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Fanfiction

VerfĂĽhrung einer Zauberin - Vollmond: Part 1

von Dumbledoria

Vollmond: Part 1


Severus folgte Hermine ins Wohnzimmer und fühlte sich dabei, als würde er ein Vortrag gehalten bekommen. Viele Gedanken rasten ihm durch den Kopf. Er könnte sie ausreden lassen und das Gesagte in Betracht ziehen. Wenn es sich nicht klären lässt, könnte er sie immer noch mit dem Obliviate belegen. ´Das kann ich nicht tun. Wir müssen das einfach zusammen überstehen.´ Er würde ihr verständlich machen, das er nicht beabsichtigt hatte ihr wehzutun. Als sie sich auf die Couch setzte zeigte er auf den Platz neben sie und fragte: „Darf ich?“
Sie nickte. “Natürlich.”
Er bemerkte, dass sie ihre Hände ineinander verknotet hatte. „Hermine, wenn du mich einfach erklären lässt, könnte ich - “
“Lass mich bitte zuerst“, sagte sie und hielt eine Hand hoch. „Severus, ich muss wissen ob du…was da drin passiert ist…denkst du schlecht von mir?“
“Schlecht?”, fragte er irritiert.
“Das Weinen“, sagte sie sanft und sah weg. „Und das Rennen unter die Dusche.“
”Nein.”
”Ich weiß, du magst es nicht, wenn ich mich wie ein Kind benehme, aber es fühlte sich an, als ob ich etwas verloren hätte, was ich nie wieder zurückbekommen könnte.“ Sie seufzte. „Es hat wehgetan und hat mir die Tränen in die Augen getrieben, doch es war nicht der physische Schmerz. Ich war ein wenig geschockt als ich sah…“ Ihre Stimme verlor sich.
“Als du den Ausmaß des Schadens sahst?“, bot er ihr an.
“Ja, ich war von mir selbst enttäuscht.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Ich weiß, meine Mum und Dad wären nicht sehr stolz auf mich. Es fühlt sich komisch an nicht mehr unschuldig zu sein.“

Severus sog scharf die Luft ein. Also fühlte sie sich verdorben. ´Verdammt, das ist gar nicht gut.´ „Hermine, hör mir zu. Es war nicht meine Absicht dir wehzutun. Du sagtest, dass es sich gut anfühlte und ich wollte dich nur weiter befriedigen. Es gibt eine gewisse Methode, die einer Frau erlaubt, einen längeren, schöneren Orgasmus zu haben. Ich versuchte, dir das zu geben, und ich wollte dein Jungfernhäutchen wirklich nicht durchtrennen. Ich fühlte es zwar, doch ich konnte nicht mit meiner Stimulation aufhören.“
Hermine lächelte schwach. „Ich hasse es nicht, nur weil ich nicht mehr wirklich eine Jungfrau bin. Wenn es passieren sollte, dann bin ich froh, dass es mit dir war. Ich brauchte nur ein paar Minuten, um damit klar zu kommen.“ Eine seiner Hände umschloss ihre. „Ich befürchtete, du würdest mich für kindisch halten…wieder mal…und das du mich langsam satt hättest.“
“Ich werde dich niemals satt haben“, gab er zu, legte seine freie Hand für einen Moment auf ihre Wange und schluckte seine Emotionen herunter. „In gewisser Hinsicht bin ich froh, es intakt vorgefunden zu haben. Verstehst du das?“
”Du bist immer noch unsicher wegen Harry und mir“, sagte sie wissend. Mit lauterer Stimme fügte sie hinzu: “Warum kannst du mir nicht vertrauen?”
“Vertraust du mir?“, konterte er. Er hasste es zu sehen, wie sie seinen Augen auswich. „Das tust du nicht, oder? Du denkst, ich benutze dich nur.“ Er zog seine Hand weg und entfernte sich. „Warum Hermine?“
”Ich weiß es nicht”, sagte sie und mied immer noch seinen Blick.
“Nun, wir können mit Sicherheit behaupten, das es nicht wegen dem Sex ist“, sagte er kühl und brachte sie dazu aufzukeuchen.
“Du widerlicher Mistkerl“, schrie sie und sprang auf. „Bring mich zurück zum Grimmauldplatz. Sofort!”
”Nein”, sagte er und stand auf, um sie zurück auf die Couch zu ziehen. Doch sie strampelte, um sich aus seinem Griff zu befreien. „Hör auf dich gegen mich zu wehren und hör zu.“
“Du wirst nicht so mit mir sprechen.”
“Wie? Es ist die Wahrheit?“, sagte er sanft und versuchte seinen Fehler zu korrigieren. „Wenn ich Sex haben wollen würde, wäre ich mit einer anderen Frau zusammen Hermine. Das ist doch gut oder nicht? Es bedeutet doch wohl, das mir etwas an dir liegt.“
Ihr Gestrampel hörte aus und sie drehte sich zu ihm um, um ihn ansehen zu können. „Ich vertraue dir nicht ganz. Ich möchte es, aber manchmal wundere ich mich über einige Sachen.“

Seine Augen zogen sich zusammen. „Welche?“
“Wollte es wirklich der Dunkle Lord, das wir zusammen sind, oder war unsere ´Beziehung´ von dir gewollt? Verwandest du seinen Namen, um Dumbledore davon zu überzeugen, uns zu erlauben, alleine zusammen zu sein?“ Erst jetzt erwiderte sie seinen Blick, in der Hoffnung, die Wahrheit dort finden zu können.
´Verdammt.´ Entweder müsste er sie abwürgen oder versuchen, das Thema zu wechseln. „Ich werde deine Fragen beantworten, wenn du meine beantwortest.“
“Das ist fair.“
”Wenn du in meiner Position wärst, wo du zwischen Potter und mir wählen müsstest, wie würdest du dich entscheiden?”
“Was meinst du? Wie entscheiden?“
”Zum Beispiel, wenn Potter dir sagt, du sollst aufhören, mich zu treffen. Was würdest du machen?“
”Ich würde ihm sagen, ich könne meine eigenen Entscheidungen treffen.”
“Und wenn ich die sagen würde, du solltest aufhören, dich mit Potter abzugeben?“
“Aber warum?”
”Aus irgendeinem Grund.” Er hob eine Augenbraue, als sie nicht antwortete. “Du würdest Potter wählen”, kommentierte er schlicht und lockerte seinen Griff um sie.
“Es kommt darauf an Severus. Du müsstest mir schon einen guten Grund liefern, warum ich nicht länger etwas mit Harry zu tun haben sollte. Ron und er waren meine ersten Freunde in der Zaubererwelt. Dem kann man nicht einfach den Rücken zuwenden“, sagte sie fest. „Es wäre das gleiche, wenn ich dir sagen würde, du sollst nicht mehr zum Dunklen Lord gehen.“
“Nun, das ist nicht das gleiche, und das weißt du auch. Dumbledore, der Orden und selbst dein verachtenswerter Potter sind darauf angewiesen, was ICH ihnen über ihn sagen kann.“
“Alles, was Vol – ähm – der Dunkle Lord tut, hat mit Harry zu tun. Ist das nicht fast das gleiche? Das ist deren Krieg und wir sind nur da. Nicht er hat meine Loyalität, sondern Harry, genauso wie deine.“ Sie runzelte die Stirn. „Auch wenn du Harry nicht magst, du möchtest, das er gewinnt, oder?“

Einen langen Moment dachte Severus nach. „Zum Ende der Sommerferien hin ging ich zum Grimmauldplatz, um mich mit dem Schulleiter zu treffen und mich mit ihm über Draco zu unterhalten. Ich war wegen etwas, das er gesagt hatte, verärgert und ging hinaus. Als ich fast am See war, hörte ich Stimmen – deine und Weasleys – und ich war überrascht, euch beide in einer kompromittierenden Situation vorzufinden.“ Er sah weg. „Weasley versuchte auf seine Weise dich zu haben, aber du hast abgelehnt. Er ging zurück zum Haus, doch du bliebst da, um etwas zu schwimmen – nackt. Ich sah dir zu, wie du ins Wasser gingst.“
„Ich erinnere mich an diesen Abend. Auf meinen Rückweg, lief ich in dich hinein und du hast meine Arme berührt. Ich war beschämt, weil meine Bluse offen war.”
„Ja, ich war auf dem Weg zum Dunklen Lord.“ Er grinste leicht. „Du warst immer noch in meinem Kopf, als ich zu ihm ging. Wie konntest du auch nicht? Nie habe ich dich so gesehen.“ Seine Augen glitten zu ihren Ausschnitt. „So bist du mir vorher nicht aufgefallen.“
„Und dann?”
„Er wandte Legilimentik bei mir an und bemerkte, dass ich eine Frau wollte. Ich erzählte ihm, was ich gesehen hatte und er war der Meinung, wenn sich jemand in die Freundschaft zwischen dir und Potter einmischt, wäre es nur dienlich.“ Er sah wieder in ihre Augen. „Ich dachte, er wollte, dass es Draco tut. Ich war entsetzt und erfreut zur selben Zeit, als er mir signalisierte, dass ich dich verführen sollte. Deswegen freundete ich mich mit dir an, als Weasley Interesse an Parkinson zeigte.“
Sie schluckte und kaute nachdenklich auf ihrer Lippe. Während sie diese Information verarbeitete, blieb er ruhig. Ihre nächste Frage ließ ihn ein schlechtes Gewissen bekommen. „Also ist das dann alles? Du sahst etwas, was dich erregte und der Dunkle Lord sagte dir, du solltest es dir nehmen. Ich bin nichts anderes.“
Wie konnte er es ihr begreiflich machen was er fühlte, ohne dabei schwach zu wirken? Nur die schwachen zeigten ihre tieferen Gefühle. Allerdings wenn er ihr nicht etwas von seinen Gefühlen sagte, wäre es für ihre Beziehung nicht von Vorteil. „In dieser Nacht, kehrte ich zum Schloss zurück und dachte, er wäre vollkommen verrückt geworden. Doch je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr wollte ich es.“ Seine Stirn legte er auf ihre. „Jetzt bist du alles, an was ich denken kann, wenn ich die Möglichkeit habe. Ob es Dumbledore billigt oder nicht, ich werde dich nicht gehen lassen.”
Sie erzitterte leicht bei seinen dunklen Worten. In diesem Augenblick wusste sie, dass er sie nicht betrügen würde, in dem er zu einer anderen Frau ging, oder sie verletzten würde. Jedoch würde er Harry im Stich lassen, wenn entweder er oder Dumbledore versuchten, sie auseinander zu reißen. Verzweiflung machte sich in ihr breit, da sie in dieser Sache keine Möglichkeiten hatte. Wenn sie jemals wegen ihm aufgebracht wäre, und Schluss machen wollen würde, würde er sich gegen Harry stellen und allein dies könnte den Niedergang bedeuten. Oder noch schlimmer – Harry könnte getötet werde, alle könnten getötet werden. Sie mochte es nicht, in eine Ecke gedrängt zu werden.

„Severus, ich würde nie unter der Herrschaft des Dunklen Lords leben wollen. Verstehst du das?“, fragte sie. Als sie seine Augen zu Schlitzen zusammen zogen sagte sie: „Es ist nicht wegen Harry. Es ist wegen mir. Ich bin mit so vielen Dingen nicht einverstanden, für die der verdammte Bastard steht. Ich werde keine Heuchlerin sein, indem ich weiter lebe, wenn etwas meinen Freunden passieren sollte. Ich würde ihm nicht gehorchen, um ich ihn dazu zu bringen, mich zu verfluchen.“
Er schüttelte seinen Kopf. „Das ist grotesk. Du würdest nicht für mich leben wollen? Du würdest dein Leben aufgeben, nur weil mein Lord gewinnen könnte? Das ist lächerlich.”
„Das ist nicht lächerlich”, sagte sie hitzig und rückte weg, um ihn direkt anzusehen. „Das macht mich aus. Ich habe einen Pakt mit meinen Freunden geschlossen und ich werde mich daran halten.“ Sie schluckte. „Ich glaube, dass ich dich liebe und wenn du auch nur ein wenig so empfindest wie ich, bitte ich dich darum, Harry zu helfen. Dadurch würdest du auch mir helfen. Nur so kann ich glücklich werden.“ Mit ihrem Zeigefinger umkreiste sie seine Lippen. „Wir können immer zusammen sein. Das ist es, was ich möchte.”
Langsam streifte sie mit ihren Lippen seine. Einen Moment fühlte sie sich unsicher, als sich sein dunkler Blick in sie bohrte. War sie zu weit gegangen? Sie war ehrlich zu ihm gewesen und gestand ihm ihre Gefühle für ihn. Sie dachte, wenn er darüber bescheid wüsste, wie die Dinge sein könnten, würde er sich genauso in eine Ecke gedrängt fühlen, wie sie. Vielleicht brachte es ihn dazu, auf der richtigen Seite zu stehen. Alle Unsicherheiten verflogen in dem Moment, als er ihre Lippen zu einem wilden Kuss einfing und seine Finger sich in ihre Arme gruben, als er sie grob zu sich zog. Freudige Gefühle rasten durch ihren Körper. Er fühlte das gleiche. Alles würde gut werden. Sie hatte das richtige getan.
Ein leises Stöhnen entwich ihr, als sein Mund ihren Hals attackierte. „Was…oh mein…tust du…mit mir?“, brachte sie zwischen Keuchen zustande.
Mit einem letzten heftigen saugen, entzog er sich. „Ich habe dich gebrandmarkt. Du bist ´meine´ Hexe.“ Er setzte sie neben sich und stand auf. „Du wirst leben“, sagte er fest. Mit einem Grinsen ging er auf die Tür zu. „Wenn ich jetzt nicht aufhöre, werde ich nicht mehr dazu in der Lage sein. Vielleicht sollten wir zurückkehren?“
Hermine stand auf und lächelte leicht. Selbst nachdem, was vorhin passiert war, hätte sie ihm erlaubt sie wieder anzufassen. Tatsächlich schien es so, als wolle ihr Körper von ihm berührt werden. „Wegen vorhin“, begann sie, „ist alles wieder in Ordnung zwischen uns?“
Er nickte und ging zurück, um sie an sich zu ziehen. Sein Kinn legte er auf ihrem Kopf ab und sagte: „Du wirst nie wieder in meinem Bett weinen, das verspreche ich dir Hermine.“ Er räusperte sich. „Das vorhin…war mein Fehler. Du musst mich für einen linkischen Dummkopf halten. Ich kann es besser, solltest du wissen.“
„Nein, ich verstehe es. Du hast es nicht absichtlich getan und ich habe wohl etwas überreagiert. Wir machen einfach weiter, ok?“
Einen Kuss auf ihren Kopf platzierend murmelte er: „Einverstanden.“ Im nächsten Augenblick war ein lauter Knall zu hören und sie standen wieder in der bewaldeten Bereich hinter dem Grimmauldplatz. „Komm, lass uns nachsehen, was deine unerfreulichen Freunde wieder aushecken.”

Ungern entfernte sich Hermine von ihm und folgte seinem schnellen Schritt. Als sie durch den Hintereingang und in die KĂĽche traten, waren sie den neugierigen Blicken ihrer Freunde ausgesetzt.
„Fühlst du dich besser Hermine?“, fragte Harry gerade heraus.
„Ja, sehr. Professor Snape war in der Lage, mir einen Trank zu geben.“
„Was war denn?“, fragte Ron und schob seine halbaufgegessene Pastete auf die Unterteller vor sich.
Hermine zuckte mit den Schultern. “Frauensache”, sagte sie lässig.
Rons Wangen röteten sich. “Oh, ok.”
Pansy schnaubte. „Das geschieht dir recht.“
Hermine sah sich um. “Wo ist Gabrielle?”
Harry runzelte die Stirn. „Schläft“, sagte er bitter. „Frauensache.“
„Oh“, sagte Hermine und verkniff sich ein Kichern. Der arme Harry sah aus, als ob Weihnachten abgesagt wurde. „Nun, du könntest zu ihr gehen…ähm…und ihr etwas vorlesen.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Hätten wir das gewusst, hätten wir ihr eine Phiole von dem Trank, den der Professor für mich gemacht hatte, mitbringen können.“
„Genug mit dem Geplänkel”, sagte Severus. „Haben alle gegessen?“
„Gerade fertig geworden, Sir“, sagte Pansy und lächelte ihrem Hauslehrer an.
“Gut“, sagte Severus. „Wir müssen noch essen. Gehen Sie, so dass ich in Ruhe essen kann!”
„Ich glaube, ich sehe mal nach, ob Gabby irgendetwas braucht“, sagte Harry. „Wollt ihr beiden mit kommen? Sie würde mich sicher nicht rausschmeißen, wenn ihr dabei seid.“
Pansy grinste während Ron nickte. Doch dann drehte sich Ron zu Hermine um. “Kommst du?”, fragte er und brachte Pansy somit dazu, ihre Augen leicht zusammen zu ziehen.
”Ich wollte etwas essen“, sagte sie schnell.
”Wir sind oben, wenn du kommen möchtest”, sagte Harry.
”Ich denke, ich werde es mir mit einem Buch gemütlich machen, danke. Es ist einer dieser Tage“, sagte sie unverbindlich.
Harry zuckte mit den Schultern und führte die anderen hinaus. Nervös blickte Hermine zu Severus. „Das lief gut.“
”So scheint es“, stimmte er zu. „Bis jetzt.“ Er stand auf und begann etwas Essbares für sie zuzubereiten. Währenddessen sagte er: „Ich habe nur keine Ahnung, was wir den Rest des Tages tun könnten. Es ist wahrscheinlich, dass sie uns die ganze Zeit nerven werden.“
“Ich werde wohl etwas Zeit mit ihnen verbringen müssen“, sagte sie. „Nicht das ich es wollen würde“, fügte sie schnell hinzu als er sie ansah. „Du willst doch nicht, das Ron und Pansy sich Gedanken machen, oder?“
Severus spottete. „Ich bezweifle, das Weasley so schlau ist und Parkinson würde wohl eher jubeln und stillschweigen darüber bewahren, da sie sicher nicht möchte, das Weasley es herausfindet.“
Hermine kicherte. “Richtig.”
Zu ihrer Zufriedenheit verbrachten sie den Rest des Nachmittags in relativer Ruhe. Sie gab vor zu faulenzen, während sie im Arbeitszimmer las, und Severus blieb im Arbeitszimmer, unter dem Vorwand, am Schreibtisch zu lesen. Auch wenn sie die meiste Zeit nicht zusammen saßen machte die Stille den beiden nichts aus und ließ sie die Abgeschiedenheit, die sie in ihrem eigenen Haus hatten, nur noch mehr vermissen. Als Mrs. Weasley mit Fleur und Tonks im Schlepptau endlich wieder zurückkehrte, gab Severus Harry und Hermine bescheid, das es Zeit sei, zurück zu kehren.

„Hast du immer noch die Box?”, fragte er.
„Ja.“ Sie zog es aus ihrer Tasche. Sie hatte es total vergessen.
„Kommen Sie, Potter. Ich werde den Portschlüssel aktivieren.” Harry legte einen Finger auf die Box und zu Hermines Freude, gesellte sich auch Severus zu ihnen. Die drei gelangten wieder in den Gemeinschaftsraum. Dort angekommen, sah Severus Harry an. „Ich frage mich, ob ich alleine mit Hermine sprechen könnte.“
Harry nickte. „Ich werde mal eine Dusche nehmen.“
In dem Moment, als er aus dem Zimmer war, benutzte Severus seinen Zauberstab um sicher zu gehen, dass Harry sie nicht beobachten konnte. Damit fertig, sah er sie an und sagte: „Ich möchte, dass du die Box öffnest.“
“Sorry?”
„Es ist ein Geschenk”, sagte er rasch.
„Oh“, sagte sie vollkommen geschockt. Sie öffnete die Box und grinste breit. „Severus, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Danke.“ Er schenkte er ein silbernen Anhänger mit drei Halbmonden, die an einer Satinschnur hingen. „Wofür ist das?“
Er zuckte die Achseln. „Ich habe letzte Woche etwas in dem Zimmer meiner Mutter gesucht und das ist mir aufgefallen.“ Seine Lippen gingen etwas nach oben. “Sie sagte, dass das Terzett den Lebenszyklus einer Frau darstellt – Jungfräulichkeit, Mutterschaft und altes Weib.“ Er grinste. „Ich dachte, da du ja immer noch jungfräulich bist, du es gerne tragen würdest. Ich stieß auf einige Information darüber, während meiner Nachforschungen. Es besagt, dass jedes der drei Schicksale eins trug.“
„Während es die Geburt, das Leben und den Tod beherrschte“, sagte Hermine. „Ich habe es auch gelesen.“ Sie hielt ihm die Schur hin. „Würdest du es mir anlegen? Ich würde es gerne tragen.“
Sie konnte seine Verwirrung sehen, da sie es sich selbst leicht hätte anlegen können, doch er nahm den Anhänger und die Schnur und legte es ihr um den Hals. Kurz in Richtung Harrys Zimmer schauend, lehnte er sich nach vorne und küsste sie. Es war nicht mehr als ein kurzes Streifen der Lippen und ein kurzes Duell der Zungen, doch es bescherte ihr eine Gänsehaut auf ihren Armen und ließ ihren Bauch kribbeln.
„Ich muss gehen“, sagte er mit Bedauern. „Ich habe eine Mission heute Nacht.”
„Severus”, sagte sie plötzlich. „Wegen des Zauberspruches, den du über mich gesprochen hast, der dir zu jeder Zeit zeigt, wo ich bin…würdest du so nett sein und ihn mir zeigen?“
Er sah sie seltsam an. „Es ist nicht gerade nur ein Zauberspruch. Es ist ein Spruch und ein bisschen von etwas anderem.“ Er berührte ihr Gesicht. „Weihnachten steht vor der Tür. Ich werde es für dich bis dahin fertig haben, und wir werden dann gleichberechtigt sein.“
„In Ordnung.“
Sein leichtes Lächeln verflüchtigte sich. „Du wirst in den Weihnachtsferien hier sein, oder?“
„Ja, ich wollte meiner Mum und meinem Dad deswegen eine Eule schicken.“
Er nickte. “Bis morgen.”

Sie sah zu, wie er ging und berührte den Anhänger, den er ihr geschenkt hatte. ´Er hab mir etwas, was seiner Mutter gehört hatte! Er hatte sich vor dem Missgeschick von heute entschieden.´ Sie nickte. Es war kein Trick, um sich für die Uneinigkeit und schlechte Erfahrung, die sie geteilt hatten, zu entschuldigen. ´Er liebt mich.“ Ein interessanter Gedanke kam ihr. „Oh“, keuchte sie laut auf. „Er gab mir den Anhänger, während ich noch Jungfräulich bin. Die nächste Stufe ist die Mutterschaft.“ Sie errötete leicht. „Danach kommt hohes Alter.“ Sie grinste. Er wollte wirklich ein Leben mit ihr aufbauen. ´Er sagte mir, ich würde glücklich sein, selbst nachdem ich ihm sagte, dass ich es nur werden könnte, wenn Voldemort besiegt wäre. Dafür wird er sorgen…für mich.´

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Lucius wurde das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmte. Er wusste jedoch nicht genau was, doch er konnte es spüren. Seine Unterhaltung mit Severus brachte ihn aus dem Gleichgewicht. Der Mann schien abgelenkt und er konnte nur vermuten, dass es etwas mit dem Schlammblut zu tun hatte. Er schnaubte leise. Severus nahm seine Affären immer ernst. Nur an Sex zu denken, ließ ´seinen´ Schwanz leicht zucken. Er griff nach unten, um es zurecht zu rücken und fragte sich, was Narzissa gerade trug.
„Ist es das was ihr Menschen macht, wenn ihr alleine seid? Euch selbst zu befummeln?”, fragte Bane.
„Gelegentlich, ja“, sagte Lucius verärgert. Er war froh, den Zentauren loszuwerden, sobald ihre Allianz ein Ende nehmen würde. „Was ist?“
„Ich bin zu meinem Terrain gereist und fand meine Heimat verlassen vor. Niemand war da. Sie sind in einen anderen Teil des Waldes gegangen.“
´Und das sollte mich interessieren, weil…?´, dachte Lucius sarkastisch. Manchmal war es anstrengend, dem Zentauren alles aus der Nase ziehen zu müssen. Er wünschte sich, er würde einfach nur normal sprechen und den denjenigen Rätseln aufgeben, die daran interessiert waren. „Fahr fort“, sagte Lucius schließlich nach einer langen Pause.
„Es scheint, als sei ich zurückgelassen worden. Es gab kein Zeichen, dass ich willkommen wäre sie zu finden, wenn ich zurückkehrte“, sie er wütend. „Es scheint, jemand hat ihnen davon berichtet, bevor ich es konnte. Sie glauben sicherlich, ich hätte meine Herde betrogen, in dem ich mich mit eurer Rasse verbünde.“
Es hab eine weitere lange Pause. „Und?“, fragte Lucius. „Was denkst du?“
„Der aufgehende Mond hat eine orange Tönung”, antwortete der Zentaur kryptisch.
„Und was soll das bedeuten?” Seine Geduld war am schwinden.
„Etwas Unbeabsichtigtes wird heute Nacht passieren. Etwas, das unsere Welt sehr beeinflussen wird.“
Schnaubend sagte Lucius: „Ich erinnere mich, das ich im Astronomieunterricht gelernt habe, das die Atmosphäre für die Farbe des Mondes, so wie wir ihn sehen, verantwortlich ist.“

Der Zentaur starrte ihn mit offensichtlicher Wut an. „Verspotte mich nicht, Mensch. Meine Herde ist an einen anderen Ort geflohen. Ich glaube, wir wurden verraten. Einer von euch hat von unserer Verbindung erzählt und es ist bis zu Magorian vorgedrungen. Es war an mir, zum richtigen Zeitpunkt davon zu berichten. Sie wären in der Lage gewesen, das Gute, was ich getan habe, zu sehen, bevor sie eine Entscheidung treffen, mich umzubringen oder mir zu erlauben zu leben.“
„Warum hast du solange gewartet zu ihnen zu gehen und von deinen Feststellungen zu erzählen?“
„Die Gründe sind meine.” Der Zentaur trat näher. „Ich werde Rache an denjenigen üben, der mich verraten hat.“
Sich unbequem bewegend, sagte Lucius sarkastisch: „Hier wirst du keine Verräter finden. Vielleicht sagte ihnen etwas am Himmel, dass deine Abwesenheit unehrenhaft ist.“
Überraschend nickte der Zentaur. „Das ist eine Möglichkeit.“ Ohne ein weiteres Wort ging das Biest.
„Gütiger Lord“, meckerte Lucius als er aufstand. ´Gütige Erlösung.´ Es gab etwas, was er tun musste. Eine lange Nacht lag vor ihm. Er ging zu Crabbe und Yaxley und zeigte mit seinem Zauberstab auf den blonden Todesser. „Entschuldige, Freund“, sagte er sanft bevor er „Stupor“ hinzufügte. Bei Crabbes geschockten Gesichtsausdruck konnte er nur mit den Schultern zuckten und wandte den Zauberspruch auch bei ihm an. „Das ist am besten so für dich.“ Schnell versteckte er sie und verstärkte ihre Zaubersprüche, so dass er gehen konnte. Wie mit Severus geplant, hatte er ein Treffen mit dem Dunklen Lord.

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„Also denkst du, dass es wahrscheinlich ist, dass sie geblieben sind, wo Black Zuflucht fand“, sagte Snape abgeneigt. „Ich finde es höchst unwahrscheinlich, dass ein Malfoy lange unter solchen Umständen leben würde.“
„Nun Severus“, begann Remus verzweifelt. „Es ist eine Vermutung.”
Mit zusammengekniffenen Augen fragte Severus: „Hast du deinen Trank heute eingenommen?“
„Habe ich”, antwortete er schlicht und fügte dann hinzu: „Es gibt keinen Grund für dich, heute Nacht Angst vor mir zu haben.“
Schnaubend sagte Severus: „Ich habe lediglich auf eine Chance gehofft, dich zu verhexen.“ Damit schritt er nach vorne. „Ich überlasse es dir, mich zu finden. Ich werde am Felsvorsprung anfangen und mich zurück arbeiten.”
„In Ordnung“, sagte er schreiend, um seine Stimme widerhallen zu lassen. Zu sich selbst sagte er: „Ich frage mich, warum Dumbledore seine Meinung darüber änderte, uns zu begleiten.“ Langsam ging er zum Eingang und wartete dort, dass die Strahlen des Vollmonds auf ihn trafen. Seine Verwandlung begann in dem Moment, als die Lichtstrahlen ihn trafen. In seinen Ohren konnte er sein Herz hämmern hören, jeden Bluttropfen spüren, der in seinen Adern floss und den Schmerz fühlen, als seine Haut auseinander riss und seine Knochen sich verformten. Nach Atem japsend und hoffend, zu sterben, während der Prozess weiterging, stöhnte gequält auf und verbog sich augenblicklich.

Das nächste Geräusch was er machte, war ein Wimmern. Sein Kopf hob sich und seine Augen suchten den Mond. Er gab ein lautes Heulen von Missbilligung von sich und richtete sich auf, um seinen neuen Körper zu dehnen und zu beugen. Das einzige gute am Wolfsbanntrank war, dass er seinen menschlichen Verstand behielt, während er seine tierische Gestalt hatte. Er ging am bewaldeten Bereich entlang und konnte einen leichten, bekannten Duft ausmachen. `Ginevra´, dachte er aufgeregt, rannte los und schnüffelte während dessen. Ein anderer Duft vermischte sich mit ihrem. `Dieser Bastard.´
Dies war der erste Anlass, wo er sich danach sehnte, eine Seite von Fenrir Greybacks anzunehmen. Er sehnte sich danach, den Jungen zu verstĂĽmmeln und zu beiĂźen, ihm ein verfluchtes Leben zu geben, so wie er eins fĂĽhrte. Wenn der Junge sie irgendwie verletzt hatte, wĂĽrde er sein Schicksal erleiden. Er interessierte sich nicht dafĂĽr, welche Konsequenzen es fĂĽr ihn haben wĂĽrde.
Als er sich der ersten Höhle näherte, bemerkte er, dass sich deren Geruch verstärkte. Sie mussten hier schon seit einer Weile sein. Plötzlich hielt er inne. Da war ein anderer Geruch. Er ging zurück und schnüffelte an einem Stein. ´Nymphadora.´ Er folgte der Spur, die ihn zur Höhle führte. Es gab sichere Anzeichen von einem Aufenthalt, aber niemand war länger anwesend. Was hat seine Geliebte bei ihnen getan? Zum ersten Mal in dieser Nacht wünschte er sich, Snape wäre bei ihm, damit er seine Meinung dazu äußern konnte. Ganz egal. Es wäre einfach genug, den Mann zu finden und ihn zur Höhle zu locken.
Seine Laune verschlechterte sich, als er sah, wo sie geschlafen haben. Es war offensichtlich, dass sie zusammen gelegen haben. Wie dem auch sei, es gab keinen richtigen Geruch von Erregung oder Körperflüssigkeiten. Es schien, als wäre nichts Sexuelles geschehen. Der Junge verdiente sie nicht. Er war ein Malfoy. Langsam folgte er einem Pfad, der nach Hogsmeade führte, und gerade, als er die Wand eines Hauses sehen konnte, hörte er, wie ein Ast hinter ihm zerbrach. Er drehte sich um.

´Snape.´

„Also bist du einem Geruch bis hierher gefolgt? Ich hörte, wie du herum liefst und begriff, dass du nicht in die Stadt gekommen wärst, wenn du nicht herausgefunden hättest, wohin sie gegangen waren.“
Lupin wünschte sich, er könne mit dem Mann sprechen, aber wie es nun einmal war, konnte er nur nicken oder zeigen, um zu vermitteln, was er in seinem gegenwärtigen Zustand wollte. In diesem Moment alarmierte ihn etwas. Es war etwas, das über Snape hing, oder das sich ihnen näherte, das ihn störte. Ein anderer Geruch. So etwas wie das vom Malfoy Jungen, nur etwas stärker. Es konnte sein Vater sein. Sich erhebend, um sich umzusehen, bemerkte er, dass er und Snape nicht alleine waren.
Lucius Malfoy trat aus dem Schatten heraus, ging nach vorne und zeigte mit dem Zauberstab auf ihn. „So, so, wenn das nicht der Werwolf ist“, affektierte er in einem kalten Ton. „Du hattest Recht, Severus. Er würde uns zu Draco führen.”
Lupins Blick wanderte von Malfoy zu Snape. Der Mann hatte einen süffisanten Ausdruck. Er hatte sie verraten. Der Bastard war die ganze Zeit mit Malfoy dran gewesen. Er ließ ein lautes Heulen los, holte aus, um den Mann mit seiner Pfote zu schlagen, und hoffte, durch sein Gesicht zu schneiden, um den blasierten Gesichtsausdruck zu entfernen. Bevor er etwas machen konnte, traf ihn ein roter Lichtstrahl, der ihn dazu brachte, nach hinten zu fallen. Das letzte, an das er vor seinem Black out dachte war, Ginevras süßes Lächeln. Er hatte versagt, überließ sie dem Feind.

Lucius ging nach vorne. „Er hatte keine Chance, oder?“
Severus gluckste. “Nein. Lass uns ihn in den Niederholz bringen, bevor wir rein gehen.”
„Ich befürchte, das wird nicht passieren”, sagte eine Stimme von hinten.
Beide wirbelten herum und sahen Dumbledore. Lucius Zauberstab war immer noch gezogen, doc her wagte es nicht, ihn auf den Mann zu richten. Stattdessen zeigte er auf Severus und sagte: „Du hast mich verraten, Severus. ´Du´ warst es, der die Zentauren im Wald von unserem Plan informiert hatte!“
„Das habe ich nicht gemacht”, erwiderte Snape ruhig. Er drehte sich zum Schulleiter. „Sie haben mich verfolgt.“
„Das habe ich“, sagte der Mann.
Lucius war unsicher. Severus schien wütend und es sah so aus, als hätte er vor, den sich einmischenden alten Narren zu verhexen. Zum Schulleiter sagte er: „Ich möchte nur meinen Sohn, Dumbledore. Es gibt keinen Grund, sich einzumischen. Sie können das Mädchen behalten.“
„Ich fürchte, das ist unmöglich“, erwiderte Dumbledore mit einer ruhigen Stimme. Ein schneller Schlenker mit seinem Zauberstab und Snape krümmte sich. Erschrocken wich Lucius zurück. Er ging zu seinem gefallenen Freund und hielt inne, wissend, dass der Zauberstab des Mannes auf ihn gerichtet war.
„Severus hat mich nicht verraten.“ ´Verdammt. Zusammen hätten wir Dumbledore erledigen können.´ So schnell er konnte, umrundete er den alten Mann, doch ein Lichtstrahl traf ihn.

TBC


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