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Fanfiction

VerfĂĽhrung einer Zauberin - Vollmond: Part 2

von Dumbledoria

So, und wie schon gesagt, hier kommt auch schon das nächste Kapitel! Bin ich nicht schnell. *g*
Vielen lieben Dank fĂĽr eure Reviews. Das hat mich bei meiner Arbeit doch sehr motiviert...also nur weiter so! *g*

So, genug von mir...viel SpaĂź beim Lesen!!!

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Vollmond: Part 2


Dumbledore sah auf das Gesicht von Lucius Malfoy hinab und schüttelte traurig seinen Kopf. Sogar betäubt wirkte der Mann arrogant. „Wären Sie nur zu mir gekommen, um mich nach Hilfe zu bitten Lucius. Ich hätte Ihnen geholfen. Sie hätten nur fragen müssen, wenn Sie Angst vor Voldemort haben.“

Er hörte gedämpfte Schritte und sah wissend lächelnd auf. „Guten Abend Draco, Ginevra. Ich hoffe, Sie haben sich weg vom Schloss wohl gefühlt.“
Der Junge sah verängstigt aus und beäugte seinen Vater und seinen ehemaligen Zaubertrankprofessor vorsichtig. „Sir, wir haben nur das getan, was wir tun mussten. Wir wussten nicht, wem wir trauen konnten.“ Er nickte in Richtung Snape. „Hätten Sie ihn nicht auch niedergestreckt, wären wir nie heraus gekommen. Er ist wirklich der Mann vom Dunklen Lord.”
„Ja, ich befürchte, Severus hat sich dazu entschlossen, seinen eigenen Weg zu gehen, wie so oft in letzter Zeit, aber ich möchte gerne denken, dass er seine Gründe gehabt hatte. Lucius hingegen…“ Die Schlussfolgerung ließ er offen.
Ginevra kniete sich nieder, um Lupins Gesicht zu streicheln. „Wird er wieder gesund?“, fragte sie sanft und sah besorgt aus. „Ich denke, Lucius hat ihn mit einem Schockzauber getroffen.“
„Er wird wieder“, versicherte Dumbledore ihr. „So wie ihr beide.” Sanft lächelte er, als sie aufstand, zu Draco ging und seine Hand nahm. „Ich muss sagen, ich bin erleichtert, euch beide gefunden zu haben. Viele haben sich um euch Sorgen gemacht.“
Draco spottete. „Da bin ich sicher.”
„Ja, Draco, die Menschen haben sich um euch beide gesorgt, doch ich muss euch etwas fragen, bevor ich euch in Schutzhaft nehme.”

Erst zu Ginny schauend, schluckte der Junge hart, so als ob er Angst vor dem Vorschlag des Direktors hätte. „Ich kann mich nicht erinnern, nach Ihrem Schutz gefragt zu haben.“ Ginny stieß ihn mit ihrem Ellbogen. „Obwohl ich es mir überlegen würde.“
Amüsiert nickte Dumbledore. „Ich muss Ihren Eid per Zauberstab haben, dass Sie mich, wenn sich die Chance ergibt, nicht verraten oder Voldemort oder Ihrem Vater sagen, wer in Verbindung mit mir gebracht werden kann. Dies zu tun, würde der…ultimative Niedergang sein.”
Zuerst sah Draco zu seinem Vater und dann zu Ginny. Er hob seinen Zauberstab und ohne sie dabei aus den Augen zu lassen sagte er: „Mit meinem Leben und der Ehre als Malfoy schwöre ich, niemanden der in Verbindung mit Ihnen steht oder Sie zu verraten, in dem ich die Information meinem Vater oder dem Dunklen Lord zukommen lasse. Ich suche nur Schutz und möchte zeitgleich beschützen.“
„Hervorragend“, sagte Dumbledore glücklich. „Ich bezweifle, dass es ratsam wäre, Lupin jetzt aufzuwecken. Er ist nicht gut auf Sie zu sprechen Draco und deswegen könnte er impulsiv handeln, vor allem, wenn man bedenkt, was Ihr Vater ihm angetan hat.“
„Ich verstehe”, sagte er furchtsam und verstärkte den Druck auf Ginnys Hand. „Was sollen wir tun?“
„Sir, meine Mutter“, begann Ginny ängstlich, „ist sie sehr wütend?“
„Besorgt, würde ich sagen.” Der Direktor zog ein kleines Etwas aus seiner Tasche, tippte mit seinem Zauberstab darauf und gab es dem Mädchen. „Zufällig habe ich diesen Portschlüssel, der euch in Professor McGonagalls Privaträume bringen wird. Ich sagte ihr, das sie vielleicht Besuch bekommen würde, also werdet ihr erwartet. Sie wird sich drum kümmern, dass ihr etwas zum Essen bekommt und euch keiner sieht bis ich komme, um euch in ein sicheres Versteck zu bringen.“
Draco legte einen Finger auf den Portschlüssel. „Danke, Sir.“
„Keine Ursache“, sagte er um winkte ab. „Drei, zwei, eins.“ Im nächsten Augenblick waren sie weg. Erleichtert atmete er aus, da er froh war, das Paar endlich gefunden zu haben, doch dann sah er hinunter und fragte sich, wie er die nächste Aufgabe bewältigen sollte.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

„Hermine, wach auf!”, rief Harry und hämmerte gegen ihre Zimmertür. „Schau dir das an!“ Er hört leises Gepolter, gedämpftes Fluchen und das Knarren der Tür. „Komm her“, sagte er aufgeregt, ging zum Tisch und zeigte auf seine Karte.
„Was ist?”, fragte sie verschlafen, und tapste gähnend vorwärts.
Er zeigte auf McGonagalls Büro. „Schau wer da ist!”
„Draco und Ginny! Severus sagte, er würde heute Nacht eine Mission haben. Ich wette, er hat sie gefunden”, sagte sie begeistert und suchte die Karte nach seinem Namen ab. „Hast du ihn gesehen?“
„Nein”, sagte er kopfschüttelnd. „Dumbledore ist auch nicht da.” Er nickte Richtung Tischende. „Ich habe Ausziehbare Ohren und meinen Tarnumhang. Was sagst du, wollen wir zuhören? Keiner muss es wissen.“
„In Ordnung“, sagte sie aufgeregt. „Ich frage mich, wo sie sie gefunden haben!”
„Keine Ahnung. Komm schon”, sagte er und schnappte sich die Sachen. Sobald der Umhang sicher über sie war, traten sie vorsichtig in den Korridor hinaus. „Jetzt ist es nicht mehr gemütlich, oder? Diese gekrümmte Haltung während wir laufen behindert uns.“
„Das ist nicht so schlimm. Ich denke, dass es etwas größer gemacht wurde, falls sein Träger etwas bei sich hatte, während er sich verstecken musste.“
„Shhh! Mrs. Norris!”, sagte Harry und nickte in Richtung Wand, wo sich der Schatten einer Katze abzeichnete. „Hier lang“, flüsterte er. Sie bogen in einen anderen Korridor ab und bahnten sich leise den Weg zu Professor McGonagalls Büro. Dort angekommen machten sie es sich neben der Tür gemütlich und legten ihre Ohren an, um zuhören zu können.
„Sicherlich erwarten Sie nicht von mir Ihnen das zu glauben”, sagte McGonagall.
„Es ist wahr”, erwiderte Ginny. „Draco lügt nicht. Professor Snape und Lucius arbeiten zusammen. Sie folgten Lupin zu unserem Versteck. Als sie dazu kamen, schockte Lucius Lupin bevor er sich zu Snape drehen konnte. Wir wollten weg rennen, doch wir hörten, wie Professor Dumbledore kam.”
Harry sah zu Hermine und bemerkte ihren verwirrten Gesichtsausdruck. Vielleicht war Lauschen nicht gerade die beste Idee gewesen. Dracos Stimme veranlasste ihn, seine Aufmerksamkeit wieder dem Gespräch zu widmen.
„…und dann sprach Dumbledore zuerst einen Zauber auf Snape und dann auf meinen Vater. Es ist der einzige Grund, warum wir herauskamen. Snape war wirklich die ganze Zeit auf der Seite des Dunklen Lords gewesen. Er gibt nur vor, Dumbledore zu helfen, um Information über Harry zu bekommen.“
„Genau”, stimmte Ginny zu. „Wir haben uns nur zu erkennen gegeben, nachdem wir sahen, das der Direktor beide niedergestreckt hatte. Draco nahm er einen Eid ab und schickte uns dann hierher. Ich denke, er bringt Malfoy und Snape nach Azkaban. Lupin wurde sicherlich schon geweckt und wird irgendwo im Wald sein. Er sagte uns herzukommen und das Sie uns erwarten würden.“
„So interessant Ihre Geschichte auch sein mag, sicherlich verstehen Sie, das ich es erst vom Direktor hören muss, bevor ich solch eine haarsträubende Geschichte glauben kann“, sagte McGonagall ernst. „Ich kenne Severus fast sein ganzes Leben und auch wenn er einige Dinge tat, die ich unannehmbar finde, hat er sie lang wieder gutgemacht.“
„Er tut immer noch solche unannehmbare Dinge”, sagte Draco kurz angebunden.
„Sie vergessen sich Mr. Malfoy.”
„Entschuldigen Sie Professor McGonagall, es ist in den letzten Wochen einfach so viel passiert.”
„Sie beide sind jetzt sicher. Und das allein zählt“, antwortete sie nun etwas sanfter. „Miss Weasley Ihre Mutter wird erfreut sein, Sie wieder zu haben. Sie stand vor lauter Sorge etwas neben sich.“
„Nicht in der Lage zu sein, Professor Snape trauen zu können, hat uns wenige Optionen gelassen“, sagte Ginny fest. „Wir mussten für uns sorgen. Entweder gehen wir, oder wir riskieren, dass man mich schnappt und mich entweder zu Voldemort oder Lucius bringt. Wenn Draco nicht gewesen wäre…“ Ihre Stimme erstarb und es herrschte Stille.

Harry bemerkte, dass Hermines Wangen tränenüberströmt waren. Er zog sie zu sich, entfernte die falschen Ohren und hielt sie, während sie weinte. „Es muss ein Fehler vorliegen Harry“, flüsterte sie zwischen gedämpften Schluchzern.
„Das klingt nicht gut Hermine. Das klingt ganz und gar nicht gut“, murmelte er. „Lass uns zurück in unsere Räume gehen, bevor uns jemand findet.“ Leise und ohne Vorfälle brachte er seine traurige Freundin zurück in deren Räume. Dort angekommen, entfachte er ein Feuer und setzte sich neben sie auf das Sofa.
„Was denkst du?“, fragte er nach langer Stille.
„Wir sprachen heute über seine Loyalitäten. Er sagte, er würde sicherstellen, dass ich glücklich wäre. Ich sagte ihm, ich könnte nicht unter der Herrschaft von Voldemort leben, wenn er gewinnen sollte, das ich keine Heuchlerin wäre, die weiter macht, nachdem meine Freunde für das gestorben sind, was richtig war“, sagte sie starr ohne ihn anzusehen. „Er sagte mir, es würde alles gut werden. Ich verstehe nicht - “
„Du glaubst doch nicht, er würde ´dir´ erzählen, wenn er planen würde, Dumbledore und den Orden zu verraten, oder? Du wärst die letzte Person, der er es erzählen würde”, sagte Harry hitzig. „Er ist eine Schlange. War immer eine.“
„Er würde mich nicht anlügen Harry! Etwas stimmt nicht. Es ist wie McGonagall sagte. Wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen, solange wir die Wahrheit von Dumbledore nicht gehört haben.”
„Würde dich nicht anlügen, hm? Ich denke, er hat dir alles über seine Pläne heute Abend erzählt? Sagte dir, er würde sich mit Lucius treffen, um Lupin zu verletzen, oder? Davon wusstest du, hm?“
„Nun, nein…” Ihre Stimme erstarb. „Das heißt noch lange nichts“, sagte sie Momente später. „Etwas könnte dazwischen gekommen sein. Er könnte - “
„Könnte was?”, fragte Harry, darauf hoffend, das sie sah, was für eine Art Mann er war. Er hasste es, sie verletzt zu sehen, doch sie musste diese Dinge hören. „ Außerdem sagte er dir in den genauen Worten, dass er den Orden nicht verraten würde? Dumbledore? Mich? Schwor er dir einen Eid?”
„Er gab mir sein Wort“, sagte sie mit brüchiger Stimme. Harry schnaubte. „Sein Wort ist für mich genauso gut wie ein Eid. Er…er gab mir den Anhänger seiner Mutter!”
„Also?“
„Also? Ich bin ihm nicht egal.”
„Was genau hat er dir gesagt Hermine?”
„Er sagte…als ich klar gemacht habe, das wenn er dir hilft, er auch mir helfen würde, und ich eher sterben würde, bevor ich Voldemort als meinen Herrscher anerkennen würde, sagte er…“
„Ja?”
„Er küsste mich, als ob er mir zustimmen würde, als ob er einen Pakt mit mir abschließen würde und er sagte, ich würde leben.“
„Und dann?”, lockte Harry.
„Was dann?”, erwiderte sie hitzig,
„Wo ist der Schwur, dass er uns nicht verraten würde?”
„Nun, das war alles. Er schwor mir, ich würde nicht unter Voldemorts Herrschaft leben müssen.”
„Oh, großartige Schlussfolgerung Hermine!” Harry lachte und klatschte sarkastisch in die Hände. „Du bist verrückt geworden! Nach allem was wir wissen, hätte er auch meinen können, dass er dich zum Leben zwingen könnte. Hallo! Imperius Fluch zum Beispiel! Verflucht, die Liste ist fast endlos!”

Hermine brach in Tränen aus, rannte in ihr Zimmer und ließ Harry mit offenem Mund zurück. „Ich war nur ehrlich!“, schrie er, nachdem die Tür zugeschlagen wurde. „Verdammt!“, meckerte er. Er hatte sie zu sehr gedrängt. Es war nicht ihre Schuld, dass sie sich in ihn verliebt hatte und seinen Lügen glaubte. Wie der Rest wurde auch sie ausgetrickst. Er ging zu ihrer Tür und klopfte an. „Mine! Komm schon! Es tut mir leid…wirklich.”
„Geh weg!”, brüllte sie.
„Scheiße!”, sagte er gegen die Tür tretend. Irgendwie hatte der Kerl Hermine dazu gebracht, sich in ihn zu verlieben und er hatte so getan als… „Nein”, flüsterte er zu sich selbst. „Er tut nicht nur so.“ Er erinnerte sich an Snapes Gesichtsausdruck, als er nicht wusste, dass er beobachtet wurde, an die Worte, die er gesagt hatte. Er ´hatte´ ihr etwas von seiner Mutter gegeben. Harry zuckte mit den Achseln. ´Also liebt er Hermine auf seine eigene Art. Das heißt aber nicht, dass er den Orden wegen ihr nicht verraten würde.´

Sich selbst zunickend, ging er in sein eigenes Zimmer und schlug die Tür ebenfalls zu. Er warf sich aufs Bett und dachte über das Gehörte nach. Egal wie sehr er Snape in der Vergangenheit auch hasste, ihn immer noch hasste, dachte er nie wirklich daran, das er Dumbledore verraten würde. Er hatte ihm nicht wirklich ganz vertraut, außer einem kleinen Teil von ihm. Dieser Teil fühlte sich betrogen. Es gab zu viele Dinge, die er getan hatte, um zu beweisen, dass er auf ihrer anstatt auf Voldemorts Seite gewesen war. Er musste als erstes Morgenfrüh mit Dumbledore sprechen und herausfinden, was zur Hölle vor sich ging. Vielleicht konnte er Hermine mit Dumbledores Version trösten. Snape würde dafür bezahlen, weil er ihr wehtat. Dafür würde er sorgen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Severus stand auf und klopfte sich den Staub von seiner Robe. „Das lief gut“, sagte er sauer. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass der kleine Undankbare nicht kam, um mir zu helfen.“
Wieder einmal hatte der Direktor Recht. Er hatte gespürt, dass sie nicht nach Hogwarts kommen und um Schutz bitten würden, weil Draco glaubte, Severus wäre der Mann vom Dunklen Lord. ´Bin ich das?´, fragte er sich. Wenn Dumbledore den gegenwärtigen Plan nicht geschmiedet hätte, hätte er Lucius auf Geheiß des Dunklen Lords töten müssen.
Dumbledore lächelte. „Ah Severus, Sie können es ihm nicht übel nehmen. Seit Jahren sind Sie schon mit seiner Familie befreundet, und in seinen Augen war Ihre Loyalität, und die seiner Familie, immer gleich.“ Er kicherte. „Da ist ein Zweig in Ihrem Haar. Ich bin dankbar, dass Lucius mir abgekauft hat, das ich Sie lautlos verhext habe.“
„Nun, ich hoffe, mein Fall sah nicht zu eingeübt aus”, sagte Severus trocken. In Wahrheit allerdings schlug er mit seinem Kopf auf einen Stein auf. Es hat ihn viel gekostet, nicht aufzuschreien. Während die beiden Bälger mit Dumbledore sprachen, hatte er den plötzlichen Drang gehabt, sich am Kopf zu kratzen. „Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn Sie mich wirklich geschockt hätten.“ Er grinste höhnisch, während er sein Haar glatt strich und sicher ging, dass alle Blätter und Stöcke entfernt waren.
„Ich wollte, dass Sie wussten, was vor sich geht.” Dumbledore schüttelte seinen Kopf. „Man weiß nie, wer sich vielleicht versteckt. Ich hätte Ihre Hilfe gebrauchen können.”
„Das bezweifle ich Direktor”, sagte Severus mit gelangweilter Stimme. „Obwohl Lupins Gesicht unbezahlbar war, wenn ich das so sagen darf.“ Er grinste spitzbübisch. „Er wird nicht so versöhnlich sein. Ich würde nicht empfehlen, den Fluch von ihm aufzuheben, bis er sich wieder in seine schwächeren Form zurückverwandelt hat oder sich richtig verhalten kann.“
Nickend sagte der Direktor: „Einverstanden.”
„Sie werden sich um Lucius kümmern und ich mich um Remus. Ich kreierte einen Portschlüssel, um uns in das Hinterzimmer vom Krankenflügel zu bringen.” Er zog ein kleines Metallschmuckstück aus seiner Tasche heraus und aktivierte es. „Schnell jetzt.“
Severus streckte sich, berührte den Gegenstand und vergewisserte sich, das er einen festen Griff auf seinen alten Freund hatte. Vielleicht würde es Lucius eines Tages schätzen, was er für ihn getan hat. Das bekannte Gefühl um seinen Bauchnabel warnte ihn vor dem Sog des Portschlüssels vor.

Der Raum war schon fĂĽr ihre Ankunft hergerichtet worden.
„Poppy, wir sind da”, rief Dumbledore durch die offene Tür.
Einen Moment später erschien die Medi-Hexe. „Ich fragte mich bereits, wann sie kommen würden.“ Sie öffnete eine andere Tür und nickte Severus zu. „Bring ihn hierher. Er wird sich ziemlich wohl fühlen.”
„Gut.” Severus sprach einen Zauber, um den Mann hinter sich schweben zu lassen und brachte ihn in den Raum. Es war ein uriges, kleines Zimmer – mit einem Badezimmer, einem Bett, einem Schreibtisch und einem Stuhl, sowie einem Bücherregal voll mit Büchern. „Sieht nach einem Urlaubsort aus und nicht wie eine Gefängniszelle.“
Als er seinen Freund auf das Bett gelegt hatte, flüsterte er: „Enervate.“

Faselnd und nach seinem Zauberstab greifend, welchen Severus ihm bereits weggenommen hatte, blickte er wild um sich. „Severus! Wo ist dieser alte Narr?“
Severus öffnete seinen Mund, um etwas zu sagen, doch eine leise Stimme hinter ihm sprach stattdessen. „Ah Lucius, gut für Sie sich uns anzuschließen. Ich hoffe, Sie werden Ihren Aufenthalt genießen.“
Lucius eisiger Blick traf auf Severus´ dunklen. „Also…hast du mich verraten.“
Severus schüttelte seinen Kopf. „Ich habe das einzige getan, was ich konnte, um deine Familie am Leben zu erhalten, Lucius.” Er wich zurück, um dem Direktor das Reden zu erlauben.
„Als mir Severus von Voldemorts Befehl, Sie zu töten, nachdem Sie ihm gezeigt hatten, wo Yaxley und Crabbe gefunden werden konnten, erzählt hatte, entschied ich mich, Erbarmen mit Ihnen zu haben.“
Lucius sah sich um, als ob er auf der Suche nach einem Fluchtweg war. „Ich will Ihr Mitleid nicht.“
„Oh, ich glaube, Sie verstehen etwas falsch, Lucius. Wenn Sie mein Mitleid nicht haben würden, wären Sie tot oder würde lebenslänglich inhaftiert sein. Ich denke, sie würden Ihnen wahrscheinlich einen Prozess machen und sie würden Sie dann töten, um eine Exempel an Ihnen zu statuieren.“ Dumbledore lächelte freundlich. „Also sehen Sie Lucius, Sie brauchen doch mein Erbarmen, auch wenn Sie es nicht haben wollen.“
„Der Direktor hat sich entschieden, dich während des Krieges hier zu behalten. Nachdem Potter und unser Lord sich getroffen haben, wird sich dein Schicksal entscheiden.“
„Was soll das heißen?”

Severus blieb ruhig und gestattete Dumbledore zu sprechen. „Das heißt, wenn Harry Voldemort getötet hat, und glauben Sie mir, er wird ihn besiegen, da ich weiß, dass Sie das dank ihres Freundes Bane gesehen haben.“ Er pausierte, doch Lucius sagte nichts. „Wie ich sagte, nachdem Harry die Welt von Tom Riddle erlöst hat, werden Sie unter meinem Schutz stehen. Ich bin ziemlich sicher, dass Sie einen geringeren Aufenthalt in Azkaban, wenn überhaupt, für Ihre Taten bevorzugen würden? Würden Sie nicht sicher gehen wollen, das Ihr Heim und die vielen Galleonen in Malfoy Besitz bleiben?“
„Was wollen Sie?”, fragte Lucius widerwärtig.
„Warum dachte ich, Sie würden das nicht fragen?“, fragte Dumbledore verschlagen. „Natürlich möchte ich alles. Jede Information die Sie über jeden, der in Verbindung mit Tom Riddle steht, haben. Ich möchte Ihre Version von dem, was Sie mit Bane gesehen haben.“ Er nickte Richtung Severus. „Er erzählte mir die Dinge, die Sie bisher gesagt haben, doch ich möchte es auch von Ihnen hören.“
„Und Sie werden für mich sprechen, ´wenn´ Potter gewinnt?”
„Ja, ich werde dem Ministerium sagen, dass Sie, bevor der Krieg endete, mit Informationen zu mir kamen, die uns geholfen haben“, sagte er fest. „Wie auch immer, sie werden auch wissen, das es ein erzwungenes Bündnis war und ich von Ihnen einen Unbrechbaren Schwur bei bestimmten Dingen verlangt habe.“
„In Ordnung”, sagte Lucius. „Mein Sohn? Meine Frau?“
„Draco ist sicher, und das ist alles, was Sie im Moment wissen müssen. Tom hat großzügiger Weise erlaubt, dass Narzissa weiterhin leben darf. Ich glaube, er beabsichtigt, sie als Druckmittel zu benutzen, um Draco wieder auf seine Seit zu bekommen.“ Dumbledore gähnte dramatisch. „Ich hätte nichts dagegen, unser restliches Gespräch auf Morgen zu verschieben. Es scheint, als sei ich müde. Severus und ich müssen noch Ihre Freunde suchen und holen. Oh, ich werde dem Ministerium mitteilen, das Sie die beiden gefangen genommen haben. Das sollte für Sie sprechen.“
„Nun gut, ich werde Morgen mit Ihnen sprechen.“
„Gut. Angenehme Nacht.“ Dumbledore machte sich auf den Weg zum Ausgang. „Komm, Severus.“

Severus grinste und sah zu Lucius. „Auch ich werde Morgen mit dir sprechen.“
„Ich werde warten, alter ´Freund´”, sagte Lucius sarkastisch.
Als sich die Tür schloss, verriegelte sie sich von selbst und er ging weiter, um Poppy dabei zu beobachten, wie sie mit ihren Zauberstab über Lupin kreiste. „Etwas stimmt mit ihm nicht. Ein einfacher Schockzauber sollte ihn nicht so lange außer Gefecht setzen. Ich habe es noch stärken müssen, und er wacht nicht auf, wenn ich es versuche.“
„Keine Angst Poppy. Ich werde das für dich erledigen”, sagte Severus und schritt nach vorne. Er hielt inne um sicher zu gehen, das Lupin vernünftig gefesselt war. Mit einer flinken Bewegung von seinem Zauberstab und einem geflüsterten Zauberspruch, bewegte sich der Werwolf. „Todesser wissen, normale Schockzauber halten nicht lange, deswegen entwarfen wir unsere eigene Kreation. Diese hat Lucius heute Abend angewandt.“ Er nickte zum Wolf. „Er wird widerliche Kopfschmerzen haben.”
„Oh…nun…” Poppy fehlten die Worte und wich automatisch zurück, als sie ein leises Knurren hörte.
Jovial sagte Dumbledore: „Ja, ich nehme an, mit den anderen zu sein, die hinter Greyback stehen, könnte etwas damit zu tun haben, hm? Vollkommen verständlich und schlau, wenn ich das so sagen darf.“
Lupin sprang auf die Beine und heulte sofort auf. Sekunden später kämpfte er gegen seine Fesseln an, um an Severus zu kommen. „Oh beruhige dich“, sagte Severus mit verärgerter Stimme.
Dumbledore schritt nach vorne. „Remus, wenn du dich nicht beruhigen kannst, muss ich dich bis zum Sonnenaufgang wieder schocken. Deine Entscheidung. Ich kann dir nichts erklären, wenn du so aufgebracht bist.”
Nach einem weiteren Versuch, an Severus zu gelangen, fiel der Werwolf auf alle viere und lief auf und ab und starrte die ganze Zeit zu Severus. Er hielt nur inne, als der Direktor erneut sprach.
„Ginevra Weasley und Draco Malfoy sind im Schloss. Beide sind sicher. Du solltest erfreut sein, das zu hören. Miss Weasley hat sich Sorgen um dich gemacht. Ich bin sicher, sie wäre entsetzt zu wissen, dass du so wütend bist. Die Dinge mussten so aussehen, als würde Severus dich verraten, ansonsten wären die beiden nicht aus ihrem Versteck gekommen. Alles Weitere werde ich dir Morgen erklären. Bis dahin, muss ich dich bitten, es Poppy nicht schwer zu machen.“
Ein leichtes aufjaulen und ein wimmern waren Lupins Antwort. Er setzte sich auf die Hinterpfoten und erlaubte es Poppy, eine SchĂĽssel mit Wasser in seine Reichweite zu stellen. Als er etwas vom Wasser trank, verlieĂź Severus das stickige Zimmer. Ăśberrascht war er davon, dass ihm der Direktor so schnell folgte.

„Komm. Lassen Sie uns zu den beiden anderen gehen und sie in ihre Zimmer bringen. Danach können Sie dem Dunklen Lord sagen, das Ihre Taten vollbracht wurden“, sagte er sanft. Eine Hand legte sich für einen Moment auf Severus´ Schulter. „Ich möchte Ihnen danken, für alles, was Sie für mich getan haben Severus. Sie wissen nicht, wie dankbar ich wirklich bin.“
„So dankbar, das Sie Firenze sagten, er solle die gleiche Mixtur verbrennen wie es Bane tat, um sicher zu gehen, dass ich Ihnen die Wahrheit sage”, sagte er bitter. „Ich sagte Ihnen alles, was ich wusste.“
Dumbledore seufzte und rieb mit seinen Händen seine Schläfen, so als ob er Kopfschmerzen vertreiben wollte. „Es war nicht, um Sie zu testen mein Junge.“
„Genug Sir”, zischte Severus. „Ich bin kein Narr. Sie vertrauen mir nicht komplett.”
„Ich tue es”, sagte Dumbledore unerbittlich. „Ich wollte einfach nur sicher gehen, dass Ihnen nichts verheimlicht wurde oder das Bane nicht irgendwie eine Art Schleier über Lucius Augen gelegt hat.“
„Sie wollten sicher sein, dass nichts anderes mich dazu verleiten würde“, er hob eine Augenbraue, „die Seiten zu wechseln.“
„Lassen Sie uns Ihre Beziehung mit Miss Granger aus der Sache heraus halten“, sagte er. „Ich bin sicher, dass, wenn irgendjemand, unsere Hermine Sie in der Spur halten würde.“
Severus seufzte. „Direktor, ich sagte Ihnen bereits, das ich sie gewählt habe und wenn - “
„Und wenn ich Ihnen in die Quere komme, Sie sie mit nehmen, um fern von hier mit ihr zu leben, während Sie dem Dunklen Lord dienen, mich im Stich lassen und all die Arbeit, die wir zusammen verrichtet haben?“ Dumbledore hob eine Augenbraue und beobachtete seinen stillen Zaubertrankmeister. Er schüttelte seinen Kopf als der Mann nicht sprach. „Das glaube ich nicht Severus. Sie können Ihre Beziehung mit ihr fortsetzen, aber ich bitte darum, dass Sie alles so beibehalten, wie es gewesen ist…achtungsvoll.“

Den Schulleiter anstarrend sagte Severus: „Wenn wir bald nicht zu den anderen kommen, werden sie ohne uns aufwachen.“ Seine Augen schweiften für einen Moment zur Tür, während er dunkle Gedanken hatte. ´Sein Sie nicht so sicher Direktor. Sie versuchen immer das Gute in einem Menschen zu sehen. Manche von uns haben eine beschränkte Fähigkeit, immer Dinge zu tun, die richtig sind. Meistens bin ich nicht ehrerbietig, und ich würde Ihnen nicht erlauben, sie von mir weg zu nehmen.´
Dumbledore zog seinen Portschlüssel heraus, brachte es in Ordnung, um in Lucius' Behausung erscheinen zu können, und aktivierte es. Einmal dort, zogen sie die Männer schnell aus dem Niederholz, kehrten zurück nach Hogwarts und brachten die Männer in ihre eigenen Zimmer, beide sahen dem Raum, in dem Lucius war, ähnlich. Severus ging gemeinsam mit dem Direktor in McGonagalls Büro.
Minerva lächelte sie an, doch die beiden Schüler sahen Severus ängstlich an. „Es wurde langsam Zeit, dass Sie hier her kommen. Können Sie sich vorstellen, was für eine Geschichte diese Zwei versucht haben mir zu verkaufen?“
„Ich frage mich, ob es etwas mit Lucius Malfoys Gefangennahme, das verhexen des verräterischen Professor Snape und das verfluchen von Remus Lupin zu tun hat?“, fragte Dumbledore frech und beschwor zwei mit Plüsch bezogene Stühle herbei.
„Nun, genau genommen ja”, sagte Minerva trocken. „Ich glaubte kein Wort davon, aber ich bin mir sicher, sie möchten eine Erklärung haben.” Sie tätschelte den kleinen Kasten auf ihrem Schreibtisch. „Wie Sie es verlangten, habe ich ihre Zauberstäbe an mich genommen.“
„Sehr gut“, sagte Dumbledore und nahm platz. „Setzen Sie sich Severus.“ Als er sich hingesetzt hatte, sprach der Direktor wieder. „Ich habe selbst eine kleine Geschichte zu erzählen.“

„Was macht er hier?” Draco nickte zu seinem Hauslehrer. „Ich sagte Ihnen bereits…“
„Ja mein Junge, ich weiß, was Sie mir gesagt haben, aber ich muss gestehen, dass ich unehrlich zu Ihnen war. Ich wusste, Sie würden nicht kommen, wenn Severus immer noch hier angestellt wäre. Deswegen haben Severus und ich einen Plan ausgeheckt, der uns zu Ihnen bringen und Ihnen das Gefühl von Sicherheit geben würde. Was Sie heute Abend gesehen haben, war von langer Hand geplant.“
„Der Direktor tat nur so, als ob er mich verhexen würde. Lucius schockte Lupin wirklich, Direktor Dumbledore machte das gleiche mit ihm.“
„Mein Vater ist in Azkaban”, fragte Draco plötzlich.
„Er ist an einem sicheren Ort. Es erscheint, als würde er uns Informationen geben wollen, die uns helfen könnten. Jedoch sollten Sie niemandem davon erzählen. In den falschen Händen könnte diese Information alles zerstören, woran Severus gearbeitet hat. Für die Welt ist Lucius Malfoy einfach immer noch auf freiem Fuß. Voldemort wird denken, das er tot ist. Selbst Ihre Mutter wird den Unterschied nicht wissen.“
„Aber der Dunkle Lord würde nicht - ”
„Ja Draco, er ´würde´ wollen, dass Ihr Vater getötet wird. Eigentlich wollte er, das ich es tue“, sagte Severus leise.
„Und Sie konnten nicht?“, fragte Draco ungläubig. „Ich hätte gedacht…“
Severus grinste und stand auf. „Ich glaube, ich werde hier nicht länger benötigt Direktor. Ich möchte mich etwas ausruhen.“
„Ich werde sie an einen sicheren Ort bringen Severus. Ich werde nur noch etwas mit ihnen sprechen.“
„Gut. Guten Abend.“ Er nickte Minerva zu und ignorierte die beiden Schüler. Es scherte ihn nicht, was sie über ihn dachten. Seiner Meinung nach: je schlimmer sie über ihn dachten, desto besser wäre er dran. Er mochte es nicht, das Dumbledore dem Jungen und dem Mädchen mitteilen wollte, was sie getan hatten, aber er wusste, sie würden erneut versuchen weg zu rennen, wenn sie nicht einige Details wüssten.

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Hermine konnte einfach nicht einschlafen. Sie spähte aus ihrem Zimmer und sah, dass Harry nicht mehr im Gemeinschaftsraum war. Seine Zimmertür war geschlossen. Sie ging hinaus um sich ihr Buch, welches auf dem Tisch lag, zu holen. „Ich kann genauso gut lesen“, sagte sie bitter. Sie konnte einfach nicht glauben, dass sie so von den Worten ihres Geliebten geblendet worden war. ´Wie konnte er mir das antun? Er sollte Harry helfen und nicht Malfoy!´ Es musste mehr dahinter stecken als das, was sie gehört haben. Sie würde ihn zwingen ihr das zu erklären, selbst nach ihrem Gespräch. Sie war sich sicher gewesen, das er ihr eine Art Eid geschworen hatte, auf Harrys Seite zu bleiben und nicht auf Voldemorts.
Gerade als sie ihr Buch in die Hand nahm, erhaschten Harrys Unsichtsbarkeitsumhang und seine Karte ihre Aufmerksamkeit. Er hatte sie auf dem Tisch hinterlassen. „Ich schwöre feierlich, ich bin ein Tunichtgut“, sagte sie leise. Leben kam in die Karte und sie scannte diese systematisch ab. Ihre Augen blieben auf Professor McGonagalls Büro haften, auf der Suche nach Ginny und Draco. Zu ihrer Überraschung sah sie, wie Severus Snape das Büro verließ. Der Direktor, Professor McGonagall, Ginny und Draco waren immer noch drinnen.
Ein Augenblick der Angst schürte ihre Kehle zusammen. Hat er irgendwie geschafft, Dumbledore und McGonagall zu überwältigen, um an die beiden Schüler zu kommen?

„Lächerlich”, murmelte sie. Sie hatten einiges falsch verstanden, Draco und Ginny. Sie fühlte sich wie eine Närrin, weil sie Harry zugehört hatte. Sie hätte warten sollen, um es von Severus selbst zu hören. Sie beobachtete, in welche Richtung er ging. Kurz hielt er am Korridor inne, der zu ihrem verborgenen Räumen führte, doch anstatt weiter zu gehen, um sie zu sehen, ging er weiter, um in seine Gemächer zu gelangen. Sie wünschte, es würde einen Weg geben, um mit ihm zu sprechen, dass er sie halten konnte, oder das sie mit eigenen Augen sehen konnte, das alles in Ordnung war.
Das Schimmern von Harrys Umhang fiel ihr auf. Das war’s. Sie könnte es benutzen, um zu ihm zu gehen. Niemand würde es wissen. Hermine brachte die Karte und den Mantel in ihr Zimmer, machte sich etwas frisch, bevor sie etwas Wärmeres anzog. Ein letztes Mal blickte sie auf die Karte, um sicher zu gehen, das er noch in seinen privaten Räumen war, verließ das Zimmer und schloss die Tür. Harry wäre nicht sicher, ob sie hinausgegangen wäre oder nicht. Er würde denken, sie hätte die Karte bei sich, um nach Severus zu suchen.

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Severus zog seinen dicken Bademantel in dem Moment ĂĽber, als er die Dusche verlieĂź und schĂĽrte schnell ein Feuer in seinem Schlafzimmer. Normalerweise mochte er die kalte Luft des Winters, doch aus irgendeinem Grund wollte er es diese Nacht nicht dulden. Alles verlief so, wie Dumbledore es geplant hatte, doch etwas passte ihm trotzdem nicht. Das Gefangen nehmen und das Austricksen war einfach genug, doch es war das gesamte Treffen mit dem Dunklen Lord. Selten fĂĽhlte er sich unwohl, seinen Meister zu sehen, doch heute Nacht fĂĽhlte er sich unbehaglich. Er hatte seinem Lord gesagt, dass er Lucius herbringen wĂĽrde, und die Augen des Mannes verengten sich etwas.
Er wusste nicht genau, was er tun sollte. Was, wenn sein Lord irgendwie herausfand, das er Lucius nicht getötet hat? Was, wenn ´sie´ von jemandem verfolgt wurden? Würden sie ihm vom Wissen über Dumbledores Plan erzählen? Von Severus Part darin? Da dachte er an Hermine. Was, wenn sein Misserfolg an ihr ausgelassen werden würde? Seit langem fürchtete er sich wegen etwas. „Verflucht!“, sagte er leise in den leeren Raum hinein. „´Deswegen´ bereue ich es, mit ihr verbunden zu sein.“ Nicht das er es bereute, sie in seinem Leben zu haben. Dies würde er wirklich nie bereuen. Er sorgte sich einfach um sie und verabscheute die Tatsache, dass er sich um das Wohl eines anderen Menschen sorgte. Wenn sein Lord dachte, dass er scheiterte, könnte es sein, dass er sie benutzt, um ihn zu bestrafen.
´Warum habe ich Zweifel an ihm? Warum fühlt es sich an, als ob mein Meister mit mir unzufrieden ist? Bestimmt reagiere ich über, wegen der Ungewissheit, wie Lucius behandelt wurde.´ Ja, so musste es sein. Draco hatte Recht, er hätte es nicht tun können, oder? Lucius zu töten. Wenn er in einem Duell oder einer Rauferei wäre, hätte er es leicht tun können. Der Gedanke, seinen Zauberstab gegen die erste Person zu richten, die ihn akzeptiert hat – auch wenn er nur ein Halbblutzauberer war und seine Familie nicht den Reichtum der anderen hatte. Lucius war in seinem siebten Jahr, als sie sich das erste Mal trafen. Es war eine Ehre gewesen, seine freundlichen Worte zu hören - Wörter voll Weisheit und Rat für den Umgang mit jenen in der Welt, die einen Slytherin Verstand nicht schätzten.

Das Pergament vom Tisch nehmend, hielt er seine Hand darüber und flüsterte den Zauberspruch, der ihn näher an seine Hexe heran brachte, ohne einen Schritt zu gehen.

´Alleine und verängstigt im Hauptkorridor der Kerker´

„Was zur Hölle macht sie hier unten?”, fragte er laut. Schnell ging er durch seine Räume in sein Büro, wo er die Tür öffnete und in den dunklen Gang hinaus spähte. „Komm her“, sagte er mit ruhiger Stimme und hoffte, es wäre nicht zu laut.
Ein Lufthauch und einige hastige Schritte signalisierten, dass sie auf dem Weg zu ihm war. Er wich zurück, um ihr zu ermöglichen, in den Raum zu kommen, doch stattdessen sprang sie ihn an. Weinend. ´Was zur Hölle ist jetzt?´ Er schloss die Tür, sagte die Worte, um seine Schutzzauber zu erneuern und zog das Bündel von sich. Langsam streckte er seinen Arm aus und ergriff, so hoffte er, die Kapuze vom dem Mantel und zog es herunter. „Hermine - “
„Ich dachte…ich dachte du wärst endgültig weggegangen. Ich dachte, du hättest mich selbst nach unserem Gespräch verlassen“, sprudelte es aus ihr heraus, während Tränen ihren Wangen hinunter kullerten. Von der Röte ihrer Augen und der Aufgedunsenheit der Haut konnte er sagen, dass sie eine Weile geweint hatte.

„Niemals”, flüsterte er und hoffte, sein Ton würde sie besänftigen. „Ich würde nie ohne dich gehen.“ Er zog sie zu sich, hob sie hoch und trug sie in sein Schlafzimmer. Was würde es schon ausmachen, sie für kurze Zeit einfach zu halten? Er musste herausfinden, warum sie ihre Räume verlassen hatte und warum sie so traurig war. Er hatte keinen Schimmer, was mit ihr los war.
„Wohin gehen wir?”, fragte sie schniefend.
„Zu Bett“, sagte er sanft. „Du zitterst und ich beabsichtige dich zu wärmen.“
„Wir…müssen reden.”
„Oh ja, wir werden reden…irgendwann.“

TBC

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Böse Autorin...da hört sich einfach an dieser Stelle auf. *mit dem Kopf schüttel*

Das nächste Kapitel kommt in einer Woche!!!


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