
von Lord Marijo
Marko, Sirius, Joel und Kathleen erschienen plötzlich in einem Hof. Alle lagen am Boden, setzten sich auf und betrachteten diese Umgebung. Das Licht hatte sie irgendwohin gebracht, doch wohin? Am Boden fanden die Schüler Gemälde, wo Könige und Königinnen drauf waren, Kleidungsstücke lagen herum und viele andere Sachen auch. Sirius nickte den anderen kurz zu und deutete mit seinem rechten Zeigerfinger auf ein großes Tor, dass offen stand. Es war auf der anderen Seite des Hofes. Joel stellte sich neben Marko hin.
„Wo sind wir?“ flüsterte er ihm zu.
Kathleen sah sich weiter um, und entfernte sich nun von der Gruppe. Sie sah sich im Hof natürlich weiterhin um, doch sie wollte herausfinden, wo genau sie nun waren.
Sirius ging nun hinüber zum großen Tor, die anderen folgten ihm, auch Kathleen. Als sie vor dem Tor standen, ging Sirius hinein, die anderen ebenfalls. Als sie drinnen waren, waren sie in einem langen Gang. Der Gang war komplett weiß; die Wände, die Decke und der Boden.
Joel musterte diesen Gang. Kathleen war von diesem weißen Gang beeindruckt, so etwas hatte sie noch nie zuvor gesehen. Sirius bog nun ab, nun kamen sie zu einem neuen Gang, der komplett schwarz war. Es wurde immer unheimlicher, stellte Joel fest, der dicht bei Kathleen war und ihre Hand hielt. Marko hielt seinen Zauberstab bereit, er konnte spüren, dass etwas Böses in der Nähe war.
„Mal schauen ob der nächste Gang lila ist“ sagte Kathleen und kicherte, Joel setzte ein schwaches Lächeln auf und Marko lächelte ebenfalls, nur nicht Sirius, der konzentrierte sich auf den Gang.
Marko blieb nun stehen und hob eine Augenbraue.
„Vorhin im weißen Gang, war ein Riss in der Wand. Und hier im schwarzen Gang ist plötzlich der selbe Riss da...“ stellte er entsetzt fest, Joel schluckte hart.
„Wir laufen im Kreis?“ fragte Joel ungläubig, doch Marko nickte, Sirius stimmte Marko zu und hatte es ebenfalls bemerkt.
„Aria steckt bestimmt dahinter“ sagte Kathleen.
„Dann gehört dieses Schloss hier, Aria“ sagte Sirius und sah die anderen an, die ihm zustimmten.
Marko ging nun vor, als sie am Ende des Ganges ankamen, wurde es hell. Sie verließen endlich den schwarzen Gang und standen in einem wunderschönen Thronsaal, der auch etwas mystisches an sich hatte. Die Wände waren dunkelblau, runde Steine klebten an der Wand, und bildeten irgendein Muster, dass die Gruppe nicht erkennen konnte. Das große Fenster war offen, die Sonnenstrahlen schienen hinein und der Thronsaal wurde so noch heller.
Kathleen stand nun mitten im Thronsaal, sie wusste, dass es keine gute Idee war, hier zu sein. Langsam sah sie sich hier um und war begeistert.
Marko sah seinen rechten Oberarm an, er schmerzte erneut, dann sah er die anderen an.
„Jemand nähert sich uns“ flüsterte er, nun konnten alle laute Laufschritte hören.
Joel ließ Kathleens Hand langsam los, er sah zum schwarzen Gang und wartete etwas ungeduldig auf die Gegner.
4 muskulöse Soldaten erschienen, in der rechten Hand hielten sie ein langes Schwert, und in der linken Hand ein goldenes Schild, dieses schützte sie vor Flüchen. Hinter den Soldaten tauchte Alexandra Aria auf, sie setzte einen wütenden Blick auf.
„Ihr seid in meinem Schloss. Das gefällt mir nicht. Aber keine sorgen, Kinder, ihr werdet schnell sterben. TÖTET SIE!“ sagte Aria mit wütender Stimme, sofort stürmten die Soldaten vor und schrien laut auf.
Joel zückte sofort seinen Zauberstab, er versuchte den Soldaten zu entwaffnen, doch da hob er sein Schild in die Höhe, der Fluch prallte ab. Joel setzte eine ernste Miene auf, nun versuchte er es mit Vampirflüchen, doch auf diese wehrte er mit Leichtigkeit ab. Bevor der Soldat Joel angreifen konnte, flogen plötzlich Hunderte Fledermäuse um den Soldaten. Joel entwaffnete den Soldaten, er fiel zu Boden und die Fledermäuse bissen ihn.
Marko versuchte dem Soldaten auszuweichen, doch er rannte ihn um und lachte, als Marko am Boden lag. Als er versuchte aufzustehen, packte der Soldat Marko am Hals und schleuderte ihn gegen die Wand. In den nächsten Minuten wurde Marko wie eine Puppe hin und her geschleudert, er hatte kaum eine Chance sich zu verteidigen. Der Soldat packte Marko am Bein und hielt ihm aus dem Fenster, sein Zauberstab lag am Fensterbrett. Er versuchte sich loszureißen, doch dann überlegte er es sich, und versuchte einen anderen Weg zu finden.
Sirius setzte den Schockzauber ein, der Soldat wehrte diesen ab, rannte auf ihn zu, doch er stolperte, ließ seine Waffen fallen. Sirius nutzte diese Gelegenheit und schleuderte den Soldaten gegen die Wand, landete am Boden und rührte sich nicht mehr.
Marko schwang hin und her, der Soldat wurde zornig. Marko hielt sich am Unterarm des Soldaten fest, ließ diesen los und hielt sich nun am Fensterbrett fest. Er wäre beinahe hinuntergefallen. Der Soldat verletzte Marko auf der linken Schulter mit seinem Schwert und lachte.
„Kathleen, Markos Zauberstab!“ schrie Joel.
Kathleen nickte leicht, und entdeckte den Zauberstab am Fensterbrett.
Allerdings konnte sie vorerst nichts machen, da ein Soldat sie verfolge. Sie lief durch den Thronsaal, der Soldat folgte ihr, war aber langsamer, dank seiner Ausrüstung. Sollte sie es schaffen, ihn müde zu machen, könnte sie ihm schnell einen Schockzauber verpassen. Aber sie blieb plötzlich stehen, stellte dem Soldat ein Bein, er fiel hin und landete mit der Nase auf dem Boden. Langsam stand der Soldat wieder auf, doch Kathleen lief nun zum Fensterbrett. Als sie ankam, fiel der Zauberstab in die Tiefe.
„Accio Zauberstab!“ rief sie.
Sie hielt seinen Zauberstab in der Hand, atmete erleichtert auf. Nun musste sie sich überlegen, wie Marko wieder seinen Zauberstab benutzen konnte. Sie pfiff laut los, der Soldat, der versuchte Marko zu töten, drehte sich um und sah Kathleen verwirrt an.
„Fang!“ sagte Kathleen, sie warf den Zauberstab in Markos Richtung.
„Petrifikus totalus!“ rief Joel, der Fluch sauste auf den Soldaten zu.
Der Soldat erstarrte, der vorhin Kathleen verfolgte. Der Zauberstab fiel beinahe aus dem Fenster, Marko streckte seinen Arm aus, schnappte sich den Zauberstab, kletterte hoch und entwaffnete den Soldaten. Der Soldat sah sich verwirrt um.
Joel sah den Soldaten an, er hatte sein Schild benutzt und wehrte seinen Angriff ab. Er kicherte, Kathleen entwaffnete ihn allerdings mit Leichtigkeit, da er abgelenkt war. Er setzte eine böse Miene auf und ging auf sie zu. Joel sprang zum Schwert, hob es auf und schleuderte er mit seiner ganzen Kraft in Richtung des Soldaten. Nun betrat Guron, Arias stärkster Diener, den Thronsaal. Er blickte zu Sirius und warf seinen goldenen Speer auf ihn zu, Sirius bemerkte dies und ließ den Speer in der Luft explodieren. Guron grinste breit, zog sein Schwert und lief auf Sirius zu. Sirius wich einigen Hieben aus, Guron wurde immer wütender, schleuderte sein Schild auf Sirius Kopf, er wich um ein Haar aus, fiel auf den Boden. Der Soldat versuchte Sirius aufzuspießen.
„Avada Kedavra!“
Der Soldat flog durch die Lüfte und landete neben Aria, tot.
Kathleen duckte sich, als sie ein komisches Geräusch hinter sich hörte. Das Schwert sauste an ihr vorbei und traf den Soldaten in der Brust.
Marko schleuderte den letzten Soldaten quer durch den Thronsaal, er landete ebenfalls neben Aria, bewusstlos.
Alexandra Aria lächelte leicht, sie löste sich in Luft auf und tauchte hinter Kathleen auf. Sie zog an Kathleens Haare.
Sie stieß einen kurzen lauten Schrei aus, doch sie wurde wütend.
„Du kannst alles machen, aber an meinen Haaren ziehen...Da hört der Spaß auf!“ schrie sie und zwickte Aria.
Aria schrie laut auf.
„Spinnst du?“ fragte sie Kathleen und gab ihr eine Ohrfeige.
Joel hob ein Schwert auf, es könnte ihm vielleicht noch nützlich sein, dachte er. Die anderen beobachteten diesen Kampf...
„KINDER SCHLÄGT MAN NICHT!“
Kathleens Wangen wurden rot. Auch sie gab Aria eine mächtige Ohrfeige, wich dann zurück und hielt hinter ihrem Rücken ihren Zauberstab bereit.
Aria schritt langsam zurück, ein starker Wind wehte durch den Thronsaal. Es bildeten sich 4 kleine Wirbelstürme im Thronsaal, sie sausten auf Joel, Sirius, Marko und Kathleen zu. Bevor Joel auswich, sah er Kathleen ernst an, er hätte niemals gedacht, dass Kathleen keine Angst mehr hatte, gegen Aria zu kämpfen. Er wich in aller letzter Sekunde aus, hielt seinen Zauberstab bereit und hatte keine Ahnung wie man einen Wirbelsturm besiegen konnte. Sirius wich aus, der Wirbelsturm folgte ihm, doch er wich immer und immer wieder aus. Aria lachte laut auf, löste sich in Luft auf und tauchte vor Marko auf. Der Wirbelsturm vor ihm verschwand. Sie schlug ihm den Zauberstab aus der Hand. Mit einem kurzen wedeln ihres Zauberstabes, wehte ein starker Wind durch den Thronsaal und schleuderte Marko gegen die Wand. Marko schob eine lange Holzbank in Richtung von Aria, sie fiel auf die Bank. Er nutzte diese Gelegenheit und lief schnell zu seinem Zauberstab. Sirius und Joel standen bei Thronsessel. Sie packten beide jeweils ein Seil, die Wirbelstürme näherten sich den beiden, sie schwangen sich hinüber, die Stürme berührten sich und lösten sich in Luft auf. Schnell löste sich Alexandra Aria in Luft auf, tauchte vor Joel auf und richtete ihren Zauberstab auf Joels Gesicht.
„Jetzt wirst du sterben“ flüsterte sie ihm zu und lächelte ihn leicht an.
Kathleen versuchte dem Wirbelsturm auszuweichen, schaffte es, aber so konnte sie nicht weiter machen. Sie verwandelte sich in einen Phönix, flog in die Höhe und nun war der Wirbelsturm unter ihr. Der Phönix flog hinein in den Wirbelsturm, mitten im Wirbelsturm herrschte Windstille. Dort schlug sie mit den Flügen um sich, der Wirbelsturm löste sich sofort auf. Alexandra hörte den Phönix kreischen, zuckte zusammen, drehte sich um und ballte ihre linke Hand zu einer Faust.
„Das Mädchen übertreibt“ sagte sie, schrie laut auf und verwandelte sich in einen riesigen Adler, der wie ein Wirbelsturm war.
Sirius und Joel gingen zu Marko, halfen ihm aufstehen und beobachteten den Phönix und den Adler.
Der Adler und der Phönix flogen quer durch den Thronsaal, ihre Schrei waren nicht zu überhören, selbst die Dorfbewohner konnten die Schrei hören und fürchteten sich.
Mit einer schnellen Geschwindigkeit raste der Phönix auf den Adler zu. Der Adler sah in die Richtung, wo der Phönix gerade auf sie zuflog, sie kreischte und flog nun ebenfalls auf den Phönix zu. Es tauchten 3 weitere Wirbelstürme im Thronsaal aus, sie schleuderten den Thronsessel aus dem Fenster...
Der Adler setzte die Krallen ein und versuchte den Phönix somit zu verletzen. Der Phönix spürte die Krallen tief im Körper, kreischte laut auf, voller Schmerzen flog sie erneut im Thronsaal umher. Der Adler machte ein Looping, und raste auf Sirius, Joel und Marko zu.
Der Phönix erkannte nun die Absichten des Adlers. Sie flog zu der Gruppe zurück, kam vor dem Adler dort an, verwandelte sich wieder zurück in einen Menschen, breitete ihre Arme aus.
„LASS JOEL In RUHE! NEEEIIN!“ schrie sie, plötzlich wurde es im Thronsaal hell, das weiße Licht blendete jeden im Saal.
Der Adler verwandelte sich zurück in einen Menschen, Aria hielt ihre Hände vor ihren Augen, da das Licht viel zu stark, war. In Kathleens Hand bildete sich ein Dolch, das nur aus Licht bestand. Sie weinte.
Mit einem lauten Schrie, stieß Kathleen den Dolch in Arias Rücken, durch das Herz...
Aria zuckte zusammen.
„Nein....Ihr Narren. Die anderen Zauberer sind mächtiger als ich...“ sagte sie mit leiser Stimme, leuchtete hell auf und löste sich für immer in Luft auf.
Arias Land bebte. Der Boden bekam riesige Risse, Bäume stürzten um, die Dorfbewohner versuchten zu fliehen... Die grüne Farbe, in der Kette der Elemente, löste sich langsam auf...Alexandra Aria wurde besiegt, Kathleen hatte es geschafft sie zu töten.
Ein weißes Licht brachte die Gruppe weg...Das Schloss explodierte.
Andrew Agua grinste.
“Ich bin wohl der nächste” sagte er.
Andrew verschwand, und Benjamin Ild und Simon Terra sahen einander an und hofften, dass er es schaffen würde, die neuen Auserwählten zu besiegen.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel