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Fanfiction

Verführung einer Zauberin - Schwere Zeit: Teil 1

von Dumbledoria

@all
Vielen lieben Dank für eure Reviews. Ich hatte diese Woche leider keine Zeit darauf einzugehen...das nächste Mal wieder!
Für etwaige Fehler im Kapitel entschuldige ich mich...aber meine Beta hat im Moment keinen Internetzugang. Wobei ich hoffe, dass das nicht zu lang so sein wird.

So, und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

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Schwere Zeit: Teil 1



Severus apparierte mit Hermine in seinen Armen vor das Ruinenschloss. Er fühlte viele Dinge in diesem Moment - Freiheit, Erleichterung, Schuld, leichte Enttäuschung und Argwohn. Was würde Hermine sagen, wenn sein Zauber verfällt? Wie würde sie das Leben ohne ihre Freunde meistern? Ich werde sie glücklich machen. Jene kleinen Warnungen, die sie mir gab, waren nur müßige Drohungen. Sie und ich werden einen Weg finden, damit alles in Ordnung ist.
„Hermine, wir sind da”, sagte er sanft und bemerkte, dass der Dunkle Lord bereits eintrat.
„Wo ist da?”, sagte sie und schaute sich um.
„Fürs erste zu Hause“, antwortete er leise.
„Severus…”
Er konnte Tränen in ihren Augen aufsteigen sehen. „Dafür ist jetzt keine Zeit. Wir werden darüber sprechen, aber ich bin sicher, mein Lord möchte mit uns sprechen.“
Sie schüttelte ihren Kopf. „Ich will diesen Bastard nicht sehen!”
Versuchend, sie zu beruhigen, küsste Severus ihre Stirn und zog sie wieder an sich. „Wir können im Bett bleiben, solange wir wollen. Wir müssen nur zu ihm gehen, wenn er uns ruft.“ Er drückte sie fest. „Er ist ein ziemlicher Einzelgänger und hat andere nicht gerne die ganze Zeit in seiner Nähe. Das kann funktionieren, Hermine.“ Er lehnte sich nach hinten, um ihr in die Augen zu sehen. „Verstehst du?“
„Du hast sie verraten. Du hast mich verraten.“
„Das habe ich nicht getan“, sagte er verärgert, obwohl er sich etwas schuldig fühlte. „Ich gab ihnen so viele Warnungen, wie ich konnte. Ich nehme an, du hast meine Nachricht erhalten?“
Sie nickte. „Das war nicht genug.“
„Es war alles, was ich hatte. Es ist nicht meine Schuld, dass Potter nicht bereit war“, erwiderte er abfällig. „Und jetzt trockne diese Tränen. Wir sollten nicht trödeln.“
Hermine entzog sich ihm und hob ihre traurigen, tränengefüllten Augen, um ihn anzusehen. „Kümmert es dich nicht, das Dumbledore wahrscheinlich tot ist? Das Harry tot sein könnte? Das Ron tot ist?” Sie schüttelte ihren Kopf und löste sich nun ganz von ihm. „Als du beschlossen hast, ihnen nicht zu helfen, hast du beschlossen, mir nicht zu helfen. Ich liebte dich. Ich [/i]glaubte[/i] an dich.“
Severus verengte seine Augen. „Du sprichst in der Vergangenheit, hm?“ Wen liebte sie jetzt? Potter? Den verlorenen Weasley Jungen?
„Du bist nicht das, was ich angenommen habe.“ Sie begann nach hinten zu gehen. „Bitte lass mich gehen.“
„Das werde ich sicher nicht!”, erwiderte er in einer gefährlich leisen Stimme. „Du wirst her kommen und deinen Platz an meiner Seite annehmen.“
Er beobachtete, wie sie sich umschaute, um ihre Fluchtmöglichkeiten abzuschätzen. Sie wäre nicht in der Lage zu apparieren, da sie nicht wirklich wusste, wo sie war und er würde sicherstellen, dass sie es nicht herausfand. Nicht bis sie realisierte, dass er alles für sie getan hatte.
Sein mürrisches Gesicht sänftigte sich etwas und er sagte in einem sanften Ton: „Ich verspreche dir, wir werden ein privates Gespräch haben, nach dem wir bei unserem Lord waren, Hermine. Du kannst nirgends hingehen, außer zu mir.“ Er hielt ihr seine Hand hin und senkte wie Beschämt seine Augen. „Bitte. Ich schwöre, es wird sich alles erklärt lassen.“
Hermine legte etwas zögernd ihre Hand in seine. „Ich werde dich daran erinnern.“
Ihre Stimme zitterte leicht, und er wünschte, dass er sie irgendwie beruhigen konnte. Es war weder die Zeit noch der Ort dafür. So schnell wie er konnte führte er sie hinein, achtete auf die Plopps der ankommenden Personen, die zum Dunklen Lord wollten. Die meisten waren nach Hause gegangen, bis sie wieder gerufen wurden.

Als sie die Räume des Dunklen Lords betraten, fühlte er wie sich ihre Hand fester an seine klammerte und wie sie sich an ihn drückte. Der Raum war ziemlich beeindruckend. Von draußen schien das Schloss nichts weiter als eine Ruine zu sein, aber viele Jahre der Zauberei hatten das Innere so makellos erhalten, wie es einmal gewesen war. Wahrscheinlich schien es Hermine, als wäre Voldemort ein König und würde Audienzen abhalten. Es war immer der erste Eindruck, den er hatte, wenn er eintrat.
„Hab keine Angst”, sagte er leise. „Du bist hier Willkommen und als meine Konkubine bekannt.” Sie nickte einfach. Er wusste, dass es für sie zermürbend war, aber er hatte sie gewarnt, dass dies sehr gut passieren konnte. Es war nicht so, als ob er es geplant hätte. Hätte Potter den Mut und die Fähigkeit gehabt, den Dunklen Lord zu besiegen, hätte er so weitergelebt, wie er es die ganze Zeit gewollt hatte – genauso, wie er es jetzt tun würde.
„Lasst uns alleine”, zischte sein Lord den anderen zu.
Severus stand mit Hermine an seiner Seite stolz da. Sobald die anderen gegangen waren, sagte er: „Darf ich Ihnen Hermine Granger vorstellen, Herr.“
Der Mann starrte sie einen Moment an und sah sie noch einmal von oben bis unten an. Dann sagte er endlich: „Sag mir, woher wusste Dumbledore, dass wir kommen? Ich erwartete, Schüler zu sehen, die umher rannten, ich erwartete Chaos und ich erwartete, sie zu überraschen.“ Er stand auf und ging zu ihr, wobei er Nagini zuzischte, wegzubleiben. „Ich habe diese Pläne erst gestern beschlossen. Nur wenige wussten davon.“ Er nickte zu Severus. „Selbst dein Geliebter hatte es erst Minuten voher herausgefunden. Was weißt du?”
Severus beobachtete, wie Hermine wegsah und zitterte. „Sprich offen”, säuselte er. „Wenn er dir eine direkte Frage stellt, hast du die Erlaubnis nach Belieben mit ihm zu sprechen.“ Er sah zu seinem Lord. „Sie wird es lernen.“
Herausfordernd hob Hermine ihr Kopf, öffnete ihren Mund und sagte wütend: „Der Mann sagte es ihm!"

Seine Gesichtszüge fest im Griff habend, verkniff sich Severus ein leises Lachen wegen ihres erstaunten Ausdrucks. Die Worte sprudelten heraus, dass keiner, selbst sein Lord nicht, wissen würde, dass sie nicht echt waren. Der einzige Grund, dass er das erkannte war, weil er allein wusste, was er ihr ins Gedächtnis gepflanzt hatte, als er merkte, dass Potter nicht gewinnen würde. Er hatte auch sichergestellt, dass sie nicht darüber würde sprechen können, wie sie in Wahrheit über den Angriff erfahren hatte. Diese Verstandesmanipulationen ließen sie leicht verwirrt sein, aber das war nur eine momentane Nebenwirkung.
„Was für ein Mann?”, fragte der Dunkle Lord.
Verwirrt sah sie nach unten. „Es ist verschwommen. Jemand wollte es mich vergessen lassen.“
Einen langen, blassen Finger ausstreckend, um ihr Kinn anzuheben, fragte sein Meister: „Versuch dich zu konzentrieren, Kind. Es besteht keine Eile.“
Severus wusste natürlich, dass er in ihre ungeschützten Gedanken sah. Er würde Ausschnitte von vielen Sachen sehen, inklusive ihrer sexuellen Aktivitäten, aber am wichtigsten war, er würde die falsche Erinnerung sehen, die jemand anderen belasten und sich und seine junge Geliebte vor dem Zorn des Dunklen Lords bewahren würde. Es gab nichts in Hermines Verstand, was er seinem Meistern nicht gesagt oder gezeigt hatte und es gab nichts, wofür er nicht einfach und schnell eine Erklärung finden konnte. Ein guter Spion deckte alles gleichzeitig ab.
„Ein Mann…gestern Abend…” Sie leckte ihre Lippen. „Seinen Namen kenne ich nicht. Er sagte, er wäre ein Inspektor und er ging mit dem Direktor in sein Büro. Danach sagte uns Dumbledore, dass es sein könnte, dass wir uns eher als er erwartet auf einen Kampf vorbereiten müssten, und dass er zu einem späteren Zeitpunkt mehr wissen würde.“
Voldemort löste seinen Griff auf ihr Kinn und ging zu seinem Thron zurück. „Ich weiß, von wem du sprichst. Du tatest gut daran, es mir zu sagen, obwohl ich sah, dass Potter versuchte, es mit einer Verwünschung zu vertuschen.“ Er grinste hasserfüllt. „Ich nehme an, er wollte nicht, dass du es Severusss erzählst.“
„Harry würde meinem Verstand nichts antun!“, sagte sie hitzig.
Sie ignorierend, sah der Dunkle Lord zu Severus. „Du darfst sie in eure Räume bringen. Ich fürchte, dass das beste Zimmer zuvor von Bellatrix und Rodolphus benutzt wurde. Es scheint, als würde sie es nicht mehr brauchen. Verwendet es.“ Er nickte. „Du warst heute gut. Ich werde nicht vergessen, dass es warst, der mir meinen Rücken freigehalten hat. Lord Voldemort schuldet dir eine zusätzliche Belohnung.“ In diesem Moment sah der Mann nach unten und zischte seiner Schlange etwas zu. „Sie wird sicher um Nagini herum sein.“
„Danke, Herr. Ihr seid zu gütig”, erwiderte Severus und verbeugte sich leicht.
„Wenn ihr euch eingerichtet habt, möchte ich...über einen vertraulicheren Auftrag mit dir sprechen.“ Er grinste, zeigte dabei seine gezackten Zähne. „Auch haben wir später jemanden zu bestrafen. Ich wusste, es gab in unseren Reihen einen Verräter, doch er was zu listig. Ich werde ihn zerquetschen.“ Um das zu akzentuieren, schlug er mit der Faust auf die Armlehne seines Stuhles. „Geht.“

„Wie Ihr wünscht.“ Hastig brachte Severus Hermine ins Zimmer, welches Bellatrix benutzt hatte. Es war ein sehr großer, makellos ausgestatteter Raum. Er sprach eine Reihe von Zaubersprüchen über die Einrichtung, das Bettzeug, die Türen und die Fenster. Doch erst dann bemerkte er ihren niedergeschmetterten Gesichtsausdruck. Er fühlte ein weiteres, plötzlich aufkeimendes Schuldgefühl. „Uns wird es gut gehen“, sagte er leise, als er ins Badezimmer ging und heißes Wasser für sie beide einließ. Er war der Meinung, dass sie einfach ein langes, heißes, entspannendes Bad brauchten, wo sie alles besprechen konnten. Er würde es ihr verständlich machen.
Damit fertig, ging er zurück ins Schlafzimmer, um sie auf derselben Stelle stehen zu sehen, und legte seine Arme um ihren Körper. „Komm, Hermine“, sagte er zärtlich, während er sie ins Bad führte. Sie sagte kein Wort, als er sie und sich selbst entkleidete. Er stieg in die Wanne und zog sie mit sich, wobei er sie zwischen seine Beine platzierte und ihren Rücken an seine Brust lehnte. „Sprich mit mir“, sagte er nach einer langen Pause.
„Ich habe dir nichts zu sagen”, erwiderte sie kaum hörbar.
„Eine Zeit lang wird alles für uns etwas anders sein, aber das bedeutet nicht, dass unsere Beziehung sich ändern muss.” Er strich einige Haare von ihrer Schulter, um sein Kinn dort rauf zu legen. „Wir haben immer noch einander.“
„Ich bin so enttäuscht”, sagte sie traurig.
„Hermine, ich würde es ändern, wenn ich könnte, aber es ist geschehen. Wir müssen uns anpassen und weiter machen. Du und ich können leben und das tun, was wir geplant hatten“, erwiderte er und hoffte, er könnte es ihr verständlich machen.
„Severus, mein Ex-Freund wurde heute getötet, weil er versucht hat, mir das Leben zu retten. Harry, mein bester Freund, dürfte am sterben sein und ich bin nicht in der Lage ihm zu helfen. Der Direktor, der mir gestern erst sagte, wie viel Vertrauen er in dich hat, wurde alleine gelassen, um sich gegen eine große Anzahl von Todesessern zu verteidigen.“ Sie versuchte sich ihm zu entziehen, was er jedoch nicht erlaubte. „Und du verfluchtest Neville! Er hätte Harry helfen können!”
„Er wäre getötet worden. Ich wäre getötet worden und unvorstellbare Dinge wären dir zugestoßen.“ Er küsste sie auf den Nacken. „Ich tat das, was Dumbledore von mir erwartete. Wir hatten Pläne für das schlimmste Szenario gemacht.“
„Wirklich?”, fragte sie und drehte sich um, um ihn anzusehen. „Wie was? Wo warst du die ganze Zeit während des Kampfes?“
„Ich half Minerva“, antwortete er konspirativ, wissend, dass sie es begrüßen würde und sah weg. „Ich versuchte Hestia Jones zu heilen, aber ich konnte nicht viel tun, da ich nicht alleine war.“
„Hestia Jones?”
„Sie war mit Tonks in der Nähe des Bahnhofs.“ Er seufzte und hoffte, dass sie denken würde, dass er trauerte. In Wahrheit mochte er Hestia nie. Sie war an den meisten Tagen eine richtige Schlampe. Tonks war auch lästig. „Ich befürchte, sie starb. Ich desillusionierte auch Tonks, bevor einige von den anderen ihren Zustand ausnutzten, sobald der Kampf begann.“
„Hast du jemanden getötet?“
„Nein“, log er.
Seine Belohnung war, dass sie sich an ihn lehnte. „Was werden wir machen? So kann ich nicht leben. Wie sollen wir herausfinden, ob Harry lebt? Ob Dumbledore lebt?“
„Ich werde tun, was ich kann, aber jetzt will ich, dass du mir versprichst, dich nicht zu verletzen, Hermine.“ Sie blieb ruhig. Er begriff, dass er ihr einen Moment geben sollte, und begann langsam sie mit einem Schwamm einzuseifen. Als er den Schweiß und Ruß von den Ereignissen des Tages weg wusch und seine Hände über ihr üppiges Fleisch glitten, fühlte er, wie erregt er wurde. Er wusste, es war wahrscheinlich zu früh, aber es war so lang für sie her gewesen. Er brauchte sie. Sie sagte nichts, als er den Vorwand, sie zu waschen, aufgab, um ihr Zentrum offen zu streicheln. „Ich will dich“, flüsterte er.
„Nicht heute”, sagte sie, unfähig ihm in die Augen zu sehen.
Mit zusammen gekniffenen Augen fragte er: „Du würdest mich abweisen?“
„Meine Freunde sind…tot. Ich fühle mich einfach nicht danach, heute Abend bei dir zu sein.“
„Sie werden auch morgen noch tot sein“, sagte er kalt und schob sie weg, damit er aufstehen konnte.
Auch sie stand auf. „Ich weiß.“

„Und du willst immer noch nicht bei mir sein?“
„Du wirst immer noch der Mann sein, der zuließ, dass sie starben”, schrie sie plötzlich und drückte ihn an die Wand. „Du hast ihnen nicht geholfen! Nicht, als sie dich wirklich brauchten!“
Sie versuchte, ihn mit ihren Fäusten zu schlagen, aber rasch ergriff er ihre Handgelenke mit nur einer Hand, zog sie über ihren Kopf und drehte sich, um sie gegen die Wand zu drücken. „Schlag mich nie wieder“, sagte er drohend. „Würdest du es bevorzugen, wenn ich es gewesen wäre?“ fragte er, als sie sich nicht mehr bewegte. Hermine sah weg und biss sich auf die Lippe. „Wünschst du dir, ich wäre anstelle von Weasley oder Potter gestorben? Hhmm?“
„Nein“, sagte sie und begann zu weinen. „Nein, ich…ich bin so durcheinander!“ Sie strampelte, um von ihm weg zu kommen. „Welche Zaubersprüche hast du auf mich gelegt? Du machtest etwas mit mir! Warum erzählte ich dem Dunklen Lord von diesem Mann?“
Er ignorierte ihre Fragen. „Liebst du mich?“ Ihr Geschluchze wurde lauter. „Ich dachte, die Frage wäre ziemlich einfach. Soll ich noch einmal fragen und die Worte langsam formen?“
„Ja, ich liebe dich”, erwiderte sie wütend. „Aber das bedeutet nicht, dass ich mögen muss, was du tust und was du bist! Es bedeutet nicht, dass ich mich von dir berühren lassen muss, als ob nichts wäre!“
„Was bin ich?“, fragte er wild und sein Gesicht verzerrte sich vor Wut. „ANTWORTE MIR JETZT!“
„Du hast Harry verlieren lassen. Ich dachte, du wärst für uns da.“ Tränen liefen ihr über die Wangen und vermischten sich mit den Wassertropfen, die aus ihren Haaren drieselten.
„Ich will nicht über Potter sprechen, Hermine. Er verlor, weil er inkompetent war“, knurrte er, senkte seine Stimme und löste seinen Griff auf ihre Handgelenke. Seine freie Hand umfasste ihr Gesicht und hob es hoch. „Ich bin NICHT der Mann, der ihn oder dich enttäuschte. Ich bin der Mann, der keine Möglichkeit hatte, außer zu tun, was er tun musste, um das Überleben seiner Frau und sich zu garantieren.“ Er küsste sie energisch auf die Lippen. „Mach keinen Fehler, meine Liebe, aber wir wären alle tot, hätte ich im Sinne von Potter gehandelt. Dumbledore wusste, dass ich nichts tun würde, bis die Zeit reif wäre.“ Er ließ sie los und trat zurück. „Warum glaubst du, hat er Potter verschwinden lassen? Er wusste, die Zeit war noch nicht reif. Und jetzt wirst du mit diesem Unsinn aufhören.“
Sie zurücklassend, zog er ein Handtuch aus einem nahe gelegenen Regal heraus, um sich abzutrocknen, und ging zu Bett. Er warf die Bettdecke zurück und plumpste aufs Bett, nachdem er sein Handtuch zu Boden fallen ließ. Das läuft nicht gut. Er grübelte für einige Minuten leise vor sich her und wiederholte die Ereignisse des Tages in seinem Kopf. Es war so ein langer Tag gewesen und doch geschah alles so schnell. Es hätte nichts anders getan werden können. Er war ehrlich gewesen. Potter hatte erlaubt, dass die Sorge um Dumbledore seinen Kampf beeinflusste. Vielleicht hatte er Weasleys Ableben mitbekommen. Es konnte viele Gründe für seinen unbeholfenen Versuch, den Dunklen Lord zu besiegen, geben.

Die Gedanken an Dumbledore schob er beiseite und versuchte sich auf seine momentane Situation zu konzentrieren. Wenn Hermine fortfuhr, so übelnehmerisch zu sein, könnte es sein, dass sein Lord eine Abneigung gegen sie entwickelt und möchte, dass er sie loswird. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Belohnung rückgängig gemacht wurde. Er fühlte, wie sich das Bett etwas absenkte und er drehte sich um, um zu sehen, wie Hermine nackt, jedoch trocken, zu ihm kroch. Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und weinte leise, wobei ihr Körper hin und wieder erschauderte. Vorsichtig zog er die Decke hoch und streichelte langsamen ihren Rücken, wobei er hoffte, sie so zu beruhigen. Er hasste ihre Tränen. Sie brachten ihn dazu, sich… schuldig und hilflos zu fühlen. Er konnte mit Geschrei, Wut und Streit umgehen, aber diese zerrütteten Emotionen waren etwas, mit der er nicht umgehen wollte.

Severus war der Ansicht, dass es besser war, die Tränen zu stoppen, als zu erlauben, dass sie weiter flossen. Der beste Weg, den er kannte war, sie zu küssen. Er senkte seine Lippen auf ihre und küsste sie leicht und schnell. „Lass mich dir helfen, Hermine. Lass mich dich von der Gefühllosigkeit befreien, die du in dir fühlst.“
Hermione sagte nichts, doch das schniefen hörte auf. Er schob eine Hand nach unten, um ihren Hintern zu fassen, während die andere eine Brust zu kneten begann. Erneut fanden seine Lippen ihre. Dieses Mal war sein Kuss energischer, seine Zunge forderte Einlass in ihren Mund. Sie gab nach und teilte ihre Lippen und verhedderte ihre Zunge mit seiner, ihn scheinbar dazu drängend, weiterzumachen. Severus drehte sie auf den Rücken; seine Hände streichelten sie, während sein Kuss sie tröstete. Es war zu lange her gewesen, dass er sich mit dem Vorspiel aufhielt. Dafür wäre später Zeit. Er legte sich zwischen ihre Schenkel und führte seine Erektion an ihren Eingang.
Seine Lippen lösten sich abrupt von ihren, als er zurückfuhr, um ihr Gesicht zu studieren. Ihre Augen waren geschlossen und ihre Wangen errötet. Als er seinen harten Penis einige Male über ihre Schamlippen, auf der Suche nach Hermines natürlichem Gleitmittel, gleiten ließ, fühlte er, wie sich unter ihm wandte, wie sich ihr Griff auf seine Schultern festigte und wie sie sich auf die Unterlippe biss. Genau in diesem Moment drang er in ihre Enge ein. Sie war nicht so nass, wie er es gern gehabt hätte, aber das war nichts, worum sich einige Stöße nicht kümmern würden.
Während er langsam in sie stieß, fühlte er, dass etwas nicht stimmte. Sicher, sie war wegen ihrer Freunde und des Ergebnisses des Kampfs aufgebracht, aber warum würde sie sich ihm anbieten, wenn sie ihn nicht wollte? Er stieß plötzlich ganz in sie und veranlasste sie dazu, zu stöhnen. Es war das erste Geräusch, was sie von sich gegeben hatte. Er bewegte sich nicht mehr, da er sich dazu entschlossen hatte zu warten, bis sie die Augen öffnete. Der Kampf mit seinen Gedanken und Unentschlossenheiten begann, sich an ihm auszuwirken. Er fühlte, wie seine Erektion schlaff wurde. Dies war nicht gut.
Beschließend, ihr eine Reaktion auf die einzige Weise die er konnte zu entlocken, begann er, eindringlich in sie zu hämmern, bewegte so ihre Körper mit jedem Stoß das Bett hinauf. Sie würde jedes Mal, wenn er sich an ihr rieb, ihre inneren Muskel anspannen oder stöhnen. Als er eine Hand zwischen ihnen schob, um sie zu stimulieren, drückte sie ihre Hände gegen das Kopfteil.
Severus genoss das Hämmern des Holzes gegen die Steinmauer. Sie schrie schließlich ihren Orgasmus hinaus und krallte sich während dessen mit ihren Nägeln am Kopfteil fest. Der feste Griff ihres sich verkrampfenden Körpers half ihm dabei, seine eigene Erlösung zu finden.
Sofort entfernte er sich von ihr und rollte aus dem Bett heraus, um auf die Toilette zu gehen. Das war nicht wirklich das, was ich wollte, meckerte er mit sich selbst. Sicher, sie hatte sich gut angefühlt, aber normalerweise war sie empfänglicher oder nahm zumindest aktiv dran teil. Obwohl sie sich ihm hingegeben hatte, fühlte es sich an, als ob er sie verletzt oder ausgenutzt hätte. Zum Teufel, was hätte er annehmen müssen? Sie war nackt zu Bett gekommen, hatte sich an ihn gelehnt und ihn mit ihren Küssen ermutigt. Nein, sie verwehrte ihm ihren Körper nicht, aber sie würde ihm ihre Reaktion auf seine Berührungen verwehren. Das ist nicht gut.

Severus schwor sich, sie erst wieder zu berühren, bis sie darum bat. Er erleichterte sich, wusch sich und lüftete seine Kleidung, die er getragen hatte, durch. „Ich muss mich mit meinem Lord treffen und wenn er mich weg schickt, weiß ich nicht, wie schnell ich wieder zurückkommen kann.“ Er traf ihren Blick, als sie sich aufsetzte und fügte hinzu: „Denk nicht dran fortzulaufen, Hermine. Denk dran, dass Nagini da ist. Sie sagt dem Dunklen Lord jeden Ort, wo du gewesen bist.“
„Ich soll eine Gefangene sein?“, fragte sie schrill.
„Nein, natürlich nicht. Lauf herum, wenn du möchtest. Niemand wird dir etwas tun. Ich will einfach nicht, dass du denkst, du könntest gehen, ohne dass mein Meister davon weiß.“ Er ging zum Bett und hockte sich daneben. „Hab ich dein Wort darauf?“
„Ich werde nicht versuchen zu fliehen“, spie sie.
„Sei nicht so.”
Wie soll ich denn sein?”, fragte sie verärgert.
„Wenn du mich so verabscheust, warum gabst du dich mir hin?“, fragte er, erstaunt, dass sie wieder so bitter war.
„Nun, ich bin diese Tage nichts weiter als eine Konkubine. Ich dachte nur, ich würde meine Pflicht tun“, sagte sie abfällig.
Severus stand schnell auf, als ob er von ihren Worten verbrannt worden wäre. „Du sollst meine Frau sein, nicht meine Hure. Stell sicher, dass du dich deiner Rolle anpasst, wenn ich zurückkehre.“ Er drehte sich auf den Absätzen um und floh aus dem Raum. Beinahe hätte er sie eingesperrt, aber wenn sie sich heraus wagen sollte, wollte er nicht, dass sie ihren Weg blockiert vor fand. Vielleicht brauchte sie etwas Zeit, um sich auf alles einzustellen. Es war viel, jemandem so etwas entgegenzuschleudern - besonders jemandem, der nie gedacht hatte, dass alles anders ablaufen würde als geplant. Ich werde sie glücklich machen. Das schwöre ich, gelobte er sich selbst.

Als er dem Dunklen Lord wieder gegenüber stand, wusste der Mann sofort von seinen Schwierigkeiten. „Sie wird sich eingewöhnen, Severusss. Es ist immer noch ein Schock für sie. Du sagtest selbst, dass sie wollte, dass Potter gewinnt und glaubte, dass du der Retter des Jungen wärst.“ Er spottete grausam. „Sie dort zu haben und den anderen in seinen Tod laufen zu lassen, war genau das, was wir brauchten. Potter bemerkte, was geschehen war. Das, und die Notlage des alten Narren half, sein Schicksal zu besiegeln.“
Severus nickte zustimmend. „Ich weiß, sie braucht Zeit. Ich hoffe nur, dass alles schnell so sein wird, wie es war.“
„Es gibt nichts, das einer deiner Tränke nicht in Ordnung bringen könnte“, schlug sein Herr vor.
„Vielleicht”, erwiderte er unverbindlich, „als letzte Möglichkeit.“ Er setzte sich auf den Stuhl nahe des Dunklen Lords, als es ihm angeboten wurde. „Wie ist ihr Befehl, mein Lord?”
„Potter ist nicht tot“, vertraute er ihm leise an und zeigte dabei keine Emotion. „Ich möchte, dass du nach ihm suchst. Finde ihn, bevor er genesen oder ein anderer ihn finden kann. Bring ihn zu mir. Nimm deine Rolle als ein Spion im Orden wieder auf. Schau, ob sie etwas von Dumbledore gehört haben. Gib ihnen an Entschuldigungen oder Ausflüchten was du möchtest. Sie sind alle Idioten und glauben, was auch immer du sagst.“
Severus nickte. „Ich denke nicht, dass das ein Problem sein wird.“
„Wo ist das Hauptquartier vom Orden des Phönix?”, fragte der Mann plötzlich.
„Ich kann es nicht sagen”, sagte Severus enttäuscht, obwohl er es versuchte.
„Dumbledore lebt immer noch; andernfalls hätte ich etwas wahrgenommen, als du versuchtest, es zu sagen. Nachdem ein Geheimniswahrer stirbt, ist die Magie immer noch bindend, wenn auch auf eine andere Weise.“ Er rieb sich sein Kinn. „Ich kann nur hoffen, dass sie sich nicht zusammen erholen. Das wäre katastrophal für uns. Jedoch glaube ich nicht, dass dies so ist, es war eine Kurzschlussreaktion den Jungen verschwinden zu lassen. Sein verdammter Singvogel musste auftauchen und alles ruinieren!“
„Ich werde im Schloss beginnen“, sagte Severus und erhob sich. „Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich die Kleidung meiner Hexe mitnehmen würde? Wir ließen alles zurück.“
„Nicht im geringsten. Ihr müsst wahrscheinlich sowieso für eine Weile hier bleiben.“ Er grinste. „Stopp die Bedenken. Sie wird hier nicht verletzt werden.”
Sich verbeugend sagte Severus: „Ich warnte sie, nicht zu versuchen zu verschwinden. Ich denke nicht, dass sie das tun wird, aber sie dürfte das Schloss besichtigen wollen.“
„Lord Voldemort schätzt die Arbeit, die du tust, Severusss. Deine Konkubine ist sicher bei mir.“ Für einen Moment gackerte er niederträchtig. „Ich nehme an, dass ich sicherstellen sollte, dass sie den Tod unseres Verräters nicht miterlebt. Sie könnte sich schuldig fühlen und dir einen weiteren Grund geben, dich zu sorgen.“ Er wedelte mit seiner Hand. „Geh. Ich werde mich darum kümmern.”
„Ja, mein Lord.“ Severus ging nach draußen zum Apparierpunkt und hoffte, Hermine würde nichts tun, was seinen Meister verärgern würde während er nicht da war. Im Moment musste er sich auf die Mission für den Dunklen Lord konzentrieren. Er musste auch daran denken, die Todesesser zu holen, die immer noch in Hogwarts versteckt waren. Er hatte dem Dunklen Lord gesagt, sie wären tot. Er konnte nicht riskieren, dass er das herausfand.


TBC


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