
@Dea1963:
Danke für deine Review, ich weiß das ich einige Fehler drin habe und versuche sie meistens dadurch zu vermeiden den Text minimum 5-6 Mal durch zulesen bevor ich ihn online stelle. Den angeblichen Fehler mit dem Silencio ist beabsichtigt, da bei ihr kein Fluch langanhaltend wirkt. Das warum wird nach und nach geklärt ;-)
@NoctiVagux:
Danke für deine Review, soviel Lob ist mir schon fast unangenehm *rotwerd* . Freut mich das dir die Story soviel Spass beim lesen macht.
Ich suche übrigens noch einen Betaleser, also wer Lust hat kann sich gerne bei mir melden. Aber nur über Eulenpost da meine Email Addy zur Zeit nicht funktioniert *grummel*. Und nun viel Spass mit dem neuen Kapitel :-)
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.. nach Riddle Manor
Ich erwachte langsam wie aus einem tiefen Schlaf und wusste im ersten Augenblick nicht was geschehen war. Mein Schädel brummte als hätte sich dort eine Kolonie Hummel niedergelassen und außerdem fühlte er sich an als wäre auf die doppelte Große angeschwollen und würde jeden Moment platzen. Zudem war meine Zunge pelzig und ich schmeckte einem widerwärtigen Geschmack auf der Zunge. Mein Magen war zum wiederholten Mal nicht dort wo er eigentlich hin gehörte und ich kämpfte mühsam gegen den Brechreiz an der mich immer wieder überkam. 'Warum wollte mein Magen eigentlich in letzter Zeit alles doppelt und dreifach verdauen? Einmal reichte mir vollkommen. Vielleicht sollte ich mich hinsetzen? Vielleicht würde es mir da besser gehen. Aber erst muss ich herausfinden wo ich war.'
Langsam öffnete ich meine Augen. Ich erblickte einen riesigen Raum der trotz seiner Größe gemütlich wirkte. Er war ganz aus hellem Holz getäfelt das viele Verschnörkelungen aufführte. In einer Ecke sah ich einen Kamin in dem lustig ein Feuer brannte, drum herum waren locker 4 Sessel und ein Sofa verteilt und luden zum faulenzen ein. In der anderen Ecke waren zwei gewaltige Terrassentüren angebracht und führten nach draußen wo die Sonne die Landschaft in eine weiße Glitzerwelt verwandelte. Ich selber lag auf einem Himmelbett das so groß war wie mein komplettes Schlafzimmer und das erstaunlich weich und kuschelig war. Als ich an mir hinunter blickte stellte ich fest dass ich immer noch meine komplette Hogwartsuniform trug.
Wamm! Mit dem Erkennen meiner Kleidung kehrten mit einem Schlag sämtliche Erinnerungen an das Erlebte zurück. Meine Entführung durch die Todesser, das Zusammentreffen mit Voldemort, meine Flucht und die darauf folgende Bekanntschaft mit dem goldenen Trio, das Erwachen in Hogwarts, die Häusereinteilung, der unangenehme Zusammenstoß mit Malfoy junior, der Unterricht bei Snape und zum Schluss meine erneute Entführung durch die Todesser.
Ein leises Räuspern neben mir ließ mich zusammen zucken. Mein Blick fiel auf die linke Seite meines Bettes und erstarrte. Genau da saß, in einem Sessel der sehr gemütlich aussah, niemand anderes als der in komplett schwarz gekleidete Lord Voldemort!
Unwillkürlich wich ich vor ihm zurück doch dieser lächelte mich mit einem offenen Lächeln an. Ja, der Lord lächelte. Dieses Bild war so absurd dass ich ihn anstarrte wie ein hypnotisiertes Kaninchen. „Schön dass du endlich aufgewacht bist Joseline.“ Die Stimme klang sanft und so unglaublich weich als wollte er mich damit streicheln. Wüsste man nicht wer sich hinter dieser Stimme verbarg, hätte man nicht glauben können zu was der Träger dieser Stimme alles fähig war. Ich fühlte mich in diesem Moment als wäre ich in eine meiner Träume gefangen. In einen meiner Alpträume.
„Bleiben sie mir bloß vom Leib.“ Ich keifte den Lord böse an und machte mich daran das Bett als Barriere zwischen mir und ihm zu bringen. Ich wusste dass dies wohl kaum den Lord daran hindern würde zu mir zu gelangen aber es gab mir ein trügerisches Gefühl von Sicherheit.
„Ich will dir doch nichts tun, wenn du mir dass glauben würdest wäre das schon mal ein Anfang.“ Der Lord hat sich inzwischen erhoben und blickte mich von der anderen Seite offen an. 'Für wie bescheuert hält der mich eigentlich? Das ich ihm das jetzt so mir nichts dir nichts glauben würde? Darauf kann er warten bis Schweine fliegen können und die Polkappen schmelzen.'
Anscheinend sah der Lord dass ich seinen Worten keinerlei Glauben schenkte und seufzte auf. „Es wundert mich nicht im Geringsten das du mir nicht glaubst, ich hätte nichts anderes von dir erwartet.“
„Was soll das jetzt hier werden? Ein umgekehrtes Psychologengeschwätz um mich zu verwirren?“ Obwohl ich bezweifelte dass Voldemort wusste was ein Psychologe ist. „Das wirkt bei mir nicht, also lass es gleich bleiben.“
„Ich will dich gar nicht verwirren, dass wäre mir nie in den Sinn gekommen.“ Der Lord wirkte nach außen immer noch erstaunlich gefasst obwohl ich das leichte Zittern in seiner Stimme natürlich nicht überhört hatte. Es kostete ihm anscheinend viel Mühe nicht die Beherrschung zu verlieren.
„So wie du jetzt vor stehst glaube ich dir kein Wort. Du kannst ja kaum deine Aggression unter Kontrolle halten und würdest am liebsten mich gleich über den Haufen fluchen.“ Hektisch blickte mich nach einem geeigneten Fluchtweg um. Mein Blick fiel auf die Terrassentüre. 'Wenn sie sich nicht öffnen lässt, würde ich sie halt notfalls einschlagen.'
„Geduld ist leider nicht eine meiner Stärken, solltest du wissen“, presste der Lord mühsam zwischen seinen Zähnen hervor.
„Das hätte ich jetzt nicht gedacht.“ Meine Stimme triefte vor Sarkasmus.
„Was ich dir eigentlich sagen wollte ist aber etwas ganz anderes.“
„Ach ja, und was?“ Ich hatte mich inzwischen immer weiter nach hinten zurück gezogen bis ich die Wand in meinem Rücken spürte. Langsam schlich ich an ihr entlang, in Richtung der Terrassentüren, ließ aber dabei den Lord keine Sekunde aus den Augen.
Der schien zurzeit gegen irgendwelche unsichtbare Dämonen zu ringen um zu bemerken dass ich immer weiter in Richtung der rettenden Türe glitt. Doch dann fiel sein Blick wieder auf mich und er erkannte natürlich sofort mein Vorhaben. „Bleib stehen.“
Ich wunderte mich noch woher er so schnell seinen Zauberstab her hatte als ich schon von einem Fluch getroffen an die Wand gedrückt würde und dort wie erstarrt kleben blieb. Der Zauber war viel mächtiger als die anderen die mich bis jetzt getroffen hatten und schien mir ein Ding der Unmöglichkeit ihn zu durchbrechen wie die anderen vor ihm.
„Ich wusste doch dass du mich anlügst“, schrie ich den Lord an. „Ich wusste doch das du was im Schilde führst. So jemanden wie dir kann man einfach nicht trauen.“
„RUHE.“ Brüllte der Lord mich an. Seine Augen funkelten mich tiefrot aus den Höhlen an und ich vergaß vor Schreck die Worte die ich gerade noch sagen wollte.
„Eigentlich wollte ich dir unter anderen Umständen erklären aber du lässt mir keine andere Wahl.“ Der Lord schritt auf mich zu. Langsam schlich sich Furcht in meinen Körper und verharrte dort hartnäckig. 'Was hatte er bloß vor mit mir?' Jetzt stand der dunkle Lord direkt vor mir. Stumm suchte er meinen Blick. Bohrte seine braun/grünen Augen in Die meinen.
Der Lord atmete noch einmal tief durch bis er das Wort ergriff. „Der Grund warum ich dich herbringen ließ, ist der. Ich………. Ich …………....ich bin dein Vater.“
Ich starrte den Lord vor mir mit schreckgeweiteten Augen an, konnte nicht glauben was ich soeben von ihm erfahren hatte. 'Dieser Mann, der schrecklichste und grausamste Zauberer der jemals auf dieser Erde gelebt hatte, der nun vor ich stand, sollte mein Vater sein? Das konnte nur ein schlechter Scherz sein.'
Es dauerte dementsprechend auch eine Weile bis ich meine Sprache wieder fand. „Weiß du was? Ich glaube dir nicht.“ Ich merkte indessen dass ich es irgendwie geschafft hatte, wie wusste ich selber nicht, mich von dem Umklammerungsfluch zu befreien. Ich stieß Voldemort beide Hände vor die Brust. Dieser wurde davon so überrascht dass er rückwärts zu Boden fiel.
Ich stürmte auf die verglaste Tür zu, riss an der Klinke. 'Mist, verschlossen.' Ich blickte hektisch zum Lord zurück. Dieser hat sich inzwischen wieder aufgerappelt, sein Blick war eine Mischung aus Erstaunen und Unglauben.
Ich riss noch mal an der Türe, aber wieder ließ sie sich nicht öffnen. Ich nahm Anlauf und mit letzter Verzweiflung schmiss ich mich durch die Glastüre, die Hände schützend vor meinem Kopf gehalten. Doch kaum hatte ich die Terrasse betreten, musste ich feststellen dass sie komplett vereist war. Ich rutschte, schlitterte mit beiden Beinen hilflos über das Eis und konnte doch nicht verhindern das ich vorüber auf den gefliesten Boden fiel der über und über mit Glasscherben bedeckt war. Ich riss mir noch schützend die Hände vors Gesicht bevor ich aufprallte.
Die Kanten der Scherben zerfetzten meine Uniform und schnitten scharf in meine Unterarme. Ich keuchte vor Schmerz auf. Blut lief meine Unterarme hinab und färbte meine Uniform und den Schnee unter mir blutrot. Ich spürte wie die Wunden sich zu schließen versuchten doch die Scherben die zum Teil immer noch in meinen Unterarm steckten verhinderten dies meisterhaft. Die Wunden brannten, pochten, verdrängten den Gedanken so schnell wie möglich von hier zu verschwinden aus meinem Kopf. Ich drehte mich auf den Rücken und blickte in das vor Zorn bebende Gesicht Voldemorts. 'Schei…, der war ja auch noch da. Den hatte ich komplett vergessen.'
Die Augen des Lord glühten jetzt so grellrot in den Augenhöhlen sodass ich glaubte zwei Stück glühende Kohlen würden jetzt auf mich herab blicken. „Bist du denn jetzt komplett wahnsinnig geworden?“ Hart packte er mich am Kragen, zerrte mich halb in die Höhe und schleifte mich, vor Schmerz immer noch ganz erstarrt, wieder in das Zimmer zurück. Die Scheibe der Türe reparierte lautlos kaum dass wir sie hinter uns gelassen haben. Voldemort schmiss mich wieder zurück auf das Bett während ich mir immer noch schützend die Hände vor mein Gesicht hielt.
Der Lord riss grob die Überreste meiner Ärmel hinunter, was von mir mit einem lauten Schmerzensschrei quittiert wurde. Das Blut lief mir immer noch über die Unterarme und tropfte nun auf meinen Umhang. Die Splitter steckten immer noch in den Wunden und pochten unaufhörlich. Voldemort saß inzwischen fast auf mir und drückte meine beiden Handgelenke unerbittlich auf meine Brust. Ich wand mich gegen seine Berührungen, wollte nicht dass er mich anfasste.
„Wenn du nicht gleich still hältst wirst du es bereuen“, fauchte mir der Lord eiskalt entgegen. Ich hielt erschrocken inne und starrte ihn angsterfüllt an. Ich wusste das er zu Grausamkeiten imstande war die ich mir nicht einmal zur vorstellen wagte. Voldemort nutzte dies um mit seinem Zauberstab über meine Wunden zu streifen. Augenblicklich hörte der Schmerz auf, die Splitter verschwanden und die Wunden verschlossen sich nahtlos. Erst am linken dann am rechten Unterarm. Der Lord funkelte mich immer noch eisig an. „Wenn du noch Mal so was tust wie das gerade eben werde ich dafür sorgen das du nicht mehr lange zu leben hast.“ Eisige Kälte machte sich in meine Glieder breit als ich seine Worte vernahm. Die Gestalt Voldemorts strahlte soviel Macht und Kälte aus dass ich glaubte das er seine Worte augenblicklich Taten folgen lassen würde.
Doch der Lord ließ augenblicklich von mir ab und einen kurzen Augenblick huschte so etwas wie Erschrecken über das bleiche Antlitz. Er wandte sich abrupt ab, rauschte quer durch den Raum, verließ das Zimmer wobei er die Türe hinter sich mit einem lauten Knall zuschmiss.
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„Und hat sie dir Glauben geschenkt?“ Snape stand lässig am Türstock gelehnt als der Lord den Raum verließ und sie frustriert gegen die Türe lehnte. „Sieht das etwa danach aus Severus?“, erwiderte der Lord merklich gereizt. „Sie ist so was von Dickköpfig.“ Wütend rammte der Lord seine Hand gegen die Tür. Das Holz knackte bedrohlich als seine Faust dagegen krachte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht rieb er sich der Lord die lädierte Hand. 'Ohh, dass hat jetzt eindeutig gut getan.'
„Von wem sie das wohl hat?“ Severus grinste scheinheilig doch als der finstere Blick seines Lords ihn streifte hob er beschwichtigend die Hände. „Ich wollte dich nicht verärgern, meinte damit nur dass gewisse Dinge vererbt werden.“
Nervös strich sich der Lord sie durch seine schwarzen Haare. „Das weiß ich doch Severus, zudem habe ich ihr noch einen Fluch auf den Hals gejagt, dann sie angeschrieen und ihr schlussendlich noch gedroht ihr was anzutun weil ich mich nicht mehr beherrschen konnte. Das war nicht gerade hilfreich in der Sache.“
Überrascht hob Severus eine Augenbraue und blickte seinen Lord interessiert an. Er kannte das Temperament seines Freundes nur zu gut. „Was hat sie denn getan?“
„Sie wollte sich aus dem Fenster stürzen um zu fliehen, das dumme Kind.“
„Kannst du ihr das verübeln?“
„Natürlich nicht aber als ich das Blut sah bin ich ausgerastet und dass macht die Sache nicht gerade einfacher. Dabei habe ich doch nur Angst dass ihr was Ernsthaftes passiert. In 5 Tagen wird sie 18 und wenn wir da nicht bis Mitternacht das Ritual durch geführt haben wird sie sterben weil die Macht in ihr dann so gewaltig dass sie sie nicht mehr allein bewältigen kann und schließlich davon wortwörtlich zerquetscht wird. Doch das können wir nur machen wenn sie es freiwillig über sich ergehen lässt und bis jetzt sie es nicht danach aus als ob sie mir jemals vertrauen würde. Was mir noch größere Sorgen macht ist das wir bis jetzt nicht mal im Ansatz wissen wie genau das Ritual vonstatten gehen soll da es so einen Fall noch nie gegeben hat, weil niemand wusste das es überhaupt so ein Fall geben kann. Nur in wenigen Büchern steht überhaupt über was darüber drinnen und dann auch nur das es durchgeführt werden sollte aber nicht wie.“
Der Lord schritt während er redete unruhig vor Severus auf und ab und war drauf und dran einen Graben in das teure Parkett zu laufen. „Du weißt dass ich Tag und Nacht an diesem Problem arbeite, aber bitte verlang' keine Wunder von mir.“ Severus' Gesicht umwölkte große Kummerfalten.
Der Lord ließ von seinem Vorhaben ab das Parkett zu ruinieren und blickte Severus besorgt an. „Bitte forsche weiter, Severus. Von dir hängt das Leben meiner Tochter ab.“ Voldemort wandte sich wieder ab und begann weiter den Fußboden zu malträtieren. „Du hast mein Wort Tom“, erwiderte der Tränkemeister ernsthaft.
„Da gibt es aber noch etwas was mich beunruhigt Severus.“ Severus war gerade im Begriff zu gehen als er sich wieder seinem Freund zuwandte. „ Was denn Tom?“, fragte er merklich besorgt. „Sie hatte es vorhin geschafft meinen Lähmzauber zu durchbrechen.“ „Sie hat . . . was?“ In Snapes Stimme schwang großes Erstaunen mit. „Nicht nur das“, fuhr Tom weiter fort. „Als ich ihre Wunden geheilt habe, hatten sich einige von ihnen schon verschlossen und waren verheilt, nur in denjenigen wo das Glas noch drin steckte waren noch offen.“ Snape legte besorgt seinen Mittelfinger auf die Lippen während sein Freund ihn musterte. „Kannst du mir sagen wie dass möglich ist? Weder ich noch ihre Mutter“, der Lord schloss für ein paar Sekunden die Augen. „Verfügen oder Verfügten über solche Kräfte. Obwohl ich natürlich nur wenig über die Kräfte von Hamiet weiß.“ Er blickte stumm zu Boden als wüsste dieser die Antwort.
„Ich denke das muss dabei entstanden sein als eure beiden Kräfte sich vermischt hatten. Wie schon gesagt, es gab noch nie so einen Fall wie den ihren“, meinte Severus nach einigem Überlegen. „Ich werde mich dann zurück ziehen und dir Bescheid geben sobald ich was Neues weiß. Bis später Tom“
„Noch was Severus.“ „Hmm?“ „Tut mir leid dass mit der Wange und mit dem Vorfall vor 3 Tagen, ich hatte noch keine Möglichkeit mich dafür zu entschuldigen, aber du weißt ja dass ich dir von den anderen keinen Sonderstatus geben darf, dass würde nur Zwietracht unter den anderen säen.“ Der Tränkemeister winkte ab. „Keine Sorge, dass vergeht wieder, Crabbe wird da ein bisschen mehr Schwierigkeiten haben.“ Severus verzog grinsend das Gesicht, selbst Tom musste lachen. „Stimmt, der dürfte in nächster Zeit Schwierigkeiten haben richtig ein zu schlafen.“ „Du musst mir unbedingt den Zauber zeigen mit dem du es gemacht hast, denn wenn ich jemals wieder unterrichten werde, wäre es höchst amüsant ihn ein paar Schülern auf den Hals zu jagen.“ Gespielt vorwurfsvoll drohte Tom dem Tränkemeister mit dem Zeigefinger. „Tztz, Herr Professor, sowas macht aber kein anständiger Lehrer.“ Severus zuckte mit den Schulten. „Wann war ich denn jemals anständig und außerdem haben die Rotzgören nichts anderes verdient.“ Lachend schüttelte Tom den Kopf, er kannte Severus einfach schon zu lange dass er wusste dass dies alles nur leere Drohungen waren. Severus verabschiedete sich und verzog sich wieder in die große Bibliothek die ihm Haus des Lords untergebracht war.
„Twinky“, rief der Lord gebieterisch. Der Hauself Twinky erschien mit einem Plopp vor seinem Herren und verneigte sich und fragte mit piepsiger Stimme: „Was wünscht der Meister?“ „Kümmere dich um meine Tochter, sorge dafür dass es ihr an nichts fehlen wird. Sie wird ab sofort deine neue Herrin sein und du wirst alle ihre Befehle befolgen. Und noch was Twinky.“ Die Stimme des Lords wurde zu einem leisen und gefährlichen Flüstern. „Du verrätst keinem wer sie ist, glaub mir, ich werde wissen wenn du dagegen verstößt und bei Salazar, du willst nicht wissen was ich dann mit dir anstellen werde.“
Der Elf blickte seinen Herrn verschreckt an nickte aber eifrig sodass seine langen Ohren wackelten. „Alles was Meister sagt, wird Twinky ein Vergnügen sein“, piepste er mit seinem hohen Stimmchen und machte sich eiligst daran in der Küche etwas zu Essen für die Tochter des Lords zu holen.
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