
von Dumbledoria
@all
Da bin ich wieder...und wieder einmal ein dickes Danke für eure Kommis, auch wenn ich mir ein wenig mehr Feedback wünschen würde.
Viel Spaß beim Lesen!!
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Das Verlangen nach Rache
Hermine hasste den Ausdruck auf Harrys Gesicht. Sie setzte sich neben ihn und legte einen Arm um seine Schultern. „Es wird alles wieder gut, Harry. Niemand wird wissen, das sie nicht länger im Hauptquartier ist.“
„Fleur regt mich auf”, sagte Harry wütend. „Sie hätte Gabrielle nicht darum bitten sollen mitzugehen, um bei ihnen zu wohnen. Sie denkt, weil in letzter Zeit nichts passiert war, ist es in Ordnung, normal zu handeln und zu leben. Gabrielle ist in Gefahr!“
„Sie wird drinnen bleiben und nicht im Freien herumwandern. Es ist wahrscheinlich, das niemand wissen wird, das sie da ist, Harry.“ Liebevoll drückte sie seine Schulter.
„Wenn Fleur so gelangweilt ist, warum kann sie dann nicht wie die anderen im Hauptquartier bleiben?“, fragte er bitter. „Es ist so, als ob sie nur an sich denken würde.“
Grinsend sagte Hermine: „Ich denke, sie möchte die Kontrolle haben und ich denke, sie hat herausgefunden, dass Mrs. Weasley die große Eule in der Eulerei ist, egal wo sie ist. Deswegen wäre sie lieber in ihrem eigenen Heim. Ich denke, da Bill lange arbeitet und mehr für den Orden tut, ist Fleur oft alleine. Ich kann sie verstehen.“
Harry nickte und gestand: „Ich auch, aber trotzdem habe ich dieses ungute Gefühl. Als ich mich von ihr verabschiedete, fühlte es sich so an, als würde ich sie nie wieder sehen.“
„Das ist, weil du weißt, dass es lange dauern wird, bevor wir wieder Ferien haben und zurückgehen können. Wir werden Dumbledore einfach fragen müssen, ob sie uns hier besuchen und ein Zimmer mit mir teilen kann“, sagte Hermine und lehnte sich bequem an seinen Arm.
„Vielleicht.”
„Das schlechte daran ist, dass wir ihr die Wahrheit über meine Beziehung mit Severus sagen müssen“, sagte Hermine seufzend.
„Sie weiß es.“
„Was?“
„Nun, denkst du, sie glaubt, dass du all die Nächte in die Bibliothek gegangen bist? Außerdem hat sie einige seiner Kleidungsstücke bei deinen gesehen“, erwiderte Harry und zuckt mit den Schultern, als ob nichts gewesen wäre.
„Harry! Was, wenn sie es Fleur oder Bill sagt? Die könnten es den anderen sagen!“, zischte Hermine.
„Beruhig dich. Sie wird nichts sagen”, sagte er abweisend.
„Ich hasse es, das jeder denkt, dass es in Ordnung wäre, mein Leben zu erörtern, wann immer es ihnen gefällt!“, erwiderte Hermine vorwurfsvoll. „Ich hätte etwas anderes von dir erwartet, Harry.“
Ungläubig sagte Harry: „Mach mich nicht für deine Probleme verantwortlich. Ich habe genug eigene, danke.“
Hermine ignorierte ihn, da sie nicht streiten wollte. Wenn sie Severus sagen würde, dass Gabrielle es herausgefunden hätte, würde er sich nicht darüber freuen. Sie hatte nicht erwähnt, dass auch Ginny es herausgefunden hatte. Auch wenn es ihn anscheinend nicht sonderlich störte, das Pansy es wusste. Muss eine dumme slytherinsche Bevorzugung sein.
Maulend sagte Harry: „Wir sind erst eine Nacht zurück und ich halte es bereits jetzt nicht mehr aus.” Er sah zu ihr herüber und grinste. „Unternehmen wir eine kleine Exkursion? Snape dürfte noch eine Weile nicht hierher kommen.“
Die Wut auf ihn schwand und sie lehnte sich nach vorne. „Wohin?“
„Wen interessiert es? Irgendwo hin. Die Schüler werden erst morgen zurückkommen. Nur ein paar sind im Schloss geblieben. Wir können einfach im Schloss herumlaufen“, sagte Harry und versuchte sie zu überreden. „Lass uns nach unten gehen und Dobby sehen.“
„Es ist zu riskant, Harry. Was, wenn jemand anderes runter geht, während wir da sind? Sie werden wissen, dass wir hier sind.“ Sie wäre gerne gegangen, doch sie dachte an Severus. Er würde außer sich vor Zorn sein, dass sie sich hat überreden lassen. Würde seine Pergamentrolle nicht existieren, wäre sie sicher gegangen.
„Mach es dir bequem“, sagte er. „Ich gehe spazieren.“
„Nein, wirst du nicht! Du kannst nicht das riskieren, was Dumbledore versucht für uns zu tun.”
„Du wirst mich verpetzen, oder?“, fragte er mir zusammengekniffenen Augen.
„Natürlich nicht. Es ist nur…Harry, komm schnell zurück”, flehte sie.
„In Ordnung.“
Schnell warf er sich seinen Umhang über und ging. Zwanzig Minuten später kehrte er zurück und sagte, dass er sich viel besser fühlte und dass er wollte, dass sie das nächste Mal mit ihm ging, um etwas frische Luft zu schnappen. Sie ärgerte sich leicht darüber, dass er in der Lage gewesen war, ohne Probleme heraus zu schleichen. Es schien, als würde er mit allem durchkommen.
Nachdem Dobby ihnen ihr Abendessen gebracht hatte, stand Harry auf und sagte: „Ich gehe unter die Dusche und hänge ein bisschen in meinem Zimmer ab, da Snape wahrscheinlich vorbeikommen wird.“ Sich streckend fügte er hinzu: „Ich denke, in einer Stunde werde ich wieder kommen.“
„In Ordnung”, sagte Hermine und schob ihren Teller beiseite. „Ich werde etwas arbeiten bis er kommt.“ Sie konnte es kaum erwarten ihn zu sehen. Es war beinahe eine Woche her gewesen, das sie eine echte Unterhaltung geführt hatten. Seine zwei Antworten auf ihre fünf Eulen waren kurz und direkt gewesen. Sie war gerade zum großen Tisch gegangen und hatte ihre Bücher und Pergamentrollen darauf ausgebreitet, als er herein kam.
„Hi”, sagte sie leise, während er entschlossen auf sie zukam.
Er sagte nichts, sondern hob sie einfach hoch, setzte sie auf den Tisch und küsste sie leidenschaftlich. Severus hatte sie aufgefordert, seine Taten seine Gefühle ausdrücken zu lassen. Von der Intensität seines Kusses wusste sie, dass er sie vermisst hatte. Seine Lippen pressten sich so eindringlich auf ihre, so dass sie sich vorstellte, sie würde Druckstellen haben, wenn sie fertig waren. Zu ihrer Überraschung legte er sie mit dem Rücken auf den Tisch und griff mit seiner Hand unter ihren Rock.
Seine Lippen von ihren lösend, fragte er leise: „Wo ist Potter?“
„Zimmer.“ Sie versuchte zu Atem zu kommen. „Noch 45 Minuten, denke ich.“
Zu ihrem entsetzen richtete er sich auf, griff, während er Harrys Zimmertür beobachtete, in seine Roben und öffnete seine Hose. Sie wollte nicht daran denken, dass Harry vielleicht seine Tür verzaubert hatte und sie beide beobachtete. Das wäre zu peinlich. Das war nicht die beste Idee, die Severus je gehabt hatte. „Ähm…was tust du…?“
Bevor sie den Satz beenden konnte, schnipste er mit seinem Zauberstab in Richtung Harrys Tür und war wieder über ihr und presste seinen Mund auf ihren.
„Aber Harry wird uns hören!”
„Shhh”, sagte er flüsternd. „Wir werden leise sein müssen. Ich werde es wissen, wenn er in die Nähe der Tür kommt.”
Sein Mund war für einen langen, sengenden Kuss auf ihren. Seine Lippen öffneten sich bewegten sich auf ihren, seine Zunge erforschte und duellierte sich mit ihrer. Sie wurde so von seinem Kuss und dem, was es in ihrem Inneren auslöste, in den Bann gezogen, dass sie nicht merkte, dass er ihren Schlüpfer beiseite geschoben hatte. „Mmmph!“, nuschelte sie die Worte, die von seinem unnachgiebigen Mund gedämpft wurden, als er in ihren Körper stieß.
Severus' Zunge konkurrierte mit den langen, tiefen, groben Stöße seines Penis’. Hermine war vollkommen schockiert. Er hatte Sex mit ihr auf einem Tisch! Es war der gleiche Tisch, auf dem Harry und sie lernten. Es schien…unnatürlich. Harry könnte jede Minute kommen. Es war entsetzlich…unanständig. Sie öffnete ihre Augen und sah, dass er Harrys Tür anstarrte. Dies half wenig, um sie zu besänftigen und obwohl sie seinen Kuss genoss, konnte sie sich nicht genug entspannen, um ungestört ihren Höhepunkt entgegen zu fiebern. Nicht hier. Nicht so. Nichtsdestotrotz gruben sich ihre Hände in sein Haar, um sicher zu gehen, dass sein Mund auf ihrem blieb.
Sie würde ihn nicht abweisen. Er schien sie verzweifelt zu brauchen. Hatte sie nicht über das nächste Mal nachgedacht, wenn sie zusammen wären? Hatte sie nicht angenommen, dass es zu lang dauern würde, bevor sie ihn wieder haben könnte? Dies hier war nicht genau das, was sie wollte, aber es würde reichen. Fürs erste.
Sein Körper spannte sich an und Hermine wusste, er war fast fertig. Ihr Mund schluckte sein Grunzen und die Wörter, die seinen Lippen entwichen. In diesem Moment wünschte sie, dass sie sich ihm anschließen könnte, da sie sich plötzlich zutiefst erregt fühlte. Verdammt! Warum versuchte ich nicht, mich auf das Gefühl von ihm zu konzentrieren? Severus beendete ihren Kuss und legte seinen Kopf für einen Moment auf ihrer Brust ab.
Er richtete sich auf, sprach einen Zauber über sie ein beide, um sie zu reinigen, und klopfte seine Kleidung gerade. Hermione setzte sich auf und hüpfte vom Tisch, um sich auf einen Stuhl zu setzen und sah sich die Stelle an, wo sie wilden Sex gehabt hatten. „Ich kann nicht glauben, dass das passiert ist“, sagte sie völlig fassungslos.
Severus setzte sich neben sie, rutschte mit seinem Stuhl näher an sie heran und ließ seine Hand zwischen ihre leicht gespreizten Beine, hoch zu ihrem Schlüpfer, gleiten. „Öffne dich.“
„Aber - ”
„Shhh”, sagte er streng und seine Augen wanderten wieder zu Harrys Tür.
Sie spreizte ihre Beine weiter und fühlte, wie seine Finger erneut unter ihrem Schlüpfer verschwanden. Dieses Mal liebkoste und streichelte er sie sanft. Mit Hilfe ihrer eigenen Feuchtigkeit begann er, mit seinem Daumen über ihre Klitoris zu kreisen, was ihr ein kleines Winseln und ein gezischtes "Ja" entlockte.
Sein Mund fand ihren und seine Zunge verlangte Aufmerksamkeit. Mit jeder Liebkosung, steigerte sich die Spannung in ihr. Den Gedanken an Harry, wie er hereinkommen könnte, verbannend, entspannte sie sich und versuchte einfach, seine Berührungen zu genießen. Sie wusste, er würde sofort aufhören, wenn Harry herein kommen würde, und wie sie so da saßen, würde es so aussehen, als ob sie geknutscht hätten – nicht mehr.
Schlussendlich bekam sie ihren Orgasmus. Sie bewegte sich gegen seine Finger, so gut sie konnte, ohne zu gierig zu erscheinen. Als die Erlösung sie endlich erreichte, murmelte sie etwas wie: „Mmphohmahgopheveruh“, in seinen Mund, was ihn dazu veranlasste, seine Lippen kräftiger auf ihre zu pressen, aus Angst, sie würde los schreien und Harry alarmieren. Als ihr Höhepunkt langsam abebbte, verlangsamten sich seine Finger und stoppten schließlich, genau wie sein Kuss. Mit weit aufgerissenen Augen beobachtete sie, wie er sich zurücklehnte, seine beiden Finger in seinen Mund steckte und sie sauber leckte, wobei seine Augen sich dabei vor Lust verdunkelten.
Nicht schon wieder. Wir haben keine Zeit. Auch wenn sie sich wünschte, sie hätten etwas mehr Zeit, wusste sie, das dies nicht möglich war. Sie schmiegte sich einfach an ihn und erlaubte ihm sie zu halten und er küsste sie auf dem Kopf, während er es tat.
Nach einigen Minuten der Stille, sagte er: „Deswegen wusste ich, dass es gefährlich wäre, dich zu nehmen. Sobald ich dich genommen hatte, begriff ich, dass ich nicht in der Lage wäre, lange ohne dich zu bleiben.“ Seine Stimme war tief und eindrucksvoll… sogar etwas bedrohlich, als ob er sie dazu zu bringen wollte, seine Erklärungen nicht zu bezweifeln.
„Ich habe dich auch vermisst”, sagte sie leise. Sie konnte es immer noch nicht fassen, dass sie in dem Gemeinschaftsraum, den sie sich mit Harry teilte, gevögelt hatten. Es war alles so schnell geschehen. Ihr war immer noch schwindlig. Das würde sie Harry gegenüber bestimmt nicht erwähnen. Das wollte er sowieso nicht wissen.
„In letzter Zeit war ich sehr beschäftigt gewesen. Der Dunkle Lord hat mich oft gerufen. Hast du es auf dem Pergament gesehen?“, fragte er.
„Um ehrlich zu sein, wollte ich nicht so oft rauf schauen. Ich möchte wissen, wo du bist, aber ich fühle mich schuldig, wenn ich in deine Privatsphäre eindringe.” Sie lächelte. „Fühlst du nicht auch so?“
„Nie“, erwiderte er ehrlich. „Ich möchte immer wissen, was du machst.“ Er beobachtete sie. „Ich habe nicht viel vor dir zu verstecken. Wenn du rauf schauen möchtest, dann du es. Zeig es niemandem. Niemals.“
„Werde ich nicht.”
„Ich muss gehen”, sagte er plötzlich.
„W-Was?”, fragte sie ungläubig. „Du kannst doch nicht einfach gehen!“ Er kam nur, um Sex mit ihr zu haben?
„Mein Mal brennt, Hermine. Ich sagte dir, er ruft mich oft.”
Traurig nickte Hermine. „In Ordnung. Ich hatte gehofft, dir heute Abend dein Geschenk geben zu können“, sagte sie. „Wirst du zurückkommen?“
„Geschenk?“, fragte er.
„Dein Geburtstag.”
Sie konnte eine Reihe von Emotionen in seinen Augen aufflackern sehen. „Ich…morgen wäre es gut.“
Hermine lächelte süffisant. Sie hatte ihn überrascht, ihn dazu gebracht, erstaunt und erfreut zu sein. „Geh. Ich werde morgen auf dich warten.“
Er lehnte sich hinüber und küsste sie nochmals. Mit seinen Lippen streifte er ihre, bevor er sich zurücklehnte und ihr, solange er konnte, in die Augen sah, bevor er seinen Arm erneut umklammerte. „Schlaf gut.“
Sie beobachtete, wie er ging, und sehnte sich danach, ihm für einen weiteren Kuss hinterher laufen zu können, aber sie wusste, dass er es nicht schätzen würde, da er sich dann verspäten würde. Sie hoffte, dass alles gut gehen würde. Sie beschloss, ihre Pergamentrolle genau im Auge zu behalten, stand auf und sammelte ihre Sachen zusammen, um in ihr Zimmer zu gehen.
Während sie das tat, kam Harry aus seinem Zimmer. „Ich wollte mir etwas zum Trinken bestellen.“ Er sah sich um und ging auf sie zu. „Kam Snape noch nicht?”
„Doch”, sagte sie und lachte innerlich aufgrund der Doppeldeutung. Genau wie ich.
Harry hielt inne und sah auf den Boden. „ Hermine, warum sind deine Pergamentrollen und Bücher verstreut?“ Seine Augen trafen auf ihre und sie wusste, dass er wahrscheinlich vermutete, was geschehen war. „Ziemlich windig um diese Jahreszeit.“ Er bestellte einen Krug Kürbissaft und ohne ein anderes Wort ging er zurück in sein Zimmer. Sie sammelte schnell all ihre Sachen zusammen und zog sich für die Nacht in ihr Zimmer zurück, wobei sie sich nur leicht verlegen fühlte. Wenn er dazu nichts sagen würde, würde sie es erst recht nicht.
Sobald sie Bettfertig war, holte sie die Pergamentrolle heraus, die Severus ihr gegeben hatte. Sie hielt ihre Hand darüber und sagte: „Locus Severus.“ Sie keuchte beim Lesen auf und fühlte sich etwas unwohl:
Gegenwärtig an der Kincardineshire Ostküste, im Dunnottar Castle mit Lord Voldemort. Ist ziemlich amüsiert.
„Oh, Severus, ich hoffe, du weißt, was du machst”, sagte sie sanft und wollte glauben, dass er in der Lage war, aus dem Stand heraus vergnügt zu wirken. Es war merkwürdig, dass Voldemort seine amüsierte Seite sah, wenn sie alle, Dumbledore eingeschlossen, nur sein mürrisches Gesicht zu sehen bekamen. Was bedeutete das?
Mit aufgerissenen Augen, hob sie den Zauberspruch auf und legte das Pergament weg. Sie kannte den momentanen Aufenthaltsort des Dunklen Lords. Sie konnte es einfach dem Direktor sagen und alles ein für alle Mal enden lassen. „Ich kann nicht“, flüsterte sie. Würde sie dadurch Severus nicht betrügen? Voldemorts Standort vor ihnen geheim zu halten, fühlte sich an, als ob sie Harry und den Orden verraten würde. „Er sagte mir, es niemandem zu zeigen“, sagte sie laut, da ihre interne Debatte sie verwirrte. Vorerst würde sie nichts sagen. Das schuldete sie Severus, da er ihr vertraute, als er es ihr gab.
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Rodolphus saß still in der Ecke und hörte zu, wie Snape mit seinem Meister sprach.
„Es scheint, Severussss, das ich dich in einem höchst unpassenden Moment gerufen habe. Sag mir, bist du mit deiner selbst ausgewählten Mätresse zufrieden?“, fragte der Dunkle Lord.
Snape grinste schmutzig. „Mehr als ich jemals für mögliche gehalten hätte. Solch festes, genüssliches, anziehendes Fleisch. Ziemlich befriedigend.”
Das ist es, dachte Rodolphus aufgeregt und hörte nur mit halben Ohr zu, was sie sagten. Das Mädchen. Potters Freundin. Severus scheint sie wirklich zu mögen, wenn nicht sogar mehr. Sie könnte als Vergeltung für Rabastans Tod sterben. Ja, das war’s. Der Dunkle Lord würde seinen Favoriten behalten, und obwohl sie angewiesen worden waren, dem Schlammblut zu Snapes Ehren nicht zu schaden, musste der Dunkle Lord nicht wissen, dass er irgendetwas damit zu tun gehabt hatte.
Als er Narzissa am Vortag besuchen war, hatte sie ihm gesagt, dass sie bereit wäre, mit ihm zu arbeiten, um Rache an Severus für seine Taten zu üben. Bella hatte sie aufgefordert nichts auszuhecken, da sie nicht erlauben würde, dass sie dem Liebling des Dunklen Lords irgendetwas antaten, auch wenn sie ihm selbst nicht wirklich traute. Als Bella auf die Toilette gegangen war, hatte sich Narzissa nach vorne gelehnt und gesagt: „Ich erlaube niemandem, mir im Weg zu stehen. Nicht einmal meiner Schwester.“
Rodolphus entschied, dass er Narzissa einen weiteren Besuch abstatten sollte. Er hatte einen Plan. Schnell und leise entfernte er sich von seinem Sitzplatz und kehrte in das Zimmer zurück, welches der Dunkle Lord ihm und seiner Frau zugeteilt hatte. Er trat in das Zimmer ein und sah, dass nur eine Kerze brannte. Seine Frau lag in der Mitte des Bettes, völlig nackt und sich selbst berührend.
„Ich habe auf dich gewartet”, sagte sie, doch öffnete nicht einmal ihre Augen dabei. „Wo bist du gewesen?“
„Ich wollte eine Audienz mit dem Dunklen Lord haben“, sagte er, streifte sich seine Robe ab und ging auf sie zu. „Snape ist wieder hier und ich weiß nicht, wie lange er bleiben wird. Ich habe gewartet, aber sie reden immer noch.“
„Du musst aufhören, Snape zu verfolgen. Komm her. Verwöhne mich.”
„Snape werde ich immer hassen. Er ist seine Schuld, das Rabastan getötet wurde“, erwiderte er, kroch zu ihr und legte seinen Kopf auf ihren Bauch, während seine Finger ihre ersetzten.
Knurrend sagte Bellatrix: „Genug über Snape und deinen Bruder gesprochen. Erfülle deine Pflicht.“
Rodolphus hatte genug gehabt. Er setzte sich auf, und drehte sich in die andere Richtung, um sich hinlegen zu können. „Erfülle deine“, befahl er und stöhnte leise, als ihre Hand seine Hoden umfasste. Er würde nichts mehr sagen, aber morgen würde er Narzissa einen vertraulichen Besuch abstatten. Sie wäre begierig darauf, ihm zu helfen.
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„Beachte mich einfach nicht“, sagte Harry sarkastisch. „Ich wollte nur etwas lesen…an dem Tisch dort.“ Er nickte in Richtung Tisch, wo sich sein neues Buch über Quidditch Statistiken des letzten Jahres lag. „Ich nehme an, dass es in Ordnung ist, am Tisch zu lesen?“
„Was ist dein Problem?”, fragte Hermine hitzig. „Gibt es etwas, das du mir sagen möchtest, Harry?“
Er legte seinen Kopf in seine Hände. „Ich bin ein Arsch, oder?“ Er wusste, dass er gemein zu ihr war, aber er hatte die ganze Nacht lang darüber nachgedacht, was er entdeckt hatte. Er war nett genug gewesen in seinem Zimmer zu bleiben, während Snape und sie sich unterhielten und sich etwas küssten. Doch als er herausgekommen war, sah er, dass ihre Pergamente und Bücher auf dem Tisch und dem Boden verstreut lagen und ihr Haar war zerzaust gewesen. Sie hatten gevögelt. Das hatten sie. Während er keinem etwas Privatsphäre missgönnte, schien es nicht fair, dass sie an dem Ort gevögelt hatten, an dem auch er immer war.
„Ich will ihm sein Geburtstagsgeschenk geben und eine Weile mit ihm alleine sein. Ein bisschen Privatsphäre ist nicht zu viel verlangt, oder?”, fragte sie erneut.
„Nein, ich werde in mein Zimmer gehen, aber ich könnte jede Minute heraus kommen…” Er ließ die Warnung in der Luft schweben. Ihre Hand auf seiner Schulter stoppte ihn.
„Ihr wird es schon gut gehen, Harry”, sagte Hermine und legte ihre Arme um ihn. Für einen kurzen Moment überlegte er, sich ihr zu entziehen, doch er brauchte Trost, brauchte ihre aufbauenden Worte und brauchte Hermine.
Er riss sie fest an sich und fühlte seinen Körper erbeben, als er versuchte, Tränen zu unterdrücken, die zu entkommen drohten. „Jeder, den ich liebe, stirbt. Was, wenn ich ihr Schicksal besiegelt habe? Ihre arrogante Schwester wollte nicht zuhören. Bill sagt, dass er auf der Hut sein wird, aber er ist nie da. Schutzzauber umfassen nur eine bestimmte Distanz, weißt du?”
„Ich weiß”, murmelte sie, wich etwas zurück, um ihm in seine schimmernden Augen sehen zu können. „Wir müssen Vertrauen haben, Harry.”
„Ja, genau”, sagte er mit vor Sarkasmus triefender Stimme. „Überlassen wir es dem Schicksal. Vielleicht sollte ich zu Trelawney gehen und sehen, was sie dazu zu sagen hat.“ Er entfernte sich komplett von ihr und stampfte in sein Zimmer, wobei er die Tür etwas offen ließ. Ha! Sollen sie jetzt versuchen, eine schnelle Nummer zu schieben!
Nachdem er eine Weile geschmollt hatte, warf er sich seinen Tarnumhang über und schlich zur Tür, um sie zu beobachten. Snape saß mit Hermine auf dem Sofa und lächelte offensichtlich über etwas, was sie sagte. Hermines Lachen drang an seine Ohren. Der Mann grinste tatsächlich, da sie mit ihren Händen herumwedelte, während sie redete. Im nächsten Augenblick zog Snape ihr Gesicht zu sich und küsste sie, wobei sich seine Nase fast in ihre Wange bohrte.
Wie konnte sie ihn wollen? Harry erwartete fast, dass sie sich jeden Moment wegdrehte, aber das tat sie nicht. Stattdessen zog sie ihn näher heran und erwiderte den Kuss leidenschaftlich zurück. Es war Snape, der sich ihr schließlich entzog. Es sah so aus, als ob sie schon etwas vom Kuchen gegessen hätten, den Dobby für den Mann gebacken hatte, worum Hermine ihn gebeten hatte.
Snape bewunderte die Muggel Uhr, die Hermine für ihn gekauft hatte. Es war einer der altmodischen Varianten, die einfach aufgezogen werden mussten, so dass sie in Hogwarts ohne irgendwelche Probleme funktionierte.
Sie schienen glücklich. Warum störte ihn das? Snape ist all diese Jahre gemein zu uns gewesen, und plötzlich will er Hermine? Dreckiger alter Wichser. Wahrscheinlich jagt er schon seit Jahren ältere Schülerinnen. Das einzige Problem an seinem bitteren Denken war, dass Snape sie wirklich zu mögen schien. Noch nie war er so…entspannt. Fühlte er die Bitterkeit nur, weil er wie ein Tier eingesperrt war? War es, weil sein Mädchen ohne ihn und möglicherweise in Gefahr war? War er auf Snape, und was er mit Hermine hatte, eifersüchtig und wollte dasselbe für sich?
Er nickte. Das musste es sein. Er musste lernen, Snape zu vertrauen. Wenn Hermine und Dumbledore es taten, sollte er dem Beispiel nicht folgen? Wenn es zu einer von Snape getroffenen, einzelnen Entscheidung käme, das den Sieg im Krieg bestimmten würde, welcher Seite würde der Mann helfen? Harry schaute den betreffenden Mann an und sah, wie er sanft Hermines Wange berührte. Snape würde Dumbledore wählen…auch wenn nur für sie.
„Okay”, flüsterte er. „Von jetzt an, versuche ich nicht, mich einzumischen. Ich werde ihm vertrauen.“
Er hielt sein Wort und stellte fest, dass Snape in den darauf folgenden Wochen herzlicher schien. Es war nicht schwer, sich in ihre Gespräche mit einbezogen zu fühlen. Einige Male hatte Snape ihm sogar Nachrichten von Gabrielle übermittelt. Hermine schien glücklich. Harry begriff, dass das eine gerechte Rache war. Er gewährte ihnen immer noch nicht genügend Zeit alleine, da er nicht essen, sitzen oder lernen wollte, wo sie…gevögelt hatten. Aber sonst lief alles gut.
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Bellatrix apparierte ins Haus ihrer Schwester. Sicherlich trank ihr Ehemann Tee in Lucius altem Büro. „Was zur Hölle geht hier vor?“, fragte sie, sah zuerst ihre Schwester, dann ihren Ehemann an.
„Bella, also wirklich. So sollte man seine Schwester nicht begrüßen”, sagte Narzissa ruhig und brachte ihre Teetasse an die Lippen.
Bella zog ihren Zauberstab und richtete ihn auf ihren Ehemann. „Vögelst du meine Schwester, mein geliebter Ehemann?“ Ihre Wörter waren eiskalt, was ihm nicht unvertraut war.
„Natürlich nicht”, sagte er sofort, wissend, dass sie ihn wahrscheinlich verhexen würde, wenn sie glaubte, dass er log.
„Erklär es mir“, sagte sie und sah zwischen den beiden hin und her. „Warum bist du in den letzten fünf Wochen, seit du zufällig gehört hast, wie Snape sich mit dem Dunklen Lord unterhielt, so oft hier her gekommen? Du disappariertest, kamst spät zurück und hattest regen Eulenverkehr mit Cissy.“
Narzissa räusperte sich. „Wir haben einen Weg gefunden, Rache an Snape üben zu können.“
So etwas hatte sich Bella schon gedacht. Sie glaubte nicht wirklich, dass ihr Ehemann es wagen würde ihre Schwester anzufassen und sie glaubte auch nicht, dass ihre Schwester ihren Mann haben wollte. Es war ihre Pflicht, als ein treuer Anhänger des Dunklen Lords, von Treffen wie diesen zu berichten. Snape durfte nicht verletzt werden, auch wenn sie es gerne sehen würde. „Es wäre Verrat, Zissy. Ihr könnt euch nicht gegen ihn verschwören.“
„Er wird leben, um für unseren Lord zu kämpfen”, fügte Rodolphus zu.
Sie setzte sich neben Narzissa und zauberte sich eine Flasche Wein und ein Glas herbei. „Aber wie kann er bezahlen, wenn ihr ihm nichts antut?“ Sie goss sich etwas ins Glas und trank etwas von Wein, und hoffte, sie hätten nichts ausgeheckt, was sie dem Dunklen Lord sagen müsste. Sie wollte nicht, dass ihre Schwester verletzt wurde.
„Rodolphus erzählte mir von Severus’ Konkubine“, sagte Narzissa schlicht. „Wäre es nicht Schade, wenn sie einen Unfall während eines Todesserangriffs hätte oder einfach ohne jede Spur verschwinden würde?“
Grinsend schüttelte Bella ihren Kopf. „Rodolphus? Erinnerst du dich nicht, was Higgs passiert ist? Wir haben den Befehl erhalten, sie am Leben zu lassen. Sie ist für Severus und soll verschont werden.“
„Er muss es nicht wissen”, erwiderte ihr Ehemann. „Wir haben nach ihr gesucht, sie aber nicht gefunden.“ Er grinste garstig. „Wie dem auch sei, ich hörte, dass sie bei Potter ist. Potter würde sicherlich aus seinem Versteck kommen, wenn seine kleine Freundin überfallen wird, oder?“ Er nickt aufgrund von Bella’s schockiertem Gesicht. „Snapes Schlampe würde den Rotzlöffel nicht alleine gehen lassen. Das hast du selbst gesehen. Sie würde auch kommen und wir werden sie fangen.“
„Und wir würden sie in Lucius’ Räume in den Kerkern bringen. Niemand würde sie jemals wieder sehen oder ihr Schicksal kennen“, fügte Narzissa hinzu.
Bella stürzte ihren Drink hinunter und goss sich einen weiteren ein.
„Da war ich letzte Woche, als ich nicht bei dir war. Gabrielle Delacour wohnt bei ihrer Schwester und deren Mann. Weasley ist dienstags, donnerstags und samstags nie da. Die beiden Mädchen sind alleine.“ Er stellte seine Teetasse ab und lehnte sich nach vorne. „Wenn Potter davon hört, wird er sicherlich kommen, um herumzuschnüffeln und wie wir ihn kennen, wird er versuchen, ohne eine Horde Auroren zu kommen. Er glaubt, keinen Schutz brauchen zu müssen. Das Schlammblut wird mit ihm gehen, weil er Schutz braucht.“
„Und wenn Potter euch verflucht?”, fragte Bella abfällig. „Dumbledore könnte ihn vielleicht unterrichten - “
„Ich werde mich um Potter kümmern und mir das Mädchen schnappen”, sagte er dunkel.
„Ihr könntet auch das ruinieren, was unser Master geplant hat. Das kann ich nicht billigen”, sagte Bella trotzig, stellte ihr Glas ab und stand schnell auf. Als sie sich zu Narzissa drehte war sie überrascht, ihre Schwester mit gezogenem Zauberstab stehen zu sehen. „Oh, Zissy, wirklich. Du - “
„Obliviate”, sagte Narzissa einfach.
Bellatrix blinzelte und spürte, wie Hitze in ihrem Körper aufstieg. Benommen sah sie sich um. Rodolphus stand mit weit aufgerissenem Mund und Augen da. Narzissa hielt ihren Zauberstab in der Hand.
„Wie kannst du es wagen zu behaupten, ich würde mit Rodolphus schlafen, Bella? Er ist hier her gekommen um über dich zu sprechen und etwas Nettes für dich zu machen“, sagte Zissy empört. „Du bist meine Schwester. Ich würde dich nie verletzen, in dem ich Ehebruch mit ihm begehe! Ich musste dich jetzt verhexen, weil ich dachte, du würdest uns angreifen. Geht es dir gut?“
Bella schüttelte ihren Kopf und berührte ihn. „Es fühlt sich so an, als ob ich Kopfschmerzen hätte.“ Das letzte, an das sie sich erinnern konnte war, wie sie herein kam und die beiden Tee trinken sah. Nein, sie hatte noch gefragt, ob sie etwas aushecken würden. Zissy muss aufgesprungen sein und sie verhext haben. „Nun…wenn nichts vor sich geht, warum ist er dann so oft disappariert? Das hat doch nichts mit Snape zu tun, oder?“
Rodolphus trat an sie heran und berührte ihre Schulter, um sie zu halten. „Narzissa hat mir mit meinem Gemälde geholfen. Es ist fast fertig, aber ich denke, ich könnte es dir zeigen, wenn du darauf bestehst.”
„Ein Gemälde?”, fragte sie ungläubig. „Warum solltest du dabei Hilfe brauchen?“
„Sie hatte mir von einem frühmorgendlichen Besenflug, als ihr noch Kinder wart, erzählt. Sie sagte, dass du dich in die schöne Morgendämmerung verliebtest. Ich brauchte sie, damit sie es mir beschreibt. Ich dachte, es wäre ein passendes Geschenk für deinen Geburtstag nächsten Monat.“
Gerührt lächelte Bella aufrichtig. „Danke.“ Sie gab ihm eine ihrer seltenen Umarmungen. „Dir auch, Zissy.“
Narzissa nickte und setzte sich. „Wein, Bella?“
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„Komm schon, Hermine. Snape ist wieder in einer dringenden Mission mit Dumbledore unterwegs. Wer soll es schon erfahren? Er wird erst in einigen Stunden zurückkommen. Lass uns auf den Ländereien spazieren gehen. Es ist ein schöner Tag draußen“, fragte Harry.
Hermine biss sich auf die Lippe, während sie überlegte. Schlussendlich nickte sie. „Lass uns gehen.“ Sie drängelte fast, um unter Harrys Tarnumhang zu kommen. So schnell und unauffällig sie konnten schlichen sie hinunter zum Haupteingang, mit der Absicht, hinauszugehen, sobald die Eingangshalle leer war. „Madam Pomfrey“, flüsterte Hermine. „Shhh.“
Sie sah, wie sich Professor McGonagall und Madam Pomfrey näherten. „Wenn Bill nicht aufgetaucht wäre, wäre nichts von seiner Frau übrig geblieben. Ich wünschte, Dumbledore hätte nicht darauf bestanden, dass ich mich um sie kümmere. Das St. Mungos ist so viel besser ausgestattet.“
Hermines Herz sank. Etwas war Fleur zugestoßen. Doch was war mit Gabrielle?
„Es ist für den Orden, Poppy”, sagte McGonagall. „Ich hoffe nur, Potter wird es nicht herausfinden.“
Als die zwei Frauen außer Hörweite waren, fühlte Hermine, wie Harry zitterte. Sie schlang ihre Arme um ihn. „Nicht Harry, wir dürfen nicht gesehen werden.“
„Zur Hölle damit“, sagte Harry mit erhobener Stimme. Er warf den Umhang von ihnen, sprang auf und rannte in die Richtung, in die die beiden Frauen gegangen waren.
„Harry! NEIN!”, schrie Hermine und rannte ihm hinterher, nachdem sie den Umhang aufgehoben hatte.
„Was soll das bedeuten?”, fragte McGonagall. „Was tun Sie hier? Außerhalb Ihres Verstecks?“
„Berichten Sie mir von Gabrielle”, verlangte Harry. „Wo ist sie?“
Die beiden Frauen beäugten sich. Poppy war die erste, die weg sah. „Potter“, begann McGonagall, „vielleicht sollten Sie auf den Direktor warten.“
„Wann ist das passiert?”, warf Hermine ein, da sie nicht anders konnte.
„Gestern, in aller Frühe“, kam als Antwort.
„Warum wurden wir nicht informiert?“, fragte Harry wütend. „Sie sind auch meine Freunde. Sie ist mein Mädchen! Wo ist sie?“
Pomfrey sagte: „Es tut mir leid, Potter, aber sie ist nicht hier. Nur ihre Schwester ist in meiner Obhut.“
„Sie war weg”, fügte McGonagall hinzu. „Sie fanden keine Spur von ihr. Ich muss darauf bestehen, dass sie im Büro des Direktors warten. Es könnte sein, dass Sie nicht sicher sind.“
Harry drehte sich um und rannte zur Tür. „Harry! Warte!“, schrie Hermine und rannte ihm hinterher. Er war viel schneller als sie, doch er erreichte nur einen Augenblick vor ihr die Tore. „Stopp!“, schrie sie und zerrte an seinem Shirt.
„Ich muss sie finden, Hermine! Ich wusste, dass diese Scheiße passieren würde! Ich habe versucht, es ihnen zu sagen“, brüllte er.
„Hier”, sagte Hermine und gab ihm den Umhang. „Sie kommen uns holen. Zieh es über.“ Harry warf schnell den Tarnumhang über sich und Hermine. Beide traten zurück, als McGonagall und Madam Pomfrey angerannt kamen und einige Meter von ihnen keuchen stehen blieben.
„Sie sind weg appariert”, sagte Pomfrey. „Wir müssen den Direktor finden.“
McGonagall nickte und nachdem sie wieder zu Atem gekommen war, sagte sie: „Zurück ins Schloss. Wir können nichts mehr machen.“
Als sie beim Schloss waren, sprach Harry zu Hermine. „Ich werde zu Bill gehen. Vielleicht gibt es einen Hinweis darauf, was passiert ist.“
„Nein, Harry. Auroren werden dort sein. Was, wenn der Direktor oder Severus dort sind? Wir werden Probleme bekommen.“ Sie biss sich auf die Lippen. Sie würde Harry nicht alleine gehen lassen, doch sie hatte Angst zu gehen. „Bitte, lass uns warten.“ Sie war darüber verärgert, dass Severus nicht erwähnt hatte, was die dringende Mission war. Genauso wenig wie Dumbledore. Diese Situation hätte vermieden werden können, hätten sie nicht versucht, die Nachricht vor Harry geheim zu halten. Severus hatte sich komisch benommen, doch sie dachte es war, weil sie nicht die Chance hatten, etwas privater zu sein…nicht seit dem Tag auf dem Tisch. Sie wollte warten, bis sie völlige Privatsphäre hätten, aber sie wusste, dass es wirklich schwer für ihn war, sie nur zu berühren und keine Penetration dabei zu haben. Es schien, als wäre seine Laune jeden Tag schlechter geworden. Ein Schütteln von Harry brachte sein verzerrtes Gesicht in den Fokus.
„Halt dich fest, wenn du mitkommen möchtest.”
Das tat sie und Harry disapparierte sie beide.
TBC
Ja, ja....Harry wie wir ihn kennen..und lieben. *seufz*
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