
von Lord Marijo
Froid Mignon saĂź in seinem Zimmer und blickte aus dem Fenster. Ein Diener betrat sein Zimmer und ging in die Knie.
„Lord Mignon, Ihr werdet im Zaubereiministerium erwartet“ sagte er und zitterte leicht.
Mignon konnte seine Angst spüren. Und er liebte diese angst. Die angst machte ihn nur noch stärker. Er nickte ihm zu, sein Diener erhob sich und verließ sein Zimmer.
Mignon verlieĂź noch heute China und reiste nach London.
Die Sonne ging langsam unter. Kathleen, Joel und Vaidade saßen in einer Zelle. Sie wurden gefangen genommen. Natürlich wusste Vaidade, dass Froid Mignon sie persönlich töten würde, wenn er wieder da ist. Kathleen hielt Joels Arm fest, sie hatte Angst. Ihre Augen sahen nur noch die Pfütze in der Zelle an. Vaidade grinste breit.
„Ihr wisst aber schon, dass wir morgen sterben?“ fragte Vaidade, Joel setzte eine böse Miene auf.
Für diese Bemerkung sollte er ihn eigentlich töten…Er war ein Vampir, aber schwach. Wieso vertraute Chris ihm? Er war doch nur ein kleiner Schwächling. Joel wusste nicht, dass er eine wichtige Schlüsselfigur war…
Kathleen schlief ein.
Die Nacht brach herein und es wurde still im Hauptquartier.
Joel Brown war durstig. Nein, er brauchte kein Wasser, sondern Blut. Seine Blutfläschchen hatte er nicht mehr, alles war in der Xaoyn – Höhle. Er sah Vaidade gierig an, dieser runzelte die Stirn und hob eine Augenbraue.
„Was?“ fragte Vaidade mit einem frechen Ton; Joel schüttelte nur leicht den Kopf.
Plötzlich hörten sie einen lauten Knall.
„Hey…!“ rief Rayo, er wurde gegen die Wand geschleudert.
Kathleen wachte auf und sah sich verwirrt um, dann entdeckte sie Joel neben ihr und sie lächelte leicht. Er lächelte zurück, doch dann konzentrierte er sich auf den Lärm. Vaidade stand auf und ging zum Gitter hin. Es gab einen weiteren Knall. Der Lärm wurde immer lauter. Sie näherten sich der Zelle.
„Ahhh!“ schrie Geant, er fiel nach hinten.
Stille.
Joel schluckte hart.
Marko tauchte auf, er zerstörte das Schloss am Gitter und befreite seine Freunde. Vaidade wollte ebenfalls die Zelle verlassen, doch Marko richtete seinen Zauberstab auf ihn.
„Du bleibst drinnen“ sagte Marko, Vaidade lachte und setzte sich wieder hin.
Kathleen entdeckte auf einem Tisch ein anderes Schloss, dieses nahm sie und befestigte es am Gitter.
„Marko, Gott sei dank geht es dir gut“ meinte Kathleen und umarmte ihn kurz.
Marko, Kathleen und Joel rannten durch die Gänge. Sie liefen die Treppen hoch und erreichten das Dach. Joel blieb geschockt stehen, als er Donatello van Geuden am Dach entdeckte. Donatello nickte den Kindern kurz zu und zog seinen Zauberstab.
Und schon tauchte hinter den Kindern Parazitismo auf.
„Expelliarmus!“ rief Donatello, der Feind wurde gegen die Tür geschleudert.
Marko, Kathleen und Joel liefen zu Donatello, hinter ihm waren 3 Besen, die fĂĽr sie bestimmt waren. Sie stiegen auf ihre Besen und flogen hinunter.
„Schnell, in den Dschungel!“ sagte Joel, doch Marko schüttelte den Kopf.
„Die Edelsteine! Die anderen 4 Edelsteine sind im Zimmer von diesem Monster“ sagte Marko und betrat wieder das Hauptquartier.
Joel und Kathleen wollten ebenfalls das Hauptquartier betreten, doch Geant schoss einen riesigen Feuerball auf die Kinder. Sie konnten noch rechtzeitig ausweichen, der Eingang wurde zerstört.
„Lauf!“ sagten Kathleen und Joel gleichzeitig; Marko nickte und suchte nach dem Zimmer von Froid Mignon.
Joel suchte nach seinen Dolchen, doch er hatte keine mehr dabei. Kathleen und der kleine Vampirjunge hatten auch keine Zauberstäbe dabei. Geant lachte laut auf und ging auf die Knirpse zu.
Vaidade saß in seiner Zelle und hörte den ganzen Lärm. Er versuchte sich zu entspannen, er wusste, dass die Kinder sterben würden.
Plötzlich explodierte das Gitter, er zuckte zusammen und sah zur fremden Person auf… Betrayel?
„Verschwinde hier“ sagte Betrayel und gab Vaidade seinen Zauberstab zurück.
Er lachte.
„Avada Kedavra!“ rief Vaidade.
Der grĂĽne Blitz traf Betrayel, er wurde durch die Luft geschleudert und landete am Tisch.
Betrayel war tot.
Vaidade lachte weiter und rannte schnell die Treppen hoch, dann bog er nach links ab und erreichte Mignon´ s Zimmer. Er betrat dieses und suchte nach den blauen Edelsteinen.
Auch Marko betrat nun dessen Zimmer, er zuckte zusammen als er Vaidade sah. Vaidade drehte sich um.
„Ascendio!“ rief er, Marko wehrte den Fluch ab.
„Expelliarmus!“
Der Schutzschild bildete sich und Vaidade verlor ein wenig Kraft.
Donatello hetzte einen Wasserzauber auf Parazitismo, dieser wehrte ihn mit Leichtigkeit ab. Er lief auf Donatello zu, er schleuderte dann ein Rohr auf seinen Gegner. Er fiel auf den Boden. Donatello nahm das Rohr in die Hand und schlug Parazitismo auf den Kopf…Er wurde ohnmächtig. Donatello nickte zufrieden und ging die Treppen hinunter.
Kathleen verwandelte sich in einen Phönix und stieß sofort einen schmerzenden Schrei aus. Geant ging in die Knie und hielt sich die Ohren zu. Joel lief ins Hauptquartier rein, der Phönix flog in die Höhe. Geant ballte seine Hände zu Fäusten und folgte Joel ins Hauptquartier.
Vaidade schleuderte Marko gegen die Wand, er landete am Boden und spuckte eine Menge Blut aus. Vaidade trat Marko ins Gesicht, immer und immer wieder.
„Niemand legt sich mit mir an!“ sagte Vaidade und tastete seinen Körper ab, fand den Edelstein und nahm ihn in die Hand. Dann suchte Vaidade weiter im Zimmer und entdeckte sie endlich: Die letzten 4 Edelsteine.
Er lachte laut auf und hielt endlich alle 5 Edelsteine in seiner Hand.
„Gib mir die Edelsteine!“ rief eine Stimme hinter Vaidade; er drehte sich langsam um und sah wie Donatello ihn mit dem Zauberstab bedrohte.
„Nein.“
Donatello lächelte leicht.
„Ava-.“
Joel rammte Donatello, Vaidade ergriff sofort die Chance.
„Avada Kedavra!“ rief er, der grüne Blitz raste auf Donatello zu, doch dann schubste Geant Donatello und Joel um.
Geant wurde gegen die Wand geschleudert.
Er war tot.
Marko sprang auf und rammte Vaidade, beide fielen zu Boden und die Edelsteine ebenfalls. Joel stand schnell auf um diese einzusammeln. Plötzlich flog der Phönix am Fenster vorbei und begann zu kreischen. Vaidade hielt sich die Ohren zu, er blutete aus den Ohren und kugelte am Boden herum.
Der Phönix landete am Dach und verwandelte sich in Kathleen zurück. Sie rannte die Treppen hinunter um ihren Freunden zu helfen.
Joel sammelte die Edelsteine ein, Marko drĂĽckte seinen Zauberstab gegen die Wange von Vaidade.
Joel steckte die Edelsteine in einen Beutel; Donatello sah den Beutel eine Zeit lang an. Joel bemerkte seinen Blick und versteckte den Beutel in seiner Hosentasche.
„Mignon wird euch alle töten“ sagte Vaidade.
Marko und Joel wussten nicht, wen er damit meinte, doch dann erinnerten sie sich wieder an das schreckliche Monster. ES sah nicht nur stark aus, es war auch stark.
„Wir müssen hier raus“ sagte Donatello und verließ das Zimmer.
Marko nahm Vaidade´ s Zauberstab und steckte diesen in die Hose.
Vaidade ging vor Marko, damit er ihn im Auge hatte. Joel folgte ihnen.
Donatello und die anderen verlieĂźen das Hauptquartier und versuchten in den Dschungel zu laufen, doch Rayo hielt die Gruppe auf.
Er schoss riesige Feuerbälle auf die Gruppe, Donatello wehrte alle ab, schrie laut auf und ließ Rayo explodieren.
Rayo war tot.
Joel machte groĂźe Augen, als er sah wie stark Donatello wirklich war. Hatte Donatello seine wahre Macht versteckt?
Die Gruppe lief in den Dschungel.
Froid Mignon betrat das BĂĽro von Mario Hofman. Der Minister sprang sofort auf und ging in die Knie, als er seinen Meister sah.
„Lord Mignon, schön Euch wieder zu sehen.“
„Sprich, wieso wolltest du mit mir persönlich sprechen“ sagte Mignon, verschränkte seine Arme und wartete auf eine Antwort seines Dieners.
Mario Hofman hob den Kopf und hob eine Augenbraue. Mignon wartete immer noch, aber als er sah, dass der Minister nicht wusste was gemeint war, ließ er seine Arme hängen und sah aus dem Fenster. Mignon ballte seine Hände zu Fäusten und sah zur Decke….Er wurde reingelegt…
„WUUUAAAHHH!“ brüllte Lord Mignon.
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