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Fanfiction

VerfĂĽhrung einer Zauberin - Alles selbst in die Hand nehmen

von Dumbledoria

@all
Und wieder ein neues Kapitel. Sorry, dass ich nicht auf eure Reviews eingegangen bin, aber ich dachte mir, dass ihr lieber ein neues Kapitel lesen wollt. Das nächste Mal kommen aber wieder Reviewantworten. Jedenfalls danke ich euch für eure Kommis.
Und so langsam wird es auch interessanter in der FF. Sooo viele Kapitel sind es ja nun nicht mehr. *zwinker*

Sodele...nun viel SpaĂź beim Lesen!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Alles selbst in die Hand nehmen



„Wo sind wir?”, fragte Hermine.
Harry deutete mit dem Kopf auf das Haus vor ihnen. „Wir kommen nicht rein. Er hat einen Zauber gesprochen, so dass man nicht hinein apparieren kann.“ Zusammen sahen beide auf jeder Seite des Gebäudes nach, ob nicht doch jemand da war. „Ich sehe keinen. Lass uns den Umhang abstreifen.“
„Nein, Harry, das können wir nicht. Wenn Snape, Dumbledore oder ein Auror uns sehen, werden wir Ärger bekommen!“
„Hier ist keiner. Wieso sollte jemand hier bleiben um wache zu schieben, wenn kein Todesser in der Nähe ist? Außerdem ist Bill auch nicht hier. Sicherlich sucht er den Schuldigen oder ist bei Fleur auf der Krankenstation.”
„Ich dachte, wir wollten uns nur umsehen. Es wird doch nicht zu schwer sein, den Umhang anzubehalten.” Sie stieß ihn leicht mit ihrem Ellenbogen. „Willst mir wohl nicht zu nahe kommen, was?“

Harry grinste, doch es erreichte nicht seine Augen. „Natürlich stört es mich nicht dich nahe zu haben. Ich möchte sie einfach finden und in der Lage sein, mich frei bewegen zu können. Wir können den Tarnumhang sofort wieder über uns werfen, wenn wir etwas hören oder sehen.“ Er seufzte. „Behalte du den Umhang dann. Ich werde ohne ihn gehen.”
Völlig aufgebracht, riss Hermine den Mantel von sich. „Da. Glücklich?“
Harry nickte, nahm den Umhang und ihre Hand. „Komm.“ Er führte sie zu der Hintertreppe. „Wir sind gleich oben“, sagte er und ließ sie los. Gerade als er auf die erste Stufe trat, passierten zwei Dinge fast gleichzeitig.
Ein leises Plopp und ein geschrieener „Stupor!“ waren zu hören.

Harry duckte sich, um dem Fluch zu entkommen und zog dabei seinen Zauberstab und sah sich um. „Bill.“
„Harry! Was machst du hier?“
„Was zur Hölle war das? Ersten verhexen dann fragen?”
Bill Weasley lächelte verlegen. „Ich bin gerade um die Ecke gebogen und sah jemanden. Ich denke, ich habe nicht nachgedacht.“ Sein Lächeln verschwand. „Du hast es herausgefunden?“
„Ja”, sagte Harry leise. „Das mit Fleur tut mir leid.” Er ging zu Bill, um sich neben ihn zu stellen. „Erzähl mir von Gabrielle, Bill. Was ist passiert? Die Wahrheit, wenn es dir nichts ausmacht.”

„All ihre Sachen sind immer noch da“, sagte er und nickte in Richtung seines Hauses. „Es gab einen großen Kampf in ihrem Zimmer. Fleur wurde von einem Fluch schwer verletzt und zum…sterben da gelassen. Kein Zeichen von Gabrielle. Ihr Zimmer ist so, wie sie es hinterließ. Ich weiß, sie ging nicht freiwillig mit ihnen. Sie muss bei Fleur gewesen sein, als sie hereinkamen.“ Er lehnte sich gegen die Wand. „Wir wissen, es waren zwei. Einer machte eine widerwärtige Arbeit an Fleur, und der Andere schien daran interessiert, Möbel, Dekorationen und Geschirr zu zerstören.“
„Erinnert sich Fleur an etwas? Vielleicht sah sie deren Gesichter?“
„Alles was sie sagte war, das sie in Schwarz gekleidet waren und sie nach Gabrielle geschrieen hätte. Ihr Verstand ist immer noch durcheinander, aber sie kommt durch“, sagte Bill und versuchte positiv zu klingen.
„Es hörte sich nicht so an, als ob Madam Pomfrey sie in Hogwarts behalten wollte.”
„Anfänglich nicht, nein”, stimmte Bill zu. „Aber Dumbledore sagte, dass Poppy dazu fähig wäre, sie zu behandeln, mit Hilfe der Tränke, die Snape ihr gab. Ihr wird es bald wieder besser gehen.“
„Hermine und ich mussten kommen“, gestand Harry. „Wir dachten, wir könnten einige Hinweise darauf finden, was geschah.“ Er drehte sich um und seine Eingeweide verkrampften sich. „Hermine?“ Sie war nirgends zu sehen. Furcht kroch seine Wirbelsäule hinauf. „Oh nein.“

„Hermine war bei dir?“, fragte Bill und sah sich ebenfalls um. „Ich kam um die Ecke, als ihr her appariert seid.“
„Was? Nein, wir waren schon vorher hier”, sagte Harry und ging zum anderen Ende des Gebäudes um sich umzusehen. „Hermine!“, rief er. „Das ist nicht witzig! Komm heraus.”
„Du warst alleine, als ich dich sah, Harry.“ Bill sah besorgt aus. „Was zur Hölle geht hier vor?“
„Mine!”, schrie Harry und geriet in Panik. „Scheiße!“ Wenn ihr etwas zustieße, weil er nicht auf Neuigkeiten warten konnte, würde er sich das nie verzeihen. Er hätte ihr zuhören sollen, als sie ihn darum bat, in Hogwarts zu bleiben, oder zumindest als sie ihn darum bat, den Umhang weiter zu tragen. So hätte er bemerkt, wenn ihr etwas passiert wäre. Wie hätte sie ohne eine Spur verschwinden können, wo er doch vor ihr stand? Warum hielt ich nicht weiterhin ihre Hand? Das ist alles meine Schuld?
„Vielleicht ist sie nach oben gegangen”, schlug Bill vor und sah auf die Tür im Flur.
„Nein, Bill, sie ist nicht an uns vorbeigegangen. Wir hätten sie gehört oder gesehen.” Nichtsdestotrotz stieg Harry die Treppen hinauf. Er musste sie finden. Sie konnte er nicht auch noch verlieren. Gabrielles Verlust war hart genug, aber Hermine zu verlieren wäre niederschmetternd. Außerdem würde Snape ihn töten. Da er keine Hinweise auf ihren Verbleib finden konnte, lehnte sich Harry gegen die Mauer, vergrub sein Gesicht in seinen Händen und rutschte zu Boden. „Das kann doch einfach nicht passieren.”
„Vielleicht ist sie in euer Versteck oder nach Hogwarts gegangen. Ich habe wirklich ein Apparationslaut gehört, bevor ich um die Ecke kam.“ Er hockte sich neben Harry. „Such im Schloss und sprich mit dem Direktor.“
Harry nickte. „Ich werde gehen.“
„Ich komme mit”, sagte Bill und reichte Harry eine Hand, um ihm zu helfen. „Wir werden sie finden. Beide.“

Harry zog seinen Tarnumhang an und folgte Bill nach draußen, wo sie beschlossen, sich nochmals umzusehen, bevor sie vor die Tore Hogwarts apparieren mussten. „Ich verstehe das nicht. Sie war hier. Ich ließ ihre Hand los, hörte Apparationslaute und dich, wie du einen Fluch los schicktest! Da war niemand anderer bei uns oder in der Nähe.“
Bill hielt inne. „Schau!“ Er zeigte auf den Schlamm. „Ein Fußabdruck! Ich bezweifle, dass Hermine so große Schuhe trägt, oder?”
Harry erblasste und deutete durch die Eröffnung seines Mantels auf etwas. „Nicht einmal annähernd. Schau auf den kleinen daneben. Das ist Hermines. Scheiße! Irgendjemand muss sie…geschnappt haben.”
„Wir brauchen jetzt den Direktor“, sagte Bill. „Jemand anderes war hier. Entweder wie ihr mit einem Umhang, wie du ihn hast, oder mit einem Nichtbeachtungszauber. Verdammt.“ Beide disapparierten sofort.

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Hermine kämpfte gegen die starken Arme an, die sie fest hielten. Eine Hand war über ihrem Mund, um sie davon abzuhalten, nach Hilfe zu rufen. „Halt still, Mädchen“, sagte der Mann verärgert und verstärkte seinen Griff, so dass er ihr fast die Luft vollkommen abschnürte. „Nimm ihren Zauberstab! Durchsuch ihre Taschen.“ Diese Order wurde jemand anderem gegeben. Eine andere Person trat aus den Schatten hervor.
Es war Narzissa Malfoy. Die Frau begann, ihre Taschen zu durchsuchen. Hermine versuchte zu entkommen, doch es war vergeblich. Der Mann, der sie hielt, gab ihr keine Möglichkeit, sich zu bewegen.

„Hab ihn”, sagte Narzissa und verstaute den Zauberstab in ihrer eigenen Robe. Angewidert schüttelte sie ihren Kopf, während sie sich Hermine mit zusammengekniffenen Augen ansah. „Was in der Welt sieht er in der?” Sie griff eine Handvoll von Hermines Haar und zog heftig daran. „Ich frage mich, ob wir sie am Leben lassen sollten. Vielleicht wäre Severus bereit, Dracos Leben für ihres zu garantieren.“

Hermines Augen weiteten sich und Angst breitete sich in ihr aus. Sie beabsichtigten sie zu töten. Warum? Was hat sie ihnen getan? Harry. Das alles war wegen Harry. Der Mann, der sie hielt, warf sie plötzlich zu Boden. Sie landete merkwürdig und fühlte, wie ein durchdringender Schmerz in ihrem Arm explodierte, als der Knochen brach. „Ahh“, schrie sie und Tränen füllten sofort ihre Augen, die ihre Wangen hinab liefen. Sie umfasste ihren Arm, nur um erneut aufzuschreien. Nicht schön, sich den Oberarmknochen zu brechen, dachte sie sarkastisch, während sie sich auf die Lippe biss, um sich zu beruhigen.
Durch die Tränen hindurch konnte sie Narzissa grinsen sehen. „Geschieht dir Recht, Schlammblut“, sagte sie kalt und sah den Mann an. „Was denkst du?“
„Ich sage, lass sie mich töten. Wir sollten nicht riskieren, dass er herausfindet, was wir getan haben.

„Wenn es eine Chance gibt, dass ich Draco vor dem gleichen Schicksal wie das seines Vaters bewahren kann - ”
„Draco geht es gut“, sagte Hermine und hoffte zu erreichen, dass Narzissa den Mann dazu überredete, sie am Leben zu lassen. Severus würde kommen. Er würde wissen, wo sie zu finden war. Sie brauchte nur ein wenig mehr Zeit. Sicherlich würde Harry zu ihm gehen und von ihrem verschwinden berichten. Sie hatte gewusst, dass Narzissa Malfoy so kalt und überheblich wie ihr Mann war, aber sie betete, dass sie keine Mörderin war. Vielleicht würde etwas im Inneren der Frau sie dazu bringen, Hermine zu helfen am Leben zu bleiben. Wenn Draco ihre Schwachstelle wäre, würde Hermine es nutzen.
„Ha! Wahrscheinlich tötete Snape auch ihn”, sagte der Mann. „Er sieht jetzt mit Lucius von oben zu und hofft, dass wir sie töten…und sie zum Schreien bringen, während wir es tun.“
„Rodolphus!”, schnappte Narzissa. „Wage es nicht, so etwas zu sagen!“ Sie kniete sich neben Hermine. „Was weißt du?“

Sie wollte nicht preisgeben, dass Severus wusste, wo Draco war und so sagte sie: „Harry sagte mir, das er wüsste, wo Ginny und Draco wären. Ich habe mit Ginny geeult. Sie sind am leben und es geht ihnen gut.”
Narzissa sah zu Rodolphus auf, der seinen Kopf schüttelte. „Glaub ihr nicht“, sagte er grimmig. „Sie sagt dir nur das, was du hören möchtest.“ Grob stieß er Hermine mit seinem Fuß, entlockte so einen Schmerzensschrei von ihr, da ihr gebrochener Arm sich bewegte.
„Verdammt, hör auf damit”, spie sie. „Bitte.“

Er tat es wieder und lachte voller Schadenfreude. „Schrei. Das ist es, was ich hören möchte.
„Oh, genug”, sagte Narzissa verärgert. „Es ist mir egal, ob sie lebt oder stirbt, doch ich möchte heute Nacht schlafen können. Dieses Geschrei in meinem Kopf zu hören, wird nicht angenehm sein. Lass sie in Ruhe.“ Sie ging auf einen Stuhl zu und setzte sich. „Woher weiß ich, dass du die Wahrheit sagst?“
Schluckend, fragte Hermine: „Woher weiß ich, das es Harry gut geht? Woher weiß ich, dass ihn nicht auch jemand geschnappt hat?”
Rodolphus lachte laut und setzte sich neben Narzissa. „Potter wird vom Dunklen Lord getötet. Wir haben ihn nicht angefasst. Hinter dir waren wir her.“
Hermine nickte verstehend. „Mich zu verletzen, verletzt Harry.“

Dieses Mal lachte Narzissa. „Mädchen, das ist wegen Severus und was er uns antat.”
Ihr Blut gefror ihr in den Adern. Nicht wegen Harry bin ich ein Ziel. Es ist wegen Severus. Ich darf nichts sagen oder er wird vielleicht getötet. „Was ist mit ihm? Was hat er getan?“
„Er tötete meinen Ehemann“, sagte Narzissa hitzig. „Lucius, einer seiner ältesten Freunde, starb durch seine Hand! Er verriet uns nach allem, was wir für ihn getan haben!“
„Und mein Bruder wurde wegen ihm getötet”, fügte Rodolphus hinzu.
Hermine wusste, das Lucius am Leben war und einfach versteckt wurde. Doch sie konnte nichts sagen, da es zum Dunklen Lord dringen könnte und dann Severus derjenige wäre, der den Preis zahlen würde. All seine Arbeit für den Orden wäre umsonst gewesen und es könnte Harry letztlich am Ende verlieren lassen. Sie würde eher sterben, als das sie alles richtig stellte. Sie hatte einen Pakt mit Harry geschlossen. Dieser würde bis in alle Ewigkeit halten.
„Was? Nichts zu seiner Verteidigung zu sagen?”, stachelte Narzissa. Hermine beobachtete, wie sich innerhalb von Sekunden ihr stolzes, raffiniert geschminktes Gesicht vor Trauer verzerrte und ihr Tränen in die Augen stiegen. „Egal was Lucius tat, ich liebe ihn. Mein Sohn liebte ihn.“

„Guter Mann, Lucius”, kommentierte Rodolphus. „Mein Bruder versuchte dem Dunklen Lord zu sagen, das Snape gegen uns arbeitete, doch er wollte nichts davon hören. Tötete Rabastan stattdessen.“ Er zog ein langes Messer aus der Tischschublade neben seinem Stuhl heraus. „Ich habe eine gewisse Art, wie ich Dinge gerne erledige, auch wenn ich nicht immer Zeit dafür habe.“ Er grinste sie niederträchtig an. „Aber heute werde ich mir die Zeit nehmen.“
„Sie werden mich er-erstechen?“, fragte Hermine mit weit aufgerissen Augen, ihre Angst offensichtlich. So hatte sie sich ihr Ende nicht vorgestellt. Sie hatte immer gedacht, dass sie alle zusammen alt werden würden; sterben, wenn ihre Körper des Lebens müde wurden und nachdem sie viele Dinge geschafft hatten. Oder…wenn sie jung sterben müsste, stellte sie sich vor, dass ein Todesfluch das Werkzeug war, das gegen sie verwendet wurde.

Rodolphus sah sein Messer liebevoll an. „Erstechen ist solch ein hässliches Wort.“ Er küsste die glänzende Spitze. „Ich sehe mich als einen Künstler. Schnitzerei ist eine Spezialität von mir. Ich denke, es ist Zeit ein Meisterwerk zu kreieren. Du kannst ein Teil davon sein.“
Narzissa schluchzte nun lauter. „Stopp. Nicht.“
„Shhh, Zissy”, sagte er. „Du musst weder zusehen noch ihre Schreie hören.”
„Dr-Draco wird nicht zurückkommen, wenn mir etwas geschieht”, sagte Hermine. Beide sahen sie an. „Er und Ginny sind zusammen und sie ist meine beste Freundin. Er wird wissen, das Sie dies taten und nicht zurückkommen.“ Ihre Worte richtete sie an die weinende Narzissa in der Hoffnung, sie umzustimmen. „Bitte.“
Dieses Mal knurrte Rodolphus: „Halt deinen Mund! Sie werden nie wissen, dass wir es waren. Glaubst du, wir möchten, dass der Dunkle Lord davon weiß? Er lässt uns für das Missachten seiner Befehle töten.“

„Wie kannst du beweisen, dass er lebt und du die Wahrheit sagst?”, fragte Narzissa. „Dass er einen Weasley über seinen Vater stellen würde glaube ich nicht.“
„Er brachte sie weg, damit sein Vater sie nicht verletzen und der Dunkle Lord sie nicht finden konnte. Eine Weile waren sie in einer Höhle nahe Hogsmeade, doch dann zogen sie in eine Wohnung im Dorf. Sie versuchten Geld von Gringotts abzuheben, doch Bill Weasley sah sie. Draco hat dort ein Konto unter einem anderen Namen dank einer Wette, die er gegen einen Kobold gewann. Bill…ähm…verfolgte sie und brachte sie irgendwo hin und nur Harry weiß, wo sie sind. Das ist die Wahrheit. Er ist am leben. Sie können das kontrollieren.”
Narzissa sah ihren Schwager an und sagte: „Vielleicht hören wir uns etwas um. Möglicherweise können wir etwas mit Snape aushandeln, um Draco zu finden.“
„Nein. Wir können ihn alleine finden, Zissy. Wenn Snape das herausfindet, wird er uns töten, egal ob wir sie angefasst haben oder nicht.” Er seufzte. „Sag mir nicht, du hättest deine Meinung geändert. Er TÖTETE deinen Ehemann und hatte Schuld an dem Tod meines Bruders!”
„Ich will nicht sterben“, flehte Hermine mitleidig, da sie sah, dass die Frau unentschlossen war.

„Genauso wenig wie Lucius!”, schrie Rodolphus.
„Nein“, begann Narzissa, „das wollte er nicht, aber ich glaube nicht, dass ich das durchziehen kann. Wir können sie einfach hier unten halten. Niemand wird das je erfahren.“
„Zissy, ich werde tun, was ich tun muss.” Er richtete seinen Zauberstab auf sie. „Stupor!“ Der Lichtstrahl traf sie bevor sie sich bewegen konnte. Sie sackte zusammen und rutschte vom Stuhl auf den Boden.

Hermine atmete tief ein und begann leise zu weinen. Severus würde zu spät kommen. Ihre einzige Verbündete, wenn sie es so nennen konnte, war jetzt weg. Gedanken an ihre Großeltern, ihre Eltern und ihre Kindheit füllten ihren Kopf. Sie hatten sich immer um sie gesorgt, als sie Teil der Zauberer Welt wurde und sie hatte es nie verstanden. Sie wären so enttäuscht von ihr. Sie hatte nie ganz erklärt, was vor sich ging. Sie hatte sie in Bezug auf ihre Pläne für Weihnachten und andere Dinge belogen.

Sie dachte an Ron, wie seine Ohren genauso rot wie seine Haare wurden, wenn er wütend oder verlegen war. Sie dachte an Harrys wunderschöne grüne Augen. „Oh, nein, Harry“, murmelte sie. Dies wäre zu viel für ihn. Würde es ihn davon abhalten das zu tun, was er tun musste? Würde Severus ihn führen? Severus! Sie begann heftig zu schluchzen. Als Rodolphus sich näherte schloss sie ihre Augen, da sie ihn nicht sehen wollte. Stattdessen konzentrierte sie sich auf ihre Erinnerungen an Severus - diese dunklen Augen, die sie eindringlich anstarrten, das Gefühl, sich mit ihm zu vereinigen, das seltene liebevolle Lächeln, das er ihr manchmal gab, die Sanftheit seiner Stimme, der anmutige Gang, mit dem er durch das Schloss glitt, und so viele andere Dinge, die sie liebte.
„Und jetzt sein ein braves Mädchen“, flüsterte Rodolphus aufgeregt. „Lass mich dich schreien hören.“ Sie fühlte einen Ruck an ihrem Arm und hörte das Reißen von Stoff. Sie schrie so laut wie sie konnte. Nicht, dass irgendjemand sie hören und in der Lage sein würde ihr zu helfen.

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Severus betrat, nach einer weiteren fruchtlosen Suche nach Potters Freundin, mit Dumbledore das Schulgelände. Er blickte zu Hagrids alter Hütte und sah, wie Raue-Pritsche rannte, da Fang sie jagte. „Wirklich“, sagte er ungehalten. „Ich dachte, sie wäre…“ Seine Worte verloren sich, da er sah, wie eine aufgebrachte McGonagall auf sie zukam. Etwas stimmte nicht.
„Was gibt es, Minerva?“, fragte Dumbledore sofort.
„Potter und Granger waren hier. Ich weiß nicht, woher sie kamen, aber als Poppy und ich uns unterhielten, kamen sie angerannt. Er verlangte, dass wir ihm von Bill Weasley und seiner Familie erzählen.“ Sie sah die beiden an. „Sie rannten weg und disapparierten, bevor wir sie fangen konnten“, gestand sie und sah enttäuscht aus. „Ich habe versucht, sie zum Warten zu animieren, aber ihr wisst wie Potter ist, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat.“

„Unverschämter kleiner Bastard”, fluchte Severus und bewirkte somit, dass McGonagall ihre Brauen weit hochzog.
„Warten Sie, Severus”, sagte Dumbledore. „Wo gehen Sie hin? Sie wissen nicht, wohin sie gegangen sind. Lassen Sie mich zuerst das Hauptquartier anflohen.“
„Hermine sollte im Schloss sein. Potter kümmert mich einen Scheißdreck”, sagte Severus wütend. „Ich sagte Ihnen sie einzusperren! Man kann ihm nicht vertrauen, dass er seinen Hintern dort lässt, wo er hingehört.“
McGonagalls Mund stand offen, während sie versuchte sich einen Reim aus dem Gesagten zu machen. Der Direktor war im Begriff etwas zu sagen, als Fußgetrampel hinter ihnen ihn unterbrach.
„Weasley! Potter“, sagte Severus, lief auf sie zu und sah sich um. „Wo ist sie?“
„Weg! Verschwand direkt hinter mir“, sagte Potter außer Atem und ließ seinen Umhang auf den Boden fallen.

Ohne darauf zu warten, den Rest zu hören, drehte sich Severus in Richtung des Schlosses und ging schnell darauf zu. Er konnte hören, wie sie nach ihm riefen und aufgeregt redeten, aber das interessierte ihn nicht. Er wusste, wie er sie finden konnte und das musste er schnell tun, bevor sie verletzt wurde. Wer würde es wagen das zu tun? Wer würde es wagen seine Hexe zu entführen? Um Potter würde er sich später kümmern. Bastard! Das ist alles seine Schuld!
„Accio Pergament!”, sagte er als er seine Räume betrat. Seine Hand drüber haltend, intonierte er: „Locus Hermine!“

Gegenwärtig im zweiten Verlies von Malfoy Manor mit Rodolphus Lestrange und Narzissa Malfoy…mit Schmerzen.

„Verfluchte scheiße“, murmelte er. Er war vor vielen Jahren einmal dort gewesen. Er hoffte, dass sich nichts verändert hatte. Sonst würde er riskant apparieren und konnte möglicherweise getötet werden. Wer würde Hermine dann retten?
Mit Schmerzen. Sie verletzten sie. Warum? Die Erkenntnis folgte schnell. Sie wurde für die Dinge bestraft, die er begangen hatte. Wer hatte dies veranlasst? Der Dunkle Lord schien nicht unzufrieden. Nein, dies war etwas Persönliches. Dafür würde er sie töten. Beide.
Zurück hastend, traf er nahe dem Schlosseingang auf die anderen. „Aus dem Weg“, sagte er hastig.

„Wir müssen sie finden”, sagte Potter und versuchte ihn an seinem Arm zu ziehen.
„Ich werde sie jetzt holen“, antwortete Severus, starrte ihn dunkel an und schüttelte ihn ab.
„Halt! Wenn Sie wissen, wo sie ist, will ich mit kommen! Ich kann helfen!”
„Sie haben bereits genug geholfen, Potter! Zum Beispiel sie aus dem Schloss zu führen“, schrie er. „Dafür habe ich jetzt keine Zeit.“
Dumbledore musste Harry davon abhalten ihm zu folgen. Nachdem er das Haupttor durchschritten hatte, konzentrierte er sich und disapparierte zu der Stelle, von der er hoffte, dass es die richtige war. Nach einem Moment der Desorientierung hörte er einen Markerschütternden Schrei, der nur seiner Hermine gehören konnte. Mit gezogenem Zauberstab rannte er los.
Sie saĂź zusammengekauert auf dem Boden in der Zimmermitte und Rodolphus Lestrange stand mit gezogenem Zauberstab neben ihr. Der Mann bemerkte ihn als er hereinkam, doch er war nicht schnell genug, um seinen Zauberstab zu ziehen. Severus entwaffnete ihn leicht und sandte einen stillen Zauberspruch, um ihn gegen die Mauer zu schleudern, was ihn augenblicklich bewusstlos werden lieĂź.
„Hermine”, sagte er, kniete sich nieder und versuchte ihr auf zu helfen. Sie begann vor Schmerzen zu weinen und aufzuschreien. „Was hat er dir angetan?“
„M-Mein Arm ist gebrochen“, sagte sie mit kratzender Stimme.
Es war etwas Blut auf ihrem Arm, wo er ihre Haut gestreift hatte, als er ihren Ärmel in Scheiben schnitt. „Dir wird es wieder gut gehen“, sagte er. „Knochen und Abschürfungen heilen.”

Ihre Pupillen waren erweitert, ihre Augen rot und geschwollen, ihr Gesicht voller Tränen und Dreck. „Es tut weh. Ich hatte solche Angst. Er wollte mich töten. Mich auf-aufschneiden.” Sie schluckte hart und fügte „Kunstwerk“ hinzu.
Severus kannte Rodolphus Hobby nur allzu gut, da er es mehrere Male gesehen hatte. Er sah auf seine Hexe hinab und nahm ihren verwirrten Zustand in sich auf. Ihre Stimme und die Art, wie sie ihn ansah, zerrten an seinem Herzen. Er hatte beabsichtigt, sie zu töten. Er hatte sie verletzt und dafür wird er mit seinem Leben bezahlen. In dem Moment, als er ein Stöhnen hörte, hob er seinen Kopf und etwas in ihm platzte. „Rodolphus“, knurrte er. „Zeit deinen Bruder zu treffen.“

Er stand auf, ließ Hermine wimmernd hinter sich und ging auf seinen ehemaligen Freund zu. „Wie kannst du es wagen, das zu berühren, was mein ist, du Bastard? Tatest du das auf einen Befehl hin?“
„Snape, warte. Lass uns einen Deal machen”, sagte Rodolphus, stand auf und hielt seine Hände vor sich in die Höhe.
„Hast du mit meiner Konkubine einen Deal ausgehandelt, als du deine Klinge durch ihre Kleidung gleiten ließt?“, fragte Severus und hob bedrohlich seinen Zauberstab. „Sprich.“
„Erzähl dem Dunklen Lord nichts davon, Snape. Wir wollten nur, dass du jemanden verlierst, so wie wir jemanden verloren haben“, flehte Rodolphus. „Warte. Warte.“
Severus schritt vorwärts, ließ seinen Zauberstab heftig schwirren und dachte: „Sectumsempra!“
Eine tiefe Schnittwunde erschien auf dem Gesicht des Mannes, die er sofort umfasste und vor Schmerzen brüllte. Severus wiederholte den Zauberspruch, was eine neue Schnittwunde verursachte. Dieses Mal jedoch war es auf seiner Brust. Als der Mann nochmals aufschrie, lachte Severus und sagte: „Oh, welch eine Ironie. Hier habe ich einen Mann, den es erregt, wenn er die Schreie von anderen hört und sieht, wie sie wegen seiner Klinge bluten. Erregen dich deine Schreie auch?“

„Du Bastard! Ich werde dich töten! Ich werde deine Schl - ”
„Falsche Antwort, lieber Freund”, sagte Snape und lächelte amüsiert. Zweimal mehr geißelte er ihn. Dieses Mal fiel sein Feind auf den Boden und krümmte sich. Severus wollte nicht, dass der Mann sich wegschleifte und ohne weitere Sticheleien starb, und so ging er schnell zu ihm, packte ihn am Hals, zog ihn hoch und sagte: „Soll ich deiner lieben Witwe Grüße ausrichten, Rodolphus?“
„Sn-Snape, du verfluchter Bastard. Dich hätte ich stattdessen töten sollen.“
„Du bist zu langsam und nicht clever genug. Ich gewinne wieder“, sagte Severus und zog in einer präzisen Bewegung an seinem Hals. Das schallende Knacken überraschte ihn. Es war für seinen Geschmack zu leise gewesen.

Doch etwas war anders? Er drehte sich herum und sah, wie Hermine sich mit weit aufgerissenen Augen von ihm weg bewegte.
„Du hast ihn getötet!”, sagte sie.
„Ja“, erwiderte er, wischte seine Hände an einem Taschentuch, das er aus seiner Robe holte, ab und warf es auf Rodolphus' Körper, als er fertig war. Er ging zu ihr zurück und hasste die Art, wie sie schauderte, als seine Hand ihre Wange berührte. „Was ist?“
„Aber…du hast ihn getötet.” Sie drehte ihr Gesicht weg.
Er hatte nicht beabsichtigt, in auf solche Weise zu töten, vor allem nicht, wenn sie es sehen konnte. Er war nicht in der Lage gewesen, seine Emotionen zu kontrollieren. „Hermine, ich werde dir nicht wehtun. Niemals dir. Er verdiente es zu sterben. Er hätte dich getötet. Wenn ich ihn heute nicht erledigt hätte, hätten wir immer über unsere Schultern sehen müssen, damit er uns nicht wieder angreift.“

Sie wippte vor und zurück und weinte leise. Er wollte sie wieder berühren, aber ein Keuchen von der anderen Seite des Zimmers veranlasste ihn, sich schnell zu erheben und seinen Zauberstab auf sie zu richten. „Tu es nicht, Narzissa!“ Er war unsicher bezüglich dessen gewesen, was mit ihr nicht in Ordnung war, aber er hätte mehr aufpassen sollen. Jetzt war ein Zauberstab auf ihn gerichtet.
„Du hast Lucius getötet”, klagte sie. „Und Rodolphus!“
„Glaubst du dich mit mir duellieren zu können, Narzissa?“
„Hast du Draco getötet?”, fragte sie mit zitternder Hand.
„Ich habe Draco nicht getötet”, sagte er ruhig. „Senk deinen Zauberstab.”
Von hinten sagte Hermine: „Ich versuchte ihr zu sagen, das Draco am leben ist.“
„Ist das wahr?“, fragte sie aufgeregt und sah zwischen den beiden hin und her.
In diesem Moment entwaffnete Severus sie einfach und war überrascht, als zwei Zauberstäbe auf ihn zugeflogen kamen. Hermines erkannte er sofort. „Nun, da ich deine Aufmerksamkeit habe“, sagte er in einem gelangweilten Ton, „möchtest du vielleicht wissen, dass es deinem Sohn gut geht. Jedoch wird das, nachdem wie du dich mit dem Mann deiner lieben Schwester konspiriert hast, um meine Konkubine zu verletzen, nicht so bleiben.“
Narzissa ging zu ihm an und versuchte, mit ihren Fäusten auf ihn zu schlagen. „Du hast mir Lucius genommen und jetzt willst du Draco verletzen. Draco, der dich immer verehrt hat! Lucius war immer für dich da gewesen. Was taten wir, um diesen Verrat zu verdienen? Ist der Hass des Dunklen Lords wichtiger als unsere Freundschaft? Du bist - “
Severus brachte sie zum schweigen, in dem er ihre Kehle leicht zudrückte. „Genug!“
Hermine stand auf und ging auf ihn zu. „Bitte hör auf, Severus. Tu das nicht!“
Er sah sie seltsam an. „Halt dich da raus, Mädchen.“ Er lockerte seinen Griff auf Narzissa, doch er ließ sie nicht los. „Lucius…ist am leben.“

„Du scherzt!“
„Tue ich nicht. Ich brachte ihn an einen sicheren Ort. Ich konnte die Befehle unseres Lords nicht ausführen. Ich schätze unsere Freundschaft zu sehr, um ihn ohne guten Grund zu töten“, sagte er. „Das berechtigt dich nicht, dass zu verletzen, was meins ist.“
„Sie sagte ihm, er solle aufhören. Er schockte sie“, warf Hermine ein. „Bitte, Severus, nicht.“
„Genug, Hermine!“, sagte er wütend.

Narzissa brach auf seiner Brust zusammen. „Danke. Danke. Was tue ich jetzt? Ich möchte zu ihm gehen. Hilf mir, Severus. Bitte.”
Angewidert sah Severus sie an. „Beherrsch dich. Ich kann nicht gegen den Dunklen Lord arbeiten, Narzissa. Er würde deinen Tod für deinen Verrat verlangen, und er wird davon wissen. Ich habe keine Geheimnisse vor ihm.“ Er hob eine Augenbraue. „Außer natürlich, dass Lucius noch am leben ist. Unser Lord muss glauben, dass du auch tot bist. Kannst du mit Lucius versteckt leben?“
Sie nickte energisch. „Wenn es das Leben meines Sohnes und meines rettet, kann ich es. Ich werde tun, was ich tun muss.“
„Gut“, willigte er mit einem kurzen Nicken ein. „Erzähl mir vom Delacour Mädchen. Was ist ihr passiert?“
Narzissa sah verwirrt aus. „Ich schockte sie und zerschlug einige Dinge, um es so aussehen zu lassen, als ob jemand nach etwas Bestimmten suchte.“ Sie sah weg. „Ich musste Rodolphus dazu zwingen, mit seinen Spielchen an der älteren aufzuhören. Das Geschreie…ich hasse es. Er sagte mir schnell zu verschwinden, während er alles vorbereitete, um Potter dazu zu bringen kommen zu wollen. Wir wussten, er würde kommen und wir wussten auch, dass er deine kleine Geliebte mitnehmen würde.“
„Es gab keine Spur vom Mädchen”, sagte Severus.
„Ich schwöre, ich weiß es nicht, Severus. Ihr ging es gut. Rodolphus muss sie…oh…fort geschafft haben.“
„Nun, wenn das der Fall ist, bezweifle ich, dass wir sie je wieder finden werden – oder was von ihr übrig ist.“ Rodolphus tötete sie wahrscheinlich an irgendeiner abgeschiedenen Stelle und ließ sie dort, damit Muggel sie finden konnten. „Ich werde dich zu Lucius bringen.“
„Soll ich die oberen Stockwerke so lassen wie sie sind?“, fragte Narzissa mit zitternder Stimme.

Er nickte. „Ich muss mich zuerst um meine Mätresse kümmern. Sie ist verletzt.”
„In Ordnung”, sagte sie und sah an ihm vorbei, um Hermine sehen zu können. „Meine Familie bedeutet mit alles.“ Es war ihr Versuch einer Erklärung.
Hermine sagte nichts, und so richtete Severus erneut seinen Zauberstab auf Narzissa. „Vergib mir. Stupor.“
„Wofür war das?”, fragte Hermine, als sie wieder sprechen konnte.
„Ich kann nicht darauf vertrauen, dass sie nicht verschwindet oder jemanden darüber informieren, was hier geschehen ist.“ Sanft legte er Narzissa auf den Boden.
„Severus, du bist nicht wirklich auf Harrys Seite, oder?”, fragte Hermine plötzlich.
Er richtete sich auf und sah sie mit zusammen gekniffenen Augen an während er seinen Zauberstab verstaute. „Was soll das? Dafür haben wir im Augenblick keine Zeit. Außerdem haben wir dieses Gespräch schon gehabt.“
„Du hast ihn getötet“, sagte sie und sah auf Rodolphus Körper. „Du hättest auch sie getötet.“
Severus schüttelte seinen Kopf. „Das hätte ich nicht, außer…” Er reichte ihr eine Hand. „Komm.“

Nach kurzem Zögern ging sie zu ihm und erlaubte ihm, sie zu halten. „Ich dachte, ich würde sterben, aber ich habe nichts gesagt. Ich habe ihnen nichts von deinen Plänen erzählt.“
„Das weiß ich“, sagte er in einem Ton, der sie beruhigen sollte.
„Au! Es tut weh, wenn ich es berühre…und zwar richtig schlimm.“
„Also dann zu Poppy”, sagte er. „Halt dich mit deinem anderen Arm an mir fest.“
So schnell er konnte brachte er sie auf die Krankenstation. Einige SchĂĽler sahen sie, doch keiner war so dumm, um ihn oder Hermine auszufragen, da er jedem einem finsteren Blick zuwarf. Als Poppy schlieĂźlich aus ihrem BĂĽro kam, packte sie Hermine rasch ins Bett, behandelte ihren gebrochenen Arm, bevor sie sie reinigte und ihr frische Kleidung gab.
Er blieb bei ihr, bis Poppy ihr etwas zum Einschlafen gab und küsste sie dann auf die Lippen bevor er ging. Unruhig machte er sich auf den Weg nach Malfoy Manor um Narzissa zu holen. Etwas stimmte nicht. Das konnte er spüren. Hermine hatte ihn kaum angesehen oder mit ihm gesprochen seit sie wieder im Schloss waren. Sie hatte dem Direktor erzählt was von dem Moment an geschehen war, als Rodolphus sie ergriff und mit ihr disapparierte, bis zu dem Moment, als er ihr zu Hilfe kam. Dann hatte sie ihm erlaubt, seine eigene Interpretation, wie er sie gerettet hatte, zu erzählen. Er sagte einfach, dass er mit Rodolphus gekämpft hatte und der Mann seinen unglückseligen Tod dabei fand, was ihm ermöglichte, sich um Hermine und Narzissa, die Rodolphus gezwungen hatte bei seinem Plan mitzumachen, zu kümmern.

Vielleicht war ihr alles einfach zu viel. Sie brauchte nur etwas Zeit zum Nachdenken. Sicher, er war Rodolphus gegenĂĽber rabiat gewesen, doch durch das Wissen, dass dieser Mann ihr wehgetan, sie zum weinen gebracht und ihr Schmerzen zugefĂĽgt hatte, wollte er ihm das selbe durchmachen lassen. Wenn er ein zweites Mal in diese Situation geraden sollte, wĂĽrde er es wieder machen. Durch den missbilligenden Blick, mit dem McGonagall ihn angesehen hatte, wusste er, dass sie einiges ĂĽber seine Beziehung zu Hermine verstanden hatte. Auch Bill Weasley hatte es herausgefunden, und er war sogar soweit gegangen, ihm auf die Schulter zu klopfen und zu sagen, dass er wĂĽsste, wie es sich anfĂĽhlte. Potter haben sie von seiner jungen Freundin berichtet. Dies hatte er nicht gut aufgenommen und wurde fĂĽr eine Nacht ins Hauptquartier geschickt, damit Molly Weasley sich um ihn kĂĽmmern konnte.

Severus wartete bis die Nacht einbrach, bevor er sich mit Narzissa ins Schloss schlich. Dieses Mal ging er sicher, dass niemand sie sah, indem er ihren Körper einhüllte, bevor er ihr Haus verließ. Er schritt durch den Krankenflügel und öffnete die Tür zu Lucius gesichertem Zimmer.

„Severus, was machst du hier?”, fragte Lucius, legte sein Buch beiseite und stand auf.
Das desillusionierende Laken von seinem "Paket" ziehend, enthüllte er die Frau des Mannes. „Du hast Besuch, alter Freund.“
„Was zur Hölle geht hier vor?”, fragte Lucius und nahm sie in seine Arme.
„Sie und Rodolphus dachten, sie könnten etwas Spaß mit Hermine haben.” Severus beobachtete, wie es Lucius langsam dämmerte. „Ich habe ihr nichts getan, doch sie hat Glück noch am leben zu sein. Das gleiche kann ich über ihren Komplizen nicht behaupten.”
Er drehte sich um und ging zu Tür. Dort angekommen zog er seinen Zauberstab. „Lucius, dir ist bewusst, dass, auch wenn wir alte Freunde sind, es Zeiten kommen können, wo es sein könnte, dass ich mich abwenden und einen anderen Pfad wählen muss.“
„Genau wie ich”, sagte Lucius verstehend.
Severus nickte, hob den Zauber von Narzissa, ging hinaus und versiegelte erneut die Tür. Er setzte sich für einige Augenblicke an Hermines Bett und hoffte, sie würde aufwachen. Er nahm ihre Hand in seine und dachte an alles, was geschehen war. Wegen ihm hatte sie gelitten. Er hasste das. Er hatte das Richtige gemacht in dem er sie rächte, oder? Wenn das Probleme zwischen ihnen verursachen…Nun, er hasste es daran zu denken, was er tun würde, um sicher zu stellen, dass sie seine Hexe blieb. Erneut küsste er sie auf die Lippen und ging, bevor überwältigende Gefühle ihn dazu zwangen, einen Narren aus sich zu machen.

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TBC

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Und jetzt nur noch auf das Kommi Knöpfen drücken. *g*


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