
von Lord Marijo
Die Grenze zur Welt der Elemente war zwischen der Zauberwelt und der Muggelwelt. Früher mussten die Zauberer der Elemente die Muggelwelt und Zauberwelt kontrollieren, und so befand sich ihr Land genau zwischen der Muggel- und Zauberwelt.
Chris, Marko, Joel, Sirius, Kathleen und Donatello van Geuden, der Lehrer für Verteidigung gegen die dunkle Künste. Er begleitete die kleine Gruppe bis zu Grenze.
Vor ihnen stand ein großes Tor, das letzte Hindernis vor der Grenze.
Chris sah in die Runde.
„Gut, ihr müsst nur noch durch das Tor gehen, dann seid ihr an der Grenze. Die Karte des Landes müsst ihr benutzen, und passt auf euch auf. Die Zauberer sind gefährlich“ sagte Chris und brachte kein Wort mehr heraus, da er nicht mit ansehen konnte wie die Kinder in den Tod gingen.
Natürlich war ihm klar, dass sie die Einzigen waren, die, die Welten retten konnten. Nur Zauberer unter 17 Jahre durften das Land betreten, und genau sie kamen in Frage. Auch Donatello verabschiedete sich von der Gruppe und wünschte ihnen viel Erfolg und Glück.
Als Kathleen die Grenze betrat, fühlte es sich so an, als würde sie die Luft, das Feuer, den Wind und kleine Steinchen auf ihrer Haut spüren. Aber nach wenigen Sekunden spürte sie nichts mehr. Sie sah sich ein wenig um und entdeckte nichts weiter als kalkige Felsen. Ja, sie wusste, dass es eine lange und harte Reise sein würde. Und am Ende würden sie es vielleicht schaffen, die weiße Kugel der Elemente zu vernichten.
Die weiße Kugel der Elemente wurde vor 2006 Jahren geschaffen, um die Macht der Elemente nicht zu verlieren. Sollte es jemand schaffen, diese Kugel unter Kontrolle zu haben, so sind alle Welten in großer Gefahr.
Als die vier Auserwählten nun zwischen den Welten waren, warf Donatello Chris einen fragenden Blick zu.
„Werden sie es schaffen?“ fragte er, Chris zuckte mit den Schultern und verließ dieses Gebiet und kehrte zurück zu Natasha.
In den Wäldern Schottlands flüchtete eine Frau vor einem mächtigen Zauberer. Hinter ihr brannte der Wald, es wurde immer heißer. Sie stolperte über einen Ast, fiel um und versuchte wieder aufzustehen, aber ihr Verfolger hielt seinen Zauberstab gegen ihren Hals. Sie sah ihn an, begann zu weinen und schüttelte langsam den Kopf.
„Andrew ist kein böser Mensch“ flüsterte sie ihm ins Ohr, er schickte sie in den Tod.
Der Verfolger, Benjamin Ild, grinste leicht und suchte nun nach dem Haus im Wald, wo sich Andrew versteckt hielt.
Als Ild das Haus betrat, lag Andrew bewusstlos am Boden. Er brachte den Jungen zum dunklen Turm, in das Land der Elemente.
Marko und die anderen in der Gruppe blieben vor einer Höhle stehen. Er stellte seinen Rucksack auf den Boden.
„Wir übernachten hier. Ich habe keine Lust in der Nacht zu spazieren“ sagte er und stellte das Zelt auf, ebenso wie die anderen.
Chris wusste von Anfang an, dass Andrew ein Zauberer der Elemente war. Jeder, der mit einem Zauberer der Elemente befreundet war, der noch frisch in der Ausbildung war(wie Andrew Agua), würde er für die nächsten Jahre immer verflucht sein. Man kann diesen Fluch nur brechen, indem man diesen Zauberer umbringt. Aber konnte Marko Andrew umbringen? Nein! Schließlich waren sie seit Jahren gute Freunde gewesen. Solch eine gute Freundschaft kann man nicht vergessen.
Marko, Joel, Kathleen und Sirius mussten bis zum Ende des Landes reisen, wo sich der geheimnisvolle dunkle Turm befand. Dort, wo sich die 4 Zauberer versteckt hielten und, wo der verfluchte böse Zauberer war. Niemand kannte ihn oder hatte ihn jemals gesehen, aber er war mächtig. Seine Aura konnte man sogar in der Zauberwelt spüren...
Sirius sah den Himmel an, dort entdeckte er eine riesige Kette, mit 4 Farben: Rot, Blau, Weiß und Braun.
„Die Kette der Elemente“ sagte Joel.
„Chris hat es mir erzählt“ meinte Joel grinsend und sah nun hinüber zu Marko.
„Marko, weißt du wie wir diese weiße Kugel zerstören sollen?“ fragte der kleine Vampir und setzte sich auf den Boden, gleich neben Kathleen hin.
Marko schüttelte den Kopf.
„Ich weiß nicht mal wieso ich hier bin. Und ich weiß nicht, wie wir diese Zauberer vernichten sollen, schließlich sind sie mächtiger als wir. Außerdem habe ich keine Ahnung wie wir diese Kugel zerstören sollen“ gab Marko zu.
Kathleen seufzte, Sirius sah weiterhin die Kette der Elemente an.
Joel sah keine Hoffnungen mehr, er wusste von Anfang an, dass es niemals eine Hoffnung gab. Oder etwa doch?
„Als ich bei Marcus war, habe ich ein Buch über die Zauberer gefunden. Jeder von ihnen besitzt nur eine Fähigkeit, und wenn sie alleine auftauchen haben wir eine größere Chance“ erklärte Marko, doch Sirius mischte sich nun in diesem langweiligen Gespräch ein.
„Und ich glaube, dass sie uns schnell vernichten wollen, also in Gruppen.“
Joel legte sich nun hin und sah zum Himmel hinauf, Kathleen tat es ihm gleich.
Joel, Sirius und Marko diskutierten nun über die Zauberer, über ihre Pläne und mögliche Angriffsversuche.
„Vielleicht muss jeder von uns ein bestimmtes Element vernichten? Wir sind 4, sie sind 4...“ sagte sie und sah die anderen an.
Nach langer Überlegungen gingen sie schließlich schlafen, um für den morgigen Tag genug Kraft zu haben. Joel konnte diese Nacht nicht einschlafen, er hatte seit Tagen immer und immer wieder denselben Alptraum. Lady Death verfolgte ihn, doch dann wird sie von einem mysteriösen Mann getötet. Er hatte ein Feuer gelegt, sie brannte wie eine Hexe im Mittelalter. Doch heute Nacht sah er nur einen Mann in Schwarz. Er beobachtete Joel und die anderen. Was hatte dies zu bedeuten?
Chris Randel räumte das Haus zusammen. Vieles wurde durch das Erdbeben zerstört. Natasha half ihm beim aufräumen. Sie hatte natürlich gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Er machte sich um die Kinder sorgen, und das war ihr auch klar. Es blieb ihm keine andere Wahl, diese Kinder waren die letzte Hoffnung für die Zauber- und Muggelwelt. Sollte ihnen etwas zustoßen, so würde Chris sich das niemals verzeihen. Natasha seufzte, umarmte Chris und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Die Kette der Elemente konnte man nun auch in der Zauber- und Muggelwelt sehen. Die Muggel versteckten sich in ihren Häusern und Wohnungen, und hofften, dass es keine Gefahr war. Viele Wissenschaftler machten sich bereits an die Arbeit, um herauszufinden, was diese Kette zu bedeuten hat. Die Zauberer und Hexen versuchten diese Kette zu ignorieren, denn das Böse steckte in dieser bunten Kette.
Am nächsten Tag marschierte die Gruppe weiter, sie mussten das Land der Elemente noch heute erreichen. Kathleen war die Einzige gewesen, die noch Hoffnung sah. Genau aus diesem Grund liebte Joel dieses Mädchen. Sie war klug, wunderschön und vieles mehr...Sie hatte genau das, was er an einem Mädchen liebte. Viele wussten gar nicht, dass Joel ein Vampir war, denn viele Zauberer verachteten diese Lebewesen. Marko hätte niemals gedacht, dass er und Joel mal Freunde sein würden, schließlich hasste Marko Vampire. Und Sirius? Er war wie immer, ganz locker und geheimnisvoll. Sirius hatte zwar seinen Bruder verloren, aber das hatte ihn nicht wirklich schwer getroffen.
Nun kam die Gruppe endlich bei 4 Höhleneingängen an. Es waren 4 Eingänge, alle waren richtig, doch hinter jedem Eingang steckte ein anderer Zauberer dahinter. Doch welchen sollten sie nun nehmen? Marko schrieb 4 Zahlen auf ein Stück Papier.
3, 2, 4, 1
„Einer von euch tippt jetzt auf eine Stelle“ sagte Marko und sah in die Runde.
Kathleen und Sirius sahen zu Joel, er sah beide verwirrt an.
„Ich?“
Joel nickte entschlossen.
Er musste gut überlegen, schließlich lag nun das Leben der Gruppe in seinen Händen.
„Die 4.Stelle“ sagte Joel, Marko blickte nu zum ersten Höhleneingang.
Welcher Zauberer sich hinter dem ersten Eingang befand, wussten sie nicht, aber er würde stark sein.
Alexandra Aria lächelte leicht, als ihr Sklave ihr berichtete, dass Fremde in ihr Land gekommen sind.
„Es sieht so aus, als dürfte ich mit ihnen spielen“ sagte Aria zu Simon Terra und löste sich in Luft auf.
Das neue Abenteuer hatte nun begonnen. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis Aria die Gruppe in die Hände bekommt und sie vernichtet.
Marko, Joel, Kathleen und Sirius betraten die erste Höhle. Ein helles Licht blendete ihre Augen, sie stießen einen kurzen Schrei aus...
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