Luft angehalten hatte, als er darauf wartete, bis sie zu ihm trat und sie gemeinsam durch die Flure gingen.
Severus konnte nicht glauben, das alles, was er wollte, sich in seinen Armen befand. Er würde sie für sich haben, sie wäre nicht mehr seine Schülerin und sie könnten ihre Beziehung vertiefen. Es war nicht viel Zeit vergangen, seit sie sich näher gekommen waren, aber es war Zeit, sie richtig kennen zu lernen. Hermine sah etwas ängstlich aus und er hatte nicht das Bedürfnis mit einer nervösen Hexe ins Bett zu gehen.
Nein, er würde nicht so schnell auf sie stürzen, wie er es angedroht hatte. Nein, er würde es ganz langsam in den nächsten Tagen tun, bis sie sich an ihn gewöhnt hatte. Jede Nacht würden sie zusammen lesen. Langsam aber sicher würde er sie verführen und möglicherweise würde sie ihn anbetteln, sie zu nehmen. Er war froh, sich und seinen Ärger wieder unter Kontrolle zu haben. Er wollte nichts mehr, als den Jungen zum Weinen bringen oder Hermine zeigen, was ein richtiger Mann ihr für Gefühle bescheren konnte.

Als sie den Wasserspeier erreichten, sah er sich um, ob niemand sie beobachtete, bückte sich und strich ihr übers Haar. „Ich entschuldige mich für mein Verhalten“, log er. „Ich hätte wissen müssen, dass du es ihm nie erlaubt hättest, sich in dein Bett zu legen. Vergib mir meinen Zorn. Aber der Gedanke….“ Er ließ seine Stimme verstummen.
Ihre Augen und ihr Gesichtsausdruck nahmen einen sanfteren Ausdruck an. „Ich verstehe. Entschuldigung akzeptiert.“
“Hermine”, begann er und berührte sie am Kinn. „Ich werde dich niemals gehen lassen. Du weißt das, oder? Du bist jetzt ein Teil von mir.“
Tränen stiegen ihr in die Augen und ein Lächeln zeigte sich auf ihren Gesicht. „Wirst du meiner nicht überdrüssig werden? Gelangweilt sein? Eine…willigere Person suchen?”
Er wusste, sie sagte das aufgrund ihrer Erfahrung mit Weasley. Er entschied, sie zu beruhigen und sagte: „Du bist alles was ich brauche.“ Zu seiner Überraschung, waren diese Worte wahr. Er wollte niemanden anderen und hatte noch nie jemanden so gewollt, wie sie. „Komm jetzt“, sagte er und bedeutete ihr, ihm zu folgen. „Der Direktor wartet.“ Alles was er wissen musste war, was die Pläne von Dumbledore waren und er musste herausfinden, was Draco wusste und wie er Ronald Weasley fertig machen konnte.
Die Tür des Büros öffnete sich sofort. Ein in Eile wirkender Dumbledore kam er heraus, als sie gerade eintreten wollten. „Severus, ich wollte gerade zu Ihnen.“
„Ist etwas vorgefallen?“ Der Gesichtsausdruck des Mannes gefiel ihm nicht. Im Büro konnte er Molly Weasley sehen, die sich weinend an ihrem Mann klammerte. War dem Mädchen etwas geschehen?
“Ginevra ist endlich aufgewacht und es ging ihr gut. Molly ging zu Poppy ins Büro um es Arthur und Poppy wissen zu lassen und als sie alle um die Ecke bogen, konnte sie ihre Tochter davon laufen sehen, zusammen mit…..Draco Malfoy.“

TBC


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