
So, endlich ist es wieder soweit. Das nächste Kapitel geht online. Jetzt nur noch schnell zu euren Reviews, bevor es flott weiter geht ;-)
@xlamp:
Hab mich schon gewunder warum du so lange nichts mehr geschrieben hast, hatte schon Angst das dir meine Geschichte nicht mehr gefällt, aber wie ich sehe war diese Angst unbegründet *puh*.
Kann ja nicht jedes Kapitel actionreich zugehen, dafür geht es in diesem um so flotter weiter. Und ich versuche weiter ohne einen miesen Cliffhanger zu schreiben, kann aber nicht versprechen das es mir immer klappt ;-).
und nun viel Spass beim lesen
Gruß
Einsamer Kämpfer
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Unerwartete Wendung
Zuerst sah er nichts, doch dann schälten sich nach und nach Umrisse aus der Dunkelheit heraus. Tom konnte eine altmodisch eingerichtete Küche erkennen die von einigen Kerzen erleuchtet wurde. In ihr stand ein länglicher Tisch an dem mindestens ein gut dutzend Leute saßen. Er konnte unter ihnen Bill, Ron, Percy, die Zwillinge und Arthur Weasley die allesamt einen deprimierten Eindruck machten, Alastor Moody das Schlammblut Hermine Granger, den nervtötenden Dädalus Diggel, Emmeline Vance, das widerliche Halbblut Remus Lupin und Tonks erblicken.
Die letzten beiden blickten Harry (Tom) aus undefinierbaren Grund böse an, doch Tom konnte spüren das es Harry egal war. ‚Was ist denn hier bloß passiert?’ Irgendetwas musste hier vorgefallen sein denn auch die anderen blickten sich gegenseitig grimmig an.
„Wir müssen es so schnell wie möglich erledigen, nicht das sie doch noch den Lord hierher zu locken kann.“ Harrys Stimme klang wutverzerrt. „Nein, ich lasse nicht zu das ihr sie umbringt, das ist nicht richtig.“ Der Werwolf war aufgesprungen und funkelte Harry mit seinen gelben Augen verhasst an. „Wie willst du das verhindern Remus?“ Tom spürte wie Verachtung gegen Lupin in Harry anwuchs. „Wir sind eindeutig in der Überzahl gegen dich.“ „Er ist nicht alleine“, mischte sich nun auch Tonks in das Gespräch ein. „Wir müssen einen anderen Weg finden, einen der ihr nicht das Leben kostet.“
Harry blickte auf und konnte Dumbledore erblicken der am anderen Ende des Tisches saß. Der Lord konnte nicht verhindern das Wut in ihm gegen seinen ehemaligen Lehrer emporstieg.
Kurz zuckte ein Schmerz durch seine Narbe und aus einem undefinierbaren Grund loderte kurz ein unbändiger Hass in ihm auf Dumbledore empor, doch so schnell wie er da war, war er auch schon wieder weg.
Hermine und Ron blickten ihn besorgt an, sie wussten genau dass seine Narbe geschmerzt hatte und dass dies nur eines bedeuten konnte. „Was hast du gespürt Harry?“ Hermine streckte ihre Hand zu Harry aus doch dieser blickte sie nur abschätzend an. „Ich wüsste nicht dass es dich das angehen sollte.“ Hermines Lippen fingen leicht zu beben an „Harry bitte. .“
Dumbledore hatte diese kurzen aber barschen Wortwechsel sehr wohl mitbekommen. Seine eisblauen Augen ruhten auf dem Jungen. „Harry, ich weiß das Voldemort eine Verbindung zu dir hat. Also was hast du gesehen?“ Harry wandte sich an seinen Schuldirektor. „Ich habe nichts gesehen, nur kurz unbändigen Hass gespürt. Anscheinend ist er wegen etwas sehr wütend. Wegen was ,dürfte unschwer zu erraten sein.“ Albus legte überlegend einen Finger auf die dünnen Lippen. „Hmm, er ist bestimmt schon am überlegen wie er es schafft sie von hier weg zuholen, wir müssen uns also beeilen.“
Tom merkte wie sich Harry kurz an die Stirn fasste. ‚Verdammt, er hatte sich gehen lassen. Sowas dürfte nicht noch mal passieren sonst würde man ihn noch entdecken. Außerdem fragte er sich warum Harry sich seinen Freunden gegenüber so kalt verhielt.
„Womit wir wieder beim Thema sind“ unterbrach Lupin unwirsch die nach seiner unwichtigen Konversation mit Harry. Ihm war es egal wie sich Voldemort nun fühlte, er war meilenweit weg und damit nicht wichtig. Jedenfalls nicht in diesem Moment. „Wir waren dabei eine Lösung zu finden, wie sie diese ganze Aktion hier überlebt.“
„Das ist leider nicht möglich.“ Erklärte Dumbledore mit ruhiger Stimme. „Das Seelenstück steckt in dem kräftigsten Muskel in ihrem Körper, also in ihrem Herzen. Moody hat mir von ihren Heilkräfte erzählt aber ich glaube dass selbst sie dagegen machtlos sind und sie es nicht überleben wird.“
„Aber es ist nicht richtig“, warf Tonks ein. In ihrer Stimme schwang wilde Entschlossenheit mit. „Wie schon Moody vorher gesagt hatte, jeder muss in diesem Krieg Opfer bringen und nicht selten muss jemand dafür mit dem Leben bezahlen, aber denkt daran wie vielen Unschuldigen wir damit helfen können.“ Dumbledore klang immer noch sehr beherrscht, doch man merkte dass dieses Gespräch nun langsam an seinen Nerven zu zehren begann.
„Und wie oft soll denn noch das Blut von Unschuldigen vergossen werden um uns weiter zu bringen?“ Lupin dachte nicht im Traum daran in diesem Punkt nachzugeben, da konnte sich Dumbledore auf den Kopf stellen. „Einmal, zweimal, zehnmal? Es sollte endlich ein Ende geben.“
„Es wird ein Ende geben Lupin. Ihr Tod wird den Lord schwer treffen, dann wird es ein leichtes für uns sein ihn zu töten.“ Mischte sich nun auch Kingsley in das Gespräch ein. Seine beruhigende Bassstimme dröhnte in der Küche und selbst Remus wusste nichts mehr was er darauf hin erwidern sollte. Er sank auf dem Stuhl zusammen und vergrub das Gesicht in seine Hände. „Das ist nicht richtig, irgendwann werden wir für diese Tat bezahlen.“
„Was machen wir Draco?“ Fragte Moody gereizt. Er trommelte ungeduldig mit seinen Fingern auf die hölzerne Tischplatte. Dieses Treffen zerrte sichtlich an seinen Nerven. „Ich habe bereits einen Brief nach Askaban geschickt. Morgen gegen 10 Uhr werden ein paar Auroren vorbeikommen und ihn mitnehmen.“ Der Schulleiter hatte wieder seine Hände vor sich auf den Tisch gelegt.
„Das ist doch nicht euer Ernst?“ Tonks blickte sichtlich geschockt in die Runde. „Er ist doch noch fast ein Kind, ihr könnt ihn nicht nach Askaban schicken. Er hat doch keinem was getan.“ „Bei Merlin Tonks“, fauchte nun Alastor die junge Aurorin an. „Er ist ein Todesser. Einer der Gefolgsleute von Voldemort“, nicht wenige zuckten wieder beim nennen des dunklen Lords zusammen. „Früher oder später wird er sich wie sein Vater dran machen, Muggel zu quälen und zu ermorden. Er ist ein Problem das wir schon im Keim ersticken. Und keine Widerrede Tonks, es ist bereits eine beschlossene Sache.“
Tonks war sichtlich geschockt von der Anfuhr ihres einstigsten Mentors und brachte im Moment keinen einzigen Ton mehr heraus.
„Wann wollen wir es tun?“ Fragte Harry ungeduldig. Er war der ewigen Streiterei leid. „Wann werden wir den Horkrux in ihr zerstören?“
„Ich denke wir werden es morgen gegen Mittag vollenden“, erwiderte Moody kühl. „Nachdem man Draco geholt hatte.“
„NEIN!“, schrie Tom. Er konnte sich einfach nicht zurück halten und hatte mit einem Schlag die Kontrolle über Harry übernommen. Er spürte wie Harry vor Schmerz zusammen zuckte, unfähig gegen ihn anzukämpfen.
Der restliche Orden blickte erschreckt zu Harry. Sie hatten sehr wohl gemerkt dass sich sein Stimme verändert hatte. Sie klang nicht mehr jugendlich wie sonst, sondern kalt, klar und wutverzerrt. Sie kannte diese Stimme leider nur zu gut.
„H. . .H. . . .Harry?“ Hermine blickte ängstlich zu Harry der aufgesprungen war und seine Handflächen fest auf den Tisch presste sodass seine Knöchel weiß hervor traten. Kalt musterte Tom (Harry) die junge Gryffindor. „Nein nicht Harry, du wertloses Schlammblut.“
Sämtliche Ordensmitglieder waren nun aufgesprungen und hatten ihre Zauberstäbe auf den Jungen gerichtet. „Aber, aber“, die Stimme des Lord klang leicht tadelnd. „Wer wird den hier seinen Zauberstab gegen den jungen Potter richten? *Der Junge der überlebte*, der Junge der mich besiegen soll?“ Ein kaltes Lachen erklang.
„Was willst du hier Tom?“ Dumbledore blickte den Lord ruhig an. Er war der einzige der seinen Zauberstab nicht gezogen hatte. „Ist das nicht offensichtlich alter Mann? Ich will dass ihr mir Joseline und Draco ausliefert. Sofort und LEBEND.“
„Wie kannst du nur auch nur annehmen dass wir unser höchstes Pfand aus der Hand geben?“ Moody schritt auf Tom zu. Seinen Zauberstab immer noch auf ihn gerichtet. „Jetzt wo wir endlich wissen warum du so hier ihr her warst?“
„Wie ich sehe seid ihr also dahinter gekommen was sie in sich trägt“, erwiderte Tom ungerührt. „Meinen Respekt. Nicht desto trotz werdet ihr sie mir aushändigen oder ich wieder Angriffe auf eure so geliebten [i]Muggel in Auftrag geben.“
Tom merkte wie Harry sich nun gefangen hatte und nun anfing gegen ihn zu kämpfen. Aber es würde noch einige Zeit dauern bis er es schaffen würde ihn zu vertreiben, bis dahin sollte er es aber geschafft haben Joseline und Draco zu befreien.
„Ach wirklich, Voldemort?“ Höhnisch musterte Moody Tom. „ In der Tat, wir wissen was sie ihn sich hat, aber auch noch was anderes.“ Alastor blickte Tom nun abschätzend an. „Wie eine Frau dich nur lieben konnte und das du sogar eine Tochter hast ist mir ein Rätsel.“
Geschockt blickte Voldemort den Auror an der ihn hingegen mit triumphalischen Blick musterte. ‚Wie bei allen was mir heilig ist, sind sie nur dahinter gekommen?’ „ Ja, wir wissen wer sie ist, du kannst dir sicher vorstellen wie Veritaserum wirkt, ja? Wir werden sie nur unter einer Bedingung an dich ausliefern.“
Knirschend mahlte der Lord die Backenzähne aufeinander. Er fühlte sich sichtlich in die Defensive gedrängt. So war das Ganze und gar nicht geplant. Er sollte es eigentlich sein der dem Orden ein Ultimatum stellte, nicht umgekehrt. „Und welcher?“
„Ist das nicht offensichtlich Voldemort?“ Nahm Kingsley nun das Wort auf. „Wir wollen dass du dich uns auslieferst. Alleine und waffenlos.“
In Tom fing es heftig zu arbeiten an, er hatte keine Ahnung wie er aus dieser Sache ungeschoren heraus kommen sollte. Er überlegte hin und her, war kurz davor dem Orden zuzustimmen, als ihm doch, in letzter Sekunde der rettende Gedanke kam. Ein leichtes, gehässiges Lächeln umspielte seine Lippen.
„Damit bin ich nicht einverstanden! Was hält ihr hingegen von einem Tausch?“
„Tausch?“, fragte Dumbledore überrascht. „Was hättest du uns zu bieten Tom?“
Abschätzend musterte nun Tom Arthur Weasley. Dieser blickte ihn mit hasserfülltem Blick an. „Wie geht es deiner Familie, Blutsverräter?“ Von blindwütigem Zorn gelenkt, riss Arthur seinen Zauberstab hoch. „Sectumsempra“ schmetterte er Harry entgegen doch der Lord wehrte den Zauberspruch mühelos ab.
Auch die andern Weasleys waren aufgesprungen und wurden nur mit Mühe von den restlichen Ordenmitgliedern aufgehalten sich auf Tom (Harry) zu stürzen.
„Aber Arthur, du benutzt schwarze Magie? Gegen Harry?“ Wieder klang die Stimme von Tom leicht tadelnd, wie eine Mutter die ihr Kind wegen etwas sehr banalem zur Rechenschaft zog.
Als Arthur sah dass er mit Magie nicht weiter kam wollte er sich auf Tom stürzen doch er wurde von Kingsley und Moody daran gehindert, sich mit bloßen Händen auf den Lord zu stürzen. Er wehrte sich verhemmt gegen diese Behandlung. „Lasst mich“, brüllte er wie von Sinnen. „Dieses Monster hat einen meiner Söhne umgebracht.“
„Verflucht Hermine, lass mich los“, fauchte Ron erbost und kämpfend gegen Hermine der ihm im Weg stand. „Der Lord hat Charly auf dem Gewissen. „Nein Ron, du wirst dich nicht auf Harry stürzen. Notfalls werde ich dich sogar mit Magie aufhalten.“ Hermine zog ihren Zauberstab und deutete damit auf ihren Freund, dieser starrte sie ungläubig an.
Tom sah sichtlich vergnügt dabei zu wie sich die ganzen restlichen Mitglieder des Ordens sich damit abmühten die ganze Familie Weasley zu bändigen. Genoss sichtlich die Verzweiflung von ihnen. „Was würdest du tun wenn ich sagen würde, dass er noch lebt?“
Die Köpfe der Weasley Familie erstarrten in ihren Bewegungen und blickten Voldemort ungläubig an. „Hör nicht auf ihn Artuhr, er will dich damit doch nur weiter quälen.“ Doch Artuhr hörte nicht auf die warnenden Worte Moodys. „Er . . . er lebt?“
„Ich komm nicht umhin zu bedauern dass ich es versäumt habe ihn aus dem Weg zu schaffen, aber im Nachhinein komme ich nicht drum herum diese unglückliche Begebenheit doch als Glücksfall hin zu stellen.“
„Bitte, gib mir meinen Sohn zurück“, wisperte der fast gebrochene Mann mit flehentlicher Stimme. „Hör damit auf du Monster“, schrie Moody dem Lord entgegen. „Willst du ihn komplett zerbrechen?“ Er hatte seinen Zauberstab gezogen und einen Fluch auf den Jungen abgeschossen doch auch dieser wehrte Tom scheinbar mühelos ab, aber in Wirklichkeit fiel es ihn von Sekunde zu Sekunde schwerer die Kontrolle über Harry zu behalten.
„Im Gegenteil Alastor. Ich will ihm die Chance geben seinen Sohn wieder zurück zu bekommen.“
Ein großer Schmerz durchzuckte den Kopf von Tom. Harry hatte es fast geschafft ihn aus seinem Körper zu vertreiben was bestimmt auf die Begebenheit seines Zustanden zurück zu führen war, sonst wäre es ihm ein leichtes gewesen noch länger in diesem Körper zu verweilen. Er musste sich beeilen.
„Charly ist tot, ich habe selber gesehen wie du ihn umgebracht hattest“, erwiderte Kingsley mit leicht bebender Stimme. „Mitnichten“, erwiderte der Lord leicht gereizt. Er vergeudete hier unnütz Zeit um eine Tatsache zu erklären. „Er ist am Leben, . . . . . bis jetzt.“
„Wie ich denke kannst du bestimmt nicht beweisen dass er noch am Leben ist?“ Höhnte Alastor. Er konnte nicht glauben dass der dunkle Lord bei jemand Gnade walten ließ, nicht er. Dass dies zudem bei jemand geschehen sein sollte der ein Mitglied des Orden des Phönix’ war, war undenkbar.
„Doch dass kann ich“, erwiderte Tom unwirsch. „Woher sonst hätte ich wohl erfahren was ihr mit Joseline vorhat, oder die Sache warum sich Lupin die Schuld an ihrer Entführung gab“, er bedachte in diesem Augenblick den Werwolf mit einem Seitenblick und dieser wurde kalkweiß. „Und du dich deswegen mit ihm gestritten hast. Aber genug jetzt. Wenn ihr morgen nicht punkt zwölf mit Joseline und Draco an der Appariergrenze von Hogwarts erscheint, werde ich den Jungen Häppchenweise zu euch zurück schicken. Und bei Merlin, ich werde dafür sorgen dass er dabei bis zum Schluss bei vollem Bewusstsein sein wird.“ Die Worte waren aus Tom schneller draußen als ihm richtig bewusst wurde, was er da gerade eben gesagt hatte.
Das Gesicht von Arthur wurde aschfahl. „Bitte nicht. Wir werden da sein“, überschlug sich die Stimme von Artuhr bevor ein andere überhaupt begriff was hier vor sich ging. Ein sadistisches Lächeln glitt nun über die Züge von Harry. „Arthur, nicht.“ Fuhr Kingsley sichtlich geschockt das Oberhaupt der Weasley Familie an, doch auf Harrys (Toms) Gesicht hatte sich ein diabolisches Grinsen breit gemacht.
„Das hoffe ich“, erwiderte Tom düster. „Und sorgt dafür dass sie unverletzt sind." Es waren die letzten Worte die der Lord sprach bevor die Welt um ihn in ein dunkles Nichts verschwand und so bekam er auch nicht mit wie Harry nun kraftlos zu Boden sackte.
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