
von Dumbledoria
Fehler
„Danke, dass ich bei dir schlafen durfte Harry. Das habe ich gebraucht.“ Sie bewegte sich, damit sie einen Arm um die Brust des Jungen legen konnte. „Ich kann es nicht fassen, dass er sich von mir getrennt hat.“
„Ich sagte dir Hermine“, begann er und klang verärgert, „er braucht wahrscheinlich nur etwas Zeit.“
Ihre Lippen fanden sein Kinn, was ihn dazu brachte, erschrocken zusammen zu zucken. „Lass mich.“ Sie platzierte einen federleichten Kuss auf seine Lippen. Als sich sein Mund für ihre Zunge nicht öffnete, wich sie zurück und flehte: „Bitte hilf mir darüber hinwegzukommen. Nur so wird es funktionieren.“
Plötzlich kam Leben in den Jungen. Er warf sie zurück auf das Bett und beugte sich über sie. Seine Lippen ließen nicht von ihren ab, als eine Hand ihr Nachthemd nach oben zog und unter ihren Schlüpfer glitt. Ihre Hände zerrten währenddessen an seinen Boxershorts. Severus konnte nicht glauben, wovon er Zeuge wurde. Er hatte Stunden gewartet, um nach unten zu kommen, damit Dumbledore nicht die Gelegenheit bekam, sie zu stören.
Das war zu viel. ´Seine´ Hexe und Potter. Er schritt zu ihnen und blieb neben dem Bett stehen. Der Junge bemerkte ihn zuerst und fummelte schnell an seiner Unterhose herum, um sich selbst zu bedecken. Nachdem er sein Mitleiderregenden „Freund“ in seine Unterhose gepackt hatte, schritt er nach vorne und versuchte zu seinem Zauberstab zu gelangen.
„Nicht“, sagte Severus und zeigte mit seinem Zauberstab auf den Jungen. Potter erstarrte. Severus sah auf Hermines erschrockenes Gesicht und bemerkte ihre entblößten Brüste, die harten Nippel, die flehten, das an ihnen gesaugt werden sollte und ihren Schlüpfer, der zur Hälfte hinuntergezogen war. „Wie konntest du?“, fragte er mit offensichtlichem Ekel in seiner Stimme.
„Ich…du hast…“
„Ruhe“, zischte er in einem gefährlichen Ton und seine Augen wanderten wieder zu dem Jungen. „Ich werde ´meine´ Frau nicht noch einmal verlieren.“ Er schnaubte hasserfüllt. „An einen weiteren verfluchten Potter.“ Ohne jegliche Emotionen spie er die Worte hinaus. „Avada Kedavra!“ Ein grüner Lichtstrahl traf den Jungen mitten in der Brust, so dass er nach hinten und auf den Boden fiel. Severus sah Hermine nicht an, während er eine Hand um ihren Mund legte, damit sie nicht schreien konnte. Als sie in seine Hand biss, zog er sie weg, um sie kräftig vom Bett zu ziehen. „Wir müssen gehen, bevor der Direktor kommt. Der Dunkle Lord wartet.“
Hermine trat nach ihm und schrie ihn an, während er sie zur Tür zog. Ein Gegacker, das dem des Dunklen Lords ähnelte, brachte ihn dazu, abrupt stehen zu bleiben und sie mit gezogenem Zauberstab hinter sich zu ziehen. Er sah sich im dunklen Zimmer um und konnte nichts erkennen. „Beweg dich nicht“, sagte er zu ihr.
„W-Wer ist das?“, fragte sie ängstlich.
„Ich weiß – Potter! Was zur Hölle…?“
Der wütende Junge stand auf, klopfte sich den Staub vom Hemd. Er schnappte sich seinen Zauberstab und ging gackernd auf sie zu. „Der tödliche Fluch Snape?“ Er machte ein abfälliges Geräusch. „Dein Boss hatte diesen bereits versucht. Hat nicht funktioniert oder?“ Der Junge hob seinen Zauberstab. „Überrascht? Gut. Komm her Hermine.”
Zu Severus´ entsetzen ging Hermine schnell zu dem Jungen und versteckte sich hinter ihm. „Wie kannst du es wagen zu ihm zu gehen? Du bist ´meine´ Hexe! Ich sollte deine Treue haben.”
Er tat einen Schritt vorwärts und ein rauchiger Lichtstrahl traf ihn; es gab keinen Schmerz, nur das Gefühl, wie seine Seele aus seinem Körper glitt und wie er durch den Steinboden sank.
Fall. Schwerelosigkeit. Kein Schmerz. Plötzlich stöhnte Severus schmerzerfüllt auf. Sein Körper hat endlich den Boden berührt. Er öffnete ein Auge und sah, wie er auf dem Boden in seinem Büro in der Nähe seines Schreibtisches lag. Anscheinend war er vom Stuhl gefallen. Sich aufsetzend rieb er die Beule auf seinem Kopf. Es war nur ein Traum gewesen.
„Ein verfluchter Traum“, knurrte er. Auf seinem Tisch standen das Glas aus dem er getrunken hatte und eine leere Phiole des Beruhigungstrankes. Er hatte sich dazu gezwungen, etwas vom Trank und ein paar Drinks einzunehmen, um seine Kontrolle wiederzuerlangen, bevor er sich wirklich auf den Weg hinunter zu Potter machte, um sich Hermine zu schnappen und sie aus dem Schloss zu bringen. Natürlich, je mehr er trank, desto schlimmer schien alles.
Severus erinnerte sich zuletzt daran, Hermiones Standort überprüft zu haben, und sah, wie sie in ihrem eigenen Bett eingeschlafen war. Der einzige Grund, warum er aufgehört hatte zu versuchen, sich zu beruhigen war, weil sie ihr Abendessen im Gemeinschaftsraum eingenommen hatte, als er ihren Standort nochmals überprüft hatte. Es brachte ihn dazu, sich zu fragen, ob er nicht voreilige Schlüsse zog. Egal was sie dort tat, es gab keinen guten Grund für sie, um im Bett eines anderen Mannes – Jungen - zu sein. Er würde diesen Dingen auf den Grund gehen. Wenn sie mit einem Mann liegen wollte, dann würde er ihr am kommenden Samstag zeigen, wie es sich wirklich anfühlt. Er hatte genug gewartet. Er würde sie haben.
Ein ungutes Gefühl überkam ihn. Was, wenn zwischen den beiden schon etwas passiert war? Er dachte an den Gesicht des Jungen. Es war nicht gerötet, wie es war, wenn man Sex hatte. Auch war er vollkommen bekleidet gewesen. Hätten sie in der Zeit, in der er nicht da war, genug Zeit für mehr gehabt? Ja, es wäre genug Zeit gewesen. Würde sie es erlauben? Das war die Frage. Würde der Junge versuchen ihrer habhaft zu werden?
Wenn sie zwischen Potter und ihm wählen müsste, für wen würde sie sich entscheiden? Würde es wie in seinem Traum ablaufen? Dieses herum raten brachte ihn nicht weiter. Er musste mit ihr sprechen. Er musste es wissen. Würde er …Er seufzte. “Ich werde dir nicht erlauben, jemanden außer mir zu wählen.”
Einen Entschluss fassend, verließ er seine Gemächer und machte sich auf den Weg zu den Räumen, die sich Hermine und Potter teilten. Es stand eine angezündete Kerze in der Nähe des großen Tisches. So wie es schien, war das Zimmer leer. Er ging auf ihre Tür zu, die geschlossen war. Ein Schlenker mit seinem Zauberstab zeigte ihm, dass Dumbledores verachtenswerter Zauber immer noch intakt war. Er drehte sich zu Potters Tür. Diese stand halb offen und innen drin war es dunkel. Er zeigte mit seinem Zauberstab auf den Eingang und erschrak, als er eine Stimme aus der Ecke des Gemeinschaftsraumes hörte.
“Was machen Sie hier Snape?“
Potter. „Warum sind Sie nicht im Bett?“
”Ich kann nicht schlafen.”
”Ich kann nicht schlafen ´Sir´”, sagte Severus und ärgerte sich, das der Junge es sich nicht merken konnte, ihn zu respektieren, wie es sich gehörte.
”Sie konnten wohl auch nicht schlafen, oder?“, fragte er frech. „Was machen Sie hier?“
”Was, wenn ich fragen darf Potter, machte Hermine in Ihrem Bett?“ Er grinste, als sich die Augen des Jungen weiteten, doch sie verengten sich schnell, als der Junge den Mut hatte mit den Achseln zu zucken.
“Sie war aufgebracht und musste sich ausweinen. Da ich nicht in ihr Zimmer kann, habe ich sie in meins gebracht.“ Der Junge drehte sich um und ging zum Tisch hinüber um sich zu setzen.
Severus folgte ihm. “Warum war sie aufgebracht?”, fragte er.
”Wegen Ihnen“, sagte Potter lässig. “Sie dachte, Sie würden alles mit ihr beenden.“
“Sie wagen es anzunehmen, ich hätte eine Beziehungen mit - “
”Etwa nicht?”, unterbrach Potter. „Ich sah mit meinen eigenen Augen, wie Sie sie küssten. Als Sie so verschwanden, wie Sie es taten, nahm sie an, dass Sie nicht fortfahren konnten, auf solch eine Weise mit ihr zusammen zu sein.“ Lässig streckte er seine Beine aus. „Ich sagte ihr, dass Sie wahrscheinlich einfach nicht wollten, dass sich die „Dinge“ hier weiterentwickelten – vor allem mit mir im anderen Raum.“
Severus verengte seine Augen zu Schlitzen und sagte: „Und was planen Sie mit dieser Information zu machen Potter? Zu Dumbledore rennen, oder?“
“Nein.”
”Wirklich? Wie interessant.” Er grinste und setzte sich ihm gegenüber. “Und was planen Sie nun mit dieser Information zu machen?”
”Nichts.”
”Was? Warum nicht?”, fragte er ungläubig. Wen dachte dieser Junge auf den Arm nehmen zu können?
”Weil Hermine nicht mehr wegen Ron traurig ist. Warum sollte ich ihr dann mit wehtun?“ Er nickte Richtung Severus. „Selbst wenn es Sie sind, den sie glaubt zu mögen.“
Severus verschränkte seine Arme und lehnte sich zurück. „Glaubt? Zufällig weiß ich, dass sie mich mag.”
“Ja“, sagte Harry respektlos. „Sie denkt, sie würde. Ich nehme an, dass Sie da waren, als Ron das tat, was er tat, hat geholfen. Wahrscheinlich wird sie eines Tages wieder zur Vernunft kommen.“
”Es wäre gut für Sie Junge, wenn Sie sich aus meinen Angelegenheiten raus halten würden“, spottete er hasserfüllt und gekräuselten Lippen. „Wenn Sie beschließen sollten, zum Direktor zu gehen, dann tun Sie das. Doch ich warne Sie Potter, Ihre Worte werden auf taube Ohren stoßen.“ Er lehnte sich nach vorne und legte die Hand, die immer noch den Zauberstab hielt, auf den Tisch. „Er vertraut mir völlig.“
“Snape - “
“Professor Snape, Junge.”
Verärgert schüttelte Harry seinen Kopf. “´Professor´ Snape, zu Dumbledore zu gehen ist das letzte, was ich machen würde. Auch wenn ich Sie nicht sonderlich leiden kann, können wir auf derselben Seite sein – zum mindest in diesem Fall.“
Severus spie eisig hinaus: “Ich verabscheue Sie. Ich werde nie versuchen, mehr als notwendig mit Ihnen zu verkehren. Sie sind wie Ihr Vater. Die Arroganz - “
”Halten Sie meinen Vater da raus!“, sagte Harry verärgert. „Ich will nicht Ihr Freund sein. Ich will nur, dass Sie in die andere Richtung sehen, wenn ich etwas Zeit mit Gabrielle am Samstag verbringen möchte. Das gleiche werde ich auch für euch beide machen.“
”Sie wagen - “ Abrupt hielt Severus inne. Auch wenn er den Jungen verachtete, führte er einen guten Punkt auf. Ihn auf seiner Seite zu haben, würde der Beziehung zu Hermine sicherlich helfen. Er könnte abends wieder mit ihr lesen und den Jungen in sein Zimmer, mit Versprechungen schicken, einen Weg zu finden, ihm zu helfen, seine junge Freundin zu sehen. „Nun gut“, stimmte er plötzlich zu und überraschte den Jungen damit.
“In Ordnung.“
Er stand auf und ging um den Tisch herum, um vor Potter stehen zu bleiben. “Ich werde das einmal fragen”, begann er und fummelte leicht an seinem Zauberstab herum. „Hatten Sie jemals eine Beziehung mit meiner…mit Hermine gehabt?“
“Natürlich nicht“, antwortete er sofort. „Und wenn Sie von Ron erfahren wollen, dann sollten Sie sie fragen. Ich weiß nichts über deren Beziehung.“
“Über ihn weiß ich schon bescheid.“ Er schritt zu Potters Tür und sprach einen seiner Zauber darüber.
”Weswegen das?“, fragte Potter und ging auf sein Zimmer zu.
”Verzeihen Sie mir, wenn ich Ihnen nicht traue, sich von Ihrem Zimmer fern zu halten”, sagte Snape sarkastisch. Er ging einige Schritte und drehte sich um, um den Jungen anzusehen, verdrängte dabei den Respekt, der sich dem Jungen gegenüber aufgebaut hatte. „Sagen Sie ihr, sie solle sich nicht über triviale Dinge aufzuregen.“ Mit einem Nicken ging er hinaus und setzte seine Nachtstreife fort.
Er hasste die Unterhaltung, die er mit Potter geführt hatte. Es war klar, dass der Junge dachte, er hätte ihn in der Hand. Dies schürte das Verlangen in ihm, seine Hexe zu nehmen und zu verschwinden. Das würde dem Balg recht geschehen. Severus konnte immer noch nicht glauben, dass er den Nerv gehabt hatte zu versuchen, die Informationen gegen ihn zu verwenden. Würde er sich nicht danach sehnen mehr Zeit mit Hermine verbringen zu können, hätte er den Jungen dazu gebracht, etwas bezüglich dieser Information zu tun. Ja, Severus gestattete dem verdammten kleinen Bastard zu denken, er würde ihn manipulieren, doch eigentlich war er es und nicht Potter, der die Situation zu seinem Vorteil ausnutzte.
Am Samstag würde er Potter und Hermine zum Grimmauldplatz bringen. Sobald er die anderen dazu gebracht hätte, das Haus zu verlassen um deren Angelegenheiten erledigen zu können, würde er Potter dazu zwingen, Parkinson, Weasley und Delacour zu beschäftigen, damit er mit Hermine zu sich nach Hause disapparieren könnte. Dadurch würde er sein Versprechen, keine unzüchtigen Dinge im Grimmauldplatz zu tun, welches er Dumbledore gegeben hatte, halten. Es war an der Zeit, ihre Beziehung zu vertiefen. Er konnte den Gedanken nicht ertragen, sie im Bett eines anderen zu wissen.
Die Worte, die sie in der Nacht, als er betrunken gewesen war, sagte, kamen ihm in den Sinn.
´Ich bin noch nicht bereit. Du hattest Recht.´
”Verdammt“, meckerte er. Wenn sie nicht bereit war, konnte er sie zu zwingen. ´Wie auch immer, sie möchte mich verzweifelt um sich haben und laut Potter, war sie am Boden zerstört, weil sie dachte, ich hätte unsere Beziehung beendet.´ Wenn sie so bereitwillig wäre, würde er ihren Körper sicher genießen und sie zu seins machen. Es hatte zu viele schlaflose Nächte gegeben, um die Situation nicht auszunutzen.
Er hielt inne. „Warum ist das so wichtig?“, fragte er sich selbst. Die Antwort traf ihn wie ein Klatscher. Er wollte sie so, wie er es immer wollte, doch er wollte auch sicher gehen, dass Potter sie nicht gehabt hatte. Während er geneigt war, dem Jungen zu glauben, musste er einen Beweis dafür haben. Wenn er sie nehmen würde, würde er wissen, ob ihr Jungfernhäutchen immer noch intakt war oder nicht. Wenn nicht, hätte sie mit den Jungen unanständige Sachen getan. ´Unmöglich. Ich habe ihren Standort mehrere Male am Tag überprüft. Nie war sie auf diese Weise bei ihm. Das naheste war, als ich sie in seinem Bett gesehen hatte, fest schlafend.´
Nein. „Kontrollier dich Severus. Du musst die Kontrolle behalten.” Er durfte es nicht zulassen, wegen Potter irgendwelche schwachsinnigen Dinge zu tun. Ohne die Beziehung richtig zu vollziehen, würde er ihr Hymen ausfindig machen. Da er die Wahrheit wissen musste, tüftelte er einen Plan aus. Den nächsten Tag würde er sich von ihr fern halten und Dumbledore zu ihnen schicken, um die Hausaufgaben abholen zu lassen. Potter würde ihr von ihrer Unterhaltung erzählen und sie würde wissen, dass alles in Ordnung sei. Und sie wird sich weiterhin fragen, warum er nicht gekommen ist, da er Potter gesagt hatte, dass er kommen würde. Und wenn der Samstagmorgen angebrochen war, würde sie alles tun was er wollte, nur damit sie mit ihm alleine sein konnte. Und in genau ´diesem´ Moment würde er entscheiden, ob er sie nehmen würde oder nicht. Vielleicht hatte die Zeit, in der sie getrennt voneinander waren, sie auf ihn vorbereitet.
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Tonks sah zum nahezu vollen Mond auf. Am nächsten Abend für ihr Geliebter wie ein Tier umherstreifen. Er war bereits weg gegangen, um mit seiner geschwächten Situation allein klar zu kommen. Direktor Dumbledore hatte ihn wegbringen lassen, da sie erneut versucht hatten, das Mädchen zu finden. Tonks schüttelte traurig ihren Kopf. Was hatte der junge Rotschopf an sich, um ihren Mann so zu fesseln? Selbst als sie noch nicht zusammen waren, hatte er oft von ihr gesprochen und gesagt, wie leid sie ihm tue, als sie plötzlich ihren jungen Freund verloren hatte. Doch Tonks war keine Idiotin. Ihr eigenes Aussehen hatte er nur kommentiert, wenn sie ihr Haar in einem ähnlichen Rot Ton wie Weasley ihn hatte änderte und ihn mit braunen Augen anschaute.
Natürlich fand er sie hübsch so wie sie war, sagte er jedenfalls, doch immer wenn sie ihre Haarfarbe geändert hatte, um dem Mädchen ähnlicher zu sein, ließ er alles stehen und liegen, um zu ihr zu kommen und sie inbrünstig küssen zu können. Ein Teil von ihr hoffte, sie mögen die kleine Schlampe nicht finden.
Traurig schüttelte Tonks ihren Kopf. `Was ist aus mir geworden? Ich hasse sie nicht, jedenfalls nicht ganz. Sie ist doch nur ein Kind. Ich hasse, dass er etwas für sie empfindet. Ich sollte seine ganze Aufmerksamkeit haben.´
Etwas das sie niemanden – Remus eingeschlossen – erzählt hatte war, das sie wusste, wo sie sich aufhielten. Sie hatte sie gefunden, sich jedoch dazu entschlossen, kein Wort darüber zu verlieren. Dumbledore hatte sie zu Snape nach Hogsmeade geschickt, um ihm zu unterstützen. Sie hatte den Jungen gefunden und beobachtet. Er war in die Stadt gegangen, um etwas Essbares zu besorgen, überwiegend Süßigkeiten. Gerade, als sie sich zu erkennen geben wollte, hörte sie Teile ihrer Unterhaltung. Es schien, als sorge sich der Junge um sie. Man konnte es in seiner Stimme und seinem Verhalten erkennen. Er hatte ihr erlaubt, sich zuerst etwas vom Essen zu nehmen und er hatte ihr sogar ein paar Blumen gepflückt. Diese Gesten und seine sanften Worte ließen sie inne halten. Würde sie die beiden nur etwas länger in Ruhe lassen, dann würde das Mädchen Remus vergessen.
Ja, das Mädchen war in Remus verknallt. Tonks fragte sich, wie Molly und Arthur das nicht sehen konnten. Sie war sich nicht sicher, was einen Keil in die Freundschaft von Remus und Ginevra getrieben hat, doch es brachte ihn dazu, zu ihr zu kommen. Und darüber war sie dankbar. Sie würde es nicht erlauben, das seine Ängste und Sorgen um das kleine Gör seine Gefühle für sie, welche auch immer es sein mögen, zu ihr zurückkommen würden. Seitdem sie disappariert war, stand er neben sich, gab sich selbst die Schuld. Manchmal hatte er sogar versucht, ihr die Schuld daran zu geben.
´Wenn du nicht mit nach Hogsmeade gekommen wärst, hätte ich mit ihr alleine sprechen können, ihr alles erklären können. Sie wäre nicht so durcheinander gewesen.´
Jedes Mal, wenn er ihr das sagte, tat er ihr damit weh und deswegen verurteilte sie das Mädchen. Sie war nur gegangen, um ihren Anspruch zu erheben. Warum sollte sie auch nicht? Er wollte mit einer anderen Frau über ihre Gefühle für ihn sprechen. Tonks verdrängte die Erinnerung an dieses Argument, das würde sie nur zum Weinen bringen. Der Punkt war, das Ginevra Weasley mit Draco Malfoy gegangen war, um sich zu verstecken und sicher zu sein. Warum sie also nicht einfach machen lassen? Wenn sie nur lange genug bei ihm bleiben würde, würde sie sich in ihn verlieben. Nur dann könnte Tonks ruhig weiter leben, ohne die Befürchtung zu haben, das ihr Geliebter, sobald das Mädchen die Schule beendet hatte, sie verlassen würde.
Das einzige Problem an ihrem Plan war, das sie sich langsam schuldig fühlte. Jedoch, als sie zur Höhle zurückging, hatten sie sie geräumt und ließen keinen Anhaltspunkt zurück.
Sie fragte sich, ob sie nicht doch einen Fehler begangen hatte. Jetzt war sie sich unsicher, ob der Junge und Ginevra von seinem Vater oder vom dem-der-nicht-genannt-werden-darf entführt worden waren. Könnte sie mit der Schuld leben, falls dies der Fall sein sollte? Ein Teil von ihr wünschte sich, das sie sie zurück nach Hogwarts gebracht hätte. In Remus´ Augen wäre sie eine Heldin gewesen.
“Meine eigenen Ängste und Unsicherheiten könnten alles ruinieren“, murmelte sie und starrte hinauf zum Mond. „Achte morgen Nacht auf meinen Geliebten. Egal was er auch finden mag, lass ihn und alle in seiner Nähe sicher sein“, flüsterte sie. Sei seufzte und ging hinein, um sich etwas auszuruhen. Molly hatte sie darum gebeten, am nächsten Tag etwas zu besorgen und im Fuchsbau zu erledigen. Da Remus nicht zuhause sein würde, hatte sie dem zugestimmt und die arme Molly brauchte einfach eine Pause. Seit Dumbledore die Kinder aus der Schule genommen hatte, saß sie in London fest. Wahrscheinlich wird auch Fleur mit ihnen kommen, doch sie war nicht so schlimm, da sie sich etwas kennen gelernt hatten.
„Zeit für einen Tag mit den Mädchen“, sagte sie. „Soll Snape sich doch um die Gören kümmern.“
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Hermine konnte nicht glauben, das er nicht kam um sie am Vortag zu sehen. Harry hatte ihr alles erzählt, worüber sie sich unterhalten hatten. Und ganz sicher war sie sich, als sie in Harrys Zimmer gehen wollte und abgewehrt wurde. Harry fand das lustig, ganz im Gegensatz zu ihr. Wie konnte er wissen, dass sie eine kurze Weile dort geschlafen hatte? Laut Harry kam er um ihnen von ihrem Ausflug zu erzählen, doch er schien zu glauben, sie sei in ihrem eigenen Zimmer. Oder zumindest war er nicht in Harrys Zimmer gestürzt um sie zu überprüfen. Wie konnte er es wissen? Ganz sicher würde sie mit ihm darüber sprechen. Es war ja nicht so, als hätte er eine Karte wie die Rumtreiber, oder doch? Nein, etwas stimmte hier nicht. Dies war schon einmal geschehen. Sie hatte das Gefühl bekommen, das er immer dort war, wo auch sie war, und das ein wenig zu oft. Es war fast so, als hätte er einen Zauber über sie gesprochen und daher immer wusste, was sie machte.
Das war mehr als nur unfair, weil sie nie wusste, was er tat oder auch nicht. Wenn Harry bescheid wusste, warum blieb er fern? Warum kam Dumbledore zu ihnen und sagte, Severus hätte etwas anderes zu tun? Sie fragte sich, ob er absichtlich weg blieb oder ob er eine Besorgung für den Direktor zu erledigen hatte? Das wäre noch etwas, was sie herausfinden musste.
Einerseits war sie froh, dass er nicht kam. Sie war nicht bereit sich ihm und seinen Fragen zu stellen. Und wieder einmal kam sie zu dem falschen Schluss und weinte wegen etwas unnötigem. Das war etwas, von dem sie wusste, dass er es verabscheute – ihre plötzlichen emotionalen Ausbrüche. Sie wusste, dies musste sie erklären, doch auch er musste einiges erklären. Warum ging er auch ohne einen Abschied?
“Ich nehme an, du und Potter seid bereit?“, sagte eine seidige Stimme zu ihrer rechten.
Wie lange war er schon da? Sie sah hoch und blickte ihn vorsichtig an. Er schien distanziert, kalt. „Harry musste auf die Toilette. Er müsste - “
“Ich bin fertig“, sagte Harry als er in den Raum kam. „Komm zu mir unter den Umhang Hermine.“
Snape grinste. „Das glaube ich nicht Potter.“ Er flüsterte einige Worte und legte eine kleine Box in ihre Hände. „Ihr beide werden mit dem Portschlüssel gehen. Molly erwartet euch. Ich werde in kürze apparieren.“ Er nickte in Richtung der Box. „Fassen Sie es an Potter. Drei, zwei, eins.“
Hermine sah seinen dunklen Gesichtsausdruck gerade, als sie das bekannte Gefühl in ihrem Bauchnabel fühlte. Er schien nicht glücklich zu sein sie zu sehen. Nun, sie würde sich keinen Kopf darüber machen solange sie den Grund für seine ätzende Laune nicht kannte. Wenn sie einen Streit haben sollten, das sollte es so sein. Im nächsten Moment standen sie in der Küche vom Grimmauldplatz und Molly Weasley umarmte sie herzlich. Die kleine Box verstaute sie in ihrer Tasche.
”Ich bin so froh euch hier zu haben. Wurde auch langsam Zeit das ihr, von wo auch immer ihr versteckt werdet, heraus kommt“, sagte sie. „Kommt, setzt euch. Frühstückt etwas.“
Harry, der bereits gegessen hatte, setzte sich und schaufelte sich etwas auf seinen Teller. Hermine grinste. „Wo sind die anderen?“, fragte sie.
“Noch im Bett!“, sagte Molly verärgert. „Ich nehme an, es muss schöne sein so lange im Bett zu bleiben, Ich sage euch, Parkinson hilft hier nicht viel. Warum sie …“ Ihre Wangen röteten sich. „Hört nicht auf mich. Ich bin nur etwas schlecht gelaunt. Ich bin froh den Tag außerhalb verbringen zu können.”
“Für uns ist das wie Ferien. Wir können verstehen, wenn man einen Tapetenwechseln benötigt“, sagte Hermine und setzte sich neben Harry, der zustimmend grunzte, während er aß.
Die Tür öffnete sich. „Severus“, grüßte Molly. “Setzen Sie sich. Ich bringen Ihnen eine Tasse Kaffee.”
Hermines Augen trafen auf seine. Nach einem kurzen Moment sah er weg. “Danke”, sagte er und nahm gegenüber von Hermine und Harry platz. „Wie lieblich“, kommentierte er auf das Paar sehend.
Während Harry ihn ignorierte, funkelte Hermine ihn an. Warum musste er sich so aufführen? Waren alle Männer so eifersüchtig? Sie sah weg und versuchte sich vorzustellen, dass ihre Rollen vertauscht wären. Was, wenn sie herausgefunden hätte, das er mit Madam Hooch oder welcher Hexe auch immer im Schloss ein Bett geteilt hätte? Vermutlich würde sie das nicht mögen, harmlos oder nicht. Er hatte Recht. Sie musste ihm nur begreiflich machen, dass sie nichts als nur Freundschaft für Harry empfand.
Sie knabberte an ihrem Toast während Tonks mit Molly sprach. Sie unterhielten sich über einige zu erledigenden Besorgungen, über Fleur und etwas, was im Fuchsbau erledigt werden musste. Einige Bruchstücke der Unterhaltung erhaschte sie. Es schien als sei Lupin auf einer Art Mission. Was auch immer es war, es trieb Mrs. Weasley Tränen in die Augen. Hermine fragte sich ob es etwas mit Ginny zu tun hatte.
Harry machte sich auf die Suche nach Ron und als auch die zwei Hexen den Raum verließen, waren Hermine und Severus endlich alleine.
Er machte keinen Anstalten mit ihr zu sprechen. Seufzend stand Hermine auf.
“Wohin gehst du?”, fragte er sofort.
“Ich werde etwas lesen gehen. Es ist besser als hier zu sitzen und von dir angestarrt zu werden”, antwortete sie sanft.
“Du wirst dich sofort wieder hinsetzen“, sagte er, schob seine Tasse zur Seite und lehnte sich nach vorne. „Ich möchte mit dir sprechen.”
Sich setzend sagte sie: “Wie kann es sein, das du Dinge verlangen kann und ich nicht?”
“Weil ich…“ Seine Stimme verlor sich. Plötzlich stand er auf, so dass sein Stuhl nach hinten fiel. “Ich bin gleich wieder da.” Er ging aus dem Raum und kam einige Minuten später wieder. „Komm.“ Er reichte ihr seine Hand. Verärgert aufseufzend nahm sie seine Hand und ließ sich von ihm durch den Hintereingang des Hauses bringen. Als sie im dem bewaldeten Gebiet hinter dem Haus ankamen, zog er sie an sich und disapparierte.
Als sie sich umsah bemerkte sie, dass sie bei ihm zuhause waren. „Was machst du? Der Direktor wird sauer sein!“
“Ich sagte Potter, du würdest dich nicht wohl fühlen und ich dich wegbringen müsste, damit du einige Tränke zu dir nehmen kannst. Wir haben ein oder zwei Stunden“, sagte er. „Ich kann behaupten, ich hätte einen Trank brauen müssen.“
Sie lächelte als sie sich umsah. „Ich habe diesen Ort vermisst. Es ist schön wieder zu Hause zu sein.” Sie quiekte, als er sie hochhob und sie in ihr Schlafzimmer trug. „Severus? Was machst…?“
Die Tür schloss sich hinter ihnen, nachdem er ihr einen gezielten Tritt verpasste und legte sie auf das Bett. Im nächsten Augenblick waren seine Robe und seine Schuhe ausgezogen. Fast schon panisch krabbelte Hermine rückwärts, als er auf dem Bett war und sich über sie beugte. „Ich glaube, wir haben etwas Zeit, um es wieder gut zu machen“, sagte er seidig. Seine Lippen streiften kurz ihre bevor er sich zurückzog. „Bist du einverstanden?“
„Ja.“ Sie hatte das vermisst. Brauchte es. Wollte es. Wollte ´ihn´. Die Liste an Fragen kam ihr wieder in den Sinn und sie entzog sich seinem senkenden Mund. „Nein.“
„Entschuldige?”, fragte er ungläubig.
„Wir müssen uns unterhalten, bevor irgendetwas anderes geschehen kann. Es gibt Dinge, dich ich wissen möchte“, sagte sie ernst. „Woher weißt du, dass ich…in Harrys Zimmer eingeschlafen bin? Hast du mich ausspioniert?“
Mit zornigem Gesichtsauszug setzte er sich seufzend neben sie. „Ich würde meinen, du solltest dankbar sein, das ich den Jungen nicht verhext habe.“
„Weswegen? Er hat nichts getan, außer mich weinen lassen und versucht, mit mir zu reden!“
„Warum warst du in solch einem Zustand? Ich dachte, wir hätten eine Unterhaltung darüber gehabt, was das ziehen von voreiligen Schlüssen angeht, hhmm?“, fragte er mit offensichtlichem Zorn in der Stimme. „`Das` war sehr kindisch, wenn ich das so sagen darf. Hätte ich vorgehabt, alles zu beenden, hätte ich es dir gesagt.“
„Doch du sagtest, du könntest nicht weiter machen, hättest es nicht machen sollen”, sagte sie trotzig. „Danach bist du einfach gegangen. Nicht ein Wort, kein auf Wiedersehen. Es hat Wochen gedauert, bis ich dich berühren konnte, ganz zu schweigen davon, dich zu küssen! Ich dachte, die vergangene Zeit hätte dich dazu gebracht, achtlos zu werden.“
„Niemals“, sagte er und stürzte sich erneut auf sie. Sie teilten einen intensiven Kuss, wo Zähne aneinander stießen, Zungen sich duellierten und Lippen sich bewegten. Als er sich zurückzog, war sie atemlos. „Dich nicht zu haben, hat mich dazu gebracht, dich noch mehr zu brauchen.“ Er rieb sich an ihr, seine Härte glitt über ihren Oberschenkel zu ihrem Zentrum. „Fühlst du das?“ Sie nickte. „Das ist, was du immer noch bei mir bewirkst. Wäre ich an diesem Tag, als ich es tat, nicht gegangen, hätte Potter unsere wilde Vereinigung miterlebt.“
Sie errötete. „Ich wusste nicht, dass er zusah. Er hat es von selbst herausgefunden“, gab sie zu. „Er kommt damit klar. Er wird es niemandem sagen.“
Severus nickte. “Ich will jetzt nicht über ihn sprechen. Allein der Gedanke, wie du neben ihm im Bett liegst, macht mich wütend.“ Leicht grinsend fügte er hinzu. „Ganz gleich, wie unschuldig es war.“
„Nichts ist passiert.” Er rückte beiseite und begann an ihrer Kleidung zu zerren. „Was machst du?“, fragte sie schnell und legte ihre Hand auf seine, um seine Bewegungen zu stoppen.
„Ich muss dich haben.“
„Warte“, blockte sie ab. „Meine – ähm – Fragen müssen beantwortet werden. Hast du einen Zauber über mich ausgesprochen? Einen, der dir meinen Aufenthaltsort sagt?“
Frustriert seufzte er. „Irgendwie so was, ja. Ich habe es dir schon vor langem gesagt – ich habe meine Methoden, um zu jederzeit zu wissen, wo du bist.“
„Das ist ein bisschen unfair, findest du nicht?”, fragte sie verärgert. „Ich weiß nie, wo du bist! Warum zeigst du mir nicht dieselbe Gefälligkeit?“
„Vielleicht sollte ich das“, sagte er unverbindlich. „Hermine, unsere Zeit rennt uns davon.“
Sie schluckte nervös. „W-Was möchtest du?“
„Was immer du mir geben möchtest”, sagte er mit sich verdunkelnden Augen.
„Du sagtest, das wenn wir...du weißt schon…´das´ täten“, sie errötete reichlich, „es uns nur Ärger machen würde.“
„Hast du Angst?“
„Nein.”
Er bewegte sich, um seine Absichten deutlich zu machen.
„Ja”, sagte sie und legte ihre Hände wieder auf seine. „Beides.“
„Genug der Worte”, grummelte er und legte seinen Mund erneut auf ihren. Dieses Mal änderte er die Taktik. Anstelle von wilden, heißen Küssen, gab er ihr sanfte, schwache. Obwohl sie immer noch zitterte, konnte er spüren, wie es verschwand, und sie sich seiner Sanftheit hingab. Er platzierte Küsse entlang ihres Kiefers zu ihrem Hals und entlockte ihr ein lustvolles Wimmern.
Seine Lippen brachte er zu ihrem Ohr, ging sicher, hinein atmen zu können und war zufrieden, als er spürte, wie sie erschauderte. „Ich will dich, Hermine Jane Granger“, flüsterte er verführerisch. Seine Zunge glitt über ihre Ohrmuschel zu ihrem Ohrläppchen.
„Oh mein Gott”, sagte sie mit heiserer Stimme. Scharf zog sie die Luft ein, als eine Hand sich unter ihre Bluse schlängelte, um ihre Brust zu umfassen. „Severus…“
„Was willst du?“, fragte er flüsternd nahe ihrem Ohr, während er eine Brust von ihrem BH befreite und begann, mit seinem Zeigefinger leichte Kreise um ihren Nippel zu ziehen.
„Ich weiß es nicht”, sagte sie leise.
Er sah ihr in Gesicht und bemerkte, wie ihre Augen fest geschlossen waren. Ihr Körper zitterte immer noch ein wenig. „Sieh mich an“, forderte er. Als sie ihre Augen öffnete, sagte er: „Ich werde nur so weit gehen, wie du es mir erlaubst. Sag mir nur, dass ich aufhören soll, wenn du genug hast. Wenn du es mir nicht sagst, nehme ich es als Zeichen, das du ´alles´ möchtest.“ Er wartete auf eine Antwort, doch als keine kam fragte er: „Hast du mich verstanden?“
„Ja.”
Severus nickte und zog ihr die Bluse über den Kopf. Auch den BH öffnete er und schälte ihn ebenso von ihrem Körper. Er kehrte zu ihrer Brust zurück und begann, ihre entblößten Brüste zu necken und zu liebkosen. Seine Hexe reagierte dementsprechend – in dem sie sich ihm entgegenwölbte, stöhnte und keuchend atmete. Sie war es gewesen, die begann, ihre Hose auszuziehen, sie weg trat, und schließlich nur in noch in ihren weißen Schlüpfer da lag. „Das ist es“, dachte er begeistert, als er sich hinkniete, um sein Hemd aufzuknöpfen und seine Hose zu öffnen. ´Wir werden unsere Beziehung endlich vollenden. In wenigen Momenten werde ich sicher sein, ungeachtet dessen, ob kein anderer sie vor mir gehabt hat oder sie zukünftig haben wird.´
Er bemerkte, wie sie ihm mit halbgeschlossenen Augen zusah. „Entspann dich“, sagte er, warf sein Hemd auf den Boden und manövrierte sich aus seiner Hose. Er entschied sich, seine Boxershorts vorläufig anzulassen. Sie kaute auf ihrer Unterlippe und er nahm es als Anzeichen dafür, dass sie wieder nervös wurde. Severus legte sich neben sie, zog sie mit sich, damit sie sich gegenüber lagen. Mit einer Hand umfasste er ihr Gesicht und küsste sie zärtlich. Es dauerte nicht lange, bis sie sich wieder auf ihn zu bewegte und ihr Körper nach Dingen fragte, die sie nicht äußern konnte.
Hermine legte sich wieder auf den Rücken und er umschloss mit seinem Mund einen ihrer Nippel, um daran zu saugen, während er ihren Schlüpfer hinunterzog. Als dieser weit genug unten war, kickte sie ihn zur Seite. Mit seinem Handrücken glitt er über ihr gestutztes Haar, welches ihr Zentrum zierte. Ein leichtes Prickeln auf seiner Hand ließ ihn lächeln. Er bewegte sich, um sich zwischen ihren Schenkeln nieder zu lassen.
„Oh…du…ahh.”
Seine Zunge fand ihren Knoten und schnippte eindringlich drüber. Er genoss das Gefühl, wie sie sich gegen sein Gesicht bewegte, genoss ihr Stöhnen und Wimmern, und genoss den Geschmack und Duft von ihr. Das war ´seine´ Hexe. In wenigen Augenblicken würde er sie für alle ihre verbleibenden Jahre als seins brandmarken.
„Es ist…ich fühle es”, sagte sie, während ihre Finger sich fest in seinen Haaren vergruben.
In diesem Moment schob er einen Finger teilweise in sie, pumpte und erforschte. Einen zweiten Finger fügte er hinzu und war erstaunt, als sie begann, sich zu krümmen und zu bewegen, als hätte sie Sex.
„Oh mein Gott. Ohhh!”
„Das ist es“, sagte er, bereit, ihre Erregung selbst zu spüren. Er konnte fühlen, wie sie innerlich zuckte, während sie sich ihm entgegenwölbte und ihr Glück hinausschrie. Nachdem ihr Zittern abebbte, platzierte er Küsse entlang ihrer Schamlippen und legte sich auf die Seite, ohne seine zwei Finger aus ihr heraus zu nehmen. Ihre Wangen waren gerötet, ihre Augen geschlossen und ihre Atmung gleichmäßig. Fast sah sie so aus, als ob sie schlafen würde.
Doch er wusste es besser. Eine plötzliche Gefühlsexplosion brach in ihm aus. Er musste zwischen ihren Schenkeln und in ihr vergraben sein. Langsam begann er die zwei Finger hin und hinaus zu bewegen. Dieses Mal jedoch schob er sie weiter hinein und drehte sie in ihrem Inneren in kreisförmigen Bewegungen herum. Als sie überrascht ihre Augen öffnete und nach unten sah, um seinen Bewegungen zu zusehen, beschleunigte er das Tempo und streifte immer mal wieder mit seinem Daumen ihren Knoten. Severus spürte, das sie feucht genug war, um eine weiteren Finger einführen zu können. Sie keuchte und packte ihn an der Schulter.
„Ich weiß nicht”, japste sie. „Es ist nicht…autsch.“
Seine Stöße verlangsamten sich, doch er entfernte den zusätzlichen Finger nicht. Er wollte sie ganz in sie schieben, aber ihre Enge schien ihn zu hemmen. Erkenntnis durchströmte ihn. Er stieß gegen ihr Jungfernhäutchen. Erleichterung durchflutete ihn. Sie hatte keinen Sex mit Potter gehabt. Glück, Verlangen und Erregung vermischten sich und schienen durch ihn zu strömen. Einen Finger entfernte er, um den Schmerz zu mildern, und bemerkte, wie sie erleichtert aufatmete. Er hatte nicht beabsichtigt ihr weh zu tun, er wollte sie nur genügend für seinen Umfang vorbereiten.
„Das fühlst sich gut an“, hauchte sie.
Ihr zu gefallen, war ihm wichtig. Ohne zu merken was er tat und mit der Absicht, sie weiter zu beglücken, stieß er seine beiden Finger vollends in sie, und brachte sie dazu, genau in diesem Moment als er spürte, wie er ihre Hymen zerriss, vor Schmerz aufzuschreien.
„Was hast du getan?”, fragte sie mit Tränen in den Augen und anklagender Stimme.
„Hermine, es tut mir leid”, sagte er, setzte sich auf und versuchte sie zu sich zu ziehen. „Ich wollte es nicht durchtrennen.“
„Es fühlte sich so an, als ob du mich gekniffen hättest.“ Sie wischte sich über die Augen. „Hart.“
„Dein Hymen…es tut mir leid”, sagte er und entschuldigte sich nochmals. Er wollte ihr wirklich nicht weht tun. Er war einfach davongetragen worden. „Was ist?“, fragte er, als er ihr fahles Gesicht und den entsetzten Ausdruck bemerkte.
Sie sagte nichts, entzog sich lediglich seiner Umarmung und rannte aus dem Zimmer. Er hörte, wie sie die Badezimmertür hinter sich zuschlug. Erst dann fiel ihm das Blut auf der Bettdecke auf. „Verdammt“, schrie er verärgert. „Es sollte nicht so geschehen.“ Warum hatte er nicht versucht, sich noch mehr zu beherrschen? Er war egoistisch und dazu entschlossen gewesen, sie zu haben. Hätte er es nur anders gemacht, hätte er in diesem Moment in ihr sein können und sie hätte das Gefühl, ihn in ihr zu haben, genossen.
Er zog seine Unterhose hoch, schnappte sich seinen Zauberstab, beseitigte das Schlamassel auf dem Bett und griff nach ihrer Kleidung. Er ging zum Badezimmer. Es war verschlossen, doch er konnte die Dusche hören, wie sie lief. „Hermine“, rief er an die Tür klopfend. „Ich habe deine Kleidung.“ Es kam keine Antwort. Er wäre verdammt, wenn er erlauben würde, dass dies zwischen ihnen stehen würde. Sie sollte nicht unter der Dusche stehen und versuchen, alleine damit klar zu kommen. Sie sollte mit ihm sprechen. „Ich komme rein“, sagte er laut. Nach einem Schlenker seines Zauberstabs war die Tür offen. Er hielt inne, als er ihre leisen Schluchzer hörte. ´Nun Severus, jetzt hast du bekommen, was du wolltest. Du wolltest derjenige sein, der ihr Jungfernhäutchen durchstößt. Du wolltest sicher gehen, dass Potter sich nicht das gekommen hat, was deins ist. Du hast das absichtlich gemacht´, beschuldigte ihn eine innere Stimme.
Ihre Kleidung legte er auf ein Regal in der Nähe der Wanne und wartete auf ein Zeichen, das er Willkommen war. Als nichts kam, verließ er das Zimmer und zog die Tür hinter sich zu. Es würde ein langer Tag und eine noch längere Nacht werden. Diese Nacht war es Vollmond. Er sollte Lupin und dem Direktor auf der Suche nach Draco und Miss Weasley helfen. Bill Weasley dachte, er hätte vor ein paar Tagen Draco bei Gringotts gesehen, doch als er versucht hatte, mit der Person zu sprechen, disapparierte diese. Als er den Kobold befragte, war es sicher, dass der Name des Mannes nicht Malfoy war. Doch Bill glaubte es immer noch nicht, da er dachte, dass es sich auf jedenfall um den jungen Malfoy handeln musste. Nur dies hetzte Lupine noch mehr auf und er hoffte auf eine Chance, um den Jungen für das Entführen von Miss Weasley zur Rechenschaft ziehen zu können.
Sich verloren fühlend, zog er sich zu Ende an und ging in seine Küche. Dort angekommen setzte er sich an die Theke und dachte darüber nach, was er ihr sagen könnte, um alles wieder gerade biegen zu können. Es war offensichtlich, das sie von ihm und dem, was er getan hatte, angewidert war. Wie konnte er ausgerechnet das tun? `Zumindest musst du dir darüber keine Gedanken mehr machen, sobald du endlich in der Lage bist, sie zu nehmen´, kommentierte eine abfällige Stimme.
Er knurrte. „Verflucht.“ Die Dinge sind nicht so abgelaufen, wie er sie geplant hatte. Er hatte gehofft, das, wenn er am Vortag wegbleiben würde, sie glücklicher wäre ihn zu sehen und ihn nach etwas Ungestörtheit nahezu anflehen würde. Stattdessen fand er eine wütende Hexe vor, eine, die viele Fragen hatte. Zum Glück konnte er diese zügeln. Er stellte sich vor, wie sie sich endlich miteinander vereinigten, und in seiner Vision gab es keinen Schmerz oder Geweine, nur zwei befriedigte Körper, die das Nachglühen zusammen genossen. Dies war mit Abstand seine schlechteste Erfahrung mit einer willigen Hexe. Er war nicht besser, als ein linkischer, unerfahrener Junge, der erlaubte, von seinen Gefühlen gesteuert zu werden. Er musste die Dinge bereinigen. Er konnte es nicht ertragen, wenn ´sie´ denken würde, er wäre nicht besser als…Weasley. Als er aufstand und aufsah, bemerkte er, das sie bei ihm war und ihn genau beobachtete.
„Hermine?”, fragte er unsicher. Sie war wieder angezogen und hatte einen undeutbaren Gesichtsausdruck.
„Ich glaube, wir müssen uns unterhalten“, sagte sie leise.
TBC
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