
@xclamp:
Ja, Draco ist der KNüller in der Geschichte, wir war schon immer klar das er nur immer den großen Macker raußhängen lässt und in Wirklichkeit nur ein Weichei ist *rofl* .
Ja es ist schade das sich keiner mehr außer dir mehr meldet, wo sind denn alle nur hin *suchendindierundekuck* ???
Trotzdem viel Spass mit dem neuen Kap
LG
Einsamer Kämpfer
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Eine Geschichte und ein Brief
„Nein, lass mich endlich in Ruhe.“ Ich rannte durch das Dickicht eines Waldes deren Äste wie Arme nach mir griffen mir immer wieder am weiterkommen hinderten. Meine Arme zierten bereits etliche Schürfwunden, doch ich spürte sie nicht. Meine Angst überdeckte dies alles meisterlich. Etwas war hinter mir her. Etwas Grauenvolles. Immer wieder blickte ich über meine Schulter während ich über den Waldboden stolperte wo das Dickicht immer dichter wurde. Ich erkannte nur einen schwarzen Schatten der mir unablässig folgte, ihm schien das dichte Geäst des Waldes nichts auszumachen. Vor mir ragte eine mächtige Wurzel aus dem Boden, doch da ich mich gerade wieder umblickte um zu schauen ob mein Verfolger noch hinter mir war, sah ich sie nicht und fiel auf den mit Moos überzogenen Waldboden. Der Schatten war nun direkt über mir. „Hab ich dich endlich.“ Ich hörte ein schauderhaftes Gelächter. „Lass mich endlich in Ruhe“, wimmerte ich, zu keiner anderen Reaktion fähig. Eine skelettartige Hand schoss aus dem Umhang heraus und zerrte mich wieder auf die Füße. Ich schlug wie wild um mich, versuchte mich aus dem Klauengriff des Monsters zu befreien doch meine Angriffe verpufften wirkungslos. Die Gestalt zog mich näher zu sich, kalter Atem schlug mir entgegen. „Hör auf dich zu wehren meine Liebe, es wird dich nicht retten.“ Wieder schlug ich um mich und traf das Monster dabei im Gesicht und ein unwirklicher Schrei rang aus der vermummten Kapuze.
Die Welt um mich herum begann zu zerfließen, bis nur noch Düsternis mich umgab. Ich riss die Augen auf. Ich erblickte nun nicht mehr einen Wald sonder eine mit Stuck verzierte Decke. Erst nach einigen Sekunden wandte ich mich um und die Ursache meines Erwachens. Neben mir im Bett lag ein schwarzhaariger Mann der sich mit einer Hand die Nase hielt. Obwohl dadurch fast die Hälfte seines Gesichtes verdeckt war erkannte ich dass es sich dabei um den Lord handeln musste. Aber nicht nur er war hier in dem Raum, neben dem Bett erhob sich gerade Snape während weiter vorne Draco auf dem Boden lag und gerade fluchend versuchte sich aus einer Decke zu befreien in der er sich verheddert hatte. 'Hilfe, was hatten die hier alle verloren?'
Ich wollte gerade aus dem Bett springen und mich aus der Reichweite des Lords zu bringen als mir auf fiel das ich gar nichts anhatte und zog die Decke verschreckt bis zum Kinn hoch. „Was ist hier los? Warum habe ich nichts an? Wieso verflucht noch mal seit ihr alle hier?“ Eine Antwort bekam ich nicht weil im nächsten Moment die Türe aufsprang und Lucius Malfoy mit gezogenem Zauberstab herein stürmte. „Wo ist der Angreifer? Ich mache ihn fertig.“ Blieb dann aber verdutzt stehen als sein Blick auf das Bild fiel das sich ihm gerade bot. „Steck den Zauberstab weg Lucius“, schnarrte Snape ungehalten. „Keiner ist hier.“ Er ließ erleichtert seinen Zauberstab in der Robe verschwinden. „Was ist denn hier passiert?“
„Jemand hat geschrieen, bin des wegen auch aufgewacht“, erwiderte Severus der sich seinen steifen Nacken massierte. „Das war ich“, nuschelte der Lord hinter seiner Hand. „Sie“, er deutete auf mich. „Hat mir eine verpasst.“ 'Warum verspürte ich bei dem Gedanken bloß keinerlei Gewissensbisse?' „Man, musstest du mich so erschrecken“, schnarrte Draco aus der Ecke. Er hatte es endlich geschafft sich aus der Decke zu befreien und richtete sich nun auf. „Ich habe einen halben Herzinfarkt bekommen.“ „Sei nicht so eine Memme Draco.“ Lucius war sichtlich erleichtert das nichts ernsthaftes passiert war. „Und überhaupt, was machst du eigentlich hier? Du solltest doch in der Schule sein!“ Dracos Blick fiel auf die Terrassentür und sog scharf die Luft ein als er draußen helllichten Tag erblickte.
„Bei Merlins grauen Unterhosen, wie spät haben's wir?“ Tom, erstaunt über Dracos Wortwahl, holte eine Taschenuhr hervor und blickte auf sie. „Es ist kurz nach halb neun.“ „Oh nein, die Gonagall wird mich umbringen wenn ich wieder ihren Unterricht verpass'.“
„Glaub mir, das werde ich übernehmen wenn du mir nicht sofort sagst.“ Lucius schmiss die Türe hinter sich zu. „Was du hier mitten unter der Woche zu suchen hast.“ „Das ist alles Onkel Sev's Schuld.“ Draco deutete anklagend auf den Tränkemeister. „Er hat mich hier her geschleift.“ Lucius Zorn richtete sich nun gegen ihn. „War ja klar, und was war bitte so wichtig das es nicht bis Ende der Woche zu warten hatte?“ „Ich brauchte ihn weil er die gleiche Blutgruppe wie Joseline hat.“ Unbeeindruckt von Lucius Drohgebärden. „Du weißt doch dass sie von Belllatrix angegriffen wurde!“
Lucius blickte noch einmal ziemlich verwirrt drein bevor er begriff was Severus gerade gesagt hatte und Erkenntnis breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Oh . . . . ach ja . . stimmt. Ich werde dann Dumbledore eine Entschuldigung schreiben das deine Großmutter Ludovika gestorben ist.“ Draco seufzte erleichtert auf bevor er wieder die Stirn krauste. „Oma Ludovika? Die ist doch schon tot.“ Lucius kuckte verwirrt. „Wann?“ „Dieses Jahr im Sommer.“ Lucius kratzte sich am Kopf als müsste er sich angestrengt nachdenken. „Kann mich nicht daran erinnern.“ Draco verdrehte die Augen. „Du warst weg, mit Tom.“ Augenblicklich erhellte sich das Gesicht von Malfoy senior. „Stimmt, da waren wir in London. Hatt' irre viel Spaß gemacht die Muggel wieder einmal ein bisschen auf zumischen.“ „Wie wäre es wenn du mal was Erfreuliches schreiben würdest und nicht ständig etwas vom Tod anderer Leute uns gehen nämlich langsam die Verwandten aus. Was willst du machen wenn sie wirklich sterben? Ihren Sarg ausbuddeln uns sie nochmals begraben? Ich glaube selbst Dumbledore würde es auffallen wenn wir gleich zweimal die gleichen Leuten beerdigen.“ Lucius blickte seinen Sohn böse an. „Hüte deine Zunge Bürschchen, sonst hast du bald keine mehr. Und zu deiner Information: Was sollte ich sonst schreiben? Vielleicht dass du denn Todessern beigetreten bist oder dass du bei einem Treffen beim dunklen Lord warst?“ „Wäre schon mal ein Anfang.“ „Haha sehr witzig.“
Verwirrt habe ich die Gespräche verfolgt, die Decke immer noch krampfhaft um mich geschlungen. 'Die hatten eindeutig nicht mehr alle Taschen im Schrank', dachte ich und versuchte nun langsam kriechend aus der Reichweite dieser Irren zu kommen, doch leider blieb mein Fluchtversuch nicht unentdeckt. „Auch ein schöner . . ähm . . . Rücken kann entzücken.“
Ich war schon an der Bettkante als ich es vernahm, fiel erschrocken vom Bett auf den harten Fußboden und landete prompt auf meinem nun auf den eben so schönen titulierten Rücken. Mein Blick fiel sofort auf die grinsende Visage von Lucius Malfoy.
"Wieso seit ihr denn alle hier?" Fauchte ich in die Runde. "Ich bekomm gleich einen Anfall wenn mir nicht sofort jemand sagt was hier passiert ist?" Lucius Blick klebte immer noch lüstern an mir. "Kuck gefälligst wo anders hin Lucius. Sonst trete ich dir wieder hin wo es weh tut." Sein Grinsen wurde ihm schlagartig aus dem Gesicht gewischt und blickte mich nun so an,  als würde er mir jetzt am liebsten den Cruciatus auf den Hals hetzen.
„Verdammt Lucius, hör endlich auf meine Tochter so anzustarren oder du wirst deinen nächsten Geburtstag nicht mehr erleben.“ Knurrte der Lord wütend seinen treuen Untergebenen an der sofort beschämt seine Blicke senkte.
Dann wandte er sich zu mir um, streckte mir seine Hand hin um mir hoch zu helfen doch ich rückte im Gegenteil nur noch weiter von ihm weg. Schmerz breitete sich in den Augen meines Gegenübers aus. Wieder stellte ich meine Fragen auf die ich immer noch keine Antwort bekommen hatte. „Was ist mit mir passiert? Wieso habe ich keine Kleidung mehr an und warum ist hier alles voller Blut?“ Ich deutete mit meiner Linken auf die rostbraunen Flecken auf der Decke die ich immer noch um mich geschlungen hatte.
„Wenn du mir 5 Minuten Zeit gibst, erklär ich dir alles, danach kannst du immer noch entscheiden ob du mir glaubst oder nicht.“ Ich blickte den Lord immer noch misstrauisch an. Ich hatte natürlich nicht vergessen was bei unseren ersten beiden Treffen passiert war und das danach erst Recht nicht. Doch seine Stimme klang ehrlich, sein Blick schon fast flehentlich. Ich zögerte, wusste nicht was ich tun soll bis ich leicht mit meinem Kopf nickte. 'Gut, ich will wenigstens anhören was er zu sagen hat, danach kann ich immer noch von hier abhauen.'
„Es geschah vor knapp 19 Jahren. Ich war gerade unterwegs in der Welt der Muggel. Ich wollte jemanden Treffen der angeblich wichtige Informationen für mich hatte. So wichtig das es mich anschickte persönlich zu kommen. Doch am Ort des Treffens blieb ich wider Erwarten alleine. Ich ließ meine Wut über das Geschehen an einem leer stehenden Haus aus das augenblicklich zu Staub zerfiel. Meine Stimmung hatte sich leicht gehoben. „Bin mal gespannt wie die Muggel es glaubwürdig rüber bringen würden. Vielleicht schieben sie es Mal wieder auf einer ihrer merkwürdigen Gasexplosionen.“ Ich lachte darauf hin schallend los bis hinter mir eine Stimme erklang. „Das Haus kann aber wenig dafür das was nicht geklappt hat.“ Ich erstarrte. Die Stimme klang so weich wie ein als würde mir jemand sacht mit einer Feder streicheln. Ich drehte mich langsam nach dem Verursacher der Stimme um und erstarrte. Vor mir stand ein zauberhaftes Wesen in fließend weißen Gewändern und wallender Haarmähne das aussah wie flüssiges Silber. Ihr Gesicht wirkte wie als wäre es aus Marmor gemeißelt. So schön, so weich, so unschuldig und doch schien sie unnahbar. Ihre Augen waren wie zweier funkelnden Brillianten die mich fast hypnotisierten. Sie schien so zu schön für diese Welt zu sein. Ein zauberhaftes Lächeln umspielte ihre Lippen als ich immer noch nichts erwiderte. „Hatte es dem großen Zauberer die Sprache verschlagen?“ Ihre Stimme klang nicht belustigt sondern eher wie die Strahlen der Sonne die mich sanft umschmeichelten. Langsam schritt ich auf diese Erscheinung zu. Wollte sie berühren, wollte sehen dass sie wirklich da ist. Vorsichtig berührte ich sich am Arm und mir war als würden tausend kleine Blitze meine Hand erfüllen würde. Ich zuckte zusammen doch ich zog meine Hand nicht zurück. Immer weiter hinauf glitt meine Hand. Sie beobachtete mich still aus ihren Augen. Sie waren nicht anklagend sondern wirkten sehr interessiert. Meine Hand war inzwischen bei ihrem makellosen Gesicht angelangt und ein wahres Feuerwerk von Gefühlen auf mich einprasselten das mir unwirklich ein Stöhnen entwich. Ich richtete wieder meine Augen auf sie. Sie erwiderte meinen Blick mit noch nie gekannter Güte. „Wer bist du?“ Ich weiß noch das ich diese Frage nur tonlos mit meinen Lippen formte doch sie antwortete mir als hätte ich die Frage laut ausgesprochen. „Mein Name ist Hamied** und ich bin dein Beschützer auf Erden.“
Wieder durchfuhr mich dieses Kribbeln von tausend kleinen Blitzen. „Ich wache über dich seit du auf der Welt bist und beschütze dich von jeglicher Gefahr.“ Sie streckte ihre Hand auf und fuhr mir nun alabastergleichen Hand über mein Gesicht. Es war als berührten mich die hitzigen Flammen eines Feuers ohne mich dabei zu verbrennen. Mich überkam auf einmal der Drang sie zu besitzen, eins mit ihr zu sein. Sie strahlte mich mit wissendem Lächeln an. „Ich fühle und sehe dein Begehren mich zu besitzen.“ Sie nahm mich bei der Hand, wieder schossen Flammenstöße durch sie hindurch. „Komm mein schwarzer Prinz, werde eins mit mir.“ Gemeinsam stiegen wir empor, immer weiter und höher hinauf in die Wolken. Es war einfach nur berauschend für mich gewesen alles unter mir zu lassen. Doch kaum das wir so hoch oben waren das wir die Welt unter mir nur noch schemenhaft wahr nahm sanken wir wieder der Erde bis wir wieder auf weichem Moos landeten. Ich blickte mich um. Der Himmel war immer noch schwarz auf dem zu hunderttausenden die Sterne funkelten wie ein riesiges Meer an Diamantensplitter. Sanft packte mich Hamied an Kinn und drehte es nach rechts um auf etwas zu deuten. Ich erblickte riesige aus Stein gefertigte Monumente um mich herum. Es dauerte eine Weile bis ich sie als die heiligen Steine von Stonehenge wieder erkannte. „Spürst du die Macht die an diesem Ort hier fließt?“ Hamied trat näher an mich heran und berührte sanft mit ihren Lippen die meine. Ich kann nicht sagen was ich genau dabei fühlte, außer dass es so berauschend war, das mir die Sinne schwanden. Ich kam erst wieder zu mir als ich auf dem Boden liegend in die Weite des Weltalls sah. Dicht an Hamied geschmiegt. Immer noch vollkommen berauscht von dem Glück das durch meinen Körper flutete. Kurz darauf brachen wir wieder Richtung London auf. Sie verschwand so schnell wie sie gekommen war uns ließ mich allein zwischen den Häuserschluchten von London zurück. Doch es blieb nicht bei diesem Treffen immer wieder wenn ich in London war, besuchte sie mich und begaben uns dann gemeinsam auch immer zu den Stonehenge. Mit jedem Mal wurden die Erinnerungen an unsere Vereinungen stärker. Als würden sie mit jedem Mal tiefer in mich hinein gebrannt um es mich niemals vergessen zu lassen.
Dieses Gefühl der Extase die unsere Körper durchfluteten während wir uns liebten. Diese Berauschtheit von nie enden wollenden Glücks der wir uns hemmungslos hingaben. Doch eines Tages sagte sie sie muss fort. Verwirrt fragte ich wohin sie gehen muss und ob sie wieder kommen wird doch sie schüttelte nur den Kopf. Ich hielt sie noch einmal zurück. „Bitte ich will dir was geben, was dich ewig an mich erinnern wird.“ Ich griff mich an die Brust. Unsäglicher Schmerz durchzuckte mich als meine Seele zum letzten Mal brach. Ich reichte das kleine glitzernde Seelteil Hamied in die Hände. Mit Tränen in den Augen die wie winzige Diamanten glitzerten, nahm sie mein letztes Seelenteil in sich auf.
Zum Abschied hauchte sie mir noch einen allerletzten Kuss auf die Lippen. „Leb wohl mein schwarzer Prinz. Ein Teil wird immer bei mir Sein.“ Sie deutete auf ihre Brust. Und war schon im nächsten Augenblick verschwunden. Damals dachte ich dass es mein Seelenteil war, doch heute weiß ich es besser.
Jedenfalls wurde die nächste Zeit düster für die Welt der Zauberer und Muggel. Keiner wurde von meiner grenzenlosen Wut verschont. Ich gab jedem die Schuld an dem Verschwinden von Hamied, meiner großen Liebe. Ich steigerte mich immer weiter in meinen Schmerz hinein bis zu dem Tag als ich man mich besiegte. Doch ich starb nicht, der Hass und der Schmerz hielten mich am Leben bis ich vor zwei Jahren wiederkam. Ich mordete weiter, so als würden nicht knapp 14 Jahre dazwischen liegen, bis ich vor knapp einem Monat den Brief bekam.“
Schon während er redete hatte der Lord einen Brief heraus gezogen den er mir nun in die Hand drückte, sein Blick dabei starr vor sich gerichtet „Dieser Brief hat mir vor Augen geführt das es dich gibt.“ Zitternd nahm ich das schon mittlerweile stark abgegriffene Papier in die Hand.
An meinen geliebten Prinzen der Nacht,
mir fällt es so unendlich schwer diese Zeilen hier zu schreiben wo uns der letzte Abschied doch so schwer fiel das es mir mein Herz brach. Doch der Grund dir zu Schreiben ist höher als der Schmerz den ich gefühlt habe.
Erinnerst du dich an unsere gemeinsame Nacht? Wir liebten uns als ob es kein Morgen geben würde, jedenfalls für uns nicht. Ich verschwand, ohne dir denn Grund meines Abschiedes zu nennen. Ich weiß ich habe dir damals mehr als nur das Herz gebrochen. Deine Taten sprechen für diesen Schmerz den du fühltest. Ja, ich habe immer noch über dich gewacht, auch wenn ich nie wieder dir erschienen war. Ich hoffe du kannst mir das jemals verzeihen was ich dir angetan habe bis du den Grund mein Weggang kennst.
In unserer letzten Nacht hatte ich es zum ersten Mal gespürt dass unsere Vereinigungen nicht fruchtlos waren. Ja du hörst richtig. Ich war schwanger, von dir mein Geliebter. Dies ist auch der Grund warum ich von dir wegmusste. Ich durfte nicht mehr mit dir zusammen sein. Du durftest niemals wissen dass ich ein Kind von dir gebar. Es wäre zu gefährlich gewesen.
Du fragst dich bestimmt wie ein Kind gefährlich sein kann. Du weißt doch bestimmt dass ich dir gesagt habe dass ich ein Engel bin. Unter uns ist es unmöglich dass wir Kinder kriegen können und war noch mehr darüber erschrocken als ich dieses Wesen in mir fühlte. Denn es gab unter Engeln eine uralte Prophezeiung die davon sprach.
Und ein Engel wird hinabsteigen auf die Erde und sich unter die Menschen mischen. Es wird ein großer Magier sein der ihr Herz in Sturm erobern wird. Aus dieser Verbindung wird ein Kind entstehen das die ganze Kraft des Himmels und der Erde in sich vereinigen wird. Zusammen mit der Macht des Magiers wird sie den Frieden über die Erde bringen wenn sie am 18. Jahrestag ihrer Geburt zur elften Stunde der Nacht das Ritual der 4 Elemente beiwohnt. Sollte dies nicht genau zur elften Stunde der Nacht gesehen wird das Kind unter der Macht zerdrückt und die Welt wird nie in Ruhe leben können.
Verstehst du jetzt warum ich fort musste? Ich konnte nicht zulassen das dass Kind schon früh erfahren musste für was sie bestimmt ist, sie hätte es nicht verkraftet. Außerdem würde sie von anderen Menschen und Magiern erbarmungslos gejagt werden. Entweder um sie zu unterwerfen um sich ihrer Macht zu berauben, oder sie zu töten weil sie einfach zu mächtig für sie ist. Wir durften nicht zulassen dass dies geschieht und schickten sie zu Menschen wo sie ganz normal aufwuchs, fernab ihrer wahren Bestimmung.
Doch nun da ihr 18. Geburtstag bald vor Türe steht schreibe ich dir. Finde deine Tochter, führe zusammen mit ihr das Ritual durch. Bedenk aber dass sie es freiwillig machen muss. Denn nur ihr freier Wille sorgt dafür dass sie diese Macht beherrschen kann. Zudem trägt sie dass Seelenstück in sich das du mir zum Abschied gabtest.
Ihr Name lautet Joseline Gerdis und sie lebt in London.
Vergiss aber niemals, selbst durch ihre unermessliche Macht hinaus, ist sie genauso sterblich wie ein Mensch. Auch sie kann sterben wenn sie zu schwer verletzt wird.
Ich werde immer bei dir sein auch wenn du mich nie mehr sehen wirst. Aber du wirst mich spüren sobald ich mental bei dir bin.
In ewiger Liebe
Deine Hamied
Ich zitterte indessen so stark das mir das Blatt entglitt dass nur lautlos zu Boden fiel. „Ich soll der Retter der Welt sein?“ Flüsterte ich leise. Entsetzt blickte ich Tom - meinen Vater! - an. Dieser nickte nur stumm. „Und dass soll alles an meinem Geburtstag passieren?“ Wieder folgte ein stummes Nicken seinerseits. „Doch leider wissen wir noch nicht wie genau es vonstatten gehen soll da es so einen Fall wie dich noch nie gegeben hat.“
Ungläubig starrte ich meine Hände an. 'Ich sollte der Retter der Welt sein der den Frieden bringen wird. Soll an meinem 18. Geburtstag einem Ritual beiwohnen das noch nie durchgeführt wurde und falls dies nicht klappt - von dem ich unwiderruflich ausgehe - werde ich am Ende sterben.' Stöhnend sank ich zurück, wünschte mir nie aufgewacht zu sein. „An meinen 18. Geburtstag. Himmel, das war doch schon morgen.“
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„Man“, entfuhr es Lucius. Gebannt hatte er der Geschichte des Lords gelauscht. „Ich kannte bis jetzt nur den Teil mit dem Brief.“ Severus nickte geistesabwesend. „Ich auch", hauchte er. „Bis jetzt nimmt sie es ja ziemlich gut auf. Kommt nicht alle Tage vor dass man erfährt das man der Retter der Menschheit sein soll.“
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**Hamied : Der herrliche Engel der Wunder. Er ist von einer solchen(Wunder) strahlend weißen Schönheit, dass du lediglich seine unglaublichen Augen durchscheinen siehst. Wenn du seine Gegenwart spürst, umfasse dich, öffne dein Herz, um sein Geschenk der intensiven, reinen Liebe zu empfangen.
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