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Fanfiction

Verführung einer Zauberin - Zurück in Hogwarts

von Dumbledoria

Zurück in Hogwarts


Irgendwann in der Nacht fühlte Hermine, wie das Bett einsank und ihr signalisierte, dass ihr Geliebter endlich ins Bett gekommen war. Sie versuchte, so zu tun, als ob sie schlafen würde, doch sie verkrampfte sich, als sie roch, dass er nach Schnaps stank. Fast augenblicklich waren seine Lippen auf ihren und knabberten an ihrer Schulter.
„Hermine“, wisperte er.
Sie wusste nicht, was sie machen sollte. Sie könnte weiter so tun, als ob sie schlafen würde oder sich ihm stellen. Eine seiner Hände schlängelte sich nach vorne, umschloss und massierte ihre, unter dem Nachthemd nackte Brust, was sie aufkeuchen ließ, und ihr so die Entscheidung abnahm. Sie entzog sich ihm, zog die Bettdecke enger um sich und fragte verschlafen: „Was ist los?“
„Ich möchte Liebe mit dir machen“, sagte er sanft und versuchte sie auf den Rücken zu drehen.
„Nein“, sagte sie fest. „Du bist betrunken.“ Sie rückte weg und blieb auf ihrer Seite liegen. In Wahrheit zitterte sie ziemlich, auch wenn sie versuchte, es nicht zu zeigen. Stunden war er in seinem geheimen Zimmer gewesen, und sie hatte über seine Worte, Taten, Geheimnisse und seine Loyalitäten nachgedacht. Auch hatte sie über ihre eigenen nachgedacht.

„Ich hatte nur ein paar Drinks gehabt“, nuschelte er. „Morgen müssen wir ins Schloss zurückkehren und ich will dich lieben, solange ich die Chance dazu habe.“ Er begann mit sich selbst zu reden. „…Potter….verdammte Schutzzauber…“
„Severus, leg dich schlafen. Wir können Morgenfrüh darüber sprechen“, sagte sie sanft. Seine Beweggründe konnte sie verstehen, doch sie konnte das Gefühl nicht abschütteln, wenn sie nachgab, dass es für alle Beteiligten gefährlich werden würde. Harrys schiefes Grinsen kam ihr in den Sinn. Ihre Loyalität würde er immer haben, und es war ihre Entscheidung, falls ihr Geliebter seine Drohungen wahr machen sollte.
„Will dich“, murmelte er und zerrte noch einmal an ihr.
Sie gab nach und drehte sich zu ihm. „Wir können nicht“, flüsterte sie. „Dies haben wir bereits entschieden. Du kannst es nicht zulassen, das sich die Dinge ändern.“
Er stürzte sich auf sie und zog sie zu sich. Hermione schnappte nach Luft als sie bemerkte, dass er nackt war. Er schlief immer teilweise angezogen, um sicher zu gehen. „Severus, nein“, sagte sie und drückte gegen seine Brust. Seine harte Länge konnte sie an ihrem Bauch fühlen.
Seine Lippen fanden ihr Gesicht und er begann, ihre Wangen und Lippen zu küssen. „Ich brauche dich“, sagte er, drückte sich gegen sie, da er wollte, dass sie spürte, wie erregt er war.
„N-Nein“, sagte sie fast panisch. „Unser erstes Mal soll nicht so sein. Du hast getrunken. Es ist…“ Sie schluckte hart, als er sie auf den Rücken drehte und ihren Körper mit seinem auf dem Bett fest pinnte, während er mit einer Hand ihr Nachthemd nach oben schob. „Bitte hör auf.“
Seufzend legte Severus seinen Kopf auf ihre Schulter. „Ich werde dich nicht zwingen“, flüsterte er nach einer Minute. „Ich werde dich in meinem Bett vermissen.“
„Das werde ich auch“, erwiderte sie und das Zittern verschwand, während sie Gott dankte. „Wir werden schon einen Weg finden, um zusammen sein zu können. Heute Nacht…können wir einfach nicht. Das haben wir bereits entschieden.“ Sie küsste ihn auf die Stirn und schlang ihre Arme um ihn, um ihn zu halten. „Dafür bin ich noch nicht bereit. Du hattest Recht.“

Sie spürte, wie er nickte und etwas murmelte, doch sie war sich nicht sicher, was er geantwortet hatte. Momente später signalisierte ihr sein leises Geschnarche, das er eingeschlafen war. Sie hielt ihn solange, wie ihr Körper ihn tragen konnte, doch der Druck seines Gewichtes machte es ihr schwer zu atmen. Als sie sich etwas bewegte, schmiegte sich sein Körper instinktiv an ihren, doch zu ihrer Erleichterung erwachte er nicht. Immer noch konnte sie seine Härte fühlen, die sich gegen ihren Hintern drückte und sie kämpfte gegen den Drang an, nach hinten zu greifen und es zu berühren. Das Risiko wäre zu hoch.
Es war das erste Mal, das sie Angst hatte, neben ihm zu liegen. Offensichtlich war der Alkohol an dem Ganzen schuld, doch trotzdem war sie froh, dass er es eingesehen und sein Verlangen eingestellt hatte.
Was, wenn er nicht aufgehört hätte? Hätte sie es ihm erlaubt, sein Ziel weiter zu verfolgen? Hätte sie sich gegen ihn gewährt? Es war ja nicht so, als wolle sie ihn nicht auf diese Weise lieben. Das tat sie, aber aus irgendeinem Grund hatten sich die Dinge geändert. Tatsächlich wollte sie warten. Wenn Liebe mit ihr zu machen es ihm erschwert seine Gefühle für sie zu leugnen, dann würde er sich der Gefahr aussetzen.
Hermine wollte nicht viel über sein Verhältnis zu Voldemort wissen, doch sie konnte sich dem Gefühl nicht verwehren, das sie eine Art Pfand werden würde. Scheiße, sie nahm an, dass sie das schon war. Sobald dieser Mann wegen etwas enttäuscht war, was ihr Zauberer tat, würde er wahrscheinlich damit drohen, sie zu verletzen. Sie griff nach hinten und legte seinen Arm für mehr Bequemlichkeit über sich. Warum hatte sie diesem Spiel zugestimmt? Sie hatte gedacht, sie würde helfen, in dem sie tat, was Voldemort wollte, doch jetzt bekam sie Zweifel.

War das alles Severus´ Idee? Hatte er sie vorsätzlich herausgepickt und vorgegeben, der Dunkle Lord wollte es so? Sie hasste es an ihm zu zweifeln, doch ihr Verstand sagte ihr, dass es da noch mehr gab. Ja, sie konnte verstehen, sie auf Snapes Seite zu haben, würde Voldemort nützen, wie sie zu Harry zu führen, Pläne auszuplaudern oder ihn Quälen, in dem sie ihn herausfinden ließen, das sie einen Mann liebte, den er hasste. Hermione wusste, sie hatte viel zum Nachzudenken und so viel würde sich für sie ändern.
Eins war jedoch sicher. Sie zweifelte nicht daran, dass er tiefe Gefühle für sie hatte. Sie hatte eigentlich nur gedacht, in ihn verknallt zu sein, und nach dem sie ihre Seele durchsucht hatte, fühlte sie, das sie ihn wirklich liebte. Es war mehr als nur seltsam. Lust, der Drang nach Besitz oder die Hoffnung, von solch einem Mann begehrt zu werden. Sie wollte ihr Leben mit ihm teilen, sein zuhause und vielleicht ein Kind mit ihm haben. In ihrem Kopf hatte sie ihre Zukunft bereits geplant. Nach dem sie die Schule beendet hatte, würden sie zusammen leben, ohne den Zwang heiraten zu müssen. Sie würde einen Job finden, und glücklich miteinander sein. Hermine schnaubte. Das wirkliche Leben war keine Märchengeschichte, oder? Bestimmt würde es Hindernisse geben, und wenn er seine Drohung, gegen Dumbledore zu arbeiten, wahr machen würde, würden ihre Träume zerschmettern. Weder Harry, noch das, an was sie glaubte, konnte sie nicht verraten. Sie wusste nicht, wie sie es ihm begreiflich machen sollte, aber sicher wusste er es. Wahrscheinlich erwartete er nichts anderes.
Die Gedanken verdrängend, gab sie sich dem Schlaf hin. Sie wollte sich im Schloss nicht mit schwarzen Augenringen zeigen. Ein Teil von ihr wünschte sich, Severus erlaubt zu haben, das zu tun, was er wollte, doch sie wusste, dies wäre die falsche Entscheidung gewesen. Hätte er klar denken können, hätte er nicht versucht sie zu verführen. Sie zog an dem Arm auf ihrer Hüfte und brachte seine Hand zu ihrem Mund, um seine Handfläche zu küssen. Es unter ihrer Brust und auf ihrem Herzen legend, schlief sie schließlich ein.

Als Hermine erwachte, war sie alleine. Ein schneller Blick durchs Zimmer zeigte ihr, das ihre Sachen bereits gepackt waren. Dies musste Severus für sie getan haben. Leicht verärgert kramte sie in ihrem Koffer, um nach Kleidung zu suchen. Sie ging zum Badezimmer und öffnete die Tür. Sie hatte die Tür bereits geschlossen und verriegelt, bevor sie merkte, dass sie nicht alleine war.
„Severus“, stieß sie überrascht aus. „Entschuldige, ich wusste es nicht.“ Er war vollkommen nackt und wollte gerade unter die Dusche gehen. Der Raum war etwas nebelig, und es schien, als hätte er das heiße Wasser eine Weile laufen lassen. Sie wandte ihren Blick ab, aber nicht bevor sie seinen Körper gesehen hatte. Es war merkwürdig, ihn so vollkommen ungeschützt zu sehen. Sie drehte sich um und legte ihre Hand auf den Türknauf. „Ich komme später wieder.“
„Hermine, bleib“, sagte er. „Ich werde hier drin sein. Du kannst dich in Ruhe fertig machen.“
Sie hörte das Rascheln des Duschvorhangs und schaute sich um. Er war darunter verschwunden. Schnell ging sie zum Waschbecken, putzte sich die Zähne und wusch ihr Gesicht. Eigentlich wollte sie ein Bad nehmen, doch sie konnte sich auch gleich hier waschen. Sie sah nochmals zur Dusche, um sicher zu gehen, das er immer noch drin war, bevor sie ihr Nachthemd auszog. Sie benetzte einen Lappen und schäumte es mit Seife ein. Plötzlich füllten sich ihre Augen mit Tränen, als ihr bewusst wurde, dass es das letzte Mal für eine Weile sein würde, das sie hier wären. Das Severus sich duschte und sie sich für den Tag fertig machte, schien so richtig zu sein. Seine Nähe und die Behaglichkeit bei ihm zu sein, würde sie vermissen. Hermine legte den Lappen auf das Waschbecken und zog ihren Schlüpfer aus.

Bevor sie es sich anders überlegen konnte, ging sie zur Dusche, öffnete den Duschvorhang und sah auf ihren Geliebten. Mit beiden Armen an der Wand und gesenktem Kopf stand er da, während das Wasser auf seinen Nacken und seine Schultern hinabprasselte. Sie trat hinter ihn und schlang schnell ihre Arme um seine Hüfte und legte ihre Wange auf seinen Rücken. Er drehte sich um, so dass er ihr sie ansehen konnte und der Wasserstahl auf seinen Rücken prasselte. Nachdem er seine nassen Haare nach hinten gestrichen hatte, schaute er auf sie hinab.
„Warum bist du hier drin?“
Ihre Hände legte sie auf seine Taille. „Ich werde dich vermissen“, sagte sie mit gedämpfter Stimme. „Ich…ich weiß auch nicht.“ Auch wenn sie versuchte ihn nicht anzusehen, störte es sie nicht, dass seine Augen über ihren Körper huschten oder sie die Dinge im Moment für beide nur schwerer machte.
„Ich weiß“, sage er leise und zog sie zu sich. „Letzte Nacht - “
„Nein“, erwiderte sie. „Es ist ok. Halte mich nur.”
Mit seinen Händen umschloss Severus ihr Gesicht und legte seine Lippen für einen kurzen Kuss auf ihre. Er zog sich zurück, um ihr fragend in die Augen zu sehen. Nachdem er seine Antwort gefunden hatte, küsste er sie noch mal, dieses Mal jedoch teilte er ihre Lippen mit seiner Zunge und küsste sie intensiv. „Darf ich dich anfassen?“, fragte er und starrte sie seltsam an.
„Ja“, antwortete sie sofort, da sie von ihm berührt werden wollte.
Er drehte sie so herum, damit das Wasser auch sie nässen konnte, während er die Seife nahm, um seine Hand einzuschäumen, da er sich entschieden hatte, seine bloßen Hände anstelle eines Lappen zu benutzen. Nach schnellen, sanften Bewegungen waren ihr Oberkörper und ihre Beine gereinigt. Ohne seine Augen von ihr zu nehmen, schäumte er seine Hand ein letztes Mal ein und legte es auf ihr wartendes, erhitztes Zentrum. Er umschloss es einfach und rieb es einen Moment. Dann schloss er seine Augen und führte einen eingeseiften Finger in sie ein, während sein Daumen über ihre Klitoris schnellte, was sie vor Lust keuchen ließ.
Sofort entschied sie sich, den Liebesdienst zu erwidern, griff nach unten, um seine Erektion zu umfassen, was ihn dazu brachte, seine Augen zu öffnen. „Das ist nicht nötig“, sagte er.
„Lass mich“, sagte sie ruhig. Aber in Wahrheit beschleunigte sich ihr Puls und sie war nervös. Während sich seine Finger bewegten, um sie zu stimulieren, ahmte sie seine Bewegungen mit denen ihrer Hand nach. Irgendwann führte er einen weiteren Finger ein und erhöhte das Gefühl der Fülle und des Druckes. Absichtlich zog sie ihre inneren Muskeln um seine Finger zusammen und stellte fest, dass sie das merkwürdige Gefühl genoss. Der Ansatz eines Lächelns auf seinem Gesicht zeigte ihr, das er zufrieden war. Das Pumpten seiner Finger, sowie das ihrer Hand, erhöhte sich. Mit seinem Daumen wandte er mehr Druck an und bewegte es in kleinen, schnellen Kreisen. Plötzlich schrie sie auf, als ein Orgasmus zu überwältigte. Zwar hatte sie es kommen spüren, war aber dennoch unvorbereitet. Als das Wimmern der Befriedigung erstarb, merkte sie, dass sie seinen Penis fast zerquetscht hatte.

Obwohl er nichts sagte, sondern nur ihre Augenbraue küsste, konnte sie sich vorstellen, wie unangenehm das für ihn sein musste. Sie löste den Griff um ihn und ging auf die Knie. „Hermine?“ fragte er zweifelnd. „Was machst…?“ Seine Stimme erstarb, als sich ihre Lippen um die Spitze schlossen, ihre Zunge sich bewegte und sie leicht saugte. Sie öffnete ihren Mund weiter und versuchte, so viel sie konnte von ihm aufzunehmen, doch sie erstickte beinahe daran. Stattdessen leckte, streichelte und saugte sie einfach, hielt ihre Augen jedoch geschlossen, um ihn nicht zu sehen. Sie wusste, es war albern und das sie das Vergnügen annehmen sollte, ihn anzusehen. Ihn hatte es wahrscheinlich nicht gestört, sie anzusehen, wenn sie nackt war. Später würde es noch genügend Zeit geben für Erkundungen. Sie fand schließlich einen komfortablen Rhythmus und fühlte bald seine Finger, die in ihr nasses Haar griffen und versuchten, sie zu führen.
„Genug“, flüsterte er scharf und drängte sie weg, kurz bevor er seinen Höhepunkt erreichte, Seine Hand ersetzte ihren Mund und streichelte ihn zu seiner Erlösung. „Jaaaa“, zischte er. Sie öffnete ihre Arme, als er gesättigt gegen sie plumpste.
Sie umarmten und küssten sich träge, bis das Wasser zu kühl wurde. Hermine stieg zuerst hinaus und fand zwei Handtücher. Eins gab sie ihm und sie trockneten und zogen sich an. Er war vor ihr fertig und sah ihr dabei zu, wie sie ihr nasses, verworrenes Haar kämmte. Als sie sich umdrehte, um ihn anzusehen, reichte er ihr seine Hand und zog sie in die Küche, wo sie in Ruhe aßen. Allzu bald sagte er: „Es ist Zeit nach Hogwarts zurückzukehren.“

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„Hermine!“, rief Harry aufgeregt. „Was bin ich froh, dich hier zu haben! Dumbledore hatte mir gestern gesagt, das ich in ein neues Quartier umziehen müsste, weil er beschlossen hatte dich hier her zu holen.“ Harry sah zu Snape und dem Direktor um sicher zu gehen, nicht von ihnen belauscht zu werden. „Er hat dich gut behandelt oder? War er ein Arsch? Deswegen bist du nicht hier, oder?”
„Nein Harry“, sagte sie während sie ihn umarmte. „Eigentlich ist er ziemlich nett, wenn er nicht in der Schule ist. Einfach anders.“
Harry verzog das Gesicht. „Komm schon, ich zeige dir dein Zimmer.“ Er zog sie mit sich, führte sie zu einer Tür auf der rechten Seite und nickte zur Tür auf der gegenüberliegenden Seite. „Mein Raum ist gleich da drüben. Wir haben unsere eigenen Badezimmer.“ Er öffnete die Tür und versuchte einzutreten, wurde aber nach hinten geschleudert. „Was zur Hölle war das?“
Hermine kicherte und trat einen Schritt nach hinten. „Ich nehme an, dass es so wie in unseren eigentlichen Schlafräumen funktioniert.“
„Das ist nicht fair“, sagte Harry und rieb sich den Ellbogen, der Bekanntschaft mit der Wand gemacht hatte. „Ich wette, du könntest in meine Räume kommen.“ Er schüttelte seinen Kopf. „Ich verstehe nicht, warum er diesen Zauber gesprochen hat. Es ist ja nicht so als könnte er uns nicht trauen.“
„Ich habe ihn gesprochen“, sagte Dumbledore von hinten, „um sicher zu gehen, dass unsere Miss Granger nicht zu viele Besucher bekommt. Ich möchte, dass ihr beide genug Schlaf bekommt.“
Obwohl er scherzte, fühlte Hermine seinen penetranten Blick auf ihr. Sie versuchte zu lächeln, sah an ihm vorbei direkt zu Severus, der mit verschränkten Armen vor der Brust da stand und einen mehr als mürrischen Gesichtsausdruck hatte.
„Direktor“, sagte er mit ruhiger Stimme. „Ich habe zu arbeiten. Sicherlich muss ich nicht mehr hier bleiben.“
„Ja, ja natürlich Severus. Ich sehe Sie beim Abendessen.“
“Natürlich.” Severus nickte ihnen zu und verließ schnell die Räume.

Hermine wusste, er war nicht glücklich und sie konnte es ihm nicht verübeln. Wenn er auch nur ansatzweise so fühlte, wie sie, dann war es so, als ob sie sich nie wieder sehen würden. Er sagte ihr, er würde einen Weg finden, um ungestört etwas Zeit mit ihr verbringen zu können und das er nicht wollte, das sie die Räume verließ. Während er ihr versicherte, das Dumbledore nur vorsichtig wäre und es keine wirklich Gefahr vom Dunklen Lord gab, würde er sich besser fühlen zu wissen, das sie außer Gefahr blieb. Sie fragte sich wie sie sich sehen sollten. Aus bestimmten Gründen wollte er Harry nicht um sich haben und Harry würde nicht verstehen warum er sie besuchte. Sie musste nachdenken.
Dumbledore begann über ihre Aufgaben, Mahlzeiten und die Dinge, die ihnen erlaubt waren zu erzählen, wie Briefwechsel mit Ron und ihren anderen Freunden. Harry fragte ob sie auch Besuch erhalten dürften, doch Dumbledore war sich noch unsicher. Als er sie endlich alleine ließ setzte sich Hermine ans Feuer um ein Buch zu lesen. Eigentlich starrte sie mehr ins Feuer als zu lesen. Sie konnte einfach nicht aufhören an Severus zu denken. Dachte er an sie? Vermisste er sie so sehr, wie sie ihn vermisste? Bemerkte er, dass sie Zweifel an seiner Loyalität hatte? Würde Dumbledore versuchen herauszufinden was geschehen war, während sie weg war?

Harry beäugte Hermine. Irgendetwas stimmte nicht mit ihr. Sie schien traurig zu sein. Er verkniff sich ein Schnauben. Wahrscheinlich war sie nur traurig, weil sie nicht am regulären Unterricht teilnehmen und die Bibliothek aufsuchen konnte. ´Nun, nein. Hier müssen wir ja auch arbeiten. Es muss etwas anderes sein. ´ Er fragte sich, ob Snape gemein zu ihr gewesen war – sie beleidigte, im Zimmer einsperrte oder sie grob behandelt hatte. Er dachte daran wie abwesend beide gewirkt hatten, als sie das Quartier betreten hatten. Er würde abwarten und sie dann fragen, ob etwas vorgefallen war. Es war offensichtlich, das sie nicht darüber sprechen wollte. Zwar sagte sie, er sei nett gewesen, aber nett und Snape passte einfach nicht in den gleichen Satz.
Etwas Beunruhigendes kam ihm in den Sinn. Was, wenn Snape ihr sexuelle Avancen gemacht hatte? Was, wenn sie deswegen einen Streit hatten? Oder schlimmer…was, wenn er erfolgreich gewesen war? ´Nein.´ Harry schüttelte den Kopf. Hermine würde es jemandem erzählen, wenn der schmierige Kerl sie angefasst oder etwas anderes gemacht hätte. Harry schwor sich, seine Karte bereit zu halten und Snape und sein Kommen und Gehen zu beobachten solange sie hier wären. Auch hatte er noch seinen Unsichtsbarkeitsumhang, wenn er ihn brauchen sollte. Verdammt, er war einfach froh Hermine bei sich zu haben. Jetzt würde er wenigstens etwas zu tun haben, neben lesen, Hausaufgaben und sich um seine Freunde zu sorgen.
Zweimal hätte Snape Draco fast erwischt, aber der Arsch konnte immer disapparieren, bevor Snape ihn schnappen konnte. Harry wünschte sich, das Ginny nicht mit ihm gegangen wäre. Auch wenn er sich immer noch nicht sicher war, das sie aus freien Stücken mitgegangen war. Es gab noch so viele unbeantwortete Fragen.
„Wollen wir etwas spielen? Ich hab so einiges hier, doch ich hatte nicht viel Besuch, außer dem Direktor.“ Hermine sah ihn dabei nicht einmal an. „Hermine? Hast du mich gehört?“
“Oh, ok. Entschuldige.”

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Kurz nachdem Severus apparierte, trat Lucius auf die Lichtung hinaus. „Severus, ich bin froh, dass du kommen konntest alter Freund“, affektierte er und nickte ihm zu.
„Ich habe nicht viel Zeit“, erwiderte Snape bissig und sah sich um. „Warum wolltest du mich sehen? Weißt du etwas über deinen Sohn?“
Augen verengend sagte Lucius: „Nein. Ich fragte mich, ob du etwas wüsstest.“
„Nein.“ War seine knappe Antwort. „Bist du alleine?“
“Ja“, versicherte Lucius ihm. „Ich werde schnell machen Severus. Bane verbrennt seine Mixtur jede Nacht und mit jedem Mal, häuften sich mehr Informationen an. So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen.” Es kam eine lange Pause. „Bis jetzt sieht es nicht gut aus für unseren Lord…oder uns.“
„Was meinst du“, fragte Severus ungeduldig. „Was hast du gesehen?“
„Wir können bis zum nächsten zunehmenden Mond nichts verbrennen.“ Bei Severus ungeduldigem Blick fuhr er fort. „Wir waren in der Lage etwas zu sehen. Es gibt einen dunklen Rauch um das Feuer, aber wenn man genau hinsieht, kann man Szenen aus bestimmten Ereignissen in der Zukunft sehen. Man hat einige Probleme, die richtige Menge an Stöcken und Steinen in den Kreis zu legen.“ Lucius schüttelte seinen Kopf. „In der ersten Nacht sahen wir den Dunklen Lord und seine Anhänger. Ich hätte es fast nicht gesehen, bis er es uns gezeigt hatte. Aber es war nur kurz.“
„Und?“
„Das nächste, was wir sahen waren Potter, Dumbledore und Ordensmitglieder. Die feuerten Flüche ab.“
„Du siehst nur eine Szene in der Nacht?“, fragte Severus ungläubig.
„Das kommt darauf an. In der gleichen Nacht sahen wir, wie einige Todesser fielen.“ Lucius begann auf und ab zu wandern. „Die, die gefallen sind könnten wir sein. Verfluchter Potter und seine mutwilligen kleinen Freunde - “
„Seine Freunde? Ich dachte, du sagtest Dumbledore und die Ordensmitglieder?“
“Nun, seine kleinen Freunde könnten auch Ordensmitglieder sein wenn du mich fragst“, spie Lucius wütend. „Sie werden nicht alle überleben. Wir sahen, wie einige von ihnen starben.“

Severus ging nach vorne, packte seinen Freund an den Schultern, sah Lucius in die Augen und sprach dabei leise einen Zauber. In einer schnellen Folge sah er die Szenen. In der letzten sah er seine junge Hexe, wie sie versuchte Potter aufzuhelfen, nachdem er von einem Fluch getroffen worden war. Im nächsten Augenblick gab es einen Sturm von Lichtstrahlen, was den heftigen Angriff auf sie signalisierte. Jemand schubste Potter und seine Hexe weg, nur um im Gegenzug niedergestreckt zu werden. Mit geweiteten Augen zog er sich zurück. Es schien nicht so, das die Person je wieder aufstehen würde.
„Was macht sie dort?“, grollte Severus und ließ die Robe in seinen Händen los. „Ich werde es ihr nicht erlauben einen aktiven Part einzunehmen. Ich habe Pläne, wie ich sie fern halten kann.“
„Das fragte ich mich selbst“, affektierte Lucius. „Vielleicht geht sie auf eigene Faust? Kann nicht ohne Potter sein?“
„Was gibt es noch?“
“Keine Angst Severus, sie lebt, auch wenn der Zauberer gefallen ist, um sie und Potter zu beschützen. Ich sah wie sie über dem Körper geweint hatte. Wir konnten jedoch nicht sehen, wer es war, aber ich hoffe, du bist es nicht alter Freund. Wäre unser Lord nicht interessiert zu wissen, das du sterben würdest, um sie und Potter zu schützen?“ Lucius grinste aufgrund von Severus geschocktem Gesicht. „Ja, Potter, Severus. Er sieht die tote Person und die Tränen des Mädchens, und ermöglicht ihm, ein triumphierendes Comeback zu machen. Der Junge beginnt eine Reihe von heftigen Flüchen auf unsere Reihen abzufeuern.“
„Unmöglich“, sagte Severus kopfschüttelnd. Würde er für Potter sterben? Für Potter? Nicht für Potter, niemals. Für Hermine? Ja. Leicht erzitterte er bei dieser Erkenntnis. “Können wir noch etwas ändern?”
„Ich bin sicher“ sagte Lucius. „Da ist aber noch mehr Severus. Dumbledore wird sterben.“
Severus Mund klappte nach unten. „Wird er?“, fragte er nachdem er sich von seinem Schock erholt hatte. „Potter hat keine Chance.“
Lucius sah ihn an. „Die Vision, die ich sehen konnte, zeigte Potter als Sieger.“ Lucius sah schuldbewusst nach unten. „Mein Sohn und Ginevra Weasley waren an seiner Seite.“
Severus setzte sich auf einen Stein, der in der Nähe stand. „Der Dunkle Lord?“
„Das werde ich nicht wissen, bis wir es erneut sehen können. Alle kamen in verschiedener Reihenfolge. Ich habe den Untergang unseres Lords nicht gesehen, nur von einigen von uns.“ Lucius schüttelte seinen Kopf. „Ich weiß nicht was ich denken soll, Severus.“ Er setzte sich neben seinen Freund. „Die Zentauren glauben, dass das siebte Kind, ein Mädchen, einer alten Linie, auf der Siegerseite sein und helfen wird, alles neu aufzubauen.“ Lucius trat einen Ast mit dem Fuß weg. „Sie feierte mit Potter, mit meinem Sohn. Draco hat mich verraten.“
„Dich verraten oder einfach nur das getan, was du gerade machst? Er geht seinen eigenen Weg würde ich sagen.“ Severus zuckte mit den Achseln.
„Zuerst hätte er mich aufsuchen sollen.“

Ein Ast brach in der Nähe der beiden, und brachte sie dazu aufzustehen und sich umzusehen.
„Wer ist mit dir gekommen?“, fragte Severus.
„Wer ist mit dir gekommen?“, fragte Lucius zurück.
Sie zogen ihre Zauberstäbe und richteten sie auf den jeweils anderen. „Niemand“, antwortete sie gleichzeitig. Ein weiterer Ast der brach unterbrach die Stille. Beide Männer sahen sich um und erblickten ein großes männliches Wildtier, der stolz sein Geweih zeigte. Es bemerkte die beiden plötzlich und spurtete davon, doch Severus traf ihn mit einem Zauber, um sicher zu gehen, dass es wirklich ein Zentaur war. Nichts passierte und das Tier konnte fliehen.
„Nicht das ich dir nicht vertraut hätte“. Sagte Lucius und grinste als er seinen Zauberstab wegsteckte.
„Das gleiche gilt für mich“, antwortete Severus. „Wir bleiben in Verbindung.“ Er ging einige Schritte und drehte sich um. „Zweimal hätte ich Draco fast gefunden. Er ist immer noch in der Nähe, würde ich sagen. Er besorgte sich etwas vom Honigtopf und den Drei Besen. Es ist noch genügend Zeit um sie zu finden.“
„Plant der Dunkle Lord ihn zu töten Severus? Mich?“
„Er ist nicht zufrieden mit dir, doch wenn du ihm Neuigkeiten berichten kannst, wird er dir vielleicht verzeihen.“ Severus zuckte mit den Schultern. „Auch mit Draco ist er nicht zufrieden, aber wir wissen nicht was Draco geplant hat. Ich denke, er würde sich seine Geschichte anhören.“
Lucius nickte. „Wirst du dem Dunklen Lord von diesem Besuch erzählen?“
“Ich muss es Lucius. Verstehst du das?”
“Ja. Würdest du den Teil weglassen, in dem ich mich nicht entscheiden kann auf welche Seite ich stehe, damit ich wählen kann?”
Severus sah in Lucius Augen. Er hatte das Gefühl, dass dieser ehrlich war und nickte. „Du tust nur das, was andere auch machen würde, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Ich denke, der Dunkle Lord würde dir nicht vergeben wenn er wüsste, du hättest ihm vorsätzlich Informationen vorenthalten. Ich werde ihn nicht darauf aufmerksam machen, doch ich werde ihm sagen, dass andere mit dir zusammen arbeiten. Wirst du mir immer noch nicht die Namen nennen?“
„Ich habe einen Eid geschworen sie nicht zu verraten. Du weißt, das Goyle tot ist und er war bei mir. Über ihn kann ich sprechen. Du hast ebenso vermutet, dass Crabbe dabei ist, also kann ich auch über ihn sprechen Die anderen kann ich nicht sagen, aber du solltest dich vor Rabastan Lestrange in Acht nehmen. Er hat die anderen wissen lassen, dass er sich rächen würde.“
Severus nickte. „Ich erwarte besorgt auf die Zunahme des Mondes.“
„Ich auch“, sagte Lucius. Im nächsten Augenblick war Severus gegangen.

Seit langem konnte er nicht mehr durchatmen. Severus würde dem Dunklen Lord nichts von seiner wahren Täuschung sagen, zunächst erstmal. Er hatte ernsthaft bezweifelt, als er die dunklen Roben der Person gesehen hat, der einen Fluch, der für Potter oder Granger bestimmt war, abgefangen hatte. Er fürchtete, dass sein Freund in naher Zukunft den Tod finden würde. Sicher sorgte sich Severus nicht so für das Mädchen, oder? `Ich weiß, er verachtet Potter wirklich. Vielleicht war es nicht Severus´ Untergang sondern von einem Ordensmitglied.´
Wie auch immer, er war sicher, er würde das nächste Mal mehr als nur aufmerksam sein, wenn Bane eine neue Version heraufbeschwor. Würde er Severus entscheidende Informationen geben können, wäre dieser auf seiner Seite. Severus könnte mit dem Dunklen Lord sprechen, vielleicht ein Wort für ihn einlegen und die Wogen etwas glätten. Jedenfalls wenn er sich entscheiden sollte auf seiner Seite zu bleiben. Wenn Potter den Dunklen Lord auch ohne Dumbledore besiegen könnte, warum sollten sie weiter um ihn herumschleichen? Wenn ein Kind mächtiger sein sollte, warum sollte er sein Leben, eine Fahrt nach Azkaban oder die Zerstörung seiner Familie wegen eines schwächeren Zauberers riskieren? Dies würde ihm jedenfalls zu denken geben. Vieles sah mittlerweile besser aus. Draco war immer noch sicher und Narzissa ging es gut.
Ein kleines Lächeln erschien auf seinen Lippen. Sein Sohn würde im Kampf nicht sterben. Wenn Potter, so wie es bis jetzt aussah, wirklich gewinnen sollte, wäre sein Sohn an seiner Seite. Vielleicht gab es immer noch Hoffnung für den Malfoy Stammbaum. Er höhnte leicht. „Es ist höchst unpassend, das er sich auf eine Weasley eingelassen hat.“ Er hob eine Augenbraue. „Wenigstens ist sie reinblütig. Ich glaube, er ist intelligenter als ich es gedacht hatte. Ich hoffe nur, ich habe die Chance ihm das zu sagen.“ Er gluckste leise und disapparierte.

TBC


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Klaus Fritz