Tochter der Unschuld - Gespräche und neue Verbündete
von Einsamer Kämpfer
@Maja:
Schön das dir meine Geschichte so gut gefällt *geschmeicheltbin*. Wenn du willst kannst du gerne die Kaps vor dem online setzen noch Mal auf Fehler durch lesen. Melde dich einfach - wenn du noch willst - über PM bei mir und ich gebe dir dann da meine Email Addy ;-)
Und nun viel Spass beim lesen
LG
Einsamer Kämpfer
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Gespräche und neue Verbündete
„Leider hatte uns deine so bedenkenlose Tat nicht weiter gebracht, trotzdem danke dass du mir versuchst hatte zu helfen.“ Ich drehte meinen Kopf in Dracos Richtung und lächelte ihn schief an. Von ihm sah ich bis jetzt leider nur die linke Gesichthälfte und konnte deswegen auch keine Reaktion auf meine Worte sehen. „Glaub mir, so etwas wird nicht noch mal passieren, muss wohl gerade neben mir gestanden haben.“ „Ja klar“, erwiderte ich grinsend.
„Und dass nun zu der Sache, „Sie dürfen ja nicht heraus bekommen wer du bist“.“ Draco schaute mich nun so weit er es in seiner Lage konnte schief an. Mein Grinsen war wie weg gewischt und grummelte nun leicht vor mich hin. „Ich glaub selbst du würdest deine dunkelsten Geheimnisse ausspucken wenn sie dir ne ganze Flasche von diesem beschissenen Veritaserum einflössen.“ „Apropo Serum, funktioniert es eigentlich noch?“ „Ja“, presste ich zwischen den Zähnen hervor. Mir schwante böses was Draco nun vorhatte und ich sollte auch nicht enttäuscht werden denn ein böses Grinsen hatte sich auf seine Züge geschlichen. „Da gibt es was in dem Buch, was wir heute gelesen haben und da fand ich eine Textstelle sehr interessant.“ „Ja, und welche?“ Versuchte ich so locker wie möglich zu fragen doch so recht wollte mir das nicht gelingen.
„Also“, begann Draco. „Es war die Stelle mit "Doch nur wenn die Auserwählte reinen Wissens und ihre Seele unbefleckt ist".“ Er drehte denn Kopf zu mir. „Und bist du es noch? Eine Jungfrau?“
Ich wusste es dass er genau dass jetzt fragen würde, er war genauso hinterhältig wie sein Vater und wie schon davor konnte ich es nicht verhindern dass die Wahrheit mir über die Lippen rutschte. „Ja.“ Ich presste so fest meine Zähne zusammen dass es weh tat. „Und bist du jetzt zufrieden?“
„Ja“, grinste Draco. „Wenn wir jemals wieder hier heraus kommen habe ich ein echt gutes Mittel gegen dich in Petto.“ „Du bist genauso widerlich wie dein Vater.“ „Oh, danke für die Blumen. Apropos Vater. Was ist eigentlich zwischen dir und ihm überhaupt passiert?“
Dieses Mal war es bei mir auf dessen Züge nun ein leicht hinterhältiges Grinsen erschien. „Naja, als sie in meiner Wohnung waren um mich zu entführen trat ich ihm mitten in seine Kronjuwelen.“ Draco kicherte. „Oh man, kein Wunder das er so eingeschnappt darauf reagierte als du ihn wieder damit drohtest.“ „Ich glaube so würde jeder Mann in so einer Situation reagieren.“
„Ist das auch der Grund warum Crabbe aussieht wie als ob er unter eine Herde Hippogreife geraten ist und Nott ein blaues Auge hat?“ „Ja, und Snape hatte von mir diese hübschen Kratzer abbekommen. Ich lass mich halt nicht so einfach entführen.“
Draco blickte mich groß an. „Snape hat das von dir? Wer war denn noch alles dabei?“ Ich runzelte meine Stirn und dachte kurz nach. „Hmm, so weit ich weiß war auch noch Rookwood, Goyle, Dolohow und Wurmschwanz dabei.“
„Tom hatte 8 Leute geschickt um dich zu holen? Ist ja Wahnsinn!“ Da ich nicht mit den Schultern zucken konnte wiegte ich nur meinen Kopf hin und her. „Er wollte halt sicher gehen dass sie mich auch wirklich zu ihm bringen, aber es hätte trotzdem fast nicht geklappt.“
Draco blickte mich von der Seite an. „Was soll dass heißen?“ „Das soll heißen dass ich ihnen beinahe entkommen bin, aber nur beinahe.“ „Wie hast du denn das fertig gebracht?“ Dank des Serums erzählte ich Draco ausführlich die Geschichte die sich in meiner Wohnung abgespielt hatte.
Leichte Wehmut stieg in mir auf als ich daran dachte. ‚Meine Wohnung. Würde ich sie je wieder sehen? Würde ich je wieder in meine Welt zurück kehren?’
Draco merkte das ich nun merklich still wurde. „Über was denkst du nach?“ „Ich denke darüber nach ob ich je wieder in meine Welt zurückkehren kann. Ich vermisse sie.“
„Also ich weiß nicht wie man dieser Welt nachtrauern kann, eine Welt voller MUGGEL.“ Ich holte mit meinem Kopf nach links aus und hieb meinen gegen den von Dracos. Dieser jaulte vor Schmerz auf. Auch meiner schmerzte doch es war der Schmerz der Genugtuung.
„Bei Salzars grünen Unterhosen, was sollte dass denn jetzt sein?“, jaulte Draco gequält. „Ziehe nie wieder über meine Welt her, ich habe knapp 17 Jahre in ihre gelebt und sie ist besser als du denken kannst. Falls ich hier lebend raus komme, werde ich dich mal mitnehmen, wenn ich kann.“
Draco schnaubte verächtlich. „Keine 10 Drachen bringen mich dahin.“ Wäre es nicht so dunkel gewesen, hätte Draco jetzt sehen können wie ich die Augen verdrehte.
„Aber erst müssen wir hier rauskommen“, erwiderte ich mit ernster Stimme. „Dann sehen wir weiter.“ „Stimmt“, erwiderte Draco. „Erst müssen wir hier rauskommen“ und fielen bei darauf in nachdenkliches Schweigen.
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Ein leises Schaben ließ mich aus meinen Gedanken hochschrecken. Ich konnte in diesem Moment nicht sagen wie lange seit dem Verhör vergangen war, es konnte Minuten aber auch Stunden schon sein. Ich hatte versucht ein wenig zu schlafen doch die Fesseln ließen einem nicht viel Bewegungsfreiheit, zudem war es in dem Raum nicht gerade warm. Doch mit dem Geräusch war jede Trägheit mit einem Schlag weg gewischt
Alarmiert blickte ich mich um, konnte aber nichts als tiefe Schwärze um mich erkennen aus der sich nur langsam schemenhaft die dunklen Umrisse der Möbel rausschälten. Ich dachte mir schon langsam dass ich mir das Geräusch eingebildet hatte als es wieder erklang. Es kam von der Türe. Irgendjemand versuchte anscheinend die Türe zu öffnen. Ich wollte gerade Draco Bescheid geben, als sich die Türe mit einem leisen Klacken öffnete.
„Man, die haben die Türe gleich mit drei Flüchen belegt, hatten sie denn Angst dass sie, gefesselt wie sie sind, von hier flüchten?“ Ein verächtliches Schnauben war zu hören als die Tür immer weiter aufschwang und ein helles Leuchten den Raum erfüllte. Im Schein eines Zauberstabes, konnte ich die Gesichter zweier Leute erkennen, die ich mit Staunen als die von Remus und von Tonks identifizierte.
Mit maßloser Verblüffung erkannte ich zudem das Tonks ein Tablett trug, dass voll beladen war mit allerlei Leckereien die man sich vorstellen konnte. ‚Was hatten sie denn jetzt bloß vor?’ Ein schwaches Regen neben mir ließ darauf schließen dass Draco es anscheinend doch geschafft hatte in dieser kurzen Zeit und unbequemer Situation einzuschlafen, und das Regen deutete darauf hin das er jetzt wieder aufgewacht war. „Bei Merlin Bart, kann man nicht mal in Ruhe schlafen?“ Erst dann fiel sein Blick auf die zwei Mitglieder des Ordens. „Was macht ihr denn hier?“ Nun mit leichter Panik in der Stimme.
„Schhhh, sei nicht so laut, sonst merken die anderen dass wir hier sind“, flüsterte Tonks bittend. Remus hatte inzwischen wieder die Türe hinter sich leise ins Schloss gedrückt. „Es darf keiner erfahren dass wir hier sind, sonst würden wir alle mächtig Ärger bekommen.“
„Was machen sie hier?“, wiederholte ich Dracos Frage und mein Blick fiel wieder auf dass Tablett in Tonks’ Händen. „Wir wollten euch etwas zu essen bringen, ihr habt doch bestimmt Hunger“, erwiderte Tonks und stellte das Tablett neben mir auf einem kleinen Nachtischchen ab. Draco musste nun schielen um zu sehen was sie da tat. Er war immer noch misstrauisch. „Und wie kommen wir zu dieser Ehre? Hab ihr euch nicht mehr dass Ziel gesetzt den dunklen Lord und seine Anhänger also uns zu besiegen?“ Verachtung schwang in seiner Stimme mit.
Remus setzte sich an meine Bettseite, vermied es mir aber dabei ins Gesicht zu blicken. „Doch, es ist immer noch unser Ziel den Lord und seine Gefolgsleute zu bekämpfen.“ Draco knurrte bedrohlich und ich hatte redlich Mühe ihn nicht durch das Gefühl des blanken Hasses der stetig in mir anwuchs anzuschreien.
„Aber wir verabscheuen die jetzigen Mittel des Ordens um das angestrebtes Ziel zu erreichen“, warf Tonks ein. Sie hatte sich auf der Seite von Draco nieder gelassen. Dieser beäugte die junge Aurorin misstrauisch. „Es kann nicht sein das wir nun die gleichen Methoden wie sie einsetzen, nur um das angestrebte Ziel zu erreichen.“
In meinem Kopf fing es heftig an zu arbeiten. Schon vorhin bei dem Verhör ist mir der Gedanke gekommen dass Remus und Tonks nicht einverstanden waren, mit der Art wie die restlichen Mitglieder des Ordens mit uns umsprangen und ihr jetzt mitternächtlicher Besuch bestärkte meinen Verdacht dass sie nicht mehr 100%-tig hinter dem Orden standen. Aber erst musste ich noch eines wissen bevor ich ihnen vertrauen konnte.
„Aber ihr wisst wer wir sind, verabscheut ihr uns denn nicht?“ Ich ließ die Worte wirken und blickte zuerst Remus und dann Tonks an Sie wichen meinem Blick nicht aus, erwiderten ihn mit einer undefinierbaren Mine.
„Das ist nicht so einfach zu erklären“, begann Tonks zögernd. „Uns ist sehr wohl bewusst wer ihr seit und wer euer Meister ist.“ „Er ist nicht mein Meister“, fiel ich ihr ins Wort. „Er ist mein Vater.“ „Wir wissen nur zu genau wer er ist und was er getan hat. Uns ist auch unerklärlich wie man Ihn als Vater ansehen kann.“
In mir wallte Zorn hoch. Ich konnte nicht glauben wie sie hier über Tom urteilten. „Sie haben kein Recht so über ihn zu reden, sie kennen nicht die Hintergründe die ihn dazu trieben.“ Lupin funkelte mich wütend an. „Er brauchte keine Rechfertigung für seine Taten, er mordete weil es ihm Spaß machte andere Leute zu quälen.“ „Das stimmt nicht.“ „Oh doch, und wie dass stimmt.“ „Das ist nicht wahr.“
„Hört auf zu streiten“, fuhr Tonks dazwischen. „Wir sind nicht hier und die Beweggründe des dunklen Lords zu erläutern Remus. Sie kann nichts für dass was er getan hatte. Wir sind hier weil wir nicht damit einverstanden sind, über die Methoden die sich der Orden seit neuestens bedient.“
Die Augen von Remus funkelten mich für einen kurzen Moment noch wütend an, dann nickte er. Er nahm das Tablett von dem Tischchen und stellte es auf den Beinen von Draco und mir ab. Mir stieg der Geruch von frischem Brot in die Nase und wieder fing mein Magen wieder leicht zu knurren an. Auch Draco schielte nun gierig auf das voll beladene Tablett.
Tonks nahm das Brot und brach ein Stück davon ab. „Die anderen haben einheitlich beschlossen euch nichts zu essen zu geben. Doch wir werden euch nicht hungern lassen.“ Sie das Stück Draco direkt vor den Mund, doch dieser weigerte sich davon zu essen. „Könnt ihr uns dafür nicht losbinden?“ Auch er hatte bemerkt dass diese zwei uns nicht mehr feindlich gegenüberstanden. „Ich bin es gewohnt selber zu essen und nicht wie ein Baby gefüttert zu werden.“ „Wir können leider eure Fesseln nicht lösen. Dumbledore hat es mit einem Zauber belegt der es uns unmöglich macht die Seile zu lösen.“
Auch Remus hatte sich etwas Brot vom Tablett genommen und hielt es mir ihn. Ich blickte noch einmal in die Augen, der Zorn der noch vorhin daran gewallt hatte, war längst aus ihnen verschwunden und ich konnte jetzt darin nichts Hinterhältiges erkennen. Langsam fing ich an zu essen. Auch Draco fing an, nachdem er erkannt hatte dass diese zwei ihn jetzt nicht aus dieser Situation befreien konnten.
Auch mir kam es seltsam vor von jemandem gefüttert zu werden anstatt selber zu essen. Es war auch das erste Mal seit fast einer Woche das ich wieder was festes in den Magen bekam und deswegen war es auch nicht weiter verwunderlich das nichts mehr vom Tablett übrig blieb. Zuletzt reichte mir Remus eine Flasche mit Kürbissaft, er stützte mich am Kopf sodass ich aus der Flasche trinken konnte.
Ich lehnte mich zurück und blickte den Werwolf mit fragendem Blick an. Ich wollte endlich wissen was nun mit uns passiert. „Was geschieht denn jetzt mit uns?“ Tonks und Remus blickten sich gegenseitig stumm an bevor er zu sprechen anfing. „Es steht noch nicht genau fest was mit dir geschehen soll. Der größte Teil ist dafür dich gleich hier und jetzt umzubringen, der andere Teil ist dafür dich als Druckmittel zu benutzen um an den dunklen Lord heran zu kommen, da er bestimmt alles tut um dich wieder zurück zu haben und dann erst wenn er sich ergeben hat, dich umbringen. Egal was man tut, es sieht nicht rosig für dich aus.“ Schloss Remus den Bericht. „Das ist ja richtig beruhigend“, erwiderte ich zynisch auf den Versuch hin einen Witz zu reißen was in dieser Situation aber wie ein abgestandener Wein mit fadem Beigeschmack wirkte.
„Und was geschieht mit mir?“, fragte Draco mit zögerlicher Stimme. Er wusste nur zu gut dass er vom Orden keine Gnade zu erwarten hatte. Remus blickte Draco mitleidvoll an. „Ich denke bei dir werden sie sich alle einig sein und dich nach Askaban schicken, das Treffen findet in wenigen Minuten statt.“
„Das dürft ihr nicht zulassen!“, rief ich verzweifelt. „Er ist zwar ein Ekel, aber er hat doch niemanden etwas getan und nur weil er das dunkle Mal trägt könnt ihr ihn doch nicht so behandeln!“
„Du vergisst das wir hier im Krieg leben und wenn uns mal ein Feind der Gegenseite in die Hände fällt, macht man da nicht lange Federlesens und zieht ihn so schnell wie möglich aus dem Verkehr, egal ob er nun was verbrochen hatte oder nicht. Hauptsache ein Feind weniger gegen den wir zu kämpfen haben.“
„Aber dass ist nicht richtig“, behaarte ich hilflos. Diese Ungerechtigkeit trieb mir fast die Tränen in die Augen und ein schwerer Kloß bildete sich in meinem Hals. „Ist schon gut“, erwiderte Draco mit leiser Stimme. „Es war schon immer dass Risiko bei dieser Sache das mir mal so etwas passiert. Doch leider geschah es früher als ich gedacht hatte.“ „Aber es ist nicht richtig.“ „Gerechtigkeit ist leider ziemlich selten heutzutage geworden“, erwiderte Tonks mit trauriger Stimme.
„Können wir nicht behaupten er sei unsagbar wichtig für meinen Va.. ich meine für den Lord?“ warf ich zaghaft ein. Doch Draco lächelte nur müde. „Ich glaub kaum das ich so wichtig für den Lord bin das er riskieren würde mich zu befreien.“
„Doch er schätzt dich sehr wohl und das du mir mit deinem Blut geholfen hast wird er dir nie vergessen und dir ewig dankbar dafür sein. Und die Sache vor dem Unterricht hatte er dir auch schon wieder verziehen.“ „Das glaub ich nicht“, erwiderte Draco zweifelnd. „Ich kenne ihn nun schon etwas länger als du und er kann wirklich sehr nachtragend sein!“ „Doch nicht wegen so einer Lappalie. Außerdem braucht er dich noch für das Ritual morgen Abend.“
Remus und Tonks haben verwirrt unser Gespräch verfolgt. „Was ist passiert? Was für ein Ritual meint ihr? Darf man erfahren worüber ihr gerade redet?“ „Nein“, erwiderte Draco schnell bevor das Veritaserum wieder seine Wirkung bei mir tat. „Das sind Informationen die eindeutig nicht für fremde Ohren bestimmt sind.“ „Jedenfalls jetzt noch nicht“, fügte ich leise hinzu. Den in meinem Gehirn hatte sich langsam eine Idee gebildet.
Kurze Enttäuschung huschte über die Gesichter der beiden Ordensmitglieder. „Tonks, Lupin, verflucht noch mal. Wo seit ihr?“ Man konnte von weitem Moodys polternde Stimme hören und Fußgetrampel die sich bedrohlich dem Zimmer näherten.
„Remus, wir müssen los sonst finden sie uns hier noch“, drängte Tonks ihren Freund. Dieser hatte mit einem Wink das Tablett verschwinden lassen, stand auf und folgte Tonks zur Tür.
„Wir werden dann mal wieder gehen“ und wandte sich der Tür zu, doch kurz vor der Türe hielt der Werwolf inne, drehte sich wieder zu uns zu und hob seinen Zauberstab.
Kurz wallte sich Panik in mir als ich den Zauberstab erblickte, aber nur bis ich die wohlige Wärme einer Decke auf mir spürte. Wieder blickte ich zu dem Ordensmitglied. „Ich greife niemals Wehrlose an“, beantwortete er meine unausgesprochene Frage. „Außerdem dachte ich dass euch bestimmt kalt ist.“
„Danke“, erwiderte ich leise. „Wir werden alles tun damit euch nichts zustößt“, Tonks blickte mich mit ihren nun blauen Augen an. „Wir werden nicht zulassen dass jemand umgebracht wird nur weil er für Taten bestraft werden sollte, die er nie begangen hat.“ Sie nickte noch einmal in unsere Richtung und wollte sie wieder der Türe zuwenden, doch ich hielt sie auf.
„Wie spät haben wir er es?“ Tonks holte verwundert eine Taschenuhr aus ihrem Umhang. „Es ist kurz vor halb eins. Wieso wolltest du dass wissen?“
„Weil ich heute Geburtstag habe“, antwortete ich ihr mit trauriger Stimme. Aufmunternd lächelte sie mir zu. „Happy Birthday.“
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Luna ist auch eine Person, in die ich mich von Anfang an verliebt habe. Sie gibt der Handlung einen wichtigen, neuen Anstrich und sie lässt Harry Dinge anders betrachten. Ich war ihr wirklich von Anfang an verfallen.
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