
von Dumbledoria
@all
Da bin ich wieder. *g* Sogar früher als eigentlich angekündigt. Ich danke euch jedenfalls für die Kommis, die ihr mir da gelassen habt.
Und noch ein wenig Werbung in eigener Sache…ich habe eine neue FF hochgeladen (die schon fertig übersetzt ist). „Snape läutet das neue Jahr mit einem Knall ein“ (Passwort erforderlich)
So, genug von mir…weiter geht’s.
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Rationale Entscheidungen treffen
In Hogwarts rein zu kommen war nicht so einfach, wie Severus es angenommen hatte. Es schien, als wären mehr Auroren anwesend, auch wenn die Schüler noch nicht zurückgekehrt waren. Vielleicht hatte jemand ihnen etwas über die Pläne des Dunklen Lords gesagt. Aber wer? Er würde seinem Lord sagen müssen, dass er vorhatte ungesehen ins Schloss zu kommen, es jedoch nicht einfach war. In letzter Zeit hatte der Mann davon gesprochen, die Tore ein letztes Mal zu stürmen, um das Schloss einzunehmen. Potter würde es etwas mehr Zeit einbringen, wenn der Dunkle Lord dachte, dass es dieses Mal mehr Widerstand geben könnte - nicht, das ein durch Dumbledore geschütztes Schloss nicht schwer genug wäre einzunehmen, aber der Direktor war auf solch einen Angriff nicht vorbereitet gewesen.
Severus und Draco schlüpften in den dunklen Krankenflügel und gingen auf den geheimen Raum zu, wo er Potter gefunden hatte. Nachdem Severus die Tür hinter ihnen verriegelt hatte, erlaubte er Draco Potters Umhang abzustreifen. Bevor er die Tür zu den Räumen öffnete, hielt er inne. „Es wird schwer sein sie so eingesperrt zu sehen, aber ich fürchte, da müssen Sie durch.“
Zu seiner Überraschung nickte Draco. „Ich werde nicht um ihre Freilassung bitten…noch nicht.“
„Gut.“ Die Tür öffnend, führte er Draco hinein und hielt inne, um das piekfeine Zimmer vor sich anzustarren. „Was zum Teufel?“, murmelte er und schwang seinen Zauberstab, um die Tür zu sichern. Draco sah seinen Blick - ein ungläubiger Ausdruck auf seinem Gesicht. Severus zuckte mit den Schultern. Im Kamin in der Ecke brannte ein Feuer und davor standen zwei Stühlen und ein Tischchen. Es waren viele Bücherregale, die die Wände nahe dieser Ecke zierten. Ein dicker Teppich lag auf dem Boden, und feminine Tapisserien schmückten die Wände. Ein großes Himmelbett stand in einer anderen Ecke, während die entgegengesetzte Ecke zu einer Essecke umfunktioniert wurde, auf dem bereits das Essen stand. Die Mitte des Raumes schien als Wohnzimmer zu fungieren. Große blühende Pflanzen hingen von der Decke hinunter und in der Mitte der Zimmerdecke sah Severus den bekannten Kronleuchte, der normalerweise im Esszimmer in Malfoy Manor hing.
Auf der linken Seite stand eine Tür einen Spalt weit offen, aus dem Dampf heraus kam und man konnte das laufende Wasser und Gelächter hören. Draco grinste und setzte sich auf den Stuhl neben der Couch. „Und ich dachte, sie würden in einem kleinen Zimmer leben, sich ein winziges Bett teilen und kaum etwas zu essen haben.“
Severus räusperte sich und rief: „Lucius!“ Als das das Wasser abgedreht wurde, konnte man mehr Gelächter hören. Severus nahm auf einem Stuhl gegenüber von Draco platz, da er nicht in ihre Familiendiskussion miteinbezogen werden wollte, und doch nah genug sein wollte, um eingreifen zu können, wenn es zu hitzig werden sollte.
„Severus, Draco!“, begrüßte Lucius sie einige Minuten später. Er hatte legere Kleidung an und klang so, als ob er Gäste in seinem Haus begrüßen würde. „Es ist lange her, mein Sohn. Ich bin froh, dass Severus es dir erlaubt hat zu kommen.“
Draco erhob sich und schüttelte die Hand seines Vaters. Lucius zog ihn danach für eine kurze Umarmung an sich. „Es scheint, als würde es euch gut gehen“, kommentierte Draco.
„Ah, du kennst deine Mutter“, sagte er apathisch und setzte sich auf die Couch neben Dracos Stuhl. „Sag mir, was führt euch hierher? Wurde der Dunkle Lord besiegt?“ Während er dies fragte sah er zu Severus.
„Nein“, antwortete der dunkle Mann. „Er versteckst sich immer noch…fürs erste.“
„Oh, Draco!“, rief Narzissa, als sie den Raum betrat. Ihr langes, helles Haar war offen und schwang hin und her, als sie auf ihren Sohn zuging. Auch sie war leger gekleidet. „Was für eine Überraschung!“
„Mutter“, sagte Draco und stand auf. Sie umarmten sich eine ganze Weile, wodurch Severus sich unbehaglich fühlte.
„Und, Severus, hallo“, sagte sie als sie Draco los ließ.
Er nickte. „Narzissa.“
Während sie sich neben Lucius setzte, zog sie Draco mit sich auf die Couch und brachte Lucius dazu, sich auf Dracos Stuhl zu setzen. „Was ist passiert?“, fragte sie und beäugte sie verdächtig. „Werden wir frei gelassen?“
„Draco bat mich euch besuchen zu können, um etwas Wichtiges mit euch zu besprechen.” Severus zuckte mit den Schultern. „Ich bin hauptsächlich hier, um sicherzustellen, dass es alles gut geht und dass niemand entdeckt wird.”
Beide Malfoys sahen ihren Sohn erwartungsvoll an. „Mutter, Vater“, begann er, „ich bin hier um mit euch über meine Zukunft zu sprechen…über meine bevorstehende Hochzeit.“
„Ich dachte, du wolltest das Abkommen mit der Parkinson Familie nicht?“, fragte Lucius.
„Es geht nicht um Pansy, Vater.“
„Oh, dann das kleine Greengrass Mädchen, oder?“, fragte Narzissa und ihre blauen Augen funkelten. „Ich muss sagen, ich bin entzückt. Sie wird dir hübsche Nachkommen schenken und ist viel - “
„IchliebeGinnyWeasley.“
„Was?“, fragte seine Eltern gleichzeitig.
Severus grinste und genoss das Unbehagen des Jungen. Nicht so leicht wie du dachtest, oder Er fragte sich unfreiwillig, was Hermiones Eltern über ihre Beziehung zu ihrem Ex-Professor sagen würden, der auch noch viel älter war! Würden sie drohen sie zu verbannen oder ihn Willkommen heißen? Er schob diese Gedanken beiseite. Wenn Potter siegreich sein sollte, hätte er Zeit um sich damit zu beschäftigen. Wenn nicht, nun, es war eigentlich nicht wichtig, was sie über ihn dachten. Er sah wieder zu den Malfoys. Nur Lucius schien entziffert zu haben, was sein Sohn gesagt hatte, obwohl er es noch einmal zügig wiederholt hatte. Narzissa hatte noch einen verworrenen Ausdruck auf ihrem Gesicht. Lucius' helle Augen sahen für einen Moment in Severus ', und Severus nickte bestätigend. Das angeekelte Gesichtsausdruck verließ das Gesicht seines Freundes sofort, um einem berechnenden Ausdruck platz zu machen.
„Ich sagte“, begann Draco wieder und eine Spur von Trotz schwang in seiner Stimme mit, „dass ich Ginny Weasley liebe und ich vorhabe sie zu heiraten. Wir sagten es ihren Eltern und ich fand es nur richtig, es euch auch zu sagen.“
Narzissa fing an zu lachen. „Also wirklich, Draco! Du Witzbold. Eine Weasley? Sie sind Blutsverräter der schlimmsten Sorte…und arm. Du verachtest sie.”
„Diese armen Blutsverräter gaben mir Unterschlupf, ernährten mich und akzeptierten mich ohne Bedenken in ihrem Leben, obwohl ich immer wie ein Arsch zu ihnen war“, sagte Draco hitzig und sprang auf um auf und ab zu laufen. „Du wirst nicht so über sie reden, wenn wir es sind, die ihnen etwas schulden, auch wenn sie nie danach verlangen würden!“
„Also hast du vor es wieder gut zu machen, in dem du sie einen Teil unserer Familie werden lässt? Lächerlich“, erwiderte Narzissa. „ Du musst nicht soweit gehen und dein Leben zu ruinieren, nur um einen Weg zu finden ihnen für das, was sie tun, zu danken. Ich bin sicher, dass wir sie dafür entschädigen können, was auch immer sie dir gegeben haben.“ Sie sah zu Lucius und wartete auf seine Zustimmung. „Sag’s ihm.“
Lucius beäugte seinen Sohn einen langen Moment lang bevor er fragte: „Was gibt es sonst noch?“
„Sie ist schwanger“, gestand Draco.
Narzissa stöhnte. „So…hinterlistig! Sie hat das mit Absicht gemacht um dich in - ”
„Rede nicht so über sie“, unterbrach Draco sie und Wut durchströmte seinen Körper, so dass seine Hände anfingen zu zittern. „Du willst wissen warum ich angefangen habe sie zu wollen? Etwas für sie zu fühlen?“ Er zeigte mit seinem Kopf zu seinem Vater. „Ich spürte einen unerklärlichen Drang sie vor ihm zu beschützen und der Dunkle Lord verlangte, dass ich sie besser kennen lernen sollte. Wie könnte ich nicht etwas für sie fühlen, nachdem ich sie richtig kennen gelernt hatte? Sie ist die Beste…ich würde NIE zulassen, dass jemand sie verletzt.”
Lucius sah schuldbewusst drein, als er aufstand. „Du musst wissen, Sohn, dass ich sie nie verletzten wollte.“
„Du wolltest sie wie eine verdammte Spielfigur benutzen! Sie sollte dein Druckmittel sein! Weißt du nicht, was ihr hätte geschehen könne?“ Lucius öffnete seinen Mund um etwas zu sagen, schloss ihn jedoch schnell wieder. „Dich hatte es einfach nicht interessiert…so lange, wie es dir gut ging.“
„Ich habe an uns drei gedacht, Draco. Es dreht sich nicht immer alles um mich“, erwiderte er ruhig.
„Wie kannst du jemanden wie sie verteidigen, wenn dein Vater nur das getan hat, was er für seine Familie richtig hielt? Sie ist nichts weiter als Abschaum – ein Potter Anhänger!“, warf Narzissa ein.
Severus Augenbraue wanderte nach oben. Das wird immer interessanter. „Narzissa, es wäre besser, die Worte in Gegenwart anderer nicht zu sagen, da zufällig ein Potter Anhänger euch erlaubt, gegenwärtig in seinem Schloss zu leben. Ich bin mir nicht sicher, ob er deine Art, Dankbarkeit zu zeigen, schätzen würde.”
„Die Zeiten ändern sich“, fügte Draco hinzu, „und wenn du sie jemals wieder so nennen solltest, Mutter, dann wirst du mich verlieren.”
„Du würdest eine Außenstehende deiner Familie vorziehen?“, fragte seine Mutter schrill und verlor ihre Beherrschung.
„Sie ist meine Familie…genau wie mein Baby. Ich liebe sie“, sagte er fest und senkte seine Stimme. „Ich dachte, ihr würdet euch für mich freuen.“
„Ich…bin überrascht“, sagte Narzissa. Sie sah zu Severus. „Wie kann ich es ändern, zu solchen Leuten so zu sein, wenn ich doch so aufgewachsen bin? Ich wünsche niemandem wirklich etwas schlechtes, aber ich kann mir nicht vorstellen – “
Er zuckt mit den Schultern. „Tu das, was du schon immer getan hast. Setz in der Öffentlichkeit ein anderes Gesicht auf. Wenn du zu Hause bist oder nachdenkst, sei du selbst.“ Was soll daran so verdammt schwer sein?
Lucius legte eine Hand auf ihre Schulter. „Beruhige dich, Narzissa.“ Er brachte sie wieder zur Couch. „Draco, du musst verstehen, dass es etwas ist, an das man sich gewöhnen muss, vor allem deine Mutter. Sie hat sich deine Hochzeit und deine Kinder immer auf eine gewisse Weise vorgestellt. Ich nehme an mit den Weasleys zu feiern ist etwas zu viel - vorerst.“
„Ich weiß, was du ihr vor Jahren angetan hast“, sagte Draco leise.
„Pardon?“, fragte Lucius, richtete sich auf und drehte sich zu ihm.
„Das Tagebuch.“
„Und?“
„Und sie vergibt dir“, sagte Draco widerwillig. „Aber wenn ihr noch mal so etwas antun solltest…“
Lucius nickte. „Ich habe nichts gegen diese Verbindung, Draco und ich hoffe du realisierst, ein Gefangener und diese letzten Monate auf der Flucht zu sein, haben mich ein wenig gedemütigt. Ich wollte mich ändern, bevor Severus mich hier her brachte.“ Er grinste. „Ich war einfach auf dem falschen Weg.“
„D-Du hast nichts dagegen? Warum?“, fragte Draco, dessen Gesichtsausdruck sofort veränderte.
„Ja, erkläre es“, verlangte Narzissa, nachdem sie sich von ihrem ersten Schock erholt hatte. „Ich dachte du verabscheust Arthur Weasley und die anderen!”
„Jetzt ist nicht die Zeit dafür, Zissy“, murrte Lucius. „Es ist zu unserem Vorteil, diese Vereinigung zu akzeptieren und zu erlauben, dass unsere früheren Feinde auf einer friedlicheren Ebene uns gegenüberstehen.“
Severus grinste. Er wusste, woher Lucius abstammte. Auch wenn der Mann eine reichere, noblere Ehefrau für seinen Sohn bevorzugt hätte, konnten all seine Probleme leicht mit seiner bevorstehender Beziehungen zu den Weasleys, die im Ministerium angesehen waren, und zusätzlich mit Hilfe von Dumbledore und Potter, gelöst werden. „Eine höchst Weise Entscheidung“, sagte Severus trocken.
Lucius machte ein Gesicht, so als ob er ihm sagen wollen würde, er solle still sein, doch dafür gab es keinen Grund. einen besseren Lebensstil verdiente, nach all den Nöten sie erduldet hatte. Auch mit all seinen guten Absichten, musste der Junge noch viel über das Leben und Liebe zu lernen. Schlussendlich beteiligte sich auch Narzissa am Gespräch.
„Also, wie weit ist sie schon?”, fragte sie mit plötzlicher Neugier und zwinkerte ihrem Mann zu, der erleichtert aufatmete.
Severus stellte sich an die Seite und Lucius folgte ihm, da der privat über ihren Lord und über den Fortschritt von Potters Training sprechen wollte, während Mutter und Sohn über Familiensachen sprachen.
„Also, denkst du Potter kann es schaffen?“, fragte Lucius eifrig.
„Er ist fast bereit, ja und mit dem Überraschungsmoment auf seiner Seite wird es recht einfach. Unser Lord wird niemals Verdacht schöpfen“, erwiderte Severus versichernd.
„Wie geht es dem alten M… Dumbledore?“
„Ich glaube, dass er beträchtlich geschwächt wurde, aber ich würde immer noch niemanden vorschlagen, sich gegen ihn zu duellieren.“ Severus grinste. „Fawkes holte ihn aus dem Kampf und begann, ihn durch Phönixtränen zu heilen, und brachte ihn ins sichere Hauptquartier. Ich fand ihn einen Tag später, gleich nachdem ich Potter dort hingebracht hatte. Ich realisierte das Ausmaß seiner Verletzungen erst, als ich ihn selbst mit Zauberei und Tränken zu heilen begann.“
„Auch wenn Narzissa unser Gefängnis in etwas Erfreulicheres verwandelt hat – in so eine Art Ferienort - würde ich sehr gerne wieder in mein Haus zurückkehren.“ Ungläubig schüttelte er seinen Kopf. „Ich kann nicht glauben, dass ich das sage, aber ich hoffe, Das Glück ist auf Potters Seite.“
„Genau wie ich“, stimmte Severus zu. „Da gibt es etwas, das ich wissen muss.“
„Ja?“
„Wie habt ihr das alles ohne Magie bewerkstelligt?“
Lucius gluckste. „Meine Frau hatte immer einen Draht zu Dobby. Wenn ich recht…grob zu der Kreatur war, brauchte sie ihm nur etwas Nettes ins Ohr flüstern. Natürlich habe ich das nie gebilligt, aber jetzt bin ich ziemlich froh, dass sie es getan hat, da wir königlich gelebt haben.“
„Und was ist mit dem jungen Weasley Mädchen? Willst du es wirklich erlauben?“, fragte Severus.
„Es kommt eine Zeit im Leben, alter Freund, wo wir lernen müssen das zu akzeptieren, was nicht geändert werden kann. Ich gab meinem Sohn die Erlaubnis so weiter zu leben.“
„Und die Beziehung ihrer Familie mit dem Ministerium und des Ordens haben nichts mit deinem plötzlichen Sinneswandel zu tun?“, bohrte Severus weiter.
„Natürlich hat es das“, zischte Lucius leise und seine Augen funkelten spitzbübisch. „Narzissa wird sich benehmen, dafür werde ich sorgen.“ Plötzlich sah Lucius Severus von oben bis unten an. „Du siehst etwas angespannt aus. Was ist los mit dir? Ist unser Lord unbarmherzig gewesen? Was ist mit deiner Hexe?“
Seine Arme vor seiner Brust überkreuzend und seine Robe dabei schließend, antwortete Severus gepresst: „Ich verstehe nicht, warum mein Privatleben dich interessieren sollte, Lucius. Es genügt wenn ich sage, dass meine Hexe da ist, wo sie sein soll.“
„Ist sie? Ich hätte gedacht, dass der Goldene Käfig nicht so angenehm wäre“, kommentierte Lucius und hob eine Augenbraue.
„Wie kannst du es wagen zu behaupten, sie wäre nur da, weil ich sie dazu gezwungen hätte!“, verlangte Severus erbost, trat einen Schritt auf Lucius und achtete nicht auf die anderen beiden Malfoys, die ihn mit aufgerissenen Augen ansahen.
Lucius trat einen Schritt zurück und sagte: „Ich meinte dich Severus.“ Lucius sah zu seiner Familie hinüber und nickte, um ihnen zu versichern, dass alles in Ordnung war, bevor er leise zu Severus sagte: „Gibt es etwas, worüber du sprechen möchtest?“
„Sicher nicht“, erwiderte Severus und fühlte sich wie ein Idiot wegen seines Ausbruches. Es schien, dass Lucius es deutlich gemacht hatte, was Severus selbst schon gedacht hatte und ihn veranlasste, auf solch eine Weise zu reagieren.
„Nun, ich hab nichts besser zu tun, solltest du vorbeikommen wollen um zu reden.“
Severus nickte brüsk, drehte sich auf den Fersen um und ging zur Tür. „Komm, Draco.“
„Oh? So früh?“, fragte Narzissa.
„Ja, ich habe auch noch andere Dinge zu erledigen.“
Draco verabschiedete sich von seiner Familie und blieb ruhig, während Severus die Tür versiegelte. Sobald das erledigt war, sagte er: „Vater und Mutter betrachten meine Beziehung zu Ginevra als Ticket, um nicht nach Azkaban zu kommen.“
Verärgert sagte Severus: „Ihr Vater wird Azkaban ohnehin Dank der Falschaussage des Direktors, in der er sagen wird, dass er uns eine Hilfe gewesen war, nicht von innen sehen.“
„Das muss aber nicht bedeuten, dass der gute Name ihrer Familie nicht von Vorteil für ihn sein wird“, wies Draco hin. „Ich weiß, wie mein Vater denkt. Ich wünschte nur, dass sie offener gewesen wären.“
Severus seufzte. „Ist es denn wirklich so wichtig, was sie ihm Moment über sie denken?“
„Mir ja, und ich muss gestehen, durch ihren Segen fühlen ich mich wohler.“
„Sie wird Ihren Eltern schon ans Herz wachsen, Draco. Sie trägt Ihr Kind in sich und Ihre Eltern werden all die Dinge vergessen, die sie dazu bringen zu meinen, dass sie nicht die Richtige für ihren Sohn ist und sich auf ihr Enkelkind konzentrieren, der ein Malfoy ist.“ Er lief los und desillusionierte sich währenddessen. „Ziehen Sie den Umhang über.“
„Für ihre Eltern gilt das gleiche“, erwiderte Draco und zog Potters Umhang über.
„Die Weasleys haben Sie bereits in ihrer Familie aufgenommen. Darüber brauchen Sie sich keine Gedanken machen.“
„Nein, ich sprach über Grangers Eltern und was sie zuerst über Sie denken könnten.“
„Wir werden uns nicht über meine Beziehung zu Hermine unterhalten.“ Wie konnte der Junge es wagen so etwas Persönliches anzusprechen? Ich nehme an, er dachte sich nichts dabei, da ich ja selbst einen Rat erteilt habe. Wenn Hermines Eltern es nicht akzeptieren, wäre es mir egal, aber um ihretwillen hoffe ich, dass sie so wie die Malfoys reagieren und nur minimale Einwände haben.
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„Ich werde eine Weile nicht da sein. Es gibt jemanden, den ich besuchen muss, da es mir jetzt besser geht“, kündigte Dumbledore an.
Pansy und Harry sahen auf und unterbrachen ihr Schachspiel. „Geht es Ihnen wirklich gut?“, fragte Harry besorgt.
„Oh, aber natürlich“, kam die freundliche Antwort. Der Zauberer stand auf und streckte sich.
„Aber Sir, Snape sagte Sie sollten sich weiter ausruhen.“
„Noch mehr Ruhe, Harry, und es könnte sein, dass ich tot bin. Ich habe genug herumgelegen.“ Er lächelte. „Ich weiß, Severus meint es gut, aber ich bin alt genug, um Entscheidungen zu treffen.“
Lächelnd sagte Pansy: „Ich denke, Ihnen geht es schon viel besser, aber ich an Ihrer Stelle würde mich nicht überanstrengen. Wir…brauchen Sie.“
Dumbledore berührte ihr Gesicht. „Du warst eine große Hilfe und ich danke dir für deine Unterstützung.“ Er nickte zu Harry. „Du solltest dich jetzt auf ihn konzentrieren. Er ist es, der bald eine temporeiche Führung vor sich hat.
„Werden Sie nicht mit uns mitkommen?“, fragte Pansy plötzlich verängstigt. Sie hatte gewusst, dass Harry zu Voldemort gehen würde, und hatte sogar entschieden, mit ihm zu gehen, doch sie hatte sich immer Dumbledore an ihrer Seite vorgestellt.
„Natürlich, mein liebes Mädchen, aber es ist Harrys Fluch der zählt.“ Harry wollte gerade aufstehen, doch Dumbledore hinderte ihn daran. „Macht weiter. Ich werde in einer Stunde zurückkehren.”
„Aber Sir, ich - “
Dumbledore griff nach Fawkes Schwanzfeder und beide verschwanden mit einem Knall.
Harry zuckte mit den Schultern. „Er hat Recht. Kein anderer Zauberer ist besser als er – selbst wenn er verletzt ist.“
Auf ihrer Lippe kauend, sagte Pansy einen Moment später: „Du wirst es eines Tages sein, Harry.“
Harry sah sie für einen Moment lächelnd an und sah die Verehrung und Sehnsucht in ihren Augen. Dann geschah etwas. Plötzlich fühlte er sich anders; seine Augen sahen auf ihre vollen Lippen, und er sah, wie ihre Zunge hinausschnellte, um sie anzufeuchten. Langsam nach vorne lehnend, er sah kurz in ihre Augen und stellte fest, dass sie sich nach mit geschlossenen Augen auch nach vorne lehnte. Sie erwartete, dass er sie küsste, wollte, dass er es tat. Und ich möchte dich küssen, Pansy, dachte Harry, als er sanft seine Lippen auf ihre presste. Mit geschlossenen Augen rückte er ein Stück näher heran, um mit seinen Händen ihr Gesicht zu umfassen. Gerade als er seine Mund öffnete, um den Kuss zu vertiefen, gab es einen lauten Knall.
Erschrocken wich er zurück. In seiner Eile, sich zu entfernen, stieß er das Schachbrett um, so dass es zu Boden fiel. „Ähm…entschuldige?“, bot er unsicher an. Sie schaute entsetzt. Er war sich sicher gewesen, dass sie von ihm geküsst werden wollte.
„Nein. Alles ok”, sagte sie und bückte sich, um die vor Wut schreienden Spielfiguren aufzuheben. „Ich muss eh runter gehen und sehen, wie weit das Essen ist.“
Harry kniete sich neben sie und ergriff ihre Hände. „Pansy, ich möchte nicht das sich etwas verändert. Ich dachte nur, du wolltest von mir…dass ich es tue. Ich hätte es nicht machen sollen.“
„Das wollte ich“, erwiderte sie mit leiser Stimme. „Ich will einfach kein Ersatz sein.“
„Ein Ersatz? Oh.“ Harry kapierte, dass sie an Gabrielle und seine Gefühle für sie dachte. Er errötete. „Ich habe nicht an sie gedacht. Ich nehme an, dass ich es hätte tun sollen, aber die Art, wie du mich mit solchem...“ Seine Stimme erstarb. „Hast du an Ron gedacht?“
„Nein, nicht währenddessen“, gestand sie. „Aber jetzt tue ich es. Ist das falsch?“
„Wir waren uns in letzter Zeit sehr nahe“, suggerierte er. „Es ist nur natürlich, Gefühle füreinander zu entwickeln.“
„Hast du Gefühle für mich?“, fragte sie hoffnungsvoll und drückte seine Hände.
Das war eine schwere Frage. Darüber hatte er noch nie wirklich nachgedacht, aber in diesem Moment hatte sich etwas verändert. „Ich denke schon. Du?“
„Ich denke schon.“
„Aber du weißt nicht, ob wir danach handeln sollten“, fuhr Harry fort, da er ihren Gesichtsausdruck sah.
„Bevor wir weiter gehen, denke ich, dass wir sicherstellen sollten, dass es das ist, was wir wollen, so dass wenn ... wenn sich irgendetwas ändert, keiner von uns verletzt wird“, sagte sie und sah weg.
Was würde sich ändern?, fragte er sich. „Hast du Angst, ich könnte sterben und dich alleine lasse, wie es Ron tat?“
„Nein“, sagte sie sofort. „Ich habe Vertrauen in deine Fähigkeiten.“
„Mehr als ich“, murmelte er.
Sie löste eine Hand aus seinen und umfasste sein Gesicht, und brachte ihn dazu, sie anzusehen. „Du bist ein großer Zauberer, Harry, und das warst du schon immer. Obwohl ich eine andere Person in der Schule war und auf falsche Dinge Wert legte, respektierte ich dich immer widerwillig und die Art, wie du Draco immer und immer wieder besiegt hattest.“ Sie lächelte. „Ich … ich habe Angst, dass Gabrielle gefunden wird und es alles beenden würde, was wir angefangen haben.“ Sie schloss ihre Augen, wie um ihre Courage zusammen zu kratzen. „Ich wünsche nicht, dass sie tot ist, Harry. Das schwöre ich. Ich will nicht im Weg stehen, wenn sie zurückkehrt, oder möchte, dass… mein Herz wieder gebrochen wird, wenn du mich wegen ihr verlassen würdest.”
Harry wusste nicht, was er sagen sollte. Wen würde er wählen, wenn dies eintreten sollte? Er wünschte, dass Gabrielle noch am leben war und sie einfach irgendwo gefangen gehalten wurde, aber Snape sagte, es gäbe keine Zeichen von ihr. Er hatte die Hoffnung verloren, dass sie zurückkommen würde, und er fühlte sich immer noch schuldig, weil er Fleur nicht dazu gebracht hatte, sie im Hauptquartier zu lassen. Ganz gleich wie er für gabby gefühlt hatte, oder immer noch fühlte, es geschah etwas mit Pansy, was er erforschen wollte. „Ich verstehen“, sagte er.
Ihren verletzten Gesichtsausdruck zu sehen, brachte ihn dazu, sich schuldig darüber zu fühlen, es nicht besser erklärt zu haben. „Ich wollte sagen, ich verstehe was du meinst, aber ich denke nicht, dass es einen Grund gibt Angst davor zu haben von mir verletzt zu werden – aus welchen Gründen auch immer.“ Als sie lächelte rückte er wieder näher und küsste sie erneut. Dieses Mal teilten sich ihre Lippen und ihre Zungen duellierten sich miteinander. Er konnte den Kuss nur als sanft und angenehm, beschreiben. Sie entzog sich ihm, nachdem sie ihm einen letzten Kuss gab und kicherte.
Der Moment war ruiniert, als eine Stimme hinter ihnen ertönte. „Wo ist Albus?“
Molly Weasley. Scheiße dachte Harry und fühlte sich schuldig. Er drehte sich um, um sie anzusehen und spürte, wie Pansy sich von ihm entfernte und sich erhob. Auch er stand auf und sagte: „Er sagte, er müsse mit jemandem sprechen.“
Sie stemmte die Hände auf die Hüften. „Ich möchte nur wissen, wie lange das schon läuft?“
„Bitte?“, fragte Harry und hoffte, seine Stimme würde einen unschuldigen Unterton haben.
„Pansy?“, sagte sie und sah an Harry vorbei. „Hattest du diese Gefühle für Harry, als Ron am… leben war?“
„Es ist nicht so“, erwiderte Pansy. „Wir beide kamen uns näher und haben beide Menschen verloren, die wir geliebt haben.“
Molly ignorierte das. „Harry? Was ist mit dir?”
„Es ist, wie sie es sagte“, antwortete er unerbittlich.
„Nun, hoffen wir, Ron billigt es – wo immer er auch sein mag“, sagte sie leise. „Ich brauch ein wenig Hilfe beim Abendessen, Pansy. Ginny fühlt sich plötzlich nicht wohl und Draco ist mit Snape unterwegs.“
„Ja, Ma’am“, sagte Pansy und lief los, um Mrs. Weasley aus dem Raum zu folgen.
„Warte“, rief Harry. Beide Frauen drehten sich um. „Ich meinte Pansy.“ Molly beäugte beide, aber nickte einfach nur und verließ das Zimmer ohne ein weiteres Wort zu verlieren.
„Harry, vielleicht ist das keine gute Idee“, sagte Pansy resignierend. „Ich habe nie daran gedacht, was andere womöglich darüber denken würden.“
„Schwachsinn“, erwiderte er. „Wir müssen nichts überstürzen, aber ich werde mich nicht von dir fern halten, nur um es ihr oder anderen Recht zu machen. Was auch immer geschieht, geschieht einfach. In Ordnung?“
„In Ordnung“, stimmte sie zu. „Schach nach dem Abendessen, da du das Brett absichtlich umgehauen hast, als ich am gewinnen war?
„Definitiv.“
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Nach einem langen Gespräch mit dem Dunklen Lord, ging Severus in seine Gemächer. Hermine bemerkte er sofort. Sie lag auf ihrem Bett und schlief in einem langen weißen Nachthemd auf der Bettdecke. Sie sah aus, als ob sie der Inbegriff der Keuschheit wäre, während sie dort lag. Wie hätte er jemals denken können, jemand wie er hatte das Recht, sie zu verderben? Er steckte seinen Arm aus und streichelte ihr Gesicht leicht mit seinen Fingern. Er hasste es, sie in solch einem Zustand zu sehen. Seit ihrem Streit im Hof, war er ziemlich kalt ihr gegenüber gewesen und hatte gehofft, ihr eine Lektion zu erteilen, aber vielleicht war er zu weit gegangen.
Mit jedem neuen Tag ergab sie sich weiter ihrem Schicksal, der Funken wich aus ihr, während die Hoffnung erstarb. Anfangs hatte er sich nicht um ihre Gefühle gekümmert. Nicht wirklich. Er hatte sie besitzen wollen und dachte einfach, dass sie das machen würde, wofür er sich entschieden hatte, und sie ihre Loyalität Potter gegenüber vergessen würde, wenn es sein musste. Das war nicht geschehen. Sie war dem Jungen gegenüber sogar loyal geblieben, nachdem sie begonnen hatte zu denken, dass er gestorben war. Dies plagte Severus mehr, als er ihr jemals gestehen würde.
Und er hatte nicht damit gerechnet, sich in sie zu verlieben, und sich darüber zu sorgen, wie sie sich fühlte und ob sie glücklich war. Er hatte nicht an Schmerzen gedacht oder daran, dass sie sich um ihre Gefühle und die Weise, wie sie ihn als Mann und Liebhaber betrachtete, sorgte. Dachte sie wirklich, er würde ihren Körper einfach nur benutzen? Er dachte, dass er es immer klar gemacht hatte, dass, wenn er bei ihr war, nicht nur das Begehrte nahm, sondern er es auch gegeben hatte. Ihr alles gegeben hatte. Ich kann nicht erlauben, das du zugrunde gehst, dachte er traurig. Es wäre besser, sie gehen zu lassen, als sie dazu zu zwingen, unglücklich weiter zu leben. Er würde sie dahin schicken, wo sie sein wollte.
Als Lucius diese Bemerkung über den vergoldeten Käfig gemacht hatte, fühlte er sich ziemlich schuldig und hatte angenommen, er sprach davon, dass Hermione eingesperrt war. In seinem Herzen wusste er, dass es wahr war. Er sollte das Richtige tun und sie frei lassen. Es würde gut tun, sie wieder glücklich zu sehen… oder es zumindest aus weiter Entfernung mitzubekommen. Wie oft hatte er in letzter Zeit auf sein Pergament geschaut um zu lesen, dass sie traurig, deprimiert, verzweifelt, frustriert oder am weinen war? Das war nicht gut. „Hermine“, sagte er sanft und berührte ihre Schulter. „Wach auf.“
„Hhmmm“, fragte sie verschlafen, setzte sich auf und streckte sich. „Wie spät ist es?“
„Es ist ziemlich spät“, antwortete er und blickte etwas finster, als er ihren müden Gesichtsausdruck sah. „Ich würde es schätzen, wenn du nicht so apathisch wärst. Ich habe dir viel zu sagen.“
„Severus, die Dinge, die ich dir an den Kopf geworfen habe, tun mir leid. Ich habe wirklich vor zu versuchen mich zu beherrschen, und die Frau zu sein, die du haben willst, die Frau, von der ich weiß, dass ich sie bin. Ich kann nicht glauben, dass ich zugelassen habe, mich in meinem Elend zu suhlen!“ Sie lächelte traurig. „Ich bin einfach nur so traurig und ich weiß manchmal nicht, in welche Richtung ich gehen soll. Mein Leben ist schrecklich geworden und ich muss lernen, damit umzugehen.“
„Ist es hier mit mir so fürchterlich?“, fragte er, verletzt darüber, dass sie ihre Worte auf solch eine Weise formuliert hatte.
„Nein, ich könnte überall mit dir leben, aber hier zu sein ist etwas, was ich mir nie vorgestellt hatte. Ich fühle mich nicht wohl dabei, unsere Räume oft zu verlassen und ich hasse es, so oft alleine gelassen zu werden. Ich wollte nie - “
„Genug“, unterbrach er und blickte etwas finster. „Ich nehme deine Entschuldigung an.“ Er sah weg, so als ob er seine Gedanken sammeln würde.
„Ich vermisse dich“, flüsterte sie.
Das gewann seine Aufmerksamkeit. Er drehte sich, um sie ansehen zu können, wobei er eine Augenbraue fragend hob. „Vermisst mich? Ich war die ganze Zeit hier.“
„Ich hasse es, dass du mich nicht berührst“, gestand sie.
Er seufzte und setzte sich neben sie. „Du fühltest dich, als ob ich dich nur benutzen würde und ich dachte, ich zeige dir, dass dem nicht so ist.“
„Dies sagte ich nur, um dich zu verletzten. Ich war wütend.“
„Bedeutet das, dass du … auf diese Weise wieder mit mir zusammen sein möchtest?“, fragte er leise und streichelte ihre Wange. Er wusste, es wäre ihr letztes Mal zusammen. Er hoffte, dass sie es auch wollte…bevor er sie gehen ließ. Es war unfair von ihm zu erlauben, dass es geschah ohne ihr zu sagen, dass es nie wieder geschehen würde, aber wenn er ihr die Wahrheit sagen würde, bestünde die Chance, dass der Dunkle Lord es in ihrem ungeschützten Kopf sah. Er könnte es ihr erst sagen, wenn sie nicht mehr im Schloss und auf den Schlossgründen waren.
„Sehr sogar.“ Sie seufzte leise. „Küss mich, Severus.“
Er lehnte sich nach vorne und drückte seine Lippen auf ihre und läutete so das Vorspiel ihrer letzten Vereinigung, die sie jemals haben würden, ein. Am kommenden Morgen würde er sie nach London bringen… zu Potter…dahin, wo sie glücklicher wäre. Er würde dem Dunklen Lord sagen, dass sie ihn von seiner Arbeit, herauszufinden was mit Potter geschah, ablenkte und beschlossen hatte, einen Gedächtniszauber über sie zu sprechen, um sie in der Winkelgasse auszusetzen, wo sie gefunden werden würde, und somit Potter aus seinem Versteck locken könnte. Er würde behaupten, dass er sie wieder holen würde, wenn sie einen stärkeren Einfluss auf die Zaubererwelt und er weniger wichtige Pflichten hatte, wie z.B. wer dem Ministerium Insider Informationen gegeben hatte. Sein Lord würde es erlauben…hoffentlich und noch einmal getäuscht werden.
In Wahrheit würde er sie in sein Haus bringen, ihr alles erklären und sie dann in die Winkelgasse bringen, wo jemand darauf warten konnte sie "zu finden", und er somit den Vorwand aufrechterhalten würde, den er für seinen Meister erschaffen würde. Alles zu beenden wäre das Beste. Wenn er sie nicht dazu zwingen könnte glücklich zu sein, oder sie allein glücklich machen könnte, würde er sicherstellen, dass sie an einem besseren Ort war, und ihr erlauben, ihr Glück für sich zu finden – ganz gleich welchen Preis er dabei zahlen würde.
TBC
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