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Fanfiction

Verführung einer Zauberin - Home sweet home

von Dumbledoria

Home sweet home

So fest sie nur konnte, hielt Hermine ihn fest, und sie merkte, wie sehr sie ihn vermisst hatte. Sein Duft und das Gefühl seiner Gegenwart waren willkommen. Der Ärger, der sich aufgebauscht hatte, drohte zu verblassen, doch sie musste ihre Sinne bei sich behalten. Sie musste ihm zeigen, dass er sie nicht wie ein Kind behandeln konnte. Wie konnte er es wagen sie zu bestrafen, in dem er nicht kam, um sie zu sehen? In dem Moment, als sie an ihrem neuen Standort ankamen, bewegte er sich von ihr weg, als ob eine anhaltende Berührung ihn verletzen würde. Auf vielerlei Weise enttäuschte sie das; wie auch immer, dies machte das, was sie zu tun hatte, einfacher.
Sie öffnete ihren Mund, um eine schneidende Bemerkung von sich zu geben, als sie ihre Umgebung bemerkte. Sie waren in einem kleinen Zimmer, ohne Möbel und wo Leisten die Wände zierten. Es könnte ein Entlüftungsschrank sein, sie war sich nicht sicher. Es roch nach abgestandener Luft und Staub. Sie erkannte es sofort, von der ersten Nacht, als er sie von Grimmauld Platz abgeholt hatte, als Dumbledore ihnen angeordnet hatte zu fliehen. Zuerst apparierten sie in eine Gasse, dann in diesen Raum, und dann zu dem grässlichen Platz, wo sie geschlafen hatten. Neugierde ließ sie schweigen. Sie konnte sehen, dass der Raum als Abstellraum oder Waschraum genutzt wurde. Ihre Eltern hatten solch ein Zimmer im hinteren Teil des Hauses.
Sie folgte ihm in die Küche uns beobachtete ihn, wie er eine Deckenlampe entzündete. Die dunkle Wandfarbe schälte und splitterte ab. Der Kühlschrank war etwas verrostet und der Ofen hatte schon bessere Tage gesehen. Sie dachte, dass der Strich, der die Küche vom winzigen Esszimmer trennte, merkwürdig war. Sie stellte sich vor, wie sie da saß, während sie ihre Hausaufgaben machte. Beide Räume hatten zwei große Fenster, doch sie wurden von schweren, unpassenden Vorhängen verdeckt. Da gab es eine Tür, an der er vorbeiging, ohne ihr zu sagen, wohin diese führte, und er stoppte vor einer anderen. „Das ist die Toilette.“
Nickend folgte sie ihm aus dem Esszimmer. Sie waren in einem kleinen Foyer, wo der Haupteingang des Hauses sein musste. Ihm fehlten charmante Merkmale und gaben Besuchern den Eindruck, dass Gesellschaft nicht willkommen oder erwartet war. Gegenüber war ein kleines Zimmer, das Wohnzimmer, wo er schnell die Kerzen des Kronleuchters entzündete. Die Wände waren voll von Bücherregalen, nur ein bedecktes Fenster und ein Kamin blieben von Büchern unberührt. Die Möbel – eine alte Couch, ein Lehnstuhl und ein Tisch – waren alt, jedoch nicht weniger verlockend. Sicher würde sie diesen Raum nutzen. „Lies jedes Buch, was du möchtest“, sagte er leise. „Obwohl ich vorschlage, dass du dein Augenmerk auf die obersten Regale richten solltest.“
„Danke“, antwortete sie und hoffte, er würde es weiter ausführen. Dies tat er nicht und sie bemerkte, wie sie ihm durch ein dunkles Zimmer in ein anderes am Ende des Ganges folgte.
„Das ist das Schlafzimmer“, sagte er, öffnete die Tür und entfachte die Kerzen. Sie ging voran und keuchte auf. Da waren noch mehr Bücherregale mit Büchern, ein Schreibtisch, ein großes Doppelbett mit zwei Nachttischen und zwei alte Kleiderschränke. „Du kannst deinen Koffer ans Fußende des Bettes stellen und deine Sachen in dem Kleiderschrank neben dem Fenster verstauen.“
„Ist das dein Haus?“, fragte Hermine ungläubig, offensichtliches Entsetzen in ihrer Stimme. Sofort bereute sie ihre Frage, als sie seine verengten Augen und steife Haltung erkannte.
„Ja“, antwortete er knapp. „Gibt es ein Problem damit? Nicht gut genug für dich?”
„Natürlich ist es das, sei nicht lächerlich“, sagte sie gereizt. „Ich meinte nur, dass ich mir nicht vorstellen konnte, wie du in solch einem Haus…“ Ihre Stimme verlor sich.
„Unschön? Verwahrlost? Mies?”, fragte er wütend. “Du solltest dankbar sein, ein sicheren Platz zu haben, bis die Gefahr vorüber ist.“
„Das meinte ich nicht!“, schrie sie hitzig. „Ich wollte sagen, ich habe nicht erwartet, dass du in so einem Muggelähnlichen Haus lebst.“ Sie gestikulierte umher. „Ja, ein wenig dreckig, aber ich bin kein Idiot. Ich weiß, du lebst jedes Jahr mehr als zehn Monate in Hogwarts seit ungefähr 16 Jahren oder so. Es ist nur bescheidener, als ich mir vorgestellt hatte.“
Spöttisch lächelte er sie an. „Sag mir Hermine, in welcher Art Haus hast du dich mir vorgestellt?“
Sie schluckte. „Ich denke, ich habe mir vorgestellt, wie du in einem idyllischen Herrenhaus, mit herumrennenden Hauselfen vorgestellt. Ein Haus, das völlig verzaubert war - nicht teilweise Muggel!“
Er schnaubte. „Ach, um so glücklich zu sein. Nicht jeder ist mit Taschen voller Galleonen geboren worden.”
„Aber du bist so arrogant! Ich nahm durch dein Benehmen an, du wärst - “
„Wie die Malfoys?“
„Ja“, antwortete sie ehrlich. „Genau das.“
„Nun, ich versichere dir meine Liebe, dass meine Kindheit nicht annähernd so war wie Lucius´.“ Ein Grinsen umspielte seine Lippen. „Ich wette du dachtest, ich sei ein Reinblütiger Zauberer, oder nicht?“
Hermine nickte. „Ja.“ Sie öffnete den Mund um noch etwas zu sagen, doch sie tat es nicht. Was konnte sie sagen? War er kein Reinblüter? Sie hatte nicht falscher in ihrem Leben gelegen. “Ich wusste nichts davon.” Sie zeigte auf ihre Umgebung.
“Warum sollte ich wollen, dass die Leute das wissen?”, fragte er verärgert. „Das ist ein Teil meines Lebens, an den ich nicht erinnert werden möchte. Ich habe hart gearbeitet, um die Sicht der Menschen auf mich zu verändern.“ Er streifte sich seinen Mantel ab und legte es über den Stuhl vor dem Schreibtisch. „Du denkst ich sei stolz, weil mein Vater ein Muggel war?“ Er spuckte das Wort heraus, als ob es zu sagen, seinen Mund verschmutzen würde.
„Es ist nichts falsch an Muggeln“, brüllte Hermine plötzlich, ihr Gesicht verzog sich vor Ärger. „Meine Eltern sind Muggel und gute Menschen. Wie kannst du es wagen zu denken, sie seien wertlos? Es ist nicht ihre Schuld, wenn sie ohne Magie geboren worden sind!“
„Und doch sind sie schlechter als Zauberer. Gib es zu!“, sagte er, ging nach vorne, bis er vor ihr stand.
„Das werde ich nicht!“, spie sie. Als er eine Hand auf ihre Schulter legte, wich Hermine zurück. „Fass mich nicht an! Mein Muggel-Schmutz könnte dich verderben!“
Erneut verengten sich seine Augen. „Wir müssen uns wirklich über dein kindisches Verhalten unterhalten.“
„Kindisch? Kindisch?“ Sie stürmte an ihm vorbei, um ihre Sachen zu ordnen und versuchte seine Anwesenheit zu ignorieren. ´Ich bin nicht kindisch. Das werde ich ihm zeigen, ich werde einfach nicht mit ihm sprechen.´ Sie hörte, wie sich die Tür schloss und wusste, er war gegangen.
Nach einem langen Moment sprach er endlich und seine Stimme war leise. „Es kann sein, dass einige besser als die anderen sind. Ich weiß es nicht.“
Plötzlich fühlte Hermine sich schuldig. Was hatte er durch die Hand seines Vaters erlebt? Gab es keine anderen Verwandten, die er kannte? Waren alle schrecklich? Schrecklich, war die einzige Schlussfolgerung, auf die sie kommen konnte. Plötzlich fiel ihr etwas auf. Er hatte nicht von seiner Mutter gesprochen. War sie ebenfalls ein Muggel? War Severus Snape nicht so anders als sie? Nein, seine Mutter musste eine Hexe gewesen sein, oder er hätte ebenfalls Verachtung ihr gegenüber gezeigt. Enttäuscht von sich selbst schüttelte sie ihren Kopf. Dies war kein Streit, den sie haben wollte. Sie wollte über die fürchterliche Art reden, wie er sie die letzten Tage über behandelt hatte. „Das muss noch warten“, sagte sie laut.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Severus ging zu dem einzigen Zufluchtsort, den er jemals gehabt hatte. Im Wohnzimmer gab es hinter der Couch eine versteckte Wand, in der eine geheime Tür war. Schnell ging er hindurch, da er nicht wollte, dass sie es fand. Die Stufen hinauf, schlich er sich in die wartende Dunkelheit. Er brauchte kein Licht, um seinen Weg durch das große Zimmer zum geschlossenen Fenster zu finden. Er hatte sich immer an das Zimmer erinnert, als ob es ein Teil von ihm war. Am Fenster angekommen schob er die schweren Vorhänge beiseite und sah hinaus. Der Himmel verdunkelte sich schnell. Sein Grundstück war nur etwas größer als der anderen in seiner Straße, es war am Ende davon und hatte ein gewaltiges Tal dahinter. Sich etwas nach rechts lehnend, konnte er den Fabrikkamin in all seiner Großartigkeit sehen. Links konnte er die geflickte Straße und ein verfallenes Haus nach dem anderen, was seins widerspiegelte, sehen. Geradeaus war eine verwilderte Fläche, die er als Kind genutzt hatte. Da er nicht in seine Erinnerungen versinken wollte, drehte er sich um und entzündete das Licht.
Dies war der entsetzlichste Ort gewesen, als er ein Kind war. Normalerweise war nichts als Dunkelheit, Angst und Phantasien hier. Als er älter war und gelernt hatte, mit der Magie umzugehen, hatte er viele Dinge gelernt. Nun hatte er ein privates Labor und einen privaten Vorrat an Zutaten, die er benutzen konnte, wann er wollte. Hier bewahrte er persönlichere Gegenstände auf – wie dunkle Bücher, Dinge von der Familie seiner Mutter und andere Gegenstände. Severus setzte sich in einen Stuhl, um über Dinge nachzudenken.
Viele Fragen stellten sich ihm. Warum hat er sie zu sich nach Hause gebracht? Was muss sie von ihm denken, da sie jetzt seine Abstammung kannte? Wann würde sie sich mehr wie eine Frau benehmen? Frauen würden dem Drang zu Schreien nicht nachgeben. Sie war 18. Es war nicht lange her, dass Frauen in diesem Alter bereits den Haushalt führten. Er konnte nicht bestreiten, dass sich einige Dinge in den letzten Jahren geändert hatten. Er nahm an, er könnte darauf hinweisen, das Narzissa Malfoy bereits mit 16 Jahren verheiratet wurde. Seine Eltern wollten sicherstellen, dass sich die Blacks nicht nach einer anderen Familie umsahen. Es war schwer gewesen, andere Familien mit reinem Blut im Land zu finden. Während sie noch zur Schule ging, erfüllte sie ihre Pflichten ihrer Familie und ihrem Ehemann gegenüber. Jetzt war sie eine feine, stolze Frau, die sich um den Haushalt kümmerte und sich um die Familiengeschäfte kümmerte, seit Lucius dies nicht mehr konnte.
Natürlich, wenn er dies Hermine sagen würde, würde er einen Hinweis darauf geben, dass er einen ihrer Feinde bewunderte. Würde sie die Tatsache jemals akzeptieren, dass er die Malfoys wirklich mochte? Lucius Malfoy war einer der ersten Menschen, die ihm das Gefühl gaben, in der Zaubererwelt akzeptiert zu werden. Es war einer seiner stolzesten Momente, als ein Siebtklässler ihm anbot, sich neben ihm am Slytherintisch zu setzen. Seitdem waren sie Freunde. Jene Gedanken weg schüttelnd, erlaubte er einem anderen Gefühl, zu ihm zurückzukommen. Es war Verlegenheit. Sie hatte sich sein Haus mit ihrer in Widerwillen gekräuselten Nase angesehen. Er dachte lediglich daran, mit ihr alleine zu sein und nicht, was sie möglicherweise über sein zuhause denken würde. Verflucht! Warum habe ich sie hierher gebracht? Ich hätte kämpfen sollen, um sie weg von Hogwarts versteckt zu halten!
„Ich war selbstsüchtig“, murmelte er. Es war nicht so, als hätte er kein Geld. Er hatte eine beträchtliche Summe, die auf ihm in seinem Gringotts Verließ warteten. Er hatte über die Jahre, abgesehen von guter Kleidung und persönlichen Dingen, nicht allzu viel gebraucht. Dinge, die ihm erlaubten, Luft der Überlegenheit einzuatmen. Es kam ihm nie der Gedanke, sein Heim auf Vordermann zu bringen. Die Nachbarschaft war einst schön und prächtig gewesen, als die Fabrik noch arbeitete, doch seit sie geschlossen wurde, zogen die meisten Menschen weg, verließen ihre unbezahlbaren und unverkauften Häuser, und ließen sie verfallen. Andere blieben und vermieteten ihre Häuser, ließen sie einfach altern und interessieren sich nicht dafür, wie sie aussahen. Es war nicht so, als hätte er viele Gäste gehabt. Er würde nicht versuchen, das Haus aufzubessern, um sie zu beeindrucken. Wenn sie es nicht mochte, dann sollte es so sein.
Grinsend fragte er sich, wie sie sich fühlen würde, wenn er zu ihr ins Bett stieg. Er hatte es ihr nicht gesagt, doch der Raum, in den er sie geführt hatte, war seit seiner Kindheit sein Zimmer gewesen. Das sollte sich auch nicht ändern. Das andere Schlafzimmer war versiegelt. Er wollte es nicht betreten, und er würde es ihr auch nicht erlauben. Das war das Zimmer seiner Eltern gewesen.
Molly hatte gesagt, das sie bereits gegessen hatte, also musste er sich nicht um das Abendessen kümmern. Er war früher gekommen, um die entsprechenden Zaubersprüche auf die Haushaltsgeräte zu legen, damit sie funktionierten. Er hoffte, dass sie die Zubehöre billigen würde, die er gekauft hatte. Er war unsicher, da er nicht wusste, was sie bevorzugte. Er hatte sich auch vergewissert, dass die Temperaturzaubersprüche und Badezimmerzaubersprüche immer noch funktionierten. Das Bettzeug war sauber, er hatte daran gedacht, nachzuschauen. Das zeigte, wo sein Verstand war.
Die letzten Tage waren eine Qual für ihn. Er hatte so gerne zum Grimmauldplatz gehen wollen, doch er wollte ihr Zeit geben, um über ihren Wutanfall hinweg zu kommen. Es schien, dass er nicht lange genug weg geblieben war. Sie war immer noch ziemlich bockig. Er hatte gehofft, dass sie so froh wäre, ihn zu sehen, dass sie ihn nicht mit diesen Fragen wieder nerven würde. Sie musste lernen, die Dinge ohne Erklärungen zu akzeptieren. Wenn er seine Taten erklären würde, wäre es für sie beide zu gefährlich. Als er gesehen hatte, wie sie die Treppe herunter kam, hätte er beinahe gelächelt, doch er war in der Lage, sich von ihr wegzudrehen. Das war für ihn schwer gewesen. Er hatte sie vermisst. Der Unterricht lief wie gewöhnlich ab; natürlich wurde über das Entfernen von bestimmten Schülern und den Todesfällen getuschelt, aber abgesehen davon, waren die Dinge normal. „Normal. Ha!“, sagte er zu sich selbst. Er stellte fest, dass er ihr unaufhörliches Handanheben und ihre Fragen vermisste. Es war merkwürdig, sie und ihre Freunde nicht am Gryffindortisch zu sehen.
Nachdem er seine Gedanken wieder gesammelt hatte, ging er wieder hinunter. Er löschte die Kerzen, überprüfte, ob die Schutzzauber in Ordnung waren und machte sich auf den Weg in sein Zimmer. Die Tür war geschlossen und abgesperrt, doch er war in der Lage, dies leicht genug zu entfernen. Sie lag im Bett unter der Bettdecke und las eines seiner Bücher.
„Oh“, rief sie.“ Was machst du hier?“
“Ich hoffe, es stört dich nicht, wenn ich ein wenig schlafe? Ich habe einen langen Tag gehabt.“
„H-Hier?“, fragte sie unsicher und sah von Bett zu ihm und wieder zurück.
Er wusste, was sie dachte. Das Bett war nicht so groß und während der Nacht, würden sie sich sicher berühren. So ist es Recht. Sei ängstlich. „Das ist mein Zimmer”, sagte er sanft. Ohne sie wieder anzusehen, obwohl er ihr Stottern hinter ihm hören konnte, ging er zu seinem Kleiderschrank und zog ein langes Nachthemd heraus. Ohne irgendwelche Bescheidenheit entkleidete er sich und zog seine Schlafkleidung an. Als ob nichts falsch wäre, legte er seinen Zauberstab auf den Nachttisch, schlüpfte in das Bett und drehte sich, mit dem Rücken zu ihr, auf die Seite. „Lösch das Licht, wenn du fertig bist“, sagte er nebenbei.
„Aber du schläfst mit mir!“
„Das werde ich früh genug, wenn du deinen Mund hältst“, sagte er fest. „Und jetzt Gute Nacht.“
Er hörte, wie sie das Buch zuschlug und es auf ihren Nachttisch legte. Im nächsten Augenblick war das Zimmer dunkel. Es war nicht lange, bevor sie sprach. „Ich kann nicht glauben, dass du das Bett mit mir teilst.“
„Nicht in jeder Hinsicht Hermine. Schlaf jetzt“, sagte er und versuchte verärgert zu klingen. Doch in Wahrheit war er amüsiert. Sie hatte sich nicht bewegt, um es sich gemütlicher zu machen. „Es könnte sein, dass du sich hinlegen müsstest, um das zu tun.“ Leicht senkte sich das Bett und er wusste, sie war so weit weg von ihm, wie sie nur konnte.
„Sicher muss es noch einen anderen Raum geben. Was ist mit der Couch?“
„Du wirst da sein, wo ich dich beschützen kann, sollte jemand kommen, um dich zu holen“, erwiderte er.
„Das ist unangebracht!“, schnappte sie.
Nach allem, was sie getan hatten, sorgte sie sich darum, was unangebracht sein könnte? Dies veranlasste ihn, sich schnell umzudrehen. Er zog sie zu sich und legte sich auf sie, pinnte sie mit seinem Körper auf das Bett und eroberte ihre Lippen. Der Kuss war kurz, brutal und energisch, doch sie akzeptierte es nichtsdestotrotz. Eigentlich war sie atemlos und stöhnte frustriert auf, als er sich entzog und sich neben sie legte. Zu seiner Überraschung drehte sie sich zu ihm, presste ihren Mund erneut auf seinen und öffnete einladend ihre Lippen. Er akzeptierte es und küsste sie gründlich, Begehren bildete sich. Sie zog seine Hand hinunter, um unter ihren Schlüpfern zu gleiten und drückte seine Finger gegen ihr Geschlecht.
Er versuchte sich zurückzuziehen, doch sie hielt seine Hand fest an Ort und Stelle. Die eifrige Atmung und das eifrige Stöhnen, das in seinen Mund entwich, machten ihn an. `Was zum Teufel ist in sie gefahren? Ich wollte sie nur etwas erschrecken.´ Sie drängte seiner Handfläche entgegen und er wusste, nach was sie lautlos fragte. Sie wollte dort von ihm gestreichelt werden, sie wollte Erlösung. Als sie merkte, dass sie nicht fürchten musste, dass er seine Hand wegzog, entfernte sie ihre Hand und versuchte, ihn zu berühren. In dem er seinen Körper verlagerte, und so halb auf ihr zum Liegen kam, um sie besser berühren zu können, schob er ihre Hand weg. Seine Zunge bewegte sich mit demselben schnellen festen Rhythmus wie seine Finger. Sie drückte ihr Gesicht an seines, zerkratzte seine Schulter und wölbte sich seiner Hand entgegen. Schließlich kam sie mit gedämpften Schreien und Keuchen zum Höhepunkt. Wissend, dass sie gesättigt worden war, beendete er den Kuss und drehte sich angewidert von ihr weg. ´Verfluchte Scheiße!´
„Das war unangebracht“, sagte er, aufgebracht darüber, dass er die Kontrolle verloren und sich hatte benutzen lassen. „Schlaf jetzt.“ Er wollte mehr, doch er erlaubte es nicht. Noch nicht. Zu seiner Überraschung blieb sie still. Er drehte sich auf den Rücken, um zu sehen, ob sie etwas sagen würde, doch das tat sie nicht. Severus schlief, darauf wartend, das sie noch etwas sagte, schließlich ein, da nichts von ihr kam.
Der nächste Morgen brach an und Severus war erfreut, das sie ihn hielt. Während der Nacht hatte er sich von ihr weggedreht und sie hatte einen Arm um seine Hüfte gelegt und ein Bein zwischen seine gedrängt. Obwohl er es hasste, sich aus ihrer Umarmung zu lösen, bewegte er sich nach nur einen Moment des Genuss´ von ihr weg. Er schnappte sich frische Kleidung und wollte schnell Duschen, bevor er den Tag beginnen konnte. Er konnte nicht widerstehen, seine Hand auf seine morgendliche Erektion zu legen, um sich Erleichterung zu verschaffen. Die Gedanken an sie, haben ihn, wie immer, zum Höhepunkt gebracht. Dieses Mal jedoch erinnerte er sich an ihre ruckartigen Bewegungen und Schreie in der letzten Nacht. Sich viel entspannter fühlend, verließ er das Zimmer und wurde vom Geruch von zubereitetem Frühstück überrumpelt. War er so lange im Badezimmer gewesen?

Er schritt in die Küche und fand Hermine an der Anrichte, mit zwei Gedecken vor sich. Sie las ein Buch, während sie Würstchen briet und ein Toastbrot mit Butter bestrich. Mit einem Schnippen ihres Zauberstabes füllten sich die Gläser vor ihr mit Saft. Ihre Haare hatte sie zu einem Zopf gebunden, der ihr über den Rücken fiel und sie hatte sich etwas Bequemes angezogen.
“Hast du gar keine Eier?”, fragte sie, die Nase immer noch im Buch. Er hatte gar nicht bemerkt, dass sie seine Anwesenheit wahrgenommen hatte.
“Ich habe vergessen welche zu besorgen”, murrte er und hatte wirklich weder an Eier, noch an Kaffee gedacht. ´Verdammt´. Sie nickte lediglich und ignorierte ihn weiterhin. Er verließ den Raum und warf sich seinen Umhang über. Als er zurück in die Küche ging, sagte er: „Ich werde nicht lange wegbleiben.“
“Was?”, fragte sie ungläubig, deutete auf seinen Teller, der sich nun mit Toast und Würstchen füllte. „Du hast noch gar nichts gegessen.“
“Ich werde Eier besorgen gehen.”
“Das kann warten”, sagte sie und zog sich einen Teller heran. „Setz dich zu mir.“
Er zog seinen Umhang aus und setzte sich zu ihr, seine Augen hatten sich zusammengezogen. „Warum bist du heute so nett? Was willst du?“ Ein schnaubendes Geräusch war die einzige Antwort, die er bekam. Sie begann zu essen, und er folgte ihrem Beispiel. Interessanterweise machte es ihm Spaß mit ihr zu frühstücken. Alleine. Nur sie Beide. Wie ein Paar.
“Ich versuche nur alles wieder ins Lot zu bringen”, sagte sie nachdenklich. „Iss.“
Sie aßen in einvernehmlichen Schweigen. Als er fertig war, stellte er sein Geschirr in das Spülbecken und setzte sich, sah ihr ungeniert beim Essen zu. Sie kaute ihr Essen und trank ihren Saft, während sie die ganze Zeit über las. Endlich war sie fertig, ließ ihr Besteck zum Spülstein schweben und als sie ihn fragend ansah, fragte er: „Alles wieder ok?“
“Das hängt davon ab.”
“Von was?”
„Auf deine Antworten auf so manche Dinge.”
“Die da wären?”
“Was willst du von mir? Ist es mehr zwischen uns?“
Er blinzelte. Wieder waren sie an diesem Punkt. Am besten, er dachte erst gründlich nach und er fragte deswegen: „Gehst du davon aus?“
“Nun, ich hoffte, dass es mehr zwischen uns ist. Ich habe Gefühle für dich und das hängt nicht damit zusammen, was du mit mir machst. Es ist was ich fühle, wenn ich in deiner Nähe bin und vielmehr, was ich fühle, wenn ich es nicht bin.“ Sie biss sich nachdenklich einen Moment auf die Lippen. „Ich mag das Gefühl nicht, wenn du böse auf mich bist.“
Er nickte. “Ich habe dir schon gesagt, dass ich dich nicht gehen lassen werde, also denke ich, dass meine Absichten von langfristiger Dauer sind.”
“Wenn ich meinen Abschluss habe, wirst du mir erlauben, mit dir zusammen zu leben?”
“Du meinst, dass du in meinem dreckigen Haus mit mir leben willst?”
“Oh hör doch auf Severus”, sagte sie kühl. „Dein Haus ist kein Grund für mich. Ein wenig Magie und etwas Geld und es wird wie neu aussehen.“ Mit der Hand umfasste sie den Raum. „Ein paare einfache Sprüche, ein wenig Zauberstabgefuchtel und die Küche war blitzsauber, hast du das nicht bemerkt?“
Er sah sich um. Er hatte es nicht bemerkt, aber es war wahr. Es war sauber und der Rost vom Herd war auch verschwunden. Die Vorhänge waren geöffnet und die Fenster waren sauber gemacht worden. „Es sieht nett aus.“ Was fast der Wahrheit entsprach. Es gab etliche Dinge, die man austauschen und erneuern konnte. Er würde tun, was nötig war.
“Danke”, sagte sie und lächelte wieder. „Nun, die andere Frage…“ Sie legte verunsichert eine Pause ein. „Wirst du sie beantworten?“
“Ich möchte, dass du nirgends anders wohnst”, sagte er schlicht.
“Werden wir uns ab jetzt mit niemanden sonst treffen?”, fragte sie und sah beiseite.
“Es gibt niemanden, den ich wollen würde”, antwortete er und dachte an Narzissa’s Angebot. Es war die Wahrheit. So verlockend das Angebot auch war, er wusste, es gab nur eine Hexe für ihn.
“Ich will weder Ron noch einen anderen - nur dich”, sagte sie. „Ich will nur sicher sein. Ich möchte nicht, dass mir jemand mir untreu ist…nicht schon wieder.“
“Vertraust du mir?”
“Ja, du weißt, dass ich das tue.” Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, nahm sie seine Hand und drückte sie. „Nur weil ich Fragen stelle, heißt das nicht, dass ich dir nicht vertrauen würde. Ich möchte einfach alles wissen. Was hast du die letzten Tage getan?“
Er hielt weiterhin ihre Hand, als er sagte: “Ich habe nach Lucius und Draco Ausschau gehalten. Der Dunkle Lord ist mit keinem von Beiden zufrieden. Er hat eigene Pläne mit Miss Weasley. Draco ist angehalten worden, sich mit ihr anzufreunden und sie vorzubereiten, wenn sein Meister sie zu sich rufen würde. Ich habe das Gefühl, er hat sich ihr wirklich genähert, als es den Umständen angemessen wäre.
“Warum hast du Dumbledore das nicht erzählt? Alles erzählt?“, fragte sie verärgert.
“Er weiß es. Es gibt nicht viel, was er nicht weiß.”
“Oh”, sagte sie und ihr Ärger verflog. Sie hätte wissen müssen, dass er Bescheid wusste, doch es hatte so ausgesehen, als hätte Dumbledore nichts unternommen.
“Ich habe keine Ahnung, was Lucius will, aber ich glaube, Draco weiß es. Er ist im Zwiespalt mit seiner Loyalität zu seinem Vater und dem Dunklen Lord. Am Ende hat er entschieden auf seiner eigenen Seite zu stehen.“
Hermine nickte. “So wie du?”
Sich zurücklehnend, zog Severus seine Hand unter ihrer hervor. „Ich habe dich gebeten, mich nicht nach meiner Loyalität zu fragen. Das einzige, was du wissen musst, ist, dass du bei mir sicher sein wirst.“
“Was hat Pansy am Grimmauld Platz zu suchen”, fragte sie unverblümt.
Severus schnaubte. “Der Dunkle Lord hält ihren Vater als Geisel. Wie es aussieht, war ein in Lucius Plan involviert.“
“Wie? Er wurde nie beschuldigt ein Todesser zu sein, oder gar an ihren Aktivitäten teilgenommen zu haben.”
“Einige Leute helfen uns, ohne Aufsehen zu erregen - Geld und Einfluss spielt eine große Rolle. Eines Tages wirst du das lernen. Parkinson hat beides, so lange ich mich erinnern kann, haben er und Lucius eine Vereinbarung getroffen, wann sich ihre Erben vermählen sollten. Als Parkinson beschlossen hat, Lucius, der ohne die Erlaubnis des Dunklen Lords gehandelt hat, seine Hilfe zu verweigern, hat Lucius diese Vereinbarung für nichtig erklärt und Parkinsons Frau und Tochter bedroht. Pansy.“ Er konnte den Schock sehen, der ihr ins Gesicht geschrieben stand. „Ja, richtig. Seine Frau erlitt einen unglücklichen Unfall, der wohl von Lucius inszeniert worden ist. Wir denken, dass er irgendetwas plant. Noch wissen wir nicht was, oder warum Parkinson Lucius Bitte nicht nachgekommen ist.“
“Welche Bitte?”
“Das will er nicht sagen, oder kann es nicht. Der Dunkle Lord…arbeitet daran, dass wir es erfahren.“
“Wird er ihn anschließend töten?”
“Das weiß ich nicht”, sagte er ehrlich. „Möglicherweise. Als Parkinson seine Tochter in die Obhut Dumbledores gegeben hat, hat er sich ins Verderben gestürzt. Ich glaube, dass ist der Grund, warum er alles daran setzte, Pansy und Weasley zu verkuppeln. Weasley steht Potter nahe und es war eine kluge Wahl, um ihr Leben zu retten.“ Er hob eine Hand. „Ich möchte jetzt keine Predigt hören, was sie für deinen Freund empfindet. Das ist das Problem von den Beiden.“
“Ich frage mich wo Ginny ist und was sie sich dabei gedacht hat”, sagte Hermine und wechselte das Thema. „Sie hat Lupins Einladung zu einem Gespräch abgelehnt….das bedeutet, ihre Gefühle haben sich komplett geändert, seit sie ihm diesen Brief geschrieben hat. Sie stand zwischen Malfoy und Lupin und hat an diesem Tag beschlossen zu gehen. Ich denke, weil Tonks auch da war, sie hat ihre Entscheidung beeinflusst.“
“So wie ich es getan habe.”
“Was ist mit den Todesser passiert, die du geschnappt hast?”
“Golyes Vater ist tot.” Er schüttelte seinen Kopf. “Ich war es nicht und sieh mich nicht so an.”
Schüchtern sah sie weg. “Entschuldige.”
“Aber ich hätte es getan”, betonte er dunkle. „Für dich“, ergänzte er nach einem Moment des Schweigens.
“Du bist wirklich Besitz ergreifend, oder?”
“Ja.”
“Nun, das bin ich auch!“ Er lachte amüsiert und Hermine sagte: “Ich würde niemanden töten, der dich nur ansieht, aber ich würde ihr die Augen auskratzen!“
Er zog seine Augenbraue nach oben. „Verständlich.“ Es würde wohl lustig sein, zu sehen, wie sie Narzissa die Augen auskratzte. Er sollte lieber sein Grinsen verstecken, bevor sie es bemerkte.
“Kannst du das nicht verstehen? Wenn du so stark für mich empfindet und mich in deinem Leben haben willst, musst du mich einfach lieben.“ Ihre Stimme war nur ein Flüstern.
Sie sollte ihre Illusionen behalten, entschied er. „Vielleicht. Aber jetzt lass es gut sein und wir erwähnen es in der nächsten Zeit nicht mehr. Einverstanden?“
„Das ist fair.“
“Waren Lupen und Miss Weasley jemals intim miteinander? Sei ehrlich.“
“Nicht, dass ich wüsste. Sie sagte, er habe sie nach Deans Tot in den Arm genommen und ihr zugehört, aber sie war sehr frustriert, weil er nie weiter gegangen ist.“
Severus schüttelte angeekelt seinen Kopf. „Lupin“, spuckt er aus. „Malfoy ist ein viel würdiger Partner. Sie kann froh sein, dass er…..“ Seine Stimme versickerte, als er sah, wie sich ihre Augen zu Schlitzen verengten. „Gibt es noch etwas anders, über was du sprechen willst?“
“Weißt du wirklich nicht, warum Goyle gestorben ist? Und die anderen, die bei Lucius waren?“
“Nein.”

“Warum warst du letzte Nacht wütend? Nachdem…..?“
Er genoss es zu sehen, wie sie rot wurde. Das geschah ihr recht, sie hatte sich wie eine Laszive aufgeführt. „Ich wollte nicht, dass unsere Beziehung so schnell voranschreitet. Ich war über dein Verhalten schockiert und ich war von mir selbst enttäuscht, weil ich es erlaubt habe.“ Er sah sie streng an. „Und ich möchte das nicht wiederholen.“
“Ich weiß nicht, warum ich das getan habe. Als du mich geküsst hast, hat alles andere an Bedeutung verloren und ich habe es gebraucht und ich dachte, es würde helfen.“
“Diese Antwort ist annehmbar. Auch ich hatte mich so gefühlt.” Ein eifersüchtiges Glitzern trat in ihre Augen und er genoss es.
“Warum erzählst du mir das alles?”
Severus fing an sich zu wundern. Er hatte ihr viel mehr erzählt, als er eigentlich wollte. „Ich wollte lediglich eine neue Ebene unserer Beziehung erreichen.“ ´Hier, das stellt sie zufrieden. Sie hat nicht viel verpasst und habe ihr mehr gesagt, als ich eigentlich wollte. ´
Sie stand auf und stellte sich zu ihm. Er bewegte sich nicht, als sie sich nach vorne beugte ihn küsste. „Was hältst du davon, wenn wir zusammen das Haus saubermachen? Überall liegt Staub.“ Mit dem Kopf nickte sie in Richtung Esszimmer. „Das Badezimmer habe ich bereits erledigt, da du solange in dem anderen gebraucht hast, dass ich bereits geduscht habe.“
“War das Wasser kalt?”
“Sehr.”
Für den Rest des Tages arbeiten sie gemeinsam daran, das Haus wieder in Ordnung zu bringen. Als sie fertig waren, sah es ganz anders aus. Die Möbel sahen wie neu aus und alles war sauber und sie öffneten einige Fenster, damit frische Luft hereinströmen konnte. Sie fragte ihn, warum die eine Tür verschlossen war, erklärte er ihr, dass sie es schon seit Jahren war und er es auch dabei belassen wollte. Sie fragte ihn nicht weiter aus, was er erfreut bemerkte.
Zum Mittagessen hatten sie nur Sandwiches und als es Abend wurde, entschieden sie, dass es Zeit war zu essen. Gemeinsam bereiten sie das Essen vor und es gab nur ein Missverständnis, welches damit endete, dass im der Raum mit Mehl bedeckt war. Schnell war wieder alles sauber und schweigend nahmen sie ihr Essen ein. Beide duschten und entschlossen noch ein wenig im Bett zu lesen.

Severus legte sein Buch zur Seite, löschte das Kerzenlicht und Kroch unter den Bettlaken zu Hermine. Er konnte ihr leichtes Zittern spüren und wusste, dass sie traurig war, weil nicht mehr passieren würde. Wie letzte Nacht hielt er sie, hauchte ihr einen Kuss auf den Kopf und dann auf das Kinn, was Grund für Hermine war, sich leicht zu bewegen. Er fand ihre Lippen und küsste sie keusch.
“Schlaf gut meine Liebe”, flüsterte er.
“Du auch.”
Er bemerkte, dass sie nicht mehr zitterte und wusste, dass sie sich langsam aber sicher wohler fühlte. Morgen würde noch einen ganzen Tag mit ihr verbringen, doch danach würde er die meiste Zeit nicht bei ihr sein. Sie würde den Tag über alleine im Haus verbringen, natürlich geschützt oder sie würde mit ihm ins Schloss gehen. Er beschloss, sie zu fragen, was ihr lieber war. Er konnte das Flohnetzwerk anzapfen, um von seinem Haus zu seinem Büro zu kommen.
Die Nacht zuvor hatten sie sich gestritten und das es jetzt nicht so war, war schön. Im Laufe dieses Tages hatte sich einiges verändert. Hermine, weit weg von der Schule und ihren Freunden, war eine stille Frau, was er nie erwartet hätte. Sie wusste, wie man ein Haus auf Trab brachte und wie man in einem Team arbeitete. Sie würde ihm gehören, für immer.
Der Schlaf hieß ihn willkommen, wenn auch nicht lange. Irgendetwas klopfte an das Fenster. Vorsichtig und mit dem Zauberstab im Anschlag pirschte Severus zum Fenster, um zu sehen, was los war. Er zog den Vorhang ein kleines Stück beiseite und konnte Lucius Malfoy sehen. Die Fenster waren mit einem Schutzzauber belegt, so dass man hinaus - aber nicht hineinsehen konnte. Er klopfte an die Scheibe, um Lucius zu verstehen zu geben, dass er ihn gesehen hatte, und er an die Hintertür kommen sollte. Seit Jahren taten sie das schon so. Severus warf einen prüfenden Blick auf die schlafende Hermine und war froh, weil sie nicht aufgewacht war. Er zog sich einen Bademantel an und verließ das Zimmer, verschloss es von außen, damit sie nicht hinausgehen konnte. Er fragte sich, woher Lucius wusste, dass er zu hause war. „Es gibt nur einen Weg, um das herauszufinden“, murmelte er, ging durch das Haus und öffnete die Hintertür.

TBC


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