
von Dumbledoria
So meine Lieben…neue Woche, neues Glück. *g* Und erneut Danke ich nochmals allen, die mir ein Review da gelassen haben. Hab mich gefreut wie ein Seepferdchen.
Die nächsten Kapitel (ich weiß nicht wie viele) werden ungebetat online gehen, da meine Beta sozusagen in Urlaub ist. Sicherlich will keiner mehrere Wochen auf ein Kapitel warten, oder? *g*
So, genug der Worte, viel Spaß beim Lesen!!
Vollmond: Part 3
Draco konnte es nicht glauben. Der Mann traute ihm genug, um ihn in sein geheimes Hauptquartier zu bringen. Dicht folgte er Ginevra, als sie durch die Eingangstür gingen. Dumbledore bedeutete ihnen weiter zu gehen, und sie machten sich auf den Weg in die Küche.
„Oh Ginny!“ Es war die vollschlanke Mrs. Weasley. Sie rannte zu ihrer Tochter und zog sie in eine feste Umarmung. In diesem Augenblick tat er etwas, was er seit Jahren nicht mehr getan hatte. Er sehnte sich nach der Umarmung seiner Mutter und dem angenehmen Gefühl ihrer Liebkosung. Es waren schwierige Wochen gewesen und sie waren kurz davor, zusammen zu brechen. Wenn Bill Weasley ihm an diesem Tag nicht aus Gringotts gefolgt wäre, hätten sie sich einen neuen Zauberstab und einen Besen besorgen können.
Sie waren lange weg gewesen und lebten alleine. Er wusste nicht warum, aber er fühlte sich erleichtert, dass das Leben auf solch eine Weise, zu ende war. Wenn er wegen seines Entschlusses, zu Dumbledore zu gehen, nachdem er offensichtlich Snape und seinen Vater verraten hatte, sterben würde, dann sollte es so sein.
Er stellte sich neben Dumbledore während er die weinenden Weasley Eltern beobachtete, wie sie ihre Tochter hielten. Er hatte die Weasleys immer gehasst. Er dachte immerfort, er wäre besser als sie, weil seine Familie mehr Geld, ein besseres zuhause und bessere Beziehungen hatten. Wie würde es sich anfühlen, Geschwister zu haben? Sicherlich liebten seine Eltern ihn genauso, auch wenn sie nicht so herzlich waren. Einen Klumpen in seinem Hals schluckte er hinunter, als er an seine Mutter dachte; lange blonde Haare und eine perfekte Haltung waren das erste, was einem an ihr auffiel. Sie war das komplette Gegenteil von Mrs. Weasley und augenblicklich wünschte er sich, sie würde mehr so sein wie die Frau vor ihm.
„Mum, es tut mir leid. Wir wussten nicht, wem wir trauen konnten. Voldemort und Lucius Malfoy wollten an mich heran kommen und wir wissen nicht genau warum. Aber Draco hatte das nicht erlaubt“, sagte Ginny hastig. „Wir dachten, Professor Snape konnte nicht vertraut werden, also verließen wir Hogwarts.“
Draco schluckte als die Weasley Eltern aufsahen und bemerkten, wie er neben Dumbledore stand. Beide Augenpaare lagen auf ihm, schätzten ihn anscheinend ab. Dumbledore brach die Stille. „Draco ist auch Schutzbedürftig. Ich nehme an, da er Miss Weasley gerettet hat, hat ihn das bei Voldemort und seinem Vater gebrandmarkt.“
Arthur Weasley nickte. „Sicher kann er hier bleiben.“
Zu Dracos Überraschung löste sich Mrs. Weasley von ihrer Tochter und kam auf ihn zu. „Ich muss dir sagen Sohn, das ich wütend auf dich war, weil du mein kleines Mädchen von Hogwarts weg gebracht hast und uns dazu brachtest, uns Sorgen zu machen, aber ich weiß auch, wie willensstark sie sein kann.“ Sie schniefte leicht und versuchte nicht zu weinen. „Ich danke dir, weil du dich um sie gekümmert hast.“
„Ich werde mich immer um sie kümmern”, sagte er leise.
Im nächsten Augenblick fand er sich in einer heftigen Umarmung wieder. „Sie ist sicher“, sagte die Frau immer wieder. Für einen kurzen Moment erlaubte er sich selbst, sie zu umarmen, doch dann tätschelte er leicht ihre Schulter und wich zurück.
„Danke, das Sie mich willkommen heißen”, sagte er und sah zwischen Mr. und Mrs. Weasley hin und her.
„Ich bin mir sicher, die anderen können kaum erwarten, dich zu sehen“, sagte Mrs. Weasley und lächelte breit. „Seid ihr hungrig?“
Eifrig nickten beide. Es war lange her, seit sie ein richtiges Mahl eingenommen hatten. Auch wenn Professor McGonagall es ihnen angeboten hatte, sie waren zu aufgebracht wegen der Rückkehr des Direktors gewesen, um etwas essen zu können.
„Großartig. Ich werde das aufwärmen, was wir zum Abendessen hatten. Setzt euch.“ Sie sah zum Schulleiter. „Sie auch.“
„Ich fürchte, ich muss ablehnen Molly. Es gibt Dinge, um die ich mich im Schloss kümmern muss.“ Leicht verbeugte er sich. „Aber ich danke Ihnen.“
„Wann werden Harry und Hermine wieder heraus kommen können?”, fragte Mrs. Weasley bevor der Direktor gehen konnte. „Ich kam nicht dazu, sie letztes Mal zu sehen.“
„Sie sind nicht hier bei Ron und Gabrielle?”, fragte Ginny mit zusammengezogenen Augenbrauen.
„Nein, ich hielt es für das Beste, sie an einem anderen Ort zu behalten“, antwortete Dumbledore mysteriös.
Mrs. Weasley lachte. „Zu viele Hormone unter einem Dach, wenn Sie mich fragen.“
„In der Tat”, sagte er. „Ich muss gehen. Ich werde bald wieder kommen.“ Danach war Dumbledore fort und überließ Draco dem Willen der Weasleys.
Unter dem Tisch fühlte er einen beruhigenden Druck auf seinem Schenkel. Er sah zu Ginny und lächelte. Ihre hellen, braunen Augen waren voller Hoffnung und…Verehrung. Sein Lächeln wurde breiter.
„Uns wird es gut gehen“, flüsterte sie.
Er nickte. „Das denke ich auch.“
„Also”, sagte Mr. Weasley und setzte sich gegenüber von Draco hin, „habt wie Muggel gelebt, hm? Wie war es?“
Während sie aßen erzählten sie was sie alles getan hatten, nachdem sie fortgelaufen waren, bis hin zu den Süßigkeiten, die sie gegessen hatten. Draco fühlte sich wohl, wie ihre Eltern ihn auf ihre Weise akzeptiert hatten. Er fragte sich, ob seine Eltern sich ihr gegenüber genauso verhalten hätten. Er runzelte leicht die Stirn bei dem Gedanken an seinen Vater. Er wollte sie benutzen, um ein Ende herauf zu beschwören. Warum? Ganz egal. Dumbledore hatte ihn irgendwo eingesperrt.
„Was macht ´er´ hier?”, fragte eine Stimme. Weasley.
„Was für eine Art, deine Schwester zu begrüßen!”, warnte ihn seine Mutter. „Das wollen wir nicht haben. Komm her, wenn du beabsichtigst sie zu begrüßen.”
Mit zusammen gekniffenen Augen näherte sich Ron. „Wie kam das?“
„Es ist eine sehr lange Geschichte”, sagte Mr. Weasley. „Ich bin sicher, sie würden es euch morgen erzählen. Es ist ziemlich spät. Du solltest wissen, das der junge Mr. Malfoy hier - “
„Draco, Sir“, unterbrach er schnell und genoss den erfreuten Ausdruck auf dem Gesicht des Weasley Oberhauptes und den empörten Blick des Jungen.
„Draco hat sich um deine Schwester gekümmert und wir nahmen ihn hier zu seinem Schutz auf, wie wir es bei Miss Parkinson getan haben. Jetzt - “
„Was macht diese Kuh hier?”, unterbrach Ginny und stand auf. „Schleicht sich hier herein, nach allem, was ´sie´ Hermine angetan hat? Kein Wunder das Hermine hier nicht bleiben wollte!“
„Nein, es reicht Liebes“, begann Mrs. Weasley. „Hermine und Rons Wege trennten sich, bevor er Gefühle für Pansy entwickelte.“
„Ha! Er schlief mit Pansy in Hogwarts Korridoren und Hermine erwischte ihn dabei!“
„Was?”, fragte Mrs. Weasley ungläubig kopfschüttelnd. Währenddessen sahen ihre Augen in die ihres jüngsten Sohnes. „Ronald Weasley, du wirst sofort in dein Zimmer gehen. Wir werden morgen darüber sprechen.“
Aus irgendeinem Grund nahm das Gesicht von Ginnys Vater einen tiefen roten Ton an, das beinahe zu seinem Haar passte. „Ähm…dies ist eine private Unterhaltung.”
„Wenn Hermine sie akzeptieren kann, warum dann du nicht?“, erwiderte Ron hitzig.
„RONALD WEASLEY! RAUS! SOFORT!”, schrie Mrs. Weasley und erschreckte Draco.
Er hatte keine Ahnung, dass die freundliche Frau solch ein feuriges Temperament hatte. Zuvor hatte er gehofft, Ginny würde die Extrapfunde nicht behalten, nachdem sie Kinder bekommen hatte, so wie ihre Mutter, und jetzt hoffte er, sie würde nicht das Temperament der Frau haben.
´Warte! Kinder?´
Er schnaubte laut und brachte die anderen dazu, ihn anzusehen. Er wollte nicht, dass sich die Wut der Frau auf ihn richtete. „Wenn ich gewusst hätte, dass mein Erscheinen Dinge durcheinander bringen würde, hätte ich darauf bestanden, dass man mich woanders hinbringt. Ich entschuldige mich für die Unannehmlichkeit.”
„Draco Lieber, es ist alles in Ordnung”, sagte Mrs. Weasley mit gewohnt freundlicher Stimme. „Es ist nicht deine Schuld.“ Scharf sah sie Ginny an und ihre Stimme senkte sich auf ein gefährliches Niveau. „Du wirst weder deinem Bruder noch seiner Freundin das Leben schwer machen. Hast du verstanden?“
„Ja”, knirschte Ginny und entfernte sich vom Tisch. „Doch ich werde mir kein Zimmer mit ihr teilen!“
„Gut”, sagte ihre Mutter. „Ich glaube, Ron würde auch nicht mit Draco ein Zimmer teilen wollen.” Sie zuckte mit den Achseln. „Du kannst das Zimmer neben Gabrielle nehmen Ginny. Draco kann das gegenüber von Ron nehmen. Bill und Fleur waren lange nicht da. Also kann es auch benutzt werden. Zeig ihm, wo sein Zimmer ist. Dein Vater und ich müssen uns unterhalten.”
Draco war überrascht, als sie vor ihren Eltern nach seiner Hand griff und ihn durch die Küchentür zur Treppe führte. Gerade als sie den ersten Treppenabsatz erreichten, sahen sie Weasley, wie er auf den Stufen über ihnen saß.
„Ich mag es nicht dich hier zu haben Malfoy.“
„Ssccchhh Ron“, flüsterte Ginny.
„Es kümmert mich nicht, was du denkst Weas--“
„BLUTSVERRÄTER! DRECK! IHR VERUNSTALTET DAS HAUS MEINES VATERS!”
„Was zur Hölle war das?“, fragte Draco ungläubig.
„Ron hat es geschafft und das Portrait von Mrs. Black geweckt!“, sagte Ginny verärgert. Sie zog Draco weiter und schubste Ron aus dem Weg. „Verzieh dich Ron. Geh und spiel mit deiner Hure.“
„Entschuldige?”, sagte eine andere Stimme. Eine verärgerte. Parkinson.
Ginny schwankte nur einen Moment. „Du hast mich gehört. Ich nannte dich eine Hure.“
Bevor Pansy antworten konnte, zog Draco Ginny hinter sich. „Lebst plötzlich so primitiv, Parkinson?”
„Du nicht?”, spie sie zurück.
Erst dann realisierte er, was er gesagt hatte. ´Scheiße!´ In einem Versuch es zu beheben sagte er: „Ginny ist weit über Weasley hier.“
„Genug”, sagte Ginny als Ron versuchte Draco von hinten zu schubsen. Sie ging zur Seite, zog Draco mit sich und stand vor Ron und Pansy. „Ihr beide könnt zur Hölle fahren. Lasst uns in Ruhe und wir lassen euch in Ruhe.“ Ohne auf eine Antwort zu warten, zog sie ihn an sie vorbei in einen anderen Flur. „Das ist dein Raum“, sagte sie Tür öffnend, drängte ihn hinein und schloss die Tür hinter sich.
„Nicht schlecht”, sagte er gesprächsweise. „Ginny schau, als ich…“ Seine Stimme erstarb als sie ihn mit verletzten Augen ansah.
„Lebst du gerade primitiv Draco?”
„Nein, natürlich nicht.”
„Warum würdest du das dann von Pansy denken? Wo ist der Unterschied?“
„Es ist Weasley. Ich mag ihn nicht. Habe ich nicht und ich bezweifle, das ich das jemals werde. Ich wollte ihm einfach nur wehtun, in dem ich das sage.“
„Nun, es tut auch mir weh. Ich mag ihn jetzt vielleicht nicht, aber ich liebe ihn. Er ist mein Bruder. Ich verlange nicht von dir sein Freund zu sein, aber wenn du ihm auf solche eine Weise zeigst, das du ihn nicht respektierst, dann respektierst du alle in meiner Familie nicht.“ Sie verschränkte ihre Arme. „Was bin ich für dich? Das muss ich jetzt wissen.“
„Du bist…“
„Ich verstehe“, sagte sie langsam nickend und öffnete die Tür. „Ich werde mit dir Morgenfrüh sprechen.“
„Warte“, sagte Draco und schloss die Tür bevor sie gehen konnte. „Meiner Familie und dem einzigen Leben, das ich kannte, kehrte ich wegen dir den Rücken. Ich weiß nicht genau warum. Nun, ich wusste es da nicht, aber jetzt weiß ich, das ich dich beschützen musste.“ Er sah weg. „Ich möchte, das du ein Teil meines Lebens wirst, sogar nach diesem ganzen Durcheinander.“
„Ich akzeptiere.“
„Akzeptierst?”, fragte er verwirrt.
„Du fragst mich doch offiziell, ob ich deine Freundin sein möchte, oder?“, fragte sie mit einem schelmischen Glitzern in ihren Augen.
Er grinste. „Freche kleine Hexe. Ich denke, das tue ich.“
Sanft küsste sie ihn auf die Lippen, schlüpfte an ihm vorbei und öffnete die Tür. „Gute Nacht.“
„Nacht”, sagte er und schloss die Tür. Er wollte sie zurückziehen und sie richtig küssen, aber er wollte nicht noch eine Szene mit jedem haben, der da sein könnte.
Lächelnd ging er zu seinem Bett und zog seine Schuhe aus. Sie haben es getan – endlich haben sie ihre Gefühle offenbart und beschlossen, ein Paar zu sein. Das erste Mal seit Wochen konnte er über seine Zukunft nachdenken und einen Lichtschimmer sehen. Um ehrlich zu sein, wollte er nicht wirklich daran denken. Jeden Moment hätten der Dunkle Lord, sein Vater oder Snape zu schlagen können. Der leichte Groll, den er ihr gegenüber hatte, verschwand. ´Er hatte´ sich dafür entschieden, für sie verantwortlich zu sein. Nie hatte sie danach gefragt. Sie war seine Wahl. Vertraute ihm immer, sogar nach all den schlimmen Dingen die er ihr und ihrer Familie gegenüber gesagt hatte.
Sein lächeln verschwand, als ihm ein Gedanke kam. Sie hatte Dean Thomas geliebt, und nachdem er starb, fand sie gefallen an Lupin. War es nur eine Art Erholungsbeziehung für sie? War er der Schritt, den sie gehen musste, um über Lupin hinwegzukommen? Es war nicht das erste Mal das er darüber nachdachte und er hasste es, immer wieder darüber nachzudenken. Er schüttelte seinen Kopf. „Nein“, sagte er laut. „Sie liebt mich.“ Liebe war solch ein starkes Wort, aber er vermutete, das war genau das, was er für sie fühlte. Weasley oder Parkinson würden eine schwere Zeit haben, wenn sie vorhätten, sie auseinander zubringen. Dies würde er nicht erlauben.
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„Ich mag es nicht, wenn du im Schloss umherwanderst, wenn du es nicht machen sollst“, schelte Severus sie, als er sie vor sein Bett stellte und begann, an ihrer Kleidung zu zerren.
„Was tust du?”, fragte Hermine nervös als er ihre Robe von ihrem Körper zog und sie in nur ihrem warmen Pyjama bekleidet stehen ließ. „Ich musste dich sehen, ganz gleich was war.“
„Während ich dich wärme, würde ich gerne Teile deines Körpers spüren”, sagte er sanft. Obgleich das Feuer m Kamin kaum brannte, setzte er nichts dran, das Feuer zu schüren. „Komm“, sagte er, setzte sich aufs Bett und zog sie zu sich hinunter. Als sie es sich bequem gemacht hatten, zog er die Bettdecke über sie.
„Ich dachte, du hättest mich verlassen”, flüsterte sie und hielt ihn ganz fest.
„Nie würde ich das Schloss auf Dauer ohne dich verlassen Hermine. Das solltest du wissen. Vertraust du mir so wenig, um etwas anderes zu denken?”
„Nein, das ist es nicht”, sagte sie und wollte plötzlich das Gespräch für ein paar Minuten verzögern. Würde er spüren, dass sie ihm wirklich nicht vollkommen vertraute, wenn sie zugab, dass sie das schlechteste dachte, nachdem ihr Harry gesagt hatte, was er von allem hielt? Was er gesagt hatte, machte Sinn, und doch wusste sie, dass sie darauf hätte warten sollen, mit Severus zu reden, bevor sie ein Urteil fällte.
„Was ist es dann?”, fragte er seidig.
„Du hast deinen Bademantel noch an.” Sie zeigte hastig darauf und griff nach irgendetwas, um das Thema für nur einen Moment zu wechseln, während sie ihre Gedanken sammelte.
„So ist es”, sagte er sanft. „Soll ich es ausziehen?”
„Ja“, flüsterte sie, wobei sich ihr Herzschlag enorm erhöhte.
„Nun gut“, sagte er und bewegte sich, um den Bademantel abzustreifen.
Als er sich wieder an sie schmiegte, einen Arm um ihre Hüfte legte und einen unter ihrem Kopf, keuchte sie leicht. „Du bist nackt“, polterte sie drauf los. „Sorry. Das wusste ich nicht.” ´Verdammt!´ Dies war nicht die Richtung, die sie im Sinn hatte. Sie wollte nicht zu weit gehen. Es gab Dinge, die geklärt werden mussten.
Er antwortete nicht mit Worten, doch seine Lippen fanden ihren Nacken und neckten sie leicht. Sie wandte sich und ihr Körper erhitzte sich durch seine Berührungen. Sie konnte hören wie er atmete, da sein Mund nah an ihrem Ohr war und hunderte von kribbeligen Gefühlen entbrannten in ihrem Bauch.
„Severus, warte“, sagte sie, als seine Hand ihre Brust über den Stoff ihres Oberteils umfasste. „Wegen vorhin, Harry und ich hörten zufällig etwas. Deswegen war ich so aufgebracht.“
Er hielt inne. „Jetzt möchte ich nicht über Potter sprechen.“ Langsam drückte er sie auf den Rücken und legte sich mit seinem Körper über sie und zwischen ihre Beine. „Ich würde dich lieber küssen.“
„Aber ich…in Ordnung”, stimmte sie ebenso aufgeregt wie nervös zu. Bestimmt nicht die Richtung, die sie geplant hatte. „So lange wir die Dinge nicht zu weit - “
Sein Mund war sofort auf ihrem und seine Zunge forderte Einlass. Sie öffnete ihre Lippen und verlor sich in dem Kuss. Er hatte eine Art an sich, sie zu küssen. Es war so, als ob sie sein Verlangen spüren und seine Bitte hören konnte, wenn seine Zunge mit ihrer spielte. Als sich seine Lippen von ihren trennten war sie überrascht, ihr Oberteil aufgeknöpft und ihre Brüste entblößt vorzufinden. Die kalte Kerkerluft hatte keinen Effekt auf sie. Nein. Ihr Körper stand in Flammen. Für ihn.
„Severus, wir können nicht…oh!” Sie vergaß ihren Gedankengang als sein Mund einen ihrer harten Nippel fand. ´Vielleicht würde ein bisschen heftiges Knutschen nicht schaden.´
Während er an ihrer Brust knabberte, rieb er seinen Körper an ihrem, seine Erektion an ihrem Zentrum und machte es heiß und feucht vor Verlangen. Die Bewegungen allein waren hypnotisierend. Es war fast so, als ob sie wirklich Sex haben würde. Trotzdem fehlte etwas. Sie brauchte…ihn. `Zur Hölle mit den Knutschen.´ Sie wollte ihn in ihr. Ihre Beine wickelten sich um ihn und sie rieb sich gegen ihn, und brachte ihn so dazu, seinen Kopf nach hinten fallen zu lassen und zu stöhnen.
Aus eigenem Antrieb rutschten ihre Hände von seinem Rücken zu ihrer Taille. Sie zog an ihrer Hose und war froh, sich heute Nacht gegen das tragen eines Schlüpfers entschieden zu haben. Er bewegte sich etwas um ihr Platz zu schaffen während seine Augen in ihre sahen, als sie die Hose runter zog und wegtrat. „Ganz egal was vorhin wirklich geschehen ist mit Dumbledore und Malfoy, ich habe mich entschlossen, dass ich es möchte. Ich möchte es machen. Liebe, meine ich.“
„Verspotte mich nicht, wenn ich Sie so brauche“, sagte er verführerisch und sandte ihr einen Schauer über ihren Rücken.
„Ich will dich”, sagte sie.
„Bist du sicher?“, zischte er und seine Augen verdunkelten sich vor offensichtlicher Lust. Selbst während er sprach glitt eine Hand nach unten und liebkoste ihr Geschlecht.
„Bin ich”, quiekte sie. Das Gefühl von seinem Körper an ihrem, Haut an Haut, war anders, als alles andere, was sie zuvor erlebt hatte. Es war einfach erotisch, anrüchig und erregend. Er war dabei sie zu einer richtigen Frau zu machen.
„Dein Körper schreit nach mir”, sagte er sanft uns senkte seinen Mund zu ihrem.
Sie fühlte, wie er die Spitze seines Penis zu ihren Schamlippen führte, und ihn einen Moment lang entlang ihres Eingangs rieb, etwas ihre unteren Lippen teilte, um ihn mit etwas von ihrer Feuchtigkeit teilweise anzufeuchten. Dann glitt er nach oben, um ihre Klitoris zu necken. Ein Aufschrei der Überraschung entwich ihr, weil er damit fortfuhr, die Spitze seines Penis´ gegen ihr Kern zu reiben. Seine Lippen lösten sich von ihren und er legte seinen Kopf einfach auf ihre Schulter und leckte mit seiner Zunge ihren Nacken.
Hermines erster Instinkt war es, ihre Beine zu schließen um ihn weg zu drängen, doch sie konnte es nicht. Als sie sich bewegt hatte, um das zu tun, hatte sie sich stattdessen selbst weiter für ihn geöffnet, drückte sogar ihr Becken stärker an seine Leiste, um mehr Druck zu erzeugen. Mit jeder Bewegung auf ihr, fühlte sie, wie sich ihr Körper weiter erhitze, wenn überhaupt möglich, und in ihrem Inneren wurde es immer nasser vor Verlangen.
„Es wird nicht weh tun Liebes”, sagte er, sein Mund an ihrem Nacken. „Nicht dieses Mal.“
Einer seiner Finger tauchten einen Moment in sie ein und sie fühlte, wie er sich leicht in ihr bewegte. Er war an ihrem Eingang. Sie versteifte sich und bereitete sich auf dem Schmerz vor, den sie gefühlt hatte, als er aus versehen ihr Jungfernhäutchen durchtrennt hatte. Egal was er auch sagte, es musste einfach immer noch wehtun. Wie konnte es anders sein?
„Entspann dich”, sagte er und hob seinen Kopf um sie anzusehen. „Vertrau mir Hermine. Du wirst keinen Schmerz spüren – nur mich, wie ich mich in dir bewege.“
Dann spürte sie es, die Spitze seines Penis´, wie er langsam und Stück für Stück in sie eindrang. „Oh…“ Es tat nicht weh. Es war wirklich sonderbar. Eigentlich war sie sich nicht einmal sicher, ob er wirklich komplett in ihr drin war. Sie fühlte einen leichten Druck und dann keuchte er schmerzerfüllt auf.
„Es brennt.”
„Was?“, fragte sie unsicher. „ Mir ist unten ein bisschen heiß, aber ich fühle kein Brennen.“
„Nein”, sagte er, gluckste plötzlich amüsiert auf und entzog sich ihr.
Sie setzte sich mit geröteten Wangen auf und zog die Bettdecke hoch, um ihre entblößten Brüste zu bedecken. „Was hab ich falsch gemacht?“ Wie konnte er es wagen sie in diesem Moment auslachen? Wie konnte er es wagen sich ihr zu entziehen?
„Nein Hermine, mein Mal brennt. Ich werde gerufen.” Er stieg aus dem Bett. „Von all den verdammten Zeiten, in denen er mich rufen kann.“
„W-Was? Du musst gehen? Jetzt?”
„Ich sollte nicht allzu lang weg bleiben”, sagte er.
Sie bemerkte, dass etwas, das Ungewissheit ähnlich war, über sein Gesicht huschte, und fragte sich, ob er über etwas besorgt war. „Soll ich …bleiben?“
Er schüttelte seinen Kopf und zog sich an. „Vielleicht nicht, so gern ich es auch möchte.“
Enttäuschung. Erleichterung. Angst. Sorge. All diese Emotionen nagten an ihr. „Severus, wegen heute Abend mit Lucius Malfoy. Harry und ich hörten zufällig was passiert war. Nun, Draco und Ginny unterhielten sich mit Professor McGonagall. Wir sahen auf der Karte, das sie im Schloss waren und konnten nicht widerstehen, es selbst zu sehen.“
„Ich werde es dir morgen erklären. Ich kann ihn nicht warten lassen. Nicht heute“, sagte Severus mit verschlossenem Gesichtsausdruck und dunkler Stimme.
„Ist alles in Ordnung? Mit dir meine ich? Ich muss mir keine Sorgen machen, oder? Er wird dir nicht wehtun?“
Er zog sie hoch um sie halten zu können, wobei sich die Bettdecke aus ihrem Griff löste. Als er sie los ließ küsste er sie schnell und starrte mit Bewunderung in seinen Augen auf ihren Körper. „Ich werde tun was notwendig ist, um zurück zu kommen. Zweifel nicht daran.“
Verstehend nickte sie. Vor diesem Moment hatte sie es nicht wirklich gewürdigt, was er für alle tat. Jedes Mal, wenn er zum Dunklen Lord ging, setzte er sich einem Risiko aus. Immer schien er so souverän, doch etwas hatte sich verändert. Es war fast so, als fürchte er, etwas könnte passieren. „Ich liebe dich“, sagte sie plötzlich. „Bitte pass auf dich auf.”
Er nickte und zog sich seinen Umhang über und verstaute die Maske in seiner Tasche. „Das werde ich. Zieh dich an und geh zurück in deine Räume. Ich habe nicht die Zeit, um ich zu begleiten. Ich hoffe, du wirst nicht trödeln?“
„Ich werde sofort gehen.”
„Bis morgen“, sagte er und ließ sie sich anziehen.
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Ärgerlich bahnte sich Severus seinen aus dem Schloss und erschien an der Seite seines Lords. Verzweifelt versuchte er, seine Gesichtszüge neutral zu halten und seine Gefühle zu verbergen. Hermines schreckliche Tränen, worüber sie sprechen müssten, der verletzte Klang ihrer Stimme und der verdammte Wichtigtuer Potter mit seinen Ideen - all das lastete auf ihm. Sich schnell hinkniend, stand er kurz darauf auf und wartete auf die Fragen, die er sicher war zu stellen. Für einen langen Augenblick sah der Dunkle Lord ihn lediglich an. Severus konnte ein sanftes Durchsuchen seiner Gedanken spüren und ließ verschiedene Szenen aufkommen.
„Wie liefen die Dinge heute Nacht Severusss? Ich hoffe du hast alles getan, was dir geheißen wurde?”
„Master, ich ging mit - “
„Du Bastard!”, schrie Rabastan Lestrange und schritt aus dem Schatten vom Stuhl des Dunklen Lords. „Was hast du mit Yaxley getan? Er traf mich heute nicht. Keiner ist auf dem Zeltplatz!”
Eine Augebraue hebend starrte Severus auf den Bastard. „Ah…´du´ bist derjenige, der ihn mit den Geheimnissen unseres Lords gefüttert hat. Hieltst sie auf Trab, so dass wir sie nicht finden konnten!“ Er zog seinen Zauberstab und richtete ihn auf Rabastan. „Erlauben Sie mir den Verräter zu entfernen Master.“
Eine lange, blasse Hand erhob der Dunkle Lord um seine Aktion zu stoppen. „Erkläre Severusss.“
Severus musste schnell denken. Es war offensichtlich, dass Rabastan den Dunklen Lord mit Geschichten gefüttert hatte, um ihn gegen ihn aufzubringen. Er musste tun was notwendig war, um am Leben zu bleiben, selbst wenn es auf Kosten von Rabastans Leben wäre.
Ohne seinen Zauberstab zu senken oder seinen Blick abzuwenden sagte er: „Yaxley sagte Lucius, Rabastan hätte einen Plan, der einen Anhänger als Verräter zeichnen würde. Es schien, dass er eine intensive Abneigung gegen jemanden wegen einer vorherige Begegnung hatte, die ihn als mangelhaft in Ihren Augen darstellte, Master. Ich dachte, dass es ich es sein könnte, aber ich hatte keinen Beweis und ich wagte es nicht, falsche Beschuldigungen gegen einen Bruder zu erheben. Wie auch immer, ich kann deutlich erkennen, das ich es bin, den Rabastan nicht leiden kann.“ Severus trat näher. „Immer noch wütend wegen dem Vielsafttrank-Zwischenfall, hm? Aufgebracht, dass dein Plan schief ging?”
„Hieraus wirst du dich nicht schlängeln können Snape. Du hast dich mit Lucius unterhalten. Du hast nicht alles, was du weißt, unserem Lord berichtet!“, beschuldigte Rabastan ihn.
„Entschuldige Rabastan, aber ich habe ihm ´alles´ erzählt”, sagte er ruhig. „Aber kläre mich darüber auf, was ich ausgelassen habe.“
„Du hast dich hinterm Rücken mit Lucius getroffen. Yaxley hat euch beide gesehen!“
„Das ist kein Geheimnis. Der Dunkle Lord weiß von meinen Treffen mit Lucius.” Severus sah zu seinem Master. „Habe ich Euch bis jetzt verärgert?“
„Nein“, gab er zu und beäugte die beiden. „Ich muss gestehen, ich finde es interessant, das Rabastan davon weiß und das er heute Abend mit der Information zu mir gekommen ist.“
Severus nickte. „Ich stimme zu.” Er grinste leicht. „Sag mir Rabastan, war Yaxley dein Geliebter? Wie ich sehe, steckst du sein ´Verschwinden´ nicht gut weg.“
„Du Bastard!”, schrie Rabastan und zog seinen Zauberstab. „Du hast ihn getötet!” Bevor auch nur einer der beiden etwas tun konnte, waren ihre Zauberstäbe magisch verschwunden.
„Genug”, sagte der Dunkle Lord. Er sah von Rabastan zu Severus und seufzte. „Ich mag es nicht, dass es so weit kam. Severusss, du warst mir in all deinen Jahren immer treu gewesen. Ich gebe zu, einmal zweifelte ich an dir bevor ich zu meiner alten Macht kam“, er sah zu Rabastan, „so, wie ich an allen anderen zweifelte die frei waren.“ Er stand auf und schritt umher. „Wie auch immer, manchmal frage ich mich, ob du nicht zu fest in Dumbledores Lager verwurzelt bist. Ich glaube, ich brauche einen Loyalitätsbeweis. Nur zu wissen, das sich um Lucius und seine Freunde gekümmert wurde, ist nicht genug.“
Seine Angst runter schluckend sagte Severus: „Was verlangt Ihr von mir mein Lord?“
„Im Moment bin ich noch unentschlossen, aber ich weiß, was du über alles andere schätzt.“
Severus verengte seine Augen. „Sie wollen sie verletzen?“
Eine lange Hand legte er auf sein Kinn, um sich zu kratzen und sein Lord sah ihn an. „Natürlich nicht. Wenn du sterben solltest, wird sich trotzdem um sie gekümmert werden…zu Ehren deines loyalen Dienstes natürlich. Es könnte sein, dass ich ihr sogar erlaube, bei mir zu bleiben, und du weißt, meist ärgert mich die Gegenwart anderer. Doch ich würde immer noch sicher gehen, das ihr kein Leid zustieße.”
„Hab ich Ihr Wort mein Lord, das sie nicht verletzt wird?“
„Ja“, zischte er. „Das hast du. Sie wird nicht verletzt werden, solange du in meinen Diensten stehst.“ Er näherte sich. „Gib mir keinen Grund, dass sie ihr Leben ohne dich lebt.“
Severus nickte. „Sie haben immer meine Dienste, mein Lord. Es ist nichts anders.“
Der Dunkle Lord drehte sich um und zeigte mit seinem Zauberstab auf Rabastan. „Avada Kedavra!“
Severus schreckte unmerklich zurück und beobachtete, wie der blasierte Gesichtsausdruck zu einem schockierten wurde, bevor Rabastans Körper nach hinten flog. Sein Herz raste. Dieses Schicksal hätte seins sein können. Er würde sehr sorgfältig sein müssen.
Sein Lord sagte: „Ich hasse es, das er mich dazu brachte, an dir zu zweifeln mein treuer Diener.“ Amüsiert gackerte er auf. „Hast du sein Gesicht gesehen?“
„Habe ich.“
„Jetzt da Lucius und die anderen Verräter weg sind, müssen wir versuchen, die Zentauren zu kontaktieren. Bist du sicher, das er weg ist?“
„Ja, mein Lord. Er sagte, dass jemand den anderen Zentauren aus dem Wald erzählte, was er mit Lucius und den anderen tat. Jetzt bin ich mir sicher, dass es Yaxley sein musste. Wenn er Rabastan von deren Taten erzählt hatte, dann ist es wahrscheinlich, das er bei anderen etwas hat durchsickern lassen, sei es ein Zentaur oder ein Freund eines Zentaur.“
„Ich glaube, Rabastan wusste schon seit einigen Wochen über die Arbeit von Yaxley und den anderen bescheid. ´Das´ besiegelte sein Schicksal. Der einzige Grund, warum er begierig darauf schien, es mir früher zu sagen war, weil Yaxley sich nicht bei ihm gemeldet hatte.“ Seine rubinroten Augen funkelten. „Es scheint, dass er es allen sagen sollte, wenn etwas mit ihm geschehen würde. Ich bin erfreut, dass du daran dachtest, jedes Treffen mit Lucius in einem Denkarium für mich zu lassen Severusss. Wäre ich mir deiner Handlungen nicht bewusst gewesen, wäre Rabastans Schicksal auch deins gewesen.“
„Ja, Master“, sagte Severus mit einem erleichterten Nicken. „Ich bin erfreut, dass Yaxley nichts von der Absprache wusste, die ich mit Lucius geschlossen hatte, um sie, bevor wir hierher kamen, zu erledigen.“ Severus grinste. „Er war schon immer zu nichts zu gebrauchen.“
„Er hatte seinen Nutzen. Schade, dass er sich mir widersetzt hat. Wie hätten die zusätzlichen Zauberstäbe ich unserem baldigen Kampf gut gebrauchen können.“ Der Dunkle Lord setzte sich zurück in seinen Stuhl und trat dabei Rabastan zur Seite. „Ich denke, ich sollte es Rodolphos und Bellatrix sagen. Natürlich werde ich sie auch fragen, was sie wussten. Ich bezweifle, das Bella davon wusste.“
„Sehr Weise Master, und ich dem stimme zu.”
„Nun, ich bin froh, das du es billigst”, sagte er trocken. „Durchsuche den Wald. Sieh zu, ob du herausfinden kannst, wohin die Herde der Zentauren verschwunden ist. Wenn wir ihren Aufenthaltsort haben, werde ich jemanden schicken, um sich mit ihnen zu treffen.”
„Ich bin immer noch enttäuscht über Banes Resultate”, sagte Severus und ließ einen sorgenden Ton in seine Stimme einfließen. „Was, wenn es wahr ist? Was, wenn Potters Brut selbst nach Dumbledores Tod Glück hat?”
„Wird er nicht. Der Plan, für den ich mich zum Schuljahresende hin entschieden habe, wird einfach fortgeführt, dadurch ändert sich Banes Vorhersage. Ich möchte, dass ein Zentaur das gleiche tut während ich anwesend bin, da ich es selbst sehen will.“
„Wenn ich Dumbledore vielleicht…” Er sah weg und versuchte frustriert zu wirken. Der Dunkle Lord hatte keine Ahnung, das Dumbledore bereits von den Visionen wusste, und Firenze daran arbeiten ließ. „Ich kann es nicht tun. Er wird es zu seinem Vorteil nutzen!“
„Du möchtest ihm von deinem Ergebnissen erzählen, so dass er seinen eigenen Zentauren benutzen kann?“
„Daran dachte ich. Firenze würde alles für den alten Narren tun. Ich dachte, dass ich vielleicht anwesend sein könnte, um zu sehen, was er über darüber sagen wird. Das wäre ein Weg um sicher zu gehen, das Lucius und Bane uns nicht belogen haben.“ Er musste nicht wissen, das Dumbledore und Firenze bereits daran arbeiteten.
„Verlier noch kein Wort darüber. Dies sollte unsere letzte Option sein. Je weniger der alte Dumbledore weiß, desto besser. Durchsuch den Wald.“ Er wedelte mit seiner Hand und Severus Zauberstab kam zu ihm zurück. „Geh zurück ins Schloss. Ich werde dich bald rufen.“
„Ja, Master”, sagte Severus und verbeugte sich. „Danke für euer Vertrauen in mich.“
Bevor er aus der Tür verschwand, hörte er den Dunklen Lord, wie er ihn rief und drehte sich um. Der Mann sagte: „Ich entschuldige mich dafür, dich zu solcher Stunde gerufen zu haben, doch meine Bedürfnis sollte immer zuerst kommen.“ Er gackerte leicht. „Es war sicherlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt, bei solch einem vergnüglichen Treffen.“
Severus spürte, wie er errötete. „Keineswegs Master. Ich werde es…später gut machen”, sagte er verschlagen. Glucksend verließ er das Versteck des Lords und apparierte zurück nach Hogwarts.
Als er durch die Tore ging und zurück zum Schloss schlich, fühlte er sich etwas schuldig, da der Dunkle Lord Szenen von dem, was er und Hermine getan hatten, bevor er gerufen wurde, gesehen hatte. Wie dem auch sei, zu sehen, wie schnell er gegangen war um zum Lord zu kommen und nicht seinen eigenen Bedürfnissen nach gegeben und wie er die seines Lord über seine eigenen gestellt hatte, war wahrscheinlich ein weiterer Beweis für seinen Meister gewesen, dass er sein Mann war. Alle anderen, inklusive Bellatrix, hätten schnell ihre eigene Befriedigung gesucht bevor sie zu ihm gegangen wären. Zufrieden mit sich selbst hüpfte er ganz leicht die Stufen hinauf.
Außerhalb seines Eingangs stehen bleibend, lehnte er sich gegen die Wand. ´Fast hatte ich meine Hexe heute Nacht.´ Er war in solch einer Eile gewesen, den dunklen Herrn zu grüßen und seinen Arsch zu retten während er dort war, das die Tatsache, dass ´sie´ ihn darum gebeten hatte, sie zu nehmen, ihm fast entgangen wäre. Ein Teil von ihm fühlte sich so, als ob er wie irgendein junger Tölpel jubeln sollte. Das nächste Mal wenn sie in seinem Bett sein würde, würde er sie haben. Nichts würde das aufhalten können. Es gab keinen Grund das nicht zuzulassen. Nicht jetzt. Ihre Unschuld hatte er bereits. Dumbledore war zurück gewichen und erlaubte ihr, in seiner Nähe zu sein und sie war nicht mehr seine Schülerin. Er hatte ausgeholt um sie zu verführen und hatte das lange getan, da sie behauptet hatte, nicht bereit zu sein. Sie war bereit und er war es leid, zu warten. „Bald werde ich dich haben Hermine“, flüsterte er in die Dunkelheit und verschwand in seinen Gemächern.
TBC
Puuuhhh…kaum wird es interessant, kommt doch wieder etwas dazwischen…bis nächste Woche!
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