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Fanfiction

Verführung einer Zauberin - Ferien: Teil 2

von Dumbledoria

@all
So...da bin ich wieder. Wenn ich mal nicht schnell war. *g*
Zu aller erst möchte ich mich für die Reviews bedanken. Ihr habt mich wieder sehr glücklich gemacht. *g* Nächstes Mal werde ich wieder auf eure Reviews eingehen.

So, und da ich von 12 Seiten übersetzen total fertig bin...wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

Ach ja...wenn Fehler drin sein sollten...einfach überlesen! *gg*

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ferien: Teil 2

Hermine konnte es nicht glauben, dass sie sich so vor ihm entblößt hatte. Möglicherweise hatte sie der Alkohol etwas mutiger gemacht. Seine schwarzen Augen fuhren von oben bis unten über ihren Körper, bevor er ihr wieder in die Augen sah. Sie konnte Anerkennung und Lust in darin sehen.
Seinen Zauberstab aus seiner Tasche ziehend, richtete er ihn auf die Tür, schützte diese weiter und verhinderte so, dass irgendjemand sie hören könnte oder dazu in der Lage wäre, die Tür mit einem einfachen Zauber aufzuschließen. Nervös stand sie da, als er seinen Zauberstab fallen ließ, sein Hemd abstreifte und damit begann, seine Hose zu öffnen. Außerstande zu widerstehen, streckte sie die Arme aus um sein Brust zu berühren, welche blass und drahtig unter ihren Fingern war. Sie bemerkte, dass er aufgrund ihrer Kühnheit zu lächeln schien und so ließ sie ihre Hand sanft, und doch leicht kratzend, zum Ansatz seines dunklen Haares in der Mitte gleiten. Ein weiterer schwerer Atemzug war ihre Belohnung.
In nur wenigen Momenten waren seine Hose und Unterhose zu seinen Füßen, welche er einfach wegtrat. Entblößt stand er vor ihr, wollte, dass sie ihn ansah. Ihre Augen folgten der Haarlinie von der Brust hinunter zu seinen Lenden, wo es sich um seinen zum Teil errichteten Penis verdichtete. Errötend sah sie weg, nur um gleich wieder hinzusehen. Es schien, als würde es unter ihrem Blick wachsen. Davon ermutigt, bewegte sie leicht ihre Hand, berührte es und fühlte, wie es unter ihren Fingern pulsierte.
Hermines Augen begegneten seinen. Sie wollte etwas sagen, doch sie war sich nicht sicher, was sie in einem Moment wie diesem sagen sollte. Severus hob eine Hand, um ihre Wange zu umfassen und zog ihren Kopf zu sich, damit seine Lippen sanft die ihren streifen konnten. Ihre Hände legte sie auf seine Schultern, als seine andere Hand ihre andere Wange umfasste. Erneut trafen seine Lippen auf ihre, doch dieses Mal öffnete er seinen Mund und seine Zunge forderte Einlass. Sie öffnete ihre Lippen und vertiefte eifrig den Kuss.
Seine Hände glitten über ihren Körper, umfassten ihre Hüften und hoben sie hoch. Leicht erschrocken umschlang sie instinktiv seine Taille mit ihren Beinen und hielt sich fester an seinen Schultern fest. Da er ihr nicht erlaubte, den Kuss zu unterbrechen, packte er einfach ihren Hintern und ging in Richtung Bett. Dort angekommen legte er sie hin, beugte sich über sie und beendete den Kuss.

„Bist du dir sicher, dass es das ist was du möchtest, Hermine?“

„Ja.“

Severus antwortete nicht. Er senkte seinen Kopf und küsste ihren Nacken, brandmarkte sie leicht, bevor er das Fleisch ihrer Brüste kostete. Da sie sich nicht sicher war, was sie tun sollte, schloss Hermine ihre Augen, wölbte sich seinen Liebkosungen entgegen und streichelte seinen Rücken und seine Haare mit ihren Händen. Als er mit seiner Zunge über ihren erhärteten Nippel schnellte, stöhnte sie auf.

„Genau so. Entspann dich. Fühle”, sagte er schnell, bevor er sich wieder ihrer Brust widmete. Mit einer Hand balancierte er über ihrem Körper, mit der anderen strich er über ihr Fleisch, erkundete alles an ihr.

„Oh Gott, Severus…”, sagte sie atemlos, nachdem er an der Unterseite ihrer Brust gesaugt und geknabbert hatte.

„Öffne dich für mich”, sagte er und sah sie erwartungsvoll an.

Sie spürte, wie seine Hand zwischen ihre Oberschenkel glitt und ihre Beine spreizte. Sie wollte dies. Sie wollte, dass er sie zum Orgasmus brachte, wie er es schon getan hatte. Sie brauchte ihn, wollte ihn. Da sie ihm zeigen wollte, wie sie sich fühlte, griff sie nach unten und umfasste seinen Arsch. Hermine liebte seinen Hintern und wünschte sich oft, er würde diese Roben nicht tragen, die ihn vor ihrem Blick schützten.

„Ich will dich“, hauchte sie.

„Hermine“, knurrte er durch zusammen gebissene Zähne. „Wenn du so weiter machst, wird es mir schwer fallen, meinem Verlangen zu widerstehen. Ich möchte, dass du dich wohl fühlst.“

„Das tue ich bereits.”

Er hob einfach eine Augebraue und schob einen Finger in sie.

„Oh.“ Das fühlte sich gut an.

„Genau”, sagte er seidig.

Sein Kopf senkte sich und seine Zunge liebkoste erotisch ihr Fleisch, wobei seine Zähne gelegentlich an ihr knabberten. Hermine begann zu zittern. Mit jeder Bewegung seiner Finger, jetzt zwei in ihr, streichelte sein Daumen leicht ihre Klitoris. Die Lust und die Empfänglichkeit für seine Berührung machten sie schwindelig.

„Au“, sagte sie, als sie einen weiteren Finger in sich gleiten spürte. Ihre inneren Muskeln krampften sich unangenehm um seine Finger.

„Kämpf nicht dagegen an. Lass mich rein“, flüsterte er. „Du bist bereits so feucht. Entspann dich.“

Mental konzentrierte sie sich darauf, sich zu entspannen und erlaubte ihm so, seine Finger leichter in ihr zu bewegen. Mit jedem Stoß fühlte es sich so an, als würde er immer weiter in sie eindringen. Sein Daumen streichelte sie öfter, während er dabei mehr Druck ausübte. Erst dadurch fühlte sie die erste winzige Welle, die ihr zeigte, dass es nicht lange dauern würde, bis der ersehnte Orgasmus kam.

„Bitte hör nicht auf”, hauchte sie während sie versuchte, ihre Hände in seinem Haar zu vergraben.

Er bewegte sich etwas und seine Zunge ersetzte seinen Daumen. In diesem Moment schossen ihr so viele Dinge durch den Kopf. Es war schon einige Tage her, dass sie sich rasiert hatte. Kratzte sie ihn? Was hielt er von ihrem Geschmack? Was war es, dass es sich so gut anfühlte?

Stopp, Hermine, ermahnte sie sich streng. Fühle. Denk nicht. Ruinier das nicht.

Wie als Antwort, winkelte sie ihre Beine an und ihre Füße gruben sich ins Bett. Nichts hätte ihren Körper davon abhalten können, sich ihm entgegen zu wölben, oder ihre Hände, die versuchten sein Gesicht fester an sie zu pressen. „Es ist…“ Sie konnte nicht sprechen. Sie keuchte, schnappte nach Luft und stöhnte. Schlussendlich hielt sie es nicht mehr aus und die Gefühle übermannten sie. „Severus…jaaaa!“
Während sie benebelt da lag, platzierte er keusche Küsse auf ihrem Körper, umkreiste ihre Nippel und fand schließlich ihren Mund.
„Küss mich“, forderte er, da sie nicht reagierte, als er seine Lippen auf ihre legte.
Sie schmeckte sich selbst auf seinen Lippen und erkannte, dass er sie wahrscheinlich gerne leckte. Als er den Kuss beendete öffnete sie ihre Augen und bemerkte, wie er sie anstarrte. Es ist soweit, schienen seine Augen zu sagen. Hermine lächelte, ergriff mit einer Hand seine Schulter während sie die andere auf seinen Rücken legte. Sie konnte seine Erektion, die an ihrem Eingang war, spüren. Seine Hüften stießen gegen sie, als ob er auf etwas warten würde.
Ihre Beine spreizten sich ein wenig mehr, umschlangen seine Oberschenkel und gaben ihm so den Spielraum, den er brauchen würde. Ohne ein weiteres Wort begann er in sie zu gleiten. Es gab keine Barriere, die ihn stoppte und sie war feucht genug, um ihn zu unterstützen. Ihre inneren Muskeln verkrampften sich um ihn und wehrten sich gegen ihn.

„Shhh”, flüsterte er so, als ob er ein Kind beruhigen würde. „Entspann dich.“

Leicht entspannte sie sich und Severus stieß schnell ganz in sie hinein. „Ah“, keuchte sie und bemerkte, dass er sie ansah. Sie schüttelte ihren Kopf und sagte: „Es ist ok.“ Er zog sich beinahe ganz aus ihr heraus, bevor er erneut schnell und hart in sie stieß. „Oh!“, entwich es ihr dieses Mal. „Das ist gut.“ Es war ein anderes Gefühl, als wenn seine Finger in ihr waren. Es war ein festeres, angenehmeres Gefühl - der Druck, die Empfindung, ausgefüllt zu sein, die Reibung, wenn er sich bewegte und so viel mehr. Sie wollte, dass er weiter machte.
Sein Kopf sank auf ihre Schulter. Er drehte ihn so herum, dass sie seine Atmung an ihrem Ohr fühlen und hören konnte und sie weiter einheizte. Der Mann hat wirklich keine Ahnung, wie sehr sein Atem an ihrem Ohr zu spüren und zu hören sie anturnte. Ihren Mund presste sie auf seine Schulter und saugte sich fest, so wie er es zuvor bei ihr getan hatte und erlaubte ihrer Zunge und ihren Zähnen, ihm dasselbe Vergnügen zu bescheren.
Severus' Stöße waren fest und schnell und sie konnte nicht mit ihm Schritt halten, obwohl sie es versuchte. Gerade als sie spürte, wie ein weiterer Höhepunkt anrollte, stöhnte er laut auf und biss sie fest in die Schulter.
Der Schmerz vom Biss ließ sie aufschreien, so dass sie kaum mitbekam, wie er sein Sperma in ihr vergoss. „So gut“, murmelte er zwischen kleinen Küssen und versuchte anscheinend so den Schmerz zu lindern. Während eine Welle von Vertrautheit sie überflutete, schien sie leicht frustriert. Hätte sie nicht mehr machen sollen? Hätte sie ihn nicht dazu bringen sollen, ihren Namen zu rufen, wie sie es für ihn getan hatte? Hätte sie nicht einen weiteren Orgasmus erreichen sollen? Hermine versuchte unter ihm hervor zu kriechen, doch sein Körper hielt sie fest.

„Nicht”, sagte er. Er hob seinen Kopf, um ihr in die Augen sehen zu können. Ihre Lippen suchten seine und ihre Zungen begannen sich zu duellieren. Als er sich von ihr entfernte, glitt sein schlaffer Penis aus ihr hinaus, was ihn nicht zu stören schien, und sagte: „Du gehörst jetzt mir!“

Frech fragte Hermine: „Und du?”

„Ich brauche nur dich“, erwiderte er mit rauer Stimme. „Für mich gemacht“, sagte er plötzlich inbrünstig. Er beugte sich über sie und brandmarkte ihre Brüste. Im nächsten Augenblick fühlte sie, wie seine Erektion erneut in sie eindrang. Es war nicht so hart wie vorher, doch mit jedem wilden Stoß, konnte sie fühlen, wie es härter wurde und nach erneuter Erlösung in ihr verlangte.

Noch mal?, dachte sie verwirrt. Verdammt, sie dachte einmal pro Nacht wäre genug.

Dieses Mal waren seine Stöße weniger sanft und hektischer. Es war so, als ob er nach etwas suchen würde. Er hörte für einen Moment auf sich zu bewegen, um ihre Beine um seine Taille zu legen, die nach ihrer ersten Verbindung schlaff auf dem Bett lagen. Jedes Mal, wenn er in sie stieß, hob er ihr Becken beinahe vom Bett hoch. Eine seiner Hände begleitete seine Bewegungen, stimulierte sie, sobald das Reiben seines Beckens an ihrem nicht ausreichte.
Sie konnte fühlen, wie dieses glorreiche Gefühl in ihr wieder kam und sie wusste, dass sie es dieses Mal ergreifen und ihm über die Klippe folgen würde. Severus konnte nicht allzu weit entfernt davon sein und nachdem eine gewisse Zeit vergangen war, fühlte sie, wie sich seine Stöße veränderten. Kurze, abgehackte, harte Stöße, die an ihrer Klitoris rieben, die sie veranlassten ein zweites Mal in dieser Nacht seinen Namen zu schreien. Dieses Mal jedoch war sie erfreut zu hören, wie er mit einem triumphierenden Gestöhne ihres Namens antwortete.
Schweißüberströmt brach er auf seinen Ellenbogen zusammen. „Meins“, sagte er dunkel bevor er seine Lippen auf ihre presste. „Für immer meins.“
Hermine strich seine feuchten Haare aus seinem Gesicht. „Ja“, stimmte sie zu. „Und bist mein.“
Plötzlich gluckste er laut auf und legte sich neben sie. „Komm“, lud er sie Arme öffnend ein. Sie rückte dicht an ihn heran, kuschelte sich in seine Umarmung, legte ihren Kopf auf seine Brust und erlaubte dem Schlaf sie zu übermannen, nachdem sie einige Minuten seinem Herzschlag gelauscht hatte. Endlich taten wir es! Zweimal! Gott, aber ich liebe ihn, dachte sie glücklich bevor sie einschlief.


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Draco konnte sein Glück nicht glauben. Er war von den Leuten akzeptiert worden, die er früher am meisten gehasst hatte. Weasley! Granger! Potter! Er wusste, dass seine Familie den meisten von ihnen überlegen war, aber das behinderte sein neu entdecktes Glück nicht. Was soll’s, wenn er sich in eine Weasley verliebt hatte? Sie verstand ihn. Sein Geld kümmerte sie nicht. Sie wollte ihn.
Sein Vater hatte immer gesagt, dass Hexen Geld und einen guten Namen vor allem anderen wollten. Deswegen hatte er ein Deal mit Parkinsons Vater geschlossen. Sie war wie er ein Reinblut und ihre Familie hatte Geld. Für die Familien wäre es perfekt gewesen, aber Draco freute sich, sie los zu sein. Es schien, als wäre sie für Weasley bestimmt.
Die Lippen angewidert verzogen, dachte er an Ronald. Wenn dieser Arsch nicht Ginnys Bruder wäre, würde Draco nicht versuchen, mit ihm auszukommen. Es war eine Überraschung gewesen, als Narbengesicht und Wiesel zu ihm gekommen waren, um mit ihm zu sprechen. Es war eine noch größere Überraschung gewesen, als er herausfand, dass das Schlammblut sie geschickt hatte. Nachdem Ginny ihn bat darum, sich mit ihnen anzufreunden, hatte er es getan…aber ungern. Es fühlte sich seltsam an, mit Potter zu sprechen und nicht Obszönitäten oder Drohungen zu speien, selbst nach allem, das vorgefallen war.
Grinsend dachte er an Ginnys ältere Brüder – die Zwillinge. Diese beiden waren nicht allzu übel. Er hatte eine angenehme Zeit damit verbracht, mit ihnen Getränke zu mixen und über deren Erfindungen für ihr bevorstehendes Geschäft zu reden. Ihre Eltern und Bill waren auch in Ordnung. Ja, mir geht es gut. Sobald dieser idiotische Krieg vorbei ist, wird alles besser werden. Mein Familienname wird wiederhergestellt, und ich kann Ginny zeigen, wie die Menschen wirklich leben sollten. Ausgefallene Abendessen. Partys. Gute Kleidung. Sie verdient das alles.
Hoffend, dass sie sein Weihnachtsgeschenk, Schmuck natürlich, freuen würde, drehte er sich um und versuchte, einzuschlafen. Es war schwer zu schlafen, wenn seine Gedanken zum Vortag und der Zeit wanderten, die er mit Ginny verbracht hatte.
Er war wütend gewesen, als sich dieser Werwolf her gewagt und darum gebeten hatte, mit ihr zu sprechen. Er war ihm nach draußen gefolgt und hatte sie beobachtet. Er hatte beinahe jedes Wort gehört, das sie gesagt hatten. Ein Teil von ihm war wütend gewesen, weil Ginny ihm sogar erlaubte ihr nahe zu kommen, doch als er gehört hatte, wie sie Lupin sagte, sie hätte ihre Entscheidung getroffen, wusste er, es bestand kein Grund aufgebracht zu sein.
Das war die einzige Sache, die ihn beunruhigte. Lupin. Er meinte, dass wenn sie diese Hürde überstehen konnten, sie auch alles andere überstehen könnten. Nachdem er sich gezeigt und sie bei dem Versuch sie zu beruhigen umarmt hatte, war er überrascht gewesen, als ihre sanften Küsse gieriger wurden. Er war nicht so dumm gewesen, etwas so freiwillig Angebotenes abzulehnen. Für mehr Privatsphäre waren sie tiefer in den bewaldeten Bereich gegangen, legten einen Wärmezauber auf sich und er hatte ihr gezeigt, was er für sie fühlte. Er hatte ihr gesagt, dass er noch nie so gefühlt hätte und sie gab dasselbe zu. Ihre Worte schossen ihm durch den Kopf.

Ich dachte, ich hätte schon alles gefühlt, was es zu fühlen gäbe, Draco, aber jeder Tag mit dir bringt etwas Neues. Danke, dass du für mich da bist.

Er war kurz enttäuscht gewesen, als er gemerkt hatte, dass der Liebesakt nicht neues für sie war, doch diesen Gedanken hatte er sofort wieder verbannt. Wer war er, darüber ein Urteil fällen zu dürfen? Auch er hatte andere Freundinnen gehabt. Er wusste nicht, wann sie wieder Zeit zusammen verbringen könnten, aber er würde auf sie warten. Er würde sie entscheiden lassen.
Plötzlich jedoch fragte er sich, ob Ginnys Vater das Ausmaß ihrer Beziehung ahnte. Fast jeden Tag wurde ihm eine Predigt gehalten. Ihre letzte Unterhaltung war seltsam gewesen. Weasley hatte über Zündkerzen und anderen Muggelmüll geredet. Während des Gesprächs hatte er kaum zugehört, jedoch Interesse vorgetäuscht. Nach ungefähr einer Stunde, hatte der Mann ihm auf den Rücken geklopft und gesagt, dass die Moral der Geschichte die wäre, dass er ein willkommener Teil ihrer Familie war und dass er ihre Beziehung billigte. „Ich werde gut für sie sorgen, Sir“, hatte Draco ihm gesagt. Aus irgendeinem Grund schien alles vorbestimmt gewesen zu sein: seine Beziehung mit Ginevra, die Gefangennahme seines Vaters und sogar sein Aufenthalt bei den Weasleys.
Für einen kurzen Augenblick fühlte Draco sich schuldig. Seine Mutter wäre Weihnachten über allein. Sie würde morgens aufwachen und niemand wäre da. Sie dachte wahrscheinlich, dass sein Vater tot war, und sie war wahrscheinlich auch besorgt über ihren Sohn und fragte sich sicher, ob er auch getötet worden war. „Sie ist stark. Sie wird es überstehen”, versicherte er sich. „Ich werde es wieder gut machen.“ Kurze Zeit später fiel er in einen unruhigen Schlaf.

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Severus stützte sich auf seinem Ellbogen ab und sah auf seine schlafende Hexe hinab. Endlich. Endlich hatte er sie gehabt. Sie war das Warten wert gewesen. Er konnte praktisch immer noch fühlen, wie die nasse Hitze seinen Schwanz umgab, als er in sie hämmerte. Ihr Jungfernhäutchen vor einigen Wochen durchtrennt zu haben, hatte sich als ziemlich nützlich erwiesen.
Hermine seufzte und murmelte etwas Unverständliches in ihrem Schlaf. Außerstande zu widerstehen, senkte er seinen Mund, um seine Lippen für einen sanften Kuss auf ihre zu drücken. Als sie sich nicht regte, tat er es noch mal, wobei sich ihre Augen öffneten. „Guten Morgen“, sagte er seidig. „Ich nehme an, du hast gut geschlafen?“

„Morgen? Wie spät ist es?”

„Kurz vorm Morgengrauen.”

Sie streckte sich und lächelte ihn schüchtern an. „Hast du…gut geschlafen?“

„Ja”, sagte er und eine Hand streichelte automatisch ihre Brüste. „Ich befürchte, dass wir keine Zeit für andere angenehme Aktivitäten haben. Du musst zurück in dein Zimmer gehen.”

Breit grinsend sagte Hermine: „Frohe Weihnachten.“

Severus belohnte sie mit seinem seltenen Lächeln. „Das ist es.“ Er sah über seine Schulter. „Möchtest du deine Geschenke jetzt haben?“

Sie nickte, setzte sich auf und legte die Decke, um ihre Nacktheit zu verdecken, um sich. Grinsend stand er auf, ohne sich dabei für seine Nacktheit zu schämen. „Ich war mir nicht sicher, was du wolltest. Ich hoffe, es gefällt dir.“

Er gab ihr ein zusammengerolltes Pergament und eine einfach verpackte Box. Neugierig öffnete sie zuerst das Pergament. Es war leer. Fragend sah sie ihn an. „Ich verstehe nicht.“

Er drehte sich von ihr weg, um ein Hemd und eine Unterhose zu holen und sagte. „Du fragtest dich immer, woher ich weiß, wo du immer bist. Ich sagte dir, es wäre ein Zauberspruch. Du verlangtest Gleichberechtigung.“

Argwöhnisch betrachtete sie das Pergament. „Ich sehe nichts.“

Angezogen ging er mit ihrem und seinem Zauberstab zu ihr zurück. „Hier“, sagte er, gab ihr ihren Zauberstab. „Du musst es aktivieren. Beweg deinen Zauberstab so darüber.“ Er zeigte es ihr mit seinem Zauberstab. „Und sag einfach deinen Namen.“

Sie bewegte ihren Zauberstab und sagte: „Hermine Granger.“

Das Pergament leuchtete kurz gelblich auf und kehrte in seinen ursprünglichen Zustand zurück. „Halte deine Hand darüber und sag Locus Severus und sag mir, was du siehst.“

Locus Severus“, sagte sie eifrig. Sofort erschien eine Schrift auf dem Pergament.

Dritter Stock, Schlafzimmer am Ende des Ganges, Nummer 12, Grimmauldplatz, mit Hermine Granger.

Mit weit aufgerissenen Augen sah sie ihn an. „Also so weißt du immer, wo ich bin?“

Er nickte. „Jetzt sind wir gleichberechtigt”, sagte er leise und hoffte, sie würde die Größe seinen Geschenkes würdigen. Sie konnte ihn zu jeder Zeit finden. „Wenn wir nicht zusammen sind, wird es dir die Namen von denen nennen, die bei mir sind und es zeigt dir manchmal sogar, wie ich mich fühle.“

„Severus, das ist das Beste, das du mir geben konntest. Weiß du, dass das bedeutet, das du vertraust mir völlig? Das beweist, das du mich liebst.“

Er hob seine Hand, da er nicht an solch einer Unterhaltung teilnehmen wollte. „Hermine - “

„Shhh”, sagte sie, legte ihre Arme um ihn und drückte ihn fest an sich.

Er konnte ihre weichen Brüste durch den Stoff seines Shirts fühlen. Erregung folgte. Er drückte sie leicht von sich und sagte: „Öffne dein anderes Geschenk.“ Wenn er jetzt in diesem Moment anfing Liebe mit ihr zu machen, würde sie nie rechtzeitig in ihr Zimmer kommen.

Rasch öffnete sie das Geschenkpapier und quiekte erfreut auf. „Ich liebe es!“

Severus hatte ein silbernes Armband mit eingravierten Monden darauf gefunden. „Das Äquivalent. Es erinnerte mich daran, also dachte ich…“

„Es ist perfekt”, sagte sie und legte es sich ums Handgelenk. „Ich hab das Pendant in meinem Zimmer. Ich vergleiche sie, wenn ich zurückgehe.“

„Da du gerade darüber sprichst, es ist besser, wenn du dich anziehst und zurückgehst.“

„Oh nein!”, sagte sie. „Ich habe gar keine Kleidung dabei. Ich habe mich geduscht bevor ich hier her gekommen bin und habe einfach den Tarnumhang übergeworfen. Ich kann Harrys Umhang nicht anziehen nach…dem.”

Severus sprach flink einen Reinigungszauber über sie. „Da. Alles sauber.”

Sie grinste. „Es wird immer noch komisch sein. Daran habe ich letzte Nacht nicht gedacht, als ich kam.“

„Betrunken, hm? So wie die anderen Gören auch?”

„Nein”, sagte sie empört. „Ich war nüchtern!“

Grinsend schüttelte er amüsiert seinen Kopf. „Ich glaube, liebste Hermine, du hattest ein bisschen viel getrunken und dies gab dir den Mut, zu mir zu kommen. Leugnest du es?“

„Nun, vielleicht habe ich es noch ein wenig gespürt, aber ich wäre so oder so gekommen. Bist du wütend, dass ich einige Drinks getrunken habe?“, fragte sie und kaute plötzlich besorgt an ihrer Unterlippe.

„Natürlich nicht“, sagte er, ging zum Kleiderschrank und fischte ein graues Hemd heraus. „Hier, zieh das wenigstens an.“ Als sie begann, es zuzuknöpfen sagte er: „Es lief gut letzte Nacht. Meinst du nicht?“

Lächelnd sah sie auf. „Perfekt. Ich hatte mir nicht vorgestellt, dass es so sein oder sich so gut anfühlen würde.“

Mit aufpoliertem Ego sagte er: „Ich gebe zu, dass ich ziemlich erfreut bin.“ Ohne darüber nachzudenken warf er sich auf sie und eroberte ihre Lippen mit seinen. Mit abgehackter Atmung entzog er sich ihr und sagte: „Du solltest besser gehen, bevor ich keine Kontrolle mehr über mich habe.“

„Ich habe noch deine Geschenke! Wie kann ich sie dir geben?“, fragte sie.

„Bring sie mir heute Abend…nachdem du dir Potters Tarnumhang ausgeliehen hast“, sagte er und es klang, als ob sie dies von langer Hand geplant hätten.

„In Ordnung. Ich sehe dich beim Frühstück.“

„Ich werde duschen gehen”, sagte er, zog rasch seine Hose hinauf und schnappte sich frische Kleidung. „Wenn ich die Tür öffne, um ins Badezimmer zu gehen, schleichst du hinaus.“ Hermine lächelte, bevor sie unter Potters Umhang verschwand. Severus stand kurz davor, nach ihr z rufen, um ihr etwas zu sagen. Doch was hatte er sagen wollen? Den Gedanken verbannend, öffnete er die Tür und gab ihr genug Zeit zum gehen, indem er den Türknauf zu überprüfen schien.

Zügig ging er ins Badezimmer, zog sich aus und stellte sich unter die Dusche. Er lehnte sich gegen die Wand, als er an die letzte Nacht dachte. „Sie gehört mir“, sagte er laut. Dies hatte er schon vorher gesagt, doch es war nicht vollkommen wahr gewesen. Nicht bis er sie vollkommen gehabt hatte. Nicht zum ersten Mal ertappte er sich dabei, wie er sich wünschte, dass die Fehde zwischen Potter und dem Dunklen Lord vorbei wäre, egal wer der Sieger wäre. Er wollte sein Leben leben – vor allem, da er jetzt jemanden hatte, mit dem er es teilen konnte…und sein Bett natürlich auch.
Er dachte an all die langen Nächten, in denen sie zusammen geschlafen, ihre Beziehung jedoch nicht vollendet hatten und das Bedürfnis überkam ihn, sich deswegen in den Arsch zu treten. Sie hätte nichts dagegen gehabt, hätte er es gedrängt, oder? Sie reagierte gierig auf jede seiner Liebkosungen. Jede Reaktion in der letzten Nacht war dankend akzeptiert worden. Obwohl sie keine erfahrene Liebhaberin war, hatte der Sex mit ihr bei weitem alles übertroffen, was er je erlebt hatte. Es war nicht ihre naive Hüftbewegung, ihre Stimme, die seinen Namen rief, als er sie verwöhnte, oder eine andere Trivialität. Nein. Er war ihr erster gewesen. Er könnte ihr alles beibringen, was er mochte. Jedes neue Mal, wenn sie zusammen wären, würde sie neue Dinge lernen. Dinge, die er genoss und wollte.
Doch da war auch noch etwas anderes, was er nicht richtig einordnen konnte. Es war etwas, dass ihre Erfahrung zum Besten machte, was er je erlebt hatte. Die Gefühle die er für sie hatte vielleicht? Natürlich nicht. Er hatte noch nie so gefühlt. Für niemanden. Er verbannte diesen Gedanken und begann, alle Beweise ihrer gemeinsamen Nacht abzuwaschen. Nicht einmal Lupin, der neugierige Bastard, wäre in der Lage, das, was passiert war, wahrzunehmen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

„Ich möchte jeden daran erinnern, das Fleur eine Feier für heute Abend arrangiert hat. Die meisten werden eh hier sein, aber auch andere Ordensmitglieder werden vorbeischauen. Ich hoffe, es stört euch nicht“, sagte Bill jovial, während seine Frau neben ihm regelrecht strahlte.

„Zieht euch schick an”, sagte Fleur und sah jeden im Raum an.

Ron verzog das Gesicht und witzelte leise: „Hoffe sie erwartet nicht, dass ich meine Festtagsrobe für diesen Quatsch anziehe. Es ist ja eh keine richtige Party!“

„Ronald Weasley”, zischte Molly leise. „Benimm dich!“

Amüsiert schüttelte Hermine ihren Kopf und sah die anderen, die am Tisch saßen, an. Severus saß in der Ecke, sprach leise mit dem Direktor und gelegentlich mit Arthur Weasley. Draco und Ginny schienen eine leise Diskussion zu führen, wobei beide erröteten. Die Zwillinge versuchten Harry dazu zu bringen, bei einem Streich für Gabrielle und Pansy mit zu spielen. Die besagten Mädchen waren in einer tiefen Diskussion über die Geschenke, die sie erhalten hatten.
Hin und wieder würde George versuchen, sie in ihr Gespräch oder den Streich mit ein zu beziehen. Doch jedes Mal lehnte sie ab. „Komm schon, Hermine. Sei locker.”

„Es ist Weihnachten“, sagte sie. „Spielt niemandem heute einen Streich!“

„’türlich nicht“, sagte Fred.

„Mal ehrlich, als ob wir so etwas machen würden”, ergänzte George.

„Hhmm”, sagte sie und verschränkte die Arme. „Ich glaube es nicht, selbst wenn ich es sehen würde.“ George zwinkerte ihr zu und drehte sich wieder zu den anderen. Hermine sah auf und begegnete Severus’ Blick. Sie mochte es nicht, wie seine Augen misstrauisch von ihr zu George und zurück wanderten. Sie hoffte, er würde sich nicht irgendetwas dabei denken.

Harry und die Zwillinge standen auf. „Ähm…kommt schon. Lassen wir die Alten mal alleine.“

Hermine jedoch wollte nicht gehen, doch es würde komisch aussehen, wenn sie bleiben würde. Enttäuscht folgte sie den anderen und spürte die Augen ihres Geliebten im Rücken. Der Tag verging nur langsam und sie bekam nur eine Chance, Severus vor der Party zu sehen.
Sie war die Treppen hinauf gestiegen, während er runter kam. „Entschuldigen Sie, Sir“, sagte sie und sah ihn mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen an.

„Passen Sie auf, wohin Sie gehen, Miss Granger”, erwiderte er mit erhobener Augenbraue. „Sie hätten mich beinahe umgehauen.“

„Entschuldigen Sie“, antwortete sie leise.

„Ich denke, ich werde Ihnen Nachsitzen geben“, flüsterte er.

Kichernd huschte sie an ihm vorbei und ging in das Zimmer, welches sie sich mit Gabrielle teilte, wo ihr ein Gedanke kam. Sie könnte sich in Severus’ Zimmer schleichen und seine Geschenke auf dem Bett hinterlassen. Wenn er sich für die Party umziehen würde, würde er sie sehen und sie öffnen. Zwar wollte sie sein Gesichtsausdruck sehen, wenn er dies tat, aber etwas sagte ihr, dass es besser wäre, wenn er die Geschenke alleine öffnen würde.

Sie war in der Lage gewesen, dies zu erledigen, ohne das es jemand mitbekam. Beschließend, sich früh fertig zu machen, ging sie ins Bad und nahm eine Dusche. Da sie gut für ihn aussehen wollte, steckte sie sich ein Teil ihres Haares hoch, zupfte ein paar Strähnen heraus, so dass diese dekorativ um ihr Gesicht lagen. Der Rest ihres Haars floss ihren Rücken in einer Masse von Wellen und Locken hinunter. Es war nicht oft, dass sie ihr Haar auf solch eine Weise trug, aber sie dachte, es mache sie so vielleicht etwas hübscher. Sie hoffte, er würde es mögen.
Sie zog ein legeres mattblaues Kleid, das ihre Mutter ihr als Weihnachtsgeschenk zugeschickt hatte, an. Sie legte den Anhänger, den Severus ihr vor Wochen gegeben hatte, um, schmückte ihr Handgelenk mit dem Armband und entschied sich für dazu passende silberne Ohrringe. Nachdem sie fertig war, sprühte sie einen unaufdringlichen Duft zwischen ihre Brüste und auf ihre Handgelenke. Ron hatte es ihr vor Jahren gegeben, doch sie trug es nicht oft, da sie nicht der Parfumtragende Typ war. Als sie gerade gehen wollte, kam ihr Severus’ anderes Geschenk, welches er ihr gegeben hatte, in den Sinn. Schnell holte sie es auf ihrem Koffer und sagte den Zauberspruch.

Im Arbeitszimmer vom Grimmauldplatz Nummer 12, unterhält sich mit Direktor Dumbledore, fühlt sich gelangweilt.

Hermine kicherte. Dies war das beste Geschenk, das ihr je jemand machen konnte, besonders er. Das bedeutete ihr mehr als alles andere. Es muss sie wirklich lieben, auch wenn er immer noch zu stur war es zuzugeben. Lächelnd legte sie die Pergamentrolle weg und machte sich auf den Weg nach unten.
Die darauf folgenden Stunden waren ziemlich langweilig, doch ab und an konnte sie Augenkontakt mit ihrem Liebhaber aufbauen. Er sah sie leicht mürrisch an und ignorierte sie, so dass es sich anfühlte, als sei die letzte Nacht nicht geschehen.

„Oi! Hermine, bereit für ein Spiel voller Mutproben?“, fragte Fred.

Misstrauisch sah sie ihn an. „Nein, ich denke nicht, danke.“

„Komm schon. Jeder spielt mit. Du willst doch kein Außenseiter sein, oder?” Er schaute sich im Zimmer um, das voll von älteren Ordensmitgliedern war und schüttelte sich. Er zog sie mit sich. „Hab sie“, sagte er den anderen. „Lasst uns gehen.“
Hilflos ließ sich Hermine in ein anderes Zimmer ziehen. Ginny platzierte sie, sehr zu ihrem Missfallen, neben George. Das war nicht gut. Sie wollte den Armen nicht irreführen! „Ich will aber nur zusehen. Ich traue den meisten nicht und ich will nicht spielen.“

„Oh, mach schon mit, Granger”, sagte Draco. „Wenn ich ihnen vertraue um mitzuspielen, kannst du es auch.“

Sich an ihre Entscheidung haltend, lehnte Hermione es ab mitzuspielen und sah nur zu. Die Party war nicht so schlecht, doch sie sehnte sich danach, sich mit ihrem Zauberer
Unterhalten zu können. Es schien nicht richtig mit ihm in einem Haus zu sein, ohne das Bett oder lange Gespräche miteinander zu teilen. Eine schreiende Stimme unterbrach ihren Gedankengang.

„George traut sich nicht, Hermine zu küssen!“, sagte Ginny strahlend.

„Was?”, fragte sie ungläubig. „Ich sagte doch, ich spiele nicht mit.”

George bewegte sich bereits auf sie zu. „Sie sagte ja nicht was für ein Kuss, oder? Ein kleiner…auf die Wange.“ Bevor Hermine protestieren konnte, war er drauf und dran einen kleinen Kuss auf ihre Wange zu platzieren. Sie drehte abwehrend ihren Kopf, was bewirkte, dass seine Lippen ungeschickt auf ihre stießen.
Sie wich zurück und sagte: „Das reicht!“ Sie stand auf und stürmte aus dem Zimmer hinaus in die kalte Nacht. Kurze Zeit später spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter, die sie umdrehte. Es war George.

Seufzend sagte sie: „Schau, es tut mir leid, aber ich mag das nicht. Ich fühle nichts für dich.“

„Genauso wenig wie ich. Es ist Ginny, die hinter mir her war und meinte, ich sollte mir die sprechen und dich aufheitern. Ich habe meine Augen auf jemand anderen geworfen.“ Er grinste frech. „Sie weiß es noch nicht.“

„Danke, George. Ich werde mit Gin sprechen.”

„Mach das. Und jetzt komm wieder rein. Du wirst dich hier draußen noch erkälten, wenn du ohne Umhang hier bleibst.“ Hermine ging mit George wieder hinein und bemerkte nicht, dass jemand ihnen nach draußen gefolgt war, um sie zu beobachten.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Severus öffnete noch einmal das ledergebundene Buch auf einer zufälligen Seite. Sofort hörte er Hermines Stimme. „Haben Sie für heute etwas geplant? Möchten Sie etwas hinzufügen?”, fragte sie höflich.

„Ja”, sagte er amüsiert.

„Was möchten Sie hinzufügen?”

„Ich möchte mittags Liebe mit Hermine machen.”

„Einen Termin am Mittag mit Hermine. Grund: Liebe machen. Noch etwas, Sir?”

„Das ist alles”, sagte er, schloss das Buch und legte es auf den Nachttisch.

Sie hatte ihm einen magischen Terminplaner gekauft und sie hatte es so verzaubert, dass es ihre Stimme hatte. Es war ein sehr erfreuliches Geschenk gewesen. Er müsste einfach nur sicher gehen, dass niemand in der Nähe war, wenn er es öffnete. Ihre anderen Geschenke waren von intimer Natur gewesen, Unterhosen und ein warmes Nachthemd.

Wie aufs Stichwort öffnete sich die Tür, doch sehen konnte er niemanden. Mit einem leisen Klicken schloss sich die Tür wieder. Severus richtete seinen Zauberstab auf die Tür und versah sie mit seinen Schutzzaubern. Hermine streifte sich Potters Umhang ab und enthüllte ihren nackten Körper. Severus zog sich sein Nachthemd über den Kopf, enthüllte seine Nacktheit und klopfte auf die Bettseite neben sich. Sie ging zu ihm hinüber und kroch zu ihm, als sie auf dem Bett war.

„Ich habe dich vermisst”, sagte sie. „Oh! Mochtest du deine Geschenke?“, fragte sie und nickte in Richtung Terminplaner, der neben dem Bett lag.

„Ja”, sagte er und zog sie zu einem Kuss heran. „Wie dem auch sei, ich konnte den ganzen Tag an nichts anderes als an dein erstes Geschenk denken.“

„Welches hast du zuerst geöffnet?”

Seine Hand glitt über ihren Körper. „Dieses.“

„Was für eine Frechheit“, sagte sie kichernd.

Er begann an ihrem Hals zu knabbern und ihre Brüste zu berühren, da er das Gefühl von ihnen an seinen Handflächen liebte. Hermines Haut war weich und so glatt wie gute Seide. Er konnte sich an ihrem cremigen Fleisch ergötzen, ohne ihrer jemals müde zu werden. Er griff hinter sie und umfasste grob ihren Hintern. „Das ist das einzige, worüber ich reden möchte.“

Ihre Hände begannen nun ebenfalls seinen Körper zu ertasten und sie umfasste auch seinen Hintern unnachgiebig. „Über das hier würde ich mich auch gerne unterhalten.“

„Ist das so?“

„Das ist es.“

Er drückte sie auf den Rücken, küsste sie leidenschaftlich und machte sie atemlos. „Schmerzt dich nichts?“

„Es war nur etwas komisch heute. Jetzt ist aber alles in Ordnung“, sagte sie ehrlich. Gerade, als er sich zwischen ihre Beine positionierte, sagte sie: „Severus, was ließ dich deine Meinung ändern? Wenn es mein Brief war, ich weiß es kl - “

„Genug jetzt“, sagte er fest. Niemals würde er ihr sagen, dass ein Gespräch zwischen zwei jungen Ravenclaw Schülern seine Meinung darüber, etwas von seinen Ferien mit ihr zu verbringen, letztlich geändert hatte.

„Aber…oh!”

Er schnitt ihre Worte ab, indem er ganz in sie glitt und ihren Körper wieder für sich in Anspruch nahm.

TBC
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Und jetzt nur noch den Kommi-Button drücken. *lieb guck*


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