
von Lord Marijo
Joel Brown sah verwirrt zum Mann in Schwarz, er lächelte immer noch und steckte jetzt seinen Zauberstab in seinen Umhang. Dann verschränkte er seine Arme vor der Brust.
„Wie ich sehe habt ihr Andrew Agua besiegt. Euer Freund, den werde ich mitnehmen“ sagte der schwarze Mann, sofort löste sich Markos Körper auf.
Der Mann in Schwarz zog eine silberne Kette aus seinem Umhang hervor, in dieser Kette war Marko gefangen.
„Wenn ihr ihn wieder haben wollt, müsst ihr mich töten. Aber ich bezweifle, dass ihr eine Chance gegen mich habt“ sagte der Mann in Schwarz, lachte laut auf und löste sich in Luft auf.
Andrew Aguas Welt löste sich langsam auf. Das Wasser löste sich in Luft auf, sowie die Felsen und der Strand. Joel ballte seine Hände zu Fäusten, sah zum Phönix und zu Sirius und nickte ihnen zu. Sie mussten jetzt versuchen Marko zu retten und diesen Mann zu töten. Jetzt hatten sie einen neuen Gegner dazu bekommen.
Der Mann in Schwarz lebte in allen Welten, er beobachtete alles und jeden. Vor vielen Jahren versuchten Hexen und Zauberer ihn zu töten, doch in wenigen Sekunden löschte er deren Leben aus.
Kathleen, Joel und Sirius fielen in ein tiefes schwarzes Loch.
Eli Strobolz klopfte an die Tür. Eine junge, wunderschöne Frau öffnete die Tür und lächelte ihn an.
„Komm doch rein, Eli.“
„Danke, Natasha.“
Eli trat ein, zog sich die Schuhe und den Mantel aus. Natasha Cortez gab ihm Hausschuhe. Sie fĂĽhrte ihn in Chris Arbeitszimmer, er saĂź hinter seinem Schriebtisch und hatte seinen besten Freund bereits erwartet. Natasha kehrte in die KĂĽche zurĂĽck. Eli nahm Platz, Chris schob ihm ein Formular rĂĽber.
Eli Strobolz schĂĽttelte den Kopf.
„Nein, ich werde nicht unterzeichnen. Und…Was ist mit dem Ministerium?“ sagte Eli, Chris nickte leicht.
„Das Ministerium richtet sich wieder dem alten System zu. Die Mitglieder des Zaubereiministeriums versuchen sowenig wie möglich Kontakt mit Muggelstämmige zu haben“ erklärte Chris, Eli nickte leicht und hörte interessiert zu.
„Im Juni 2006 wird ein neuer Minister gewählt, und so wie es aussieht sind James Fritch und Rayk King Favoriten der Zauberer. Beide sind schwach, jeder böser Magier könnte sie mit Leichtigkeit kontrollieren. Deshalb musst du jetzt dieses Formular unterzeichnen, damit du die Schulleitung übernimmst. Ich selbst möchte Minister werden, es wird an der Zeit, dass die Zauberwelt ein für alle mal in Frieden lebt“ erklärte Chris, Eli nickte leicht auf und ab….
Sirius, Kathleen und Joel fielen in den heiĂźen Sand. Sirius erhob sich und sah sich sofort um, doch er konnte nichts sehen, auĂźer Sand. Joel spĂĽrte den heiĂźen Sand, langsam stand er auf und sah hinĂĽber zu Kathleen. Der Mut in Joel verlieĂź ihn, denn er machte sich um Marko Sorgen. Er war in einer Halskette gefangen, und er hatte keine Ahnung wo sich der Mann in Schwarz jetzt aufhielt.
„Wir sind so weit gekommen…. Und Marko...“ sagte Joel und verstummte, er wollte seinen Satz nicht beenden.
„Und wäre ich nicht, dann wärst du nicht hier, Kathleen“ meinte Joel, nachdem alle minutenlang sich schweigend ansahen.
„Nein! Du kannst nichts dafür! Du musst endlich aufhören immer dir die Schuld zu geben!“ sagte Kathleen mit reizender Stimme.
Joel setzte eine nachdenkliche Miene auf, er umarmte Kathleen, streichelte ihre Wangen und lächelte.
Sirius ging weiter, die anderen zwei folgten ihm. Sie hatten noch eine lange Reise vor sich, auĂźerdem mussten sie versuchen Marko zu retten.
Plötzlich erschien ein Sandmensch, der über 1.80 groß war und stark gebaut. Er lief auf die kleine Gruppe zu und schrie immer wieder laut auf. Sirius, Kathleen und Joel richteten sofort ihre Zauberstäbe in Richtung des Sandmenschen, Joel stellte sich schützend vor Kathleen, sie lächelte leicht. Der Sandmensch streckte seine Arme aus und lief immer schneller, doch dann machte Joel den ersten Angriff.
„Expelliarmus!“
Der Sandmensch explodierte, doch schon tauchten 2 weitere auf die auf die kleine Gruppe zuging. Auch Sirius ließ einen Sandmenschen explodieren, doch dann tauchten erneut 2 weitere auf. Sirius und Joel zielten auf die Füße der Sandmenschen, fesselten diese. Sie fielen auf den Boden und lösten sich auf. Die Gefahr war fürs erste beseitigt. Ungefähr 40 Meter vom Kampfort entfernt, lief der Mann in Schwarz. Er blieb stehen und drehte sich um.
„Sie haben Ild´s Sandmenschen besiegt“ murmelte er vor sich hin und lief weiter.
Es wurde dunkel, die Sonne ging unter, doch die Temperaturen sanken nicht.
Sirius, Joel und Kathleen entdeckten den Mann in Schwarz weiter vorne. Er lief weiter und sie verfolgten ihn. Nach 3 Stunden konnte man den wunderschönen Nachthimmel sehen. Die Sterne funkelten, aber die Kette der Elemente leuchtete sehr viel heller als alle Sterne zusammen. Es waren nur noch 2 Farben zu sehen: Rot und Braun.
Sie erreichten kurz vor Mitternacht einen alten halbzerstörten Turm. Kathleen entdeckte eine Steintafel:
Mary Oscuridad
1923 – 1947
Kathleen und die anderen hatten noch nie zuvor so einen komischen Namen gelesen. Joel hob eine Augenbraue, dachte weiter ĂĽber diesen Namen nach: Oscuridad
Doch fĂĽr kurze Zeit vergaĂźen alle diese Steintafel und sahen hinauf zum Dach, wo der Mann in Schwarz stand, mit einem silbernen Schwert.
„Wenn ihr Marko wieder haben wollt, muss einer von euch zu mir kommen. Einer, der mit einem Schwert umgehen kann…Und einer von euch hat einen Dolch…“ sagte der Mann in Schwarz und grinste breit, sein Blick fiel auf Joel Brown.
Joel atmete tief ein und aus, Sirius nickte ihm zu, doch Kathleen schĂĽttelte den Kopf.
„Joel, wir wissen nicht wie gut er mit dem Schwert ist. Außerdem ist er dir haushoch überlegen! Du wirst keine Chance haben… Aber ich werde dich nicht aufhalten“ sagte sie, Tränen bildeten sich in ihren Augen, Joel zitterte leicht.
Natürlich wusste er, dass der Mann in Schwarz ein mächtiger Zauberer war. Er kannte ihn zwar noch nicht so lange, aber er hatte eine mächtige Aura, die selbst Sirius spürte. Plötzlich erschienen hinter Kathleen, Sirius und Joel 8 Sandmenschen, mit einem Schwert in der linken Hand. Joel ging die Treppen hoch, er war nervös, hatte große angst und vieles mehr. Für diesen Moment wünschte er sich, dass er in Otopia oder Hogwarts geblieben wäre, in Sicherheit mit Kathleen, Sirius und Marko.
Die Sandmenschen gingen zum Angriff ĂĽber, Sirius und Kathleen gingen in Stellung und warteten auf den richtigen Moment.
„Kinder…“ flüsterte der Mann in Schwarz, warf die Halskette, in der sich Marko aufhielt, hinunter und sprang von der anderen Seite hinunter.
Sollte diese Kette den Boden berĂĽhren, wĂĽrde Marko fĂĽr immer tot sein.
Joel lief die Treppen wieder hinunter, als er Kathleen schreien hörte, zückte sofort seinen Zauberstab und sah sich unten um. Da erschien eine riesige Flamme, hinter Kathleen und Sirius. Die Flamme verwandelte sich in eine Person: Benjamin Ild.
Sirius und Kathleen drehten sich um, schritten sofort zurĂĽck als Ild entdeckten.
„Joel Brown… Du hättest meine Schwester beinahe getötet“ sagte Ild, verschränkte seine Arme vor der Brust und grinste leicht.
Joel blickte als erstes nach oben, die Halskette fiel hinunter, er streckte seine Hand aus und fing diese auf. Er atmete erleichtert auf, da er Marko endlich wieder
Joel wusste nicht so ganz, was Ild meinte.
Die Sterne leuchteten immer noch hell, die Kette der Elemente wurde noch heller. Die Temperaturen in der WĂĽste stiegen an, die Sandmenschen gingen weiter auf Kathleen und Sirius zu.
„Avada Kedavra!“ rief Sirius, ein Sandmensch löste sich sofort auf.
„Joel Brown, es ist mir eine Ehre dich kennen zu lernen. Wer hätte gedacht, dass man meine Vampirschwester besiegen kann“ sagte Benjamin Ild.
Joel Brown ging sofort ein Licht auf, nun wusste er wen er meinte: Lady Death.
Ja, Lady Death war eine grausame Gegnerin gewesen, doch am Ende entschied sie sich fĂĽr die gute Seite. Benjamin Ild nickte leicht.
„Marcus, der tolle Vampirfürst brachte sie kaltblütig um. Jetzt sind ja beide tot, und kein dreckiger Vampir bedroht mehr die Zauberwelt, ist das nicht schön?“
Joel runzelte die Stirn, er hatte das GefĂĽhl, dass Benjamin Vampire verabscheute.
„Der Mann in Schwarz hat hier nichts zu suchen, ich bin dein Gegner“ sagte Ild und warf Joel ein Schwert zu, dieser fing es auf und sah es sich an.
Ild hielt ein Feuerschwert in seinen Händen.
Der 3.Gegner. Joel zitterte am ganzen Körper. Er hätte niemals gedacht, dass er einem Zauberer der Elemente so nahe stehen würde.
Kathleen ging in die Knie, zielte auf einen Sandmenschen und zerstörte ihn. Den nächsten Sandmenschen vernichtete Sirius mit einem Feuerzauber.
Joel steckte die Halskette in seine Hosentasche und ging in Angriffsstellung. Vor wenigen Monaten hatte er mit Sirius das Kämpfen geübt, doch er war noch schwach, aber das war ihm jetzt egal, denn er musste versuchen zu überleben. Benjamin löste sich in Flammen auf und tauchte wenige Sekunden später vor Joel als große Flamme auf und schlug mit dem Schwert auf ihn ein, doch Joel konnte den Angriff noch rechtzeitig abwehren. Beide lösten sich auf und waren nun auf dem Dach des halbzerstörten Turmes. Dort startete Benjamin Ild einen neuen Angriff, diesmal traf er den Vampirjungen auf der linken Schulter, er fiel nach hinten, rollte die Treppen hinunter und stand unten wieder auf. Benjamin grinste leicht und tauchte dann hinter Joel auf. Joel sprang einige Treppen hoch, drehte sich um und warf seinen Dolch auf Benjamin, dieser traf ihn auf der Schulter. Ild stieß einen kurzen lauten Schrei aus. Benjamin zog den Dolch aus seiner Schulter und warf diesen zu Boden. Die Wunde spuckte Feuer aus, sie brannte. Immer wieder stieg Feuer aus. Ild schlug mit der Faust auf Joel ein, und holte mit seinem Feuerschwert aus. Joel spuckte eine Menge Blut aus, ging leicht in die Knie und versuchte Ild zum Fallen zu bringen. Er lachte aber nur und brach seinen Angriff ab. Dann packte er den kleinen Vampirjungen am Kragen und schüttelte leicht den Kopf.
Benjamin Ild versuchte Joels Oberkörper mit seinem Feuerschwert zu durchbohren, doch Joel schaffte es eine weiteren Dolch zu ziehen. Das Feuerschwert und der Dolch kreuzten sich. Ild knurrte. Er schlug einige Male auf den Jungen ein, doch dieser schaffte es immer wieder mit dem Dolch abzuwehren. Joel wusste, dass es nur Glück war, doch dieses Glück würde nicht lange anhalten. Benjamin warf den Jungen zu Boden, dann warf Joel zwei Dolche auf Benjamin, beide Male traf er den Feind. Zwei weitere Wunden begannen zu brennen. Benjamin lief auf Joel zu, Joel zog zwei weitere Dolche aus seinem Umhang. Das Feuerschwert kreuzte sich öfters mit den Dolchen, der kleine Vampirjunge wurde ernster und schaffte es Schläge abzuwehren, doch den letzten Schlag nicht; Benjamin verletzte Joel auf der anderen Schulter, die Wunde brannte, Joel versuchte laut aufzuschreien, doch der Schmerz war stärker. Beide wichen zurück, Joel keuchte, wischte sich den Schweiß von der Stirn und wartete auf den nächsten Angriff des mächtigen Feuerkriegers. Benjamin ging zum nächsten Angriff über, erneut wehrte Joel einige Angriffe ab, aber Benjamin Ild wehrte jeden einzelnen Angriff von Joel mit Leichtigkeit ab.
Beide näherten sich der Turmbrücke, Joel sprang auf die Brücke und versuchte ein wenig Zeit zu schinden.
„Woher wussten Sie, dass Marcus ihre Schwester tötete?“ fragte Joel.
„Ich habe meine Schwester beobachtet, auch kannte ich Marcus Pläne. Sie ist meine Schwester, ihr Blut fließt auch in mir“ sagte er, doch den letzten Satz sagte er leiser.
Benjamin Ild rannte auf Joel zu, schlug auf ihn ein, er konnte noch ausweichen, doch den nächsten Schlag bekam er ab; Joel Rücken begann zu brennen, die Schmerzen wurden immer schlimmer. Benjamin bekam 4 lange spitze Zähne, er grinste breit und machte eine Drehung um sich selbst, dann schlug er auf Joel erneut ein und traf wieder seine linke Schulter, Blut spritzte aus der Wunde.
Joel versuchte ganz ruhig zu atmen, doch sein ganzer Körper zitterte als er die Zähne von Benjamin sah. War er auch ein Vampir?
Kathleen richtete ihren Zauberstab auf die Sandmenschen und schoss Schockzauber auf diese zu, ebenso wie Sirius.
3 Sandmenschen lösten sich auf, es waren nur noch 3 übrig.
„Meine Schwester war immer schon ein Vampir. Ich nicht. Deshalb haben meine Eltern mich immer verachtet. Ich ließ mich von einem Vampir beißen, und zwar in Polen. Kurz darauf tötete ich ihn“ erzählte Benjamin Ild und lächelte Joel an, doch schon sprang er auf den kleinen Vampirjungen zu.
Joel wich noch in letzter Sekunde aus. Benjamin holte mit dem Feuerschwert aus, Joel durchbohrte Benjamins Beine mit seinen Dolchen. Er schrie laut auf, seine Beine gingen in Flammen auf.
Joel kroch nach hinten, stand dann auf und versuchte nicht umzufallen. Er war geschwächt, sein Körper hatte kaum noch Energie.
„Sie mochten es wohl nicht, dass ihre Schwester etwas Besseres war als Sie“ sagte Joel und mit ernster und nachdenklicher Miene zu Benjamin.
„Junge, ich wollte für immer leben. Ich werde nicht mehr alt.“
„Waren Ihre Eltern Zauberer der Elemente?“ fragte Joel, sein Körper zitterte immer noch.
„Meine Mutter war die Herrscherin des Feuers“ beantwortete Benjamin die Frage und sah zum Himmel.
Es fielen 3 Feuerbälle vom Himmel, sie steuerten direkt auf Joel zu. Benjamin Ild rannte auf den kleinen Vampirjungen zu. Joel wich aus, 2 Feuerbälle knallten auf den Boden, der dritte traf Joels linke Hand. Er schrie vor lauter Schmerzen laut auf. Es fielen 11 weitere Feuerbälle vom Himmel, Joel konnte einigen ausweichen, aber die anderen trafen seinen Körper. Er ging geschwächt auf die Knie, versuchte nicht hinzufallen… Kathleen verwandelte sich in einen Phönix, sie stieß einen schmerzenden Kreisch aus. Sirius hielt sich die Ohren zu und ging in die Knie. Die Sandmenschen explodierten. Benjamin hielt sich die Ohren zu und sah wütend zum Phönix. Joels Ohren schmerzten, doch es war ihm egal. Er griff zum letzten Dolch, warf ihn auf Benjamin und hoffte, er würde ihn treffen. Der Dolch durchbohrte Benjamins Hals, er fiel auf den Boden. Es regnete jetzt nach Feuerbällen, Sirius hielt sich an den Füßen des Phönixes fest. Der Phönix machte mehrere Runden um den halbzerstörten Turm, beide wünschten Joel viel Glück. Benjamin sprang hoch, sein Hals brannte. Er knurrte und lief dann auf Joel zu. Joel stand auf und lief ebenfalls auf Benjamin zu, beide blieben dann stehen. Benjamin versuchte Joel in den Hals zu beißen, doch Joel ließ sich nach hinten fallen, traf mit seinen Beinen in Benjamins Beinen, er fiel zu Boden. Über 10 Feuerbälle trafen Benjamin Ild, er begann zu brennen.
Joel hob Benjamins Flammenschwert auf, seine Hände begannen zu brennen, doch er musste es endlich beenden. Ruckartig durchbohrte er Benjamins Herz mit dessen Schwert. Joel sah Benjamin in die Augen.
„Es ist vorbei“ sagte er.
„Nein…“ flüsterte Benjamin, schloss seine Augen.
Wenige Sekunden später lag nur noch Asche da, wo Benjamin vor wenigen Augenblicken da lag.
Benjamin Ild war tot.
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