
@Jane-Doe:
Naja, sie trägt ja auch noch einen Pullover und Unterwäsche, also so schnell wird sie nicht erfrieren, aber du hast Recht, lange kann das nicht reichen.
Und zu ihren Kräften kann ich leider noch nichts sagen, sonst wäre ja die ganze Spannung hin.
Schreib mir einfach wenn du noch Lust zum nachlesen hättest ;-).
@Ima23:
Jeah, alle Macht der Frauen *lol*, wäre ja noch schöner wenn so ein Haufen Narren es schaffen würden eine Frau zu überwältigen, dann trägt eher Snape ein rosa Tutu und tanz Ballet *rofl*.
Und viel Spass mit dem neuen Kap, sorry das es so lange gedauert hatte aber ich war echt in letzter Zeit ziemlich im Stress.
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Durch die Dunkelheit der Nacht
Beißende Kälte empfing mich, zerrte an meiner Kleidung, drang durch jede Ritze und so war ich schon nach wenigen Augenblicken komplett durchgefroren.
Ich rannte, rannte bis das Schloss hinter mir verschwand und nicht mehr zu sehen war. Die Kälte und der Schnee stachen in mein Gesicht wie tausend winziger Nadeln und zwangen mich langsamer zu gehen.
Ich blieb stehen, blickte mich um, nichts war zu sehen außer Schneegestöber und undurchdringliche Schwärze. 'Ich hätte nicht einfach blindlings drauf loslaufen sollen', dachte ich verzweifelt. 'Aber was hätte mir dass genützt? Ich befand mich in einer fremden Welt, fernab von allem Vertrautem und hatte keine Ahnung wohin ich gehen sollte.'
Ich wandte mich nach links, mir war als hätte ich dort ein paar Lichter in weiter Ferne wahr genommen, aber dass hätte auch nur Einbildung sein können. 'Wenn bloß der Schnee nicht wäre', dachte ich grimmig. 'Aber was hätte ich schon zu verlieren?' Und nach kurzem Zögern machte ich mich dran in die Richtung zu gehen wo ich die Lichter kurz aufblitzen sah.
Ich wusste nicht wie lange ich mich durch den hohen Schnee kämpfte. Manchmal sank ich bis zu den Knien ein und hatte dann sichtlich Mühe mich wieder daraus zu befreien. Meine Hose war schon komplett durchnässt und klebte an meinen Beinen die ich schon lange nicht mehr spürte. Der Umhang hatte sich auch schon mit Schnee voll gesogen und zog mich damit immer wieder nach unten. Die Lichter die ich anfangs für eine Illusion gehalten hatte entpuppten sich nach geraumer Zeit die Lichter eines tief verschneiten Dorfes. Trotzdem kam es mir wie eine Ewigkeit vor als ich es endlich erreichte.
Stolpernd erreichte ich den Dorfplatz. Nur noch wenige Häuser waren erleuchtet. Aus einen von ihnen drang mir heftiger Lärm entgegen. Musste anscheinend ein Gasthaus sein, dort wird man mir bestimmt helfen. Ich schlug gerade den Weg zu Eingangstüre ein, als sich diese öffnete und einen paar Leute in die Kälte hinaustraten. Ihre Blicke fielen auf mich und erstarrten.
Ich hatte meine Hand erhoben, wollte ihnen etwas zurufen als ein roter Blitz auf mich zu raste. Ich hatte keine Möglichkeit ihm auszuweichen, wurde davon frontal getroffen und schleuderte mich einige Meter weiter in den Schnee. Ich versuchte mich zu rühren doch meine Muskeln schienen wie erstarrt zu sein. 'Na toll, musste wieder mal ein Schockzauber gewesen sein. Langsam geht es mir das aber echt auf die Nerven.'
Die 4 Gestalten kamen mit erhobenen Händen auf mich zu, als sie nur noch einen Meter von mir entfernt waren das jeder von ihnen einen Zauberstab in den Händen hielt. „Sei vorsichtig Harry, vielleicht sind hier noch mehr. “ Es war eindeutig die Stimme eines Mädchens gewesen die sich flüsternd an die Gestalt neben sich gewandt hatte. Harry schritt auf mich zu und taxierte mich abfälligen Blick. „Wenn das nicht einer der Handlanger von Voldemort ist", meinte dieser verächtlich.
'Moment Mal, was soll dass jetzt heißen? Warum denken die jetzt dass ich einer von Voldemorts Anhänger bin? So ein Blödsinn, ja wohl eher das Gegenteil.' Doch dann dachte ich wieder an meine Kleidung. Die dunklen Sachen und der schwarze Umhang sahen wirklich verdächtig nach denen von den Todessern aus. Und als ich meine Hand erhoben hatte, hatten sie wahrscheinlich gedacht ich hätte einen Zauberstab dabei.
„Was ist, hat es dir die Sprache verschlagen?“ Es war nun die ganz linke Gestalt die zu mir sprach. Musste anscheinend auch ein Mädchen gewesen sein, aber hatte genauso viel Verachtung in der Stimme wie dieser Harry von vorhin.
„Ich bin kein Todesser.“ Meine Stimme zitter als ich zu ihnen sprach. Es war nicht gerade angenehm reglos in dem nasskalten Schnee zu liegen. „Ja, das sagen sie alle wenn man sie erwischt hat", schnaubte die 2. Person von links und trat mir in die Seite. Ich zuckte zusammen als er mich hart in der Seite traf. „Hei, was soll der Blödsinn? Machte es dir Spaß auf Wehrlose rum zu hacken?“ Ein kurzes verächtliches Schnauben war zu hören. „Wehrlos? Das ich nicht lache.“
Ich atmete noch einmal tief durch bevor ich wieder das Wort ergriff. „Verdammt, ich bin wirklich keiner und wenn ihr mir nicht glaubt seht doch einfach auf meinem linken Unterarm nach.“ Der Schnee hatte meine restliche Kleidung durchnässt und die Kälte bis mir unangenehm in den Rücken. Ich versuchte wie vorhin gegen den Fluch anzukämpfen, doch das war angesichts der Kälte nicht ganz so einfach.
Die vier schienen anscheinen zu überlegen was sie wohl als nächstes mit mir machen würden. „Also gut“, meinte Harry wieder. „Ich werde nachsehen und falls sie sich auf einmal zu wehren beginnt kannst du ihr einen Fluch auf den Hals hetzen der sich gewaschen hat Mine.“
„Lumos.“ Die Spitze des Zauberstabs des Jungen fing an zu leuchten und das Licht fiel auf die vier Gestalten und ich sog scharf die Luft ein. Schon als vorhin der Name Harry gefallen ist hatte ich eine wage Vermutung die sich gerade eben durch „Mine“ verstärkt hatte. Vor mir standen, mit erhobenen Zauberstäben: Harry Potter mit dessen Freundin Ginny Weasley, Hermine Granger und Ronald Weasley. Besser bekannt als das goldene Trio, plus Freundin.
Harry beugte sich immer noch mit grimmigem Gesichtausdruck zu mir runter, kniete sich neben mir, schob grob den linken Ärmel meines völlig durchnässten Sweatshirts hoch und leuchtete mit dem Zauberstab meinen Unterarm ab. „Da ist wirklich nichts zu sehen, aber trotzdem könnte sie einer von ihnen sein.“ 'Man, der Typ ist ja gleich gar nicht misstrauisch. Was soll ich denn noch machen damit er glaubt dass ich kein Feind bin? Einen Handstand und singen "Ich bin kein Todesser!"?' Er stand wieder auf und blickte dann misstrauisch zu seinen Freunden. „Was machen wir jetzt mit ihr? Liegen lassen können wir sie hier nicht.“ „Wie wäre es wenn wir sie zu Dumbledore bringen?“ Warf Ron ein. „Der kann dann entscheiden was mit ihr passiert.“ Die anderen nickten zustimmend.
Ich hatte inzwischen geschafft den Fluch von mir abzuschütteln, was ein hartes Stück Arbeit war und versuchte mich mühsam aufzurichten, doch meine Füße waren von der Kälte inzwischen so taub dass ich sie nicht mehr spüren konnten und knickten wieder unter mir ein.
Das Rascheln meiner Kleidung ließ die vier herum fahren. Mit erhobenen Zauberstäben starrten sie fassungslos auf meine zusammen gekauerte Gestalt. „Wie konnte sie den Fluch abwerfen, so was ist unmöglich.“ Fragte Hermine fast hysterisch. Anscheinend ging diese Sache über ihren Verstand. 'Und über meinen erst', dachte ich sarkastisch. Meine Hände waren inzwischen von der Kälte ganz blau angelaufen und ließen sich kaum noch bewegen.
„Wer bist du und wehe du sagst nicht die Wahrheit!“ Harry funkelte mich aus böse glitzernden Augen an. „Voldemort hatte mich aus meiner Wohnung entführt", erwiderte ich wahrheitsgemäß mich schwacher Stimme, die Kälte setzte mir immer mehr zu. Eine schreckliche Müdigkeit überkam mich, so müde dass ich mich jetzt einfach hinlegen und schlafen konnte „Doch ich konnte irgendwie entkommen und bin seitdem auf der Suche nach jemanden der mir helfen kann wieder in meine Welt zu kommen.“
Ich hoffte das sie mir Glauben schenken würden, und falls nicht mich wenigstens irgendwo hinbrachten wo es wärmer war. Die vier starrten mich wieder ungläubig an. „Was heißt deine Welt und was wollte er von dir?“ Setzte Harry weiter nach. Er schien mir nicht so recht zu glauben.
'Man, können wir das hier nicht später klären? Ich frier mir hier weiß Gott was alles ab und er hatte nichts besseres zu tun als mich mit Fragen zu löchern.'
„Keine Ahnung.“ Meine Stimme war nur noch ein Hauch. „Bis vor ein paar Stunden wusste ich nicht einmal dass er existiert, aber er schien sehr interessiert an mir zu sein. Seine Gefolgsleute hatten den strickten Befehl mich nicht an zufassen.“ Meine Augenlider wurden immer schwerer. Schlafen, einfach nur schlafen.
„Sie kann kein Muggel sein, sonst hätte sie den Zauber nicht brechen können.“ Meinte Hermine herrisch. „Niemand kann dass.“ Allmählich verschwammen die vier vor meinen Augen der immer dunkler wurde und ihr Gerede wurde langsam zu einem dumpfen Gemurmel. Und bevor die ganze Welt um mich erneut in Dunkelheit tauchte, fragte ich mich was wohl jetzt aus mir werden würde?
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„Man ist dass eine Kälte.“ Grimmig zog Snape den Kragen seines Todessers Umhangs hoch damit kein Schnee hinein wehte. Auch die anderen haben ihre Kapuzen wieder hochgezogen und den Kragen umgeschlagen um sich so gegen den Schnee zu schützen.
„Ich hab keine Ahnung wo wir anfangen sollen zu suchen, sie ist wie vom Erboden verschluckt.“ Kommentierte Nott. Ihm passte es jetzt ganz und gar nicht in den Kram in die eisige Kälte hinaus zu gehen. „Ihre Spuren hat der Wind schon längst zugeweht.“
„Außerdem kam man bei dem Schneegestöber so wieso keine zwei Meter weit sehen, wie so sollen wir sie da finden?“ Fügte Dolohow zweifelnd dazu.
„Warum ist sie überhaupt so wichtig für ihn?“ Zeterte nun auch noch Crabbe herum. Ihm passte es wie den meisten anderen nicht hier draußen unterwegs zu sein.
„Das geht euch gar nichts an.“ Fauchte Snape Crabbe an. „Wichtig ist nur das wir sie finden und am besten noch bevor sie in der eisigen Kälte noch umkommt.“
„Du weißt also warum sie so wichtig für ihn ist?“ Mischte sich nun auch Goyle ein der Snape interessiert musterte. „Nur das wichtigste.“ Knurrte Snape der sich langsam von den anderen bedrängt fühlte.
„Und was weißt du?“ Fragte Rookwood erbost. Er hasste es wenn er sich hintergangen fühlte. „Nur das wird tot sind wenn wir sie nicht zurück bringen.“ Erwiderte Snape verärgert. „Ihr müsst es jedenfalls ab jetzt ohne mich erledigen da ich jetzt wieder in die Schule zurückkehren muss und ich bete zu Salazar das ihr es dieses Mal schafft euren Auftrag zu erledigen ohne irgendwelchen Bockmist zu machen.“
Bevor jedoch jemand was erwidern konnte war Snape mit einem leisen Plopp auch schon disappariert.
„Das ist ja die Höhe!“ Lucius war kurz davor in die Luft zu gehen. Er ärgerte sich maßlos über Snapes feiges Verschwinden. „Verschwindet so einfach mir nichts dir nichts nach Hogwarts und überlässt uns die Arbeit. Aber das wird mir diese Fledermaus schon noch irgendwann büßen. So war ich Malfoy heiße.“ Er erhielt zustimmiges Gemurmel.
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